Veranstaltungen von F17 in und um die Wetterau

Gruppenfoto Helgoland 2008
Helgolandtreffen 2008

Hier stellen wir unsere gemeinsamen Aktivitäten und Veranstaltungen mit Fotos und Berichten vor. Auf der linken Seite könnt Ihr Euch durch die verschiedenen Aktionen durchklicken. Bitte beachtet, dass die Fielddays in "Der OV" extra aufgeführt sind.

Jahreshauptversammlung 2016

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Jahreshauptversammlung der Wetterauer Funkamateure

Die Mitglieder des Ortsverbandes F17 "Wetterau" im Deutschen Amateur-Radio-Club (DARC) trafen sich im Bürgerhaus des Bad Nauheimer Stadtteils Schwalheim zu ihrer jährlichen Hauptversammlung. Vorsitzender Ralf Schiffner begrüßte die Anwesenden und teilte mit, daß der OV am Jahresende 2015 eine Mitgliederzahl von 82 aufzuweisen hatte. Leider waren zwei Todesfälle zu verzeichnen: Bernd Wabnitz (Nidda) und Wolfgang Arnold (Wöllstadt) hatten silent key gemeldet – sie hatten die Taste aus der Hand gegeben. Dem standen aber auch vier Neuzugänge gegenüber, Einsteiger, die nach bestandener Prüfung dem OV beigetreten waren.

Sehr positiv äußerte sich der Vorsitzende in seinem Bericht über den Verlauf und den Erfolg des Flohmarktes, der im Januar stattgefunden hatte und der nicht nur für die Anbieter, sondern auch für die Veranstalter ein Erfolg war. Und das nicht nur in finanzieller Hinsicht: verdiente Anerkennung erfuhr Alexandra Rymarzek (Rosbach) für ihren vorbildlichen Einsatz bei der Vorbereitung. Ähnlich positiv war im Vorjahr auch ein Lehrgang verlaufen, den die Wetterauer Funkamateure in Zusammenarbeit mit den beiden benachbarten Ortsverbänden Nidderau und Schöneck veranstaltet hatten: sämtliche Teilnehmer hatten die Prüfung für die Einsteigerlizenz bestanden.

Der Vorsitzende erinnerte an die dreitägige Funkerfreizeit, die im Vorjahr auf dem Hoherodskopf im Vogelsberg stattgefunden hatte und die in diesem Jahr wiederholt werden soll. Schließlich steht in Kürze noch ein zehntägiger Aufenthalt auf der Insel Helgoland auf dem Programm, der diesmal einen besonderen Anreiz für die daheim Gebliebenen erhalten wird – in Form eines vereinsinternen Funkwettbewerbs zwischen der Wetterau und der Insel. Daß auch im laufenden Jahr ein dreitägiger "Field Day" stattfinden wird, ist schon ein fester Bestandteil der Aktivitäten.

Für die Kassenprüfer erstatte Ulrike Nebhuth den Bericht und bestätigte der Kassenwartin Alexandra Rymarzek eine einwandfreie und geordnete Kassenführung. Dem Vorstand wurde, bei einer Enthaltung, Entlastung erteilt.

Alfred Kost, DL1AK
19. 02. 2016

Pressemeldung

Flohmarkt 2016

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2014-2015

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Jahreshauptversammlung 2015 der Wetterauer Funkamateure

Die Mitglieder im Ortsverband F 17 Wetterau des Deutschen Amateur-Radio-Clubs (DARC) trafen sich im Bürgerhaus des Bad Nauheimer Stadtteils Schwalheim zu ihrer diesjährigen Hauptversammlung. Vorsitzender Ralf Schiffner konnte nicht nur eine stattliche Anzahl von Mitgliedern begrüßen, sondern auch einen in der Branche sehr engagierten Ehrengast willkommen heißen, nämlich Frau Hannelore Loheide, Regionalbeauftragte für Südhessen im DARC, gleich-zeitig stellvertretende Vorsitzende im Ortsverband Münster (Hessen) und Vorsitzende in der IFF (Interessengruppe Funkamateure Fernverkehr). Unter Fernverkehr ist hier die drahtlose Kommunikation unter den Kapitänen der Landstraße zu verstehen.

Der Vorsitzende erinnerte in seinem Bericht an die beiden OV-Mitglieder die im vergangenen Jahr leider “silent key” gemeldet hatten, d. h. die verstorben waren: Johannes Schubert (Blofeld) und Erwin Sommer (Friedberg). Erwähnung fand ferner der bemerkenswerte Erfolg von Cornell Gonschior, der in der Morsetelegraphie in seiner Klasse einen Deutschen Meisterschaftstitel erringen konnte. Nicht ohne Anerkennung blieb auch die sorgfältige Einhaltung des sogenannten EMVG (Gesetz über die elektromagnetische Verträglichkeit von Betriebsmitteln) durch die OV-Mitglieder. Dieses Gesetz verpflichtet jeden Funkamateur, seine Anlage so zu bauen und zu betreiben, dass sie andere Anlagen möglichst wenig stört und auch von diesen möglichst wenig gestört wird. Darüber hat jeder Funker eine Erklärung abzugeben, was umfangreiche Messungen und Berechnungen voraussetzt.

Schließlich wurde auf den geplanten Amateurfunk-Lehrgang verwiesen, der demnächst (Termin folgt) ausgeschrieben werden soll. An die Mitglieder erging die Bitte, dafür möglichst intensiv die Werbetrommel zu rühren. An weiteren Aktivitäten steht im Juli der jährliche Field Day an, ferner das sog. Digitale Wochenende im Oktober auf dem Hoherodskopf.

Für die Kassenprüfer bescheinigte Ulrike Nebhuth der Kassenwartin Alexandra Rymarzek eine einwandfreie und vorbildliche Kassenführung. Dem Vorstand wurde einstimmig Entlastung erteilt.

Anschließend erfolgte die Neuwahl des Vorstandes, der sich nunmehr wie folgt zusammen setzt:
Vorsitzender: Ralf Schiffner (Altenstadt), Stellvertreter: Thomas Rymarzek (Rodheim vdH.) und Cornell Gonschior (Friedberg), Kassenwartin: Alexandra Rymarzek (Rodheim vdH.).

Darüber hinaus wurden bestimmt: als QSL-Manager Heinz Möstl (Ober-Seemen), Gerätewartin Alexandra Rymarzek, als EMV-Beauftragter Wolfgang Arnold (Wöllstadt) und als Pressesprecher Alfred Kost (Bad Nauheim). Als Kassenprüfer für die nächste Hauptversammlung werden Ulrike Nebhuth (Bad Nauheim), Erwin Kipp (Gelnhausen) und Christian Bilo (Bad Nauheim) fungieren.

Alfred, DL1AK

Wetterauer Zeitung

Pressemeldung JHV 2015.pdf

Erfolgreicher Flohmarkt der Funkamateure

Im Bürgerhaus des Stadtteils Schwalheim veranstaltete der Ortsverein F17 (Wetterau) des Deutschen Amateur-Radio-Clubs (DARC) seinen traditionellen jährlichen Flohmarkt, der zu einem erfreulichen Erfolg wurde. Alle Auslageflächen waren lange vor dem Termin bereits gebucht, die Anbieter konnten mit ihren Umsätzen zufrieden sein, und die Organisatoren durften am Schluss feststellen, dass wieder einmal alles „wie am Schnürchen“ geklappt hatte.

Auf 9:00 Uhr war der Einlass für die Besucher festgesetzt worden. Ab 9:15 Uhr sah man die ersten Käufer die Sporthalle verlassen und mit zufriedener Miene ihren Autos zueilen - unterm Arm und in den Händen die Schnäppchen, die sie ergattert hatten. Und am Nachmittag teilte Ralf Schiffner (Altenstadt) als Vorsitzender des Ortsvereins seiner Mannschaft per e-mail mit, dass er vom Ablauf „überwältigt“ war und sprach den Helfern seinen Dank aus.

Das interessante Hobby des Amateurfunks hat vor kurzem ohne großes Aufsehen eine schöne und bemerkenswerte Anerkennung erfahren. Die Morsetelegrafie, die wohl jeder mit dem Begriff „Funk“ sofort verbindet, ist als ein „immaterielles Kulturerbe“ anerkannt und in das hierfür geschaffene bundesweite Verzeichnis aufgenommen worden. Hintergrund dafür ist ein UNESCO-Abkommen aus dem Jahre 2003, das sich zum Ziel gesetzt hat, in allen Weltregionen kulturelle Ausdrucksformen wie Musik, Gesang, Tanz, handwerkliche Traditionen für die Zukunft zu sichern und zu bewahren. Dem Funkverkehr mit der Taste wurde diese Ehre zuteil, weil er, aufgekommen um 1830, für lange Zeit die einzige Möglichkeit einer weltweiten Kommunikation darstellte und an die Telegraphisten der Vergangenheit hohe Anforderungen stellte. Funkamateure befassen sich nach wie vor mit diesem anspruchsvollen Sport und erzielen Leistungen, die sich sehen lassen können.

Ein Vertreter dieser besonderen Gruppe ist Reinhard Blaschke vom DARC-Ortsverein F19 (Wetzlar), den man am Wochenende als Gast im Markt begrüßen konnte. Reinhard ist in seinem OV der Fachmann für den cw-Betrieb (Morse-Betrieb) und widmet sich intensiv der Ausbildung von Nachwuchskräften in dieser Betriebsart. Außerdem ist er ein Kinderfreund und hat schon manche sinnreiche Konstruktion geschaffen, mit der man – natürlich auf funktechnischem Weg – Kinderherzen erfreuen kann. Eines seiner Wunderwerke hatte er mitgebracht: einen Roboter namens URI. Dieses Kürzel bedeutet nichts anderes als das Ohmsche Gesetz (U = R x I, also: Spannung ist gleich Widerstand mal Stromstärke). Faszinierend, wie mit Hilfe der Morsetaste die Zeichen zu hören waren und gleichzeitig der Text in Normalschrift auf einem Display-Band ablief, amüsant auch, wie man durch Umstöpseln bunte Lichter in vielfältigen Zusammensetzungen erstrahlen lassen konnte.

Reinhard Blaschke möchte jede Gelegenheit nutzen, seine Konstruktionen auch in anderen Gruppen und Vereinen den jugendlichen Kreisen vorzuführen und zu erläutern. Dass damit, so ganz nebenbei, auch das Interesse am Hobby Amateurfunk geweckt werden soll, versteht sich. Schließlich ist der Erfinder auch der PR-Mann in seinem OV.

Ein hohes Lob gebührt auch diesmal wieder der Logistik-Gruppe, geleitet von der bewährten Alexandra Rymarzek (Rodheim vdH.). Die Damen und Herren sorgten wieder auf der Empore vorbildlich für das leibliche Wohl der Gäste.

Alfred, DL1AK

Presse

F17 FM2015 WZ140115.pdf

Artikel zum Amateurfunk im Kreis-Anzeiger 13. Sep. 2014

Nach Zambia und Brasilien – mit 15 Watt

…und das auch noch mit Lichtgeschwindigkeit! Nein, das berühmte Beam-Verfahren eines Captain Kirk und eines Commander Spock ist noch immer nicht Wirklichkeit. Wer weiß auch, ob es uns gut bekäme! Nichtsdestotrotz: die bemerkenswerten Leistungen als solche sind nachweislich erbracht worden – mit der Morsetaste von Cornell Gonschior aus Friedberg, der sich jüngst, zusammen mit weiteren Funkerkameraden, in Leidhecken bei Florstadt im Rahmen des „Field Days“ betätigte. Zu diesem Ereignis finden die Mitglieder des Ortsvereins „Wetterau“ des Deutschen Amateur-Radio-Clubs einmal im Jahr zusammen. Das heimische „shack“, die Funkbude, bleibt dann für zwei Tage unbesetzt, die Aktivitäten werden nach draußen in die freie Natur verlagert.

Cornell Gonschior, Spezialist und Ansprechpartner Nummer Eins in allen Fragen der Morsefunkerei, schmunzelt ein wenig ob der anerkennenden Bewunderung. „Bei dieser geringen Leistung hätten wir uns über solche Entfernungen kaum verständlich machen können“, erklärt er. „Bei ungünstigen Bedingungen scheidet die Telephonie, d.h. der Sprechfunk, meistens aus. Aber Morsen geht immer, sagt man nicht umsonst“. Es geht aber nur dann immer, wenn der Hörer in der Lage ist, die Zeichen sofort in die vertraute Sprache umzusetzen, ohne dabei erst noch nachdenken zu müssen. Denn wenn alte Hasen die Sendetaste bedienen, geschieht das gewöhnlich mit sagenhaften Geschwindigkeiten. Da müssen weniger Geübte einpacken. Cornell kann ein Lied davon singen. Er hat in der Vergangenheit bereits bei internationalen Wettbewerben mit Erfolg abgeschnitten und gibt im heimischen Ortsverein Wetterau Lehrgänge für diejenigen, die speziell an der Betriebsart cw (continuous wave - Morseverkehr) interessiert sind.

Dass anlässlich eines Field Days das Gelände mit Antennen unterschiedlichster Form und Größe bestückt ist, kann man sich denken. Diesmal aber gab es etwas ganz Besonderes zu bestaunen. OV-Mitglied Olaf Heins (Friedberg-Ockstadt) hatte einen Pkw bemerkenswerter Bauart mitgebracht. Dessen Innenraum wurde beherrscht von einem großkalibrigen Rohr. Dieses war am Boden des Wagens befestigt, durchstieß das Autodach und konnte dann pneumatisch auf die stattliche Höhe von 18m gebracht werden! Und oben trug der Mast noch eine weit ausladende Beam-Antenne, die auf mehreren Bändern, also in mehreren Wellenbereichen, eingesetzt werden konnte. Das Gerät dient seinem Besitzer nicht nur beim Funk-Hobby, sondern auch und vor allem in seinem beruflichen Arbeitsfeld.

Wie bereits im letzten Jahr hatte OV-Vorsitzender Ralf Schiffner (Altenstadt) einen Termin ausgewählt, der mit dem diesjährigen internationalen „Light-House“-Wettbewerb zusammen fiel. Es gelang den Wetterauer Funkern dann auch, zwanzig Leuchttürme zu „arbeiten“, d.h. mit ihnen Verbindung aufzunehmen. Einer von ihnen verdient besondere Erwähnung, weil er weit im Binnenland liegt, nämlich im schweizerischen Rorschach am Bodensee.

Alfred, DL1AK

Pressebericht

WZ Bericht FD 2014.png

Cornell Gonschior – Deutscher Meister der Morsetelegraphie

„Schnee von gestern“ wird wohl mancher denken, wenn er heutzutage von Morsefunk hört. Mitnichten. Abgesehen davon, dass der Morseverkehr noch immer als letzte Möglichkeit vorgehalten wird („Wenn nichts mehr geht – Morsen geht immer!“), gibt es unter den Anhängern des interessanten Hobbys Amateurfunk zahlreiche Fans, die sich die Nachrichtenübermittlung per Taste als Spezialität auserkoren und daraus einen Sport gemacht haben.

Zu ihnen gehört der junge Dr. Cornell Gonschior aus Friedberg, der sich bei Morsewettbewerben als Teilnehmer und als Kampfrichter bereits einen guten Ruf erworben hat und dem auch im heimischen Ortsverband „Wetterau“ des Deutschen Amateur-Radio-Clubs daran gelegen ist, interessierte Mitglieder – auch aus anderen Ortsverbän-den – durch Lehrgänge im Morsebetrieb zu fördern. Jetzt erzielte er im Wettbewerb um den Deutschen Telegraphie-Pokal einen schönen Erfolg: in der Klasse „Männer“ kam er in drei von vier Disziplinen jeweils auf den ersten Platz. Das brachte ihm eine Gesamtzahl von 765 Punkten und damit in seiner Klasse die Deutsche Meisterschaft ein.

Alfred, DL1AK

Wetterauer Zeitung 23. April 2014

DeutscherMeisterGonschior.png

Jahreshauptversammlung 2014 der Wetterauer Funkamateure

Im Bürgerhaus des Bad Nauheimer Stadtteils Schwalheim trafen sich die Mitglieder des DARC-Ortsverbandes F17 „Wetterau“ zur diesjährigen Hauptversammlung. Vorsitzender Ralf Schiffner (Altenstadt) konnte eine stattliche Teilnehmerzahl begrüßen. Zu Beginn gedachte man der im Januar und März verstorbenen Funkerkameraden Johannes Schubert (Blofeld) und Erwin Sommer (Friedberg). Außerdem wurden vier Mitglieder für langjährige Zugehörigkeit zum Deutschen Amateur-Radio-Club geehrt: Ulrike Nebhuth (Bad Nauheim), Bernd-Jürgen Wabnitz (Nidda), Joachim Purps und Stephan Weber (beide Friedberg) sind seit 25 Jahren Mitglieder im DARC.

Im Bericht des Vorstandes stellte Ralf Schiffner fest, dass am 31. Dezember 2013 dem Ortsverband 84 Mitglieder (davon 10 „young ladies“, also Funkerinnen) angehörten. Er hob hervor, dass die monatlichen OV-Abende regelmäßig eine hohe durchschnittliche Teilnehmerzahl erreichten. Auch an den Flohmarkt im Januar des Vorjahres wurde noch einmal erinnert; dieser Markt erfreute sich nicht nur lebhaften Interesses, sondern brachte auch eine „schwarze Zahl“ hinsichtlich der Einnahmen. Ralf Schiffner sprach allen, die an der Vor- und Nachbereitung sowie an der Durchführung beteiligt waren, seinen Dank aus.

An besonderen Aktivitäten des Jahres 2013 war eine Eigenbau-Veranstaltung zu nennen, an der sich 13 Interessenten beteiligten. Die Aufgabe bestand im Bau eines sogenannten Antennen-Analysers, mit dessen Hilfe das leistungsmindernde „Stehwellenverhältnis“ einer Antenne festgestellt und verbessert werden kann. Der jährliche Aufenthalt auf der Insel Helgoland ist schon fast Tradition, ebenso der Besuch der HAM-Radio, einer Spezialmesse für Funktechnik in Friedrichshafen. Aber auch Unternehmungen außerhalb des Hobbys kamen nicht zu kurz: eine Wanderung per pedes im Vogelsberg, eine per Rad zur Glauburg. Ähnliches ist auch bereits für das laufende Jahr vorgesehen: eine Erkundung des Wintersteingebietes und ein Besuch der Volkssternwarte in Bad Nauheim.

Den Bericht zur Kassenprüfung erstattete Ernst Morawitz (Friedrichsdorf). Er bescheinigte der Kassenwartin Alexandra Rymarzek (Rodheim v.d.H.) eine vorbildliche Kassenführung, es gab keine Beanstandungen. Dem Vorstand wurde ohne Gegenstimme Entlastung erteilt.

Für den diesjährigen Aufenthalt auf Helgoland stellte der Vorsitzende etwas Neues in Aussicht: einen OV-internen Wettbewerb, der den Kontakt zwischen der Gruppe auf der Insel und den daheim Geblie-benen intensivieren soll. Wer in den einzelnen Frequenzen und Betriebsarten hohe Punktzahlen erreicht, dem winken interessante Preise, vielleicht Spezialitäten, die für Helgoland typisch sind. Der äußerst beliebte Eiergrog scheidet dabei allerdings aus: der wird nur auf Bestellung in der Helgoländer Kneipe für den Gast gemixt und ist sofort an Ort und Stelle zu genießen…

Alfred, DL1AK

Presse

Pressebericht WZ - JHV 2014.pdf

2012-2013

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Field Day der Wetterauer Funkamateure in Leidhecken

Man konnte es durchaus einen kleinen Paukenschlag nennen: der diesjährige Field Day des Ortsverbandes F17 Wetterau im Deutschen Amateur-Radio-Club (DARC) begann mit dem bemerkenswerten Erfolg eines jungen Mannes namens DK3CW. Sein profaner Name: Jakob Strickler. Mit berechtigtem Stolz vermeldete er ein CW-QSO, also eine Morse-Funkverbindung, mit dem australischen Nord-Territorium. Und das um 5.41 Uhr morgens nach Greenwichzeit und über den „long path“, den langen Weg! Normalerweise wäre die Distanz 14.460 km gewesen; die kurze Welle aber schlug die Gegenrichtung ein und erreichte die Funkstation in Leidhecken „hintenrum“ um den Globus. Diese Strecke beträgt 25.540 km – macht zusammen einen Erdumfang!

Das war schon mal ein beeindruckender Auftakt. Weiterhin war nicht zu übersehen, dass die Wetterauer Funkamateure umweltschonend  und ressourcenbewußt geworden sind. Sie bedienen sich nämlich zunehmend der Photovoltaik, d.h. sie setzen Solarzellen als Energielieferanten ein. So fielen denn auch an etlichen Plätzen im Wiesengelände die entsprechenden Module auf. Ein solches Modul liefert immerhin bis zu 50 Watt, allerdings nur, wenn das Sonnenlicht optimal einfällt. Weil das aber nicht immer der Fall ist, kann man auf den geräuschvoll mit Gas betriebenen Generator doch noch nicht ganz verzichten…

Ein Schmankerl hatte Heinz Möstl aus Gedern mitgebracht, nämlich ein Album mit sogenannten QSL-Karten. Mit solchen Karten bestätigen sich die Funker gegenseitig erfolgreich zustande gekommene Verbindungen. Heinz Möstl ist seit 43 Jahren im Geschäft und darf sich nach so langer Zeit wohl zu Recht als Mann vom Bau bezeichnen. In welche Ecken unseres Planeten ist dieser Mann per Kurzwelle schon vorgedrungen! Besonders die Inseln der Welt haben es ihm angetan. Sie sind wegen ihrer mitunter exotischen Namen und Positionen bei den Funkern ohnehin begehrte Objekte. Gemessen an dem, was Heinz Möstl hier aufzuweisen hat, liegen sie im europäischen Raum ja geradezu vor der Haustür. Trotzdem: bei Namen wie Saarema (Estland), Benbecula (Hebriden), Favignana (Aegadische Inseln vor Sizilien) wird wohl mancher erst mal in den Atlas schauen müssen. Noch dunkler dürfte es werden, wenn etwa Kangerlussuaq (Grönland) oder die Kalanchaskiye Islands (Ukraine, Schwarzes Meer) genannt werden. Auch die Turk- und Caicos-Inseln (Karibik) wird nicht jeder sofort auf dem Globus ausfindig machen.

Der Field Day ist eine Gemeinschaftsveranstaltung, zu der nicht nur die Betätigung an den Geräten, sondern auch ein kleines Rahmenprogramm gehört. Diesmal war es wieder ein „Foxoring“, eine Art Fuchsjagd, an der sich etliche Mitglieder beteiligten. Jedem wurde ein Empfänger mit Kopfhörern und Peilantenne sowie eine einfache Karte mit der festgelegten Rundstrecke mitgegeben. An geeigneter Stelle, z.B. im Waldgebiet, waren zehn kleine Sender als „Füchse“ versteckt. Wenn die Richtung der Antenne stimmte, machten sich ihre Signale in den Kopfhörern bemerkbar und waren jetzt mit Hilfe des Peilgerätes zu verfolgen. Natürlich musste die Strecke mit diesen Auflagen in möglichst kurzer Zeit zurück gelegt werden. Den Sieg errang am Ende, wie auch schon im Vorjahr, Wolfgang Rogoll (Münzenberg).

Ein weiterer vorbildlicher Einsatz für die Gemeinschaft darf nicht unerwähnt bleiben: die Versorgung aller Teilnehmer der Veranstaltung mit Speis’ und Trank, die auch diesmal wieder in den bewährten Händen von Alexandra Rymarzek (Rodheim v.d.H.) gelegen hatte.

Alfred, DL1AK

Pressebericht

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Jahreshauptversammlung 2013 der Wetterauer Funkamateure

Zu Jahreshauptversammlung hatte der Ortsverband F 17 Wetterau des Deutschen Amateur-Radio-Clubs (DARC) in den „Kastanienhof“ in Wisselsheim eingeladen. Vorsitzender Ralf Schiffner konnte eine relativ stattliche Zahl von Mitgliedern begrüßen, die seinem Ruf gefolgt waren. In seinem Bericht über das Vorjahr stellte er fest, dass die Mitgliederzahl des OV zur Zeit 85 beträgt, darunter 10 yl (young ladies – Funkerinnen) und 6 Jugendliche, deren Altersgrenze hier bei 27 Jahren liegt.

Ralf Schiffner hob besonders den Flohmarkt im Januar 2012 hervor, zeigte sich sehr zufrieden über Ablauf und Erfolg der Veranstaltung und sprach allen, die an Vorbereitung und Abwicklung beteiligt waren, seinen Dank aus. Erinnert wurde ferner an den „Antennenmesstag“ im Juli, sowie an den „Field Day“ im August. Mit Genugtuung verwies der Vorsitzende auf die gleichbleibend hohe Zahl von Mitgliedern, welche regelmäßig die OV-Abende des Ortsverbandes besuchen. Dies sei ein Beweis dafür, dass der sogenannte ham spirit bei den Wetterauer Funkern ungebrochen sei und dass die Funkamateure ihrem Hobby und ihrem Verein nach wie vor die Treue halten.

Gerhard Rauschecker erstattete den Bericht über die Kassenprüfung. Er stellte eine einwandfreie Kassenführung fest, fand für die damit betraute yl Alexandra Rymarcek anerkennende Worte und sprach sich für Entlastung des Vorstandes aus, die auch einstimmig erteilt wurde.

Unter der Leitung von Alexander Hitz fand anschließend die Wahl des Vorstandes und der Funktionsträger statt. Sie führten zu folgendem Ergebnis: Vorsitzender des Ortsverbandes: Ralf Schiffner, Erster Vertreter: Thomas Rymarcek, Zweiter Vertreter: Cornell Gonschior. Zur Kassenwartin wurde erneut Alexandra Rymarcek gewählt, QSL-Beauftrager blieb Heinz Möstl. Als Zeugwart fungiert Johannes Schubert, als EMV-Beauftragter Wolfgang Arnold, als Pressebeauftragter Alfred Kost. Zu Kassenprüfern des kommenden Jahres wurden Ernst Morawitz, Gerhard Rauschecker und Johannes Schubert ernannt.

Ralf Schiffner dankte den Anwesenden für das Vertrauen, das den Gewählten erwiesen worden war, und ging anschließend auf Projekte ein, die im laufenden Jahr anstehen. Es sind dies: eine gemeinsame Wanderung im Mai, der jährliche Field-Day im August und eine Arbeitsgemeinschaft „Bau eines Antennen-Analysers“, deren Termin noch festzulegen ist. Dieser Workshop fand bereits so reges Interesse, dass am Ende der Hauptversammlung auch der Anmeldeschluss für das Bauvorhaben gesetzt werden musste.

Alfred, DL1AK

Presse

WZ - JHV 2013.jpg

Ein „pile-up“ beim Flohmarkt der Funkamateure

Wenn irgendwo in einem weit entlegenen Winkel der Welt ein Funkamateur seinen Ruf per Mikro oder Taste in den Äther hinaus schickt, so wirkt das auf suchende und lauschende Hobbykameraden so ungefähr wie das Licht auf die Motten. In wenigen Minuten stauen sich vor der Empfangsantenne der einsamen Station ihre Antwortrufe, aus allen Richtungen ist man bemüht, mit dem seltenen Objekt in der Südsee oder der Antarktis Verbindung aufzunehmen. Bis das endlich gelingt, ist viel Geduld aufzubringen!

Eine solche Situation bezeichnet man in Fachkreisen als ein pile-up, d. h. ein Stau, eine Ansammlung. So konnte man auch den Zuspruch an Besuchern des Flohmarktes bezeichnen, der im Bürgerhaus des Bad Nauheimer Stadtteils Schwalheim vom Ortsverband F 17 Wetterau des Deutschen Amateur-Radio-Clubs (DARC) angekündigt worden war. Vorsitzender Ralf Schiffner (Altenstadt) war schon Tage vorher guter Dinge: vierzig Verkaufstische waren vorhanden, etwa siebzig waren bestellt worden, so dass man noch improvisieren musste. Wenn dann auch trotzdem, wahrscheinlich wegen der Außentemperaturen, einige Aussteller buchstäblich kalte Füße bekamen und der Veranstaltung fernblieben, so konnten die Anbieter wie auch die Organisationsleitung im Ganzen durchaus zufrieden sein, zumal schon kurz nach Eröffnung zahlreiche Ausstellungsstücke den Besitzer wechselten. Heinz Nebhuth (Bad Nauheim) teilte dazu mit, dass dies charakteristisch ist: wer auf der Jagd nach ganz bestimmten Geräten oder Bauteilen ist, kommt zu frühester Stunde, um keine Chance zu verpassen. Hat er das Glück, das gewünschte Objekt vorzufinden, wird ohne Zögern zugegriffen. Spätere Käufe werden dann mehr spontan und auf künftigen Bedarf getätigt (könnte man ja immer mal gebrauchen...!).

Im Übrigen dienen solche Flohmärkte natürlich nicht nur dem Erwerb von Artikeln für den Funkbetrieb, sondern auch dem Austausch von Fachwissen. Das war nicht zu übersehen und zu überhören, auch und besonders nicht auf der Empore, der „VIP-Lounge“, wo die Damen des Ortsvereins in gewohnter Umsicht die Gäste mit Ess- und Trinkbarem versorgten.

Ein Hinweis noch: die Funkamateure des DARC-Ortsvereins F 17 Wetterau treffen sich am ersten Freitag eines jeden Monats um 20.00 Uhr im „Kastanienhof“ des Bad Nauheimer Stadtteils Wisselsheim. Gäste sind immer willkommen!

Alfred, DL1AK

Presse

Bericht Flohmarkt 2013.jpg

Morsen geht immer – und sei es mit dem Alphorn!

Wenn in der Nachrichtenübermittlung der Begriff Morsetelegraphie fällt, wird mancher überrascht aufblicken. Gibt es denn das überhaupt noch? Ja, durchaus, z. B. bei den Funkamateuren, die sich dem vermeintlich um-ständlichen, aber zuverlässigen Verfahren noch immer so intensiv widmen,
dass die IARU (International Amateur Radio Union) sogar alle zwei Jahre einen weltweiten Geschwindigkeitswettbewerb ausschreibt.

In diesem Jahr wurde die „World Championship Of High Speed Telegra-phy“ im Schweizerischen Beatenberg im Berner Oberland ausgetragen. Auch deutsche Teilnehmer waren vertreten, darunter ein Mitglied des Ortsverbandes Wetterau im Deutschen Amateur-Radio-Club. Es war der junge Hobby-Funker Cornell Gonschior aus Friedberg, ein besonders aktiver Anhänger der Morsetelegraphie. Er fungierte bereits bei früheren internationalen Wettbewerben als Kampfrichter und bietet club-intern spezielle Kurse für das Morsen an. In der jüngsten monatlichen Versammlung des Ortsverbandes berichtete er mit interessanten Lichtbildern über den Ablauf der letzten Weltmeisterschaft in der Schweiz. Fünfzehn Mannschaften waren vertreten, darunter ein großer Anteil osteuropäischer Teams, die dann auch erwartungsgemäß den größten Teil der zu vergebenden Medaillen „abräumten“. Der Wettbewerb verteilte sich auf die Bereiche Hören, Geben und Amateurfunkwettkämpfe und hier auf die Kategorien Frauen, Männer und verschiedene Altersgruppen. Nebenbei: der jüngste Teilnehmer war 12 und der älteste 73 Jahre alt!

Aufzunehmen und zu senden waren sogenannte Fünfergruppen aus jeweils fünf Buchstaben, Ziffern oder einer Mischung daraus. Weiterhin gab es die Amateurfunkwettkämpfe Rufzeichenhören und Simultanfunkverkehr mit dem Computer. Wer das beste Ergebnis je Wettkampf und Altersklasse erzielte, erhielt hundert Punkte. Bei den folgenden Teilnehmern wurde dieser Wert anteilig reduziert, wobei sich auch fehlerhafte oder ungleichmäßige Übermittlungen auswirkten. Von den Ergebnissen sei hier nur der Endstand in der Mannschaftswertung genannt: Goldmedaille für Weißrussland, Silber für Russland, Bronze für Rumänien. Trotz vier gewonnener Medaillen, darunter Gold für Fabian Kurz aus München im Rufzeichenhören, erreichte die deutsche Mannschaft nur den siebten Rang. Das liegt vor allem an der kleinen Anzahl besetzter Altersgruppen. Im deutschen Team sind die Jugend und die Damen fast nicht vorhanden, in den osteuropäischen Ländern aber sehr stark vertreten. Neben der Goldmedaille errang Heinrich Langkopf aus Osnabrück zwei Bronzemedaillen, im Hören und im Simultan-Funkverkehr, und Stefan Hader aus Bergen eine weitere Bronzemedaille, auch im Simultanfunkverkehr. Die anderen, darunter auch unser Mann aus Friedberg, landeten „auf den Plätzen“. Kein Grund zur Trübsal, hier galt das Coubertin-Prinzip: wichtiger als der Sieg ist die Teilnahme. Im Übrigen: im Kreis der Weltbesten hatten am Ende auch die Träger der „Roten Laternen“ bewundernswerte Leistungen erzielt.

Am Rand der Veranstaltung hatte die Organisation ein ansprechendes Beiprogramm für die Gäste vorgesehen. Bemerkenswert war etwas ganz besonders Schweizerisches: der Auftritt einer Gruppe von Alphornbläsern. Einer von ihnen ließ es sich nicht nehmen, auf seinem Instrument eine Botschaft in Morsezeichen hinaus zu tönen. Die Lautstärke dieses Senders möchten sich die Funker zu Hause am Gerät sicherlich manchmal wünschen. Mit dem Gebe-Tempo allerdings hätte der wackere Bläser im Wettbewerb wohl keine Chance gehabt...

Alfred, DL1AK

Bericht aus Wetterauer-Zeitung 16. Nov. 2012

HST2012.pdf

CQ Lighthouse – GB2GNL is standing by and listening!

Frühstück im Freien

Dieser Ruf und ähnliche waren übers Wochenende auf der Anhöhe über Leidhecken zahlreich zu hören – in den Lautsprechern der Geräte, welche die Funkamateure des Deutschen Amateur-Radio-Clubs, Ortsverband F17 Wetterau, im Freien aufgebaut hatten. Natürlich hatte man auch die dazu nötigen Antennen aufgerichtet, eine nicht ganz einfache Arbeit bei bis zu 12 Metern hohen, gertenschlanken Masten, die mehrfach und nach allen Seiten abgespannt werden mussten. Doch dafür machte das Gesamtbild des diesjährigen „Field Day“ der Funkamateure schon von weitem etwas von sich her.

Vorsitzender Ralf Schiffner (Altenstadt) hatte mit Bedacht das Wochenende gewählt, das mit dem jährlichen „Lighthouse/Lightship Weekend“ zusammen fiel. Diese Veranstaltung wurde von der Ayr Amateur Radio Group am Firth of Forth in Schottland ins Leben gerufen und lädt die Funkamateure dazu ein, Leuchttürme und Feuerschiffe aufzusuchen und am vorgesehenen Wochenende von dort aus „QRV zu sein“, d. h. Funkbetrieb aufzunehmen. Dabei kommen nicht nur Türme und Schiffe in Frage, die noch ihrem ursprünglichen Zweck dienen, sondern auch still gelegte, die als Museen betrieben werden oder Baudenkmäler darstellen. Die Initiative wird von den Betreibern der Anlagen in Form von Tagen der Offenen Tür unterstützt, um die Erinnerung an die Objekte wach zu halten, sicherlich auch in der Hoffnung auf spendable Sponsoren. Inzwischen wird das Weekend im August eines jeden Jahres weltweit wahrgenommen, auch in entlegenen Ecken, z. B. auf St. Helena oder in Neukaledonien. Verbindungen dorthin sind natürlich Glanzstücke im Logbuch.

In unserem Fall hatte also ein Operator der schottischen Clubstation GB2GNL einen Turm in der Nähe von Aberdeen besetzt, von dort aus seinen CQ-Ruf (allgemeinen Anruf) in den Äther geschickt und auf Antworten gewartet. Und diese kamen überreichlich, nicht nur im Kontakt mit Aberdeen. Daher musste man auch in Leidhecken viel Mühe und Geduld aufwenden, bis man endlich einmal zu einem der Anrufer durchdringen konnte. Hinzu kamen mitunter erhebliche atmosphärische Störungen – schönes Wetter bedeutet nicht immer auch gutes Funkwetter. Doch am Ende hatten die Aktiven zahlreiche „QSOs gefahren“, also Gespräche geführt. Allen voran konnte der unermüdliche Heinz Möstl (Gedern) über 90 Verbindungen für sich in seinem Log fest halten.

Dass auch die Funker mit der Zeit gehen, bewies der Einsatz von Solarzellen, die von einzelnen Verbandsmitgliedern eingesetzt wurden um deren eigenes privates Stromnetz, den Akku, bei der Versorgung mit elektrischer Energie zu unterstützen. Martin Fähnrich (Karben) hat, sozusagen als Vorreiter, das Verfahren schon früher beim Field Day angewandt, es scheint sich zunehmender Beliebtheit zu erfreuen. Sogar ein Stück Geschichte wurde präsentiert: Helmut Grimm (Wölfersheim) hatte einen 50 Jahre alten selbstgebauten Transverter mitgebracht. Dies ist ein Gerät, mit dem der Kurzwellenbereich eines Funkgerätes auf den UKW-Bereich ausgedehnt werden kann. Im Einsatz ist das gute Stück zwar nicht mehr, aber es ist immerhin eine Erinnerung an die altvertraute Radioröhre.

Trotz der Hitzegrade war diesmal wieder eine Fuchsjagd angesetzt worden. Hierbei ging es darum, in möglichst kurzer Zeit im Gelände eine Reihe von „Füchsen“ aufzuspüren. Die Füchse sind kleine Sender, die mit einem Peilempfänger zu suchen sind. Rolf Gries (Bad Nauheim) und Olaf Heins (Friedberg) gingen als Sieger aus diesem Wettbewerb hervor.

Alfred, DL1AK

Foto Galerie

Fotos in der Galerie.

Bericht aus OVAG "Unser Oberhessen" 3/2012

OVAG-2012-03.pdf

Bericht aus Kreis Anzeiger

Pressebericht KA Fieldday 2012.pdf

Bericht aus Wetterauer Zeitung

Pressebericht WZ Fieldday 2012.pdf

Antennenmesstag 2012

Am 7. Juli 2012 veranstaltete der Ortsverband F17 seinen "Antennenmesstag" auf einem Aussiedlerhof in Karben. Gegen 10:00 Uhr fanden sich die ersten OM ein und präsentierten ihre selbstgebauten Antennenkonstruktionen. Ralph, DD4FF, hatte seine, am OV-Abend bereits angekündigte, transportable Satfunkanlage mitgebracht. Die Antennen für 2 m, 70 und 23 cm waren nebst Standfuß und Rotoren mit Steuergerät und allen Kabeln in einer Kunststoffbox. Gemeinsam wurde diese Anlage aufgebaut. Die Messantenne und das Antennenmessgerät wurde aufgebaut und so wurden die Strahlungskeulen der Yagis vermessen. Danach kamen noch diverse Drahtantennen an die Reihe. Für die F17er kann nun der Sommer endlich kommen, die Antennen warten auf viele Einsätze. Es wurden auch einige Fotos geschossen.

Ralf, DK8FA

Funkflohmarkt 2012 in der Wetterau

Am 14. Januar fand wieder der alljährliche, schon traditionelle, Funkflohmarkt von F17 in Bad Nauheim Schwalheim statt. Dieses Jahr war sogar das regionale Fernsehen vor Ort, ein Video ist bei www.badnauheim.tv zu sehen. Hier der Bericht von Alfred, DL1AK:

Wetterauer Funkamateure waren erneut an der Spitze

Zumindest im Hinblick auf die Flohmärkte, die jährlich von den zahlreichen Ortsverbänden des DARC (Deutscher Amateur-Radio-Club) veranstaltet werden, hatte der OV F17 „Wetterau“ auch im neuen Jahr wieder die Nase vorn, was man schon als Tradition nennen kann. Die Veranstaltung fand auch diesmal wieder in der Sporthalle des Bad Nauheimer Ortsteils Schwalheim statt, und am Schluß waren sich alle Beteiligten, voran die Verantwortlichen, darin einig: Erfolg auf der ganzen Linie! Schon kurz nach der Eröffnung drängten sich die Besucher und Kaufinteressenten an den Verkaufstischen, und am Schluß zeigten die Anbieter zufriedene Mienen. Sogar „Bad Nauheim.tv“ hatte sich eingefunden und interviewte vor der Fernsehkamera die Führungsspitze des Ortsverbandes. Vorsitzender Ralf Schiffner (Altenstadt) gab einen Einblick in das interessante und technisch orientierte Hobby, wobei er von Jürgen Gotschy (Usingen) unterstützt wurde.
Danach kamen auch einige Funkerkameraden vor der Kamera zu Wort und berichteten über ihre Motive, sich mit der Funkerei zu beschäftigen. Da wurden die  weltweiten Kontaktmöglichkeiten und Freundschaften genannt, die Möglichkeit, Fremdsprachenkenntnisse anzuwenden, die den Amateuren vorbehaltene Erlaubnis, ihre Geräte selbst zu bauen (Jürgen Gotschy). Manche waren schon in früher Jugend vom Lehrer in der Schule angestoßen worden (Cornell Gonschior, Nidda). Es gab auch Altgediente, die nach langer Pause erneut zu Taste und Mikrophon griffen, weil sie es eben nicht lassen konnten (Rolf Gries, Bad Nauheim). Viele hatten als CB-Funker angefangen und waren später auf den anspruchsvolleren Amateurfunk umgestiegen. Die Frage nach seiner spannendsten und seiner längsten Verbindung beantwortete Wolfgang Arnold (Wöllstadt) schmunzelnd: die spannendste ging in die Antarktis - gelingt nicht jeden Tag. Die weiteste nahm den Weg über einen Satelliten – 30.000 km hin und zurück.
Ein besonderes Ereignis hatten die Organisatoren in ihre Veranstaltung eingebaut: Sie boten die Möglichkeit, die Prüfungen für die drei Klassen der US-amerikanischen Funklizenz abzulegen. Daß diese Prüfung, deren Einzugsbereich praktisch unbegrenzt ist, ausgerechnet nach Bad Nauheim-Schwalheim  gelegt wurde, können sich die Wetterauer durchaus zur Ehre anrechnen.
So rauchten denn etliche Köpfe in stiller Klause eines Nebenraumes über den in Englisch abgefaßten Prüfungsbogen. Der Prüfungsausschuß kam natürlich nicht aus Amerika, die drei Herren waren von der ARRL (American Radio Relay League), der nationalen Vereinigung der Funkamateure in den USA) für ihre Aufgabe autorisiert worden. Zu dieser Prüfung werden keinerlei Voraussetzungen verlangt, etwa hinsichtlich des Alters, der Nationalität und des Wohnsitzes, man braucht sich nicht einmal vorher anzumelden. Ableitungen bezüglich der Prüfungsanforderungen empfahlen sich allerdings nicht: die Fragen hatten es „in sich“, ohne gründliche Vorbereitung hätte man alt ausgesehen, und in das aufmunternde „good luck“ am Schluß des Fragebogens hatten die Amerikaner wohl ein wenig Ironie einfließen lassen...
Aber trotzdem: am Schluß konnte der Vorsitzende des Prüfungsausschusses verkünden, daß alle Teilnehmer bestanden hatten, wenn auch einige das Examen für die höchste der drei Klassen (extra class) bei diesem Anlauf nicht schafften.
Nun warten sie alle auf ihr „Certificate of Successful Completion of Examination“, das von der amerikanischen Fernmeldebehörde erteilt wird. Ins Ausland wird es nicht versandt, man muß eine Kontaktstelle in den USA einschalten, etwa die eines Freundes, der die Weiterbeförderung besorgt.
Fazit: dieser Markt war in jeder Hinsicht gelungen, und der Vorsitzende fand inzwischen herzliche Worte des Dankes an alle, die dazu beigetragen hatten – nicht zuletzt auch für die Damen des OV, die für die Bereitstellung von Speis' und Trank gesorgt hatten – Elke Schiffner, Ulrike Nebhut, Alexandra Rymarcek, Anne Forker.

Berichte aus Kreis-Anzeiger und Wetterauer Zeitung

KA200112 S28.PDF
F17 WZ 01.PDF

2011

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Führung Erdfunkstelle Usingen

Am Samstag den 29.Oktober 2011 wurden Mitglieder des OVs von OM Reiner, DH9FAX, in der Erkfunkstelle herumgeführt. Das Programm umfasste einen Vortrag zur Erdfunkstelle mit anschließender Besichtigung des Geländes, der Antennen und des NOC (Networkoperation Center - Betriebssteuerung). Im NOC bestand die Möglichkeit, dem Schichtdienst mal über die Schulter zu schauen. Im Anschluss konnte noch zum Hessenpark gefahren werden, um die dortige Funkausstellung zu besuchen. Wir bedanken uns bei Armin, DL1UX, der diesen Termin für uns machen konnte, denn die NOC, als Betreiber der Erdfunkstelle, macht eigentlich keine Führungen mehr. Hier der Bericht von Alfred, DL1AK:

Wetterauer Funker besuchen die Erdfunkstelle Usingen

Eine Gruppe interessierter Funkamateure hatte sich aufgemacht, um der nahe Usingen gelegenen Erdfunkstelle einen Besuch abzustatten. In einer ausführlichen Präsentation berichtete Reiner Will (Idstein/Ts.) über die Geschichte der Anlage und deren vielseitigen aktuellen Aufgaben. Reiner, der dort beschäftigt ist und nebenbei auch selbst der funkenden Gilde angehört, erinnerte an die Zeit des 2. Weltkrieges, als auf dem Gelände ein Feldflugplatz eingerichtet worden war, wo das letzte Aufgebot deutscher Jagdflieger gegen die Übermacht des Gegners aufsteigen mußte – bis die feindliche Aufklärung den Platz entdeckte. Dieser wurde darauf hin in ein Kraterfeld verwandelt; noch heute darf kein Bauvorhaben eingeleitet werden, ohne daß der Grund vorher von Spezialtrupps auf evtl. noch vorhandene Blindgänger untersucht worden ist. Nach dem Krieg entstand eine Kurzwellenstation, die heute allerdings in wörtlichem und übertragenem Sinn an den Rand des Feldes geraten ist: den weitaus größeren Teil der Aktivitäten erledigen die bekannten „Schüsseln“, die auf noch höheren Frequenzen die Verbindung zu den Nachrichtensatelliten aufrecht erhalten.
Zu Beginn ab 1953 war die Deutsche Bundespost Betreiber der Anlage, später die Deutsche Telekom, heute führt die Media Broadcast GmbH Regie, ein Unternehmen, das auf Dienstleistungen in der Nachrichtenübermittlung spezialisiert und auf diesem Markt führend ist. Die Kundschaft, die solche Leistungen in Anspruch nimmt, ist erstaunlich vielfältig. An erster Stelle sind natürlich die Rundfunk- und Fernseh-Anstalten zu nennen; es gibt aber auch zahlreiche andere Nutzer, an die man zunächst nicht denken wird, z. B. die DB AG, die Postbank, TUI-Reisen, Hornbach. Sie arbeiten mit Media Broadcast zusammen, um ihre eigene spezifische Technik entsprechend ihrer individuellen Anforderungen in Usingen betreiben zu lassen.
Den breit gefächerten Aufgabenbereich der 120 ha großen Anlage erkennt man schon an der Vielzahl der markanten Parabolspiegel, deren Durchmesser im Satellitenverkehr von 2,4 bis 19 m, im Empfang von 0,5 bis 4,5 m reichen. Ihnen allen sind jeweils bestimmte Aufgaben zugewiesen. Dazu zählen beispielsweise die Steuerung der Satelliten im All und - vornehmlich - die Übermittlung von Daten wie z. B. Wetter-Informationen. Besonders interessant ist in diesem Zusammenhang das Projekt Jason, ein Programm zur Meeresbeobachtung vom Satelliten aus, der in 1335 km Höhe die Erde umkreist (Ein Umlauf: 90 Minuten!). Er liefert exakte Resultate über Meeresströmungen, Wellenhöhen und Windgeschwindigkeiten und ermöglicht Voraussagen über das Entstehen eines Tsunamis und von „El Niño“, der berüchtigten ungewöhnlichen Änderung in der Wasserzirkulation des pazifischen Ozeans mit ihren weit reichenden Folgen.
In einer besonderen Abteilung, dem NOC (Network Operation Center) leistet man Dienst im Drei-Schichten-Betrieb. Hier werden auf einer Vielzahl von Monitoren alle aktuellen Radio und TV-Ausstrahlungen überwacht, 120 Programme gleichzeitig. Nicht ohne Stolz erwähnte der Referent ein Serviceportal, das über eine Hotline Anfragen und Störungsmeldungen bearbeitet. Seine Erreichbarkeit liegt bei 94,7 Prozent, und das innerhalb von 30 Sekunden – zweifellos ein Vorbild für den gleichen Service bei anderen Unternehmen...
Ein weiterer Höhepunkt war die Besteigung des Turmes für einen der großen 19-Meter-Parabolspiegel. Die Besucher waren beeindruckt von dem großen technischen Aufwand, der auf der Rückseite des Spiegels erforderlich ist, um diesen nicht nur millimetergenau zu bewegen, sondern ihn auch bei ungünstigem Wetter, etwa bei starkem Wind, in seiner Position zu halten.
Der Stellvertretende Vorsitzende des DARC-Ortsverbandes F 17 Wetterau, Jürgen Gotschy (Neu-Anspach), dankte dem Referenten am Schluß für die lehrreiche Führung und überreichte ihm ein Gastgeschenk.
Die Wetterauer Funkamateure treffen sich am ersten Freitagabend eines jeden Monats um 20.00 Uhr im „Kastanienhof“ in Wisselsheim. Nächster Termin wäre also der 04. 11. Interessierte Gäste sind immer willkommen!

Berichte im Kreis-Anzeiger und Wetterauer Zeitung

Erdfunkstelle Usingen 2011 - Bericht WZ.pdf
F17 Usingen KA2011-11.PDF

Foto Galerie

Fotos sind in der Galerie.

Vortrag: EME von der Osterinsel 2011

Wolfgang, DK2DO, überreicht eine Dankesurkunde an Martin, DK7ZB.

Martin, DK7ZB, hielt einen Vortrag zu seiner EME-Aktivität von der Osterinsel. Fotos von der Veranstaltung sind in der Galerie zu finden. Hier der Bericht von Alfred, DL1AK.

Funkamateure knüpfen Kontakte – via Mond


Von Mondsüchtigen spricht man bestenfalls mit mildem Verständnis, meist jedoch eher mit leisem Spott. Es sind aber auch ernst zu nehmende Persönlichkeiten darunter, die sich mit Hingabe unserem Trabanten widmen. Und dieser Kreis betrifft nicht nur Forscher und Astronauten, man findet sie auch in einer weltumspannenden Gemeinschaft, in der man sie zunächst kaum suchen würde, nämlich bei den Funkamateuren. Und hier darf man sie sogar mit einigem Recht als Crème de la crème der Zunft ansehen!

Warum und wieso – darüber informierte Martin Steyer aus Eschwege im Rahmen eines Vortrags, den er in der Technischen Hochschule Mittelhessen in Friedberg hielt. Ein ansehnlicher Kreis von gestandenen und angehenden Kurzwellenfreaks erhielt eine Vorstellung von den besonderen Problemen und Anforderungen, denen sich ihre Kameraden (m/w) gegenüber sehen, wenn sie die irdischen Grenzen verlassen und den Mond als natürlichen Reflektor für ihre Ausstrahlungen nutzen wollen. Dieser Reflektor ist leider nicht so beschaffen, wie es sich die „operators“ wünschen möchten. Bedingt durch seine Kugelform und seine zernarbte Oberfläche fallen die meisten Signale in unerwünschten Winkeln ein. Demzufolge werden sie nicht zur Erde zurück geworfen, sondern hinaus ins All, nur etwa 6,5 Prozent gelangen zu uns zurück. Hinzu kommt die respektable Entfernung von bis zu 800.000 Kilometern, die  insgesamt zu bewältigen ist und die Signalstärke erheblich dämpft. Dann ist da noch die unvermeidliche Strahlung aus den Tiefen des Raumes, die man als Hintergrund-rauschen kennt. Und last but not least, eine besondere kosmische Schikane: auf dem langen Weg kann sich die Polarisationsebene unter dem Einfluß von Magnetfeldern ändern, und das nicht nur einmal. Senkrecht polarisierte Wellen schwingen auf und ab, waagerecht polarisierte hin und her. Wer jedoch horizontal abstrahlt und den Weg über den Mond nimmt, muß damit rechnen, daß seine Signale beim Empfänger vertikal ankommen. Die Empfangsqualität fördert das nicht.

Unter solchen Verhältnissen wird verständlich, daß mit der Ausrüstung von Otto Normalfunker im EME-Verkehr (Erde-Mond-Erde) nicht viel Staat zu machen ist. Wer als Sender den Mond anbläst (Funkerjargon), dessen Station sollte schon mit wenigstens 700 Watt Leistung arbeiten. Herkömmliche, einfache Antennen sind zwar nicht völlig unbrauchbar, müssen aber gestockt, d. h., zu mehreren in einer Art Batterie zusammen gefaßt werden. Gänzlich andere Wege geht man in höheren Frequenzbereichen, hier setzt man Parabolspiegel von mehreren Metern Durchmesser ein. Sie bündeln die Ultrakurzwelle optimal und bieten damit einen hohen Antennengewinn, also eine Verstärkung der Sendeleistung – und auf diese kommt es hier reichlich an. Daß im Empfangsbereich ebenfalls alle nur gebotenen Mittel zur Verbesserung der Qualität genutzt werden müssen, ist selbstverständlich.

Trotzdem: was dann nach 2,5 Sekunden und 800.00 km zu vernehmen ist, reißt den Hörer im ersten Moment nicht vom Stuhl. Daran ändert auch der Einsatz der guten alten Morsezeichen nichts, die vorwiegend bei EME verwendet werden und die im Normalfall auch bei schlechten Verhältnissen noch vernehmbar sind. Doch hier kommt der Computer zu Hilfe und bietet spezielle Programme. Diese machen nicht nur die zurück kommenden Signale auf dem Schirm in geheimnisvollen „Wasserfallbildern“ sichtbar, sondern decodieren auch gleich die Zeichen und stellen sie als bekannte Buchstaben und Ziffern dar.

Ein ausgedehnter Schwatz wird sich aber auch bei Einsatz dieser Hilfen nicht entwickeln können. Beide Teilnehmer unterwerfen sich strengem Reglement. Der Sender  wird nur in ungeraden Minuten aktiv (Minute 1, 3, 5 usw.), sein Partner antwortet nur in den geraden. Auch hier stellt der PC sicher, daß dagegen gar nicht verstoßen werden kann. Außerdem wird die besondere Funkersprache, die ohnehin bereits durch eine Vielzahl von Abkürzungen gekennzeichnet ist, bei EME noch einmal beschnitten und auf das unbedingt Notwendige reduziert.

Man sieht: EME verlangt, ebenso wie der Verkehr mit Satelliten, einen technischen Aufwand und ein Maß an speziellen Kenntnissen (und an Geduld!), die über die Normalmarke merklich hinausgehen. Umso berechtigter ist der Stolz auf jede Verbindung, die mit Hilfe unseres Erdtrabanten zustande gekommen ist!

Field Day der Funkamateure in Ober-Widdersheim

Getrennt marschieren, vereint schlagen – das war wohl das Motto, von dem sich Annette Herzing (Laubach) und Ralf Schiffner (Altenstadt) leiten ließen, als sie sich, zum ersten Mal in der Geschichte, zu einem gemein-samen Field Day zusammen taten. Die von ihnen geleitetet DARC-Ortsverbände F 33 Vogelsberg und F 17 Wetterau sollten wieder einmal Gelegenheit haben, ihre Geräte nicht nur daheim in der „Bude“, sondern auch mal draußen im Gelände zu erproben.

Es waren diesmal zu erwarten, daß die Weiblichkeit der Funkergilde bei den Aktivitäten im Äther verstärkt zum Zug kommen werde. Gefragt sind sie ja immer, die yl (young ladies), also die Damen, die sich an Taste und Mikrophon  betätigen. Das liegt schon daran, daß sie in dem überwiegend männlicherseits betriebenen Hobby mit weniger als zehn Prozent vertreten sind und ihre Stimmen im Äther einen Seltenheitswert haben. Aber so gefragt wie am vergangenen Wochenende waren sie wohl kaum zuvor. Sie hatten nämlich den Teilnehmerinnen der Frauen-Fußballweltmeisterschaft ihre Solidarität bewiesen und Anfang Juni, eigens zu diesem Ereignis, ein Diplom ausgeschrieben, um das man sich in allen zugelassenen Frequenzbereichen (Bändern) bewerben konnte. Und da am vergangenen Sonntag die Frist ablief, durfte man regen Betrieb auf allen Bändern erwarten. Hinzu kam, daß, ebenfalls am Wochende, ein sogenannter RSGB-IOTA-Contest weltweit stattfand. Die Radio Society of Great Britain hat diese Aktivität – Islands on the Air – ins Leben gerufen. Auch hier gilt es, durch möglichst zahlreiche Kontakte mit den Inseln dieser Welt Diplome in mehreren Leistungsklassen zu erringen.

Die Aktivisten von F 17 und F 33 konnten also damit rechnen, daß einiges auf die Antennen zukommen werde. So kam es denn auch, und in beiden Fällen wurde es ihnen nicht leicht gemacht. Sobald wieder einmal eines der Sonder-Rufzeichen einer yl-Station durch den Äther schwirrte oder das Kennzeichen einer Inselgruppe genannt wurde, war die Sendestation sofort von einem mächtigen pile-up umlagert, d. h., man stand sozusagen Schlange vor der Tür und begehrte Einlaß. Das erforderte von jedem ein hohes Maß an Geduld und Disziplin, bis die Verbindung endlich klappte und der om (old man) am anderen Ende „erhört“ wurde. Aber so schnell es auch gehen mußte und so kurz der Kontakt auch nur sein durfte: der berühmte ham-spirit, der die Funker untereinander zu gutem und kameradschaftlichem Einvernehmen verpflichtet, litt keinen Augenblick. Manch einer bedankte sich am Schluß nicht nur für seine gelungene Verbindung, sondern auch herzlich und anerkennend für den Einsatz, mit dem die beteiligten Frauen ihre Aufgabe bewältigt hatten. Die Aktion hatte immerhin zwei Monate gedauert!

Im Hinblick auf die Mitgliederzahl beider Ortsverbände hätte man sich eine stärkere Teilnahme wünschen können. Aber ausgerechnet der Mann, der am Medium Funk größtes Interesse haben müßte, machte nicht so recht mit. Nach fast zwei unfreundlich trüben Tagen sandte Petrus am späten Sonntagnachmittag einen geradezu hämischen Gruß – strahlende Sonne und wohlige Wärme, nachdem die Funker ihre Zelte abgebrochen und den Heimweg angetreten hatten...

Alfred Kost, DL1AK

Pressebericht Wetterauer Zeitung 03. August 2011

Pressebericht WZ - Field Day 2011.pdf

Foto Galerie

Fotos in der Galerie.

Wetterauer Funkamateure bewiesen „ham spirit“

Was man unter ham spirit zu verstehen hat, ist außerhalb der Funkergilde wohl kaum bekannt. Es handelt sich um einen Ehrenkodex, der für die Funkamateure auf der ganzen Welt verpflichtend ist. Unter anderem verlangt er Hilfsbereitschaft, nicht nur nach außen hin (Not- und Katastrophenfälle!), sondern auch untereinander. Da war nicht zu befürchten, daß die Mitglieder des Ortsverbandes F 11 „Bad Homburg“ im Deutschen Amateur-Radio-Club (DARC) bei ihrer großen Aufgabe, während des Hessentages in Oberursel den Amateurfunk zu repräsentieren, allein gelassen würden. Aus mehreren benachbarten Gruppen, auch aus dem OV „Wetterau“, waren fleißige Helfer herbei geeilt, um die Homburger beim Aufbau der Anlage und eine Woche lang bei der Betreuung der Besucher zu unterstützen.

Der Stand auf dem Hessentagsgelände hätte gar nicht günstiger ausgewählt werden können. Die Bundeswehr mit ihren zahlreichen und attraktiven Expona-ten war unmittelbarer Nachbar. Allein das lenkte den Besucherstrom - auch die Soldaten und Soldatinnen - in die Richtung der DARC-Vertretung, deren hoch aufragende Antennen nicht zu übersehen waren. Innerbetrieblich hatte der Club natürlich das Seine getan, die Werbetrommel zu rühren. Die Medien dazu hatte er ja: von dem „Hessen-Rundspruch“ der sonst wöchentlich über Kurz- und Ultrakurzwelle verlesen wird, gab es zum großen Ereignis jeden Tag eine Sonderausgabe!

Über geringen Zuspruch brauchten die Organisatoren dann auch nicht zu  klagen. Statistiken lagen nach Schluß der Veranstaltung zwar nicht vor, aber ein stolzes vierstelliges Ergebnis in Bezug auf die Zahl der Gäste galt da schon als sicher. Und hoher Besuch war darunter: vom HR-Fernsehen erschienen drei Mitarbeiter, die zwei Stunden lang Aufnahmen über das Geschehen an den Tischen drehten, Angehörige der DARC-Geschäftsleitung in Baunatal und des Distriktsvorstandes Hessen ließen es sich nicht nehmen, in Oberursel reinzuschauen. Vertreter bekannter Hersteller von Funkgeräten und Zubehör, die auch Geräte zum praktischen Einsatz zur Verfügung gestellt hatten, nahmen das star-ke Interesse der Öffentlichkeit mit Befriedigung zur Kenntnis. Und dann das Laienpublikum, voran natürlich das junge Volk, für das schon entsprechend gesorgt worden war. Der Bestand an Bausätzen für „Morsepiepser“, die unter sachkundiger Anleitung in 30 Minuten zu fertigen waren, nahm derart reißend ab, daß es vorübergehend ernste Schwierigkeiten beim Nachschub gab. 233 Bausätze wurden verarbeitet; es entstand eine Liste junger Aspiranten, die leer ausgegangen waren und zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal beson-ders eingeladen werden sollen.

Mit dem Versuch, einen Kontakt zur Internationalen Raumstation (ISS) herzustellen, klappte es allerdings nicht. Die Gründe dafür lagen nicht in Oberursel, sondern im fernen Kalifornien - und ganz hoch oben. Große Enttäuschung in der Hochtaunus-Schule, in deren Aula das Experiment hatte steigen sollen, die amerikanischen Stellen drückten ihr Bedauern aus. Einen Trostpreis stellte die NASA aber in Aussicht: im August soll ein zweiter Versuch eingeplant werden.

Ein glücklicher Zufall wollte es, daß der Pfingstsamstag mit dem „Kid's Day“ zusammen fiel. Das ist weltweit der Tag der ganz jungen Funker ohne Lizenz und Rufzeichen, die dann, natürlich unter Aufsicht, zum Mikrophon greifen und ihr „cq“, den allgemeinen Anruf, in den Äther schicken dürfen. Und einen ganz speziellen Erfolg konnte der veranstaltende Ortsverband Bad Homburg für sich verbuchen: fünf neue Mitglieder wurden in seine Reihen aufgenommen! Außer-dem meldeten sich aus benachbarten OV zwecks Weiterbildung mehrere Teil-nehmer an einem Lehrgang an, der von den Homburgern veranstaltet wird.

Alfred, DL1AK

Wetterauer Zeitung vom 24. Juni 2011

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Kein PLC am Stromzähler in Oberhessen

Nach Erkundigung durch unseren OVV Ralf, DK8FA, hat die Oberhessische Versorgungs AG OVAG keine Pläne intelligente Stromzähler mit Powerline-Communications-Technik (PLC) einzusetzen. Stattdessen sollen die Daten über einen vorhandenen DSL-Anschluss ausgelesen werden. Die Briefe sind rechts zum Download verfügbar.

Briefverkehr OVAG

F17 OVAG 01.pdf
F17 OVAG 02.PDF

Erweiterter Vorstand bei den Wetterauer Funkamateuren

v. l. n. r.: Alfred Kost, DL1AK; Wolfgang Arnold, DJ3QD; Alexandra Rymarzek, DO7AZ; Thomas Rymarzek, DG4FCJ; Heinz Möstl, DDØZL; Johannes Schubert, DL9ZG; Cornell Gonschior, DF6FR; Ralf Schiffner, DK8FA.

Zahlreiche Mitglieder des Ortsverbandes F 17 Wetterau des Deutschen Amateur-Radioclubs (DARC) trafen sich zu ihrer Jahreshauptversammlang im Wisselsheimer “Kastanienhof”. Vorsitzender Ralf Schiffner (Altenstadt) konnte zu Beginn der erfreulich gut besuchten Veranstaltung den Vertreter des Distriktsvorstandes Hessen, Heinz Mölleken (Schwalmstadt) besonders begrüßen. Mehreren Mitgliedern des Ortsverbandes wurde die verdiente Ehrung für langjährige Mitgliedschaft im DARC zuteil. Auf 60 Jahre Zugehörigkeit können Hans Mathé (Bad Vilbel) und Ewald Heerd (Heuchelheim) zurückblicken. Horst Schüler (Altenstadt) gehört dem Club seit 40 Jahren an, Johannes Schubert (Blofeld) und Ralph Samulowitz (Bad Vilbel) feierten ihr 25-jähriges Jubiläum. Der Vorsitzende dankte den Jubilaren für ihre langjährige Treue zum Verband und überreichte ihnen im Auftrag des DARC ihre Urkunden.

In seinem Bericht über die Aktivitäten des vergangenen Jahres hob der Vorsitzende die Teilnahme des OV an der Landesgartenschau hervor. Hier hatten die Funker auf dem Freigelände der Ausstellung für zwei Tage einen Stand aufgebaut, der bei den Besuchern reges Interesse fand und an dem eingehende Informationsgespräche zu beobachten waren. Auch der jährliche “Field Day” in Leidhecken lockte zahlreiche Besucher an, darunter etliche Mitglieder benachbarter Ortsverbände. Im Hinblick auf das laufende Jahr kündigte Ralf Schiffner an, dass der Field Day diesmal vom 29. bis zum 31. Juni zusammen mit dem Ortsverband F 33 Vogelsberg in Ober-Widdersheim veranstaltet werden soll. Ferner erinnerte er an den Hessentag in Oberursel, an dessen Gestaltung auch die dort ansässigen Funkamateure beteiligt sein werden. Seine Bitte, die Oberurseler Gruppe aus den eigenen Reihen zu unterstützen, fand bereits Gehör: spontan erklärten sich mehrere Mitglieder dazu bereit.

Für die beiden Kassenprüfer erstatte Cornell Gonschior (Nidda) den Bericht und bescheinigte der Kassenverwalterin Alexandra Rymarcek (Rodheim vdH) eine geordnete und vorbildliche Kassenführung. Entlastung des Vorstandes wurde einstimmig erteilt.

Bei den anschließenden Wahlen zum Vorstand wurde Ralf Schiffner einstimmig und erneut in seinem Amt als OVV (Ortsverbandsvorsitzender) bestätigt. Auf seinen Vorschlag wurden diesmal als Stellvertreter zwei Mitglieder gewählt, und zwar Thomas Rymarcek (Rodheim vdH) und Cornell Gonschior. Alexandra Rymarcek bleibt in ihrem Amt als Kassiererin, ebenso Heinz Möstl (Gedern) als Manager für Versand und Empfang von QSL-Karten (Bestätigungskarten für Funkverbindungen). Auch dem Pressesprecher, Alfred Kost (Bad Nauheim) wurde sein Amt erneut übertragen. Gerätewart blieb Johannes Schubert; als Sachverständiger für EMV-Angelegenheiten, also für gesetzliche Auflagen bezüglich der “elektromagnetischen Verträglichkeit” von Funkanlagen mit anderen elektronischen Geräten (Fernseh- und Rundfunkempfängern) wird weiterhin Wolfgang Arnold (Wöllstadt) zur Verfügung stehen.

Alfred Kost, DL1AK

Bericht Wetterauer Zeitung

JHV 2010.PDF

Telegraphiekurs an der Fachhochschule

Seit dem 6. Januar 2011 läuft unter der Leitung von Corny, DF6FR, ein Telegraphie- oder auch Morsekurs. Die Veranstaltung findet in Räumlichkeiten der Fachhochschule Gießen-Friedberg in Friedberg statt. Vorgegangen wird nach der Methode von Koch und dem Beispiel von Michael, DF2OK. Verwendet werden die Computerprogramme G4FON von Ray, G4FON, und CW-Text von Jörn, DK7JB. Zu Hause sollten täglich etwa 30 Minuten geübt werden und Hausaufgaben werden zweimal pro Woche per eMail als MP3s verschickt. Zu den Treffen, einmal wöchentlich, gibt es dann neue Buchstaben, die die Woche über gelernt werden.

Der Kurs ist nicht auf den Ortsverband F17 beschränkt und so hat auch ein Mitglied von F33 (Vogelsberg) seinen Weg nach Friedberg gefunden. Wer in den Kurs noch einsteigen will, sollte schon einige Buchstaben können und ihn als Auffrischung sehen. Einfach bei DF6FR oder DK8FA melden.

2009-2010

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Morsen bei der Jugend-Feuerwehr

Einen Bericht über das Morsespiel hat Alex, DH1TZ, in der CQ-DL 11/2010 auf der Seite 813 platzieren können. Hier der Bericht aus dem Hessenrundspruch 25/2010:

Morsezeichen für die Jugendfeuerwehr

OV Wetterau, F17, unterstützt Reichelsheimer Jugendfeuerwehr

Corny, DF6FR, und Olaf, DL5FH, vom Ortsverband Wetterau, F17 waren am vergangenen Samstag zu Gast bei der Reichelsheimer Feuerwehr. Anlässlich des 25-jährigen Bestehens ihrer Jugendfeuerwehr hatte die Wehr die Wetterauer Jugendfeuerwehren zu einem "Spiel ohne Grenzen" eingeladen. 18 Mannschaften kamen zu der Veranstaltung, die obligatorisch für ein Jugendfeuerwehrjubiläum ist. Zehn verschiedene Spiele waren in ganz Reichelsheim verteilt worden. Die Mannschaften, bestehend aus sechs Jugendfeuerwehrmitgliedern und einem Betreuer, mussten viel Geschick beweisen, denn die Reichelsheimer hatten sich wieder viele neue Spiele einfallen lassen. Nach einer Idee des Reichelsheimer Wehrführers Alexander, DH1TZ, entstand zusammen mit Corny, DF6FR, das "Morsespiel". Im Hof von DH1TZ hatten die Funkamateure das Spiel in einem Zelt vorbereitet.

"Herzlich willkommen bei den Funkern", begrüßte Corny jede Gruppe, "bei uns wird gemorst!". Die sechs Gruppenmitglieder mussten aus einem Kartenstapel je einen Buchstaben aus dem Alphabet ziehen. Nach einer kurzen Einweisung in das Morsen, gab Corny den Betreuern die sechs Buchstaben nacheinander über eine Handtaste. Das Gehörte konnte notiert und später oder direkt aus dem Morsealphabet herausgesucht werden. Jeder Buchstabe konnte bei Bedarf noch ein
mal wiederholt werden. Mit den Ergebnissen, die von Olaf, DL5FH, ausgewertet wurden, waren die Funkamateure durchaus zufrieden, da das Spiel zuvor noch nie getestet wurde. Zwischen zwei bis sechs Buchstaben wurden von den Betreuern erkannt. Festzustellen war jedoch, dass die YLs unter den Betreuern durchaus die besseren Hörer waren! Bei den Jugendfeuerwehren kam dieses eher unübliche Spiel sehr gut an. Viele zeigten sich begeistert von Cornys Morsekünsten, vor allem wenn er demonstrierte, in welcher Geschwindigkeit er normalerweise seiner CW-Leidenschaft nachgeht. Eine Jugendgruppe bemerkte die großen Antennen im Garten von DH1TZ und ließ sich sogar das Shack zeigen und erklären. Die Reichelsheimer Jugendfeuerwehr möchte sich auf diesem Wege nochmals bei Corny, DF6FR, und Olaf, DL5FH, für ihren Einsatz und das gelungene Morsespiel bedanken.

aus dem Kreis-Anzeiger vom 02. September 2010

Fieldday 2010 in Leidhecken

Der Fieldday . . .

Bericht aus dem Kreis-Anzeiger

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F17 auf der Landesgartenschau 2010

In diesem Jahr fand die hessische Landesgartenschau in Bad Nauheim statt. Was lag da näher als unser Hobby dort zu präsentieren. Als in Bad Nauheim eingetragener Verein war das überhaupt kein Problem. Über das Pfingstwochenende versammelte sich eine starke Mannschaft um das Projekt über die Bühne zu bringen. Alles in allem war es ein Erfolg, mit über einhundert Besuchern des Standes.

An einer portabel aufgebauten Funkstation wurde der Sonder-DOK LGSF2010 verteilt. Dieser wird übrigens noch bis zum 3. Oktober von unseren Mitgliedern unter dem Clubcalls verteilt. Dann endet auch die Landesgartenschau.

In folgender Galerie können Fotos der Aktion betrachtet werden: Galerie Landesgartenschau, vielen Dank an Alfred, DL1AK.

Thomas, DG4FCJ, und Alex, DO7AZ, an der portablen Clubstation.

F17 Jahreshauptversammlung 2010

Zur Jahreshauptversammlung 2010 des OV Wetterau F17 gab es einige Ehrungen durchzuführen. Davon und vom weiteren Geschehen wurde in der Zeitung berichtet. Auf der rechten Seite findet sich der Artikel aus der Wetterauer Zeitung vom 10. März 2010.

Bericht JHV 2010

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Freundschaftstreffen der Funkamateure auf Helgoland 2010

"CQ hier ist DA0HEL" (Allgemeiner Anruf an alle, hier ist Delta Alfa Null Hotel Echo Lima) von der Insel Helgoland, dieses hörte man in der Zeit vom 25. bis zum 31.03.2010 in der Jugendherberge auf Helgoland. Was war geschehen? Das Treffen der Funkamateure, die sich "Freunde der Insel Helgoland" nennen und sich alle zwei Jahre zu ihrem Freundschaftstreffen verabreden. Dieses Treffen geht auf die "Helgoland Meetings" der Funkamateure zurück, die maßgeblich von unserem, viel zu früh verstorbenen Funkfreund, Peter Mangelsdorf (DK5HP) organisiert wurden. Er bat uns schon von seiner schweren Krankheit gezeichnet, im Jahr 2006 diese Treffen weiterhin durchzuführen, was wir uns auf die Fahnen geschrieben haben um Ihn für uns immer lebendig zu halten und seiner zu gedenken.

Alle weltweiten Funkverbindungen werden mit einer Bestätigungskarte, einer sogenannten QSL-Karte, quittiert, die an den Funkpartner als Beleg dieser Verbindung geschickt wird. Auf dieser Karte ist neben einem Luftbild von Helgoland, ein Foto von unserem Freund Peter zu sehen.

Die Gruppe bestand in diesem Jahr aus 35 Personen aus Hessen, Bayern, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen, die wie immer, im Jugendgästehaus untergebracht waren und von dort aus eine Woche lang weltweiten Funkbetrieb machten.

Es wurden während dieser Zeit auf der Insel ca. 4500 Verbindungen zu allen Kontinenten sowohl von der Insel Helgoland als auch von der Düne getätigt. Wir möchten auf diesem Wege unseren Funkfreunden auf der Insel Helgoland, Ilse Mangelsdorf (DK9XI) und Peter Kordsmeyer (DF6QC) sowie dem Herbergsvater Mike Georgi danken, die unsere Vorhaben tatkräftig unterstützt haben.

Ansprechpartner auf Helgoland ist Peter
Kordsmeyer, DF6QC www.DF6QC.de

Michael Pimeisl, DL2FDL
Ralf Schiffner, DK8FA

Bericht DA0HEL

DA0HEL Bericht.pdf

Bericht JGH

DA0HEL Jugendherberge.pdf

Flohmarkt in der Wetterau 2010

Am 16. Januar 2010 veranstalteten die OMs von F17 wieder ihren beliebten Flohmarkt in Bad Nauheim Schwalheim. Hier findet ihr ein paar Fotos, dafür vielen Dank an DL2FDL, DK8FA, DL1AK und DF6FR. Auf der rechten Seite könnt ihr einen Bericht aus der "Wetterauer Zeitung" finden, vielen Dank dafür an unseren Pressesprecher Alfred, DL1AK.

Noch mehr Fotos sind in der Galerie von F17 zu finden.

Bericht Flohmarkt 2010

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F17 Jahreshauptversammlung 2009

Zur Jahreshauptversammlung 2009 des OV Wetterau F17 wurde beschlossen sich auf der Landesgartenschau 2010 zu präsentieren. Diese wird in Bad Nauheim in dem der Ortsverband heimisch ist stattfinden. Auf der rechten Seite findet sich der Artikel aus der Wetterauer Zeitung vom 17. März 2009.

Bericht JHV 2009

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