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Ortsverband Aachen (G01)

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FoxOring in Maasmechelen

Uli Hacker, DK2BJ



Jedes Jahr im Sommer, so wie bei uns die Vatertags-Fuchsjagd, findet im Grenzgebiet von den Niederlanden und Belgien das sogenannte FoxOring statt. Es handelt sich dabei um die offene Niederländische 80m-Fuchsjagd-Meisterschaft (Bild1).

Bild 1: Die Veranstaltung im Überblick

Ausrichter ist seit vielen Jahren Jo Somers, PA0SOM (Bild 2) und seine Mannschaft, die sich zum Teil aus dem Ruhrgebiet rekrutiert. Vielen Vatertags-Fuchsjagd-Teilnehmern ist Jo persönlich bekannt, da er unsere Fuchsjagd auch schon zweimal gewonnen hat. Dementsprechend statten seit einigen Jahren auch Aachener Funkamateure dieser Veranstaltung einen aktiven Besuch ab.Was ist der Unterschied zwischen FoxOring und unserer Fuchsjagd? Nun bei uns sind 5 Sender im Wald versteckt,die bis 1,5 km weit hörbar sind und jeder seine eigene Kennung ausstrahlt, aber nur alle 5 Minuten für eine Minutelang und das zeitversetzt – versteht sich. Man sollte sich also von Anfang an einen sinnvollen Laufplan zurecht legen.Beim FoxOring bekommt man den Geländeplan bereits bei der Anmeldung ausgehändigt mit in unserem Fall 16 eingetragenen Füchsen.

Bild 2: Jo Somers, PA0SOM

Aber die sind beim Loslaufen in der Regel nicht hörbar sondern erst in unmittelbarer Nähe (ca. 100m). Die Laufstrecke ist erheblich größer als bei unserer Fuchsjagd, nämlich etwa 9 km.Einen sinnvollen Weg sollte man sich also vorher anhand der Karte überlegen Das Kartenbild dieses Jahres mit einem Beispielweg zeigt das nächste Bild. Man trägt am Finger einen sogenannten Transponder, den man in eine Schreibvorrichtung des jeweils gefundenen Fuchses steckt. So wird auf dem Transponder die Laufstrecke und die Fundzeiten registriert und nach der Zielankunft, die auch vom Transponder gespeichert wird, per Computer ausgewertet. Für die große Strecke hat man maximal 3 Stunden Zeit. Durch das automatische Aufzeichnungssystem wird sekundengenau abgerechnet. So lag beim Schreiber dieses Artikels trotz über zweistündiger Laufzeiten nur 30 Sekunden (!!!) zwischen 4. bis 6. Platz.Leider war dieses Jahr aus Aachen nur der OVV und die C-Laus gekommen. Und weil es über 50 Starter in den verschiedensten Altersgruppierungen gab, waren auch unterschiedliche Wettkampfgruppen eingerichtet. Passend zum Altersdurchschnitt des DARC liefen die beiden Aachener dann auch in der Veteranenklasse. Das war allerdings auch die Gruppe mit den meisten Teilnehmern. Das Ergebnis dieser Gruppe ist weiter unten abgedruckt.

Bild 3: Das Gelände

Bild 4: Das Ergebnis in der Veteranenklasse

Man kann beim Wettbewerb schon einen gewissen Ehrgeiz entwickeln. Auf jeden Fall ist man stolz, wenn man alle Sender gefunden hat und dabei im Zeitlimit geblieben ist. Heißer Tipp an heißen Tagen: viel Wasser zum Trinken mitnehmen und die Kleidung passend wählen, Schutz vor Zecken eingeschlossen. Die beiden folgenden Bilder zeigen die beiden G01 Teilnehmer, das dritte Bild zeigt DL4KT, Otmar, der im vorigen Jahr dabei war und das an dieser Stelle nachgereicht werden soll. Vielleicht finden sich im kommenden Jahr noch ein paar mehr Teilnehmer aus Aachen!!!

Bild 5: Die Aachener „Mannschaft“

Bild 6: Uli, DK2BJ beim Austesten des RX

Bild 7: Otmar in voller Ausrüstung in 2010

Alle Abbildungen erfolgen mit freundlicher Erlaubnis von Jo bzw. den dargestellten Teilnehmern.