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Ortsverband Leverkusen (G11)

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Vereinshistorie

Der Ortsverband G11 hat eine lange Tradition, denn er wurde bereits am 19. März 1949 gegründet und feierte im Jahre 2009 seinen 60. Geburtstag.

Als einer der aktivsten und mitgliederstärksten Ortsverbände im Distrikt Köln-Aachen ist die Geschichte des Vereins von vielen Aktivitäten und Ereignissen geprägt.

 

Chronologie der Ereignisse

Zeitraum

Ereignis

12.02.44

Das Hauptquartier des DASD wurde in einem nächtlichen Bombenangriff restlos zerstört. Alle Unterlagen verbrannten bis zur Unkenntlichkeit. Die großen Schwierigkeiten, heute die Geschehnisse der ersten 3 Jahrzehnte Amateurfunk in Deutschland zu rekonstruie­ren, haben hier ihren Ursprung.

01.10.45

Die von den Alliierten verfügte Funkstille war nur von kurzer Dauer. Beherzte Funkamateure, gründeten unter den Augen der Amerikaner (US Signal Corps) den Samstagabend Club (SAC). Ihre seinerzeit verwendeten, illegalen Rufzeichen DA1AR, DA1AF und DA1AD waren meistens am Samstagabend (daher SAC) in flottem CW-Tempo zu hören.

17.08.46

Dank der guten Beziehungen zu den US-Besatzungsbehörden wurde in Stuttgart der Württemberg-Badische Radio-Club (WBRC) gegründet. Das Eis war gebrochen.

21.05.47

Während es den süddeutschen OM bereits 1946 gelungen war, eine gewisse Le­galität zu erhalten, waren die Briten unter General Robertson im Westen deutlich zurückhal­tender. Schließlich klappte es aber auch hier: Am 21.5.47 unterschrieb Major R.G.Shears, G8KW, ein Freund der deutschen Funkamateure, in seiner Eigenschaft als Chef der Radio Section Control Commission for Germany eine Urkunde, welche die Genehmigung zur Grün­dung des DARC/BZ enthielt. In
Hamburg wurde der DARC/BZ gegründet. Er umfasste die Distrikte Hamburg, Köln-Aachen, Niedersachsen, Nordsee, Schleswig Holstein und Westfa­len.

1947

Funkbegeisterte aus Leverkusen und Opladen treffen sich im nahen Kölner Raum.

07.01.49

Am 7. Januar 1949 forderte die DA-Leitstation DA1AB des SAC alle potentiellen Amateure auf jeweils einen Backstein als Paket um den 15. Januar herum an den damaligen Wirtschaftsrat der Bizone in Frankfurt/ Main zu schicken, was auch - aus Protest gegen die Verzögerungen bei den dringend erwarteten DL-Lizenzen eindrucksvoll in Massen geschah. Die betroffene Behörde musste notgedrungen die Annahme von Paketen, die lastwagenwei­se ankamen, verweigern. Diese mutige Aktion ist unter der Bezeichnung "Backsteinaktion" in die Geschichte eingegangen.

21.01.49

Die Zentrale in Stuttgart hatte eine für alle DA-Stationen verbindliche Funkstille erlassen. Die Verabschiedung des in Arbeit befindlichen Amateurfunkgesetzes sollte nicht beeinträchtigt werden.

19.03.49

Der Ortsverband Leverkusen ( später Mitglied im DARC e.V. als G11 ) oder kurz OV, wurde am 19. März 1949 von 20 Funkern, davon 10 Schülern gegründet. Man wählte als ersten Ortsverbandsvorsitzenden Hans-Peter Steinacker.

März 1949

Die Lizenzen sind endlich da! Seit dem 23. März 1949 ist das Gesetz über den Amateurfunk in Kraft. An diesem Tage erhielten rund 700 Amateure in der Bizone eine vor­läufige Lizenzurkunde mit den Rufzeichen DL1AA bis DL1ZZ. Seit dem 23. März 1949 dürfen Deutschlands Kurzwellenamateure wieder offiziell am internationalen Amateurfunk teilnehmen. Die Freude über die Anerkennung ist groß.

10.09.50

Um die Vereinigung der 8 DARC-Einzelclubs hatte es langwierige Verhandlungen gegeben. Auch die Frage einer gemeinsamen Clubzeitschrift war dabei heiß umstritten. Auf der 4 Tage dauernden, großen Kurzwellentagung in Bad Homburg wurde an diesem Tage der Deutsche Amateur Radio Club e.V. (DARC) gegründet.

1951

Von Januar bis Oktober übernimmt Burghard Kinzel, DL6PE, den Vorsitz im OV Lever­kusen. Die Nachfolge tritt Horst Seidel, DL9MK, an.

1952

3.000 Lizenzen sind bisher vom FTZ ausgegeben.


Dr. Alfons Dorlars, DL1TL, wird neuer Ortsverbandsvorsitzender oder kurz OVV.


Horst Seidel, DL9MK, arbeitet auf UKW HB9IV, andere HB-Stationen werden gehört, gehen aber im QRM unter. Am 1. Juli gelingt ihm der große Wurf: Um Mitternacht arbeitet er G3GDR, die überbrückte Entfernung beträgt 520 km. So stand es im DL-QTC.

1953

Anlässlich der Sitzung der IARU in Lausanne wird beschlossen, für die Einseitenband­technik folgendes festzulegen: Für 80 und 40 Meter ist das untere Seitenband (LSB) und auf den höherfrequenten Bändern das obere Seitenband (USB) zu verwenden.


Der DARC zählt jetzt 5883 Mitglieder, davon sind 2768 lizenziert. Es bestehen 15 Distrikte mit 228 Ortsverbän­den. Bis jetzt sind 900.000 QSL-Karten vermittelt worden.

1954

Der Distrikt Köln-Aachen registriert einen Mitgliederzuwachs von 25 %. Die ersten Ver­suche in SSB-Technik werden von den ehemali­gen OV-Mitgliedern begonnen.

1955

Der OV hat jetzt bereits mehr als 40 Mitglieder. Er erhält den Ortskenner DOK G11. Der Distrikt zählt zurzeit nur 14 Ortsver­bände.

1956

Hubert Dedden, DL1VD, wird Ortsverbandsvorsitzender.

1957

Das erste Deutschland-Diplom DLD wird herausgegeben.

1959

Manfred Vogt, DJ2MN, wird zum Ortsverbandsvorsitzenden gewählt. Er nimmt im glei­chen Jahr mit dem Rufzeichen PX1PF an einer Funk­expedition nach Andorra teil.

1960

Unser langjähriges Mitglied Kurt S. erarbeitet das DLD 200; bei nur 300 Ortsverbänden eine tolle Leistung.

1961

Helmut Berger, DL3UJ, wird Ortsverbandsvorsitzender.

1963

Ernst Lamers, DJ4RT, übernimmt das Amt des Ortsverbandsvorsitzenden.

1966

Die erste automatische QSL-Sortieranlage des Clubs wird in Betrieb genommen. Die Mitgliederzahl im OV erreicht 60.

1967

Das Geschick des OV G11 liegt in den Händen von Horst Maselter, DJ2MR.

1969

Dr. Uwe Jens Döbereiner, DJ8Pl, wird zum Vorsitzenden ge­wählt. Er ist besser be­kannt unter seinem Funknamen „PIP".

1970

Durch den beabsichtigten Bau eines Amateurfunkzentrums in Baunatal werden große Kontroversen unter den Mitgliedern des Clubs ausgelöst. Pro und Kontra sind heiße Themen. Viele drohen mit ihrem Austritt.


Hier ist endlich anzumerken: Egon Beck, DJ1BH, ist seit Gründung des OV Schriftführer und „Mann für alles". Seine Tätigkeiten hier aufzuführen, würde den Rahmen sprengen. Bekannt ist er als Erfinder der „Sauerkrautschaltungen".

1971

Der OV beantragt ein Clubrufzeichen und erhält DL0IL, „Delta Lima Null India Lima". Mit diesem Rufzeichen nimmt der OV zum ersten Mal an einem Sommer-Fieldday teil. G11 er­reicht den 11. Platz.


Am 10. Dezember findet das Richtfest in Baunatal statt. Ent­gegen den negativen Erwartun­gen der Kritiker sind die Mitglie­derreaktionen verschwindend gering:


264 Mitglieder erklären ihren Austritt
409 stellen die Beitragszahlungen ein
123 sind unbekannt verzogen

Immerhin: Die Gesamtmitgliederzahl beträgt nun 21.120

Heute ist das Amateurfunkzentrum aus dem Geschehen des deutschen Amateurfunks nicht mehr wegzudenken. Die viel­fältigen Aufgaben des DARC wären ohne das Zentrum, nicht mehr zu bewältigen.

1972

Der OV betreut nun 75 Mitglieder.


Eine neue QSL-Sortieranlage wird im Amateurfunkzentrum in Betrieb genom­men. Mit dieser Anlage können 2.500 QSL-Karten pro Stunde sortiert werden.


Das DL-QTC stellt sein Erscheinen ein und wird nun in Clubregie als CQ-DL weitergeführt.

1974

Der Ortsverband übernimmt die Ausrichtung der Distriktsver­sammlung in der Stadthal­le Bergisch-Neukirchen.


Bei mehr als 70 teilnehmenden Stationen erreichen wir beim Sommer-Fieldday den 10. Platz.


Ab September werden Lizenzkurse bei der Volkshoch­schule Lever­kusen durchgeführt.

1975

Die Mitgliederzahl steigt erstmalig auf über 100 an.

1976

Einige wenige Mitglieder aus dem OV gründen den neuen Ortsverband G34, Bergisch Neukirchen.


Beim Sommer-Fieldday gibt es wieder einen Erfolg: Wir errin­gen den 5. Platz. Unser PIP, Dr. Uwe Jens Döbereiner, DJ8Pl, wird zum Distriktsvorsitzenden des Distrikts Köln-Aachen gewählt.


Als neuer Ortsverbandsvorsitzender übernimmt Egon Meier-Engelen, DK7El, das Amt.

1978

Zur Vorbereitung auf die Amateurfunkprüfung bei der Oberpostdirektion werden Kurse an der Volks­hochschule abgehalten.

1979

Durch Vermittlung von Walter Voigt, DK5KJ, erhalten wir Räume auf dem Bayer-Betriebsgelände an der Morsbroicher Straße, die wir mit Hilfe einiger Aktiver aus dem OV in einen brauchbaren Zustand bringen und nach und nach mit einer Clubstation ausrüs­ten. Wir erhalten auch die Erlaubnis - fast nach Belieben - Antennen errichten zu dürfen.

1980

Mit der QSL-Sortieranlage in Baunatal sind seit 1972 über 17 Millionen QSL-Karten vermittelt worden.


Der 8. Platz wird im Sommer-Fieldday errungen.


Ein OV-interner Wanderpreis für Mobilwettbewerbe wird aus­gegeben, nach dreimaliger Ver­gabe jedoch wegen der Ölkrise nicht weiter ausgeschrieben.

1983

Das Leverkusener Partnerstädte-Diplom wird aus der Taufe gehoben.


Walter Voigt, DK5KJ, wird zum Ortsverbandsvorsitzenden gewählt.

1984

Ehemaligen OV-Mitglieder nehmen an einer DXpedition nach Glorioso teil, einer Insel im Indischen Ozean nordöstlich von Madagaskar.

1985

Die in der Volkshochschule durchgeführten Amateur­funkkurse haben seit Beginn gute Erfolge gebracht: Von 150 Teilnehmern haben 100 die Li­zenzprüfung bestanden.


Wir erreichen den 8. Platz im SSTV-Kontest bei 25 Teilneh­mern.


Mitglieder aus unserem OV, die im Raume Köln wohnen, gründen mit einigen weiteren OM den neuen Ortsverband G44, Köln-Dellbrück.


Egon Meier-Engelen, DK7EI, wird wieder Ortsverbandsvorsitzender von G11.

1988

Wir nehmen erstmalig beim JOTA (Jamboree on the Air) der Pfadfinder teil. Der Funk­betrieb erfolgt von unseren Clubräu­men aus.


Nun werden Morse­kurse mit erfreulichem Ergebnis abgehalten.

1989

Besuch bei der DFVLR. Durch Vermittlung von Egon DK7El, können wir einen Einblick in die Tätigkeiten der Versuchsanstalt nehmen. Besonders die gewonnenen Erfahrungen in der Raumfahrttechnik interessierten die Teilnehmer.


Mit der Wahl von Dr. Horst Ellgering, DL9MH, wird Egon, DK7El, zum stellvertretenden Distriktsvorsitzenden gewählt.


Erste Teilnahme an einem CW-Fieldday.


Auf Bitten der Leverkusener Pfadfinder nehmen wir wieder am JOTA teil. Wir stellen die Funkgeräte und wickeln auch den Funkverkehr mit den anderen JOTA-Stationen ab. Die Pfad­finder haben eine Jurtenburg auf dem Gelände am Sportplatz Meckhofen errichtet. Der JOTA wird schon lange durchge­führt; besonders in Amerika, England und Australien ist diese Art der Kommunikation unter den Pfadfindern sehr beliebt. Erst in den letzten Jahren sind auch die deutschen Pfadfinder beteiligt.


Besuch in Baunatal. Etwa 30 Mitglieder des OV benutzen die Gelegenheit, das Amateurfunk­zentrum in Baunatal zu besich­tigen. Von besonderem Interesse ist die QSL-Sortieranlage. Die Exkursion wird von den Beteiligten als gut gelungen angesehen.


Der OV beteiligt sich wieder am CW-Fieldday. Der Köln-Aachen Kontest sieht wieder eine starke Beteiligung aus G 11. Die guten Einzelergebnisse auf UKW bringen uns auf den 2. Platz in der OV-Wertung für UKW. Auf Kurzwelle sind wir wie im Vorjahr auf dem 6. Platz.


Nun werden Amateurfunkkurse am Freiherr-vom-Stein Gymnasium durchgeführt; 90% der Teilnehmer bestehen die Lizenzprüfung.


Arnold, DL2KAU, wird auf der Jahreshauptversammlung zum Ehrenmitglied des Vorstands auf Lebenszeit gewählt.


Beschaffung eines Bauwagens für die Nutzung bei Fielddays.


Der Ortsverband feiert sein 40-jähriges Bestehen mit einem gut besuchten Fest in der Gaststätte Hagelkreuz, Langenfeld.


Schwedt an der Oder wird Partnerstadt Leverkusens. Funk­amateure aus Schwedt schrei­ben an G11 und ein erster Besuch nach Leverkusen kommt zustande. Die lokale Presse berichtet ausführlich.


Ein OV-Mitglied fährt Hilfslieferungen der Stadt Leverkusen nach Schwedt. Eine Ladung Bastelmaterial wird vom OV G11 mit gesandt.


Einige OV-Mitglieder besuchen die Funkama­teure in Schwedt.


Regelmäßige Skeds zwischen Schwedt und Leverkusen beginnen.


Die Relaisfunkstelle für 23 cm wird gebaut und erhält für das Relais das Rufzeichen DB0LEV.

1991

Störungen im 2 m Band durch die immer stärkere Belegung des Sonderkanals S6 mit Fernsehprogrammen nehmen erheblich zu. Aktionen der Funkamateure in Richtung Bundesministerium für Post und Telekommunikation zeigen keinen Erfolg.

1992

Unser Distriktsvorsitzender, Dr. Horst Ellgering, DL9MH, wird 1. Vorsitzender des DARC. Kommissarisch führt Egon, DK7EI, bis zur Neuwahl eines Distriktsvor­sitzenden ein halbes Jahr lang die Geschäfte des Distrikts.

1993

Heinz-Dieter Zander, DF4EO, „Didi", wird zum Ortsverbandsvorsitzenden gewählt.


Jochen Hindrichs, DL9KCX, wird neuer Distriktsvorsitzender vom Distrikt G, Köln-Aachen.


Nachdem bereits das Gebäude mit unseren Clubräumen auf dem Bayer-Gelände an der Morsbroicher Straße abgerissen wurde, sind auch die OV Abende in der dortigen Kantine nicht mehr möglich. Seither finden die OV Abende im Haus der Arbeiterwohlfahrt am Kö­nigsberger Platz in Rheindorf statt.


Mehrere Mitglieder des OV reisen zur Hamvention nach Dayton, Ohio, USA, und berichten später auf einem OV-Abend über ihre Reise.


Der OV nimmt wieder am SSB Fieldday teil und erreicht den 37. Platz bei 46 Teilnehmern in der offenen Klasse.


Eine Gruppe von 25 Mitgliedern besichtigt den WDR in Köln.

1997

Der Ortsverband Schwedt, Y19, feiert sein 30-jähriges Bestehen. Egon, DK7El, überbringt die Grüße aus Leverkusen und nimmt an der Feier teil.


Unser Ehrenvorsitzender des Vorstands, Arnold Schlottmann, DL2KAU, verstirbt im November.


Ein OV-Mitglied erringt beim Köln-Aachen Kontest auf 70 cm CW den 2. Platz.


Für den Fieldday wird ein neuer Platz im Ortsteil Kump an der B51 gefunden. Der Bauwagen kann dort in einer Scheune untergestellt werden.


Das BAPT genehmigt die Sprachübertragung mit „Low Power Devices, LPD" im ISM-Band­segment des 70cm Bandes. Eine neue Störquelle ist damit im exklusiven 70 cm Band ge­schaffen.


Im Frühjahr wird auf dem Gelände des Freiherr-vom-Stein Gymnasiums zusammen mit der Funk-AG der Schule eine EME-Station aufgebaut und betrieben. Die Presse berichtet über dieses Ereignis. Leider wird das neue Auto eines OV-Mitglieds durch Rowdies in der Nacht stark beschädigt.


Der OV übernimmt in Absprache mit der Stadt die Schulstation an der gewerblichen Berufs­schule in der Bismarckstraße und richtet sie wieder her. Die OV-Abende werden nun jeweils am 3. Montag an dieser Schule abgehalten.


Der Distriktsvorsitzende, Jochen Hindrichs, DL9KCX, wird im Frühjahr in den Vorstand des DARC gewählt. Bis zur Wahl von Manfred May, DJ1KF, zum neuen Distriktsvorsitzenden im Herbst leitet Egon, DK7El, kommissarisch den Distrikt.


Zum Termin der Ham Radio in Friedrichshafen tritt das neue Amateurfunkgesetz in Kraft. Es bringt einige Verbesserungen, so unter anderem eine Einsteigerklasse 3. Die neuen Durch­führungsverordnungen stehen allerdings noch aus.


Kurz vor Weihnachten erlässt die RegTP die Verfügung 306/97, die zum Schutz von Herz­schrittmacherträgern unverhältnis­mäßig scharfe Grenzwerte für Feldstärken von Sendesta­tionen setzt. Die Einhaltung dieser Werte muss in einer fachlichen EMV-Selbsterklärung jedes Funkamateurs, sofern er mehr Sendeleistung als 10 W abstrahlt, bis zum 21. Januar 2000 be­stätigt werden.

1998

Gerald Znoyek, DL4KG, wird zum Ortsverbandsvorsitzenden gewählt, weil DF4EO das Amt wegen häufiger musikalischer Engagements nicht mehr ausüben kann. Der OV-Abend wird wieder auf den 3. Freitag im Monat verlegt und findet wieder in den Räumen der AWO in Rheindorf statt.


Bei einem Fieldday verursacht eine heftige Sturmböe Schäden an Zelten, Masten und Antennen. Der Kurbelmast des OV wird so verbogen, dass er nicht mehr brauchbar ist.

1999

Gerald, DL4KG, verlässt aus beruflichen Gründen Leverkusen.


Als sein Nachfolger wird Joachim Ottman, DF4EK, zum Ortsverbandsvorsitzenden gewählt. Jo übernimmt dieses Amt, nachdem er schon seit 1980 ununterbrochen QSL-Manager von G11 war.


Auch seine XYL, Helga Ottmann, DL8EAU, wird erneut zur Kassenführerin gewählt. Sie nimmt diese Aufgabe schon seit 1983 wahr.


Der OV-Vorstand entscheidet, den Bauwagen zu verkaufen, da es zunehmend schwieriger wird, eine sichere Stellfläche für den Wagen zu finden.


Durch einen tragischen Unfall stirbt der Distriktsvorsitzende Manfred May, DJ1KF. Erneut fällt Egon, DK7El die Aufgabe zu, den Distrikt kommissarisch zu führen.


Am 28. August feiert der OV G11 Leverkusen sein 50-jähriges Bestehen mit einem Fest in den Räumen der AWO in Rhein­dorf. Funkamateure aus Schwedt nehmen an der Feier teil.

2000-2003

Jeden Sommer dieser Jahre fanden - außerhalb einer OV-Beteiligung - länger­fristige Fielddays auf dem Gelände in Kump statt, wo umfangreiche Antennenan­lagen, Funkwagen und Großzelte zum Einsatz kamen. Die Zahl der erreichten Länder und QSOs waren jeweils beeindruckend.


In den Regulierungen für den Amateurfunk gab es einige erfreuliche Änderungen:
Nachdem zunächst nur 3.000 Genehmigungen für den Betrieb auf dem 6 m-Band vergeben wurden und danach noch mal 2.000 Weitere, erfolgte schließlich die allgemeine Freigabe (wenn auch mit gewissen Einschränkungen) dieses Bandes.

 

Den Inhabern von DO-Lizenzen wurden erweiterte Rechte auf einigen KW-Bändern zuge­standen.

2004

Nachdem in den vorherigen Jahren im OV nur geringe Aktivitäten stattfanden, wurde in 2004 beschlossen, auf der bevorstehenden Landesgartenschau 2005 in Leverkusen den Amateurfunk publikumswirksam zu präsentieren. Dazu galt es, mit städtischen Stellen, der Leitung der Landesgartenschau, der Energieversorgung Leverkusen und dem Distrikt Köln-Aachen Vereinbarungen zu treffen, um eine eindrucksvolle Vorführung des Amateurfunks zu bieten. Nach vielen Gesprächen mit den genannten Stellen, die sich als überaus konstruktiv gestalteten, konnte ein er­folgreiches Konzept für die Beteiligung an der „Laga“ aufgestellt werden. Erfreulich war, dass der Distrikt Köln-Aachen auch einen finanziellen Zuschuss zusagte.

2005

Amateurfunkaktivität auf der Landesgartenschau

2006

Georg Westbeld, DL3YAT, wird zum Ortsverbandsvorsitzenden gewählt.


Jo und Helga Ottman erhielten für die lange Tätigkeit im OV und auf der Landesgartenschau die Distriktsehrennadel.


Im Mai Öffentlichkeitsarbeit in der Fußgängerzone in Wiesdorf.


Die Herbstdistriktsversammlung wurde in den Räumen der Arbeiterwohlfahrt in Rheindorf vom OV G11 ausgerichtet.


Fieldday im September in Hahnenblecher.

2007

Anfang des Jahres beschloss der Vorstand des OV G11 die Gründung eines Förder­vereines, um die Anmietung von Clubräumen zu realisieren.


Im Februar war es dann soweit: Die Interessengemeinschaft Leverkusener Funkamateure zur Förderung der Jugend und der Völkerverständigung e.V. entstand mit Eintrag ins Vereinsregister und als steuerbegünstigter Verein.


Unser Ortsverbandsvorsitzender Georg Westbeld, DL3YAT, wurde zum Distriktsvorsitzenden gewählt. Damit ist wieder einmal ein DV aus den Reihen des OV G11 Distriktsvorsitzender.


Zu Pfingsten Präsentation des Amateurfunks im Neulandpark mit den
Leverkusenern Pfadfindern.


Die Herbstdistriktsversammlung wurde wieder in den Räumen der Arbeiterwohlfahrt vom OV G11 ausgerichtet.


Die Anmietung der Clubräume im Gebäude des THW Leverkusen erfolgte ab Oktober.


Ein sofort stattfindender Lizenzkurs brachte dem OV neue Mitglieder im darauf folgenden Jahr.

2008

Georg Westbeld, DL3YAT, wurde als Ortsverbandsvorsitzender im Amt bestätigt, ebenso der Kassenwart Martin Hollweg, DL1LEV. Für den ausscheidenden 2. Vorsitzenden René Dahm DL1KAM, wurde Roland Wegner DC2LW, in den Vorstand gewählt.


Im August konnte der OV einen 12 m Versatower erwerben. Und somit stand alles im Zeichen der Projektplanung. Roland Wegner, DC2LW, fertigte die technische Dokumentation für den Bauantrag an und unterstützte den THW-Leverkusen bei der Ausarbeitung und Einreichung des Bauantrages.


Die Baugenehmigung für den Mast kam als frühes Weihnachtsgeschenk. Nun gab es für einige Mitglieder kein halten mehr, es wurde fleißig gesponsert, um sobald wie möglich einen Antennenmast und ein Funk-Shack zu haben.

2009

Die Bauarbeiten für den Mast wurden im Frühjahr begonnen und dank der tatkräftigen Unterstützung vieler OM und des THW-Leverkusen konnte das Fundament in wenigen Tagen fertiggestellt werden. Nur wenige Wochen später wurde dann der 17 m Versatower montiert und aufgerichtet. Da die Antennen- und Versorgungsleitungen bereits im Vorfeld fertig installiert wurden, konnte unmittelbar mit den ersten Tests der Antennenanlage begonnen werden. Nachdem alle technischen Hürden genommen waren, stellte sich der Erfolg schnell ein.


Das OV-Heim nimmt immer mehr Gestalt an und auch die „Küche“ wird immer vollständiger ausgestattet.


Unser Förderverein IGEL e.V. bestand die erste Hürde beim Finanzamt und unser OV-Heim gilt als Ausbildungszentrum sowohl von dem Seminarraum als auch vom Funk-Shack her als vorbildlich.

 

Vorträge und Ausbildungskurse sind geplant, einige sogar schon ausgeführt worden (z.B. Astronavigation, Funklizenzkurs, Einführung in SDR, CW-Kurs).


Seit dem 2. Mai ist das OV-Heim über das Wochenende fast immer besetzt. Geregelt durch einen Dienstplan (http://www.darc.de/g11) können hier Funkamateure und Funkbegeisterte Hobby und Ausbildung betreiben.


Mitte August wurde ein Antrag bei der ARISS (Amateur Radio on the International Space Station) für einen Schulkontakt mit der Theodor-Heuss Realschule eingereicht. Der Antrag ist bereits angenommen und nun warten wir auf den Termin für die Kontaktaufnahme mit der ISS Raumstation.


Ende August wird die Kurzwellenfunk AG an der Theodor-Heuss Realschule durch Georg Westbeld, DL3YAT, erfolgreich ins Leben gerufen. Carsten Wallner, Physiklehrer an der Schule, leitet die AG. Unterstützt wird die AG ebenfalls durch René Dahm, DL1KAM, und weiteren OM des OV G11. 10 Schüler der Stufe 10 haben sich für die Kurzwellen AG als Pflichtfach entschieden.


Am 22. August findet der Tag der offenen Tür anlässlich des 55-jährigen Jubiläums des THW Ortsverbandes Leverkusen statt. Betrieb der Clubstation unter dem THW-Clubrufzeichen "DL0THK/p". Besuch des Vertreters des Präsidenten des THW und Präsentation unserer Klubräume und -station."


Unser 60-jähriges Jubilä­um wird am Samstag den 19. September ab 12 Uhr mit einem Emp­fang im Casino des THW eröffnet. Oberbürgermeister und zahlreiche Gäste haben ihr Kommen zugesagt. In den Vereinsräumen wird den Gästen Funkbetrieb vorgeführt und Fragen werden beantwortet.