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Mein Weg zu den Cubsats

Frank, DD3JI (27.08.2017)

In Vorbereitung des Ballonprojektes, initiert von Rudy, DO1RUN, habe ich mir Gedanken gemacht wie man vorab schon einiges in Bewegung setzen kann damit man nacher nicht auf einmal vor der ganzen Arbeit steht und dann einem die Zeit, wie üblich meist, aus geht.
Womit sollte ich also anfangen ?
Meine Wahl fiel auf die Hardware für eine der mehreren geplanten Bodenstationen ( mehrere um Redundanz zu haben ) und solch eine wollte ich aufbauen.
Da nun Ballonprojekte bzw deren Starts nicht so oft stattfinden überlegte ich wie ich so eine Bodenstation aufbauen und vor allem zu jeder Zeit testen konnte.
Bei der Durchsicht älterer CQDL zum Thema Ballonprojekte fiel mir ein Artikel von Holger, DO2SYD in die Hände.
Sein Artikel beschäftigte sich mit den LEOs, niedrig fliegende Cubesats mit Umlaufzeiten um die 90 Minuten und einer Verweildauer im Sichtbarkeitsbereich von ca.10 Minuten ( zwischen 8-16 Minuten je nach Durchgang )
Gut dachte ich, so ein Cubesat ist ja nichts anderes als ein Ballon, nur eben mit festgelegter Flugbahn.
Das schöne, es gibt von den Cubsats eine Unmenge oben am Himmel, auf 2m rein, auf 70cm runter und umgekehrt.
Eine Umrundung von Mutter Erde dauert rund 90 Minuten, also fast immer alle 90 Minuten Zeit die Bodenstation zu testen !
( Wenn die Flugbahn dann über Europa geht, die Durchgänge sind immer wieder versetzt so das jeder die Chance auf der Welt bekommt so ein Dingen zu arbeiten )
Ich habe dann Holger eine Email geschrieben und ruckzuck wurde daraus ein sehr langes Telefonat wo ich Holger "die sprichtwörtlichen Löcher in den Bauch" gefragt habe.
Der Zufall ergab es das die HAM-RADIO bevor stand und er empfohl Kombiantennen aus USA die wohl "State of Art" wären und die es eben zur HamRadio geben sollte.
Man kann auch direkt in USA bestellen hat dann aber mit den ganzen Zollabwicklungen zu tun, kann man, muss man aber nicht haben.
Ohne die Antenne habe ich dann einfach versucht mit meinen vorhandenem Equipment mal etwas von so einem LEO zu hören.
Sogleich habe ich mir den FOX1A / AO-85 ausgesucht, 2m Downlink, die 145,980MHz eingestellt an meinem IC746, die Diamond Groundplane dran in 15m Höhe und das Trackingprogramm angesehen, zu finden unter
http://www.n2yo.com/?s=40967|27607|25544
( dort habe ich mir den FOX1A, den Saudisat und die ISS eingestellt )
Dann noch ein Klick auf "Foodprint" und auf die grosse Karte mit "Large Map", auf der grossen Karte dann mit einem Klick auf den entsprechenden Sat und man bekommt alles angezeigt.
Oben unter dem Reiter "most tracked" kann man sich natürlich jeden anderen Sat aussuchen der im Orbit ist.
Na was soll ich sagen, der Foodprint wanderte Richtung DL und ich hörte die Bake des FOX1A !
Die Bake kommt regelmässig in Sprachansage, warum hörte ich jedoch NUR die Bake ?
Weil ich Sonntags morgens um 4:00 Uhr den Versuch gemacht habe und in EU wohl alle noch schliefen, hi.
Bei späteren Durchgängen waren dann auch QSOs in fast rauschfreier Qualität in FM zu hören, Bingo.
Dabei spielte es keine Rolle ob ich Durchgänge mit niedriger Elevation versuchte als auch welche mit fast 70Grad, dem Rundstrahler war es egal.
Man muss wissen das jeder Durchgang eben andere Daten sowohl im Azimut als auch in der Elevation hat, das es für uns Norddurchgänge gibt wo der Sat über Norden fliegt als auch Süddurchgänge.
Für Norden ist dann eher ein QSO mit den skandinavischen Ländern gegeben, für Süddurchgänge runter bis Afrika.
Weiter habe ich mir bei Youtube etliche Videos von Holger angesehen, Suchbegriff DO2SYD, da sind jede Menge.
Also nun wieder zurück und die Bodenstation aufbauen, möglichst mit vorhanden Mitteln.
Ein stabiles Fotostativ war vorhanden, ein leichte Version würde die Sache aber genauso gut machen.
Damit kann ich sowohl den Azimut bedienen, die Elevation einstellen und auch die Deklination.
Die ist bei Sats manchmal von Nöten da die Dinger da oben rumtaumeln, manchmal geht die Horizontale, manchmal die vertikale besser.
Ich wollte auf jeden Fall für alles gerüstet sein.
Ob das 3 Achsen Prinzip bei einem Wetterballon von Nöten ist keine Ahnung, kann aber auch nicht schaden es zu haben.
Eine 18mm Gewindestange an einem ALU-Winkel, 2 Mutter angeschraubt und vorne einen Vierkant an die Gewindestange angefeilt, fertig war die Aufnahme für die Arrow-Antenne.
Ham-Radio, mein erster Weg führte zu Holger an den Stand mit den begehrten Antennen.
Die grosse Antenne lässt sich 3 mal teilen, die kleinere Antenne 2 mal teilen für den Transport, somit passt die Antenne
immer prima in einen Kofferraum.
Es gibt mehrere Versionen, ich habe eine 2m 3Element/70cm 7Element
http://www.difona.de/ant_details.php?&language=de&ID=548&artmatch=ARA14643710BP
und die grosse 2m 4Element/70cm 10Element
http://www.difona.de/ant_details.php?&language=de&ID=548&artmatch=ARA14643714BP
mitgenommen.
2 der Bilder zeigen einmal die grosse ARROW und das andere die kleinere ARROW auf dem gleichen Halter.
Der Schaumstoffgriff ist leicht zu entfernen und die schwarze Plastikappe auch, dann passt der Vierkant-Boom prima an den Vierkant der Gewindestange für die Deklination.
Die kleine Antenne gibt es auch mit Diplexer da man meist beide Antennenanschlüsse auf eine Buchse bringen muss oder man verwendet 2 Geräte.
Da der Duplexer aber noch vorhanden war bei mir, habe ich diesen genommen, der kann auch mehr Leistung wenn man einmal nicht nur die üblichen 5W aus der Handfunke nehmen möchte sondern etwas mehr Leistung macht.
Hier geht es zum Duplexer http://www.dd7mh.de/bilder/W2m70bild1.jpg
Zu den Funkgeräten, entweder man verwendet 2 Handfunkgeräte, eines sendet auf 70cm und das andere hört auf 2m, für z.B. den Saudisat1C eben umgekehrt, das TX-Gerät muss nur ctcss können damit man den Transponder öffnen kann.
Es gibt auch einige echte Dualbandgeräte die GLEICHZEITG auf 70cm senden können und auf 2m hören und umgekehrt, darauf ist zu achten.
Wenn man ein Gerät hat was den RX stummschaltet während man auf dem anderen Band sendet hört man sein eigenes Signal über den Sat nicht und muss auch noch damit rechnen das man mit anderen Stationen gleichzeitg sendet. Das kann man, erschwert die Sache aber.
Ich verwende einen echten Dualbander https://www.funkshop.com/Wouxun-KG-UV8D.html , ist Crossbandrepeater tauglich und der Preis ist für fast jeden machbar, ein Paar Schuhe kosten mehr, hi.
Nachdem alles zusammengebaut war habe ich direkt den ersten Süddurchgang ( wegen dem Haus ist der Norden aus dem Garten verdeckt ) getestet und diesmal war durch den Antennengewinn ein richtig fettes Signal aufzunehmen.
Worauf sollte man noch achten ?
Da das Funkgerät sicher verstaut an der Halterung angebracht ist empfiehlt sich ein Lautsprecher/Mikrofon.
Um dann nicht rückzukoppeln über den Sat habe ich an meinem Handmikrofon eine 3,5mm Buchse für einen Kopfhörer.
Das Handmikrofon hat 15€ gekostet und bei demselben Händler erhältlich wo ich das UV8D damals bezogen habe.
Wenn ich wieder mehr Zeit habe werde ich meine ersten QSOs versuchen.
... to be continued .... DD3JI/Frank

Pixie-TRX

Frank, DD3JI (08.01.2017)

Moin zusammen,

 

ich hatte mir in Dortmund, am DARC-Stand, einen Bausatz des bekannten Pixie-TRX gekauft.

Mir geht es eher um den Bastelspass als das ich damit ernsthaft CW machen würde, das liegt aber eher daran das ich CW nicht kann aber wer weiß was die Rentenzeit dann einmal mit sich bringt ( sind nur noch 15 Jahre bis dahin, hi ). Dazu für 9,95€ kann man eh an so etwas nicht vorbei gehen.

Das Dingen war, auf Grund der wenigen Bauteile recht schnell bestückt, dazu gibt es auch eine genau detailierte Beschreibung wo man nichts bei falsch machen kann.

9V Batterie dran, Antenne und geht !

Allerdings war das Empfangssignal so leise das mit einem Kopfhörer fast nichts zu hören war und selbst nach dem Anschluss einer Aktiv-Box ( vom PC ) das nichts brachte. Der Sender ging auf Anhieb und man kann am Poti noch einige kHz nach unten oder oben die QRG verstellen, Kontrollempfänger war mein IC7300. Am Poti verstellt man natürlich die TX und RX QRG gleichzeitg.

Ich habe dann Google bemüht und nach Modifikationen gesucht. Bin dann auch schnell fündig geworden, das austauschen von einigen Bauteilen brachte dann der Erfolg, die Lautstärke ist nun deutlich gestiegen und selbst mit dem passiven Kopfhörer macht es Freude den CW-Signalen zu lauschen.

Es ist von Vorteil sich die Änderungen vorher anzusehen, das vermeidet das auslöten der Standardbauteile und somit doppelte Arbeit. Die Änderungen sind hier zu finden www.funkamateure-dresden-ov-s06.de . Um das ganze hübsch zu machen habe ich dann ein vorrätiges Weissblechgehäuse darum gebaut, nun kann der Pixie auch gefahrlos in die Hosentasche gesteckt werden, hi.

Klar dürfte sein das so ein TX für 10€ keine Selektion hat, es waren durchweg mehrere CW-Signal zu hören, das schreckt aber einen richtigen CWisten natürlich nicht ab, der ist das gewohnt.

Nun kann ich zwar immer noch kein CW habe aber viel Spass zum kleinen Geld gehabt und es war ein prima Projekt um einmal im Software-Zeitalter was bodenständiges zu basteln.

 

vy73 de Frank

Mit Freude...

Frank, DD3JI (29.01.2016)

Mit Freude habe ich heute Ralf, DO3RSA, erstmalig auf dem Tetra-Repater DB0DMO, arbeiten können, die Useranzahl innerhalb der OV-Mitglieder wächst also langsam. Er hat sich ein MTH800 ( Handfunkgerät ! ) preisgünstig besorgt über ein grosses Autktionsportal und das Gerät mit einer aktuellen Software in Betrieb genommen. Entfernung beträgt 13km da sein QTH in Dormagen-Hackenbroich ist. HF-Signal und Modulation waren erstklassig. Vielen Dank an Ralf für seine Mühe und Ehrgeiz um QRV zu werden.

Umbau Cavity Combiner für 70cm

Nach dem ich gestern mein Raspberry Pi2B bekommen habe

(C) DD3JI
(C) DD3JI
(C) DD3JI

Frank, DD3JI  (23.12.2015)

Nach dem ich gestern mein Raspberry Pi2B bekommen habe wollte ich es heute wissen. Ich habe noch nie zuvor mit solch einem Teil zu tun gehabt, was ein Image ist wusste ich zwar aber wie das alles geht keine Ahnung. Auch habe ich keinerlei Ahnung von Linux.

Bei dem Komplettpaket ist eine SD-Karte dabei wo noobs vorinstalliert ist, die Karte in den PI, Tastatur und Maus dran, den Monitor angeschlossen und das Ethernet für Internet. Beim anschliessen der Spannungsversorgung fährt der PI hoch und man kann mit noobs dann auswählen was man installieren möchte, bzw. welches Betriebssytem.

Ich habe mich für Raspian entschieden, die 3,2GB runtergeladen und mich dabei zu einer Tasse Tee begeben...das dauert schon was bis das Paket da ist und installiert. Danke der graphischen Oberfläche findet man sich schnell zurecht wie bei Windows. Einfach was rumgespielt um mal zu sehen was wo passiert. Nun eine 2.Karte formatiert und mittels http://sourceforge.net/projects/win32diskimager/ das Image von http://www.a23-wertheim.de/downloads/raspberry-pi/dv4mini auf der SD-Karte installiert. Karte dann in den PI gesteckt und hochgefahren, geht...prima. Beim 2.Booten dann den DV4mini zuvor eingesteckt und es läuft alles automatisch, DV4mini.exe startet nach 20 Sekunden von selbst, verbindet den PI mit dem Internet und es kann wie gewohnt mit DMR, D-Star APCO25 oder C4FM los gehen.

Nun habe ich aber immer noch keine Ahnung von Linux aber es geht...viel einfacher als erwartet.

C4FM

(C) DD3JI

Frank, DD3JI   (16.12.2015)

1.Test im Keller mit dem C4FM Relais und umgebauten Huber&Suhner Duplexer Die Kiste braucht um Standby-Betrieb 30W und und bei TX 65W ( 5W HF ) und 95W ( 20W HF ), also echt überschaubar...... Standort und Frequenz wäre noch nett dafür :-)

Test DV4mini

(C) DD3JI
(C) DD3JI

Frank, DD3JI   (13.12.2015)

Nach dem ich irgendwie die zeit bisher nicht gefunden habe war heute der grosse moment mich an dem stick zu versuchen laptop hochgefahren, die installationsroutine auf dem rechner geladen, das ms-paket was benötigt wird für die sprache installiert und den dongle eingesteckt......der sollte nun den treiber automatisch im inet suche, was ich nach 40minuten abgebrochen habe ..... supi....das war schon mal nix auf die dv4mini seite liegen aber die treiber ( warum soll der dann automatisch suchen im internet ? ).....von hand den fehlenden treiber in der systemsteuerung aktiviert und das controlcenter gestartet, call und qth eingetragen, dstar angetickert, reflector ausgewählt und schon qrv :-)

die leistung lässt sich bis runter auf 30uW regeln und hoch bis 12mW, ausreichend um im ganzen haus und auf dem grundstück mit der handfunke rumzuturnen und qrv zu sein das dingen kann dstar, c4fm, apco25 und dmr+, die neue betaversion auch schon dpmr, dann wird es nicht mehr lange dauern und tetra ist auch dabei

ich habe dann rund 2h qso gehabt und es war einwandfrei, auch zwischendurch die reflectoren gewechselt und keine beanstandungen ich gehe davon aus das es bei dmr und c4fm usw. auch so sein wird, ich werde das in ruhe testen neben dem spieltrieb hat mich das dingen auch gereizt es auf besuchen in den östlichen bundesländern mitzunehmen, da oftmals die relaisdichte, egal welcher digital-couleur, so grottenschlcht ist das abends auf dem hotelzimmer man nichts arbeiten konnte, jetzt kann ich zumindest per wlan oder kabel qrv sein...die letzten 50cm bis 3m sind ja funk ! ( aus mit dem thema zu erklären warum ich im hotel immer ein zimmer oben unter dach brauche )

noch mal zum verständnis, man braucht ein endgerät, handfunke, um qrv zu sein, nur mit dem stick geht das nicht am geschehen teilzunehmen da das dingen auch standalone an einem raspberry pi läuft macht es als hotspot auch an einer relaisfunkstelle sinn, da werden sich die einsatzmöglichkeiten nun ausreichend finden lassen....

C4FM Repeater

(C) DD3JI
(C) DD3JI

Frank, DD3JI   (12.12.2015)

Da ich zu einem C4FM Repeater gekommen bin und sich eine passende Duplexweiche noch in meinem Fundus befindet werde ich einmal alles aufbauen und in einen bemannten Probebetrieb nehmen. Die Weiche muss noch umgebaut werden und anschliessend abgeglichen, da bin ich derzeit dran, die Programmierung des Repeaters war ruckzuck erledigt. Erste Tests habe ich schon am Dummyload gemacht. Dann werden wir mal testen, einige sind ja schon in C4FM QRV mit ihren Geräten. Daten wird es dann bei Testbeginn geben an die Interessierten.

DD3JI jetzt QRV in D-Star, DMR, Tetra, APCO25 und C4FM

(C) DD3JI

Frank, DD3JI  (29.06.2015)

Frisch aus Friedrichshafen zurück habe ich meine Neuerwerbung in Betrieb genommen. Nachdem ich bereits in D-Star, DMR, Tetra und APCO25 QRV bin fehlte noch C4FM Yaesu Fusion. Das FT1DE war nach 5 Minuten Einstellen sofort betriebsbereit und ich habe direkt über DB0KLL in der Eifel mein erstes QSO mit einem OM an der Adriaküste in erstklassiger Digitalqualität gehabt. Sendeleistung 100mW völlig ausreichend. Die Verbindung zwischen den Repeatern erfolgt derzeit noch auf Echolink-Basis bis Yaesu sein X-Wires System für die Digitalvernetzung der Repeater in Betrieb hat. Ein schöner Erfolg mit dem C4FM-System und somit bin ich nun in allen gängigen Digitalsystemen im Amateurfunkbereich QRV.