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Ortsverband Siebengebirge (G25)

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23.11.2014

"Gruß an Bord" im NDR

Heiligabend - traditionell ist das beim Norddeutschen Rundfunk auch der Abend für die Sendung "Gruß an Bord". Seit Weihnachten 1953 wird sie ausgestrahlt - und ist damit eine der ältesten Sendungen im deutschen Rundfunk und längst eine Institution des NDR.

Die NDR Traditionssendung "Gruß an Bord" wird in diesem Jahr an Heiligabend von 20.05 bis 22 Uhr (MEZ) auf NDR Info ausgestrahlt. Eine weitere Stunde "Gruß an Bord" empfängt man von 23.05 Uhr bis Mitternacht auf NDR Info Spezial und via Kurzwelle.  NDR Info Spezial wird (neben der Ausstrahlung im Internet) zusätzlich über die Mittelwellenfrequenzen Flensburg 702 kHz, Hamburg 972 kHz, Hannover 828 kHz, Lingen 792 kHz verbreitet.

Die Sendung "Gruß an Bord" in der Zeit von 19.05 bis 21.00 Uhr UTC (20.05 bis 22.00 Uhr MEZ) sendet die Kurzwelle über folgende Frequenzen (UTC ist die Abkürzung für die koordinierte Weltzeit, die Coordinated Universal Time):

Frequenz und Zielgebiet

9.850 (Atlantik - Nord)
13.780 (Atlantik - West Afrika)
11.840 (Atlantik - Süd)
11.720 (Atlantik/Indischer Ozean (Südafrika))
11.840 (Indischer Ozean - West)
11.965 (Indischer Ozean - Ost)

Die Übertragung einer evangelischen Christmette aus der St. Nicolai-Kirche in Hamburg und der anschließende zweite Teil der Sendung "Gruß an Bord" wird in der Zeit von 21.05 bis 23.00 Uhr UTC (22.05 bis 24.00 Uhr MEZ) über folgende Frequenzen gesendet:FREQUENZ und ZIELGEBIET

7.335 (Atlantik - Nord)
11.655 (Atlantik - West Afrika)
9.490 (Atlantik - Süd)
9.735 (Atlantik/Indischer Ozean (Südafrika))
9.490 (Indischer Ozean - West)
9.650 (Indischer Ozean - Ost)

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Wilhelm, DL4KAL

20.11.2014

Aurora-Bake DM0PR in Garding / Nordfriesland wieder in Betrieb

Nach fast drei Jahren der Inaktivität ist am 19. November die Aurora-Erkennungsbake DM0PR in Garding/Nordfriesland (Locator JO54JH) mit neuer Technik wieder in Betrieb gegangen. Sie sendet auf 144,486 MHz im 5-Minuten-Takt abwechselnd mit 25 Watt Richtung Süden bzw. mit 100 Watt Richtung Norden.

Als Antennen dienen 6-Element-Yagis mit horizontaler Polarisation in 70 bzw. 55 Metern Höhe über Grund. Das teilt der VUS-Referent des DARC-Distriktes Schleswig-Holstein, Dieter Mahlfeldt, DC5BT mit.

Die neue Technik der VHF-Bake wurde von Heinz Trochelmann, DL1LB und Timm Dunker, DK1ZD gebaut, Bakenverantwortlicher ist Uwe Blunck, DK6LL.

Die Frequenzaufbereitung der Bake wird per DDS realisiert, die Bakenkennung wird im CW-Mode A1A getastet. DM0PR dient vorzugsweise dazu, Aurora-Bedingungen auf 2 m zu erkennen. Wenn z. B. ein Funkamateur in Bremen die Bake, die bei ihm normalerweise nur bei Senderichtung Süd mit S3 ankommt, mit verzerrtem Ton bei Senderichtung Nord hört, nimmt das Signal einen "großen Umweg" über das Polarlicht. Um diese Aurora-Ausbreitung zu erkennen, wurde die Bake in Garding bereits in den 1960er Jahren gebaut. Initiator und Erbauer war das damalige Max-Planck-Institut für Aeronomie (heute Max-Planck-Institut für

Sonnensystemforschung) in Katlenburg-Lindau/Harz unter der Federführung von Prof. Dr. Walter Dieminger, DL6DS, dem Direktor des Instituts, der die Bake für wissenschaftliche Forschungszwecke genutzt hatte. OM Dieminger hatte seinerzeit die vielen Empfangsberichte der Funkamateure in Europa für die Untersuchungen der Funkausbreitung genutzt. Der Betrieb der Bake wurde damals dem VFDB übergeben, der die Technik auf der Funkübertragungsstelle in Garding auf der Halbinsel Eiderstedt montierte.

Die Materialkosten für die neue Bakentechnik wurden vom DARC-Distrikt Schleswig-Holstein getragen.

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Wilhelm, DL4KAL, Quelle DARC

15.11.2014

Erfolgreiche Teilnahme am Ehrenamtstag der Stadt Königswinter

Am 15. November hat sich der OV G25-Siebengebirge am  Ehrenamtstag der Stadt Königswinter beteiligt. Die Veranstaltung wurde von etwa 500 Menschen besucht.

Vor einer sehr interessierten Zuhörerschaft präsentierte der Ortsverband unter Beteiligung von Werner DB9MW, Hans-Hubert DH1HHR, Ralf DK6WS, Uwe DD2EA, Johannes,  und Wolfgang DG3KCR ein ausgewogenes technisches Programm. So gab es u.a. eine Livevorführung des Funkverkehrs mit kleinster Leistung in WSPR und PSK. 

Das Resultat des gelungenen WSPR Experimentes ist in nebenstehender Karte zu betrachten. (Bitte anklicken !). Zu sehen ist auch eine zweiseitige Verbindung zu Gerald DU1GS alias DL3KGS auf den Philippinen.

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DL4KAL, Wilhelm

10.11.2014

Meteorreflexionen beim Leonidenfall beobachten

Im November vom 10.11. bis 21.11.  lohnt es sich auf Meteorscattersignale zu horchen oder einfach vor der Morgendämmerung zum Sternbild Löwe am Osthorizont zu schauen, um die flinken Gesellen mit eigenem Auge zu sehen.

Sollte die Kühle des frühen Morgens unangenehm sein oder sich der Himmel mit Wolken bedecken, horcht man einfach in SSB oder CW auf der Frequenz 143,050 MHz auf die reflektierten Signale der französischen Satellitenüberwachung GRAVES. Hier wird man den Leonidenfall als kurze oder längere Pings mitverfolgen können.

Wenn man selbst aktiv werden möchte nutzt man das Programm WSJT um im FSK441-Mode zwischen 144,350 MHz und 144,399 MHz auf Antwort zu hoffen. Die Hauptanruffrequenz ist hier 144,370 MHz. Weitere Informationen hierzu gibt es in der Ausarbeitung von DK5EC.

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DL4KAL, Wilhelm

 

 

09.11.2014

Notfall- und Katastrophenkommunikation im VFDB

Mit Wirkung vom 01.11.2014 hat der VFDB e. V. ein Referat für Notfall- und Katastrophenkommunikation

Zu Mitarbeitern des Referates wurden Michael, DD2MIC (Bereich Nord), unser OV-Mitglied Wilhelm, DL4KAL (Bereich Mitte und Federführung) und Hans-Jürgen, DH2RL (Bereich Süd) bestellt. 

Dem VFDB erscheint es angesagt, auch diesem Gebiet künftig besondere Aufmerksamkeit zu schenken. In vielen anderen Teilen der Welt hat sich über Jahrzehnte die Nothilfe von Funkamateuren zur Bildung von Kommunikationsmöglichkeiten bei Ausfall der öff. Netze als sinnvoll erwiesen. Auch in Deutschland und Europa war (zum Teil von der Öffentlichkeit relativ unbemerkt) der Amateurfunkdienst bei Unglücksfällen und Katastrophen im Einsatz (z. B. Schneekatastrophe Münsterland 2005, Flutkatastrophen Mittel- und Süddeutschland in den letzten Jahren). 

Die Einrichtung des Referates soll keinesfalls eine Konkurrenz zum Notfunkreferat des DARC darstellen. Eine Zusammenarbeit ist denkbar und wünschenswert.

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DL4KAL, Wilhelm

26.10.2014

Erfolgreiche Vortragsveranstaltung

Die am Montag, 25.10.2014 von Wilhelm, DL4KAL, durchgeführte Vortragsveranstaltung bei der Volkssternwarte Bonn kann als voller Erfolg und Werbung für den Amateurfunk angesehen werden. Der Referent schilderte den interessierten Zuhörern welche teilweise exotischen Signale von der Langwelle bis hin zu den VHF / UHF - Bereichen zu empfangen sind. Er vergaß dabei nicht, auf die Rolle des Amateurfunks für eine sinnvolle Freizeitgestaltung hinzuweisen, die eben in dem von ihm geschilderten Frequenzbereich möglich ist und viele Berührungspunkte zu naturkundlichen Beobachtungen im All bietet. Als Resultat der Veranstaltung wurde angeregt in Kooperation zwischen der Volkssternwarte Bonn und den Funkamateuren des Ortsverbandes G25 einen Workshop anzubieten, in dem auf die speziellen Empfangstechniken eingegangen werden soll. Dies wäre eine Bereicherung für das Programm der VSB und wird dem Ortsverband möglicherweise einige neue Mitglieder generieren. Termine hierzu werden rechtzeitig in den Medien der VSB und hier an dieser Stelle bekannt gegeben.

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DL4KAL, Wilhelm