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Ortsverband Wegberg (G38)

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CTCSS-Encoder als Bausatz

DB0ERK benötigt ja bekanntlich einen 98,4 Hz Subaudio-Ton (CTCSS), daher habe ich mich nach einer einfachen Lösung umgesehen, mit welcher man ältere Funkgeräte nachrüsten kann.
Meine Wahl fiel auf den CTCSS-Encoder als Bausatz von CS Tech, hier der Link: http://www.cstech.co.uk/radio.html

Der Bausatz kostet £11.16, inclusive Versand sind das etwa 14 Euro. Die Bestellung erfolgte auf der Homepage, Bezahlung per Kreditkarte. Der Bausatz war nach etwas über einer Woche im Briefkasten, d.H. Zollformalitäten gab es keine. Eventuell lag dies an dem geringen Bestellwert.

Der Aufbau des CTCSS-Encoders dauerte bei mir ca. 45 Minuten, anschliessend erfolgte der Einbau in ein Siemens C5 nach der Anleitung auf Jan Alte's Home Page, http://www.digisolutions.de/c5umbau/C5_CTCSSAddOn.html.Der Encoder ist durch diese Art und Weise des Betriebes,d.h. ohne Schalter, permanent aktiv, was sich bislang nicht als störend erwiesen hat.

CTCSS-Encoder im Roger Piep Gehäuse (rechte Platine)

Aufbau und Anschluss

TS-790E ready for DB0ERK

Für den Einbau gibt es mehrere Optionen:

  • Einbau direkt in das Funkgerät
  • Einbau in ein Mikrofon
  • Einbau in ein Gehäuse als Vorsatzgerät für das Mikrofon

Die ersten beiden Optionen haben gewisse Nachteile: Die Geräte, die den Encoder aufnehmen sollen, müssen anhand des Schaltplanes erst genauestens analysiert werden, anschliessend zerlegt und durch Lötarbeiten verändert werden. Ausserdem braucht der Encoder Platz, und die Platine ist nicht wirklich klein, so dass sie sich in der Regel nicht in ein Mikrofon einbauen lassen wird.

Der Einbau in ein Gehäuse bietet die eleganteste Option, vielen Dank an Wilfried, DD8KF für den Tip. Das Gehäuse verfügt über eine Mikrofonbuchse und über ein Anschlusskabel mit Mikrofonstecker, so dass es zwischen Mikrofon und Transceiver eingeschleift werden kann. Falls der Transceiver 5-12V Spannung an der Mikrofonbuchse hat, könnte sogar die Batterie entfallen. Im rechten Beispiel, Kenwood TS-790E, wurde der Encoder einfach parallel zum Mikrofon geschaltet. Der Ausgang des Decoders ist bereits mit einem Kondensator gegen Gleichspannung abgekoppelt, und das Widerstandsnetzwerk am Ausgang bietet einen hinreichend hohen Eingangswiderstand (mindestens 10 Kiloohm), so dass eine Beeinflussung des Mikrofons bezüglich Anpassung wohl in den meisten Fällen zu vernachlässigen ist.

Falls innerhalb von G38 Interesse besteht, würde ich eine Anzahl an Bausätzen, kleinen Gehäusen und Batterieclips bestellen. Ich rechne mit 20,- Euro pro gebautem Encoder. Ihr müsstet dann selber Mikrofonbuchsen und Stecker besorgen, die sich ja von Gerät zu Gerät unterscheiden, und die Anschlussbelegung für das Mikrofon aus dem Handbuch heraussuchen. Wolfgang, DL1KWS, hat sich bereits um Räumlichkeiten bemüht, die wir für das Projekt verwenden könnten.

vy 73 de DL2KEB Erik