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Ortsverband Hürth (G50)

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Technik

Aufbau

Grundaufbau
Bakenschrank

Außenschrank

Die Bake ist aufgebaut in einem Stahlschrank 800mm x 600mm x 320mm (H,B,T) der Firma Schroff. Der Schrank hat die Schutzart IP66. Die Tür ist abschließbar. Der Schrank ist mit einer rückwärtigen Montageplatte ausgestattet, auf der alle Elemente befestigt sind. Im Schrankboden befindet sich eine Flanschplatte für den Einbau von Stopfbuchsen und Steckverbindern.

Im unteren Schrankteil befindet sich die Netzversorgungseinheit in einem zweireihigen AP-Kunststoffgehäuse. Hier befinden sich Vorsicherung, RCD (FI-Schalter), Wechsel­strom­zähler, Leitungsschutzschalter für die einzelnen Baken­module und eine Servicesteckdose. Eine Potentialausgleichsschiene befindet sich ebenfalls im unteren Schrankbereich. Die Verdrahtung erfolgt in Kabelkanälen. Gegen Schwitzwasser ist eine Schaltschrankheizung mit 50 Watt Leistung und integriertem Thermostaten installiert.

19-Zoll Baugruppenträger

Zeichnung BGT
Zeichnung Baugruppenträger
Einschubkarten BGT
Einschubkarten Baugruppenträger
Frontansicht BGT
Frontansicht Baugruppenträger

Die Bakensendermodule und die zugehörigen Lüftermodule sind, im oberen Schrankteil, in einem 19“ Baugruppenträger untergebracht. Im Baugruppenträger sind 6 und 3 HE Einschübe vorgesehen. Die Baken- und Lüftermodule werden im 6 HE-Teil untergebracht und die zugehörigen Netzteile im 3 HE-Teil.

Moduleinbau

Bakenmodule und Lüftermodule sind abwechselnd im Einschub montiert. Die Lüfter befinden sich jeweils links vom zugehörigen Bakenmodul und werden durch dieses nach Bedarf gesteuert. Aus thermischen Gründen befinden sich die Kühlkörper der, als Endverstärker dienenden, HF-Module auf der Lötseite der Bakenplatinen. Die Kühlkörper liegen somit unmittelbar im Luftstrom des zugehörigen Lüfters.

Lüftermodule

Platinenlayout Lüftermodul
Platinenlayout Lüftermodul

Die Lüfter werden bei Bedarf durch das jeweilig Sendemodul eingeschaltet, wenn die Kühlkörpertemperatur etwa 40°C übersteigt. In jedem Lüftermodul befinden sich zwei Lüfter mit einem Durchmesser von 80 mm und einer Luftleistung von 61,1 m3/h. Der Betrieb wird durch eine LED in der Frontplatte signalisiert. Die Lüfter werden mittels PWM-Regelung betrieben. Vorgesehen ist eine Regelung, die mit 40% Lüfterleistung bei 40°C beginnt und bei etwa 60°C dann 100% erreicht.

Die Leistungstreiber für die Lüfter befinden sich auf den Bakenplatinen. Die Lüfterboards sind passiv.

Bakenmodule

Blockschaltbild Bakenmodul 2m
Blockschaltbild Bakenmodul 2m
Schaltplan Bakenmodul 2m
Schaltplan Bakenmodul 2m
Platinenlayout Bakenmodul 2m
Platinenlayout Bakenmodul 2m

Die Basis für das 2m-Bakenmodul stellt ein programmierbarer Quarzoszillator (Si570) der Firma Silicon Labs dar. Die Steuerung des Si570, sowie die CW-Tastung ist mit einem Atmel ATmega16 realisiert. Dieser übernimmt auch die Erfassung der Kühlkörpertemperatur, die Lüfter- und Heizungsregelung sowie die indirekte SWR-Messung. Als Endstufe kommt ein MOSFET-Leistungsverstärker-Modul von Mitsubishi (RA30H1317M) zum Einsatz.

Da die Auswirkung von Temperaturschwankungen auf den Si570 in Bezug auf die Frequenzstabilität leider nicht vernachlässigt werden können, wird für den Si570 eine Heizung vorgesehen. Gleichzeitig muss die Lüfterregelung derart parametriert werden, dass sich die Kühlkörpertemperatur auf ca. 50°C einpendelt.

Bei einer Kühlkörpertemperatur über 70°C wird auf dem zugehörigen Bakenmodul durch Abschalten des Ausgangs am Si570 die Ansteuerung des Leistungsverstärker-Moduls unterbrochen, bis die Temperatur wieder Werte unter 40°C erreicht hat. Ebenfalls abgeschaltet wir die HF-Ansteuerung bei sich verschlechterndem SWR-Wert, genauer gesagt bei einem Absinken der gemessenen Ausgangsleistung. Diese Notabschaltung kann nur durch manuellen Eingriff wieder aufgehoben werden, da in diesem Fall von einem Fehler an der Außenanlage (Antenne, Kabel etc.) ausgegangen werden muss.