Aktivitäten + Neuigkeiten

Hier steht in lockerer Reihenfolge, was wir sonst noch so machen. Und was irgendwie in keine andere Rubrik passt. Alles Andere kann man aus der Navigationsleiste auswählen.

Notfunkübung

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Am 23.09.2017 fand eine Übung des Arbeiter-Samariter-Bund Hannover-Land/Schaumburg mit 125 Einsatzkräften und ca. 60 Patientendarstellern statt. Die Übungsannahme bestand aus einem Massenanfall an Verletzten in einem Stadion durch Pyrotechnikeinsatz und zeitgleich einem Brandereignis in einer Seniorenresidenz im Nachbarort. 

Erstmals wurden dabei auch Funkamateure zur Nachrichtenübermittlung eingebunden. Damit sollte bei einem angenommenen Ausfall der öffentlichen und BOS-Kommunikationsmittel der Amateurfunkdienst als mögliche Rückfallebene für die Weiterleitung von Meldungen aus dem Übungsraum an den Stab des Hauptverwaltungsbeamten (HVB) der „Region Hannover“ (ehemals Landkreis Hannover) geprobt werden. Zu diesem Zweck war die Fernmeldezentrale (FMZ) im Regionsgebäude erstmalig auch mit neu lizenzierten Funkamateuren aus dem Mitarbeiterkreis der Region besetzt, um die Lagemeldungen für den Stab entgegenzunehmen. Die Funksprüche wurden direkt vom Einsatzleitwagen (ELW 2) des ASB an die Funkamateure übergeben und ohne Nutzung von automatischen Relaisstellen über fünf Zwischenstationen per analogem Sprechfunk in die FMZ nach Hannover übermittelt. Um die weiteren technischen Möglichkeiten des Amateurfunkdienstes zu demonstrieren, wurden darüber hinaus drei Video-Livestreams vom Einsatzort am Stadion in Barsinghausen über das HAMNET nach Hannover übertragen.

Das Fazit in der anschließenden Nachbesprechung lautete: "Auftrag erfüllt!". Insgesamt waren ca. 20 Funkamateure aus verschiedenen Ortsverbänden des DARC e.V., einige vereinslose Helfer und sogar einige Unterstützer noch ohne Lizenz an der Aktion beteiligt. Schon vor der eigenen Öffentlichkeitsarbeit zu der Veranstaltung haben uns in den Folgetagen sehr konkrete Anfragen weiterer Organisationen zu einer möglichen Zusammenarbeit erreicht. In naher Zukunft ist daher mit einem Ausbau der Beteiligung und gegenseitigen Ausbildung zu rechnen.

Weitere Informationen sind auf Anfrage per Mail unter kostafu(at)afuh.de erhältlich.

(Koordinierungsstelle "Funkamateure helfen Hannover" / DG4OAE)


Aus unserem Ortsverein haben 3 Mitglieder an dieser Übung mitgewirkt:

Björn DB3LBG, Jan DK1OM, Jörg DO8HF

Unterstützt wurden wir von Wolfgang DL4AH aus dem OV H48, der den Funk-Container für uns vorbereitet und geöffnet hat.

Wir waren ein Teil der Nachrichtenkette und haben die Sprüche von der ausschliesslich mit Solarenergie versorgten Funkstation DL0TY auf dem Lindener Berg an die Regionszentrale in Hannover (Hildesheimer Str.) übermittelt.

Benachrichtigung per Skyper
DL0TY auf dem Lindener Berg
DO8HF und DL4AH im Funkcontainer
Funkgerät Nr.1 bei DL0TY
Ende der Übung mit reichlich Würstchen
Wagen der Einsatzleitung von innen
Ein Notfunkkoffer der Funkamateure
Geschafft: DB3LBG und DK1OM

Am 16.10.2017 treffen sich alle teilnehmenden Funkamateure zur Manöverkritik im Regionshaus in Hannover. An diesem Treffen nehmen auch Vertreter anderer Hilfsorganisationen teil. Von der Übungsleitung kommt die Aussage, dass man sehr erfreut über den Verlauf ist. Man hat es sich nicht im Entferntesten vorstellen können wie gut und weitgehend problemlos das Ganze abgelaufen ist. Es werden nur wenige Kritikpunkte geäussert, die alle leicht zu beheben sind. Beispiel: Die Frequenzwahl (ankommende und abgehende Sprüche im gleichen Frequenzband) hat sich als ungünstig erwiesen, war aber zum Glück nicht "kriegsentscheidend". Diesen Fehler werden wir dennoch nicht zweimal machen.

Generell haben die Funkamateure bei dieser Übung einen sehr positiven Eindruck hinterlassen. Wir werden wieder Ernst genommen, was Anlass zu vorsichtigem Optimismus gibt. Es ist anzunehmen, dass man nun eher auf die Bedürfnisse der Funkamateure eingehen wird als man es in der Vergangenheit getan hat. Der Kontakt in der Gruppe soll über Mailingliste und Webseite aufrecht erhalten bleiben. Es ist mit einem weiteren Treffen Anfang 2018 zu rechnen.

In der Walsroder Zeitung erscheint am 18.10.2017 ein Bericht über die Übung.

Walsroder Zeitung vom 18.10.2017

Erfahrungen mit der DF6SJ-Antenne

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UKW-Antennen in 33 m Höhe
UKW-Station im Keller

Um auf VHF und UHF gute Reichweiten erzielen zu können, sollten einige Voraussetzungen erfüllt sein:

 

1. Gute Bedingungen

2. gute Standorte

3. gute Antennen

4. gute Sender und Empfänger

 

Für gute Ausbreitungsbedingungen braucht man Geduld und etwas Glück. Beides ist leider nicht immer planbar.

Den guten Standort haben wir zum Glück vor einigen Jahren gefunden. Uns stehen zwei Türme einer ausgedienten BW-Empfangsanlage zur Verfügung. Die 32 m hohen Betontürme sind in gutem Zustand und die dicken Koaxkabel zu den Plattformen sind ebenfalls noch vorhanden. Von dort kann man recht weit ins Land sehen. Die Original-Antennen und Geräte sind bereits seit 1992 abgebaut. Diese Anlage konnten wir wieder instand setzen und für den Amateurfunk nutzbar machen.

http://www.darc.de/der-club/distrikte/h/ortsverbaende/02/auferstanden-aus-ruinen/

Gute Antennen haben wir ebenfalls. Die langen Yagis für 2 m und 70 cm funktionieren gut und haben bisher alle Stürme überlebt.

Als TX und RX bewähren sich Kenwood TM-255 und TM-455. Trotz ihres Alters verfügen sie über empfindliche Empfänger und stabile Sender mit sauberer SSB-Modulation.

DF6SJ Horizontal-Diagramm
DF6SJ Vertikal-Diagramm

Überlegungen zur Antennen-Situation

Eigentlich haben wir gute Voraussetzungen, um im UKW-Contest ordentlich Punkte sammeln zu können. In der Praxis sieht das aber häufig anders aus. In der Vergangenheit passierte es uns immer wieder, dass wir Stationen verpassen, weil die Antennen in die falsche Richtung stehen. Der hohe Gewinn der Yagis bedingt nun mal einen verdammt schmalen Öffnungswinkel. Da kann man schon mal daneben zielen.

Was kann man dagegen tun?

Gerne empfohlen wird in so einem Fall die Verwendung von kurzen Antennen mit großem Öffnungswinkel, die mehrfach übereinander gestockt werden. Diese Möglichkeit scheidet bei unseren örtlichen Gegebenheiten leider aus. Toll wäre ein horizontaler Rundstrahler mit Gewinn. Die Auswahl ist diesbezüglich leider recht klein. Bekannte Antennenformen sind Kreuzdipol und Big Wheel. Der Gewinn dieser Antennen ist jedoch bescheiden. Für etwas mehr Gewinn müsste man sie wieder mehrfach übereinander stocken.

Einen guten Kompromiss stellen Oblong-Konstruktionen dar, über die DK7ZB bereits mehrfach berichtet hat. In der Werkstatt von Jens DG2BAZ entstand über Winter der Prototyp eines Oblong, der auch gut funktionierte. Der mechanische Aufbau war jedoch wenig vertrauenserweckend. In 32 m Höhe weht hier im Norden nun mal eine sehr steife Brise, den diese Konstruktion vermutlich nicht lange aushalten würde. Die Einspeisung des Koaxkabels in der Mitte der Antenne fanden wir ebenfalls suboptimal.

Bald darauf wurden wir auf die vertikal gestockte Rechteck-Antenne nach DF6SJ aufmerksam. Prof. Janzen veröffentlichte einige Artikel darüber in den UKW-Berichten und in der cq-DL. Die Artikel sind sehr ausführlich gehalten und sollten eigentlich alle Fragen beantworten, sie sind aber keine leichte Lektüre. Nach einigen Diskussionen konnten wir uns vorstellen, solche Antennen in robuster Ausführung anzufertigen. Ausserdem kam uns die Einspeisung am unteren Ende sehr gelegen. Die Umsetzung sollte erneut in der Werkstatt von DG2BAZ stattfinden.

Rohbau
Löten
Kompensations-C aus RG-142
Mittlere Befestigung

Fertigung

Wir entscheiden uns dafür, die Antennen für 144 MHz aus 12 mm Kupferrohr zusammen zu löten. Amerikanische OMs nennen sowas „plumbers delight“. Das entstandene Gebilde wirkt mit seinen abgerundeten Winkeln recht elegant und ist sehr stabil. Als Standrohre dienen uns robuste ehemalige BW-Zeltstangen aus dickwandigem GFK, die an den Befestigungsverschraubungen mit Halbschalen aus Aluminium verstärkt werden. Im Materiallager von DG2BAZ tauchen alte ungebrauchte Installationsdosen aus Bakelit auf, die als Anschlusskasten dienen sollen. Den notwendigen Kompensations-Kondensator mit einer Kapazität von etwa 5 pF kann man aus einem kurzen an einem Ende offenen Stück Koaxkabel herstellen (ca. 1 pF pro cm). Man stellt ihn am Besten aus Teflon-Kabel (RG-142) her, denn RG-58 wird beim anlöten häufig „verbruzzelt“. Ausserdem erhöht sich dadurch auch die Belastbarkeit der Antenne. Der Abgleich erfolgt ganz einfach durch abschneiden des Kabels.

Wir haben uns bei den Abmessungen der Antenne weitgehend an die Angaben aus den UKW-Berichten gehalten und landen damit bei einer Resonanzfrequenz von 143,5 MHz. Mit dem Kompensations-C lässt sich das zwar auf 144,3 MHz bringen, aber die Anpassung verschlechtert sich merklich. So haben wir in den sauren Apfel gebissen und vier Lötstellen wieder geöffnet. Die senkrechten Rohre werden jeweils um etwa 8 mm gekürzt und erneut zusammen gelötet. Unsere schöne Lackierung der Rohre ist zwar an diesen Stellen „im Eimer“ und muss erneuert werden. Dafür liegen Resonanz und Anpassung aber genau an der gewünschten Stelle. Die Symmetrierung erfolgt einfach durch eine Kabeldrossel aus 5 Windungen Antennenkabel mit einem Durchmesser von etwa 15 cm.

Rundstrahler aus 2 Antennen

Das Vertikal-Richtdiagramm einer DF6SJ-Antenne zeichnet sich durch einen sehr niedrigen Erhebungswinkel aus. Das Horizontal-Richtdiagramm sieht von oben aus wie eine liegende große Acht. Mit 2 gleichartigen Antennen kann man also alle Richtungen abdecken. Es liegt somit nahe, zwei um 90 Grad gegeneinander verdrehte Antennen umzuschalten oder sie zu einem horizontalen Rundstrahler zusammen zu schalten. Umschalten wollten wir nicht, deshalb haben wir noch einen Lambda-Viertel Anpaßtopf aus Alu-Vierkantprofil und 12 mm dünnem Kupferrohr (l=520 mm) hergestellt.

 

Hinweise zur Dimensionierung findet man bei DK7ZB.

http://dk7zb.darc.de/Stacking/splitter.htm

 

Die beiden Antennen werden über exakt gleich lange Koaxkabel an den Anpaßtopf angeschlossen. Den zu erwartenden Koppelverlust von 3 dB akzeptieren wir, er lässt sich messtechnisch auch sauber nachweisen. Bei unseren ersten Versuchen in 1,20 m Höhe über dem Boden war die Anpassung der kombinierten Antennen jedoch nicht so gut. Die beiden Antennen beeinflussen sich merklich, sie verstimmen sich gegenseitig. Das wurde besser, je größer der Abstand vom Boden und je größer der Abstand der Antennen voneinander war. Die Verstimmung nahm jenseits von einem Lambda Abstand deutlich ab. Nach der Erhöhung des Abstands vom Boden um ein weiteres GFK-Rohr verbesserte sich auch die Anpassung.

Splitter Detail
Splitter innen
Durchgangsdämpfung
Rückflussdämpfung
Splitter komplett
Probemontage im Garten
Antenne mit Kabeldrossel
 
Ohne Worte ...
Steiger DB8SEW + DG2BAZ
Aufstieg im Regen
Halter 1
Halter 2
Fertig!

Montage

Zunächst wollten wir die Standrohre mit jeweils zwei Schellen einfach an das Geländer des 32 m hohen Turms schrauben. Dummerweise befindet sich auf dem Turm aber auch ein kleines Windkraftwerk, dessen „Schwanz“ die Antennenrohre touchiert hätte. Das erforderte die Anfertigung von 60 cm langen Auslegern aus Edelstahl. Als angenehmer Nebeneffekt wird dadurch der Abstand der Antennen zueinander nochmals erhöht und die gegenseitige Beeinflussung verringert. Das Ergebnis sieht etwas ungewöhnlich aus, funktioniert aber hervorragend, wie sich noch zeigen sollte.

Am Vormittag des 1. Juli war es schliesslich soweit, die Antennen sollten nach oben. Während des Aufstiegs begann es zu regnen und hörte für die nächsten Stunden auch nicht mehr auf. Doch die Montage gelang auf Anhieb. Völlig durchnässt betraten DB8SEW, DG2BAZ und DK1OM anschliessend den Funkkeller. Wir waren sehr gespannt auf die Messungen. Erst dachten wir, dass das SWR-Messgerät defekt wäre: Kein Rücklauf, 1:1. Aber die Umschaltung auf die Flexa-Yagi ergab wieder das gewohnte Bild mit einem SWR von 1,2:1. Einige Stationen waren hörbar, der Pegel-Unterschied zwischen dem zusammen geschalteten VGR-Rundstrahler und der Flexa-Yagi lag bei den erwarteten 6-8 dB. Doch alle Beteiligten waren noch immer nass, daher fuhr man zunächst zur Trockenlegung nach Hause.

Anpassung in 2,5 m Höhe. Auf dem Turm noch besser!
Ergebnis nach 3 Stunden Contest

Die DF6SJ-Antenne in der Praxis

Am selben Tag (1. 7.) begann um 16 Uhr Ortszeit der DARC VHF/UHF/Mikrowellen-Contest. Wir wollten ein wenig mitmachen um mal zu sehen was so geht. Also wurde die alte HA8UG-PA für 2 m angeheizt und der bewährte Kenwood TM-255 eingeschaltet. Was wir dann hörten war beeindruckend. Als erste Station stand OL1C im Log, anschliessend wurde OZ1ALS mit brüllend lautem Signal gearbeitet. Die neue Antenne bewies ihre Qualitäten als horizontaler Rundstrahler auf Anhieb. Sie entwickelte sich ganz schnell zur unverzichtbaren Orientierungshilfe. Wer laut genug war, wurde einfach damit gearbeitet. Wer etwas zu leise war, musste eben warten, bis die Flexa-Yagi in der richtigen Richtung stand. Trotz mittelprächtiger Bedingungen konnten wir mit wenigen Ausnahmen auf diese Weise alles arbeiten, was irgendwie hörbar war. Zahlreiche Tschechen, Schweizer und Österreicher standen nach 1,5 Stunden im Log.

Am Sonntag traf man sich erneut um 14 Uhr in Drögenbostel. Inzwischen hatte sich das Wetter aufgeklärt und die Bedingungen auf 2 m verbesserten sich ein wenig. Stationen aus England und Frankreich ergänzten das Log. Nur 2 Verbindungen „versauten“ den Schnitt mit Entfernungen von 80 und 90 Km. Alle anderen Verbindungen lagen im Entfernungsbereich von mehreren hundert Km. Das ODX wurde von OM6A aus der Slowakei gleich hinter dem östlichsten Zipfel von Tschechien (JN99JC) mit 769 Km gesetzt. Nach 3 Stunden standen 57 QSOs und 22066 Punkte im Log, ein durchaus respektables Ergebnis für die kurze Betriebszeit.

Unser Fazit

Die VGR-Antenne nach DF6SJ funktioniert sehr gut. Zu einem horizontalen Rundstrahler zusammen geschaltet erfüllt sie genau die Erwartungen, die wir in sie gesetzt haben. Nicht mehr und nicht weniger.

Um die Antenne erfolgreich nachbauen zu können, ist das Studium aller Veröffentlichungen notwendig. Einige wichtige Hinweise findet man ausschliesslich in den UKW-Berichten. Die Antenne ist recht schmalbandig, entsprechend genau sollte man die Abmessungen beachten. Diese sind für die kommerzielle Variante (WIMO) aus 10 mm Aluminiumrohr angegeben. Bei der Herstellung aus zusammengelötetem 12 mm Kupferrohr liegt die Resonanzfrequenz der Antenne nach unseren Erfahrungen tendenziell etwas zu tief, sie muss geringfügig gekürzt werden. Das Cu-Rohr haben wir nach gründlicher Reinigung dünn überlackiert, die Oberfläche wird sonst schnell unansehnlich. Ausserdem beeinflusst die schlechtere Leitfähigkeit von Kupfer-Oxid den Skin-Effekt. Das Kompensations-C stellt man am Besten aus Teflon-Kabel (RG-142) her. Der Abgleich erfolgt ganz einfach durch abschneiden. Die Kabeldrossel sollte sich dicht unter dem Anschlusskasten befinden.

 

Wir sind sehr zufrieden!

 

9. Juli 2017

DK1OM

 

Quellen:

DK7ZB-Quadlongs

Ukw-Berichte 2/16

Ukw-Berichte 3/16

CQ DL 4/17

CQ DL 5/17

CQ DL 6/17

Maiwanderung 2015

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Relativ kurzfristig stellte sich heraus, dass der OV-Abend im Mai nicht am gewohnten Treffpunkt stattfinden kann. Grund: Das Restaurant Rosmarin & Thymian wird saniert und wechselt den Besitzer. Ende April wurde geschlossen, die Neueröffnung soll am 2. Juni 2015 stattfinden.

Was tun?

Ein neues Restaurant wollten wir nicht suchen, denn eigentlich hat es uns dort bisher ganz gut gefallen. Nach kurzer Diskussion schlug Dennis DO3BAL vor, stattdessen eine kleine Maiwanderung zu unternehmen. Jörg DO8HF wurde bald darauf konkret. Es sollte durch das Naherholungsgebiet Eibia gehen und mit einer Grillerei beim OVV enden. Kurzerhand wurden Dennis und Jörg zum Organisationsteam ernannt. Als Termin wurde festgelegt:

1. Mai um 10 Uhr, Start am Sportplatz in Benefeld.

Der OVV stellt einen Bollerwagen zur Verfügung. Die Befüllung wird von den Wanderern gestellt, für festes Schuhwerk und wetterfeste Kleidung sorgt jeder selbst.

Jörg legt eine Route durch die Eibia fest, Zielpunkt ist die Terrasse des OVV. Diejenigen, die nicht ganz so gut zu Fuss sind, treffen sich am Ziel, decken den Tisch und heizen schon mal den Grill an.

Und genau so wurde es durchgeführt. Das Wetter war frisch und die Stimmung ausgesprochen gut. Einige kleine Impressionen zeigen die nachfolgenden Bilder.

Besuch der Fieldweek 2013

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Die Kollegen vom OV H20 veranstalteten zum wiederholten Male und mit grossem Erfolg ihre "Fieldweek" in Peine auf dem Luhberg.
 Dieser etwas ausgedehntere Fieldday ging vom 24.7. bis zum 4.8.2013 und hatte wie immer das Motto "Funken und Technikbasteln unter freiem Himmel". Wir finden es sehr beeindruckend, wieviele Jugendliche die OMs immer wieder motivieren können. Möglicherweise können wir uns da etwas abgucken!

Eine beeindruckende Bildergalerie findet man hier.

2013 besuchten wir zum ersten Mal die Peiner Gruppe: Hans DJ5JJ, Jan DK1OM, Gudrun DL2OAV und SWL Katharina.

Dieser Besuch wird allen Teilnehmern noch länger im Gedächtnis bleiben. Zunächst war es am Samstag brütend heiss und die meisten Aktivitäten erlahmten. Zum Glück gab es einen nahegelegenen See, in dem man sich abkühlen konnte. Am Nachmittag schliesslich ging dort ein Hagelschauer herunter, an dessen Folgen die deutsche Versicherungswirtschaft noch heute zu knabbern hat. Zahlreiche Hagelkörner in Tischtennisballgrösse prasselten auf uns nieder. Auch unseren Passat erwischte es. Der Sachverständige hat später allein auf der Motorhaube 38 Beulen gezählt. Einige kleinere Zelte gingen zu Bruch, die grossen Hauptzelte hielten Hagel und Sturm jedoch stand. Auch die Antennen und Geräte überlebten.

Nach dieser "Bescherung" traten wir einigermassen niedergeschlagen wieder den Heimweg an. So hatten wir uns das nicht vorgestellt...

Erfolgreich Contesten

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DL7ZZ beim Vortrag
DL7ZZ während des Vortrags

Im Rahmen des OV-Abends am 5.7.2013 hat Andreas Hahn DL7ZZ bei uns einen interessanten Vortrag gehalten. Andi wird vielen OMs aus seinen Beiträgen in der CQ DL bekannt sein. Er gehört zur Mannschaft der Contest-Gruppe rund um DA0HQ.

Das Thema des Vortrags lautete:

Erfolgreich Contesten

"Mit Spaß und Köpfchen zum eigenen Erfolgserlebnis"

Trotz Sommerferien war die Veranstaltung gut besucht. Eine gute Stunde lang kam keine Langeweile auf, denn Andi hat viele Beispiele aus der Praxis gegeben und alle Fragen aus dem Publikum beantwortet. Dabei wurde er von seinem Sohn nach Kräften unterstützt. Wir haben uns auch sehr über die Gäste vom befreundeten OV I19 aus Rotenburg gefreut!

Damit man sich besser an den Vortrag erinnern kann:

Andis PowerPoint-Datei zum Download (gezipptes Archiv):

Erfolgreich Contesten.ppt.zip 144 K

Sommer 2013 auf Fehmarn

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Ein Kurzurlaub muss Spass machen! So dachte sich Carsten DO5CA, als er am Freitag Nachmittag (2.8.2013) kurzentschlossen seine Familie ins Auto packte und zur Insel Fehmarn fuhr. Ziel war der Gammendorfer Strand mit einem Campingplatz direkt am Meer. Das Denkmal des 1932 untergegangenen Schulschiffs Niobe lag in Sichtweite.

Am Sonntag war es dann soweit. Carsten schickte seine Familie ins Wasser und baute den Yaesu FT-897 auf dem Campingtisch auf. Als Antenne diente die Mobilantenne des PKW. Offensichtlich sorgte die Nähe zum Meer für gute Abstrahlungsverhältnisse, denn auf 15m gelangen innerhalb von kurzer Zeit 10 Verbindungen direkt nach Japan (Tokio und Umgebung). Auch Kroatien, Grossbritannien und Österreich standen später im Logbuch.

Carsten schickte eine E-Mail an DK1OM mit der Angabe seiner Frequenz. Jan konnte Carsten zwar nicht hören (tote Zone), aber dafür laut und deutlich die Gegenstationen. Mit seinem Mobil-Rufzeichen war Carsten richtig begehrt und verursachte sogar ein kleines Pile-Up.

Carstens Fazit: Die Mobil-Antenne geht recht gut direkt am Wasser. Das nächste Mal werde ich auch noch Erdspieße mitnehmen um eventuell noch bessere Bodenverhältnisse zu bekommen.