"Göttinger-Sieben-Diplom"

 

Das Kurzzeit Diplom wird vom DARC Ortsverband Göttingen H10 zur Erinnerung an den Protest der Göttinger Sieben vor 175 Jahren herausgegeben.


Ausschreibung:
•    Dieses Diplom kann von allen lizensierten Funkamateurinnen, Funkamateuren und SWL beantragt werden.
•    Es zählen nur Verbindungen im Zeitraum 01.01. – 31.12.2012
•    Nachzuweisen sind mindestens sieben Funkverbindungen mit Funkamateurinnen und Funkamateuren aus den Ortsverbänden Göttingen H10 und/oder Göttingen-West H53
•    Obligatorisch ist eine Verbindungen mit der H10 Clubstation DL0GN oder der Schulstation der Geschwister-Scholl-Gesamtschule DL0GSG .
•    Zugelassen sind alle Amateurfunk-Bänder und alle Betriebsarten.
•    Der Nachweis erfolgt durch einen im Antrag enthaltenen Logbuchauszug mit den Details zu den Funkverbindungen. Von SWL ist die jeweilige Gegenstation in die Spalte Bemerkung einzutragen. Die Liste muss durch die Unterschrift von zwei FunkamateurInnen bestätigt sein.
•    Das Diplom kann auch über das DARC-Contest-Log (DCL) beantragt werden.


Kosten: 7 Euro (Bitte 5 € als Schein und 2 € in Briefmarken dem Diplom-Antrag beifügen).


Diplommanager: Dieter Baranowski, DF7AX, Karl-Marx-Straße 38, 37081 Göttingen

 


Geschichtliches über die Göttinger Sieben
Die Göttinger Sieben waren die Göttinger Professoren Wilhelm Eduard Albrecht (Staatsrechtler, 1800-1876), Friedrich Christoph Dahlmann (Historiker, 1785-1860), Heinrich Ewald (Orientalist, 1803-1875), Georg Gottfried Gervinus (Literaturhistoriker, 1805-1871), Jacob Grimm (Jurist und Germanist, 1785-1863), Wilhelm Grimm (Jurist und Germanist, 1786-1859) und Wilhelm Eduard Weber (Physiker, 1804-1891).
Nach zähen Verhandlungen mit König Wilhelm IV. war 1833 im Königtum Hannover eine liberale Verfassung, das „Staatsgrundgesetz“, in Kraft getreten. Nach dem Tode König Wilhelm IV. am 20. Juni 1837 übernahm dessen Bruder Ernst August die Regierung. Am 1. November 1837 setzte König Ernst August das Staatsgrundgesetz wieder außer Kraft. Deshalb wandten sich die sieben Professoren gegen den König und beschuldigten ihn in einem gemeinsamen Schriftstück des Verfassungsbruches.
Am 4. Dezember 1837 wurden sie wegen dieses Schreibens vom Universitätsgericht verurteilt und bereits zum 14. Dezember 1837 ihrer Ämter enthoben. Dahlmann, Gervinus und Jakob Grimm wurden zusätzlich des Landes verwiesen. Sie mussten Göttingen innerhalb von drei Tagen verlassen. Die Anderen wurden ihrer Posten enthoben, durften aber in Göttingen bleiben.
Der Protest der Göttinger Sieben gegen den König wurde in ganz Deutschland als Signal für die Liberalisierung angesehen.
1848 wurden fast alle Göttinger Sieben als Mitglieder in die Frankfurter Nationalversammlung berufen.
Weitere Infos dazu im Internet bei Wikipedia.

Downloads

GOE7DIPLOM Antrag.pdf
Ausschreibung GOE7-Diplom.doc