Hilfe zur Schriftgrößenänderung
DE EN

Engagement im Katastrophenschutz

Anmeldung

Passwort vergessen?

Geben Sie Ihre Mitgliedsnummer und Ihr Passwort ein, um sich an der DARC-Website anzumelden:

Göttinger Funkamateure engagieren sich im Katastrophenschutz

Wie wir auf dieser Seite schon berichtet haben, engagieren sich Göttinger Funkamateure schon länger aktiv in der Katastrophenschutzeinheit des Arbeiter-Samariter-Bundes (ASB) in Göttingen. Nun hatten sie mit dieser Einheit gleich zwei Einsätze kurz hintereinander. Erst war die Betreuungseinheit des ASB Göttingen-Stadt im Elbehochwassergebiet in Scharnebeck bei Lüneburg im Einsatz. Hier wartete eine Sporthalle mit 250 Feldbetten auf den „Notfall“. Im Falle eines Deichbruchs hätten hier evakuierte Bewohner der umliegenden Gemeinden betreut und versorgt werden müssen. Ein Teil der Einheit war mit der Feldküche im Amt Neuhaus eingesetzt, um dort die Versorgung von 2500 Hilfskräften von Bundeswehr, Feuerwehr, THW und weiteren Hilfsorganisationen sicher zu stellen. Während des Einsatzes wurden ständig per Kurzwelle die Funkverbindung nach Göttingen aufrecht erhalten. Der Fachbereichsleiter des Amtes für Feuerwehr, Rettungsdienst und Katastrophenschutz, BD Dr. Martin Schäfer sowie der Sachbearbeiter und stv. Fachdienstleiter für den Katastrophenschutz, Jörg Kortebröcker dankten für das Engagement.

Kurz nach diesem einwöchigen Einsatz folgte dann eine nächtliche Alarmierung zu einem Einsatz am Göttinger Klinikum, wo nach starken Regenfällen und defekten Pumpen die Gefahr der Überflutung von Gebäudeteilen drohte. Hier bestand die Aufgabe der ASB-Einheit darin, die eingesetzten Hilfskräfte von Feuerwehr, THW und Klinikum mit Getränken, warmer Suppe in der Nacht und Frühstück zu versorgen. Auch hier war der ELW wieder mit Funkamateuren besetzt.

Wie die Funkamateure zum Engagement im Katastrophenschutz kamen

Nach einer Vorstellung der Arbeit der Betreuungseinheit des ASB bei einem Treffen der Funkamateure durch den Zugführer des ASB Göttingen-Stadt, Marco Woltermann wurde recht schnell eine Zusammenarbeit in Form einer Kooperation verabredet. Sieben Funkamateure traten dem ASB bei und absolvierten eine Ausbildung zur Einsatzkraft im Katastrophenschutz. Hauptaufgabe der Funkamateure ist die funktechnische Unterstützung der Einheit im Einsatzleitwagen (ELW). Dieses Fahrzeug wird im Einsatzfall zur Koordinierung verwendet. Es hält den Funkkontakt zur Gesamteinsatzleitung und führt die eigenen Einsatzkräfte. Die Unterstützung von Hilfsaktionen in Not- und Katastrophenfällen durch Funkamateure ist übrigens im Amateurfunkgesetz geregelt.