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Ortsverband Mayen (K47)

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Amateurfunker stellten Kontakte rund um die Welt her

Beim Sommerfest in Ettringen traf sich der Ortsverband Mayen
[Artikel aus der Rheinzeitung - vom 25.7.2005]

ETTRINGEN. Eine außergewöhnlich gute Besucherresonanz erzielten die Amateurfunker des Ortsverbandes Mayen im Deutschen Amateur-Radioclub am Samstag mit ihrem Sommerfest.

Ziel der Funkamateure war es, bei diesem Treffen möglichst viele Funkkontakte rund um die Welt herzustellen. So riefen die einzelnen Funker ihr Funkkürzel in den Äther hinein und warteten gespannt auf eine Antwort.

Frequenzen, Funkübermittlung, aber auch der Austausch von Gesprächen und Erfahrungen sowie auch das gesellige Beisammensein standen bei dem Fest der Amateurfunker im Mittelpunkt.

Hierzu, aber auch zur Pflege der Kontakte untereinander, waren viele Funkpartner auf das Wiesengelände vor den Rodderhöfen nach Ettringen gekommen. Aber auch Funk­interessierte besuchten den Ortsverband, der inzwischen 41 Mitglieder zählt.

Die meisten Amateurfunker hatten es sich an diesem Tag zum Ziel gesetzt, möglichst viele und ungewöhnliche Verbindungen mit anderen Stationen aufzunehmen.

"Der Reiz am Funken ist es, große Entfernungen zu überwinden. Man kann sich mit Leuten in allen Ländern austauschen", erklärt Udo Mülhausen. "Wir hatten heute Kontakt mit Russland, Chile, Litauen und Mallorca", so der erfahrene Funker.

So auch zu Heinz mit dem Rufzeichen "DJ4GI", der momentan auf Mallorca seinen Urlaub verbringt. Er erzählte Mülhausen per Funkkontakt vom strahlend blauen Himmel und 34 Grad.

"Die Technik ist das eigentliche Hobby", meinte Vereinskollege Hartmut Vogt aus Volkesfeld. Eigens aus Auderath war Renate Argendorf vom Nachbarortsverband angereist. "Ich kenne vom Funken her nur die Stimmen. Bei einem solchen Fest lernt man dann auch endlich einmal die Leute persönlich kennen. Renate Argendorf hat allerdings nur die "kleine Lizenz" zum Funken. Die ganze Welt liegt dagegen Angela Braun aus Mendig zu Füßen, die mit der "großen Lizenz" seit 19 Jahren auf UKW und Kurzwelle ihrer Funkleidenschaft frönt.

Viktor Milberg, Udo Mülhausen sowie Christian Bell, der amtierende Vorsitzende, beschrieben, wie sie per Kurzwellensendeempfänger (DF0MY) Kontakt mit Südamerika aufgenommen hatten. "Mit José aus Chile hatten wir eben auf Spanisch rumgedoktert. "Es sei für jeden Funker natürlich besonders befriedigend, wenn ihm bestätigt wird, dass seine Meldung angekommen ist, erklärte Winfried Heinemann aus Waldheim in Sachsen.

"Auch im Zeitalter des Internets, wo man sich per Computer schnell und einfach austauschen kann, hat das Amateurfunken nichts von seinem Reiz verloren", so die Meinung aller Beteiligter. "Handy und Internet schrecken uns nicht ab. Das Funken wird weiterhin Bestand haben."

von Elvira Bell

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