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Ortsverband Bodenheim (K56)

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Am 08.05.2014 besuchte Uwe, DH2PC, die alten Anlagen des Längstwellensenders am Herzogstand. Vieles ist schon verfallen aber Martin, DF3MC, ex-OVV vom OV Garmisch-Partenkirchen C03, hat eine ausführliche Erläuterung gegeben.

Die Funkstation am Herzogstand war eine Funkanlage, die von 1920 bis 1946 am Herzogstand in der Nähe von Kochel am See in Bayern errichtet und betrieben wurde. Die Anlage wurde von der C. Lorenz AG als unabhängiges Betriebsmittel für den Funkverkehr auf Längstwellen zwischen Deutschland und dem fernen Osten konzipiert, da die bestehenden Groß-Funkstationen hauptsächlich dem Verkehr nach Westen dienten. Da die Kosten für die Masten einer Großstation für die Firma unerschwinglich waren, sollte die Antennenanlage in den Bergen aufgehängt werden. Der 1735 m hohe Herzogstand zwischen Kochelsee und Walchensee in den Bayerischen Alpen schien aus mehreren Gründen besonders geeignet: Der Gipfel ist ganzjährig zugänglich, am Stationsplatz war ausreichend Trinkwasser und Kühlwasser vorhanden und das nahe gelegene Walchenseekraftwerk versprach eine sichere, kostengünstige Energieversorgung. ( Text Wikipedia ).

Das Kraftwerk ist noch in Betrieb und kann besichtigt werden. Die Sendeanlagen sind bis auf einzelne Fundamente nicht mehr existent.

im Bild sind die Kraftwerksanlagen, die Gedenktafel und Dr. Martin Rothe, DF3MC, zu sehen.