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Distrikt Rheinland-Pfalz (K)

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Die SWL-Betreuung in Rheinland-Pfalz

Die SWL-Betreuung im Distrikt K wird vertreten durch das

Referat Wettbewerbe und Diplome

Referatsleiter
DJ7ZZ, Thorsten Meirich

 

 

Was ist ein SWL, womit beschäftigt er sich und warum braucht er Betreuung?

Die Abkürzung SWL steht für den = Short-Wave-Listener = Kurzwellenhörer.

Im Gegensatz zu den lizenzierten Funkamateuren, die nach einer umfassenden Prüfung auch den weltweiten Sendebetrieb durchführen dürfen, hat der SWL noch keine besondere Prüfung abgelegt und so beschäftigt er sich hörender Weise mit dem Hobby Funktechnik. Auf dieser Seite möchte ich ihm einen Leitfaden für sein Hobby zur Verfügung stellen. Da ich ebenfalls langjähriger SWL war hoffe ich in allen aufkommenden Fragen umfassend und kompetent mit Rat und Tat zur Seite zu stehen.

Der SWL beschäftigt sich bei seinem Hobby mit dem Abhören diverser Rundfunk- und Funkaussendungen. Im weitesten Sinne sind sie Radiohörer, die sich jedoch nicht unbedingt auf den Empfang von HR3 aus Frankfurt auf UKW beschränken. Im Gegenteil, ihr Augenmerk liegt auf dem Empfang möglichst entfernter Sender, um sich über Kultur, Land und Leute zu informieren. Eine Vielzahl ausländischer Rundfunkstationen betreibt auf der Kurzwelle deutschsprachige Programme mit einem festen Sendeschema, so das Fremdsprachenkenntnisse nicht unbedingt von Nöten sind.

Als Stationseinrichtung reichen schon einfache Radios, die neben den üblichen Empfangsbereichen UKW, Mittel- und Langwelle auch über den Kurzwellenbereich von 16 - 49 Meter verfügen. Das beginnt etwa in der 25 Euro Preisklasse.

TIP: Bei EBAY gibt es reichlich Kofferradios und Weltempfänger für einen Bruchteil des Neupreises zu ersteigern, die Geräte sollten dabei über eine Digitalanzeige und mehrere Memorys zum Abspeichern der Sender verfügen, ebenfalls von Vorteil sind Anschlüsse für eine Zustazantenne, Kopfhörer und Tonband.

Die Empfangsberichte durch die SWLs an den jeweiligen Sender werden gerne entgegengenommen, so bekommt der Sendeingenieur einen Überblick über die Qualität seiner Aussendungen und an Hand der Anzahl der eingegangenen Hörerberichte lassen sich Aussagen über die Akzeptanz des Programms beim Publikum machen. Der Eingang des Hörerberichtes wird durch eine sogenannte QSL-Karte an den Hörer belohnt, die per Post zugestellt wird.

Wer jedoch ausgesprochenen Fernempfang auch schwacher Sender durchführen möchte, sollte sich neben einem hochwertigem Empfänger auch Gedanken über eine leistungsfähige Antenne machen, irgendwo ist nämlich beim den Empfangsversuchen mit der eingebauten Teleskopantenne Schluss. Verbesserungen können u.U. relativ preisgünstig mit einigen Meter Klingeldraht, den Anschluss des Radios an die Heizungsrohre bzw. auch an die Hausantenne herbeigeführt werden. Das Optimum sind natürlich Außenantennen, sofern es die Platzverhältnisse zulassen.

Neben den Aussendungen der Rundfunkstationen in der Modulationsart AM (Amplitudenmodulation) gibt es auch eine Vielzahl anderer Funkdienste, die Sprechfunk in der Modulationsart SSB (Einseitenbandmodulation) aussenden.

Das sind zumeist Militär, Seefunk, Flugfunk, Hilfs- und Rettungs-Organisationen und natürlich der Amateurfunk. Für den Empfang dieser Aussendungen in der Betriebsart SSB sind höherwertige Empfänger mit BFO und ggf. einer zusätzlichen Digitalanzeige notwendig.

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Weitere Schwerpunkte:

  • Was ist Amateurfunk?
  • Amateurfunkbänder
  • Modulationsarten
  • Der DARC, Deutscher Amateur Radio Club e.V
  • QSL-Karten von und für SWLs im Amateurfunk
  • Diplome
  • Diverse Abkürzungen
  • Litheraturhinweise