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Fieldday 2013 Bericht mit Bebilderung

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Bericht über den IARU Region 1 SSB-Fieldday 07.-09. September 2013 des OV L23

 

 

Die Ausschreibung des SSB-Fieldday erlauben den Aufbau der Anlage bereits 24 Stunden vor Contestbeginn. Der Fielddayplatz befand sich, wie in den letzten Jahren, auf einer Wiese des Reitzentrums „Grütjes-Kate“ in Hamminkeln. Damit wir den Aufbau rechtzeitig beginnen konnten, war zunächst das ausgeliehene Material einzusammeln und zum Fielddayplatz zu liefern. Dazu traf ich, DL1EBN, mich mit Stefan, DG7JG, um den geliehenen LKW mit dem geliehenen Aggregat in Dinslaken abzuholen. Wir lieferten zunächst das Aggregat am Fielddayplatz ab. Leider verfügt der OV noch immer nicht über einen Clubraum, sodass wir gezwungen sind unser Material bei einzelnen Mitgliedern zu lagern. Daher mussten wir diese Dinge auf einer zusätzlichen Tour abholen um sie zum FD-Platz transportieren zu können. Recht pünktlich um 15:00 Uhr trafen wir mit dem Material am Fielddayplatz ein. Dort wurden wir bereits von weiteren Helfern (Gert, DL1EGU – Rudi, DL6IZ – Reinhold, DK9EK - Gottfried, DJ4HO – Bernhard, DK2BD – Dirk, DL7HO – Ulrich, DF4EB) erwartet. Wir hatten im vergangenen Jahr sehr gute Erfahrungen mit einer Delta-Loop gemacht. Somit war klar, dass wir auch bei diesem Contest die gleiche Antenne verwenden wollten. Die Einzelteile der drei Masten waren schnell an die entsprechenden Standorte verteilt. Ein Teil der Helfer begann damit die Masten zusammen zu bauen, während Andere den Aufbau des Zelts in Angriff nahmen.

  

Die Plane des Zelts war gerade auf dem Gestänge zurechtgerückt, als wir von einer Gewitterwalze überrascht wurden. Sie näherte sich mit heftigen Windgeschwindigkeiten. Alle Helfer waren ohnehin, schon wegen des plötzlich einsetzenden Regens unter der Plane. Trotzdem hatten wir alle mächtig Mühe das Zelt fest zu halten. Um es vorweg zu nehmen, der Wetterverantwortliche hat an diesem Wochenende leider keinen besonders guten Job gemacht. Wir begannen den Aufbau bei Temperaturen um die 28°C. Nach dem Gewitter fiel die Temperatur deutlich unter 20°C. Wir hatten es über das gesamte Wochenende immer wieder mit Regenschauern zu tun. Es wurde insgesamt unangenehm kühl Da wir im Vorfeld bereits viel organisieren konnten, war der Aufbau zum größten Teil bereits am Freitag erledigt. Es blieb für den Samstag nur noch der Stationsaufbau.

 

Wir hatten im Einzelnen folgende Komponenten zur Verfügung:

• IC 756 als KW-TRX (TS-850 als Ersatzstation)

• SGC Anpassgerät für symmetrische Antennenspeisung

• Desktop-Rechner mit Logging Software

• Notebook für DX-Cluster usw.

• Webcam mit minütlichem Update im Internet

• Router und UMTS-Sticks für das Internet Environment (leider sehr instabil!!!)

• Diverse Spannungsversorgungen

 

 

 

 

Pünktlich um 15:00 L konnten wir den Contest beginnen. Es lief zu Anfang wirklich sehr gut. Innerhalb der ersten vier Stunden hatten wir ca. 150 QSOs im Log. Das war von der Summe her ca. ein drittel der QSOs vom Vorjahr. Allerdings gestaltete sich der weitere Verlauf des Contests doch eher schleppend. Trotzdem sind wir mit dem Ergebnis nicht unzufrieden.

Die „amtliche“ Auswertung des Vorjahres ergab folgende Zahlen:

• QSOs anerkannt: 336

• Multiplikatoren: 67

• Punkte: 83951 Für den Contest in diesem Jahr steht die endgültige Punktzahl noch nicht fest.

Gemeldet haben wir:

• QSO: 467

• Multiplikatoren: 58

• Punkte: 97614

An den Zahlen kann man erkennen, dass uns 9 Multiplikatoren entgangen sind. Das bedeutet, dass wir mit den gleichen Multiplikatoren wie im Vorjahr, erheblich mehr Punkte ergattert hätten. Vorausgesetzt uns würden alle QSOs im Log auch anerkannt, hätten wir damit in die Riege des vorderen Drittels aufsteigen können. Das Fazit aus dieser Erkenntnis wird sein, dass taktisch vorzugehen der richtige Weg ist. Für das kommende Jahr sollten wir uns deshalb eine bessere Strategie zurecht legen. An der Liste unten kann man sehen, dass die Anzahl der Beteiligten stetig wächst. Ich glaube sagen zu können, dass alle wirklich Spaß hatten. Niemand der ernstlich gemeckert hätte. Das, obwohl das Wetter alles andere als einladend war.

Insgesamt ein Wochenende voller gelebter Hobbyaktivität, das es in sich hatte. In näherer Zukunft werden wir auch andere Aktivitäten haben. Dabei werden dann mehr die Verdauungsorgane gefordert sein. Letztlich bleibt mir noch Danke zu sagen an alle Funkfreunde die mitgemacht haben.

Insbesondere müssen hier erwähnt werden: 

• Maria, meine XYL die über den ganzen Zeitraum vor Ort für unser Wohlergehen gesorgt hat und im Vorfeld beim Einkauf der Verpflegung und des Gastgeschenks und der Zubereitung von Salaten aktiv war.

• Stefan, DG7JG, der die Beschaffung der meisten Komponenten ermöglicht hat. Danke auch an Kerstin, Stefans XYL, die uns ebenfalls unterstützt hat.

• Stefan, SWL, der den Weg von Köln nach Wesel nach seiner Schicht am Samstag auf sich nahm um am Sonntagabend total kaputt wieder zurück zu fahren.

• Gert, DL1EGU, der extra aus Bergkamen anreiste um uns zu unterstützen. Dies obwohl seine längst geplante Urlaubsreise schon am Montag begann. • Reinhold, DG9EK – Rudi, DL6IZ – Gottfried, DJ4HO – Ulrich, DF4EB und Roman, SWL, die immer zur Stelle sind wenn sie gebraucht werden.

• Dirk, DL9HO (Webcam) und Bernhard, DK2BD, die sich als frisch lizenzierte ins Contestgetümmel stürzten und sich dabei wacker schlugen.

 

In diesem Sinne Norbert, DL1EBN