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Mitgliederversammlung mit Diskussion über das Relais DB0TF am 13.1.2017

Am ersten OV-Abend in 2017 stand die alljährliche Mitgliederversammlung auf der Tagesordnung. Nach der Begrüßung, Feststellung der Beschlußfähigkeit, Wahl des Protokollführers sowie der Genehmigung der Tagesordnung erfolgte der Bericht des Vorstandes. Unser OVV Wolfgang, DL1WOL berichtete über das vergangene Jahr. Der Ortsverband P14 bot eines der umfangreichsten Vortragsangebote im Distrikt Württemberg im letzten Jahr: die ganze Vielfalt des Amateurfunks spiegelte sich bei den OV-Abenden wieder - PA, Stehwellengerät bis zur selbstgebauten Antennen standen im Blickpunkt, aber auch die Themen SDR, SOTA und die WRTC 2018 fanden Interesse bei den Mitgliedern, wie bei der Hauptversammlung zu erfahren war.
Gibt es eigentlich den Amateurfunk noch...?" - das war nur eine der Fragen, die sich an das P14-Team richtete, welches mit einem Stand bei den Linuxtagen im Blautal Center das interessante Hobby und seine vielfältigen Möglichkeiten präsentierte. Vielleicht findet sich der ein oder andere Standbesucher im Herbst beim neuen Klasse E-Kurs ein. Ein solches P14-Kursangebot (Leitung: OVV Wolfgang Zimmermann, DL1WOL) gab es auch bereits im letzten Jahr: mehrere Teilnehmer konnten mit der DO-Lizenz von der Prüfung bei der Bundesnetzagentur erfolgreich zurückkehren. Mehrere pauken mit Unterstützung des OV Ulm weiter: jetzt werden die erforderlichen Technik-Kenntnisse für Klasse A gelehrt und gelernt.
Jung- und Neumitglieder des OV Ulm haben es gut: sie können sich Leihgeräte des Ortsverbandes ausleihen und erste Erfahrungen auf den Bändern sammeln. Das bereits umfangreiche Inventar wurde im letzten Jahr weiter ausgeweitet: so kam u.a. ein Yaesu FT-991 dazu.
Nach dem Bericht des Vorstandes und der Beantwortung von Fragen erfolgte eine Abstimmung über die Entlastung des Vorstandes und der Vorstand wurde in allen Punkten entlastet. Die Mitgliederversammlung endete mit dem Bericht der Referatsinhaber über ihre Arbeit.

Im Anschluss an die Hauptversammlung wurden die Entwicklung und die Hintergründe für die im November erfolgte Abschaltung des 2m-Relais DB0TF thematisiert und Lösungsmöglichkeiten erörtert.

Unser Vorstand Wolfgang, DL1WOL moderierte die Mitgliederversammlung.

Vorstellung eines SDR Direktmischempfängers am OV-Abend mit Weihnachtsfeier am 2.12.2016

Unsere jungen Mitglieder Markus und Benedikt stellten ihren Entwurf eines SDR-Direktmischempfängers am OV-Abend vor. Dieser Entwurf ist im Rahmen einer Studienarbeit an der Uni Ulm entstanden und hatte folgende Anforderungen:
- Empfänger für ca. 10 MHz
- geringer Preis
- gute Empfindlichkeit
- gute Großsignalfestigkeit
- vom PC bedienbar
- Signaldemodulierung am PC
Als Lösung zeigten sie im Detail das Eingangsfilter mit Vorverstärker, den Lokaloszillator mit 90 Grad Phasenverschiebung mit Mischer zur I/Q Signalgewinnung, sowie den rauscharmen NF-Verstärker für das passende Soundkartensignal. Alle Schaltungen wurden simuliert und optimiert und mittels einer Leiterplatte realisiert.
Am Vortragsende wurde mit einer Open Source Software die Funktion des Empfängers gezeigt. Es wurde ein Empfang von SSB/AM und CW Signalen demonstriert.

Weihnachtsfeier mit Vortrag über einen SDR-Empänger
SDR Empfänger im Detail.

Vortrag über SDR Direktmischempfänger zum Download

Vortrag über die Amateurfunk WM (WRTC) 2018 in Deutschland am OV-Abend den 4.11.2016

Wolfgang, Dk1FW ist Inhaber des Referats DX + HF und stellte sich in seinem neuen Vortrag dem Thema "WRTC 2018 in Deutschland". Bei Amateurfunk-Wettbewerben, den sogenannten Contests können Funkamateure ihre Betriebstechnik und die Leistungsfähigkeit ihrer Station unter Wettbewerbsbedingungen vergleichen. Aber die Chancen für einen Gewinn sind sehr ungleich verteilt. Wer vom Balkon eines Wohnblockes funkt wird als "Little Pistol" bezeichnet und wer über eine große Antennenanlage verfügt, den trifft die Bezeichnung "Big Gun". Deshalb funken beim IARU HF World Championship am 14. und 15. Juli 2018 alle unter den gleichen Bedingungen. 49 zuvor qualifizierte internationale Teams fordern den Titelverteidiger heraus. Zusätzlich werden 3 Jugend-Teams, 5 gesponserte Teams und 5 Joker-Teams zugelassen. Wolgang erklärte die Regeln für eine Qualifikation zum Wettbewerb die im Internet nachlesbar sind. Austragungsort ist Jessen bei Wittenberg. Ein fährer Wettbewerb ist garantiert durch
- 2 Operator,
- 1 Schiedsrichter,
- dieselbe geographische Region / Gelände,
- identische Infrastruktur,
- identische Antennen und
- 100 Watt als maximale Leistung.
Ein derartiger Wettbewerb muß gut organisiert sein. Wolfgang erläuterte die Logistik, Technik und Finanzierung hinter so einem Vorhaben. Das ganze wird durch Spenden finanziert. Wer dazu beitragen möchte, der kann das sehr gerne tun. Am Ende seines Vortrages zeigte uns Wolfgang einen Film zum WRTC. Wer sich im Detail für den WRTC interessiert sei auf die nachstehenden Links verwiesen.

Qualifikation zum Wettbewerb: http://www.wrtc2018.de/index.php/qualifikation
Film zum WRTC: https://vimeo.com/119947598
WRTC 2018: http://www.wrtc2018.de/

Wolfgang, DK1FW beim Vortrag über die WRTC 2018
WRTC - Die Idee!
WRTC 2018 Teams
Fairer Wettbewerb
Austragungsort ist Jessen bei Wittenberg
WRTC bedeutet eine gute Logistic
WRTC bedeutet viel Technik!
WRTC bedeutet einen großen finanziellen Aufwand der durch Spenden abgedeckt wird.
Es wird um Mitarbeit und Spenden gebeten.

Vortrag über die WRTC 2018 zum Download

  • WRTC Vortrag P14.pdfVortrag über WRTC 2018 mit vielen Details zur Durchführung, Organisation, Logistik, Technik und Finanzierung.

Unser Ortsverband P14 nahm am Linux Presentation Day in Ulm am 22.10.2016 teil!

Unser Ortsverband P14 bekam am Linux Presentation Day im Blautalcenter Ulm die Gegenheit sich zu präsentieren. Neben dem Hackerspace Ulm plazierten wir unseren Aufbau und lockten hiermit einige Interessenten an. Wir konnten viele interessante Gespräche führen und hoffen, dass sich doch einige Interessenten in unseren OV-Abend trauen um mit uns Kontakt aufzunehmen. Technik verbindet! Es war auch schön mal über den Tellerrand zu schauen, was denn die anderen Vereine so treiben. Die Linux User Group Ulm oder auch der Hackerpace Ulm wären für den ein oder anderen von uns sehr interessant.

Links zu unseren Präsentationspartnern:

Linux User Group Ulm: ww.lugulm.de
Hackerspace Ulm: www.frrm.de

Tisch-Präsentation des DARC Ortsverbandes P14
DARC Werbeplakat
Präsentation eines Software Defined Radio Empfängers
Der 3D-Drucker des Hackerspace Ulm war ein Anziehungspunkt!
Blick von vorne mit Andreas, DL1TT im Hintergrund
Peter, DF7PE, Günter, DK8MG und Andreas, DM4AB am Stand

Vorstellung einer Schwenkeinrichtung für lange Yagi-Antennen am OV-Abend den 7.10.2016

Unser OV-Mitglied Siegfried, DL8SDS konnte vor Jahren recht günstig jeweils eine 2m und 70 cm Lang-Yagi Antenne erwerben. Aufgrund seiner Teilnahmen an Großraumfuchsjagden über DB0ZU gewann er daran Interessse diese Antennen nutzbringend einzusetzen. Er montierte die Antennen zunächst horzontal und schnell wurde klar, dass diese Montage unzweckmäßig war. Ein weiteres Antennensystem einer Duoband-Kreuzyagi für 2m/70cm kam aus Kostengründen und wegen der vorhandenen HF-Leitungskapazität nicht in Frage. Es entstand die Idee ein Schwenksystem für beide Antennen zu entwickeln. Das Antennen-Schwenksystem sollte sowohl an der Antenne selbst für Wartungszwecke, als auch vom Funkraum bedienbar sein. Das Ergebnis seiner Entwicklung stellte Siegfried, DL8SDS am OV-Abend sehr detailiert vor und demonstrierte die Funktion seiner Konstruktion am Schluß seines Vortrage mit einem kleinen Film.

Aufbau des Elektroantriebes
Bewegungsmechanik
90 Grad Schwenkung mit Scharnier
70cm Antenne ist in vertikaler Endlage.
Längsverstellung der Hall-Sensoren für die Endlage.
witterungsbedingte Verkleidung
Fernsteuereinheit im Funkraum
Fernsteuereinheit für 2m u. 70cm Antenne
Stromlaufplan für die elektrische Steuereinheit

Unser Mitglied Peter, DF7PE ist ein aktiver Nutzer von 3D-Printing und stellte seine Idee für ein Sperrkreis-, bzw. Verlängerungsspulen-Gehäuse vor.
Anschließend wurde der aktuelle Stand auf dem Relais DB0TF präsentiert und weitere Ausbaumöglichkeiten diskutiert.

Gehäuse für Sperrkreis (Langdraht-Antenne)
Blick auf das Relais DB0TF

Nachstehendes Video zeigt einen Antenneschwenk

Vortrag über eine Schwenkeinrichtung für lange Yagi-Antennen zum Download.

Der digitale Standard FreeDV wurde am OV-Abend den 2.9.2016 vorgetragen und vorgeführt.

FreeDV war das Thema, das unser Mitglied Hermann, DF2DR am OV-Abend vorstellte. FreeDV ist eine Open Source Anwendung, die es ermöglicht, mit jedem analogen SSB-Funkgerät digitale Sprache bei niedrigen Bitraten in einer Bandbreite zu übertragen, die etwa der Hälfte eines SSB-Kanals entspricht. Die besonderen Anforderungen an digitale Sprache im Kurzwellenbereich, wie hohe Rauschleistungsdichte (Fading, Interferenzen), rascher Mikrofonwechsel und die notwendige Verfügbarkeit auf vielen Plattformen (Expermentalfunk) führten zur Entwicklung von FreeDV. Das Besondere in der Entwicklung von FreeDV ist der freie Codec2, der sehr eng mit den xMBE Codecs verwandt ist, aber frei von Patenten ist. FreeDV 1600 digitalisiert und komprimiert das Mikrofonsignal auf 1275 Bit/s und moduliert den Datenstrom auf ein 1200Hz breites QPSK-Signal auf. Text wie das Rufzeichen wird mit 25bit/s übertragen. Die Forward Error Correction erfolgt mit 300 Bit/s. FreeDV arbeitet mit einer sehr geringen Latenzzeit, synchronisiert schnell und erholt sich schnell bei Fading. Es existiert eine grafische Oberfläche des Programmes für Windows, Linux und weitere Betriebssysteme. Hierbei ist zu beachten, dass FreeDV 2 Soundkarten mit einer Samplerate von mindestens 48kHz benötigt. Wer keinen PC verwenden möchte, kann ein Fertiggerät zum Anschluß an einen Transceiver verwenden. Der OV P14 stellt hierzu Leihgeräte zur Verfügung.

Links zu FreeDV:

 

 

Vortrag über FreeDV
FreeDV is freier Experimentalfunk
Digitale Übertragungsstrecke auf KW
Digitale Sprache auf KW
FreeDV 1600
FreeDV Softwarelösungen

Vortrag über FreeDV zum Download

Reisevortrag über den Nord-Westen von Indien/Rajasthan am OV-Abend den 5.8.2016

Am OV-Abend Anfang August berichtete Uli, DK4SX, von seiner Reise durch Rajasthan, dem im Nord-Westen Indiens, an der Grenze zu Pakistan gelegenen Bundesstaat. Obwohl dieser Bundesstaat einer der ärmsten Indiens ist mit immer noch schlechter Gesundheitsversorgung, mangelhaftem Bildungswesen und hoher Kindersterblichkeit, so zeigt er doch auch heute noch vom einst großen Reichtum der dort herrschenden Maharadschas. Ihre riesigen Burgen und gewaltigen Paläste sind sehenswert und ein Anziehungspunkt für viele Besucher. Im Kontrast dazu stehen die kleinen Dörfer am Rande der Wüste Thar und die bescheidene Lebensweise der Bewohner. Dennoch wird der Fremde dort mit großer Freundlichkeit und Offenheit begrüßt.

Palast der Winde in Jaipur
Nicht nur schöne Bauwerke...
Festung in Bikaner
Im Jain Tempel
Im Brahma Tempel in Pushkar
Palast in Jodhpur
So wohnte der Maharadsha
Marmorpalast in Udaipur
Kamelmarkt in Pushkar

Die SWR-Messung und das MCHF-OV-Projekt wurden am OV-Abend, den 1.7.2016 vorgestellt.

Unser stellvertretender OVV, Andreas DL1TT stellte sich die Fragen: "Was ist ein SWR, wozu kann man es gebrauchen und wie wird es gemessen?" SWR bedeutet Standing Wave Ratio und steht für das Stehwellenverhältnis. VSWR ist das Verhältnis der maximalen zur minimalen Spannung auf einer Leitung als weiterer Begriff. Mithilfe des Ersatzschaltbildes einer Leitung führte uns Andreas, DL1TT zur Impedanz einer Leitung und erläuterte uns den Begriff einer stehenden Welle. Heute wird das SWR, das Verhältnis von vorlaufender und zurücklaufender Welle mit der Hilfe eines Richtkopplers (Leistung) gemessen. Anhand einer Tabelle zeigte er anschaulich die Verluste bei Fehlanpassung. Wie mühlselig man früher das SWR-Verhältnis mit E-Sonden messen mußte, zeigte er an einem alten Exemplar einer E-Feld Messsonde.

Vortrag zum Thema SWR.
Begriffsbestimmung
Ersatzschaltbild einer Leitung.
Wellen auf Leitung
Formeln zur SWR-Messung.
Verluste durch Fehlanpassung.
SWR-Meter Anzeige
Meßtechnik mit E-Feldmeßsonde.
Altes Exemplar einer E-Feld Meßsonde!

Vorstellung des MCHF-Projektes durch Uli, DK4SX

Uli, DK4SX, stellte am OV-Abend am 1. Juli sein eben fertig gestelltes SDR-Projekt vor. Der kleine Transceiver basiert auf dem Bausatz von Chris, M 0 NKA, einem 10-W-QRP-Transceiver. Es handelt sich dabei um einen I/Q-Basisband-Sampler, erstellt auf 2 Platinen, einer Prozessorplatine mit Display und allen Bedienelementen und einem HF-Board. Uli erweiterte den Bausatz um eine 50-W-PA und ein leistungsfähigeres Oberwellenfilter zur Nutzung als Stationstransceiver. Im Vortrag wurde die Blockschaltung vorgestellt und technische Details erläutert. Die praktische Ausführung konnte anschließend jeder in Augenschein nehmen und sich das Bedien- und Displaykonzept erläutern lassen.

Blockschaltbild des MCHF-Projektes
50W-PA Schaltbild
Schaltplan zum Oberwellenfilter
MCHF-Baugruppen verbunden!
MCHF-PA Baugruppe!
MCHF im Gehäuse mit eingebauter 50W-PA
MCHF in Betrieb mit 1KW-PA
Blick auf das Farbdisplay des MCHF.

Die Kommunikation mit weit entfernten Raumsonden wurde am OV-Abend den 3.6.2016 vorgestellt und diskutiert.

Unser Mitglied Peter, DF7PE beschäftigte sich mit dem Problem der Kommunikation mit sehr weit entfernten Raumsonden und stellte das Ergebnis seiner Recherchen am OV-Abend vor. Am Anfang seines Vortrages zeigte Peter die Entfernungen zu bekannten Raumsonden und errechnte die daraus resultierende Signallaufzeit. Anhand diverser Formeln zeigte er Einflüße von abgestrahlter Energie, Antennengewinn und der Entfernung zum Objekt. Der Einfluß von Rauschen beim Sender und Empfänger wurde sehr heftig diskutiert.
Peter, DF7PE erläuterte wie mit der Hilfe von Technik wie Frequenzstabilität, Modulationsverfahren, geringe Bandbreite, möglichst hohe Frequenz, Datenkompression und weiteren Techniken eine deutliche Steigerung der Übertragung erreicht werden kann. Zuletzt zeigte er ein Bild in dem klar wurde wie stark die übertragbare Datenrate mit der Objekt-Entfernung sinkt.
Wer an den Vortragsunterlagen interessiert ist, der möge sich per Email an den Peter wenden. Er bittet hierzu um eine Email an DF7PE (at) darc.de

Peter, DF7PE beim Vortrag
Vortragsthema: Kommunikation mit Raumsonden.
Entfernung von bekannten Raumsonden
Einfluß von Rauschen
Kommunikation mit Raumsonden
Datenübertragung
Datenkompression
Sinkende Datenrate mit zunehmender Entfernung.

SOTA "Für scharfe Ohren: Summits on the air" wurde am OV-Abend, den 6.5.2016 vorgestellt

Unser OV-Mitglied Hermann, DF2DR erklärte zu Beginn seines Vortrages zunächst was SOTA bedeutet. Die Absicht von SOTA oder "Summits on the air" ist es zu Amateurfunkaktivitäten auf Gipfeln von Hügeln und Bergen in nahezu allen Ländern der gesamten Welt zu ermuntern. Das heißt SOTA ist kein Club oder Verein, sondern ein Diplomprogramm für Funkamateure in DXCC Ländern. Jeder Funkamateur kann Mitglied werden oder daran teilnehmen. Das Ursprungsland ist Großbritannien und der Begründer von SOTA ist John Linford, G3WGV. Diese Idee trug er bereits etliche Jahre mit sich herum. Erst als er es auf Papier verfaßte und es ins Internet stellte schien sich die Idee zu verwirklichen. Es entstand eine Online Datenbank in der alle Gipfelkontakte der Welt gespeichert und ausgewertet werden können. Heute hat SOTA viele hundert Teilnehmer in 17 Assoziationen über die Welt verteilt und alle haben den gleichen Diplomgedanken und die gleiche Infrastruktur. Teilnehmer sind Aktivierer, die QSO’s von Berggipfeln aus tätigen. Jäger sind diejenigen, die mit diesen Aktivierern QSO’s fahren. In Deutschland gibt es zwei SOTA Assoziationen. Das sind die Assoziation SOTA-DM (Deutsche Mittelgebirge) und SOTA-DL (Deutsche Alpen). Hermann, DF2DR zeigte uns auf Bildern seine Funkausrüstung und seine Aktivitäten in den Bergen und gab gute Tipps zum Erreichen eines Diploms. Als Lohn seiner jahrelangen Bergaktivitäten zeigte er uns sein erworbenes Diplom.

Hermann, DF2DR stellt sein Hobby SOTA vor.
Vorstellung des SOTA Programmes.
Erläuterung der Bergpunkte.
Vorstellung der Prominenzregel.
Funkbetrieb am Berg mit allen Unwegbarkeiten.
Das SOTA-Diplom als Lohn aller Mühen.

Vortrag über SOTA zum Download

Eine Hausautomatisierung mit FHEM wurde am OV-Abend, den 1.4.2016 vorgestellt

Das Hausautomatisierungssystems bei Dominik, DB1RUF entstand aus dem Wunsch heraus am Abend eine warme Wohnung vor zu finden. Die Suche nach einer geeigneten Lösung führte ihn zu HFEM. Dies ist ein quelloffener, freier in der Scriptsprache Perl geschriebener Hausautomations-Server und die Abkürzung HFEM steht für "Freundliche Hausautomation und Energiemessung". HFEM läuft zum Beispiel auf Routern und dem Raspberry PI. Die anzusteuernden peripheren Endgeräte werden über eine Funk- oder Hardware-Schnittstelle eingebunden. Es können sich nahezu beliebige Sensoren und Aktoren beim HFEM Server anmelden. Welche Sensoren und Aktoren unterstützt werden ist in den nachstehenden Links zu HFEM zu finden. Neue Sensoren und Aktoren müssen dem in Perl geschriebenen Server in der Form von Perl Modulen mitgeteilt werden, soweit sie dem System noch nicht bekannt sind. Wer näheres hierzu erfahren möchte sei auf das Internet verwiesen. Dominik zeigte seinen HFEM Raspberry Pi Server mit Funkmodul und wie er seine Wetterstation, sowie seine HiFi Anlage in das System mit eingebunden hat. Eine mögliche Einbindung eigener Perl-Scripte in HFEM erläuterte er ebenfalls.
Insgesamt war dies eine gelungene Anregung für den einen oder anderen Funkamateur sich selbst in der Hausautomation zu versuchen.

Warum FHEM?
Warum FHEM?
Struktur, Aufbau von FHEM
Einbindung einer Wetterstation
Einbindung einer HiFi-Anlage
Realisierung eigener Scripte (Programme)
HFEM mit Raspberry Pi

Vortrag über FHEM zum Download

Vorstellung der Entwicklung einer LDMOS-Halbleiterendstufe am OV-Abend des 4.3.2016

Uli, DK4SX stellte am März-OV-Abend seine fertig gestellte Halbleiter-Endstufe mit einem modernen LDMOS-Fet vor. Er erläuterte Schaltungsdetails und erklärte spezielle Funktionen, wie z. B. den Schutz der empfindlichen Gates vor Übersteuerung. Er schilderte die Möglichkeiten und Grenzen der Anwendung und listete die erzielbaren Daten und Messergebnisse auf. Anhand der praktischen Vorstellung konnte jedermann die ausgetüftelte mechanische Konstruktion in Augenschein nehmen.

Vortragender Entwickler, Uli, DK4SX
Einzelplatinen der Endstufe
Schaltplan der Endstufe
Ersatzschaltbild einer HF-Leitung
Verstärkermodul mit Gateschutz
Steuerung
Frontansicht der Endstufe
Endstufe von oben

Vortragsplanung für die nächsten OV Abende

Die Terminliste sieht aktuell wie folgt aus:

Freitag, 4. März 2016  DK4SX Ulrich Graf mit Vortrag über die "Entwicklung und Konstruktion einer LDMOS-PA"
Freitag, 1. April 2016  DB1RUF Dominik Ruf mit Vortrag über "FHEM Haus-Automatisation"
Freitag, 6. Mai 2016  DF2DR Hermann Schuhmacher mit Vortrag über SOTA "Für scharfe Ohren: Summits on the air mit kleiner Leistung und schlechter Antenne"
Freitag, 3. Juni 2016  DF7PE Peter Foschum mit Vortrag über "Radioastronomie Grundlagen"

OV-Abend mit der Vorstellung eines erfolgreichen Jugendarbeits-Konzeptes am 5.2.2016

Unser OV-Abend Gast OM Erhard, DB2TU widmet sich seit Jahren mit großem Erfolg dem Thema Jugendarbeit. Seinen Vortrag begann OM Erhard mit dem Aufzeigen der derzeitigen Mitgliederentwicklung beim DARC. Anhand verschiedener Tabellen zeigte er die Mitgliederentwicklung und die Altersstruktur des DARC über die letzten Jahre. Die Gründe für den Mitgliederverlust und die Überalterung des DARC sind vielfältig. Ein wesentlicher Grund für die derzeitige Lage ist die mangelnde Attraktivität sehr vieler Ortsverbände. Ein wesentlicher Grund, warum die Jugend und teilweise auch die Älteren, den DARC verlassen oder nicht eintreten ist, daß Funkamateure und somit der DARC mit den Handis und dem Internet das Funkmonopol verloren haben. Wie findet man aber Zugang zu Jugendlichen? Der Amateurfunk steht für Kommunkation und Technik als seine zwei wesentlichen Bestandteile. Das Kommunikationsmonopol haben wir verloren, aber nicht das Technikmonopol. Technik ist die große Stärke von uns Funkamateuren.
Die Lust der Jugendlichen und Kinder am technischen Gestalten ist unser Schlüssel für die Jugendarbeit. Über eine elektronische Ausbildung wird die Jugend an den Amateurfunk herangeführt und deren Interesse geweckt. Eine technische und elektronische Ausbildung geht nicht ohne Helfer. Die Helfertruppe sollte aus dem Ortsverband rekrutiert werden. Da die Ortsverbände werden immer älter werden, müßte es genügend Rentner mit langjähriger Bastelerfahrung geben. Durch die Mitarbeit in einer Bastelgruppe ist die einmalige Gelegenheit gegeben die eigenen Erfahrungen an die nachfolgende Generation weiterzugeben. Aber auch Papas sind gefragt!
Die aktivierte Helfergruppe kann dann eine eigene technische Gruppe, eine eigene Bastelgruppe oder eine Funkgruppe bilden. Nach mehreren Jahren ist so ein Ortsverband nicht mehr wieder zu erkennen.
Am Ende des Vortrages zeigte OM Erhard, DB2TU auf, wie solche Bastelgruppen aussehen könnten und in welchen Stufen die Jugend an den Amateurfunk herangeführt werden kann. Es sind zwischenzeitlich sehr viele Bastelprojekte im DARC entstanden. Hiervon brachte Erhard, DB2TU einige Beispiele zum Anfassen mit.
Nun ist unser OV aufgefordert ebenfalls in die Jugenarbeit einzusteigen.

Jugendarbeit im Distrikt P:

Links zum Thema Jugendarbeit:  http://www.darc.de/distrikte/p/ajw
P34 OV Homepage:  http://www.darc.de/distrikte/P/34
Lizenzausbildung:  http://www.darc.de/referate/ajw/ausbildung


 

Vortrag über Jugendarbeit von Erhard, DB2T
Zukunftsicherung des DARC
Konzept der Jugendarbeit
Anfängergruppe Elektronik-Basteln
Fortgeschrittenengruppe Amateurfunk
Der aktive OV
Bastelprojekte
Beispiele von Bastelprojekten
Beispiele von fortgeschrittenen Bastelprojekten

Vortrag über Jugendarbeit zum Download

Ordentliche Mitgliederversammlung mit OVV-Wahl am 8.1.2016

In der ordentlichen Mitgliederversammlung am 8.1.2015 hat P14 neu gewählt!

Wahlergebnis:

- Wolfgang Zimmermann, DL1WOL wurde mit breiter Mehrheit im Amt des OVV bestätigt.
- Andreas, DL1TT wurde als stellvertretender OVV wieder gewählt.
- Oliver Müller, DO5OM übernimmt das Amt des Kassierers.
- Rudolf, DL6SCW wurde im Amt des OSL Managers bestätigt.
- Das Referat des Bücherwart bleibt bei Sigi, DL8SDS.
- Das DX Referat wird wie bisher von Wolfgang, DK1FW betreut.
- Webmaster bleibt Günter, DK8MG.
- Gerätewart ist weiterhin Fred Wagner, DK9WF.

Im Jahresbericht ging unser OVV auf das OV-Geschehen im letzten Jahr ein.
Die Vielfalt im Amateurfunk - das spiegelte sich insbesondere im Vortragsprogramm des OV Ulm (P14) wieder. Das Spektrum der behandelten Themen reichte vom Netzwerkanalysator, über die Wellenausbreitung auf Kurzwelle bis hin zu neuen digitalen Betriebsarten. Auch über den Tellerrand wurde geblickt: über die derzeit arg restriktiven Bedingungen für WLAN-Freifunk wurde informiert, aber auch eine kleine Knotenkunde für die sichere ad-hoc-Befestigung von Antennen fand ein interessiertes Publikum in den gut besuchten OV-Abenden

Der Ortsverband beteiligte sich nach den Worten von DL1WOL zusammen mit den Astronomen am Astronomietag in Ulm und bot eine Foxoring-Fuchsjagd für Kinder an. Zudem wird diverse Amateurfunk-Infrastruktur für die User zur Verfügung gestellt, so z.B. das Ulmer 2m-Relais. Auch HAMNET wird von den daran Aktiven des OV weiterverfolgt.

Für 2016 plant der OV wieder einen Fieldday zu organisieren. - Amateurfunkinteressierte können bei einem neuen Lizenzlehrgang des Ortsverbandes sich auf die Amateurfunkprüfung vorbereiten. Dieses Jahr kann der OV sein 70-jähriges Bestehen feiern.

Für langjährige DARC-Mitgliedschaft (25 Jahre) wurde Hermann, DF2DR, geehrt.

Blick auf die Hauptversammlung von P14
Wolfgang, DL1WOL und Andreas, DL1TT wurden im Amt bestätigt.
Ehrung von Hermann, DF2DR für 25 Jahre Mitgliedschaft beim DARC.

Ein Gastvortrag der Fachhochschule Ulm zur Auflösung von DL0FHU war Programpunkt am OV-Abend mit Weihnachtsfeier am 4.12.2015

Zu Beginn des OV-Abends am 4.12. informierte unser OVV über wichtige anstehende Themen.

- Der OV-Abend im Januar 2016 findet am 8.1.2016 statt, d.h. am zweiten Freitag im Monat. Diesmal ist eine Mitgliederversammlung mit OV-Wahl! Wir bitten um ein zahlreiches Erscheinen.

- Am 24.12. sendet wieder die schwedische Längstwellenstation SAQ. Wer einen Empfangsbericht schickt, bekommt eine SQL-Karte. Netterweise hat unser OVV eine Karte für das Jahr 2009 erhalten und dies obwohl er keinen Empfangsbericht abgegeben hat. RST: 000! Weitere Infos findet Ihr unter dem Link www.alexander.n.se/?lang=de. Dieses Jahr sogar mit Live-Bildern auf der Web-Seite!

- Im Jahre 2016 feiert P14 sein Bestehen seit 70 Jahren. Wie werden wir dies feiern ? Ideen willkommen. Weitere Informationen folgen auf dieser Web-Seite.

Zu Besuch war Herr Prof. Dr.-Ing. Frowin Derr von der Hochschule Ulm und OM Prof. Dr.-Ing. Dieter Gwisdalla, dessen Clubstation an der Hochschule leider zum Jahresende aufgelöst werden musste. Weiter Informationen zum Lehrstuhl von Herrn Derr findet ihr unter http://www.hs-ulm.de/derr. Herr Derr berichtet von der Entwicklung an der Hochschule, von den Anfängen der Nachrichtentechnik, die dann als "Nachbar-Studiengang" die Technisch Informatik bekam. Da inzwischen Computer auch die Nachrichtentechnik erobert haben (siehe SD-Radio), gibt es seit 2015 ein neues Studienmodell: Ein Grundstudium der Elektroktechnik und danach die Spezialisierung zur Fahrzeug-Technik, Informatik, etc. Weitere Informationen dazu auf der Web-Seite der Hochschule Ulm: www.HS-Ulm.de
OM Professor Dieter Gwisdalla erzählte von der Gründung der Clubstation, die in den Gebäuden der Prittwitzstraße 10 wegen der Baustruktur nicht möglich war. Erst als Telefunken die Gebäude in der Eberhard-Finckh-Straße 11 räumte, konnte dort eine Clubstation aufgebaut werden. Dort war für einen Amateurfunk-Stationsaufbau schon alles da: Ösen zur Antennenbefestigungen auf dem Dach, Unterbau für einen Mast, Dachdurchführungen und vieles mehr. Er bedankte sich ausdrücklich beim P14 für die damaligen Ausbildungskurse, ganz besonders erwähnte er Albert Günther Zopp und Ulrich Graf. Die Clubstation ist nun Vergangenheit und damit auch ihre QSL-Karten DL0FHU und DN1FHU. Fotos von den damaligen QSL-Karten finden sich im Anhang.

Wir Funkamateure möchten auch weiterhin Studenten als Funkfreunde gewinnen und freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit mit der Hochschule Ulm.

Hörer-Karte von SAQ
QSL-Karte von DL0FHU
QSL-Karte von DN1FHU
Vortrag über die Geschichte der Fachhochschule
Vortrag zur Auflösung von DL0FHU
Ein Blick in den Vortragsraum

Gastvortrag von den Professoren Dell und Gwisdalla zur Auflösung von DL0FHU

Ein Bericht von der Distiktsversammlung und ein Kurzvortrag zum Digital-Verfahren C4FM bereicherten den OV-Abend am 6.11.

Unser OVV Wolfgang, DL1WOL berichtete zum Beginn des OV-Abends von der Distriks-Versammlung in Stetten am kalten Markt. Informationen aus erster Hand sind auf der Distriksseite http://www.darc.de/distrikte/p nachzulesen. Wer Interesse am Thema Winlink hat, der möchte sich doch beim OVV DL1WOL melden.

Danach gab es einen kleinen Vortrag über das Digital-Verfahren C4FM von YAESU. Wolfgang stellte sich die Frage: Warum gibt es noch einen weiteren Digitalfunk neben D-STAR, FreeDV, DMR und TETRA / TETRAPOL ? C4FM zielt auf den nord-amerikanischen Markt: Dort gibt es die Projekt-Gruppe "APCO-P25" die den Standard für Behördenfunk (u.ä.) festgelegt hat. In diesem Papier ist festgeschrieben, dass P25-Funkgeräte abwärtskompatibel sein müssen. Dies gilt auch für den Relaisbetrieb! Genau diese Features beinhaltet das YAESU-Relais "DR-1X repeater".
Ein Zuhörer fragte: "Was bringt mir als Funkamateuer ein digitales Übertragungsverfahren?"
Antwort: "Amateurfunk ist zum Experimentieren da, zum Erforschen und Erlernen von Technik. Aus verschiedenen Gründen wurden von verschiedenen Firmen neue Übertragungsverfahren entwickelt. Es steht jedem Funkamateur frei, sich in diese Gebiete einzuarbeiten, sie anzuwenden, ihre Vorteile zu prüfen, und gegebenfalls diese Systeme weiter zu entwickeln. Es ist ein neues Verfahren, so wie AM im Vergleich zu SSB."

Unser OVV Wolfgang, DL1WOL
Bericht von der Distriktsversammlung
Ergebnis der Distrikts-Wahl
Vortrag zum Digitalverfahren C4FM

Vortrag über das digitale Übertragungsverfahren C4FM zum Download!

Bericht vom ATV-Treffen in Thalfingen am 18.10

Das ATV-Treffen in Ulm-Thalfingen war in diesem Jahr wieder recht gut besucht. Anton, DG2MAJ moderierte das Treffen und stellte das Vortragsprogramm vor.

Im ersten Vortrag präsentierte Helmut, DB1CC seine neueste High-Tech-Entwicklung R2T2, einen SDR-Transceiver mit neuem Hardware-Konzept. Die Neuentwicklung R2T2 ist als Nachfolger, bzw. Weiterentwicklung des bekannten HighQSDR (http://hiqsdr.com/index.php?title=Main_Page) zu sehen und erlaubt zukünftig Multiuser-Betrieb über ein Webinterface. Im Vortrag stellte Helmut das Hardwarekonzept vor und erzählte einiges über die Problematik bei der Bauteile-Auswahl und Beschaffung. Derzeit arbeitet Helmut intensiv an der Produktion der Leiterplatten und er hatte auch einen Prototypen mitgebracht. Die Entwicklung der Software (FPGA, Microcontroller) ist noch im Gange und wird von Stefan, DL2STG ausgeführt. Da Teile der Software vom HIGHQSDR übernommen werden konnten wird die Softwareentwicklung voraussichtlich im Frühjahr fertiggestellt. Ein erster Software-Release zur Inbetriebnahme der Hardware existiert bereits. Die Weiterentwicklung des Projektes läßt sich auf nachstehendem Link verfolgen.

Link zum R2T2-Projekt: http://r2t2.de/index.php?title=Hauptseite

Das SDR-Konzept ist ausbaufähig! Zunächst ist ein Kuzwellenbetrieb angedacht und zu einem späteren Zeitpunkt sind Erweiterungen für die höheren Amateurfunk-Bänder angedacht.

Manuel, DK8MK der OVV vom Ortsverband Friedrichshafen P03 hatte neue Informationen ueber das ATV-Relais DB0GTV am Gehrenberg dabei. Frueher war der OV Markdorf zustaendig, heute hat Manfred, DK8TO vom OV P03 Friedrichshafen die Relaisverantwortung. Die Antennenanlage des ATV-Relais wurde ueberarbeitet bzw. erneuert. Dieses Vorhaben war am Aussichtsturm, der öffentlich zugänglich ist, nicht immer einfach. Ein Mann mit einer Kletterausrüstung und entsprechendem Kletter-Know mußte her. Tobias, DK9TO ein erfahrener Kletterer seilte sich aussen am Turm ab und konnte so ungestoert an der Antennenanlage arbeiten. Auch die Technik im Gebaeude soll demnaechst modernisiert werden.

Peter , DB7MJ informierte detailiert über den Aufbau des neuen Relais DB0AOL am Tegelberg. Mit vielen Bildern und Videos zeigte uns Peter den Transport des neuen Antennenmastes. Es konnte guenstig ein Hubschrauber geordert werden, der den Transport des Mastes vom Boden zum Berg durchführte. Der Mast wurde vom Piloten exakt justiert. Danach wurde der Mast sicher im Untergeschoß angeschraubt. Provisorische Antennen sollen kurzfristig am neuen Mast befestigt werden. Fuer das ATV-RELAIS sind Antennen fuer die 13cm Eingabe und die 23cm Ausgabe angefertigt worden. Die ATV-Technik soll im Novermber in Betrieb gehen und im Einzugsbereich den OM s die Moeglichkeit geben , einen ATV Probebetrieb zu machen. Im Früjahr ist ein Tag der offenen Tür zur Relais-Eröffnung geplant.
Nachstehender Relais-Ausbau ist für den Tegelberg geplant.

- FM Relais (2m, 70cm)
- D-Star Relais
- APRS
- DMR Relais
- 10 GHz Richtfunkstrecke nach München und zu DB0UTZ

Zeitnahe weitere Informationen zum Tegelberg finden sich auf nachstehendem Link: http://www.db0oal.de/

Helmut, DB1CC beim R2T2-Vortrag
Rückseite des R2T2
Blick auf die Bestückungsseite der 4lagigen Leiterplatte
Manuel ,DK8MK erklärt Modifikationen am Standort Gehrenberg
Standort vom Relais Gehrenberg
Relais Gehrenberg, JN47QR
Peter , DB7MJ informiert über den Neuaufbau am Tegelberg
Mast wird mit Hubschrauber gebracht und gesetzt
Mast-Fixierung am Tegelberg

Tipps zum gelungenen Smalltalk im Amateurfunk

Wer kennt die Situation nicht. Im Funkgespräch mit einem unbekannten wird man plötzlich unsicher. Soll man das Gespräch vorzeitig beenden, aber an sich wäre es doch nett noch ein Weilchen zu Plaudern.

In der APOTHEKEN-UMSCHAU fand sich folgender Artikel zum Thema: SMALL-TALK

http://www.apotheken-umschau.de/Psyche/Smalltalk-Die-Kunst-des-kleinen-Gespraechs-465663.html

Ich denke, es wäre einen Link wert.

73 Wolfgang, DL1WOL

Eine Einführung in den vektoriellen Network Analyzer gab es am OV-Abend des 2.10.

Der angekündigte Vortrag von Andreas, DL1TT über einen vektoriellen Network Analyzer stieß auf ein sehr großes Interesse. Andreas gliederte seinen Vortrag in einen theoretischen und in einen praktischen Teil. In der Theorie erklärte er das Prinzip eines vektoriellen Netzwerk Analyzers. Grob gesagt mißt ein Netzwerkanalyzer das Spannungsverhältnis zwischen dem Ein- und Ausgang und die Phasenverschiebung. Diese beiden Parameter bilden mathematisch einen Vektor. Deshalb spricht man von einem Network-Analyzer. Alle anderen Größen, die im Zusammenhang mit Vektoriellen Network Analayzern auftauchen, wie S-Parameter, Reflexionsfaktor, Stehwellenverhältnis u.s.w. sind abgeleitete Größen. Diese Größen werden vom Network Analyzer mit viel Mathematik berechnet!
Im praktischen Teil zeigte Andreas, DL1TT das Verhalten von Bauteilen wie Widerständen, Kondensatoren und Induktivitäten im Frequenzbereich. Er bestimmte den AL-Wert von Ringkernen und erklärte die Ausmessung einer 70cm - Antenne.

Andreas verwendete den von Prof. Dr. Thomas Baier, DG8SAQ entwickelten VNA für seine Messungen. In der Rubrik "Suche von A-Z/HAM RADIO-Vorträge" des DARC finden sich in den Jahren 2012 und 2013 zwei sehr interessante Vorträge von Thoms Baier zum VNA.

- Messung und Nutzung von Streuparametern in der HF-Technik
- Evolution des DG8SAQ Vektor-Netzwerkanalysators: Neue Möglichkeiten des VNWA3

VNA Vortrag
VNA Messung am PC
Vortragender, Andreas, DL1TT
VNA mit USB-Anschluß
Antenne als Meßobjekt

Vortrag zum Vektoriellen Network Analyzer zum Download

Workshop "Anzeigen des Betriebs einer ortsfesten Amateurfunkstelle mit >/= 10 W EIRP nach BEMFV"

Uwe, DH1UK, EMV Referent des Distrikts Württemberg hat sich bereit erklärt im OV P14 einen Workshop zum Thema "Anzeige einer Amateurfunkstelle nach BEMFV" durchzuführen. Die Anzeige einer Amateurfunkstelle nach BEMFV (Verordnung über das Nachweisverfahren zur Begrenzung elektromagnetischer Felder) ist für den Funkamateur bei einer Sendeleistung >/= 10 W eine Pflicht. Deshalb hat Uwe, DH1UK nachstehende Workshop-Agenda ausgearbeitet um interessierten Funkamateuren bei der Ausarbeitung Ihrer Selbsterklärung zu helfen.

Agenda:

* BEMFV, Hintergründe, weshalb ist auch der Funkameteur zur Abgabe einer Anzeige verpflichtet?

* Bestandteile einer Selbstanzeige

* Hilfsmittel zum Erstellen der Anzeige: Rechnung mit Watt32 oder Wattwächter, Simualtion mit 4NEC2, bzw. Messung


Das Ziel der Veranstaltung ist jedem Teilnehmer das nötige Know How mitzugeben, um den Betrieb seiner Station innerhalb weniger Stunden anzeigen zu können.

Mitzubringen sind:

* Anlagenkonfiguration: Bänder, Antenne, Sendeleistung

* Maßstäbliche Skizze aus der die Position der verwendeten Antennen hervorgeht, eine Draufsicht und Seitenansicht sind erforderlich

* Die Abstrahldiagramme der Antennen falls vorhanden

Veranstaltungsort: Hotel Engel in Lehr, Konferenzraum 1+2
Datum:                   8.11.2015
Uhrzeit:                  9:00 bis 13:00
 

Wir bitten um eine Voranmeldung, sowie eine stichwortartige Auflistung offener Punkte an DH1UK (AT) gittermast (dot) com, gerne auch Rücksprache/Rückfragen unter 0173/5270114.
Gäste sind herzlich willkommen!

Dieser Workshop entfällt wegen zuwenig Voranmeldungen!

ARDF-Amateurfunkpeilen bei den Pfadfindern war Vortragsthema am 4.9.2015

Lars, DG4SEV ist Pfadfinder und Funkamateur. Die Pfadfinder sind die größte Jugendorganisation weltweit. Es gibt 220 Tausend Mitglieder allein in Deutschland und 5 Stämme in Ulm. Was haben Pfadfinder mit Funkamateuren gemeinsam?
Zum Beispiel im Oktober jeden Jahres treffen sich seit 1957 die Pfadfinder der ganzen Welt auf Amateurfunkfrequenzen. Das "Jamboree on the Air" (JOTA) ist weltweit die größte Pfadfinderveranstaltung. Aber auch das ARDF (Amateur Radio Direction Finding)-Amateurfunkpeilen ist bei den Pfadfindern zu einem festen Bestandteil bei Zeltlagern geworden.
In seinem Vortrag erklärte Lars, DG4SEV weshalb und wie er zum derzeitigen Amateurfunkpeil-Set gekommen ist. Er beschrieb warum er einen bestimmten, käuflichen Peilempfänger erwarb und wie er seine Füchse (Sender) selbst aufbaute. Zum Vortragsende durfte jeder Teilnehmer mit einem Peilset einen Fuchs (Sender ) orten.

Vortragüber ARDF-Amateurfunkpeilen
Vortragender Lars, DG4SEV
Empfangsset für Amateurfunkpeilen
Ausgewählter Peilempfänger
Fuchs(Sender) im Koffer
Weitere Peilempfänger

Vortrag über ARDF-Amateurfunkpeilen bei den Pfadfindern zum Download

Eine kleine Knotenkunde war der Höhepunkt am OV-Abend des 7.8.2015

Unser Mitglied Peter, DF7PE nahm den in der CQ-DL 7/2015 erschienenen Artikel "Eine kleine Knotenkunde" zum Anlaß um seine Knotenkenntnisse an den OM zu bringen. Sobald man Antennen von Baum zu Baum oder einen Mast stabilisieren möchte, stellen sich so einige Fragen. Welche Knoten sind hierzu geeignet und ist das zu verwendende Material auch wetterbeständig. Bitte verwendet keine billige Schnur aus Nylon oder Polyprobylen. Dieses Material ist nicht UV-fest und kann sich bis zu 20% dehnen. Leinen aus Polyester oder Polyethylen sind witterungsbeständig und UV-fest. Bitte beachtet beim Kauf das Güte-Siegel UV-fest! Dies war das erste Anliegen von Peter, DF7PE. Anschließend ging es an die Praxis und Peter zeigte uns so manchen Knoten für mögliche Vorhaben eines Funkamateurs. Wer sich mit dem Thema detailierter befassen möchte, der wird auf den Artikel im CQ-DL 7/2015 verwiesen. Hier sind die wichtigsten Knoten für den Funkamateur bildlich , zum nachmachen beschrieben.

Peter, DF7PE zeigt den Knoten Palstek
Peter, DF7PE beim Üben mit Andreas, DL1TT

Foxering beim Sommerfest des Sportverein in Bollingen am 2.8.2015

Am 2. August 2015 fand in Bollingen bei strahlendem Sonnenschein das jährliche Sommerfest des Sportverein "VfL 1921 Bollingen e.V." statt.  Da meine XYL im Kinderturnen aktiv ist, wollten wir dieses Jahr etwas  Ausgefallenes anbieten: Ein Foxering, geeignet ab 5 Jahren.

Bereits am Wochenende zuvor hatte ich das Gelände erkundet, um eine Familien- und Kinder-freundliche Strecke zu finden:

* weit weg von Autostraßen (damit die Kinder alleine laufen können)
* nicht zu steil (um Abstürze zu verhindern)
* mit einer Begrenzung (um ein Verlaufen der Kinder zu verhindern),
* Nutzung der Wanderwege (um Flora und Fauna zu schonen).

Es dauerte einige Zeit, bis alle Randbedingungen erfüllt waren und die 8 Füchse (am Wegesrand) versteckt waren. Ein großer knallroter Stoffbeutel markierte am Wanderweg das Ende der Strecke. An jedem Fuchs war ein kleiner farbiger Stempel (1 cm) und für die Schulkinder ein Zettel mit einem Wort, das zu einem Lösungssatz zusammengestellt werden musste.

Am Vormittag fragten einige Erwachsene, was wir hier anbieten, doch niemand traute sich, mit einem Kopfhörer durch die Heide zu laufen. Erst nach dem Mittagessen und persönlicher Einladung einzelner Kinder trauten sich die Ersten loszulaufen.

Um die Sache spannend zu machen, erzählten wir von freundlichen(!) Außer irdischen, die hier einen Landeplatz markiert hätten. Und nun müssen wir Erdbewohner prüfen, ob diese eine Nachricht für uns hinterlassen haben.

Jedes Kind erhielt einen Peiler, einen DIN-A5 große Landkarte 
(Gogle-Maps) und die Größeren noch einen Kuli (für den Lösungssatz):
"Respekt. Toleranz. Unser Nachbar ist die Welt: Amateurfunk."

Erst als die ersten Kinder strahlend zurückkamen, wollten auch deren Freunde sich auf die Jagd begeben. Das beschriebene Gelände war nur 200 x 300 m groß und dennoch benötigten die Meisten zwischen 25 bis 35 Minuten. Bis 16:00 Uhr wurden über 40 Urkunden verteilt. Einige Kinder überredeten sogar ihre Väter, die Strecke (mit ihnen zusammen nochmals) abzulaufen.

Am Nachmittag durchquerte ein Schäfer mit seiner großen Herde das Gelände. "Meine Füchse!" dachte ich, doch die Schafe ignorierten die grauen Stäbe.

Fazit: Es war ein voller Erfolg: Für die Kinder, denen wir etwas ganz anders anbieten konnten und für den Amateurfunk: "Was, Euch gibt es noch immer?!"

Allen OMs kann ich empfehlen, beim nächsten Dorffest, oder bei ihrem Zweit-Hobby (wie beispielsweise Angler, Bowling, etc.) ein solches Foxering anzubieten. Füchse und Peiler können sicherlich beim (Nachbar-) OV ausgeliehen werden. Und so das große P-Projekt voran bringen: TRINA - Triff Deine Nachbarn!

Wolfgang, DL1WOL

Wolfgang, DL1WOL mit Helfern beim Foxering
Basteln in Bollingen

Vorbereitungen und Anforderungen bei einem Ballonstart waren das Thema am OV-Abend des 3.7.

Am Freitag, den 03. Juli 2015 berichtet Thomas, DL1TMW (15) über die Anforderungen eines Ballonstarts. Ein Ballon (mit ca. 1 m Durchmesser) wird mit Helium gefüllt und steigt bis ca. 20 ..30 km Höhe auf. Dort platzt er und die Nutzlast fällt an einem Fallschirm zurück zur Erde. Als Schüler des Schubert-Gymnasium Ulm kann er sich vorstellen, dies zum Beispiel mit dem jährlichen Sommerfest seiner Schule zu verbinden.

Seine PowerPoint-Präsentation zeigte eindrücklich die vielen notwendigen Schritte, die der Projektleiter gehen muss: Zuerst müssen Sponsoren gewonnen werden. Als Sponsor betrachten kann man  

- den Rektor der Schule, der überzeugt werden muss.
- Weiterhin einen Chemie-Lehrer, der Übung mit Gasflaschen hat.
- Mitschüler zum Helfen.
- Der Schul-Förderverein, der die Aktion eventuell mit einem finanziellen Zuschuß unterstützt.  
- Funkfreunde, die mit ihrem Auto "als Jäger" die Nutzlast suchen.

Ein solche Mission soll auch in der Presse erscheinen, um für die Beteiligten Werbung zu machen. Es stellt sich dann die Frage, wie öffentlich ist diese Veranstaltung? Ist es ein schul-internes Event? Oder sind Schulfremde eingeladen? Wie groß ist die Startfläche?

Dann stellt sich die Frage nach der Nutzlast: Welche Messungen wollen wir beim Aufstieg (und Abstieg) durchführen: Temperatur, Luftdruck, Radioaktivität, Fotos ?

Natürlich ist die Mithilfe der Funkfreunde wichtig, die einem beim Wiederfinden helfen. Die Erfahrungen aus früheren Missionen zeigen, dass ein eigener Sender (nur mit GPS-Daten) sinnvoll ist (bei einem Satelliten würde man von "Bussystem" oder "Steuerlast" sprechen.)

Der Ballonstart selbst dauert nur wenige Minuten, dann ist der Ballon aus dem Sichtfeld. Welche Geräte dürfen wir in einem Klassenzimmer aufbauen, um den Zuschauern zu vermitteln, wohin der Ballon fliegt (Beamer, Leinwand, Richtantennen, ..)?

Selbst wenn Thomas sich das meiste Equiment ausleihen kann, so zeigte seine Kostenübersicht auf, dass die größten Posten das Heliumgas (ca. 400 Euro) und der Ballon selbst (ca. 50 Euro) sind.

Dazu kommen noch die Fahrtkosten (Benzin) für die Jäger, die sich möglichst nahe am Landeplatz befinden sollten: Wenn die Lasten erst am Boden liegen, sind Peilungen sehr schwierig. Üblicherweise landen diese in ca. 100-200 km Entfernung. Und schließlich will man die ausgeliehenen Geräte auch zurückgeben.

Zuletzt zeigte uns Thomas, DL1TMW Videos von Kamera-Aufnahmen aus einem gestarteten Ballon. Es gibt hierzu einige, sehenswerte Videos auf youtube!

Vortragsauszug 1
Vortragsauszug 2
Mögliche Transceiver zum Umbau

Vortrag über Schaltungssimulation mit LTSPICE am 5.6.2015

Unser Mitglied Hans-Joachim Franke, DK1PN zeigte uns anhand von einigen Schaltungsbeispielen deren Analyse mit dem Simulationstool LTSPICE. Mittels verschiedener Beispiele (Emitter-, Basis-Schaltung und Produktdetektor mit Triode) demonstrierte Hans-Joachim die Fähigkeiten von LTSPICE und ließ dabei seine Erfahrungen in der Analogtechnik mit einfließen. Insbesondere kam es dem Vortragenden darauf an die Vorzüge von LTSPICE bei der Transientenanalyse (Darstellung im Zeitbereich) und AC-Analyse zu demonstrieren.
Wer mit LTSPICE Schaltungen simulieren möchte, der kann dieses Programm kostenlos herrunterladen. Allerdings ist die Bedienung nicht gerade kinderleicht, denn es handelt sich um eine bunte Mischung von Menüs, Funktionstasten und Kommandozeilen-Eingaben. Gunthard Kraus hat hierzu ein sehr hilfreiches Manual in deutsch geschrieben. Den passenden Link hierzu findet man in nachstehender Liste. Wer tiefer in das Thema einsteigen möchte sollte sich mit dem LTSPICE Forum befassen.

Links zu LTSPICE:

Manual von Gunthard Kraus                    http://www.gunthard-kraus.de/LTSwitcherCAD/index_LTSwitcherCAD.html
LTSPICE FORUM                                       https://groups.yahoo.com/neo/groups/LTspice/info

Vortragender Hans-Joachim, DK1PN
Vortrag über LTSPICE
Simulation einer Emitterschaltung

2. Vortrag zum Thema Kurzwellenausbreitung am 1.5.2015

Das Thema Kurzwellenausbreitung war Gegenstand zweier P14 Vorträge von unserem OV DX-Referenten Wolfgang, DK1FW. Wolfgang ist seit 1966 aktiver Kurzwellen Funkamateur und konnte so seine Erfahrung in die Vorträge einfliessen lassen.
Die Ionosphäre ist Grundlage unserer Kurzwellenkommuniation und wird durch die UV- und Radarstrahlung der Sonne erzeugt. Die Eigenschaften der Ionosphäre hängen von Bestrahlung der Erde durch die Sonne und der Aktivität der Sonne ab. Damit durchläuft die Ionosphäre einen täglichen, monatlichen und jahreszeitlichen Zyklus, dem sich noch ein 11-jähriger Aktivitätszyklus der Sonne und besondere Ereignisse auf der Sonne überlagern. Diese Zyklen wirken sich direkt auf die Ausbreitungsbedingungen auf Kurzwelle aus.

Der erste Vortrag von DK1FW beleuchtete diese Zusammenhänge zwischen Sonne, Ionosphäre und Erdmagnetfeld als Grundlage des sogenannten Funkwetters für die KW-Ausbreitung und ihrer Störungen.

Der zweite Vortrag führte das Thema Kurzwellenausbreitung mit dem Schwerpunkt „Ausbreitungsmechanismen, Ausbreitungsprognosen und Besonderheiten“ fort.

Kurzwellen breiten sich durch Brechung an den verschiedenen Schichten der Ionosphäre aus. Da der Zustand der Ionosphäre einem stetigen Wechsel unterliegt treten für die Ausbreitung verschiede Mechanismen auf. Zu nennen sind hier Einfach- und Mehrfachsprünge an F- und E-Schicht (zum Teil gemischt) über den kurzen und langen Ausbreitungsweg. Abhängig von Tages und Jahreszeit ist es hier wichtig, das richtige Frequenzband zu wählen. Diese Zusammenhänge wurden im Vortrag erläutert.
Prognosen für die KW Ausbreitung für eine bestimmte Funkstrecke können mit Programmen, die auf Modellen der Ionosphäre beruhen, bestimmt werde. Einige dieser Programme wurden im Vortrag vorgestellt und ihre Handhabung erklärt. Ausbreitungsbesonderheiten wie Greyline, TEP und Sporadic-E, können von Prognose programmen nicht oder nur unzureichend berücksichtigt werden. Hier sind Beobachtungsprogramme wie die Internetseite DXMAPS hilfreich.
„Kochrezepte“ für die Verwendung unsere KW-Bänder rundeten den zweiten Vortrag ab.

Die Vortäge zur Kurzwellenausbreitung sowie ein früherer Vortrag zum Thema DX-Verkehr wurden von DK1FW zur Verfügung gestellt und können hier als PDF Datei heruntergeladen werden. Die Vorträge enthalten auch Links zu weiterführenden Informationen im Internet. Diese Links können auch in der PDF Version auf einem mit dem Internet verbundenen PC durch Anklicken geöffnet werden.

Zuletzt berichtete Peter, DF7PE über einen Link zur Organisation "Weak Signal Propagation Reporter Network" und zeigte die Ausbreitung seiner eigenen Kurzwellen Bake. Bei Interesse bitte den nachstehenden Link anklicken!

Link: http://wsprnet.org/drupal

Vortrag von Wolfgang, DK1FW
Hinweis auf wsprnet.org von Peter, DF7PE

Vortrag KW-Ausbreitung – Teil 1 (PDF) zum Download

Vortrag KW-Ausbreitung – Teil 2 (PDF) zum Download

Vortrag DX Verkehr (PDF) zum Download

1.Vortrag zum Thema Kurzwellenausbreitung am 3.4.2015

Unser Mitglied und DX-Referent Wolfgang, DK1FW befaßte sich mit dem Thema Funkausbreitung auf Kurzwelle und machte es zum Gegenstand von 2 Vorträgen. Beim ersten Vortrag beleuchtete Wolfgang die Zusammenhänge zwischen Sonne, Ionosphäre und Erdmagnetfeld als Grundlage des Funkwetters für KW-Ausbreitung und ihrer Störungen. Als aktiver KW-Funker berichtete Wolfgang, DK1FW auch von seinen Erfahrungen im DX-Betrieb und ließ diese in seinen Vortrag mit einfließen.
Wolfgang, DK1FW wird die beiden Vorträge zur KW-Ausbreitung, sowie einen früheren Vortrag zum Thema DX Verkehr als PDF Dateien zur Verfügung stellen. Die Vorträge werden nach dem OV-Abend im Mai zum Dowload bereitgestellt. Die PDF-Dateien enthalten auch Links zu weiterführenden Informationen im Internet.

Kurzwellenvortrag von Wolfgang, DK1FW

Vortragsankündigungen für die nächsten 2 OV-Abende

In P14 sind folgende Vorträge geplant:

Das Thema für 3. April lautet:

Teil 1: "IONOSPHÄRE, SONNE UND FUNKWETTER"

Das Thema für 1. Mai lautet:
Teil 2: "KW AUSBREITUNG, AUSBREITUNGSVORHERSAGE,
            SOFTWARE- UND INTERNET-TOOLS"

Beide Referate werden von Wolfgang Rochus, DK1FW gehalten.

Am 21.3.2015 war Astronomietag mit Funkamateuren im Stadthaus Ulm

Den Tag, an dem in ganz Deutschland astronomische Vorträge und  "Sternenführungen" angeboten wurden, nahm auch die Astronomische  Arbeitsgruppe Ulm zum Anlass, mit einem Programm ins Ulmer Stadthaus zu kommen.

Wieder ging es um die Sonnenbeobachtung, dieses Mal speziell um die astronomische Beobachtung mit Radioteleskopen. Radioteleskope funktionieren wie normale optische Teleskope, arbeiten aber in einem anderen Frequenzbereich. Dadurch können Radioteleskope Objekte sehen, die optische Teleskope nicht abbilden können.   

Auf der Stadthaus Terrasse konnte die sich immer in Bewegung befindende Sonnenoberfläche mit speziellen Sonnenteleskopen beobachtet und mit einem Radioempfänger auch gehört werden.  

Zwei Vorträge vertieften das Thema:
-  Grundlagen der Radioastronomie
-  Praktische Radioastronomie

Jedoch dieses Mal machte die Astronomische Arbeitsgruppe Ulm e.V. gemeinsame Sache mit dem Deutschen Amateur Radio Club e.V. Wolfgang, DL1WOL zeigte Amateurfunkgeräte, verteilte Flyer über Amateurfunk und erklärte vielen Interessierten unser Hobby "Amateurfunk".

Die Astronomische Arbeitsgruppe Ulm e.V. (AAU) wurde von Ulmer Sternenfreunden 1978 gegründet. Ziel war, das gemeinsame Hobby zu pflegen und interessierten Mitbürgern die Faszination des Sternenhimmels näherzubringen. Bei den Treffen der Gruppe dreht sich alles um astronomische Themen, Beobachtungen und aktuelle Ereignisse. Regelmäßig werden Vorträge zu astronomischen Themen gehalten. Gerne unterstützen die Mitglieder der AAU Interessierte bei ersten Schritten in die astronomische Welt oder geben Tipps rund um Teleskope und den Sternenhimmel.

Link der Astronomischen Arbeitsgruppe Ulm
http://www.astronomie-ulm.de

Werbungsplaket des DARC

Vortrag über "Freifunk" am 6.3.2015

Unser Gast Moritz W. stellte am OV-Abend im März das Thema "Freifunk" vor. Freifunk steht für freie Kommunikation in digitalen Netzen. Freie Netze werden von immer mehr Menschen in Eigenregie aufgebaut und gewartet. Jeder stellt seinen WLAN-Router für den Datentransfer der anderen zur Verfügung. So entsteht eine freie Infrastruktur. Diese Infrastruktur ist öffentlich zugänglich, nicht kommerziell, im Besitz der Gemeinschaft und unzensiert.
Als Freifunk-Teilnehmer kann man Daten, wie z.Bsp. Text, Musik und Filme über das interne Freifunk-Netz übertragen oder über von Teilnehmern eingerichtete Dienste  im Netz chatten, telefonieren und gemeinsam Onlinegames spielen. Viele stellen zudem ihren Internetzugang zur Verfügung und ermöglichen anderen den Zugang zum weltweiten Netz. Freifunk-Netze sind Selbstmach-Netze. Für den Netzaufbau wird eine spezielle Freifunk-Firmware auf WLAN-Routern genutzt, eine spezielle Linuxdistribution.
Lokale Communities stellen die auf eigene Bedürfnisse angepasste Software dann auf ihren Websites zur Verfügung. In Dörfern und Städten gibt es immer mehr Freifunk-Gruppen, die sich regelmässig treffen.
Die Freifunk-Community ist Teil einer globalen Bewegung für freie Infrastrukturen und offene Funkfrequenzen. Die Vision der Freifunker ist die Demokratisierung der Kommunikationsmedien durch freie Netzwerke. Die praktische Umsetzung dieser Idee nehmen Freifunk-Communities in der ganzen Welt in Angriff.
Wir Funkamateure sehen im Freifunk Parallelen zum HamNet. Das Freifunknetz könnte zum Beispiel mittels VPN-Tunnel für Linkstrecken innerhalb des HamNet genutzt werden.

Nachstehende Links zeigen mehr Details zum Freifunk.

Freifunk Einführungsfilm: https://www.youtube.com/watch?v=2Z120jnPADA
Freifunk Homepage: http://freifunk.net
Freifunk Wiki: http://de.wikipedia.org/wiki/Freifunk
Freifunk Ulm: http://ulm.freifunk.net

Erläuterung von Freifunk
Freifunk in Berlin
Freifunk in Deutschland

Vortrag über Freifunk zum Download

OV-Abend mit Vortrag über Tetra am 6.2.2015

Am OV Abend im Februar hielt Dominik, DB1RUF einen sehr ausführlichen Vortrag über Tetra. Tetra (terrestrial trunked radio) ist ein digitaler Bündelfunk Standard. Mit diesem Standard lassen sich Universalnetze aufbauen, was Dominik, DB1RUF in vielen Bildern detailiert zeigte. Tetra Anwender sind überwiegend Behörden, Industrie- und Nahverkehrsbetriebe. Aber auch im Amateurfunk wird TETRA benutzt. Es werden handelsübliche TETRA-Geräte von Funkamateuren modifiziert um sie im Amateurfunk anzuwenden. Bisher sind in Österreich und Deutschland einige DMO(Direct Mode Operation)-Repeater im 70cm Band aufgebaut und über einen EchoLink-Konferenzserver verbunden. Ein derartiger Repeater ist zum Beispiel DB0MOT. Nachstehender Link zeigt weitere Details.

http:/www.trg-radio.d/db0mot-70cm-tetra

Wen das Thema TETRA detailiert interessiert, der wird auf nachstehende Links verwiesen.

http://www.digitaler-bos-funk.de/tetra/tetra.htm
http://www.nobbi.com
http://de.wikipedia.org/wiki/Terrestrial_Trunked_Radio

Unser Relais "Tante Frieda" ist im Testbetrieb!

Das Relais "Tante Frieda", bzw. DB0TF / DO0TF ist im Testbetrieb. Damit sich die OMs über die Daten und den aktuellen Zustand informieren können wurde im P14-Forum von Alex, DC2WA die Seite "DB0TF / DO0TF - Daten und aktueller Zustand" angelegt. Diese Seite wird von Peter, DF7PE aktuell gehalten. Diese Seite findet Ihr auf nachstehendem Link.

Link: DB0TF/DO0TF-Daten und aktueller Zustand

Hauptversammlung mit Mitgliederehrung am 9.1.2015

Vor dem Beginn der Hauptversammlung wurden 4 Jubilare geehrt. OVV Wolfgang, DL1WOL dankte Günter, DL3SFC für 60 Jahre Mitgliedschaft, Wolfgang, DK1FW für 50 Jahre Mitgliedschaft und Sigfried, DL8SDS sowie Robert, DL1SDX (nicht anwesend) für 25 Jahre Mitgliedschaft.
Anschließend moderierte Wolfgang, DL1WOL die Hauptversammlung. Nach der Feststellung der Beschlußfähigkeit und der Wahl des Protokollführers begann Wolgang, DL1WOL mit dem Bericht des Vorstandes und berichtete über die Aktivitäten des letzten Jahres

Januar 2014              Wahl mit 28 Teilnehmern
Februar 2014            Vorführung zum Thema „Isotron- oder elektrische Antenne mit 18 Teilnehmern
März 2014                 Astronomischer Vortrag „SAQ und say HI to Juno“ mit 16 Teilnehmern
April 2014                  Beitragserhöhung als Thema mit 16 Teilnehmern
Mai 2014                   Astronomischer Vortrag „Reise durch das Sonnensystem“ mit 23 Teilnehmern
Juni 2014                  Technischer Vortrag „Sprach-Kompressor“ mit 19 Teilnehmern
Jul 2014                    Vortrag „Dayton / USA“ mit 20 Teilnehmern
August 2014             Diskussion zur Relais-Landschaft in Ulm mit 27 Teilnehmern
September 2014       Vortrag über „3D-Drucker“ mit 23 Teilnehmern
Oktober 2014           Vortrag über „D-STAR“ mit 26 Teilnehmern
November 2014        Vortrag über „DMR“ mit 28 Teilnehmern
Dezember 2014        Vortrag über „DVB-T Stick als SDR“ mit 31 Teilnehmern

Ferner erläuterte Wolfgang Zimmermann, DL1WOL weitere Besonderheiten im vergangenen Jahr 2014.

·          Herzschrittmacher Grenzwerte:
Eigentlich sind die Herzschrittmacher Grenzwerte aufgehoben, so berichtet die CQ-DL im Frühjahr 2014. Diese Werte müssen in der Selbsterklärung nicht berücksichtigt werden. Denoch wird dieser Themenkomplex noch in den aktuellen AFu-Prüfungen abgefragt. Wir haben gebeten, dass dies von der Geschäftsstelle geklärt wird.

·          Ham-Net-Anbindung:
Die Anbindung von Ulm an das HamNet über den Meteo-Turm in Günzburg wurde wegen einer Standort-Renovierung (Hochhaus, Böfingen) verschoben.

·          2m Relais:
Das 2m Relais ist wieder aktiv in Ulm Jungingen.

·         Mitgliederversammlung des DARC:
Die Mitgliederversammlung des DARC fand vom 16. bis 18. Mai 2014 in Baunatal statt.

·          Distrikt-Versammlung am 24. Mai 2014:
Beatrice Herbert hat am 24. Mai 2014 zu der Distrikt-Versammmlung Württemberg-Süd nach Albstadt-Ebingen eingeladen. Sie berichtete den OVVs über die Mitgliederversammlung des DARC in Baunatal vom 16. bis 18. Mai.

·          Distrikt-Versammlung am 2.November 2014:
Die Distrikt-Versammlung in Hechingen wurde mit dem Ziel „Wir sind der Club“ durchgeführt.

·          QSL-GmbH
Nach den Vorfällen mit dem ADAC überprüfen die Finanzämter immer strenger die Geldflüsse in den Vereinen. Um die Gemeinnützigkeit des DARC zu erhalten, werden alle Dienstleistungen einer Prüfung unterzogen. Die CQ-DL wird bereits von der DARC-Verlags GmbH gedruckt. Nun soll auch die QSL-Kartenvermittlung eine eigene GmbH werden. Für die OMs ändert sich nichts.

·          Einsparungen beim DARC:
Der DARC in Baunatal hat innerhalb der Geschäftsstelle große Einsparungen gemacht, obwohl die Buchhaltung von den Ortsverbänden (bisher ehrenamtlich) in die Geschäftsstellen verlegt wurde. Diese Verlegung geschah auf Wunsch des Finanzamtes. Nur so können bei einer Prüfung alle notwendigen Belege und Unterlagen zentral vorgelegt werden.

·          Elektronische Rechnung:
Eine weitere Einsparaktion war die Rechnungszustellung. Anstatt jedem Mitglied einen persönlichen Brief mit der Jahresabrechnung zu senden, wurde darum gebeten, sich auf der DARC-Web-Seite seine Rechnung selbst herunter zu laden. So mußten nur noch wenige Briefe verschickt werden. Man spricht von ca. 20.000 Euro Einsparung (Arbeitszeit, Papier und Porto). Bitte nutzen auch Sie diese Möglichkeit.

·          Mitgliedsbeiträge:
Dennoch war es nicht zu vermeiden, die Mitgliedsbeiträge anzuheben. Der Beitrag zur Vollmitgliedschaft beträgt ab 2015: 96 Euro pro Jahr. Dabei ist zu bedenken, dass in den vergangenen Jahren keine Erhöhung stattgefunden hat. Diese Erhöhung bedeutet aber auch, dass die Zuschüsse an die Ortsverbände erhöht werden und wir vor Ort Afu-Projekte unterstützen können.

·          Dank an alle „nicht ganz so Aktiven“
Wolfgang Zimmermann, DL1WOL bedankte sich bei allen Mitgliedern, die durch ihre Beiträge den Amateurfunk unterstützen und zurzeit die Dienstleistungen des DARC nicht nutzen. Ihr Beitrag ermöglicht es, Lobby-Arbeit in den politischen Gremien zu machen. Leider gibt es immer mehr Firmen und Gruppen, die unsere wenigen Frequenzen für Ihre Interessen benutzen wollen (zum Beispiel PLC, Steckernetzteile oder Militär). Wolfgang Zimmermann bedankte sich ausdrücklich für Ihre Beiträge – auch im Namen aller Aktiven.

·          Spenden:
Die Finanzämter haben ein strenges Auge auf die Gelder im DARC. Wer die Arbeit des DARC unterstützen möchte, den bittet Wolgang Zimmermann um eine Geld-Spende auf das Konto in Baunatal!
Auch über Sach-Spenden (wie gebrauchte Funkgeräte oder Messgeräte) freuen wir uns. Selbstverständlich erhält der Spender dafür eine Spendenquittung, die man dann bei der Einkommensteuererklärung absetzen kann.

Termine in 2015:
Bitte beachtet die geplanten Termine in 2015 auf der P14-Homepage http://www.darc.de/de/distrikte/p/14/termine/.

·          Mitgliederstand in 2014:
Der aktuelle Mitgliederstand von P14 beträgt 96 Mitglieder und 5 Gastmitglieder. Im Jahr 2014 gab es 5 Austritte und 6 Eintritte in den DARC.

·          Hinweis auf das Fortbildungsseminar vom 1. bis 3.5.2015 in Obersteinach:
Wolfgang Zimmermann, DL1WOL erläuterte, dass der Distrikt Württemberg zum vierten Mal ein Fortbildungsseminar veranstaltet. Er gab ein paar Hightlights zu diesem Seminar.

- Eine Fortbildung von Funkamateuren für Funkamature
- Eine einzigartige Veranstaltung rund um unser gemeinsames Hobby.
- Die gelungene Verbindung von Technikvermittlung und sozialem Miteinnander
- Interessante neue Techniktrends für den Amateurfunk
- Ausgewählte und anerkannte Referenten
- Praxisnahe Workshops und Selbstbauprojekt
- Viele positive Rückmeldungen aus den vorangegangenen drei Seminaren

Teilnehmen kann jeder, der sich für den Amateurfunk und das Miteinander interessiert. Auch Teilnehmer aus den Nachbar-Distrikten sind herzlich willkommen. Man kann sich als Tagesgast oder das ganze Wochende anmelden.
Preiswerte Übernachtungsmöglichkeiten – Mehrbettzimmer sind vorhanden. Da ein großes Freigelände zum Veranstaltungsort gehört, sind auch Besucher mit einem Camper oder Wohnmobil willkommen.

·          Hinweis auf die Funktionsträgerseminare:
Ferner verwies Wolfgang Zimmermann auf die 3 Funktionsträgerseminare in Bauatal hin. Aufgrund der großen Nachfrage finden diese an nachstehenden Terminen statt.
13. -15. März 2015
20. – 22. März 2015
09. – 11. Oktober 2015

Zu den Themenbereichen zählt:
- Aktiver Ortsverband (Mitgliederversammlung, Satzung, OV-Leben)
- Ausbildung im Ortsverband
- Kassenführung im DARC e.V.
- Services der Geschäftsstelle
- Vereinsrecht, Haftungsfragen und Versicherung
- Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Weiterer Infos finden sich hier:
http://www.darc.de/darc-info/seminar-fuer-funktionstraeger

Zum Abschluß des Vorstandsberichtes zeigte Wolfgang Zimmermann, DL1WOL in einer Grafik das Verhältnis von Lizenzinhabern und Mitgliedern im DARC über Jahre aufgelistet. In der zweiten Grafik zeigte er die Mitgliederentwicklung des DARC über Jahre.

Im Anschluß erfolgten Berichte aus den Referaten. Die Hauptversammlung endete mit einer allgemeinen Aussprache, bei der Mitglieder Vorschläge machten und Wünsche äußerten.

 

 

Wolfgng, DL1WOL moderiert die Hauptversammlung
Günter, DL3SFC ist seit 60 Jahren Mitglied
Wolfgang, DK1FW ist seit 50 Jahren Mitglied

Weihnachtsfeier mit Vortrag "DVB-T Stick als SDR" am 5.12.2014

Software Defined Radio (SDR) war das Vortragsthema auf der P14-Weihnachtsfeier. Markus, berichtete vom Einsatz des DVB-T Sticks "MSI DigiVox Ultimate Pro" als SDR-Empfänger mit geeigneter SDR-Software. Hiermit kann man den Stick im Bereich 40MHz bis 1000MHz betreiben. Den Stick gibt es für "relativ kleines Geld" in Online-Auktionsbörsen zu kaufen. Eigentlich ist dieser Stick nur für DVBT-Empfang gedacht, aber er bietet die Möglichkeit Raw-Daten (I- Q-Daten) aus dem Stick zu lesen. Mit einer Abtastrate von 2MSamples/Sekunde und einer Bit-Breite von 8Bit stehen Software Defined Radio Daten für eine weitere Verarbeitung zur Verfügung. Mit entsprechender Software können nun AM, SSB, FM, ADS/AIS, GSM und GPS Daten dekodiert werden. Markus entschied sich hierbei für die GNU-Radio Software. GNU-Radio beinhaltet in C++ geschriebene Signalverarbeitungssoftware, die zu Pyhton-Modulen zusammengefaßt wurden. Über das User-Interface "GNU-Radio Companion" können die Module konfiguriert und zu beliebigen Empängern zusammengestellt werden. Diese Module können Modulatoren, Demodulatoren, digitale Filter, Kanalmodelle oder Audio-Codecs und weiteres beinhalten.
Markus zeigte ein Beispiel für einen 70 cm Empfänger, der mit der Aussendung eines vorhandenen tragbaren 70cm Gerätes getestet wurde. Zum Schluß des Vortrages stellte Markus die GNU-Sofware Gqrx vor. Mit dieser Software lassen sich Amateurfunk Empfänger für AM, SSB und FM konfigurieren. Neben einem Frequenzspektrum bietet diese Software zusätzlich ein Wasserfall Diagramm. Es wurden von Markus verschiedene Emfänger gezeigt und deren Funktion demonstriert. Diese Demonstration sorgte in der anschließend gemütlichen Runde für längere Gespräche.

Es wurden auf der Weihnachtsfeier einige Eigenbaugeräte vorgestellt und ein OM stellte die Möglichkeit in Aussicht, zukünftig Akkus durch Kondensatoren mit hohen Kapazitäten zu ersetzen, was heftig dikutiert wurde.

 

 

DVBT-Stick als SDR
GNU-Radio Companion Oberfläche
SDR-Software GQRX
GQRX mit Wasserfall-Diagramm

Vortrag "DVBT-Stick als SDR" zum Download

Vorstellung der digitalen Betriebsart DMR am OV-Abend des 7.11.2014

Anschließend an den vorangegangenen D-Star Vortrag stellte Armin, DL8VA die digitale Betriebsart DMR vor.
Zum Vortragsbeginn wurden alle im Amateurfunk-Bereich möglichen digitalen Übertragungsverfahren vorgestellt. Diese digitalen Übertragungsverfahren sind hier nachstehend aufgelistet. Bei weiterem Interesse wird hier auf den jeweils beigefügten Link verwiesen.

D-STAR, Entwicklung der „Japan Amateur Radio League“ 1999/2001
Modulation: GSMK, Codec: AMBE2020
Link: http://de.wikipedia.org/wiki/D-STAR

APCO P25, „Association of Public Safety Communications Officials“ 1989-heute (Nordamerika)
Modulation: 4-level FSK, Codec: AMBE2020, Multiplex: FDMA
Link: http://de.wikipedia.org/wiki/APCO_P25

C4FM (Continuous 4 level FM), Herstellerspezifische Entwicklung von Yaesu 2013-heute
Modulation: 4-level FSK, Codec: unbekannt, Multiplex: FDMA
Link: http://wiki.oevsv.at/index.php?title=C4FM-Allgemein

DMR, Europäischen Institut für Telekommunikationsnormen (ETSI), 2006
Modulation: 4-level FSK, Multiplex: TDMA, Codec: AMBE3000 (nicht standardisiert)
Link: http://de.wikipedia.org/wiki/Digital_Mobile_Radio

sowie TETRA (Behörden-Funk)

Was versteht man unter dem Begriff DMR? DMR wurde 2006 vom Europäschen Institut für Telekommunikationsnormen (ETSI) als Standard verabschiedet und bezeichnet einen Übertragungsstandard für Sprache und Daten in nichtöffentlichen Funknetzen. Technisch bietet DMR bei Sprache eine Vollduplex-Übertragung und arbeitet mit dem Zeitmultiplex-Verfahren, d.h der Ein- bzw. Ausgabekanal sind zeitlich versetzt. Im Amateurfunk werden anstelle eines Duplexkanals zwei Simplex-Kanäle genutzt. Bei Datenübertragung wird eine Bruttodatenrate von 9,8 kBit/s erreicht und belegt dabei eine Bandbreite von 12,5 kHz.
Weltweit gibt es derzeit zirka 700 Amateurfunk-DMR-Repeater (Funk-Schnittstellen) die überwiegend im 70cm Band agieren und untereinnander vernetzt sind. Es existieren im Amateurfunk für DMR zwei konkurierende Netzwerke, das DMR-MARC (Motorola Amateur Radio Club) und das Hytera-Netz. Das DMR-MARC-Netz ist das ältere Netz und basiert auf Motorola-Mototrbo-Repeatern. Das Hytera-Netz basiert auf Repeatern von Hytera. Die Funkgeräte aller bekannten Hersteller sind aufgrund der ETSI-Standardisierung kompatibel zu beiden Netzen. Die Software zur Vernetzung der Hytera-DMR-Repeater wird von Funkamateuren (DG1HT) geschrieben. Dadurch lassen sich amateurfunkspezifische Funktionen recht gut im DMR-Netz integrieren. Hierzu gehören die Nutzung von Reflektoren, nach dem Vorbild von D-STAR DCS, sowie die Möglichkeit zur Positionsmeldung an APRS-Server durch GPS beinhaltende Funkgeräte und vieles mehr.
Da DMR zwei Zeitschlitze zur Verfügung stellt – es sind zwei Gespräche gleichzeitig auf einem Repeater möglich – können so beispielsweise auf Zeitschlitz 1 Gespräche in den Gesprächsgruppen Weltweit, Europa und National geführt werden, wobei es gleichzeitig möglich ist, auf dem Zeitschlitz 2 ein lokales, regionales oder nationales Funkgespräch zu führen. Weiterhin erfolgt ein Wechsel zwischen 2 Repeatern durch Roaming automatisch, d.h. ein DMR-Funkgerät bucht sich automatisch beim besser empfangbaren Repeater ein.
Wer im Motorola- und Hytera-Netz Amateurfunkbetrieb machen möchte der muß sich mit dem Rufzeichen registrieren. Unter folgender URL kann man sich .gleichzeitig in beiden Netzen registrieren http://ham-dmr.de/?p=504
Dem Funkamateur wird in einer internationalen Datenbank nach den Richtlinien der Mobile Country Codes eine ID zugeteilt. Diese kann in den Geräten über Adressbücher mit Rufzeichen und Namen dargestellt werden.
Organisiert wird jegliche Kommunikation über sogenannte Talkgroups, sowie Timeslots. Talkgroup 9 auf dem Timeslot 1 ist zum Beispiel für lokale Funkrufe einzustellen. Für ein erfolgreiches QSO müssen also Frequenz, Zeitschlitz und TalkGroup korrekt eingestellt sein!
Gegen Ende seines Vortrages ging Armin, DL8VA auf die aktuelle Situation bei DB0RZ ein. Derzeit ist DMR nur lokal nutzbar. Es existiert keine Verbindung zum OpenHytera Netz, aber eine HAM-NET-Anbindung DB0RZ-DB0ACA-DB0WV ist bis
Ende 2014 geplant.
Es existieren sehr günstige Geräte für DMR. Allerdings müssen die Geräte vor der Benutzung konfiguriert werden.

Fazit:
DMR ist noch Experimentalfunk, bietet sinnvolle Funktionen wie Roaming, GPS, zwei Zeitschlitze, hat eine gute Sprachqualität und ein hohes Zukunftspotential.  Es kann lokal und international mit recht günstigen Geräten betrieben werden.

Liste von nützlichen Links zum Thema DMR:

http://ham-dmr.de/ - Hytera HAM-DMR-Netz (deutsch)
http://www.dmr-marc.net/ - DMR-MARC Network
http://dmr.darc.de/ - DMR Monitor des DARC

DMR Vorstellung
Achim, DL8VA beim Vortrag
Einige DMR-Geräte
Bausatz für DMR-Betrieb

DMR-Vortrag zum Download

25. Ulmer ATV-Treffen in Thalfingen

Aufgrund des guten Wetters war das diesjährige Ulmer ATV-Treffen recht gut besucht. Gleich zu Beginn wurde als erster Beschlußpunkt festgelegt, dass man das ATV-Treffen zukünftig zu einem späteren Zeitpunkt starten möchte. Anschließend begann Ernst, DJ7DA mit dem ersten Vortrag. Ernst berichtete hierbei über seine ersten Erfahrungen beim Empfang der DVBT-Aussendungen vom ATV-Relais DB0QI. Aufgrund einer Anordnung der Bundesnetzagentur mußten alle 23cm Aussendungen von DB0QI ab 7.3.2014 eingestellt werden. Da DB0QI nun nur noch auf 10 GHz sendete blieben zwar die Links zu DB0ITV (Ingolstadt), DB0HOB (Rosenheim) und OE7XZR (Zugspitze) erhalten, aber die „lokale“ Versorgung war praktisch nicht mehr gegeben. Die einzig realistische/praktikable Alternative war daraufhin DVB-T auf 70cm mit 2 MHz Bandbreite. Dies wurde beantragt und innerhalb einer Woche genehmigt. DB0QI sendet nun auf 436,00 MHz mit 2MHz Bandbreite und ca. 3W Ausgangsleistung. Ernst, DJ7DA ist ca. 20km von DB0QI entfernt und führte nun mit den Empfängern H110 und UT100D (USB-Stick) Empfangsmessungen durch. Mit verschiedenen Antennen und Vorverstärkern erzielte er unterschiedliche Ergebnisse. Anschaulich stellte DJ7DA seine Messungen vor. Gegenüber 23 cm Empfang wurden einige Nachteile ermittelt die nachstehend aufgelistet sind.

- 2m Einsprechfrequenz stört eigenen DVBT-RX
- 70cm Einsprechfrequenz blockiert DVBT-RX (auch bei DTMF Steuerung)
- Latenzzeit (Zeitverzögerung) von knapp 2s ist unangenehm

Das Fazit von DJ7DA ist, dass jeder der zuvor 23cm empfangen konnte, nun auch DVBT auf 70cm empfangen kann.

Im zweiten Vortrag stellte Utz, DF2SU die aktuelle Verbindungssituation des ATV-Relais DB0UTZ anhand von Bildern dar. Die Idee alle benachbarten ATV-Relais über ein gegenseitiges Monitoring zu verbinden ist inzwischen Realität.
Das ATV-Relais DB0UTZ hat Links zu nachstehenden benachbarten ATV-Relais in Deutschland, Östereich und der Schweiz.
- DB0QI (München)
- HB9F (Bern)
-DB0ZU (Zugspitze)
-OE7XZR (ATV Relais Zugspitze)
-DB0GTV (Gehrenberg)
-DB0XR (Hornberg im Südschwarzwald)
-HB9EBS (Basel)

Manuel, DK8MK erläuterte die aktuelle Situation auf dem Gehrenberg. Hier befindet sich das ATV-Relais DB0GTV auf einem öffentlichen Aussichtsturm.

Peter, DB7MJ berichtete vom Relais-Tegelberg:
Nach einer vorangegangenen Kündigung durch die Bergbahn konnte wieder Vertrauen aufgebaut werden und der Amateurfunk hielt wieder Einzug auf dem Tegelberg. Peter gab Einblick in seine derzeitige Arbeit am Relais. In der ersten Stufe werden nachstehende Zugänge zur  Verfügung stehen:

- 70 cm Analog
- 70 cm D-Star
- 2m APRS mit iGate
- Linkstrecke nach Augsburg
- HAMNET

In der zweiten Stufe sind ATV-Relais und eventuell ein Flugempfänger mit 3-D Modell geplant. Ebenfalls wird an eine Hamnet Anbindung Richtung Grünten, Zugspitze, sowie Ulm gedacht.

Praktische Erfahrungen mit der DVBT Aussendung von DB0QI
Spektrum einer DVBT Aussendung
Spektrum mit HP141T
Vortragender Ernst, DJ7DA

Erste Erfahrungen beim Empfang der DVBT Aussendung von DB0QI zum Download

Vortrag über DB0UTZ Anbindungen zum Download

Die digitale Betriebsart D-STAR wurde am OV-Abend des 3.10.2014 vorgestellt.

Unsere Mitglieder Hermann, DF2DR und Thomas, DG8SF stellten am 3. Oktober die digitale Betriebsart D-Star vor. DF2DR erklärte zunächst die Grundlagen von D-Star und DG8SF stellte die D-Star Betriebstechnik mit zugehörigen Geräten vor.
D-Star (Digital Smart Technologies for Amateur Radio) ist ein digitaler Übertragungsstandard, mit dem Sprache und Daten über schmalbandige (6,25 kHz) Funkverbindungen übertragen werden können. Entwickelt wurde dieser Standard von dem Japanischen Amateurfunkverband (JARL) in den Jahren 1999 bis 2001. Aufgrund einer Anfrage der JARL übernahm die Firma ICOM dieses Protokoll und entwickelte Relaisfunkstellen, Endgeräte sowie Software auf kommerzieller Basis.
Die digitale Funkübertragung basiert auf der GSMK-Frequenzumtastung. Hierbei bedeutet das Gaussian Minimum Shift Keying ein FSK-Verfahren (Frequency Shift Keying) mit vorgeschaltetem Gauß-Filter. Durch dieses Filter werden die steilen Flanken von digitalen Signalen abgeflacht.
Diese digitale Modulation macht es möglich, Sprache und Datenströme parallel zu übertragen. Man kann z.B. den Computer mit dem Funkgerät verbinden und Texte übertragen während man sich zeitgleich mit einem OM unterhält (vorausgesetzt die Bandbreite genügt).
Um für die Sprachübertragung eine Datenrate von 2400 bit/s zu erreichen, entschieden sich die Entwickler von ICOM für einen Codec-Chip von DVSI, den AMBE 2020. Dieser Codec encodiert und decodiert Sprache in beide Richtungen. Alle kommerziellen D-STAR fähigen Funkgeräte und diverse Selbstbauprojekte nutzen diesen Chip. Abhilfe verspricht hierbei ein Open Source Codec mit dem Namen  Codec 2 von David Rowe, VK5DGR (1200..3600 bit/s Sprachcodec). Dieser Codec ist nicht D-Star kompatibel, aber ein Ansatz für eine amateurmäßige Lösung.
Die Bedienung eines D-Star Gerätes erfordert etwas Know-How und bedeutet die Auseinandersetzung mit einigen Parametern, die vor der erfolgreichen Aufnahme des Funkbetriebs eingestellt werden müssen. Nachstehende Aufstellung zeigt die wichtigsten Einstellparameter:

Einstellungsparameter am D-Star-GerätFunktion in D-Star
Your Call

CQCQCQ (allgemeiner Anruf) oder

das Rufzeichen der Gegenstation oder
ein Repeater oder Reflektor oder
ein Steuerbefehl

Repeater1Einstiegs Repeater mit der Modulnr. an der 8. Stelle (C = 2m, B = 70cm)
Repeater2i.d.R. der Einstiegsrepeater mit einem G an der 8.ten Stelle für Gateway ins Internet
My CallEigenes Rufzeichen

Vor weiteren Erläuterungen müssen die Begriffe Repeater und X-Repeat erklärt werden.
Ein D-Star Repeater ist der funktechnische Einstiegspunkt für eine D-Star Aussendung. Solch ein Repeater besteht in der Regel aus einem bis vier Funkmodulen (2m, 70cm, 23cm und 23cm Daten) und einem Gateway PC, denen zur Unterscheidung die Buchstaben C (2m), B (70cm), A (23cm Sprache (DV) und Daten(DD)) und G (Gateway) zugeordnet werden. Bei ICOM Repeatern gibt es noch den Repeatercontroller, den die Nutzer jedoch nicht bemerken und deshalb hier nur zur Vollständigkeit erwähnt wird. Zwischen zwei Repeatern oder Funk-Einstiegspunkten ist zum Beispiel Crossbandbetrieb möglich. Ein Benutzer spricht hierbei über einen 70cm Einstiegsrepeater der mit einem anderen Repeater verbunden ist, der z.Bsp. auf 2m aussendet.
Mittels X-Reflectoren könne mehrere Repeater verbunden werden. Diese werden heute jedoch durch Digital Call Server (DCS) ersetzt. Dies ermöglicht für die Benutzer eine Vielzahl von Funktionen. Fern-Routing, Gruppenrufe, Konferenzen und vieles mehr sind möglich.
Weiterführende Benutzereinstellungen zu D-Star findet man auf nachstehenden Links:

http://www.amateurfunk-wiki.de/index.php/D-STAR_Benutzung
http://www.amateurfunk-wiki.de/index.php/D-STAR_Benutzung_Teil_2

Wer am internationalen Fern-Routing in die USA teilnehmen möchte, muß sich hierzu registieren. Nur wenn D-Star ein Rufzeichen bekannt ist, kann ein Fernruf direkt einen Adressaten erreichen. Hierzu erfolgt eine D-Star Registrierung im USTrust-Netz (http://dstar.prgm.org).

Am Ende des Vortrags zeigten DF2DR und DG8SF eine Live-Fernverbindung in die USA. Außerdem wurde ein Überblick über kommerziell verfügbare Geräte gegeben und es wurden einige D-Star Selbstbauprojekte vorgestellt.

D-Star ist Experimental-Funk und entwickelt sich ständig weiter!

Liste von nützlichen Links zum Thema D-Star:

http://de.wikipedia.org/wiki/D-STAR – allgemeine Infos zu D-Star
http://www.amateurfunk-wiki.de/index.php/D-Star – Amateurfunk Wiki
http://www.dstarusers.org – Amerikanische D-Star User Seite
http://www.ircddb.net – ircddb-Gateway Seite
http://xreflector.net – DCS-Reflectoren im Überblick
http://dstar.prgm.org - D-Star Registrierung im USTrust-Netz
http://www.trg-radio.de/d-star - D-Star Seite der Taunus Relais Gruppe
http://www.dstar.org.au - australische D-Star Seite
http://shop.dvrptr.de – DV-Repeater (DVRPTR) Projekt
http://www.UP4DAR.de - Universal Platform for Digital Amateur Radio
http://www.on8jl.be – D-Star Hotspot/Gateway Selbstbauprojekt
http://db0ulm.wordpress.com - Infos Rund um D-Star und DB0ULM
http://www.d-rats.com - Programm zu Datenanwendungen in D-Star

D-Star Vortrag von DG8SF und DF2DR
D-Star Modulation
D-Star Funktionsgrenze
D-Star Vorführung
Selbstbau-Projekt DVRPTR V2
Repeater DVRPTR V2 mit D-Star Funkgerät

D-Star Vortrag von DG8SF und DF2DR zum Download

Geplante Vorträge und Veranstaltung in den nächsten OV-Abenden

Für die kommenden OV-Abende sind nachstehende Vorträge und Zusammenkünfte geplant.

03.10.2014   Vortrag über D-STAR
07.11.2014   Vortrag über DMR
05.12.2014   Weihnachtsfeier und Vortrag über SDR mit Laptop
09.01.2015   Ordentliche Jahresversammlung

Ein Vortrag über 3D-Druck war das OV-Abend-Programm am 5.9.2014

Unser Mitglied Hannes, DC1HD, stellte in seinem Vortrag über 3D-Druck die aktuellen Techniken für den Hobbybereich vor. Vorherrschend ist hierbei das FDM-Verfahren. Bei FDM oder Fused Deposition Molding erfolgt ein schichweises Aufschmelzen von thermoplastischen Kunststoffen mit beheizter Düse. Er ging auf die Vor- und Nachteile der verwendbaren Materialien ein, erläuterte die Druckerbestandteile und erklärte die Druckkopfvarianten. Bevor es an die Praxis ging wurde das STL-Format gezeigt, in dem 3D-Objekte beschrieben werden und auch im Internet zu finden sind. Hierzu wurde von Hannes ein Objekt im STL-Format in ein CAD-Programm geladen und dargestellt. Mit einem Slicer (Hobler) wurden die STL-Daten in NC-Daten gewandelt. Danach wurde das Objekt mit einem von DC1HD selbst gebauten und entwickelten 3D-Drucker mit geringem Platzbedarf ausgedruckt.

3D-Objekte zum Herunterladen
Thingiverse: http://www.thingiverse.com

Kostenlose für 3D-Druck-Objekte geeignete CAD-Programme
Autodesk 123D Design: http://www.123dapp.com/design
Blender: http://www.blender.org
FreeCAD: http://www.freecadweb.org
Creo: http://de.ptc.com/product/creo/elements ... ng/express

NC-Datenerzeugung
Repetier-Host: http://www.repetier.com

Bewährte 3D-Drucker:
Mendel 90 (für den es div. Bausätze um ca. 700-800€ gibt): http://reprap.org/wiki/Mendel90/de
Prusa i3 (ähnlich): http://reprap.org/wiki/Prusa_i3
Ultimaker 2 (fertiger, sehr guter Drucker aus Holland für ca. 2000€): http://www.ultimaker.com/pages/our-printers/ultimaker-2

Hannes, DC1HD, während des Vortrags
Eigenentwicklung eines 3D Druckers mit sehr geringem Platzbedarf
Bespiele von selbst gedruckten Modellen
Vortragsseite über die Vor- und Nachteile von FDM

Argumente gegen eine mögliche Kündigung der Mitgliedschaft im DARC!

Bitte verweist die Mitglieder, die wegen der Beitreigerhöhung in 2015 einen Austritt aus dem DARC erwägen auf den offenen Brief unserer Distriksvorsitzenden Württemberg, Béatrice Hébert, DL3SFK.

http://www.darc.de/distrikte/p/pr/aktuelles/aktuelles-details/article/offener-brief-der-distriktsvorsitzenden-wuerttemberg-beatrice-hebert-dl3sfk/

Dieser Brief soll euch in die Lage bringen gegenüber Mitgliedern, die eine Kündigung erwägen, viele gute Argumente für einen Verbleib im DARC zu haben. Es ist unbestritten, daß wir weiterhin einen starken Verband brauchen, um unser Hobby zu verteidigen.

Die aktuelle Ulmer-Relais-Landschaft war OV-Abend-Thema am 01.08.2014

Am OV-Abend fand eine rege Diskussion über die aktuelle Ulmer Relais-Landschaft und deren möglichen Ausbau statt.

Folgende Relais gibt es zur Zeit in Ulm.

DB0TE
70 cm, analog mit (schmalem) Echolink
Verantwortlicher: Ulrich Kafka/DC8SE/P39
Ort: oberhalb des Botanischen Garten

DB0ULM
70cm, D-STAR
Verantwortlicher: Hermann Schuhmacher/DF2DR/P14
Ort: Uni Ulm

DO0TF
2m, analog
Verantwortlicher: Rene Petrat/DG8RP/P14
Ort: Hochhaus Böfingen - zur Zeit abgebaut

DB0ULD
70cm, ATV (mit DVB-T)
Verantwortlicher: Rolf Schairer/DL6SL/Z68
Ort: Hochhaus Böfingen - zur Zeit abgebaut

Dxxxx
6cm und 3cm, HamNet nach Grundremmingen
Verantwortlicher: Peter Foschum/DF7PE/P14
Ort: Hochhaus Böfingen - noch nicht aufgebaut

DB0RZ ergänzend
70 cm DMR (439.475-431.875 MHz
Verantwortlicher: Gerhard Störckle/DB8TG/P43
Ort: Berg Bussen

Für einen möglichen Ausbau der Relaisfunkstellen stehen nachstehende digitalen Systeme zur Verfügung:

Das System "D-STAR" wird von der Firma ICOM hergestellt.
Das System "DMR" wird von den Firmen MOTORAL und HYTERA hergestellt.
Das System "C4FM" wird von der Firma YAESU hergestellt.

Jedes System hat seine Vor- und Nachteile. Ein klassisches Analoggerät (ohne Subtöne) wird - egal welches System - im Nachteil sein, bzw. kann die Digital-Funktionen nicht nutzen.

Wolfgang, DL1WOL moderierte die Diskussion über die Ulmer Relais-Landschaft.

1. Platz beim Europatag der Schulstationen für Thomas, DL0SGU

Unser jüngstes Mitglied Thomas, DL0SGU hat beim 15. Europatag der Schulstationen mit 15670 Punkten den 1. Platz in der Wertungsklasse B / UKW erreicht, wozu wir ihm recht herzlich gratulieren!

Ein Vortrag über die Hamvention in Dayton/Ohio begeisterte das P14-Publikum am 04.07.2014

Am letzten OV-Abend erzählte Hermann, DF2DR von seinem Besuch bei der HamVention in Dayton / Ohio in den USA. Er berichtete uns von einer Veranstaltung mit 24.000 Besuchern, die von einem lokalen Club veranstaltet wird. Die große ARRL (gesprochen "ei double-ar el") tritt hier nur als Aussteller auf.
Beeindruckend ist der sehr hohe ehrenamtlichen Einsatz. Als Beispiel nannte er die "St. Mary's Catholic School", die Essen verkaufte. Bemerkenswert sind auch die vielen wertvollen Sachspenden, die von Herstellern und Händlern zur Verfügung gestellt werden und immer wieder verlost werden.
Für uns Europäer etwas ungewöhnlich ist der Volksfest-Charakter der Veranstaltung, die im ehemaligen Eissportstadion und einem Gewirr von angrenzenden Hallen stattfindet. Teilweise werden dort erfolgreiche Funker wie Pop-Stars gefeiert, von denen man sich auch ein Autogramm erbittet.
In den USA spielt der Notfunk eine viel größere Rolle als bei uns in DL. Daher waren auf dem Parkplatz auch viele umgebaute Pickups, Rettungswagen und Anhänger zu sehen.
Lohnt sich ein Besuch der Hamvention? Die Antwort lautet ja für OMs, die den "american way of life" kennen lernen wollen. Verglichen mit Friedrichshafen findet man in Dayton die selben großen Hersteller, eher weniger Händler, aber viel mehr kleine Anbieter und Interessensgruppen. Die dort gehaltenen Vorträge sind sehr empfehlenswert und immer gut gefüllt.

Der Vortrag wurde von Hermann, DF2DR zum Download zur Verfügung gestellt.

Hamvention in Dayton/Ohio 2014
Ein Labyrinth der Ausstellungshallen
Wenige große Händler, viele Gruppen, viel Zubehör
Gut besuchte, inhaltlich hervorragende Foren

Vortrag über die Hamvention 2014 in Dayton/Ohio von DF2DR zum Download

Neuvorstellung einer erweiterten Ausgabe des Sprachprozessors

Nach der Vorstellung einer ersten Version eines Sprachprozessors 2012 stellte Uli, DK4SX, jetzt seine neue, erweiterte Ausgabe vor. Sie beinhaltet einen Mikrofonvorverstärker, einen dreikanaligen Equalizer, einen schaltbaren, verzerrungsarmen Dynamikkompressor und jetzt noch einen zuschaltbaren Einzel- oder Doppelton. Damit können nun nicht nur Unzulänglichkeiten der Sprachübertragung ausgeglichen, sondern noch Töne abgegeben werden, die zur Abstimmung z. B. eines Antennentuners oder einer Linearendstufe dienen können.

Frontansicht des neuen Sprachprozessors
Platine des erweiterten Sprachprozessors

Ein Vortrag über die Restauration der Heathkit Linearendstufe SB-230 war Thema am 6.6.2014.

Um ältere Geräte vor der Verschrottung zu retten, restauriert Uli, DK4SX, Transceiver und andere Gerätschaften, wie z. B. eine Heathkit Linearendstufe SB-230. Das wieder in einen funktionierenden Zustand zu versetzende Gerät war umgebaut worden und in einem technisch sehr schlechten Zustand. Daher wurde es komplett zerlegt, alle brauchbaren Teile gereinigt, fehlerhafte Teile instand gesetzt oder neu aufgebaut und die Mechanik so modifiziert, dass die defekte Originalröhre durch eine russische GI7B ersetzt werden konnte. Im HF-Teil ist jetzt die Röhre waagerecht in einer selbstgefertigten Fassung eingesetzt; die nun erforderliche Kühlung gewährleistet ein kleiner, in der Drehzahl geregelter Lüfter. Zur Versorgung der Röhre ist ein zusätzlicher Heiztrafo notwendig. Auch die weitere Stromversorgung wurde modernisiert und um eine Einschaltstrombegrenzung und ein PTT-Interface ergänzt.

Die PA funktioniert stabil, leicht abstimmbar und liefert gut 600 Wpep mit etwa 60 W Ansteuerung.

Uli. DK4SX beim Vortrag
Vortrag über die Restauration einer Heathkit SB_230 Linearendstufe
Uli, DK4SX beim Erläutern der Schaltplan-Details.
Neu entworfene, hergestellte Platinen für die Restauration
Gesamtansicht der modifizierten Linearendstufe SB_230
Neues Netzteil der Linearendstufe SB_230
Russische Röhre GI7B
Linearendstufe SB_230 in Betrieb
 

Warnung vor Walkie-Talkies vom Flohmarkt ...

Hamnet Ulm

Die Backbone-Netzwerk Strecke (5745MHz,10MHz,horizontal) vom Dillinger Meteoturm db0dlg zum Hochhaus in Böfingen db0uld wurde erfolgreich getestet, ist aber wegen Bauarbeiten noch nicht in Betrieb! Die genauen Netzwerkdaten sind auf der Seite http://hamnetdb.net/?m=site&q=db0uld näher beschrieben.
Wer Hamnet mal übers Internet ausprobieren möchte, der kann sich hier einen VPN Zugang beantragen!

https://www.afu.rwth-aachen.de/index.php/projekte/hamnet/vpn-zugang

Eine Mitglieder-Ehrung, sowie der Vortrag "Spaziergang durch unser Sonnensystem" waren OV-Abend Programmteile am 2.5.

Am 12. April fand in Erbenhausen, Thüringen, die diesjährige Deutsche Meisterschaft in der Schnelltelegrafie statt, der Deutsche Telegraphie Pokal. Insgesamt nahmen 24 Sportler an den Wettkämpfen teil. Unser Mitglied Ursula Spitzberg erreichte den 2. Platz in der Wertung Senioren / weiblich. Wir gratulierten recht herzlich zu dieser Wertung.
Nach dieser Bekanntgabe wurden 2 Mitglieder für ihre langjährige DARC-Mitgliedschaft geehrt. Jürgen Brandler, DL6SBM, wurde für seine 25 jährige Mitgliedschaft geehrt und Günter Wölfle, DK8MG bekam eine Urkunde für 40 Jahre Mitgliedschaft.
Im anschließenden Vortrag machte Alexander, DC2WA mit uns allen einen Spaziergang durch unser Sonnensystem. Er spazierte von Planet zu Planet und erklärte hierbei die Besonderheiten der einzelnen Planeten. Von den inneren Planeten Merkur, Venus, Erde und Mars wanderte er zu den äußeren Planeten Jupiter, Saturn, Uranus, Neptun und Pluto. Die äußeren Planeten werden von Monden umkreißt, die wissenschaftlich sehr interessant sind. Der für die Erde bedrohliche Asteroidengürtel trennt die inneren und äußeren Planeten.
Zum Schluß ging Peter, DF7PE nochmals auf das NASA Projekt Juno Sonde ein. Er zeigte und erläuterte dessen Flugplan von insgesamt 5 Jahren Dauer. Ferner ging er auf die Aufgaben der Juno Sonde ein.
Weitere interessante Informationen finden sich auf nachstehendem Link:

http://de.wikipedia.org/wiki/Juno_%28Raumsonde%29

Ehrung von Jürgen, DL6SBM für 25 Jahre Mitgliedschaft durch Uwe, DJ5UM
Ehrung von Günter, DK8MG für 40 Jahre Mitgliedschaft durch Uwe, DJ5UM
Juno Sonde
Vortragende Peter, DF7PE und Alexander, DC2WA
Alexander, DC2WA beim Spaziergang durch unser Sonnensystem
 

Die Herzschrittmacher-Grenzwerte sind nicht aufgehoben!

Nach einer Mitteilung aus dem CQDL wurden die Herzschrittmacher-Grenzwerte aufgehoben. Daher wurde dieses Thema in unserem AFu-Kurs nicht mehr unterrichtet. Dennoch kamen in der AFu-Prüfung Fragen zu diesem Themen-Komplex vor. Daraufhin starteten wir eine Anfrage bei der Bundesnetzagentur / Außenstelle Dortmund. Folgende Antwort haben wir nun von der BNetzA dazu erhalten:

Die Aussage "die Herzschrittmacher-Grenzwerte sind aufgehoben" ist so nicht ganz richtig. Auch die Neufassung der BEMFV verweist auf die einzuhaltenden Grenzwerte (§3, Pkt. 2), wenn auch mit Bezug auf eine andere Norm. Wir gehen im Rahmen des Standortbescheinigungsverfahrens bzw. bei der Plausibilitätsüberprüfung der vom Funkamateur einzureichenden Unterlagen derzeit davon aus, dass die Einhaltung der Grenzwerte für Träger aktiver Körperhilfen dann vorausgesetzt werden kann, wenn auch die Personenschutzgrenzwerte eingehalten werden. Dennoch sind die speziellen physikalischen Grundlagen bezüglich der Bewertung der HSM-Grenzwerte (kein 6-Min.-Intervall, keine Sende-/Empfangsabschläge sowie Berücksichtigung des maximalen Augenblickswertes, etc.) zu beachten und somit weiterhin prüfungsrelevant. Dies gilt insbesondere im Rahmen der Bewertung nach §8 Abs. 2 Pkt. 4 BEMFV (Gesundheitsschädigung von Trägern aktiver Körperhilfen beim Betrieb einer Amateurfunkanlage).

Wolfgang, DL1WOL

Eine Mitglied-Ehrung und die Diskussion der strategischen Planung des DARC bis 2025 waren Thema am 4.4.2014

Unser Vorstand Wolgang, DL1WOL hatte am OV-Abend die außergewöhnliche Aufgabe, OM Christian Junge, DJ4DD die Urkunde für 60 Jahre Mitgliedschaft im DARC zu überreichen. Er ist 84 Jahre alt und noch sehr fit. Er erzählte uns recht ausführlich von seinen ersten Basteleien und wie er zum Amateurfunk kam. Ein Höhepunkt seiner Erzählungen war, daß es früher nur Quarze mit bestimmten Frequenzen zu kaufen gab. Als gelernter Chemiker hat er diese in Säure gebadet, damit Material abgetragen und somit die Frequenz verändert. Alle damaligen Ulmer Amateurfunker benutzten seine Quarze.
Anschließend wurde eine Diskussion über die strategische Planung des DARC bis 2025 durchgeführt. Wer an weiteren Informationen hierzu interessiert ist, sei auf die Seite www.darc.de/p des DARC verwiesen.

Hamnet Ulm

Ulm soll auch an das Hamnet Netz angeschlossen werden. Zur Zeit ist die Backbone-Netzwerk Strecke (5745MHz,10MHz,horizontal) vom Dillinger Meteoturm db0dlg zum Hochhaus in Böfingen db0uld in Planung. Die genauen Netzwerkdaten sind auf der Seite http://hamnetdb.net/?m=site&q=db0uld näher beschrieben.Dort sind auch noch andere mögliche Backbone-Netzwerk Strecken zu AFu Relais Standorten in der Umgebung aufgelistet.

DB0TF Anschaltung

Das Hochhaus in Böfingen, in dem sich das 2m Relais DB0TF befunden hat, ist doch schon arg in die Jahre gekommen. Zur Zeit wird es renoviert und deshalb musste der Relaisverantwortliche Rene (DG8RP) im Frühjahr die Antenne und den Windsensor vom Dach abbauen. Die Renovierung dürfte das ganze Jahr dauern. Dirk (DG9DG) und Peter (DF7PE) nutzen die Stillstandszeit, um die 20 jährige Steuerung mit einem modernen Mini-Linux Controller auf den neuesten Stand zu bringen. Dadurch wird in Zukunft auch Echolink und HamNet möglich sein. Während der Umbauzeit ist das Relais bei DF7PE in Ulm-Söflingen auf dem Dachboden aufgebaut und dort zu Versuchszwecken zeitweise in Betrieb.

Der Längst-Wellen-Sender SAQ/Schweden war Thema am OV-Abend des 7.3.2014

Wolgang, DL1WOL erklärte zunächst anhand von Bildern den Aufbau und die Funktion des Längst-Wellen-Senders SAQ in Grimeton/Schweden. SAQ ist ein 100kW Sender ohne Elektronik. Die Tastung erfolgt über eine erzeugte Fehlanpassung des Schwingkreises. Näheres hierzu findet sich unter:

http://www.grimetonradio.se/
http://de.wikipedia.org/wiki/L%C3%A4ngstwellensender_Grimeton

Wie kann man diesen in Süddeutschland empfangen? Was tun, wenn es nicht funktioniert?
Diesen Fragen stellte sich Andreas DL1TT und zeigte einen selbst entworfenen Aufbau zum Empfang des SAQ Senders. Er demonstrierte eine aktive Antenne, mit BF245 und 30dB Signal-Rauschabstand und er führte einen Verstärker in SMD-Technik für eine  aktiver Antenne mit FET-Eingang (J310) und Ausgangstufe (BC547/BC557) mit 10kHz bis 150 Mhz Bandbreite vor. Das so verstärkte Signal wird über einen Widerstand auf eine Soundkarte geschaltet und mittels der Programme SDRSharp oder SAQ-receiver am PC angezeigt, was uns Andreas live vorführte.

Ferner berichteten Alexander, DC2WA und Peter, DF7PE über ihre spontane Teilnahme am NASA Projekt Junosonde. Die NASA bat im Projekt Junosonde die Funkamateure weltweit um Hilfe. Wer näheres hierzu erfahren möchte, kann sich nachstehende Filme ansehen.

FlyBy:
http://www.youtube.com/v/jxN4jE-M6yw

Video der Nasa mit "Hi Juno" Funkamateure
http://www.youtube.com/v/hg9xY1zvrsw

Decode "Hi Juno":
http://www.youtube.com/v/Vg80vaGj2Gg

Andreas, DL1TT während des Vortrags zum SAQ-Empfang
aktive SAQ Empfangsantenne in SMD-Technik
Darstellung mittels der SW SAQ-receiver

Dateien zum Download über das NASA Projekt Juno Sonde

Live-Vorführung von Isotron-Antennen am 7.1.2014

Am OV-Abend von P14 zeigte Harry, DL2ZBV selbstgebaute Isotron-Antennen. Mittels eines Antennen-Meßgerätes demonstrierte er die Resonanz und Funktion seiner selbstgebauten Antennen.

DL2ZBV mit einer Isotron-Antenne für Kurzwelle (80m).
Harry, DL2ZBV mit Antennen-Meßgerät

Ordentliche Mitgliederversammlung am 10.1

In der ordentlichen Mitgliederversammlung am 10.1.2014 hat P14 neu gewählt!

Wahlergebnis:

- Wolfgang Zimmermann, DL1WOL wurde mit breiter Mehrheit zum neuen OVV gewählt.
- Andreas, DL1TT wurde als stellvertretender OVV wieder gewählt.
- Uwe, DJ5UM übernimmt das Referat des Kassierers.
- Rudolf, DL6SCW wurde im Amt des OSL Managers bestätigt.
- Das Referat des Bücherwart bleibt bei Sigi, DL8SDS.
- Das DX Referat wird von Wolfgang, DK1FW betreut.
- Webmaster bleibt Günter, DK8MG.
- Gerätewart ist weiterhin Jürgen, DL6SBM.

In seimem Jahresbericht ging der scheidende, nicht mehr kandidierend OVV Uwe Moeser, DJ5UM, auf das OV-Geschehen im letzten Jahr ein. Hervorzuheben sei u.a. der Familien-Fieldday, der in Zukunft stärker im Vorfeld beworben wird. Zu den OV-Aufgaben gehörten auch die Betreuung von Relais und 3cm-Bake. Der SysOp Wechsel beim 2m Relais (jetzt DO0TF/statt DB0TF), sowie die derzeitigen Baumaßnahmen am Relaisstandort beschäftigten im letzten Jahr Vorstand und Mitgliedschaft. Für dieses Jahr wird die Anbindung an das HAMNET angestrebt. Die Zusammenarbeit mit den Nachbardistrikten soll verstärkt werden, insbesondere bei der Pflege der Relaisstandorte. Einer der Schwerpunkte im Vereinsleben sind die Lizenzkurse des Ortsverbandes.
Unter der Leitung des neuen OVV findet auch derzeit ein Amateurfunk-Vorbereitungslehrgang (Klasse A) statt. 12 Aktive  sind zur Zeit noch dabei und werden voraussichtlich noch im Verlauf des Winterquartals in Reutlingen zur Prüfung bei der Bundesnetzagentur antreten.
Nach seiner Wahl als OVV zeigte DL1WOL anhand von diversen Statistiken zur Mitgliederentwicklung und zur Altersstruktur des DARC, wie wichtig heutzutage Aktivitäten im Bereich der Jugend- und Nachwuchsförderung sind. Er möchte das in den nächsten beiden Jahren deutlich forcieren.

Uwe, DJ5UM und Wolfgang, DL1WOL moderieren die Hauptversammlung
Die neue P14 Führungsmannschaft, Rudolf, DL6SCM (QSL-Manager), Uwe, DJ5UM (Kassierer), Wolfgang, DL1WOL (OVV), Andreas, DL1TT (stellv. OVV)
Vortrag über die Altersstruktur im DARC

Weihnachts-OV-Abend mit Vortrag über Usbekistan, Turkmenistan am 6.12.2013

Rechtzeitig zu unserem diesjährigen Weihnachts-OV-Abend hatte Uli, DK4SX, wieder eine Bilderschau seiner letzten Reise vorbereitet. Diesmal berichtete er vom Besuch der beiden ehemaligen südsowjetischen Republiken Usbekistan und Turkmenistan, deren Städte an der alten Seidenstraße herausragende Sehenwürdigkeiten bieten. Die Architekturen der Moscheen, Koranschulen und Mausoleen hinterließen einen überwältigenden Eindruck; aber auch die Begegnung mit der überaus freundlichen Bevölkerung wurde mit Bildern gezeigt.

Uli, DK4SX beim Vortrag
Markt in Taschkent
Timur-Mausoleum-Gur-Emir
Samarkand-Registan
Buchara-Zitadelle
Paschguz-Pilger
Buchara-Chor-Minor
 

Vortrag über Contest Station in Jungingen am 1.11.2013

Am OV-Abend im November war das Vortragsthema "Contest Station in Jungingen". Zwei Funkamateure aus dem Raum Ulm verwirklichten sich einen Traum und kauften das Gelände des SWR Sender-Jungingen. Harlad, DL2SAX erzählte in einem lebhaften Vortrag von der Übernahme des Sendergeländes mit Haus, der Einrichtung und den Vorbereitungen für den letzten Contest-Betrieb. Der Vortrag wurde mit vielen interessanten Bildern untermalt.

24. Ulmer ATV Treffen in Thalfingen

Das 24. Ulmer ATV-Treffen fand am 27.10.2013 in Thalfingen statt. Durch die guten Wetterbedingungen war die Teilnehmerzahl etwas größer als im letzten Jahr.

Die Vortragsreihe startete Horst, DJ7DA mit dem Titel "Machine to Machine Steuerung auch bei ATV-Relais". Er möchte den ATV-Relais Standort DB0QI (München) für alle Nutzer über einen Datenkanal ansteuerbar machen. Das ATV-Relais bietet hierzu die Möglichkeit einer Ansteuerung mit Byte-Strings im TOMTOM-Format. Anschließend stellte Horst, DJ7DA Techniken vor, wie ein Datenkanal mit ca. 1000 Baud im Amateurfunk realisiert werden könnte. DTMF ist aufwendig und langsam. DSTAR bietet keinen reinen Datenkanal auf den Servern. HAMNET wäre ideal, aber scheitert an der fehlenden Strecke zwischen Ulm und Friedrichshafen. Vielleicht kann Ulm hier bald Abhilfe schaffen? Da eine reine Amateurfunklösung derzeit nicht möglich scheint, wurde der kommerzielle GSM-Funk in Betracht gezogen. Als Lösung des Problems bietet DJ7DA ein GSM-Gateway an, das über die Windows Programme QUIST oder DQUIST via Internet angesprochen werden kann. Dieses Gateway leitet die Steuermeldung über GSM an das ATV-Relais.

Im zweiten Vortrag berichtete Peter, DB7MJ über seine geplanten Aufbauarbeiten am Relais Tegelberg, DB0PFR im Distrikt Schwaben und über die damit verbundenen Schwierigkeiten. Er zeigte den derzeitigen Ist-Zustand am Relais Tegelberg und gab Einblick in seine derzeitige Arbeit am Relais. Zunächst wird es nur einen 70cm Analog-Zugang geben. In der weiteren Planung sind beachtliche Neuerungen.

- ATV Zugang mit 13cm
- ATV Zugang mit 10GHz
- ATV 10GHz Duplex Link zu DB0QI und DB0UTZ
- 70 cm D-Star
- 2m APRS mit iGate
- HAMNET Link zu OE7XZR Zugspitze
- HAMNET Link zu DB0ESS (Grünten) -> Internet
- HAMNET Link Richtung Norden. Neuer Standort bei Krottenhill.

Peter, DB7MJ gab im Anschluß weitere Informationen über den Relaisstandort Grünten und zeigte einen Film über die Aufbauarbeiten.

Horst, DJ7DA erläutert ATV-Relais-Ansteuerung
Benutzersicht der ATV-Relais-Ansteuerung
Gesamtüberblick der ATV-Relais-Ansteuerung
Peter, DB7MJ berichtet vom Relais-Tegelberg
Planungsübersicht zum Jahr 2013
Blick auf das Relais Tegelberg

Distrikts-Ehrennadel für Utz, DF2SU

ULM/HÖCHSTEN/RUTESHEIM - Bei der Distriktsversammlung Württemberg ist Utz Kehrer, DF2SU, mit der Ehrennadel des Distriktes Württemberg ausgezeichnet worden. Die Distriktsvorsitzende und der Vorsitzende des Ehrennadelausschusses übergaben ihm Urkunde und Anstecknadel.

Wie in der Laudatio betont wurde, habe sich OM Kehrer in besonderer Weise um den Amateurfunkdienst, sowie die Entwicklung und Unterhaltung der technischen Amateurfunk-Infrastruktur/Bereich ATV in Oberschwaben verdient gemacht.
Mit der Ehrung soll sein langjähriger, aufwändiger Einsatz als Sysop am Standort Höchsten, sowie sein Mitwirken am Aufbau und Betrieb einer Netzwerkstruktur mit der Errichtung diverser Linkstrecken und einer Reihe von Umsetzern für diese Betriebsart gewürdigt werden. Dadurch konnte die Attraktivität der Betriebsart im Gebiet zwischen Tirol, Vorarlberg bis
hinüber zum Hochrhein, sowie bis in die innere Schweiz wesentlich gesteigert werden. Besonderen Wert legt das Mitglied des OV Ulm, P14, auf die internationale Zusammenarbeit mit den schweizerischen und österreichischen Sysops.

Bei der Distriktstagung lobte die Distrikts-Versammlung Württemberg darüberhinaus, dass sie dankbar dafür sei, dass er ihr auch nach dem Ausscheiden als Distrikts-EMV-Referent mit sachkundigem Rat zur Seite stünde.

Unser Mitglied Uwe Kreiser, DH1UK wurde von der Distrikts-Versammlung zum neuen EMV Referenten bestimmt.

Rutesheim bei Leonberg
Ehrennadel für Lutz, DF2SU
Neuer EMV Referent, Uwe, DH1UK

Lizenzprüfungsfragen an den OV am 4.10.2013

Wolfgang, DL1WOL ist einer unserer Dozenten im aktuell stattfindenden Amateurfunklehrgang. Am OV-Abend präsentierte er aktuelle Fragen zur Lizenzprüfung und erwartete korrekte Antworten vom anwesenden Publikum. Zum Schluß konnte sich jeder die Frage stellen: "Wieviele Antworten hätte ich richtig beantwortet?"
Fred, DK9WF berichtete vom Vorbeiflug der Juno-Sonde an der Erde. Die NASA bittet die Funkamateure hierbei um Unterstützung. Wen dieses Thema interessiert oder wer aktiv mithelfen möchte, erfährt auf unserem P14-Forum näheres. Fred veröffentlichte das Anliegen der NASA in der Rubrik "Amateurfunk Allgemein" unter dem Titel "Juno Sonde".

Fragenauszug Teil 1
Fragenauszug Teil 2
Fred, DK9WF erläutert das NASA Projekt Juno Sonde

P14 startet Amateurfunkkurs am 9.10.2013

Der OV P14 startete am 9.10.2013 einen Amateurfunk-Kurs. Das Ziel ist die "A"-Lizenz, die voraussichtlich Anfang Februar 2014 geprüft wird. Es haben sich 20 Teilnehmer zu diesem Lehrgang angemeldet.

Der Kurs findet jeden Montag ab dem 09. September 2013,

von 17:00 bis 19:00 Uhr

im Industriepark "Altes Röhrenwerk",
Söflinger Straße 100,
89077 Ulm

statt.

Nachstehendes Foto zeigt einen unserer Dozenten. Es geht in der 4. Lektion um Abkürzungen. Der Inhalt der Vorlesung wurde aus den aktuellen Büchern von Eckard Moltrecht DJ4UF entnommen, dem der Dozent auf diesem Weg einmal ein großes DANKE sagen will.

Die 4. Lektion: Abkürzungen, mit Dozent Wolfgang, DL1WOL

Norddeich-Radio in Filmvorführung am 6.9.2013

P14 zeigte am OV-Abend einen Schwarz-Weiß-Film über die alte deutsche Funkstelle Norddeich-Radio. Norddeich-Radio war eine deutsche Küstenfunkstelle bei Norddeich in Ostfriesland. Nach der Errichtung Anfang des 20. Jahrhunderts wurde knapp 100 Jahre lang Telegrammverkehr mit Schiffen in aller Welt durchgeführt. Der 1980 aufkommende Satelittenfunk wurde zunehmend zum Konkurrent des Kurzwellenfunks und führte zum schrittweisen Abschalten von Nordeich-Radio. Heute ist Nordeich-Radio ein Museum.
Weitere Informationen zur Küstenfunkstelle finden sich in nachstehenden Links:

http://de.wikipedia.org/wiki/Norddeich_Radio
http://www.funktechnisches-museum-norddeich-radio.de/

Film über Norddeich Radio von 1958
Funkbetrieb in Norddeich Radio

Höhenmessung mit dem Sextanten als Vortrag am 2.8.2013

Wie hoch ist mein Antennenstandort? Das ist zum Beispiel eine Frage, die sich so mancher Funkamateur stellt. Unser jüngstes Mitglied Thomas, DL1TMW (Ausbildungsrufzeichen DN1TMW) kennt hierauf eine Antwort. Zu Beginn seines Vortrages erklärte uns Thomas, DL1TMW den Aufbau eines Sextanten mit all seinen Grundelementen. Anschließend zeigte er die dem Sextanten zu Grunde liegende mathematische Basis Formel und leitete sie mathematisch her.  Am Ende des Vortrages konnte so mancher Funkamateur einen Blick durch seinen selbst gebastelten Sextanten werfen.

Thomas, DL1TMW am Vortragsbeginn
Erklärung des Sextanten mit Basiselementen
Mathematischen Herleitung der Basisformel
Selbst aufgebauter Sextant (Bausatz)

HamNet, ein erster Überblick als Vortrag am 5.7.2013

HamNet, ein spannendes Thema, dass viele Besucher zum OV Abend von P14 im Juli anzog. Dirk, DG9DG erklärte in einem spannenden Vortrag die Fragen: Was ist eigentlich HamNet?  Wie funktioniert HamNet? Was braucht man hierzu? Wie ist der Netzausbau und wie kann Ulm angeschlossen werden? Was ist so spannend daran? Wo liegen die Schwierigkeiten?
Dirk, DG9DG beabsichtigt Ulm an das HamNet anzuschließen. Voraussichtlich wird diese erste Anbindung über Grundremmingen erfolgen. Wer dieses spannende Thema weiter verfolgen oder unterstützen möchte, sollte sich in unserem Forum anmelden und mit DG9DG Kontakt aufnehmen.

HamNetLinks:
--------------------
Allgemein: http://www.amateurfunk-wiki.de/index.php/Kategorie:HAMNET
Radio Mobile Online: http://www.ve2dbe.com/rmonline.html

Was wird schon geboten?
http://www.do4bz.de/index.php/weblinks-im-hamnet
http://hamnetdb.net

Dirk, DG9DG
Startseite des Vortrages
Auszug aus dem Vortrag
Mögliche Anbindung von Grundremmmingen
 
 

Ham-Radio Nachlese: Linktipp zu den Vorträgen!

FRIEDRICHSHAFEN - Von mehreren Vortraegen, die während der HAM Radio 2012, in Friedrichshafen gehalten wurden, sind jetzt die Powerpoint-Praesentationen abrufbar.

Dazu folgender Linktipp: Link zu den Ham-Radio Vorträgen

Um diesen Link nutzen zu können, muß man als DARC-Mitglied eingeloggt sein!

Vortrag über 'Phased Locked Loop' am 07.06.2013

Am Juni OV-Abend erklärte uns DL1WOL in einem Kurzvortrag die Funktionalität einer 'Phased Locked Loop' Schaltung. Anschließend zeigte er Anwendungsmöglichkeiten einer PLL im Amateurfunk. Zuletzt wurde der Einsatz einer PLL für FM Modulation erläutert und anschaulich mittels eines Video Clips gezeigt.

DL1WOL während des Vortrages über PLL
Grundschaltung einer PLL

Bastelarbeiten von unserem stellvertretenden Vorstand Andreas, DL1TT

Amateurfunk ist ein sehr vielfältiges Hobby, was unsere Mitglieder im OV immer wieder unter Beweis stellen. An einigen OV-Abenden sind immer wieder sehr interessante Basteleien und Neuentwicklungen von unseren Mitgliedern zu bestauen. Diesmal möchten wir Entwicklungen von unserem stellvertretenden Ortsvorsitzenden Andreas, DL1TT bildlich vorstellen. Nähere Informationen zu den Projekten sind bei Ihm zu erfragen.

Mini AVR Programmer
Duale Ton-Erzeugung

Neuer Artikel von Uli, DK4SX im Sonderheft CQ DL Spezial "QRO"

Im neuen Sonderheft CQ DL Spezial zum Themenkreis "QRO" veröffentlichte Uli, DK4SX, eine ausführliche Baubeschreibung für eine Linear-PA mit einer Röhre 3-500Z. In diese Konstruktion waren diverse eigne Ideen zur Breitbandigkeit, Betriebssicherheit, Reduzierung von Verlustleistung und Stabilität eingeflossen.
Wer dieses Sonderheft kaufen möchte, der findet dieses und weitere Sonderhefte im DARC-Verlag.
Weitere Artikel und Projekte von Uli, DK4SX finden sich unter nachstehendem Link: http://www.mydarc.de/dk4sx/

Sommerfest 2013 auf dem Hochsträß

Vom 3. bis 5. Mai fand unser Sommerfest auf dem Hochsträß statt. Hierzu hatte unser Ortsverband den großen Garten der Evangelisch-Methodistischen Gemeinde Erlöserkirche angemietet. Der Garten bot viel Platz zum Aufbau von Antennen. Im Garten ist eine sehr geräumige Hütte, mit Mini-Küche, die wir nutzten. Ein vorhandener Stromanschluß versorgte unsere Funkgeräte. Die Hütte ist nicht bewirtschaftet und deshalb war eine Selbstversorgung angesagt.
Der Garten ist in Google Maps unter 48.379854 N 9.948775 E zu finden.

Das Sommerfest wurde von Wolfgang, DL1WOL organisiert. Deshalb nochmal ein herzliches Dankeschön an Ihn und seine Frau, die uns mit Kuchen verwöhnte.

Sommerfest im Garten der Evangelisch-Methodistischen Gemeinde Erlöserkirche
Siggi, DL8SDS hat mit 1 W Malaisia erreicht!
Eine Mobil-Antenne für 10-20m.
Vertikalantenne für das 2m und 70cm Band.
Antenne wurde mit Wurfgeschoß plaziert!
Fred, DK9WF beim Antennenaufbau
Unser OVV Uwe, DJ5UM is calling CQ!
Eine unserer benutzten Anlagen!
Fred, DK9WF im QSO mit dem Zillertal!
Wolfgang, DL1WOL in Verbindung mit der Schulstation des Keppler Gynasium Ulm
OVV Uwe, DJ5UM im QSO.
Blick auf die Gartenanlage.

Vortrag über die Software Wattwaechter am 3.5.2013

Unser OV Mitglied Fred, DK9WF stellte am OV-Abend die kostenlose Software Wattwaechter von der Bundesnetzagentur vor. Anhand von Beispielen zeigte DK9WF die Stärken und Schwächen dieses Programmes. Die Erstellung einer EMV-Selbsterklärung ist mit diesem Programm möglich. Wer es nutzen möchte kann es unter http://emf2.bundesnetzagentur.de/wattwächter.html herrunterladen.

Fred, DK9WF beim Vortrag
Allgemeine Eingabeseite
Eingaben zur Antenne
Ergebnisse der Berechnungen

DARC Imagefilm zum Download bereitgelegt!

Der neue DARC-Imagefilm ist nun zum Download bereitgelegt. Die URL lautet: http://www.dl3yat.de/DARC-Imagefilm/DARC-Imagefilm-Der-DARC.zip

Demnächst wird der Film auch auf der DARC-Seite hinterlegt. Der Film ist  freigegeben. Jeder Funkamateur kann diesen herunterladen und für seine Aktivitäten oder für die Öffentlichkeitsarbeit nutzen. Natürlich auch jeder Ortsverband. Verteilt den Film! Je mehr dieser gezeigt/gesendet wird, desto besser ist  es. Eine HD-Version wird noch vorbereitet.

 

2m Relaisstelle DB0TF

Am letzten OV-Abend gab es eine Diskussion zur Übergabe der Verantwortung für die 2-m-Relaistelle. Anlass für eine kurzfristige Übergabe ist die Ankündigung der BNetzA, die Relaistelle überprüfen zu wollen. Erfreulicherweise hat sich René Petrat, DO8RP, bereit erklärt, die Verantwortung zu übernehmen.
Andreas Trasser, DL1TT, hat eine neue Tonrufsteuerung zur Aktivierung/Deaktivierung der Relaistelle aufgebaut und erfolgreich getestet.

Die Relaisstelle erhält das neue Rufzeichen DO0TF.

Bisheriges P14-Forum wurde gelöscht!

Unser bisheriges P14-Forum unter amateurfunk-p14-ulm.forumieren.com wurde gelöscht! Wir organisieren uns ab sofort unter http://www.ham-onlinelog.com/forum. Es lohnt sich immer einen Blick ins P14-Forum zu werfen oder sich an den Diskussionen zu beteiligen bzw. selbst eine Frage zu stellen!

P14 zeigt Film über DX-Expedition nach Süd Sandwich Island am 5.4.

Am OV-Abend von P14 wurde ein interessanter Film über eine DX-Expedition nach Süd Sandwich Island (VP8THU) aus dem Jahr 2002 gezeigt.

Filmvorführung über DX Expedition nach Süd Sandwich Island

Vortrag über digitales Übertragungsverfahren Free Digital Voice am 5.4.

Am OV-Abend erklärte Wolfgang, DL1WOL zunächst kurz und anschaulich, wie analoge Signale mit der doppelten Abtastfrequenz abgetastet, übertragen und anschließend wieder in ein analoges Signal zurück verwandelt werden. Anschließend ging Wolfgang auf das aus Australien stammende neue Übertragungsverfahren Free Digital Voice ein. Er ging auf die technischen Details von FreeDV ein, zeigte das zugehörige Wasserfalldiagramm und zuletzt wurde anhand eines Videos der Unterschied zwischen analoger und digitaler Sprachübertragung auf Kurzwelle in SSB gezeigt.
Wer selbst Versuche auf Kurzwelle machen möchte, kann sich die Software auf www.freedv.org herunterladen und selbst experimentieren. Auf der Kurzwelle sind hierfür die Fequenzen 7.190 MHz (40 Meter Band) und 14.236 MHz (20 Meter Band) vorgesehen. Auch wer sich nur über das neue digitale Übertragungsverfahren informieren möchte findet auf der Webseite von FreeDV technische Informationen und ein Video, das die Sprachqualität zeigt.

Wolfgang, DL1WOL beim Vortrag
Sprach-Abtastung mit doppelter Frequenz
FreeDV mit technischen Details
Bevorzugte Frequenzen auf Kurzwelle
Wasserfall-Modell von FreeDV

Vortrag über ein neues Sprachprozessor-Projekt am 1.3.2013

Am 1.3.2013 stellte Uli, DK4SX sein neuestes Projekt vor: Die Nachentwicklung eines Sprachprozessors für ältere Funkgeräte und solche, die über keinen internen Sprachprozessor verfügen. Der neue Prozessor enthält den Mikrofonvorverstärker, einen dreikanaligen Equalizer und einen analogen, verzerrungsarmen Sprachkompressor. Damit gelingt nicht nur eine frequenzgangoptimierte Sprachmodulation, sondern auch eine deutliche Verbesserung der Verständlichkeit und eine Anhebung der mittleren Ausgangsleistung in SSB.

Weitere Details auf nachstehendem Link: http://www.mydarc.de/dk4sx/

Sprachprozessor im Gehäuse
Schaltplan
DK4SX beim Vortrag

Neues Club-Rufzeichen für das Schubart Gymnasium

Der Clubstation des Schubart Gymnasiums wurde das neue Rufzeichen DL0SGU zugeteilt.

Gastvortrag mit dem Titel "Astronomische Vorschau 2013" am 1.2.2013

Die Mitglieder von P14 durften am Februar/OV-Abend einen Gastvortrag anhören, den Rudulf Betker von der Astronomischen Arbeitsgruppe Ulm e.V. auf eine sehr begeisternde Art und Weise vortrug. Es war eine "Astronische Vorschau auf das Jahr 2013 mit nachstehenden Themen.

Totale und partielle Sonnenfinsternis:
Die auftretende partielle Sonnenfinsternis ist in 2013 in Europa nicht zu sehen.

Mondfinsternis:

Ein Ereignis ist die Bedeckung des Mars am 9.Mai (16:24-17:32) und die Verdeckung des Stern Spica am 2. Nov. 13.

Kometen/Asterioden:
Die Kometen laufen meist auf einer eliptischen Bahn, mit einem dieser Bahn folgenden Staubschweif. Zusätzlich begleitet sie ein an Sonnenwinde gebundener Plasmaschweif.
Der Komet C/2012 S1 (ISON) ist vom Dez 13 bis Febr. 14 sichtbar. Ein Komet namens C/2011 L4 (PANSTARRS) ist vom April bis August 13 am Himmel zu erkennen.

Planeten:
- Merkur ist am 15.2 am besten sichtbar.
- Venus kann man ab Mai am Abendhimmel sehen.
- Mars wird im Jahr 2014 wieder im Sternbild Löwe zu erblicken sein.
- Jupiter wird ab Februar zunehmend im Sternbild Stier erkennbar.
- Saturn ist nahe zu Spica und von April bis August 13 mit Ringsystem zu sehen
- Uranus ist im Sternbild Fische und ist in 2013 in bester Sichtbarkeit

Meteore:
Meteore stellen im äußeren Gürterl des Sonnensystems eine ständige Bedrohung für die Erde dar. Kleine Partikel verglühen in der Erde und große Meteore haben in der Vergangenheit einen erheblichen Schaden angerichtet. Derartige Einschläge zu verhindern ist eine große Aufgabe für die Menschheit.

Sonne:
Die Sonne unterliegt einem Zyklus von 11 Jahren. Wobei wir uns derzeit im zunehmenden Zyklus befinden.

Am Ende des Vortrages ging Rudulf Betker auf aktuelle und ältere Raumfahrtprojekte ein.
Wer verspürte nicht die Lust, nach diesem Vortrag auf den Sternhimmel zu schauen. Weitere Informationen zur Astronomischen Arbeitsgruppe Ulm (AAU) findet man unter dem Link http://www.atronomie-ulm.de .

Wir bedanken uns bei Peter, DF7PE für Organisation und die Mitwirkung beim Vortrag!

Vortrag 'Astronomie Vorschau 2013'
Rudolf Betker beim Vortrag.
Mitwirkung von Peter, DF7PE
Aufbau eines Kometen

Aufruf zu einer OV-Runden Diskussion im P14-Forum

Während der OV-Runde auf 80 m wurde vorgeschlagen, doch mal ne Umfrage zu machen, wer evtl. z. B. aus Gründen mangelnder Antennen für 80 m, an einer Runde auf 40 m oder 10 m Interesse hätte. An welchem Tag und auf welcher Frequenz besteht hierzu Interesse? Bitte meldet Euch auf dem P14-Forum an und äußert Eure Meinung hierzu.

P14-Forum eingerichtet

Es wurde für die Belange der Mitglieder ein eigenes Forum für den Ortsverband P14 eingerichtet. Hier besteht die Möglichkeit eine Anfrage an alle Mitglieder zu stellen. Viel Spaß bei der Benutzung dieses Mediums.

Ordentliche Mitgliederversammlung / Vortrag über DAB am 11.1.13

Am 11.1.13 fand, wie im Internet und per Rundmail angekündigt unsere ordentliche Mitgliederversammlung statt. Es wurde festgestellt, daß keine Neuwahl notwendig ist und es bleibt der bisherige Vorstand mit Referaten bestehen.
Nach einem kurzen Jahresrückblick gab es einen anschaulichen Vortrag über das Rundfunk-Thema DAB von unserem Vorstandsmitglied Wolfgang, DL1WOL.

Vortrag zu DAB bzw. DAB+:
DAB bzw. Digital Audio Broadcasting ist seit 1995 in Deutschland als digitaler Radio Standard verfügbar. Dieser neue digitale Rundfunkstandard setzte sich nicht durch und deshalb wurde der neue DAB+ Standard im Jahre 2011 auf den Weg gebracht.
Auch dieser Standard leidet noch an dem "Henne oder Ei" - Problem.

Vorteile von DAB/DAB+:
Jede Radiostation überträt auch Ihren Namen und im Receiver werden diese Namem alphabetisch sortiert.
Wenn es tut, ist es super! Wenn nicht, dann gibt es Artefakte oder Schweigen!

Nachteile von DAB/DAB+:
Die hierzu nötige Rechenleistung im Empfänger ist ein Batterie-Fresser!

Links zu DAB/DAB+:

http://www.worlddab.org/public_documents/dab_plus_brochure_200803.pdf

http://www.faz.net/aktuell/technik-motor/dab-das-inselradio-11673106-l1.html

 

Vortrag über DAB Broadcasting
Wolfgang, DL1WOL als Vortragender
Folie zeigt Unterschied von DAB und DAB+

Veröffentlichungen von Uli, DK4SX im Jahr 2012

Unser Mitglied Uli, DK4SX hat im Jahr 2012 nachstehende Veröffentlichungen ausgearbeitet:

1)  CQ DL, Heft 9: "Rx-Intermodulation - Entstehung und Reduzierung", eine Beschreibung der Verbesserung der Empfangseigenschaften des Heathkit SB-104-Empfangsteils.

2)  Funkamateur, Heft 12: "HF-Einstreuungen in die Mikrofonleitung beseitigen", eine Anleitung zur korrekten Schirmung von Mikrofonleitungen.

Weitere Informationen findet man unter dem Link http://www.mydarc.de/dk4sx/.



Hallo liebe Funkfreunde

Willkommen auf der Homepage des OV P14 im neuen Corporate Design des DARC. Mit der Umstellung auf das neue Design will sich der DARC mit seinen Distrikten und Ortsverbänden in einem einheitlichen Stil der Öffentlichkeit präsentieren.  Der Besucher einer DARC- Webseite soll sich überall direkt zurechtfinden. Ganz wichtig war dem DARC in diesem Zusammenhang der Wiedererkennungswert.

Wir als einzelner OV haben aber keinen Einfluss mehr auf das Layout der Webseiten. Das Gerüst steht unveränderbar. Links befindet sich die Navigationsleiste, die auch Unterkapitel erlaubt. Die blauen Buttons in der Kopfzeile, sowie die Fußzeile sind vom DARC vorgegeben und verlinken auf DARC-Dachverbandsseiten! Wir können den "Body" und die rechte Spalte im Rahmen der Möglichkeiten der Software TYPO3 gestalten.

Ich habe die wesentlichen Seiten in das neue Design übertragen. Da jeder Text und jedes Bild von Hand hochgeladen werden muss, war der zeitliche Aufwand entsprechend groß.

Die bis jetzt erstellten Seiten sind noch nicht optimal gestaltet. Bitte seht euch alles an und teilt mir mit, was ihr noch in anderer Form gestalten würdet.

vy 73
Günter, DK8MG, Webmaster des OV P14