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Geschichte des OV Herrenberg

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Geschichte des OV Herrenberg

Ende 1956 tat sich in Herrenberg eine kleine Gruppe von 10 Funkinteressierten zusammen, deren Ziel es war, Kurzwellenempfänger aufzubauen. Noch im Dezember '56 wurde der Antrag auf einen neuen Ortsverband beim Deutschen Amateur-Radio-Club gestellt. Der noch junge OV war damals außerordentlich aktiv. So belegte man beim Fieldday-Contest '57 den 9. Platz, veranstaltete ein Ham-Fest (Ham = Funkamateur) mit Freundschaftsfußballspiel gegen den OV Heilbronn und stellte sich der Öffentlichkeit bei mehreren Ausstellungen vor.

In den 60ern empfing man begeistert die Zeichen des ersten Amateurfunksatelliten. Waldemar Baitinger bereitete zahlreiche funkinteressierte Jugendliche bei Jugendlehrgängen auf deren Lizenzprüfung vor. So zählte der 10 Jahre junge OV schon 30 Mitglieder.

Der alljährliche OV-Abend im Haslacher Wald etablierte sich in den 70er Jahren ebenso wie der Fieldday jedes Jahr im September.

1979 machten die Herrenberger Funkamateure auf sich aufmerksam, als Georg Henne an seiner Station in Nufringen den Hilferuf eines bolivianischen Arztes empfing und sofort eine Hilfsaktion mit den dringend benötigten Medikamenten eingeleitet wurde.

Im darauffolgenden Jahrzehnt wurden Fuchsjagden ein weiterer Schwerpunkt im Vereinsleben. Ewald Stadler organisierte 1980 die württembergische Distriktsfuchs-jagd im Kayher Wald. Bei etlichen Ausflügen wie z.B. zur Deutschen Welle oder zur Satellitenfunkstelle Raisting machten sich die inzwischen 65 Funkamateure ein genaueres Bild von den kommerziellen Funkdiensten.

1990 begann der OV Herrenberg mit dem Aufbau eines Kommunikationsnetzes durch die Errichtung eines Sprach-Umsetzers auf dem Alten Rain. 1995 folgte die Anbindung an das Packet-Radio-Netz durch den Computer-Netzeinstieg auf dem Jettinger Wasserturm.

Auch die Kontakte zu den italienischen Funkfreunden aus der Partnerstadt Fidenza sind nicht nur auf die Funkbänder beschränkt, sondern durch gegenseitige Besuche lernt man sich näher kennen.