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Knoten für die Funk-Olympiade

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Knoten für die Funk-Olympiade

Die Erfahrungen der früheren World Radio Team Championships haben immer die Begeisterung und den Elan der Helfer und Unterstützer herausgehoben. In diesem Sinne hatte sich auch unser OV entschieden einen praktischen Beitrag zur WRTC-Vorbereitung zu leisten. Wir erhielten vom Technik-Koordinator der Veranstaltung, Paul - DL5CW, die Aufgabe beim Antennenbau zu helfen. Für die 65 Standorte sind entsprechende Antennen vorzubereiten. Wir erhielten von der Firma "Spider Beam" das Material für 60 Direktoren, und 60 Reflektoren für das 20m-Band. Die Elemente müssen mit Abspannungen und Isolierstücken versehen werden. Abspannungen müssen zugeschnitten werden...

Es war eine tolle Möglichkeit für den OV sich mal wieder gemeinsam zu betätigen und dabei auch noch bei der Vorbereitung einer international anerkannten Sportveranstaltung zu helfen. Nach anfänglich vorsichtigen Zusagen, kamen dann aber letztlich 12 OV-Mitglieder um sich der Herausforderung zu stellen. Außer Florian hatten wohl Alle den Aufwand unterschätzt, den die 480 Knotenverbindungen - in definierten Abständen - brachten. Da wurde geknotet, zurechtgeschnitten, nachgemessen, entwirrt und zerzaust. Abwickeln, auslegen, bearbeiten und aufwickeln. Alles das kostet Zeit und körperliche Anstrengung. Da gab es auch ein paar Muskelkater vorzubereiten... Knoten im Draht waren gewollt, und wurden mittels Schraubstockeinsatz auch korrekt platziert. Werner brachte die Technologie schnell zur Serienreife, und wurde damit zum Taktgeber für die anderen Aufgaben. Alle Knoten in der Angelsehne der Abspannungen mussten dreifach ausgeführt werden, damit sie nicht durch die Isolierstücken rutschen kann. Damit wurden in Summe 240 Drahtknoten und 720 Knoten in der Angelsehne nötig. Klingt gar nicht so viel, geht aber ziemlich auf die Finger. Florian hatte nicht nur die Werkstatt zur Verfügung gestellt, sondern half - trotz geschientem Bein - an allen Ecken und Kanten. Es wurden "Kämme" in Holzbalken gesägt, um die Elemente ohne Verhädderung bearbeiten zu können. Wenn die Rolle zum aufwickeln zu klein wurde, dann wird sie eben vergrößert. "Wir sind hier in einer Schreinerei..." Zu guter Letzt waren wir nach gut 7 Stunden Arbeit fertig, hatten die Werkstatt wieder aufgeräumt, und die 19 kg "Antenne" wieder versandfertig. Am nächsten Tag ging die Ladung zur Post, und ist inzwischen wieder bei "Spider-Beam" angekommen. Mit dem Wissen, das wir uns mal wieder richtig eingebracht haben, und der Spaß am OV-Leben nicht nur im Restaurant erlebbar ist, ging der Samstag zu Ende. Ich danke nochmals allen Teilnehmern recht herzlich. PS: Wer verhindert war, hat bestimmt bald wieder die Möglichkeit mitzumachen, der OV-Mast muss überholt werden und verlangt nach fleißigen Händen. Aber erst sollte es wärmer werden...
                                                                                                                        Arno, DL1CW