Faszination, Technik, Spaß - Amateurfunk - Wir bringen Sie hin!

Sie haben schon länger ein Auge auf das Hobby "Amateurfunk" geworfen, wissen aber nicht so richtig, wie und wo anfangen? Wir bringen Sie auf Kurs. 

Egal ob Sie am weltweiten Sprechfunkverkehr auf Kurzwelle teilnehmen, mit modernsten digitalen Betriebsarten PC und Funkgerät koppeln oder Betrieb über Amateurfunksatelliten machen wollen. Dies und noch viel mehr bietet das Hobby Amateurfunk. Mit kleinster Leistung weltweit gehört werden, seine eigenen Geräte und Antennen bauen oder einfach mit dem Handfunkgerät über die UKW-Repeater Verbindungen mit anderen Funkamateuren herstellen.

Bevor dies alles möglich wird, ist die Teilnahme an einer Prüfung bei der Bundesnetzagentur zur Erlangung einer Amateurfunkgenehmigung erforderlich. Der DARC OV Mönchengladbach bietet bei ausreichender Teilnehmerzahl wieder einen Lehrgang für die Amateurfunkklasse E an, sofern sich mindestens 8 Teilnehmer anmelden.

Mit erfahrenen Dozenten, einem modernen Ausbildungskonzept mit einem interessanten Mix in Theorie und Praxis bereiten wir Sie auf die erfolgreiche Teilnahme an der Prüfung vor.

Was muss ich tun, welche Voraussetzungen sind erforderlich?
Interesse am Hobby und Lernwillen setzen wir voraus. Darüber hinaus ist es erforderlich, einmal pro Woche zum Abendlehrgang zu kommen. Der Kostenaufwand ist überschaubar, da unser Ortsverband die Lehrgänge massiv mitfinanziert. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich!

Bei Interesse nehmen Sie bitte gerne Kontakt zu uns auf.

05.10.2013 / DL2UL

Amateurfunkausbildung in der Praxis

Wie schon in den letzten Jahren führte auch unser aktueller Amateurfunk-Lehrgang für die Klasse E zum Abschluss der Ausbildung eine Funkbetriebsübung in Form einer Wanderung durch.

Ziel dieser Übung ist es, das erlernte Wissen zur Betriebsabwicklung auf den UKW-Bändern praktisch zu üben, damit nach der sicher bestandenen Prüfung die ersten eigenen Versuche auf den umliegenden Relais leichter fallen und möglichst in der richtigen Form ablaufen können. Der 27. April war schon lange als Termin festgelegt worden, dennoch war es leider nicht allen Teilnehmern des Lehrgangs möglich, zu dieser Übung zu kommen.

Die Ausbilder DB3HT und DL8TL erhielten Unterstützung von DG5NP, DO7RAB und DL6AKI, so dass Martin, Hajo und Carsten in Begleitung vom Terminal aus die lange Runde um den Flughafen in Angriff nehmen konnten. Auf dem Weg galt es wie immer, die Umgebung zu beobachten, damit nicht nur die vom Ausbilder gestellten Aufgaben aus dem Bereich des Amateurfunks gelöst werden konnten. Für die entsprechende Durchführung des Ausbildungsfunkbetriebs stand jeder Gruppe das Ausbildungsrufzeichen eines Begleiters zur Verfügung.

Nach fast drei Stunden waren alle wieder am Ausgangspunkt angekommen und trotz aller Befürchtungen trocken geblieben. So hatten sich alle funkenden Wanderfreunde oder wandernden Funkfreunde oder Funkamateure auf Schusters Rappen (Wahl des Terminus ganz nach Geschmack) am Ende dieser mit viel Spaß absolvierten Runde das Mittagessen im Café des Flughafens wahrlich verdient.

Amateurfunkausbildung bedeutet viel Theorie, jedoch darf zumindest ein Einblick in die Praxis nicht fehlen. Deshalb hat sich diese Funkwanderung als fester Bestandteil unserer Lehrgänge in den vergangenen Jahren bewährt und auch die nächsten Kandidaten der höheren Funkweihen werden diese mehr als zehn Kilometer durch Feld und Wald noch kennen lernen.

20.02.2013 – DL8TL

Warum Ausbildung für Amateurfunk im OV Mönchengladbach?

Der Amateurfunkdienst ist ein weltweit durch Gesetze geschützter Funkdienst, der seinen Teilnehmern umfangreiche Rechte und Privilegien einräumt. So sind die Funkamateure die einzigen Funker, die berechtigt sind, selbstgebaute Funkgeräte zu betreiben und deren Störfestigkeit selbst zu bestimmen. Beispielsweise im Bereich des zulassungsfreien CB-Funks oder der nahezu überall erhältlichen, zulassungsfreien PMR-Handfunkgeräte ist dies strikt untersagt.

Um diese Rechte ausüben zu können, ist ein umfassendes Fachwissen erforderlich, dessen Kenntnis jeder angehende Funkamateur in einer staatlichen Prüfung nachweisen muss. Wer sich für Amateurfunk interessiert und sich mit dem Gedanken trägt, in dieses vielseitige Hobby einzusteigen, muss also einen umfangreichen Lernstoff bewältigen, bevor er die Zulassung von der Bundesnetzagentur erhält.

Zur Zeit gibt es in Deutschland die Zulassungsklassen A und E. Diese unterschieden sich hauptsächlich darin, dass die Inhaber der Klasse A mit einer höheren Sendeleistung und in mehr Frequenzbereichen senden dürfen als die Inhaber der Klasse E. Aus diesem Grunde ist auch der Prüfungsstoff für die Klasse A umfangreicher. Die Prüflinge müssen drei schriftliche Teilprüfungen in den Fächern Technik, Betrieb und Gesetzeskunde ablegen. Im Fach Technik ist die Prüfung für die Klasse A anspruchsvoller und umfangreicher als für die Klasse E. Die Prüfungen für die Fächer Betrieb und Gesetzeskunde sind für beide Klassen gleich.

Aus diesem Grund ist für das Aufstocken von der Klasse E nach A nur noch eine Technikprüfung zu absolvieren. Alle Prüfungsteile werden im Multiple-Choice-Verfahren durchgeführt. Hier gibt es zu jeder Prüfungsfrage vier Antworten, von denen jeweils immer nur eine die Richtige ist. Für das Bestehen eines Prüfungsteils müssen jeweils 75 % der Fragen richtig beantwortet werden. Sollte dieser Wert nur knapp verpasst werden, so ist eine mündliche Nachprüfung möglich. Zur Vorbereitung auf die Prüfungen gibt die Bundesnetzagentur Fragenkataloge heraus. Diese werden auch zum Download im PDF-Format bereitgestellt. Ein Ausdruck ist jedoch nicht möglich. Die Fragenkataloge in Papierform sowie andere Literatur zur Amateurfunk-Ausbildung können über den DARC-Verlag bezogen werden. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, sich auf die Amateurfunkprüfung vorzubereiten. Die sinnvollste Art ist aber sicher die Teilnahme an einem Lehrgang.

Zahlreiche Ortsverbände des DARC e.V. bieten solche Lehrgänge an und auch der OV Mönchengladbach betätigt sich auf diesem Gebiet. Ein Amateurfunk-Lehrgang dauert in der Regel etwa fünf bis sechs Monate. Es ist jedoch für das Zustandekommen eines neuen Lehrgangs immer eine Mindestzahl von Teilnehmern erforderlich. Wenn neue Kurse geplant sind, dann werden sie rechtzeitig auf dieser Seite, auf der entsprechenden Seite des DARC und in der Lokalpresse angekündigt. Bei der Ausbildung orientieren wir uns an den Lehrbüchern des Funkamateurs Eckart Moltrecht, DJ4UF, der auf seiner Internetseite "Amateurfunkprüfung" eine Möglichkeit bietet, sich online auf die Prüfung vorzubereiten. Es stehen dort zahlreiche Informationen und auch der Lehrstoff zum Download bereit.

Unserem OV stehen für die Ausbildung die Physikräume des Gymnasiums in Mönchengladbach-Odenkirchen zur Verfügung. Aus diesem Grunde können unsere Ausbilder nicht nur auf moderne Präsentationstechnik zurückgreifen. Vielmehr steht uns auch die gesamte Physiksammlung zur Verfügung. So ist es möglich, besonders im Fach Technik das Erlernte durch Versuche zu veranschaulichen.

April 2010 / DL8TL

Material für Lehrgang und Prüfung

Zur Vorbereitung auf die Prüfungen gibt die Bundesnetzagentur Fragenkataloge heraus. Diese werden auch zum Download im PDF-Format bereitgestellt.

Ein Ausdruck ist jedoch nicht möglich. Die Fragenkataloge in Papierform sowie andere Literatur zur Amateurfunk-Ausbildung können über den DARC-Verlag bezogen werden.