Impressionen von Veranstaltungen in Thüringen

Burgentag
Distriktsversammlung
Öffentlichkeitsarbeit
Thüringencontest

Auf dieser Webeite wollen wir das Amateurfunkleben in Thüringen in Wort und Bild veranschaulichen.
Wir erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit, vielmehr soll diese Webseite eine Ergänzung der Webseiten der einzelnen OVe darstellen.
Da wir nicht zu jedem Event in Thüringen vor Ort sein können, lebt diese Seite von der Zuarbeit unserer XYLs, YLs und OMs in Thüringen.

Wir bedanken uns bei allen XYLs, YLs und OMs die uns für diese Seite mit Berichten, Fotos und Videos unterstützen und unterstützt haben.

2017

Nachwuchsgewinnung durch den OV X32 - Schmalkalden November 2017

Die Schüler der 5. Klassen ...
... bauten mit großer Begeisterung ...
... die von DO2GIB vorbereiteten ...
... Bausätze zusammen.
Achim, DO2GIB gibt Tips beim Löten
Stolz konnte der selbst aufgebaute Morsegenerator vorgezeigt werden
Für den Aufbau des Morsegenerators und das Morsen ihres Namens bekamen die Kids ihr Morsediplom.
Jannik, DE1SJL, 12 Jahre alt hilft anderen Schülern ...
... beim Aufbau des Morsegenerators
 

In der Gemeinschaftsschule Brotterode -Trusetal wurde der Physikraum zum Funkraum

Nach einer sehr erfolgreichen Veranstaltung des Ortsverband X32 - Schmalkalden, am 21.06.2017 (Fuchsjagd mit 45 Schülern), wurde in einigen Schulen das Interesse für das Thema Amateurfunk geweckt. Ausgehend von dieser Veranstaltung wurde am 28.11. und 05.12.2017 in der Gemeinschaftsschule Brotterode-Trusetal für zwei 5. Klassen die Zeit nicht langweilig. Den Kids wurde die Möglichkeit eingeräumt, sich mit dem Thema „Morsen“ zu beschäftigen.
Joachim (DO2GIB) hatte dazu 40 Bausätze für einen Morsegenerator vorbereitet, den die Kids dann in drei Unterrichtsstunden zusammen bauen konnten. Beim Löten war die Begeisterung der Kids kaum zu bremsen. Das Interesse für die Bauteile war genau so groß wie für das Morsealphabet.
Trotz einiger kleiner Hürden, die bei den Bastelarbeiten zu überwinden waren, hatten zum Schluss alle Kids einen Morsegenerator und konnten ihren Namen mit den Morsezeichen geben.
Von der Physiklehrerin Frau Robus und Achim (DO2GIB) bekamen die Kids dann dafür ihr Morsediplom.
Sehr gut dabei war, dass das jüngste Mitglied im OV X32, Jannik (DE1SJL) (12 Jahre alt) extra zur Unterstützung von der Schulleiterin Frau Brenn für das Projekt freigestellt wurde. Jannik hatte in den beiden Klassen auch voll zu tun, Hilfestellung zu geben und den Kids beim Löten zu helfen.

Durch die Unterstützung der Lehrerin Frau Robus, Jannik (DE1SJL), Joachim (DJ2AS) und dem OVV von X32 Joachim (DO2GIB) wurde das Projekt „Morsen“ ein voller Erfolg.

73 Joachim Kaufmann, DO2GIB
OVV X32 Schmalkalden
Tel.: 0172 9704030
E-Mail: do2gib(at)darc.de

Die Erlaubnis zur Veröffentlichung von Bildmaterial lieg von den Eltern der Schule und dem Fotografen vor.
 

Impressionen vom Thüringencontest 16.09.2017

Der TS-480 SAT bei DL2ARH
und die dazugehörige SB220 bei DL2ARH
X-Test @ DL2ARH
80m CW - DG0OKW
80m SSB - DG0OKW@DL5L
2m SSB DG0OKW/m
DL5ZL 80m SSB
DL5ZL 80m SSB
DF5AU 70cm FM
DF5AU 2m FM
DO2HEY 2m und 70cm SSB
DF0GEB 80m SSB
DF0GEB 2m SSB
DF0GEB 70cm SSB
DF0GEB ab 1,2 GHz
OZ/DF4ZL 80m CW
OZ/DF4ZL 80m CW
 

Kinderfuchsjagd von X06 am 31.08.2017

Fuchsjagd mit Kindern OV X06
Fuchsjagd mit Kindern OV X06
Fuchsjagd mit Kindern OV X06
Fuchsjagd mit Kindern OV X06
Fuchsjagd mit Kindern OV X06
Fuchsjagd mit Kindern OV X06
Fuchsjagd mit Kindern OV X06
Fuchsjagd mit Kindern OV X06
Fuchsjagd mit Kindern OV X06
 

Kaum aus dem Kindergarten schon muss der Fuchs gesucht werden

Der X06, hat auch in diesem Jahr wieder eine „Fuchsjagd“ in der Grundschule am Wiesenhügel in Erfurt veranstaltet.  Stefan Herrmann ( DL4FNM ) und Sabine (DO9FNM) planten Wochenlang zusammen mit der Schule dieses Schulprojekt unter den Namen „Schatzsuche“. Bereits am Donnerstag den 31.08.2017, wurde nach langer Planung dieses Vorhaben umgesetzt. Da die gleichen Veranstaltungen im Jahr 2016 in der Schule gut angenommen wurde, hat man das Versprechen von damals  gehalten und erneut eine Fuchsjagt, ausgetragen. Die Kinder mussten mit verschiedenen Geräten und Karten arbeiten. Am Anfang mussten die Kinder mit einen GPS Tracker im Wald einen Punkt finden an dem es, in Überraschungseiern versteckte, Karten zu finden gab. Mit dieser Karte musste ein weiterer  Punkt im Steiger gefunden werden, wo ein Morsecode versteckt war. Nach dem dieser gefunden wurde, kamen die Peilempfänger zum Einsatz. Mit diesen musste man Frequenzen einstellen und den Morsecode raus hören. Hatte man den richtigen gefunden wurde dieser angepeilt. Irgendwo im Steiger waren 5 Sender versteckt, die alle einen eigenen Morsecode hatten. Mit viel Freude und fixen Verständnis wurden auch alle 5 Füchse (Sender) gefunden. Damit war aber noch nicht Schluss. Es gab einen weiteren Morsecode zu erlauschen, denn das war das Ziel. Dieses musste gefunden werden, da es dort Warme Würstchen und Saft gab. Aber auch das meisterte die Kinder. Die Gruppe bestand übrigens aus 44 Kindern zu jeweils der Stammgruppe Eisbären (3. und 4. Klasse) und der Stammgruppe Hunde (1. und 2. Klasse). Am Ziel angekommen gab es endlich die erhoffte  Stärkung. Eine Hürde gab es trotzdem noch. In den ganzen Überraschungseiern die gefunden wurden, waren zusätzliche Hinweise versteckt. Erst am Ziel wurde klar was diese bedeuten. Eine Kiste mit 2 Schlössern, war dort zu finden. Erst als alle Gruppen, gemeinsam am Ziel angekommen waren mussten die Schlösser mit den Hinweisen geknackt werden und die Kiste öffnete sich. Diese beinhaltete Spielzeug und Gummibärchen für alle. Endlich waren alle Aufgaben erledigt.

Stefan Herrmann (DL4FNM) hatte zusätzlich noch eine Antennenanlage mit einem Funkgerät aufgebaut und alle Kinder versammelten sich drum herum. Ein Anruf wurde gestartet, kaum eine Sekunde später kam auch die Antwort. Ein Funkamateur, welcher in Würzburg im Stau stand, antwortete und war sehr erfreut, dass seine Langeweile, im Stau auf der Autobahn, ein wenig versüßt wurde. Es wurden Fragen beantwortet und der „OM“ war über die Fuchsjagt und die Jugendförderung sehr erfreut. Nach 5 Minuten, verabschiedeten sich alle Kinder gemeinsam von dem Funkamateur in Würzburg und ein erfolgreicher Tag ging zu ende.

Die Bildrechte liegen Stefan, DL4FNM vor. Die Erlaubnisse der Eltern, liegen der Schule vor.

Der Amateurfunk Ortsverband Sömmerda, geht auf dem Rathsfeld geht in die Luft

Ballonmission auf dem Rathsfeld 2017 - OV X06
Ballonmission auf dem Rathsfeld 2017 - OV X06
Ballonmission auf dem Rathsfeld 2017 - OV X06
Ballonmission auf dem Rathsfeld 2017 - OV X06
Ballonmission auf dem Rathsfeld 2017 - OV X06
Ballonmission auf dem Rathsfeld 2017 - OV X06
Ballonmission auf dem Rathsfeld 2017 - OV X06
Ballonmission auf dem Rathsfeld 2017 - OV X06
Ballonmission auf dem Rathsfeld 2017 - OV X06
Ballonmission auf dem Rathsfeld 2017 - OV X06
Ballonmission auf dem Rathsfeld 2017 - OV X06
 

Am Samstag den 26.08.2017, startet der der Ortsverband Sömmerda X06, mit seinen Funkamateuren, das lang geplante Ballonprojekt. Ursprünglich sollte das Ganze auf der Bienenstädter Warte, stattfinden, doch  wurde die vorher gemachte Zusage des Pächters und der Gemeinde  Nesseaue, widerrufen. Eine Begründung gab es nie. Eine Alternative wurde aber schnell gefunden.

Die Aufregung war groß, als am Samstag früh um 6 Uhr, Stefan, DL4FNM und Sabine, DO9FNM aus Erfurt, mit einem lauten Knall geweckt wurde. Ein Blitz schlug in unmittelbarer Nähe ein. Ein schweres Gewitter zog gerade über Erfurt, was die Abfahrt auf das Rathsfeld in Bad Frankenhausen, verzögerte.
Um 9 Uhr konnte dann gestartet werden, zuerst nach Straußfurt, wo der fertig gepackte Wohnwagen mit allerlei Technik stand, dann nach Weißensee, wo schon Bernd, DL3AZI wartete. Gemeinsam ging es dann los. Nach einer Stunde Autofahrt waren wir am Ziel. Sebastian, DO2HEY war bereits vor Ort und warte auf uns.
Sofort konnte mit dem Aufbau begonnen werden. Als erstes war zu klären ob genug Stromkabel vorhanden war um von der Steckdose, welche das Jugendwaldheim Rathsfeld, zur Verfügung stellte, Strom zu entnehmen.
Danach wurden die Vorbereitung für die Antenne, getroffen.  Da hier ein 100m Edelstahldraht, mit einem Helium Ballon, Senkrecht aufgestellt werden sollte, mussten einige Sicherheitsmaßnahmen getroffen werden. So mussten die gefährlichen Ströme, welche durch die Statische Aufladung in er Luft, entstehen können in den Boden abgeleitet werden. Hierzu wurde eine spezielle Schaltung Entwickelt und gebaut und mit einem Erdungsspieß verbunden. Nach dem alle Vorbereitungen getroffen waren und die Technik aufgebaut waren, konnte der Ballon, mit Helium gefüllt werden und seine Reise in den Himmel starten.
Nach 100m waren allerdings schon wieder Schluss, da die Antenne ja diesen fest hielt und der Draht somit senkrecht in die Luft ragte. Nun war alles soweit aufgebaut. Der Sinn bestand darin, die Wellenausbreitung einer Vertikalen Antenne zu erforschen und damit auf dem 160-m-Band zu funken. Hier standen mehrere Betriebsarten, wie SSB oder Digitale Betriebsarten zur Verfügung.
Wie bei fast jedem Experiment, was zum ersten Mal durchgeführt wird, klappt aber auch hier nicht alles. Durch die Gewitter, die durch Deutschland zogen, wurde der Funkverkehr massiv gestört. Trotzdem konnten Funkverbindung nach England, Frankreich, Niederlande und Italien aufgebaut werden. Auch einige deutsche Stationen, hatten von dem Experiment gehört und haben sich gemeldet.

Wir konnten Funkamateure aus anderen OVen sowie  einige Besucher und Interessierte begrüßen und teilhaben lassen. Es wurden viele Fragen gestellt. Diese wurden durch uns beantwortet.

Leider musste das Experiment um 3 Uhr nachts schlagartig beendet werden. Da der Ballon, durch starke Windböen, in die Bäume getrieben wurden. Beim Versuch ihn noch zu retten wurde er beschädigt, und das Helium entwich.

Auch wenn nicht alles so gelaufen ist wie, geplant, haben wir doch etliche Ergebnisse erlangen und diverse Erfahrungen sammeln können. Es soll auch damit nicht das Ende der „Fahnenstange“ sein. Bereits für 2019, steht dieses Experiment erneut auf dem Plan. 2018 wird es einen Stratosphärenflug in 35km höhe mit, Bildübertragung geben. Die Vorbereitungen laufen bereits an.

Auf diesen Weg möchten wir uns auch bei all jenen bedanken, die es uns ermöglicht haben dieses Projekt zu realisieren.
Beginen wir mit Sachgebietsleiter Reiner Bode  Landesverwaltungsamt Weimar, Abt. Luftfahrtbehörde und Herr Bodo Rosenstock Leiter des Jugendwaldheim Rathsfeld.
Auch geht der Dank an die Pächterin, der Wiese Frau Schmidt, gleiches gilt für den Kyffhäuser Funk Club, vertreten durch Herrn Jürgen Lottmann, welcher ein Großteil der Vermittlungsarbeit zwischen dem Jugendwaldheim und der Pächterin geleistet hat.
Natürlich ist nicht zu vergessen, die Firma Helling Gase, welche uns das Helium zur Verfügung gestellt hat.
Ein Dank geht ebenfalls an den Distriktvorstand vom DARC-Distrikt Thüringen für die finanzielle Unterstützung.
Zu guter Letzt , ein Dank an alle Mitwirkenden des DARC Ortsverbandes Rossleben X01, sowie des DARC Ortsverbandes Sömmerda X06.
In naher Zukunft ist eine weitere Zusammenarbeit und Umsetzung solcher Projekte geplant und zu begrüßen.

Technische Parameter:
- Ballon

  • Durchmesser 1,60m
  • Eigengewicht 800g
  • maximale Nutzlast 800g
  • tatsächliche Nutzlast 500g

- Helium

  • 2000L Ballongas = 100Bar aus einer 150 Bar Flasche 20kg

- Antenne

  • 100m Edelstahldraht
  • 50m RG 213 Kabel
  • Eigenbauschaltung für das Ableiten der Statische Aufladung

- Transeiver

  • Yaesu FT 897 100W

- Neatzanschlussleitung

  • 150m von der Steckdose zum Wohnwagen

Wer Fragen hat kann sie sich gerne an Stefan, DL4FNM unter 03615508286 oder dl4fnm(at)t-online.de wenden.
Die Bildrechte der verwendeten Fotos liegen bei Stefan, DL4FNM und die Erlaubnis der abgebildeten Personen liegt vor.

Danke an Stefan, DL4FNM für den Bericht und die Bilder

ILLW 19./20.08.2017 DL0MFK_LH

ILLW 19./20.08.2017 DL0MFK_LH

Crew DL0MFK/LH 2017:
(v.l.) Reinhard DL5ZA, Wolfgang DL2ARN, Udo DL2AQI, Jochen DH1NFJ, Kerstin (YL DL5ZK), Torsten DL4APJ, Dani DO2FD, Ilona DG1ASK, Jochen DM4JO, Rolf DL2ARH (mit Timmi), Kerstin (YL DM4JO), Max DN4NAX, Brigitte (YL DL5ZA), Alex DH1NAX, Tasso DL5ZK
Foto: Melanie, DL3AMH

2017-08-28

Zm ILLW 2017 war DL0MFK/LH nun schon zum 15. Mal vom Leucht-und Lotsenturm in Karnin auf Usedom QRV.
Trotz schlechter Bedingungen auf Kurzwelle brachte die Crew immerhin ca. 800 QSOs, in verschiedenen Betriebsarten (CW, SSB, Digimode), ins Log.
Infos zum und ein Bericht vom diesjährigen ILLW sind auch auf der Webseite www.dl0mfk.de/?p=312 zu finden.

Ilona, DG1ASK und Rolf, DL12ARH berichten in ihren Reiseblog auf www.fam-skipper.de vom ILLW 2017.
Diese Berichte und die dazugehörigen Fotos haben sie uns dankenswerter Weise zur Verfügung gestellt.

Das ILLW beginnt-Antennenaufbau

To top
Treffpunkt Zollhafen
Das Camp auf der aufgeweichten Wiese
Das Camp auf der aufgeweichten Wiese
Antennenaufbau
Aufbau der Stationszelte
Aufbau der Stationszelte

Hallo liebe Funkfreunde, besonders die Daheimgebliebenen,

verabredet hatten wir uns am Zollhafen in Karnin, nacheinander trafen Alle ein. Ein kurzer Imbiss und dann ging es rüber zu Vadder Gentz. Die Wiese war sehr aufgeweicht, so wurde auf die gegenüberliegende Seite gewechselt. Ein starker Regenguss mit Windböen unterbrach kurz unsere
Antennenaufbauten, aber die gute Laune blieb. Jetzt gibt es Sumbarcher Brotwürschtel vom Rost und die Welt ist wieder in Ordnung.
Morgen hoffen wir auf viele nette Verbindungen. TM2BSM möchte uns gern arbeiten, sie sind an der Kanalküste Nähe Calais, ich hatte heute dazu Info bekommen auf 80m.
Die Haffschänke hat leider geschlossen, so sind wir Selbstversorger. Insgesamt macht das Gelände jetzt einen fürchterlichen Eindruck. Hier geht eine unter Seglern und Motorbootfahrern bekannte Adresse dem Sonnenuntergang entgegen.
Hier ein paar Bilder, morgen kommen mehr.

73 Rolf, DL2ARH an Bord der SKIPPER im Sportboothafen bei Vadder Gentz

Aufbau der Stationszelte
Antennenaufbau
Antennenaufbau
DL4APJ - Antennenmastfuss
Antennenaufbau
Antennenaufbau
Antennenaufbau
Antennenaufbau
Antennenaufbau
Sumbarcher Brotwürschtel zum Abendbrot
Antennenaufbau
Vertikalantenne
Antennenaufbau
Einrichten der Station(en)
Die Station von DL2ARH

Der Samstag am Lotsenturm in Karnin

To top
Aufbau der Log Periodic
Aufbau der Log Periodic

Nach einer feuchten und regnerischen Nacht wurden, bei wesentlich besseren Wetter, am Samstagvormittag die restlichen Arbeiten an den Antennen vollendet und die ersten QSOs gefahren.

Aufbau der Log Periodic
Jochen, DH1NFJ bringt die ersten QSOs ins Log
Der Antennenpark DL0MFK/LH

Aus dem Reiseblog von Ilona DG1ASK und Rolf DL2ARH

To top
Banjo-Boy
Screenshot Vinetariff
Am Strand
Anfahrt Lütten Ort
Die alte Hubbrücke
Im Peene-Altarm
Jazz an Bord der "Sabrina"
Die Romantik hier im Hafen
Marina Karnin
Smutje Ilona am Strand
Sing ein Lied, sing ein Lied little Banjo-Boy
Sonnenuntergang über der Peene

Blog vom 18.08.2017

Vineta, ein Cummins-Diesel, ein Banjo mit Trompete und Waschbrett

Nun steht das Internationale Leuchtturm- und Feuerschiff-Wochendende vor der Tür, oh, klingt wie Weihnachten in vier Monaten.
Nach unserer Peenefahrt sind wir kurz nach Karnin und dann wie jedes Jahr nach Lütten Ort. Üer das dort ansässige Anwesen des Malers berichte ich mal gesondert.
Es ist immer wieder erholsam achtern, damit meine ich vom Achterwasser kommend anzulegen, über die Düne zur Ostsee zu gehen und sich entspannen.
Auch die angenehme Atmosphäre des kleinen Vereinhafen schätzen wir seit Jahren, man kennt uns. Man kennt uns auch aus anderen Gründen, letztes Jahr war der Rasenmäher zu reparieren, dieses Jahr war es der Impeller der Seewasserpumpe es Bootes. Der große Cummins-Diesel hatte kein Kühlwasser mehr.
Der Bootseigner hatte kaum Werkzeug dabei, wahrscheinlich ein Frisör, so war ich gefragt. Also mein Werkzeug der SKIPPER rüber, das Pumpengehäuse am Motor öffnen und den neuen Impeller einsetzen, das Seewasserfilter mit Eimer füllen, Motor starten und schnell die Seeventile auf. Es war geschafft und er Bootseigner überglücklich, das ist doch was!
Ja, Vineta, die sagenumwogene Stadt, welche in jeder Ecke der Ostsee vermutet wird, auch hier vor der Küste Koserows und Lütten Orts. Ein Riff ist danach benannt. Vineta, Stoff für Theaterstücke aus der Sage geboren und Stoff für Spekulationen.
Bei mäßigen Wind haben wir dann gegen Abend abgelegt und sind nach Fahrt mit wenig Wellen in der Marina Karnin angekommen.
Im nachbarlichen Zollhafen war Musik zu hören, die kam von der SABRINA, einem Segelschiff. Banjo, Trompete und Waschbrett, sowas lob ich mir.

QSL-Karte DL0MFK/LH 2016
Tasso, DL5ZKk bei der Reparatur des Baluns
Jochen, DM4JO im Funkbetrieb
Der Einspeisepunkt der T2FD Antenne
letzte Arbeiten am Beam
Wolfgang, DL2ARN beim Morsen aus dem Auto
Alex, DH1NAX; Max, DN1MAX und Torsten, DL4APJ beim Funkbetrieb
Der Leuchtturm vom Stettiner Haff gesehen
auch nachts ging es weiter
Nachtbeleuchtung an der Station von DL2ARH
es ist noch Suppe da
Blick von unserem Standort aus
Rost brennt
Ilona, DG1ASK und Rolf, DL2ARH
unser Kaffeewasser
Station DL5ZA
Station DL4APJ
Udo, DL2AQI beim Morsen
Alex, DH1NAX beim Aufbau des Beams - Spaß muss sein
 

Blog vom 22.08.2017

In Karnin war die Luft radioaktiv und Sumbarcher Bratwörschtel

Wir feiern 15 Mal ILLW mit dem Team von DL0MFK

Es hat mal wieder viel Spaß gemacht, das Team hat wieder gepasst, die Technik hat mitgespielt und viele nette Verbindungen sind ins Log gekommen.
Von meiner Seite als Rufzeichenverantwortlicher für DL0MFK dafür meinen herzlichen Dank.
Wir haben dank der Initiative von Torsten DL4APJ jetzt auch eine neugestaltete Webseite
unter www.dl0mfk.de. Jetzt mal eine paar Worte für unsere Mitleser, welche mit dem Begriff
ILLW noch nix anfangen können. Seit 1994 findet einmal im Jahr das Internationale Leuchtturm – und Feuerschiff-Wochenende statt. Funkamateure aus vielen Ländern der Welt bauen ihre Technik in Sichtweite, denn das ist Bedingung, von Leuchttürmen oder Feuerschiffen auf. Einige Teams haben das Glück in Feuerschiffen oder auf Leuchttürmen ihren Standort zu beziehen, was natürlich toll ist. Wir das Team um DL0MFK/LH hatten bis zum Verkauf des Leucht-und Lotsenturmes und deren Umbau zu einem Hotel (http://www.lotsenturm-usedom.de/story/20/2520.html) ebenfalls diese Möglichkeit, welche nun leider entfallen ist. Dafür sind wir auf der großen Wiese vor dem Leuchtturm direkt am kleinen Sportboothafen bei Vadder Gentz, es war eine bekannte Adresse bei Seglern und Motorbootfahrern.
Das Internationale Leuchtturm – und Feuerschiff-Wochenende ist kein Contest(Wettbewerb) sondern ein Event mit internationaler Beteiligung. Es soll an die oft schwierigen Arbeitsbedingungen erinnern, unter denen früher die Leuchtturmwärter ihren Dienst versehen mussten. Sie waren oft Wochen oder sogar Monate an entlegenen und unwirklichen Orten auf sich allein gestellt für die Bedienung, Wartung und Reparatur der Anlagen auf dem Leuchtturm. Ohne diese Navigationshilfen ist auch heute im Zeitalter von GPS eine sichere Schifffahrt nicht möglich.
In den 30’er Jahren des letzten Jahrhunderts haben in Schottland Leuchtturmwärter im Zusammenhang mit der aufkommenden Funktechnik damit begonnen sich regelmäßig im Kurzwellenbereich Schiffsmeldungen und auch persönliche Nachrichten auszutauschen. Die übliche dabei benutzte Übermittlung war und ist es heute noch bei Funkamateuren die Morsetelegraphie, denn Sprechfunk wurde erst viel später entwickelt. Funkamateure aus aller Welt arbeiten heute noch mit diesem Übertragungsverfahren aus Punkten und Strichen. Morsetelegraphie ist Weltkulturerbe, welches Funkamateure pflegen. Außerdem ist bei schwierigen Empfangsbedingungen das Morsen vorteilhaft, da hier das menschliche Ohr als „Decoder“ unschlagbar ist.
Dieses Jahr wird das Team um DL0MFK/LH zum 15. Mal am Leucht-und Lotsenturm in Karnin am Stettiner Haff die Luft dort „radioaktiv“ machen.
Seit 2003 treffen wir uns jedes Jahr am 3. Wochenende im August. Es sind Funkamateure aus Thüringen und anderen Distrikten. Wir sind ein Stammteam und jedes Jahr kommen neue Funkamateure zu Gast oder bleiben dann langjährig im Team.
Am Freitag des Events ist Anreisetag, nachmittags werden die Antennen aufgebaut und getestet. Dann kommt unsere Tradition dran, frische Thüringer Bratwürste vom Holzkohlengrill. Sie sind wirklich frisch denn Freitagfrüh vor der Abreise aus Thüringen dort gekauft.
Wer auf unsere Webseite www.qsl.net/dl0mfk schaut kann sich von dem Treiben überzeugen.
Die Zeit wird mit Fachsimpeln das Vorstellen der selbstgebauten Geräte, Erfahrungsberichten und Tests verbracht.
Der Samstag und der Sonntag bis nachmittags ist der Hauptaktivitätstag. Auch Samstag wird das Gruppenfoto erstellt.
Bisher haben wir über 12.000 bestätigte Funkverbindungen in alle Welt. Wir hatten auch das Glück das in diesem Zeitraum ein Sonnenfleckenmaximum war, so fiel Vieles leichter. Herausragende Weitverbindungen erfolgten von unserem Team, natürlich in Morsetelegraphie, nach Hawaii zum Makapuu-Point und zu den Falklandinseln. Auch dieses Jahr sind wieder rund 800 Funkverbindungen dazugekommen.
Der Leucht- und Lotsenturm ist gleich neben der „Haffschänke“ von Vadder Gentz ein bekannter Anlaufpunkt unter Skippern, berühmt wegen Sülze und Bratkartoffeln, so war es halt http://www.haffschaenke.de/. Leider ist ab diesem Jahr die Haffschänke geschlossen, eine bekannte Institution geht so aus uns unverständlichen Gründen dem Sonnenuntergang entgegen. Also bleibt uns nur die Wiese vor dem Leuchtturm und Selbstversorgung. Leider macht das Gelände einen jämmerlichen Eindruck. Rechts und links des Sportboothafens eine „Partymeile“ mit Kunstpalmen und schwimmender Bar, passt nicht so ganz zum einbrechenden Steg. Den Fährmann Ulli mit seiner Nordwind haben wir auch nicht mehr gesehen. Insgesamt haben wir auf unserem Usedom-Törn in jedem Hafen von Seglern und Motorbootfahrern nur schlechte Meinungen zur Haffschänke und den dortigen Betreibern erfahren. Ähnlich unfreundlich ist die Imbiss-Dame im Zollhafen. Sie hat auch gleichzeitig das Amt des Hafenmeisters inne. Auch hier passen Auftreten und Service nicht zusammen.
Anzurechnen ist, dass wir vom ehemaligen Wirt, Franz Gentz, Strom bekamen und wir die
Toiletten und Duschen benutzen konnten, ein nicht zu unterschätzender Vorteil. Wir hoffen das nächstes Jahr und die Jahre bis zu unserem 20 jährigen Jubiläum weiterhin diese Möglichkeit besteht.

Fotos vom QRP- und Selbstbautreffen Thüringen am 09.06.2017 im Silberthal

QRP und Selbstbautreffen, Thüringen 2017
QRP und Selbstbautreffen, Thüringen 2017
QRP und Selbstbautreffen, Thüringen 2017
QRP und Selbstbautreffen, Thüringen 2017
QRP und Selbstbautreffen, Thüringen 2017
QRP und Selbstbautreffen, Thüringen 2017
QRP und Selbstbautreffen, Thüringen 2017
QRP und Selbstbautreffen, Thüringen 2017
QRP und Selbstbautreffen, Thüringen 2017
QRP und Selbstbautreffen, Thüringen 2017
QRP und Selbstbautreffen, Thüringen 2017
QRP und Selbstbautreffen, Thüringen 2017
QRP und Selbstbautreffen, Thüringen 2017
QRP und Selbstbautreffen, Thüringen 2017
 



Einen genauen Bericht findet man beim Lötlabor-Jena.

OV Suhl / Zella-Mehlis - X31 und Förderverein Schneekopf bastelten mit Kindern zur Kinder-Kultur-Nacht in Suhl am 27.05.2017

Am 27.Mai diesen Jahres organisierte die Stadt Suhl, wie in jedem Jahr, eine Kinder-Kultur-Nacht. Diese findet jedes Jahr unter einem neuen Thema statt.
Dieses Jahr war als Thema der Wilde Westen gewählt.
Wir hatten schon, wie in den Jahren zuvor, Zuwendungen bei der Stadt Suhl beantragt. Diese Zuwendungen erhielten wir dann von der Sparkasse. Dafür kaufen wir Bausätze und bastelten mit interessierten Kindern.
Das Motto für uns lautete vom „Rauchzeichen zum Morsezeichen.“
Die Rauchzeichen überließen wir dem Schmied mit seiner mobilen Schmiede.
Die Fähigkeiten Morsezeichen zu hören, konnten die Kinder beim Herbert DL4AWK testen, der ihnen auch Antennen und Wettersonden erläuterte.
Gebastelt wurde mit Thürk (DL5TW), der eine spezielle Schaltung für Reißnägel-Montage entwickelt hatte. Die Kinder staunten nicht schlecht wenn beim öffnen seines "Geheimkoffers" der Alarm ertönte.
Morsetasten, Atommodelle, Blinker Door Bells waren im Angebot, welche durch die Kinder, mit Mario (DH6AD), Wolfgang (DL3AWK), Rainer (DM4RJS) und Rainer (DO2HRB), aufgebaut wurden.

Die Kinder waren begeistert, wenn es piepte oder blinkte und es ging wieder, unter Lampenlicht, bis kurz nach 22 Uhr, dann waren Feuerwerk und Lasershow angesagt und die Straßen leerte sich schlagartig.

Uns grüßte beim Abbauen die hoch über uns sichtbare ISS vom Himmel.

Danke an Rainer, DO2HRB für die Zuarbeit und die Fotos

Programm der 12. Kinder-Kultur-Nacht in Suhl
Herbert, DL4AWK morste mit den Kindern und erläuterte Antennen und Wettersonden.
Thürk, DL5TW bastelt mit Kindern an einer Schaltung für Reißnägel-Montage.
Mario, DH6AD, ...
... Wolfgang, DL3AWK, ...
... und Rainer DO2HRB, betreuen jeweils einen Bastelplatz.

Treffen der Funkamateure des Distriktes Thüringen am 13.05.2017 in Bad Klosterlausnitz


2017-05-14

Entgegen dem Wetterbericht hatten wir zum Treffen der Funkamateure des  Distriktes Thüringen angenehmes Wetter mit Sonnenschein und lauem Wind. So konnte ein Ballonstart in das Programm eingeschoben werden.
Der Ballon wurde nach dem Vortrag von Felix, DL5XL zu seinen Aktivitäten in der Antarktis gestartet. Per APRS kann man den Ballon verfolgen
https://tracker.habhub.org/#!mt=roadmap&mz=11&qm=1_day&f=DL3YC-14 oder unter dem Link
https://aprs.fi/#!mt=roadmap&z=10&call=a%2FDL3YC-14&timerange=21600&tail=21600,
eine schöne Sache.
Wir konnten gegen 10:00 Uhr das Treffen eröffnen, traditionell folgte die Pokal-, Trophy- und Urkundenverleihung für Erfolge in den Funkwettbewerben. Hier auch eine herausragende Leistung von Felix, DL5XL, welcher unter DP1POL aus der Antarktis die Thüringen-Trophy erarbeitet hat.
Für Peter, DJ2AX war es auch ein besonderer Tag, ihm wurde die Distrikts-Ehrennadel für seine Tätigkeit als Prüfungsbeisitzer und seine Aktivitäten in der Jugendarbeit verliehen, herzlichen Glückwunsch.
Technisch sehr interessant zur Geschichte der Nachrichtentechnik war der Vortrag von Karsten, DL3HRT zu Chiffriermaschinen mit praktischer Vorführung. Nach der Mittagszeit informierte uns Michael, DL6MHW zum Stand der Vorbereitungen und der Durchführung des WRTC - "World Radiosport Team Championship".
Den Abschluss der Vorträge war die Vorstellung eines 6cm-Transverters durch Matthias, DM5CT.
Auf dem Parkplatz fanden einige OMs ein paar Bastelgegenstände für ihre Projekte beim "Kofferraumflohmarkt".
Für den Bau von Antennen konnte uns HAMROPE mit Isolatoren, Einspeisungen und Abspannmaterial professionell versorgen.
In unserer Liste, welche am Eingang von Ilona, DG1ASK gepflegt wurde sind 76 Funkamateure aus verschiedenen OVs und Distrikten eingetragen, aber leider, wie immer haben sich nicht alle eingetragen, die im Freigelände geschätzte Dunkelziffer lag so um 25 Personen, so können wir von ca. 100 Besuchern ausgehen, wir finden ein gutes Ergebnis.
Wie immer ist nach dem Treffen wie vor dem nächsten Treffen! Vorschläge und Anregungen nehmen wir gern entgegen.

73 Rolf, DL2ARH
stellv. DVX

Auf der Webseite des OV Gera - X20 ist ebenfalls ein Bericht aus der Sicht des OV X20 veröffentlicht.

Anmerkung der Red.: Vielen Dank an das gesamte Org.-Team für Die Organisation und Durchführung eines schönen und interessanten Treffens.

Im Anschluss an den Bericht vom Rolf noch einige Fotos vom Thüringentreffen. Danke an Ilona, DG1ASK; Rolf, DL2ARH; Torsten, DL4APJ; Ralf, DL4MW und Kalle, DM3BJ für die Zuarbeit der Fotos.

Thüringentreffen 2017 in Bad Klosterlausnitz
Thüringentreffen 2017 in Bad Klosterlausnitz
Thüringentreffen 2017 in Bad Klosterlausnitz
Thüringentreffen 2017 in Bad Klosterlausnitz
Thüringentreffen 2017 in Bad Klosterlausnitz
Thüringentreffen 2017 in Bad Klosterlausnitz
Thüringentreffen 2017 in Bad Klosterlausnitz
Thüringentreffen 2017 in Bad Klosterlausnitz
Thüringentreffen 2017 in Bad Klosterlausnitz
Thüringentreffen 2017 in Bad Klosterlausnitz
Eröffnung und Begrüßung durch den stv. DV Rolf, DL2ARH
Eröffnung und Begrüßung durch den stv. DV Rolf, DL2ARH
Thüringentreffen 2017 in Bad Klosterlausnitz
Thüringentreffen 2017 in Bad Klosterlausnitz
Thüringentreffen 2017 in Bad Klosterlausnitz
Thüringentreffen 2017 in Bad Klosterlausnitz
Unser DV Roland, DK4RC übergibt ...
... die Thüringen Trophy an Felix, DL5XL für 40 bestätigte Thüringer DOK ...
... sowie 80 QSOs mit Thüringer Stationen unter DP1POL aus der Antarktis.
Weiterhin überreichte er einen Scheck an Michael DL6MHW zur Unterstützung der WRTC 2018 in Deutschland
Thüringentreffen 2017 in Bad Klosterlausnitz
Peter, DJ2AX wird mit der Distrikts-Ehrennadel ausgezeichnet
Peter, DJ2AX wird mit der Distrikts-Ehrennadel ausgezeichnet
Ralf, DL2ARJ wurde für seine 60-jährige Mitgliedschaft im DARC geehrt. Diese Ehrung wurde stellvertretend von seinem Sohn Uwe, DL2APJ in Empfang genommen.
Ralf, DL2ARJ wurde für seine 60-jährige Mitgliedschaft im DARC geehrt. Diese Ehrung wurde stellvertretend von seinem Sohn Uwe, DL2APJ in Empfang genommen.
Die Pokale für die Sieger in den Wertungen zum Thüringer Contestpokal KW und UKW
Die Sieger und Platzierten im Thüringencontest: v.l. Bernd, DL8BH/DL0THR; Matthias, DG0OKW/DL5L; Thürk, DL5TW für X31; Uwe, DL2APJ für X22; Ralf, DL4MW und Thea, DJ1TH/DL0YLX
Ron, DL4ME gewinnt den Thüringer CW-Pokal mit 18842 CW-QSO im Jahr 2016
Die Bandsieger im Thr. Contestpokal UKW: v.l. Stefan, DL4FNM; Ralf, DL4MW und Jörg, DG6FM
Thr. Contestpokal UKW Einmannwertung: v.l. Ralf, DL4MW, Günter, DK5AJ und Jörg, DG6FM
Thr. Contestpokal UKW Mehrmann und OV-Wertung: v.l. Roland, DK4RC für DL0GTH; Ben DL5ANT für DR1T; Uwe, DL5ALW für X06 ;Ralf, DL4MW für X30 und der Referent UKW-Funksport, Günter, DK5AJ und Jörg, DG6FM Jürgen, DG0ONW
Sieger und Platzierte im Thr. Contestpokal KW: v.l. Matthias, DG0OKW für DL5L; Ben, DL5ANT für DF0HQ; Udo, DL2AQI für DF0CI; Heinz, DL2ANM für X40; Roland, DL5ANS für X23, Ron, DL4ME und der DV Roland, DK4RC
"Arbeiten und Funken in der Antarktis" ein Vortrag von Felix, DL5XL/DP1POL
"Arbeiten und Funken in der Antarktis" ein Vortrag von Felix, DL5XL/DP1POL
"Arbeiten und Funken in der Antarktis" ein Vortrag von Felix, DL5XL/DP1POL
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"Arbeiten und Funken in der Antarktis" ein Vortrag von Felix, DL5XL/DP1POL
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Thüringentreffen 2017 in Bad Klosterlausnitz
Thüringentreffen 2017 in Bad Klosterlausnitz
Ballonstart zum Thüringentreffen
Ballonstart zum Thüringentreffen
Ballonstart zum Thüringentreffen
Ballonstart zum Thüringentreffen
Der "Kofferraumflohmarkt" zum Treffen
Der "Kofferraumflohmarkt" zum Treffen
Der "Kofferraumflohmarkt" zum Treffen
Thüringentreffen 2017 in Bad Klosterlausnitz
Thüringentreffen 2017 in Bad Klosterlausnitz
"Faszination Chiffriermaschinen" ein Vortrag von Karsten, DL3HRT
"Faszination Chiffriermaschinen" ein Vortrag von Karsten, DL3HRT
"Faszination Chiffriermaschinen" ein Vortrag von Karsten, DL3HRT
"Faszination Chiffriermaschinen" ein Vortrag von Karsten, DL3HRT
"Faszination Chiffriermaschinen" ein Vortrag von Karsten, DL3HRT
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"Vorstellung der WRTC in Deutschland" ein Vortrag von Michael, DL6MHW
"Vorstellung der WRTC in Deutschland" ein Vortrag von Michael, DL6MHW
"Vorstellung der WRTC in Deutschland" ein Vortrag von Michael, DL6MHW
"Aufbau des neuen fernbedienbaren 6 cm-Transverter bei DL0GTH" ein Vortrag von Matthias, DM5CT
"Aufbau des neuen fernbedienbaren 6 cm-Transverter bei DL0GTH" ein Vortrag von Matthias, DM5CT
"Aufbau des neuen fernbedienbaren 6 cm-Transverter bei DL0GTH" ein Vortrag von Matthias, DM5CT
"Aufbau des neuen fernbedienbaren 6 cm-Transverter bei DL0GTH" ein Vortrag von Matthias, DM5CT
"Aufbau des neuen fernbedienbaren 6 cm-Transverter bei DL0GTH" ein Vortrag von Matthias, DM5CT
"Aufbau des neuen fernbedienbaren 6 cm-Transverter bei DL0GTH" ein Vortrag von Matthias, DM5CT
 
 

Mining Aktivity von DO2HRB und DO3GEO

GLückauf Thüringen Heft 32

27.04.2017

Rainer, DO2HRB hat im Heft Nr. 32 der Zeitschrift "Glückauf Thüringen" einen Artikel über "Mining Aktivity" also Bergwerksaktivierungen von DO2HRB und DO3GEO veröffentlicht. Diesen hat er uns dankenswerter Weise auch für die Distrikts-Homepage zur Verfügung gestell. Vielen Dank dafür.





 

 

Im folgenden der Beitrag von Rainer, DO2HRB:

IGARAG Logo
Bergbau-Diplom
Silberstraßen-Diplom
Louise-Trophy
Louise-Trophäe
F60-Diplom

Mining Aktivity (Bergwerksaktivierungen)


Am Samstag dem 12.02 startete ich zur Erstaktivierung des "Schwarzen Crux", dem Besucherbergwerk im schönen Vessertal, wo man vor vielen Jahren Eisen geschmolzen hat.

 

Was bedeutet Erstaktivierung eines Bergwerkes?

In jeder Branche, in jeder Sparte, in jedem Verein, treffen unterschiedliche Interessen, Spielarten, Nuancen aufeinander. Bei den Amateurfunkren gibt es eine Interessengemeinschaft funkender Bergleute.

Diese nennt sich IGARAG! Die Bezeichnung ist von Interessengemeinschaft funkender Bergleute in der Ruhr AG hervorgegangen und ist auf alle in Deutschland irgendwie beruflich mit dem Bergbau verbundenen Funkamateuren und Funkamateurinnen bezogen.

Das Pendant ist die FIGARAG also die Freunde der IGARAG, diese Freunde hatten kaum beruflichen Bezug zum Bergbau, zum Beispiel solche Funker(innen), die Ehefrauen sind oder die sich einfach für den Bergbau interessieren! Die Funkamateure(innen) haben in der IGARAG eine Markennummer und in der FIGARAG eine Freundschafts-Nummer, die an die Markennummern des Bergmannes (Lampennummer, Seilfahrtnummer, Schachtnummern etc.) angelehnt ist.

Nun ist Amateurfunk nicht einfach ein Hobby, sondern hier kommen die Techniker und die Sportler in vielen Schattierungen zum Zuge. Die Sportler unter den Funkamateuren habe sich Diplome ausgedacht, die man erwerben kann. Davon ist eins schöner als das andere und sie schmücken den Shacks, das ist der Funkraum, der meisten Funker. Beispiele für solche Diplome mit Bezug zum Bergbau sind das Internationale Bergbau-Diplom, das Deutsche Bergbau-Diplom, das IGARAG-Diplom oder das Silberstraßendiplom u.a., letzteres wird durch Funkamateuren aus dem Erzgebirge herausgegeben.

Auch Diplome mit Bezug auf Technik oder Mineralien sind anzutreffen. Hier zum Beispiel das Louise Diplom, mit Bezug zur Brikettfabrik Domsdorf oder das F60-Diplom, natürlich ist die Förderbrücke F-60 gemeint oder die Vulkaneifel-Trophy  oder einfach das Braunkohlen-Diplom.

Bei dem Louise-Diplom erhält man zusätzlich ein Schmuckbrikett, welches in der Brikettfabrik „Louise“ in Domsdorf gepresst wurde.

Die Vulkaneiffel-Trophy ist eine Mahagoni-Holztafel (250x200mm) mit einer in die Platte eingearbeiteten kristallinen „Olivinbombe“.

Seine Vulkaneifel-Trophy erwarb Detlef Poppendieck als SWL (Short Wave Listener), das heißt als Kurzwellenhörer, ohne die aufwendige Amateurfunklizenz erworben zu haben, sondern dieses geschah mit einer Hörerlizenz, die man bei ortsansässigen Ortsverbänden des DARC (s. o.) und des VFDB (Verband der Funkamateure in Telekommunikation und Post e. V.) erwerben kann.

Für den Erwerb der Trophys und Diplome sind Bedingungen festgelegt, die es einem gar nicht so einfach machen, dieselben zu erwerben.

 

Neben dem sportlichen Teil möchten die Bergleute damit natürlich auf Ihre zweite Heimat, auf Ihr berufliches Umfeld, wie es war, wie es ist bzw. was daraus geworden ist aufmerksam machen!

Zu den Bedingungen für den Erwerb der Diplome gehört zum Beispiel bestimmte Mitglieder der IGARAG in verschiedenen Regionen in Deutschland oder befreundeter Verbände in der ganzen Welt funktechnisch zu kontaktieren. Auch das funktechnische Erreichen bestimmter Objekte des Bergbaues kann in den Bedingungen enthalten sein.

Dazu sind die Bergbau und Hütten-Objekte in eine Liste aufgenommen und erhalten mit Erstaktivierung eine Nummer. So steht zum Beispiel für den Schwarzen Crux die Nummer MA-DL107, das bedeutet Mining Activity -Deutschland und die Laufende Nummer.

 

Nach einer erfolgten Erstaktivierung können diese Nummern von jedem Funker genutzt werden. Damit das nicht willkürlich geschieht gibt es das Projekt Bergbau und Amateurfunk. Hier bekommen die bergbaulichen oder bergmännischen Objekte, also alles was Hammer und Schlägel im Schilde führt ihre spezifische Nummer.

Bei einer Erstaktivierung muss die oder der aktivierende Funkamateure(in) vom Objekt aus 50 Funkverbindungen nachweisen. Dazu muss sich die Amateurfunk-Station auf eindeutig ausgewiesenem (durch Einzäunung oder Beschilderung), und namentlich bekanntem Bergbaugelände oder in bis zu maximal 100 m Entfernung davon befinden. Dann bekommt das Objekt die Nummer dauerhaft zugewiesen. Man kann das also nicht von zu Hause, aus dem warmen Sessel machen. Man muss vor Ort sein.

 

In Absprache mit dem Wirt des Waldgasthauses "Schwarzer Crux" der gleichzeitig Vorsitzender der Fördervereine des Bergbaumuseums und des Besucherbergwerkes ist, wurde eine solche Erstaktivierung für das Objekt "Schwarzer Crux" vorbereitet. Dabei handelt es sich, um ein Bergbaugebiet in dem verschiedene Sorten Eisenerz durch verschiedene Schächten, den Crux-Zechen gefördert wurden.

Neben dem ehemaligen Zechenhaus, das als Waldgasthaus und Pension genutzt wird, indem sich auch das Bergbaumuseum und in einem Anbau die Kaue befinden, geht es direkt zum Mundloch des Marienschachtes.

Die Erstaktivierung sollte nach der Zusage der Nummer "MA DL-107" für den "Schwarz Crux", möglichst rasch am 12.Februar 2011 14:00 bis 13.Februar 2011 gegen Mittag erfolgen.

50 Funkverbindungen mussten ja in das Log und die entsprechenden QSL-Karten, das sind Karten die für jede getätigte Funkverbindung ausgestellt und der Gegenstation über eine Vermittlungsbüro beim Deutschen Amateur-Radio-Club e.V. (DARC) zugesandt werden, mussten auf den Weg gebracht werden

Vulkaneifel-Trophy
Glück-Auf-Diplom
Mining-Aktivity-Nr MA-DL107 "Schwarzer Crux"
QSL-Karte DO2HRB
QSL-Karte von DO2HRB vom "SChwarzen Crux"
Crux - "Alte Kaue"
Bergmann im Stollen am Seismographen
MA-DL107 mit Stempel und DLFF-Nummer

In der Vorbereitung und um die Aktivierung attraktiver zu machen, lieh ich mir die Rufzeichen der Klubstationen eines Eisenerzbergwerkes aus dem Harz DF0ERZ und das Rufzeichen der Klubstation des Ortsverbandes Suhl-Zella-Mehlis DL0SZM aus. Dazu kam mein eigenes Rufzeichen DO2HRB.

Es war alles vorbereitet aber zunächst lies uns das Wetter im Stich. Schnee und Schneeregen, dazu Temperaturen um die minus 6° Celsius und eine Menge Neuschnee deuteten nicht gerade auf eine erfolgreiche Erstaktivierung hin. Es war dann auch mehr ein Rutschen als ein Fahren nach Vesser bei Schmiedefeld am Rennsteig (welches noch zu Suhl gehört).
Manch Einem ist in diesem Zusammenhang das Biosphären-Reservat Vessertal bekannt. Das auch für die Funker die sich für Flora und Fauna interessieren von Bedeutung ist. Denn es liegt in drei Flora und Fauna Regionen gleichzeitig.

Für jede gute Funkverbindung braucht es eine gute Antenne, wie beim Radio oder Fernsehen. Aber Antennenaufbau bei diesem Wetter - Nein Danke! Also stellten wir einfach eine Mobilantenne für das 80m Band, das ist ein kleiner Bereich, aus dem Kurzwellenbereich, mit dem Magnetfuß auf das Blechdach der zum ehemaligen Zechenhaus gehörenden Kaue. Für Interessierte, das ist im Spektrum ein Bereich von 3,5 -3,8 MHz, der durch Funkamateure genutzt werden darf.

Die Mobilantenne für 2 m und 70 cm, das entspricht im Spektrum den Bereichen um 145 MHz unterhalb 440 MHz also UKW, wurde direkt an das Funkgerät angeschraubt.

So recht und schlecht ging es mit der 80 m Antenne. Auf 70 cm hatten wir wenig Erfolg und auf 2 m wurden wir besser gehört als wir selbst hörten. Wir selbst hörten Störungen in Form von Krachen und Prasseln, als ob die Berggeister oder das Eisenerz ringsum die Wellen in eine von uns entfernte Richtung verbiegen oder als ob sie im Berg kegeln würden. Na ja, auch die Kompasse tun in dieser Region ihr Werk nicht!

Provisorisch stellten wir eine leistungsstärkere Antenne für höhere Frequenzen in der Kaue auf, denn bei dem Wetter trauten wir uns kaum in das Freie. Damit ging es ein wenig besser. Diese Antenne kommt bei der nächsten Aktivierung, die am 14. Mai 2011 zum Bergmannsfest stattfinden soll, vorausgesetzt es ist besseres Wetter, auf einen Mast.

Am Abend hatte ich dann 33 QSOs (das ist die Funktechnische Bezeichnung für Funkverbindungen) im Logbuch. Eine erbärmliche Ausbeute! Was sollt das am anderen Morgen werden?

Am Abend kam ich beim nach Hause fahren nicht vom Parkplatz. Es war einfach zu glatt. Dafür hatten Schnee und Schneeregen gesorgt. Also schob der Eigentümer des Bergwerkes Karl Rieger und so kam ich ins Rollen und gut nach Hause.

Am anderen Morgen war es dann erfreulich wärmer und vor allem nicht mehr so nass. So entschlossen wir uns die Windom-Antenne, das ist eine 78 m lange Drahtantenne, behelfsmäßig aufzuspannen. Als ich durch den hohen Schnee in den Wald tappte und dabei Schritt für Schritt einbrach, meinte der Karl zu mir: "Wie ein Berg-Gemsbock!"

 

Zuerst sendete ich noch mit dem 80 m Stab, wurde in die IGARAG-Runde aufgenommen, aber mehr schlecht als recht gehört. IGARAG-Runden, das sind die Freunde und Mitglieder IGARAG, die sich zu bestimmter Zeit auf der Frequenz 3,671 MHz, sonntags, 09:30 UTC treffen und dort Informationen austauschen oder einfach „Klön-snacken“!

Diesmal ging es um ein Treffen im Stolberg mit einem Besuch in Frankenhausen und um die Erstaktivierung des Schwarzen Cruxes und gleichlaufenden Erstaktivierungen in Marienberg im Erzgebirge.

Kräftiger wurde ich gehört und hörte die Funkfreunde auch lauter und deutlicher nach dem ich die Windom-Antenne angeschlossen hatte. Nun bekam ich die Teilnehmer der IGARAG-Runde in das Logbuch. Bis zum Mittag versuchte ich einige weitere Verbindungen herzustellen, was bei dem an diesem Wochenende übervollen Band, es fanden zahlreiche funktechnische Wettbewerbe europaweit statt, jedoch mit Schwierigkeiten verbunden war. Mittags wurde dann die Erstaktivierung erfolgreich abgeschlossen. 57 Funkverbindungen waren im Logbuch und es hatte Spaß gemacht.

 

Dem Karl Rieger, Wirt und Eigentümer des Gasthauses Schwarzer Crux, der auch Vorsitzender der am Schwarzen Crux wirkenden  Bergbauvereine ist, danke ich für seine Unterstützung beim Aufbau und dafür das er auch in dem doch kalten, da unbeheizten Büro neben der Kaue, ein Heizgerät zur Verfügung stellte! Ohne dieses kleine Gerät hätte ich wohl das Handtuch werfen müssen,

 

Ein Stempel mit dem Logo des Bergmannes, wie es am Zechenhaus zu finden ist, habe ich, für Funkaktivitäten, fertigen lassen. Dieser Stempel ist bei Karl Rieger im Waldgasthaus hinterlegt und kann durch jede Funkfreundin oder jedem Funkfreund genutzt werden, der Interesse hat vom „Schwarzen Crux" aus die Mining-Activity-Nr.: MA DL-107, wie wir Funker sagen, „in die Luft bringen“ zu bringen.

 

Nach dem ich das Objekt Schwarzer Crux mit dem Besucherbergwerk, Bergbaumuseum und Waldgasthof im Zechenhaus zum Ersten Mal aktiviert hatte, wurden dort eine stationäre Kurzwellenantenne installiert und hunderte Funkverbindungen in alle Welt gefahren.

Blick vom Bergbauwanderweg zum Ringberghaus
Bergbauwanderweg "Ringberg"
Bergbauwanderweg "Ringberg"

Bergbauwanderwege in Suhl unter anderem am Domberg, im Pochwerksgrund und am Ringberg bieten sich für weitere Aktivierungen an. Aber auch Bergbauobjekte in der näheren und weiteren Entfernung wie die Gruben der Kaliwerke und Thüringer Spatgruben.

Im Bergbaugebiet am Ringberg wurden Kupfererz-, Brauneisen- und Braunstein gefunden.

Der Bergbaupfad im Gipfelbereich des Ringbergs ist sehr kurz und führt zu Abbaustätten an denen Roteisenerz gefördert wurde. Der nur 400 m lange Bergbaupfad nimmt seinen Anfang auf dem unteren Parkplatz des Ringberghotels an der ehemaligen Zeche "Gott hilft" und führt gut ausgeschildert bis zum Stollenmundloch des Butterbrunnen-Stollen, der zu den sagenumwobenen Zeugnissen des historischen Bergbaus in Suhl zählt. Er dient, wie die Stollen und Kammern der Crux zu den Winterquartieren der Fledermäuse. Diesen Bergbauwanderweg am Ringberg wählte ich aus, um zügig zum Erfolg zu kommen.

Er kreuzt den Zufahrtsweg zum Ringberghotel (http://www.ringberghotel.de) und ist mit dem PKW gut erreichbar. Außerdem ist der Ringberg ein guter Funkstandort von dem man in Zukunft ohne großen Aufwand weitere Aktivierungen durchführen kann.

Immer gegen Abend begab ich mich da hoch und mit dem Strom aus der Autobatterie machte ich circa. 2 Stunden Betrieb, indem ich mich in verschiedene Amateurfunk-Runden hinein meldete.

Z-Runde (die Runde der Funker die TELEKOM-Angehörige sind), IPA-Runde (die Runde der Polizeiangehörigen), Notfunk-Runde (Funker die sich mit Not- und Katastrophenfunk beschäftigen), DIG-Runde (das sind Funker die sich hauptsächlich mit dem Sammeln von Diplomen beschäftig) und viele andere. So kamen vom Mittwoch bis Sonntag kamen 115 QSO zusammen, also mehr als bei der Erstaktivierung des Schwarzen Crux.

In den Runden sind die QSO schnell abgewickelt und man macht die Kfz-Batterie nicht leer.

Die anderen Bergbauwanderwege in Suhl sind ein Heimspiel und da habe ich noch genug Zeit, um von dort aktiv zu werden.

Kalischacht II - Sünna
Kalischacht I - Unterbreizbach, Haupteingang
Kalischacht I - Unterbreizbach
Kali - Das Land der "Weißen Berge"

Fast ein Heimspiel sind auch die Aktivierungen der thüringischen Kaligruben im Land der „Weißen Berge“. Die Verwandten meiner Ehefrau waren fast alle bis 1990 im Kali-Bergbau tätig und einige sind es noch. Deshalb nahm ich mir für günstiges Wetter die Aktivierung der zur Kali & Salz AG gehörigen Grube Schacht II in Sünna vor.  Das geschah dann auch am 15. und 16.09.2012.

Den Verantwortlichen der Gruben hatte ich brieflich angeschrieben, aber da gab es scheinbar kein Interesse. Er hatte jedenfalls auf mein Schreiben nicht reagiert, so musste ich mit echtem Portabel-Equipment auskommen.

Der Generator fiel nach einer halben Stunde aus unerklärlichen Gründen aus. Aber der mitgeführte Bleigel-Akku, der meinen FT-897D mit automatischem Tuner versorgte, leistete mir treue Dienste.

Am Samstag arbeitete ich vorrangig mit Yagi-Antennen im 2m- und 70cm-Band (also UKW).

Hier erreichte ich den ersten Teil der notwendigen QSO durch Teilnahme am Thüringen-Contest (einem Wettbewerb der durch die im Land Thüringen beheimatet Funkamateure organisiert und durchgeführt wird). Desweiteren funkte ich über die erreichbaren Relaisfunkstellen, die die Funkreichweite erweiterten.

Am Sonntag nahm ich denn an der schon erwähnten IGARAG-Runde teil. Da diese im 80m Band läuft befestigte ich meinen Halb-Teleskopmast HTM 10, der zur Ausrüstung der NVA gehörte, an einer Straßenlampe, hob den Speisepunkt in circa 10 m Höhe und zog die Schenkel meiner Windom-Antenne an der zum Grubengelände gehörenden Umzäunung entlang.

Einem Angehörigen der Grubenwehr fiel die Aktion auch auf. In der Nacht war in der Grube die Telefonanlage ausgefallen und er glaubte ich könnte daran schuld sein!

 

Beim Verantwortlichen des Projektes Bergbau und Amateurfunk Thomas DG2DCI hatte ich im Frühsommer für die Gruben in der Rhön die MA-DL-Nummern erhalten. MA-DL 113 für die Grube Schacht II in Sünna (http://www.k-plus-s.com/de/standorte/europa/deutschland/ks-kali-werra-suenna.html) und die Grube Unterbreizbach MA-DL 112 (http://www.kali-gmbh.com/dede/company/locations/europe/unterbreizbach.html), beide zur Kali und Salz (K+S AG) Aktiengesellschaft gehörend.

Zum Abschluss der Erstaktivierung des Schachtes II Sünna hatte ich 98 QSO in das Logbuch eintragen können. Also mehr als genug.

 

Durch einen Krankenhausaufenthalt, musste ich die beste Zeit des Jahres verstreichen lassen, wollte aber die Aktivierung der Gruben zu denen die Nummern zugeteilt worden waren noch in diesem Jahr realisieren. Als zweiter Termin bot sich natürlich das Wochenende, an dem die Sankt-Barbara-Party stattfindet an. Auf Grund der geographischen Lage, nicht von einem erhöhten Standort und einem nach Osten abfallendem Gelände, erwartete ich nicht, meinen im vergangen Jahr erreichten Platz bei der Party verbessern zu können. Folglich legte ich den Schwerpunkt auf die Erstaktivierung.

Am Samstag gegen Mittag machte ich mich auf den Weg, um die ca. 90 km bis zur Grube hinter mich zu bringen. In Unterbreizbach angekommen, habe ich erst Fotos mit der Handykamera geschossen.

Dann habe ich einen Standort in der Nähe des Hauses meines Schwagers gesucht. Angeboten hat sich ein Plätzchen neben dessen Garten mit Blick auf das Grubengelände, welches unmittelbar vor mir und unter mir lag.

Fünf 5 Meter bis zum Stromanschluss und ein Baum, um den kurzen Schenkel der als Inverted-V gespannten Windom zu befestigen. Für den langen Schenkel der Antenne fand sich kein hohes Objekt, so befestigte ich diesen Schenkel in einen hochgewachsenen Strauch. Der Speisepunkt war wieder am Teleskopmast in etwa 10 m Höhe gehoben. An der Spitze des Mastes war zusätzlich eine Log-Periodik-Antenne für 2m und 70 cm, um die umliegenden Relais erreichen zu können. Die Relais Wasserkuppe DB0WAS, Hoher Meißner DB0XM, YOGI-Bär DB0YB und Monte Kali DO0MK, alle in Hessen, waren sehr gut erreichbar. Allerdings über das Relais DO0MK, dem Relais auf der Halde des Kaliwerkes bei Heringen, meldete sich, trotz mehrfacher Versuche und Vorankündigung der Aktivität nur eine Station.

Mein Hausrelais, das auf dem Schneekopf, erreichte mich mit einer Feldstärke von 5 überraschend gut, so dass ich dort einige QSO fahren konnte. Bis gegen 20 Uhr rief ich dann auf den verschiedensten Frequenzen. Dann waren der Strom und die Antenne schnell abgeklemmt. In der Zwischenzeit war ich eingeschneit oder besser mein Auto war mit etwa 2 cm Schnee bedeckt! Die Luftfeuchtigkeit hatte merklich zu- und die Temperatur abgenommen.

Mein Schwager versorgte mich mit einem Rostbrätel.

Übernachtung hatte ich in einer kleinen preiswerten Pension in der Nähe des Standortes gebucht.

Ein Hefeweißbier während des ins Reine-Schreiben des Logbuches und ab ging es in die Koje.

6:30 Uhr hielt es mich nicht mehr im Bett. Ich wollte pünktlich 7:00 Uhr UTC bei der St.-Barbara-Party dabei sein. Ein ausreichendes Frühstück in der Pension, dann auf zum Standort.

Unterwegs wollte ich noch Fotos vom Land der „Weißen Berge“ machen, denn die Kieserit-Halde bei Unterbreizbach hat eine beängstigende Größe erreicht und da sollte noch ein Foto geschossen werden.

Aber denkste, es war alles in Nebel gehüllt und das Schneetreiben hatte auch wieder eingesetzt. 15 Minuten vor der Angst war ich QRV, also funkbetriebsbereit. Ich rief auf 3,633 MHz zunächst erfolglos.

Dann erreichte ich viele Stationen im gleichzeitig laufenden Berlin-Brandenburg-Contest.

Obwohl die St. Barbara Party bis 11:30 UTC gehen sollte, waren ab etwa 10:00 UTC von meinem Standort keine Stationen mehr zu hören. So entschloss ich mich zum Abbau, der sollte dann auch knapp eine Stunde dauern. Es hatte wieder Schneefall eingesetzt, die Außentemperatur war auf ca. -4° Celsius gefallen. Mein Auto war wieder von einer 3 cm starken Schneeschicht bedeckt. Während des Funkbetriebes waren die Fensterscheiben beschlagen und durch die Scheiben, war nichts mehr zu sehen.

Eine knappe Stunde Einfahren des Mastes und Einrollen der Kabel. Durch die Luftfeuchtigkeit und den Schneefall war der Teleskopmast eingefroren und es brauchte die Anstrengungen zweier Personen, um ihn wieder einzufahren. 65 QSO waren in das Logbuch eingetragen. Pünktlich um 12 Uhr Lokalzeit war die Aktion beendet und ich konnte, bei meinem Schwager, ein gute Gulaschsuppe genießen.

Nachdem ich bei meiner Verwandtschaft noch einiges erledigt hatte wagte ich mich auf den Heimweg.

Wagte ist richtig, denn auf dem Hinweg waren die Straßen Schnee und frostfrei, auf dem Rückweg jedoch vereist und verschneit. In der Rhön war nichts von einem Winterdienst zu sehen und zu spüren. Überfrorene und verschneite Straßen. Da merkte man, wer noch mit Sommerreifen fuhr.

Gegen 15:00 Uhr Lokalzeit hatte ich dann meine Ausrüstung wieder verstaut und konnte mit meiner Familie Kaffee und frisch gebackene Plätzchen genießen und Pläne für die nächste Aktivierung machen!

Grube Catterfeld - Der Felsenkeller

Diese fand im Gebiet des Altbergbaus in Catterfeld statt. Ich hatte für dieses Objekt die NR. MA-DL 120 zugeteilt bekommen. In dieser Ortschaft findet man Rudimente des Bergbaues nach Kobalt, die vom ortsansässigen historischen Verein erforscht werden. Ein bekannter Funkfreund Lutz, DJ3AX unterstützte die Aktion gemeinsam mit seiner Ehefrau Angela, die auch Funkamateurin mit dem Rufzeichen DL1RMI ist. Wieder an einem Wochenende bauten wir unsere Stationen und Antennen an einem Grundstück mit der Bezeichnung „Kaue“, unmittelbar neben dem Eingang des Felsenkellers auf.

1845/46 wurde versucht, mittels eines Stollens das Kupferschieferflöz zu erschließen. Dieser Versuch blieb erfolglos, aber ab 1860 konnte der Wirt der Gemeindeschenke den Stollen als "Felsenkeller" nutzen und Bierfässer darin lagern.

Unsre Erstaktivierung konnte auch erfolgreich abgeschlossen werden. Ich hatte 64 QSO im Logbuch und Lutz hatte 33 Funkverbindungen abwickeln können. Erstaktivierung erfolgreich abgeschlossen. Glückwunsch und Dank an Lutz und seine Angela!

v.l. Lutz, DJ3AX und Angela, DL1RMI an der Grube Catterfeld
v.l. Lutz, DJ3AX und Rainer, DO2HRB an der Grube Catterfeld
Wo ist die richtige Wellenlänge? :-)

Wie geht es weiter?

In der Warteschleife sind noch die Saalfelder Feengrotten, für die die MA-DL Nummer schon erteilt ist, die aber wegen gesundheitlicher Probleme und einem Gesamtausfall der Technik noch nicht aktiviert werden konnten.

Zur Aktivierung stehen aber auch Bergbauobjekte, wo von den Betreibern ein Interesse signalisiert wurde! Darüber Hinaus ergab sich im Herbst dieses Jahres die Möglichkeit mit einem weiteren Funkfreund der Mitglied in der oben erwähnten IGARAG ist, gemeinsame Sache zu machen.

Detlef Poppendieck der in Leipzig studierte und im Erzgebirge gebürtig ist, arbeitete in der Saline Stadtilm. Gemeinsam werden wir die Aktivierung der Feengrotten Saalfeld zu Ende bringen und ich werde mich auch an Detlefs geplanten Bergwerksaktivierungen beteiligen.

Detlef hat die Erstaktivierung der Saline Oberilm - Technisches Denkmal in 99326 Stadtilm (DL 129) erfolgreich abgeschlossen und hat sich die Aktivierung der Bergbauobjekte Hochofenmuseum Neue Hütte in 98574 Schmalkalden (DL 130), Schaubergwerk Finsterthal in 98574 Schmalkalden (DL131)
Schaubergwerk Volle Rose 98693 Ilmenau (DL132), und die Bohrturm 5 der Saline Oberilm in 99326 Dörnfeld (DL135) vorgenommen. Vieles werden wir gemeinsam realisieren!

 

Sollte sich Vereine dafür interessieren, dass wir auch Ihre Objekte, wie wir Funker sagen, in die Luft bringen, bitten wir die Vereinsmitglieder sich so frei zu fühlen, uns anzurufen!


Detlef Poppendieck            Saline Stadtilm        Telefon: 03629 3125             Email: DO3GEO(at)DARC.de
Hans-Rainer Bergmann     Schwarzer Crux       Telefon: 0171 3411624        Email: DO2HRB(at)DARC.de


Dipl.-Ing. Hans-Rainer Bergmann, DO2HRB

Distriktsvesammlung des Distrikt Thüringen am 01. April 2017 in Mühlberg

v.l. DL2ARH, DK4RC und DO3AWE
Distriktsversammlung 2017
Distriktsversammlung 2017
Arbeitsatmosphäre
Arbeitsatmosphäre
Ehrung für langjährige Mitgliedschaft
Ehrung für langjährige Mitgliedschaft
Bericht HF-Referat durch den stellv. Referenten Oliver, DJ9AO
 
2016

Wetzstein-Winterwanderung am 17.12.2016

2016-12-20

Bereits seit 2004 treffen sich Funkamateure aus Ortsverbänden in Ost-/Südostthüringen und wandern jeweils am letzten Samstag vor Weihnachten zum Wetzstein, dem höchsten Gipfel im thüringischen Teil des Frankenwaldes/Übergang zum Thüringer Schiefergebirge.
Für die 2016er Winterwanderung hatten wir ja schon im Nachgang zu unserer Vorjahreswanderung ein paar Wetterwünsche geäußert: "...sonniges Winterwetter, geschlossene Schneedecke und Raureif an den Bäumen...". Man darf ja mal träumen. :D

Doch: unser Träume wurden wahr - OK, bis auf die geschlossene Schneedecke... ;) Der Himmel zeigte sich in tiefstem Blau, die Temperaturen lagen im einstelligen Minusbereich, die Luft war trocken, und es war selbst in knapp 800 m über NN fast komplett windstill. Bäume und Pflanzen waren mit einer Raureifschicht überzuckert - ein fantastisches Bild!

Leider war die Teilnehmerzahl gegenüber den Vorjahren wiederum ein wenig gesunken: ja, wir Funkamateure werden weniger, älter, wunderlicher und seltsamer..., so dass sich trotz optimaler Rahmenbedingungen immer weniger Interessenten für solche Veranstaltungen mobilisieren lassen. Schade. :(

Doch "der harte Kern" ließ sich davon nicht beeindrucken und erlebte einen schönen Tag - ohne Weihnachtsstress! - bei angenehmen Begegnungen und Gesprächen. Natürlich kam auch das Funkhobby nicht zu kurz: es wurden etliche QSOs mit Portabelstationen im sächsischen Erzgebirge/Vogtland (Sächsicher Bergwettbewerb) geführt, und auch unser Newcomer Wieland konnte einige Verbindungen unter DN3AG loggen.

Ein besonders herzliches Dankeschön an die Gastgeber vom OV X43 für den wiederum sehr freundlichen Empfang und die liebevolle Betreuung unserer Wandergruppe.

Weitere Bilder dazu auf unserer OV-Webseite http://www.amateurfunk-gera.de.

Vy 73 de Torsten, DL4APJ

(Fotos: DO2FD, DL2ARH, DL4APJ)

Erfolgreiches Selbstbauseminar X20 und AATiS e.V. am 19.11.2016

Selbstbauseminar X20 und AATiS e.V.

2016_11_19

Nach Erfolg sah es anfangs nicht aus: Auf die Einladung zum Aufbau eines 2m-TRX mit DORJI-Modul DRA auf der Platine AS806 im Thüringenrundspruch, vielen Mails und auf unserer OV-Webseite www.amateurfunk-gera.de waren gerade mal fünf Interessenten gefolgt... Deshalb konnten wir das X20-OV-Lokal nicht nutzen, fanden aber Unterschlupf im „Treffpunkt Bieblach“ der GWB Elstertal in Gera, noch dazu kostenlos, was heute selten ist. Dank erfreulicher Resonanz aus Leipzig und Erfurt waren es doch elf Begeisterte, die mit uns ins Abenteuer SMD-Bestückung einstiegen.
Dank einer ausgezeichneten Teamarbeit konnten alle Module problemlos aufgebaut, programmiert und in Betrieb genommen werden. Micha, DB5MR, sagte: „Ich hätte es nicht für möglich gehalten, dass ich mit solchen kleinen Bauteilen so einfach ein Funkgerät zusammenbauen kann.“
Der Tiefpass von OZ4HM erwies sich wieder als absolut Nachbau sicher und erbrachte am NWT immer 55dB Dämpfung der ersten Oberwelle.
Als Messplatzchef kontrollierte Andreas, DL5CN, alle Module und konnte im Durchschnitt erstaunliche 1,3 Watt Output messen.
Winfried, DL2AWT, war unermüdlich bei Reparatur und Fehlersuche, er hatte uns auch die Räumlichkeiten organisiert.
Damit keiner von Kräften kam, kümmerte sich unser OVV Torsten, DL4APJ, um Versorgung mit Imbiss, Kaffee, Getränken und managte die Küche.
Allen OMs dafür der herzliche Dank. Besonders interessant sind die versprochenen Berichte zur Anwendung des Moduls, auf die wir gespannt warten.
Wenn sich in einem OV mindesten fünf Interessenten für ein Selbstbauseminar finden, die Organisation vor Ort übernommen wird, kommen wir auch gern zu Euch. Es darf nicht zu weit vom Hermsdorfer Autobahnkreuz entfernt sein, damit ein Tag ausreicht.
Wegen der SMD-Teile gibt es leider keinen fertigen Bausatz, aber eine Platine mit der Bezeichnung AS806P, zu der auch einige Buchsen gehören, kann unter bestellung(at)aatis.de geordert werden.
Wie alle anderen Medien und Bausätze auch beliefern wir Mitglieder auf Rechnung, alle anderen werden um Vorkasse gebeten.

73 - Peter, DJ2AX

Zur Fotostrecke geht es hier: >>http://www.amateurfunk-gera.de<<

X34-TU Ilmenau, der Distrikt X und DA0HQ stiften Zelte für die WRTC

X34-TU Ilmenau, der Distrikt X und DA0HQ stiften Zelte für die WRTC

Der OV X34-TU Ilmenau, der Distrikt Thüringen und das DA0HQ-Team stiften, in Memorian an DL3TD und DL5YY, zwei Zelte für die WRTC 2018

v.l. Lothar, DL3TD und Horst, DL5YY an der Klubstation DF0HQ


In Memorian an Lothar Wilke, DL3TD und an Horst Weißleder, DL5YY stiften der OV X34 - TU Ilmenau, der Distrikt Thüringen und das DA0HQ-Team sowie der IARU Region 1 HF Committee C4 Chairman DK4VW, jeweils ein Zelt mit Rufzeichen, Namen und Foto von DL3TD und DL5YY.

Im folgenden die Begründungen für diese postume Ehrung:

Lothar, DL3TD

DL3TD Lothar Wilke


Lothar war mehr als 40 Jahre einer unserer aktivsten Funkamateure. Er war ständig im Contest- und DX-Geschehen dabei. Was Lothar für den Aufbau der Ilmenauer Contest-Klubstation DF0HQ geleistet hat kann man an den weltweiten Erfolgen ablesen.
Er war weiterhin einer der Gründungsväter des Radio-Sportverbandes in der damaligen DDR und wurde 1990 zum 1. und einzigen Präsidenten des RSV gewählt.
Lothar stellte die Weichen für die Zusammenarbeit und Vereinigung des RSV mit dem DARC. Für seine großen Leistungen und Verdienste wurde er mit vielen internationalen Diplomen und hohen Auszeichnungen unseres Verbandes geehrt.
Als Referatsleiter für DX und HF-Funksport hat er nicht nur im DARC mit viel Fleiß und Aufopferung fortschrittliche Entwicklungen ausgelöst, sondern auch in den Gremien der IARU auf internationaler Ebene positiv koordinierend gewirkt.
Auf der Hamvention 2012 wurde Lothar in die DX and Contest Hall of Fame aufgenommen. Diese Ehrung wurde ihm postum für seine mehr als 3 Jahrzehnte währende Contest-Tätigkeit und sein überdurchschnittlich starkes Engagement für den Amateurfunk im DARC und im Rahmen der IARU verliehen.
Lothars Name steht ebenfalls für die mehrfache Erreichung des Weltmeistertitels und anderer respektabler Leistungen mit dem DA0HQ-Team, das er lange geleitet und zu immer wieder einzigartigen Leistungen angespornt hat. Ebenfalls wurden seine Erfolge als Single-OP in diversen internationalen Wettbewerben geehrt.
Der Ortsverband X34 TU Ilmenau, der Distrikt Thüringen und das DA0HQ-Team hat durch den tragischen Tod von Lothar einen lebensfrohen, immer optimistischen Mitstreiter, Vordenker und einen guten Freund verloren.


Horst, DL5YY

DL5YY Horst Weißleder


Horst, DL5YY ex Y23EK gehörte seit 1959 dem DARC e.V. bzw. seiner Vorgängerorganisation an. Seit 1970 organisierte Horst den Aufbau des „llmenau Contestclub e.V.“ unter den Klubrufzeichen Y34K bzw. DF0HQ und führte ihn bereits in DDR-Zeiten zu weltweiter Anerkennung.
Horst war einer der Väter von Y61HQ / DA0HQ und immer aktiv ganz vorn dabei. Es ist auch besonders seinem positiv integrierendem Wesen zuzuschreiben, dass sich die Ilmenauer Contestcrew in über 40 Jahren zu einem Spitzenteam von internationaler Bedeutung entwickelt hat, was es heute immer noch darstellt. Als Leiter des deutschen Teams zur IARU-Weltmeisterschaft führte er DA0HQ zum mehrfachen Erlangen des Weltmeistertitels. Ohne ihn hätte es die nun 30-jährige Teilnahme einer deutschen HQ-Station als Landesvertretung in der IARU-HF-Weltmeisterschaft nicht gegeben.
Besonders hervorzuheben sind die umfangreichen Aktivitäten in der Wendezeit als Vizepräsident des RSV e.V., als es galt, den Funkamateuren der DDR einen optimalen Übergang in das bundesdeutsche Amateurfunkrecht zu ermöglichen und den Radiosportverband in den DARC zu integrieren.
Und auch im DARC war Horst stets auf der progressiven Seite der Kämpfer engagiert. Hier sei speziell seine jahrelange aktive Tätigkeit im Referat für DX & HF-Funksport genannt. In der Zeit von 1992 bis 2005 hat Horst die Sonder-DOKs für spezielle Funkaktivitäten im DARC, insbesondere von Ortsverbänden und Distrikten, vergeben. Insgesamt setzte er sich dafür ein, den Amateurfunk als Herausforderung für die Mitglieder des Clubs und für Newcomer als ständige Aufgabe darzustellen.
Freundlich kritisch und dennoch stets konstruktiv hat er die Meinungsbildung im DARC zu zukunftsorientierten Fragen begleitet.
Der Ortsverband X34 TU Ilmenau, der Distrikt Thüringen und das DA0HQ-Team hat einen außergewöhnlichen Funkamateur, einen sehr lieben Freund und wahren Vertreter des Ham-Spirits verloren.

Impressionen vom Thüringencontest am 17.09.2016

2016-10-16

Eigenbau HF2V bei DL2ARH
Eigenbau HF2V bei DL2ARH
DL2ARH im Shack
ein FT857D im Frontera bei DL2ARH
bei DL2ARH FT-857 inside :-)
DL0YLX 80m SSB - OP Theresa DJ1TH
DH1DX im Thüringencontest
DH1DX im Thüringencontest
DH1DX im Thüringencontest
DL8AWJ am Luisenturm - Seit wannn haben wir eine Unterwasserklasse? ;-)
"Portablewetter" zum Thüringencontest am Luisenturm
DG0ONW Thüringencontest 2016
Die Antennenanlage von DL2AQI, DL5ZL und DL8AKI zum Thüringencontest 2016
DL0GER / DL4APJ am Bobecker Wasserturm
DL0GER / DL4APJ am Bobecker Wasserturm
DL0GER / DL4APJ am Bobecker Wasserturm
DL0GER / DL4APJ am Bobecker Wasserturm
DL0GER / DL4APJ am Bobecker Wasserturm -
auch hier wurde in der Untewasserklasse gefunkt
DG0OKW an DL5L nach dem 80m Teil
Gartenschlauchrolle mit 88m RG213 bei DL5L - gibt es da auch einen Adapter auf Gardena?;-)
Da ist er N-Buchse auf Gardena bei DL5L ;-))
DL0THR 80m CW - OP Bernhard DL8BH
 
 

ILLW 20./21.08.2016 DL0MFK_LH

ILLW 20./21.08.2016 DL0MFK_LH

Crew DL0MFK/LH
ILLW 2016 DL0MFK/LH
ILLW 2016 DL0MFK/LH
ILLW 2016 DL0MFK/LH

2016-08-20

Zm ILLW 2016 war DL0MFK/LH wiederun vom Leucht-und Lotsenturm in Karnin auf Usedom QRV. Kanin liegt direkt am Stettiner Haff.
Trotz schlechter werdenden Bedingungen auf Kurzwelle hat die Crew wieder ca 750 bis 800 QSOs, in verschiedenen Betriebsarten (CW, SSB, Digimode), in's Log bekommen.
Info dazu sind auf der Webseite www.qsl.net/dl0mfk zu finden.

Ilona, DG1ASK und Rolf, DL12ARH berichten in ihren Reiseblog auf www.fam-skipper.de vom ILLW 2016.
Diese Berichte und die dazugehörigen Fotos haben sie uns dankenswerter Weise zur Verfügung gestellt.
Dani, DO2FD hat auf der Webseite www.wetzsteinfunker.de ebenfalls einen mit Bericht und Fotos veröffentlicht.

Nach Informationen von Rolf, DL2ARH und Torsten, DL4APJ

Aus dem Reiseblog von Ilona DG1ASK und Rolf DL2ARH


22 Knoten auf dem Achterwasser
Peenestrom heute früh
Zecheriner Brücke
Hubbrücke in Sicht
Treffen der Crew im Zollhafen
Danni DO2FD hat heute Geburtstag
Antennenaufbau
Antennenaufbau Klaus und Ilona
Montage der Drehvorrichtung
Shack von DH1NAX
DL2AQI beim Paddeln
Batwuerste aus Sonneberg
Die Karniner Brücke wird ein Fall für Berlin
Hubbrücke Karnin

19.08.2016

In Karnin angekommen, das ILLW kann beginnen

Wir sind heute früh nach einem Bad in der Ostsee und einem geruhsamen Frühstück ausgelaufen aus Lütten Ort. Der Wind war 3 Bft und das Achterwasser sehr zahm, so ging es mit 22 Knoten Gleitfahrt nach Karnin.
Den Peenstrom entlang passierten wir die Zecheriner Brücke. Wir passen problemlos drunter durch, die Segler müssen auf die Brückenöffnung warten.
Im Zollhafen haben wir uns dann getroffen. Danni DO2FD hat heute Geburtstag, von Torsten gab es einen Blumenstrauß, wir haben einen Kuchen mit Kerze geschenkt. Dann rüber auf die Wiese von Vadder Gentz zum Antennenaufbau. Die ersten QSO’s laufen, wir sind schon in China gehört worden, BD7BM ging bei Alex ins Log.
Jetzt wird gerade der Rost angebrannt, mit Sekt angestoßen, es gibt Sumbarcher Broutwörscht. Das sind Sonneberger Bratwürste zur abendlichen Geburtstagsfeier.
Zum Ort Karnin nun noch ein Artikel zu der Hubbrücke mit Bildern.


Der Ort mit der historischen Eisenbahnhubbrücke

Karnin ist ein idyllischer kleiner Ort am Übergang der Peene in das Stettiner Haff. Allerdings ist das Dorf nicht wegen seiner 78 Einwohner oder der lauschigen Ferienwohnungen weithin bekannt.
Karnin gilt auf Usedom als das Mekka für Eisenbahnfreunde. Denn mitten im Kleinen Haff steht eines der bedeutendsten technischen Denkmäler der Insel: die ehemalige Eisenbahnhubbrücke, über die einst die Züge vom Festland nach Stettin fuhren.
Mit der Eröffnung der Eisenbahnstrecke Ducherow-Swinemünde weihte man 1876 die erste Drehbrücke bei Karnin ein, die zu bestimmten Zeiten den Schiffsverkehr passieren ließ. Die immer größer werdende Auslastung der Zugverbindung erforderte bald jedoch eine reibungslosere Befahrbarkeit. Man entschied sich für den Bau einer Hubbrücke. Noch heute wird sie als ingenieurtechnische Meisterleistung angesehen.
Ende 1933 wurde die damals modernste Hubbrücke Europas in Betrieb genommen. Sie ermöglichte Zügen eine Überfahrt mit Tempo 100. Dadurch konnten Fahrgäste in zweieinhalb Stunden von Berlin auf die Insel reisen.
1945 wurde die Gleisverbindung von den Nazis gesprengt. Erhalten blieb lediglich das Hubteil mitten im Peenestrom. Nach dem Krieg wurde die Verbindung nicht wieder aufgebaut, denn ein Teil der Strecke verlief über den polnischen Teil Usedoms. Allerdings gibt es seit den 1960er Jahren wieder ein Interesse an einer Wiederbelebung der Zugverbindung oder zumindest am Erhalt des Denkmals. Die Pläne wurden allerdings immer wieder verschoben.
Nach der Wende sollte die Brücke sogar abgerissen werden. Ein Schiff, das diese Arbeiten vornehmen sollte, war bereits von Stralsund aus auf dem Weg ins Haff. In letzter Sekunde erreichten der Kreisnaturschutzbeauftragte für die Insel Usedom, Claus Schönert, und der Zirchower Pfarrer Otto Simon, dass die Brücke als einzigartige Brutkolonie von Turmfalken erhalten bleiben muss.
Um den Brückenbauingenieur Hans Nadler fanden sich schnell Gleichgesinnte, die die Brücke als wertvolles Denkmal erhalten wollten. 1992 gründete sich aus ihnen der Verein „Usedomer Eisenbahnfreunde“. Der Verein restaurierte ab 1997 das Empfangsgebäude des Bahnhofs Karnin. Inzwischen befürworten die Vereinsmitglieder gar einen Wiederaufbau der alten Bahnstrecke, bei der die Hubbrücke mit einbezogen werden soll. Die Vereinsmitglieder sind recht rege, haben ihr Anliegen wieder und wieder vor das Landes- und Bundesverkehrsministerium gebracht und sogar eine Studie über die Rentabilität der Streckenwiederbelebung in Auftrag gegeben.
Mecklenburg-Vorpommern hat die Strecke für den Bundesverkehrswegeplan 2015 angemeldet.
Eine weitere Sehenswürdigkeit in Karnin ist unweit der Hubbrücke der 1936 errichtete ehemalige Lotsenturm, viergeschossig mit Kegeldach und umlaufender Galerie. Er ist der einzige Lotsenturm Vorpommerns. Von hier dirigierten einst erfahrene Lotsen die Boote, die das Haff Richtung Polen oder in die offene Ostsee durchfuhren.
Vor ein paar Jahren wurde er an einen Privatinvestor verkauft, der ihn zu einem exklusiven Ferienappartement mit 360-Grad-Rundumblick umbauen ließ. Das Appartement kann gemietet werden. Allerdings müssen Übernachtungsgäste weit in die Zukunft planen. Denn der Lotsenturm ist bereits für die nächsten zwei Jahre ausgebucht.
Quelle: http://www.usedom.de/orte/achterland/haffkueste/karnin.html 

Der kleine Sportboothafen bei Vadder Gentz
Antennenaufbau
Unser Hex Beam FC3BCR für Weitverbindungen
Der Lotsenturm von Karnin
Die Haffschenke
Das obligatorische Mittagessen bei Vadder Gentz
Jetzt gibt es Abendbrot
und abends Bratwürste
Funkbetrieb (v.l.) DL7UXG und DL4APJ
Funkbetrieb (v.l.) Udo, DL2AQI und Norbert, DL3ANK
Die Funkstation von Rolf, DL2ARH
Udo beim Morsen
(v.l.) DG1ASK und DO2FD
Sammeln zum Gruppenfoto....
.... nun mal hinstellen ....
Die Crew von DL0MFK/LH 2016

22.08.2016

Bis nächstes Jahr in Karnin mit DL0MFK/LH

Hallo liebe Freunde im Äther, auf dem Wasser und in der Luft, sowie daheim. Heute früh haben wir die letzten Dinge von unserem Event zum ILLW, dem Internationalen Leuchtturm-und Feuerschiff-Wochenende verpackt und eingeladen. Die Landratten haben mit dem Auto ihre Heimreise angetreten. Wir sind in den Usedomer See gefahren, so 4 Meilen östlich von Karnin und im Stadthafen festgemacht.
Mein Smutje Ilona ist in die Stadt Proviant fassen. Ich will dann die Reservekanister in den Einbautank füllen und auch mal zur Tankstelle laufen, Treibstoff ist nur durch Treibstoff zu ersetzen!
Nachmittags geht es dann über das Haff nach Mönkebude, da treffen wir Melanie, Matthias, Willem, Janne und den neuen Sproß unserer Familie, den Tim.
Melanie und Matthias haben ein schönes altes Reet-Haus in Mönkebude als Fluchtpunkt vom hektischen Berlin.
Nun zurück zum ILLW: Es hat allen Spaß gemacht und wir waren ein gutes Team, wir haben trotz der schlechten Bedingungen (Zustand der Ionosphäre bei Sonnenfleckenminimum) gute und weite Verbindungen in andere Kontinente aufbauen können. Die weitesten Funkverbindungen gingen nach Australien und Japan. Ebenso konnten wir Funkstationen in Nord – und Südamerika arbeiten.
Das gemeinsame Log ist noch nicht festiggestellt, wir schätzen aber, daß wir zwischen 500 und 700 Verbindungen hatten. Nun noch in Bildern ein paar Eindrücke.

Notfunk-Feldtag des Distriktes X am 06.08.2016 in Dürrengleina

2016-08-07

Am Samstag, dem 6.8.2016 fand in Dürrengleina, am QTH von DM2BQJ, der bewährte alljährliche Fieldday, diesmal unter dem Motto "NOTFUNK", statt. Ca 40 Teilnehmer aus Thüringen und den umliegenden Distrikten waren angereist und brachten zum Teil auch portable-Technik mit.
Herr Loreck, von der Landesfeuerwehrschule Bad Köstritz, hielt einen interessanten Vortrag über den Stand und die Entwicklung des Digitalfunks im BOS-Bereich. Er hatte ein Führungsleitfahrzeug mitgebracht, welches besichtigt werden konnte. Geduldig und kompetent beantwortete er die Fragen der Funkammateure.
Ehrhard, DM2BQJ hatte eine kleine Ausstellung zum ehemaligen kommerziellen Landfunk mit Relais-Stelle und Funkgeräten aufgebaut und erläuterte diese Geräte.
Die Kameraden der Stützpunktfeuerwehr Kahla und Umgebung zeigten eine kleine Ausstellung von Alamierungsgeräten der Vergangenheit und der Neuzeit. Sie erläuterten die Funktion sowie die Entwicklung vom Funkmeldeempfänger, welcher die Größe eines Kofferradios hatte, bis zu den heutigen Geräten, diese sind kleiner als eine Zigarettenschachtel.
Zu Mittag gab es aus der Gulaschkanone eine wohlschmeckende Erbsensuppe, die von einem gelernten Koch zubereitet wurde!
Nach dem Mittag fand eine "Mini-Fuchsjagd" statt. Ein von Winni, DL2AWT versteckter kleiner Sender mußte gesucht werden.
Am Abend sahen die noch Anwesenden den historischen Film "Wenn all Menschen der Welt...". Dieser handelt von der internationalen Amateurfunk-Hilfe für die erkrankte Besatzung eines Fischkutters auf hoher See. Die Bordfunkanlage von dem Fischkutter war ausgefallen und der Notruf wurde mittels eines Amateurfunkgerätes absetzt.

Am Sonntag, die meisten Teilnehmer waren bereits abgereist, schmeckte das Frühstück im Sonnenschein auf der Wiese.
Anschließend wurden die Zelte abgebaut und der Bier- und Kaffee-Verkaufswagen geschlossen.
Ich (DM3BJ) nutzte den Sonntag meine portable-Ausrüstung, die auch für Notfunk geeignet ist, einmal wieder zu betreiben. Meine Portabelstation besteht aus einem 80Ah-Zyklen-Akku, einem YAESU FT-897, einem Automatiktuner und 12m Draht an einem Glasfasermast. Europa ging von 80m bis 10m, im DX-Bereich war aber nichts zu hören.

Alles in allem war es eine gelungene Veranstaltung. Vielen Dank an dieser Stelle an die Organisatotren.

Vy 73 Kalle, DM3BJ

QRP- und Selbstbautreffen Thüringen 2016 am 11.06.2016

Teilnehmer am Treffen 2016
Andreas, DL4JAL
Helmut, DL2AVH
HAF-TRX 2015 komplett aufgebaut
HAF-TRX 2015 LP1
HAF-TRX 2015 LP2
Erfahrungsaustausch
Einblicke in den Summit Master SM15
Summit Master SM15
 

Im Landgasthof Silberthal, trafen sich am 11.06.2016 ca. 40 Funkamateure zum QRP- und Selbstbautreffen Thüringen 2016.

Neben Fachvorträgen und der Vorstellung von Selbstbauprojekten wurde den Teilnehmern auch mitgebrachte Eigenbautechnik vorgeführt. Weiterhin bestand die Möglichkeit zum fachsimpeln untereinander und mit den Referenten.

Highlights waren:
- der von Helmut - DL2AVH, Andreas - DL4JAL und Fernando entwickelte  QRP-Tranceiver HAF-TRX 2015, welcher mit einer Stromaufnahme von nur 40mA im Empfangsbetrieb überraschte
- und der Sumit Master SM15 ein TRX für die Bänder 80 bis 10m, eine Neuentwicklung von Peter DK1HE speziell für den SOTA- Einsatz.

Das Org.-Team möchte sich an dieser Stelle noch einmal bei allen Referenten für die interessanten Vorträge, bedanken. Der Dank gilt auch dem Team des Landgasthof Silberthal, welches sich hervorragend um das leibliche Wohl kümmerte.

Die Teilnehmer des 2016er Treffens konnten viele interessant Anregungen mit nach Hause nehmen und die Vorfreude auf das Treffen im Jahr 2017 ist jetzt schon groß.

Ein ausführlicher Bericht vom QRP- und Selbstbautreffen Thüringen 2016 findet man im Funkamateur Heft 8/2016 auf Seite 793.

15. Mitteldeutscher Burgentag

2016-05-23

Last Call – Auswertung 15. Burgentag Mitteldeutschland

Ein großes Dankeschön geht an alle Aktivierer im gesamten Deutschland, ebenso an alle unermüdlichen Anrufer. Gefühlt war es ein richtig gutes Ereignis (neudeutsch: geiles Event)!
Allein aus Thüringen lagen 25 Anmeldungen vor, die Liste wird vermutlich noch länger. Auf dem 80m-Band nahm die Aktivität eigentlich etwas zu früh ab, obwohl am Vormittag auf 40 m schwierige Bedingungen herrschten. Auch am Nachmittag war es nicht einfach DL-Stationen zu erreichen, da die Anrufer oft im sehr starken QSB verschwanden. Dafür gab es viele QSOs mit SP, OE, HA, I und F, das sind Bedingungen wie sie im Sonnenfleckenminimum nun mal typisch sind, die Physik ist nicht zu überlisten. Auch die Relais auf 2 m und 70 cm waren gut belegt, z.T. ging es ganz schön heiß her. Vielleicht sollten wir mal daran denken, dass es ein einheitliches, empfohlenes Buchstabieralphabet gibt und dass Relaisfrequenzen möglichst vielen Stationen helfen sollten.
Bereits bei Rückkehr von unserem „Burgberg“ lagen acht Logs im Postfach. Ich bitte auch alle anderen, die eine THB-Nummer vergeben haben, ein Log einzuschicken. Format ist unwichtig, notfalls geht auch ein Foto der berühmten Zigarettenschachtel, wenn die Auflösung gut ist. Jeder Antragsteller fürs Thüringer Burgendiplom wird glücklich sein, wenn er nicht erst auf die QSL-Karten warten muss.
Bilanz X20: Da es unseren OVV Torsten DL4APJ nach dem aufregenden Thüringentreffen am Vortag regelrecht hingestreckt hatte, konnten wir nicht alle Pläne umsetzen. Kurzentschlossen bündelten DO1ATR Torsten, unterstützt durch XYL, als DK0GER auf VHF, Sven DO8SWG, als DL0DIX auf UHF und Peter DJ2AX, als DK0KTL auf Kurzwelle die Kräfte, um Schloss Osterstein aus Gera mit dem Sonder-DOK DIX125 in die Luft zu bringen (DK0KTL wie immer mit X20). Dabei ist die Zuordnung der Bereiche nicht ganz ernst zu nehmen, gelegentlich wurde auch beim Nachbarn „gewildert“. Der Standort brachte viele Besucher und ab Mittag auch die Sonne und etwas Wärme. Knapp 130 QSOs stehen in den Logbüchern und bilden einen guten Abschluss.
Zusammenfassung: Es war ein schöner Tag für unser Hobby, bekanntlich soll man aufhören, wenn es am schönsten ist. Deshalb bitten wir alle Freunde um Verständnis, dass es der letzte Thüringer/ Mitteldeutsche Burgentag war. Die Gründe sind schnell dargelegt: Der Aufwand der Ausschreibung und Abrechnung stand/ steht in keinem realen Verhältnis zum Nutzen. Wir danken z.B. FUNKAMATEUR und Funktelegramm für die zuverlässige Veröffentlichung der Ausschreibung. Unsere Clubzeitschrift CQ-DL hat uns in der Regel auf eine Randspalte gesetzt oder gänzlich ignoriert. Das Interesse an einem Mitteldeutschen Burgentag ist nicht vorhanden, es gab in diesem Jahr keine Zusammenarbeit mit den Distrikten S und W, obwohl aus beiden sehr viele Station aktiv waren. Deshalb übergeben wir die Aktivität gern in die Hände des COTA-Teams, dem unsere Veranstaltung immer etwas suspekt war. Nicht zuletzt war ausschlaggebend, dass in unserem OV das Interesse und die Bereitschaft sich für eine gemeinsame Aktion zu engagieren und festzulegen immer mehr abgenommen hat.
Unabhängig davon wird für uns persönlich der 1. Mai der bevorzugte Termin für eine Burgaktivierung zum Saisonauftakt sein. DL4APJ und DJ2AX werden 2017 vom Schloss Könitz (THB-043) zu hören sein, das in diesem Jahr wegen Erkrankung gestrichen werden musste.

73 und 11! Peter DJ2AX

Auf der Webseite von X20 sind einige Fotos und weiterführende Infos veröffentlicht.

Amateurfunktreffen Thüringen 2016 in Bad Klosterlausnitz

Amateurfunktreffen Thüringen 2016 in Bad Klosterlausnitz

2016-05-06

Am 30.04.2016 fand in Bad Klosterlausnitz unser diesjähriges Treffen der Funkamateure des Distriktes Thüringen statt.
Es waren mehr als 120 Personen aus vier Distrikten angereist, überwiegend lizensierte YLs bzw. OMs.
Anwesend waren auch drei Funkamateure, die in diesem Jahr bereits 60 bzw. 50 Jahre ununterbrochen Mitglieder in unserem Verein sind. Der Distriktsvorsitzende konnte daher die Urkunde und die Anstecknadel für 60 Jahre Mitgliedschaft an Hermann Wetzel, DL1AZK, überreichen und dies für 50 Jahre Mitgliedschaft an Günter Zaumseil, DL1ARJ, sowie Wilfried Thiem, DL2AWT.
Traditionsgemäß wurden die Urkunden und Pokale des Thüringencontestes sowie der UKW- und KW-Pokalwettkämpfe des Distriktes Thüringen durch ein Mitglied unseres Referates KW- und AFU-Wettkämpfe überreicht.
Torsten Schlegel, DL4APJ, wurde vom Distriktsvorsitzenden die Distrikts-Ehrennadel überreicht. In der Laudatio würdigte Rolf, DL2ARH, stellvertretender DV, die umfangreiche ehrenamtliche Tätigkeit welche Torsten in den letzten 25 Jahren für unseren Distrikt geleistet hat.
Die Fachvorträge waren interessant und kurzweilig, so die Meinung vieler Anwesenden in Nachhinein. Das Wetter war zum Glück auch nicht schlecht. Daher konnten außerhalb der Tagungsgaststätte Funkgeräte und Antennen vorgeführt und getestet werden, einige funktechnische Teile bzw. Geräte im privaten Tauschgeschäft den Besitzer wechseln sowie intensive Fachgespräche geführt werden, dies ohne die Vorträge im Versammlungsraum zu stören.
Fazit: Wir werden auch im kommenden Jahr wieder ein Amateurfunktreffen von Thüringen organisieren, sicherlich an einem günstigeren Termin und vielleicht mit einem erweiterten Rahmenprogramm.

73 Roland, DK4RC, DV-X

Ehrung DL4APJ mit der Distriktsehrennadel
Ehrung der Pokalgewinner
Ehrung 50 und 60 jährige Mitgliedschaft

Impressionen vom 2016er Treffen

 
 

Distriktsvesammlung des Distrikt Thüringen im April 2016 in Mühlberg

2016-04-16

DL1AVH 25 Jahre DARC
DL2AXM 60 JAhre DARC (1)
DL2AXM 60 JAhre DARC (2)
DM2CEH 60 Jahre DARC
DK4RC und DO3AWE
Das ''Wahlvolk'' aus Thüringen
2015

Wetzsteinwanderung 2015

2015-12-27

Vorab: eine Winterwanderung war es nur dem Datum nach. Der meteorologische Winteranfang lag knapp drei Wochen zurück, doch wir waren weit entfernt von winterlichen Temperaturen, und auch von Schnee war weit und breit nichts zu sehen.

Während auf der Fahrt nach Lehesten die Sonne schien, zeigte sich das Wetter
im Thüringer Schiefergebirge eher naßkalt-herbstlich. Doch davon liessen wir
uns die Stimmung nicht verderben, und so wanderten mehr als 20 YLs und OMs
aus den Thüringer Ortsverbänden X20, X23, X24, X25, X28, X35, X43 und Z88
gemeinsam zum Gipfel des Wetzstein in 792m über NN.

Oben im OV-Gelände von X43 wurden wir bereits erwartet. Obwohl die
Temperaturen deutlich im einstelligen Plusbereich lagen, tat es doch sehr gut,
einen heißen Glühwein oder Kaffee zu trinken. Bei Stollen, Plätzchen und
anderem weihnachtlichen Gebäck gab es interessante und angenehme Gespräche, wurden Aktivitäten des wiederum viel zu schnell vergangenen Jahres 2015 ausgewertet und gemeinsame Pläne für das Jahr 2016 besprochen.

Der Thüringer Distriktsvorsitzende Roland DK4RC war mit dem
Sonderrufzeichen DK65DARC QRV - die quasi letzte Gelegenheit, ein QSO mit
dieser Station zu fahren.

Einige Impressionen von unserer 2015er Winterwanderung zum Wetzstein findet man auf der OV-Webseite vom Ortsverband Gera X20: http://www.amateurfunk-gera.de

Nochmals vielen Dank an die Wetzsteinfunker für die freundliche
Rundum-Betreuung unserer Wandergruppe - wir freuen uns schon auf die Wanderung am 17. Dezember 2016, dann hoffentlich bei sonnigem Winterwetter, geschlossener Schneedecke und Rauhreif an den Bäumen!

(Man darf ja mal träumen, hi...)
73 - Torsten, DL4APJ

 

 

 
 

Impressionen vom Thüringencontest 2015 am 19.09.2015

Impressionen vom Thüringencontest 2015 am 19.09.2015

DH2ARH vom Bord der Skipper
DH2ARH vom Bord der Skipper
DL2AQI vom Inselsberg
DL6ARI 2m SSB
DL4APJ u. DK0KTL vom Auersberg in Sachsen
DL4APJ u. DK0KTL vom Auersberg in Sachsen
DL4APJ u. DK0KTL vom Auersberg in Sachsen
DO2JHE am Luisenturm
DO2JHE am Luisenturm
DM3RO, DL5APW und DG0OJU@DL0YLX
DL5APW
Fielddayfeeling am Luisenturm
''Logsoftware'' ;-)
 

DL0MFK/LH im ILLW 2015 erfolgreich

DL0MFK/LH im ILLW 2015 erfolgreich

Crew DL0MFK/LH 2013

2015-02-20

Seit 2003 wird der Leucht-und Lotsenturm in Karnin auf Usedom direkt am Stettiner Haff von einem Team mit dem Sonderrufzeichen der Marinefunkerrunde DL0MFK/LH aktiviert. 2013 hatten 10 - jähriges Jubiläum, zu dem Termin hat es sich keiner aus dem Team nehmen lassen anwesend zu sein.
Dieses Jahr haben wir trotz schlechter Bedingungen auf Kurzwelle 852 QSO's in verschiedenen Betriebsarten (CW, SSB, Digimode) im Log. Der Spaß und die Ausbildung von Nachwuchs kam neben den persönlichen Gesprächen nicht zu kurz.
Info dazu sind auf unserer Webseite www.qsl.net/dl0mfk zu finden.
Im rechten Frame auf das jeweilige Event klicken, danach auf das Gruppenbild.

73 Rolf, DL2ARH im Namen der Crew Karnin

Ilona DG1ASK und Rolf DL2ARH berichten von de ILLW-Aktivutät DL0MFK/LH

15.8.2015
...nun hat das Internationale Leuchtturm- und Feuerschiff-Wochenende (für DL0MFK/LH) begonnen. Die ersten QSO's ( Funkverbindungen )laufen in Richtung aller Kontinente. Gestern, am Freitag, sind gegen Mittag die ersten angekommen, am Nachmittag begann dann der Aufbau der Antennen, das Ausmessen und Anfunken.
Der Abend begann dann wie immer mit Bratwurst und Lübzer Bier. Ich habe dann die Bilder vom letzten Jahr unseres Schwedentörns gezeigt. Am sternklaren Himmel noch einige Sternschuppen beobachtet und dann in die Koje.
Heute früh gemeinsames Frühstück, und dann an die "Arbeit", dem Funken mit anderen Leuchttürmen.
73 von Bord der SKIPPER am Leucht-und Lotsenturm Karnin
Ilona DG1ASK und Rolf DL2ARH

16.8.2015
...nach unserem gemeinsamen Frühstück begann unser Hauptaktivitätstag, der Samstag, zum ILLW. Die Bedingungen ( Ausbreitungsbedingungen für Kurzwelle) ist denkbar schlecht. Lediglich die Bänder 40m, 30m, 20m sind gut zu verwenden. Ich habe mir auf 10m bei sehr schwankenden ES-Bedingungen ( sporadische Ionisierung der E-Schicht) ein paar Funkverbindungen abgequält. Anfänglich war 15m auch nicht zu arbeiten, erst gegen Abend öffnete sich dieses Band leicht. Durch die aufziehenden Gewitter war aber starkes Prasseln zu vernehmen.
Nachmittags haben wir dann noch unser obligatorisches Gruppenfoto geschossen.
Abends öffnete sich dann nochmal 15m, auch 20m lief gut, wir haben jetzt mehr als 500 QSO's im Log in denBetriebsarten Morsetelegraphie, Sprechfunk und digitalen Modies. Für den Abend hatten wir dann eine Böhenwarnung mit 8 Bft, aufgenommen von den Revier-Seefunk aus Wolgast.
Ein Gewitter zog auf, teilte sich  dann und zog über die Ostsee. Die aufkommenden atmosphärischen Störungen erschwerten das Aufnehmen von leisen Stationen. Wir haben bis weit nach Mitternacht auf das Signal von K9LQ nach dem Lake Michigan gehört, aber leider kam es zu der Verbindung über den "Großen Teich" nicht.

Rolf, DL2ARH

Team DL0MFK/LH
Udo bei der Arbeit mit der Morsetaste (Paddel)
Rechts sind die Striche , Links sind die Punkte
Udo
Auch für den Nachwuchs wurde gesorgt
Max an der Station seines Vaters Alex DH1NAX
Der Rotor des Spiderbeams
30m in Morsetelegraphie mit Wolfgang DL2ARN
Stillleben
Digitale Betriebsarten mit Torsten DL4APJ
Station von Rolf DL2ARH
 

Bilder vom Thüringer Amateuefunktreffen am 09.05.2015 in Erfurt

2015-05-10

2014

MDR-Fernehen bei DF0HQ in Ilmenau

Filmaufnahmen bei DF0HQ

2014-11-27

Im Herbst 2014 drehte ein TV-team für die Reihe "mdr-um-4" einen Beitrag am Standort von DF0HQ/DA0HQ.  Zitat: Für Funker ist Funken Sport. Und der Großteil des deutschen Nationalteams kommt aus Ilmenau. Die vier Weltmeistertitel der Fußball-Nationalmannschaft übertreffen sie übrigens locker.

Impressionen vom Thüringencontest am 20.09.2014

2014-10-15

Uwe, DL5AOJ@DL0THR 80m CW
Ben, DL5ANT@DL0THR 80m SSB
Matthias, DG0OKW@DL5L 80m SSB vom Sieglitzberg
Gerhard, DO2JHE 2m auf der Hohen Warte bei Elgersburg
Olaf, DH1DX 2m und 70cm
Olaf, DH1DX 2m und 70cm
Peter DJ2AX 2m und 70cm
Torsten, DL4APJ 2m und 70cm vom Auersberg
Jürgen, DM2AN beim Antennenaufbau
Jürgen, DM2AN und Jürgen DF2AP 2m und 70 cm
Hartmut, DO4HBK 2m und 70cm
Hohentwiel
Blick vom Luisenturm über das verregnete Thüringen
Blick vom Luisenturm über das verregnete Thüringen
 

Amateurfunktreffen Thüringen am 10.05.2014

Bilder vom THR-Treffen und vom Ballonprojekt

v.l.n.r.: DK4RC, DG1ATN, DF1ASG, DL1APR, DL2AKT
v.l. Norbert, DL3ANK; Steffen, DL4ALI und Roland, DK4RC
Ballon-Projekt Xplorer25, Vorstellung durch Steffan Biereigel, DK3SB; Sebastian Weiß, DL3YC und Rolf Hoffmann, DL2ARH
Vortrag von DL2ALF
Beeinträchtigung des bestimmungsgemäßen Amateurfunkbetriebs durch elektromagnetische Störung; Tilo Kootz, DL9KCE
leider hing der Xplorer auf einem 20-25m hohen Baum, in einem dichten Wald bei Jena. Beim Bergen ging der Microchip verloren
Auf dem Treffen konne man die Vorbereitungen zum Ballonstart beobachten.
Der Ballonstart des Xplorer25 (X für Thüringen, Explorer und 25 für X25, Hermsdorf) Ist mit vielen helfenden Händen gut gelungen. Der Missionsverlauf war fehlerfrei und die Nutzlast wurde, in kurzer Zeit, noch während des Treffens gefunden.
 

Deutscher Telegraphie Pokal 2014 in Erbenhausen

Deutscher Telegraphie Pokal 2014 in Erbenhausen

Am 12.4.2014 trafen sich die schnellsten Telegrafisten in Erbenhausen, Thüringen, zur Deutschen Meisterschaft bzw. zum Deutschen Telegrafie Pokal (DTP). Folgende Wettbewerbe standen auf dem Programm: Hören von 5er-Gruppen, Geben von 5er-Gruppen sowie RufzXP und die Disziplin MorseRunner. Der Deutsche Telegraphie Pokal ist Teil des grossen CW-Wochenendes, das von den Clubs AGCW, RTC, FMC und HSC veranstaltet wurde. [mehr].

2013

Thüringencontest am 21.09.2013

2013-10-10

Tosten, DL4APJ@DK0GER 2m SSB und FM vom Auersberg
Torsten,DL4APJ@DK0GER 2m SSB und FM auf dem Auersberg
Uwe, DL5AOJ@DL0THR 80MCW
Oliver, DJ9AO@DL0THR 80m SSB
Frank, DL1APR@DL0THR 2m und 70cm FM von der Kleinaer Höhe
Rolf, DL2ARH 80m SSB an Bord der ''Skipper''

Nachlese zum Amateurfunktreffen Erfurt 11.5.2013

Nachlese zum Amateurfunktreffen Erfurt 11.5.2013

2013-05-13

Wer am letzten Samstag, 11.5.13, zum Treffen der Funkamateure des Distrikts Thüringen im Waldhaus in Erfurt war, wird es bestimmt in guter Erinnerung behalten.
Der Einladung folgten 165 YL' und OM's aus fünf Distrikten. Neben einem interessanten Vortragsprogramm wurden auf dieser Veranstaltung auch die Urkunden und Pokale der Thüringer Pokalwettbewerbe KW und UKW des Jahres 2012 übereicht.

Erstmalig hat der Distrikt Thüringen die Distrikt-Ehrennadel verliehen. Diese Auszeichnung erhielten Prof. Dr. Manfred Schmidt, DL1ATA, und Gerhard Wilhelm, DL2AVK. Der DV von Thüringen, Roland Becker, DK4RC, würdigte bei der Übergabe speziell das hervorragende Wirken der beiden OMs bei der Gründung des RSV im Jahre 1990 und deren Aktivitäten für die positive Entwicklung des Distriktes Thüringen in den vergangenen 20 Jahren.

Wir möchten uns recht herzlich bei allen aktiv an der Vorbereitung und Durchführung des Treffens Beteiligten bedanken. Aber eine kleine Bitte hätten wir noch:

wer Fotos gemacht hat kann sie gern zu mir schicken. Bitte eine kurze eMail, ich antworte dann, wie wir die Übermittlung tun. Per FTP wäre günstig, da würde ich dann die Zugangsdaten senden, es geht aber auch in ander Form.
Wir benötigen die Bilder für eine Auswahl auf unsere Distriktwebseite. Ein kleiner Beitrag ist dort schon vorhanden.
Wer den Imagefilm des DARC möchte, aber nicht in der Lage ist ihn aus dem Netz zu laden, kann sich ebenfalls bei DL2ARH melden. Ein zugeschickter USB-Stick mit Rückantwortcouvert löst das Problem. Mein postalische Adresse ist
Rolf Hoffmann, ReichenbacherStr.15, 07629 Hermsdorf/Thür. Dieser Film ist auch auf Youtube verfügbar.

Den Einweisungsfunkverkehr führte Chris DJ3CS vom Ortsverband X04 durch. Eine Woche vor und eine Tag nach unserem Thüringen-Treffen wurde vom 04.-12.05.13 wurde das Distrikt-Call DL0THR von Chris DL3CS aktiviert . Es wurden 400 QSO's mit 85 DXCC's gefahren, davon ca. 1/3 in SSB, der Rest in CW.Es sind sogar einige Sachen ins Log gekommen wo Chris DL3CS selbst mit seinem privaten Rufzeichen monatelang angestanden hatte. Hier eine kleine Auswahl: 7Q-Malawi, 9Q-Dem. Rep. of Congo, FM-Martinique, KH6- Hawai, PZ-Suriname und Anderes. Eine tolle Aktivität !

73 Rolf, DL2ARH, stellv. DVX

Fotos von DL2ARH


- ein portables 70cm-Relais
- der Leuchtturm-Funkkoffer
- das Ballonprojekt Xplorer25
 
 

Fotos von DL5ZA

Bilanz zum 12.Mitteldeutschen Burgentag

QSL-Karte von DL3AMB zum Burgentag

Seit zehn Jahren rufen wir zum Burgentag auf, an dem sich seit zwei Jahren auch Sachsen-Anhalt und Sachsen beteiligen. Obwohl wir diesmal mit dem Wetter kein Glück hatten, waren allein aus Thüringen 42 verschiedene Burgen in der Luft. Von der Ostsee bis nach Süd-West-Deutschland waren OMs von Burgen und Schlössern zu erreichen. Wie die eingehenden Anträge für das Thüringer  Burgendiplom zeigen, war es sogar möglich, die Bedingungen nur auf den UKW-Frequenzen zu erfüllen. Aber auch auf 80 und 40 m gelangen sehr viele Verbindungen mit und von Burgen. Abrechnungen mit 150 QSOs und mehr sind keine Seltenheit. Drei Wochen nach dem Ereignis liegen fast alle Logs beim Veranstalter, dem OV X20 vor.


Wir bedanken uns bei allen Abrechnern mit einem dicken TNX in der Aktivitätenliste auf unserer Homepage. Viele haben  uns zusätzlich einen kurzen Bericht, Bilder oder einen Link geschickt. Daraus hat unser Webmaster Torsten, DL4APJ, einen sehr schönen Gesamtbericht zusammengestellt, der unter www.amateurfunk-gera.de zu finden ist. Herzlichen Dank an alle Einsender, die fehlenden sechs Logs werden sicher noch bei mir eingehen.


Beeindruckend, und immer Mut machend  ist für uns die Tatsache, dass der Burgentag einen festen Platz in der Jahresplanung vieler OVs in Thüringen einnimmt. Mit 20 teilnehmenden Ortsverbänden, manche mit fünf Teams oder Burgaktivierern dabei, werden unsere Erwartungen weit übertroffen. Ein Tag mit Funktechnik, dem Team oder der Familie in der Natur, nahe an einem geschichtlichen Ort, hat offensichtlich für viele einen ganz besonderen Reiz. Nebenbei  lernt man viele Leute kennen, die damit oft  ersten Kontakt mit dem Amateurfunk haben. Deshalb ist man besser im Team unterwegs, damit immer einer als „ Erklärbär zur Verfügung steht, Zitat DJ3AX. Die meisten Teilnehmer sind übrigens in jedem Jahr mit dabei und suchen schon jetzt nach dem nächsten Objekt  ihrer Begierde. Nachtrag von DF2AP: fester Platz in der Familienplanung, das ist manchmal noch schwieriger!


Im Normalfall sind wir bei den Burgherren oder Bürgermeistern sehr willkommen, tragen wir in irgendeiner Form zur Bekanntheit des Objektes bei. Das Team von X46 wurde freundlichst vom Bürgermeister in Hummelshain begrüßt. Als seltene Ausnahme muss ich deshalb die strikte Ablehnung des Bürgermeisters von Tautenburg interpretieren.  


Wie geht es weiter? Wir werden auch 2014 zum Mitteldeutschen Burgentag einladen, auch wenn in der CQ-DL  unsere Informationen wenig Platz finden. Jeder kann mitmachen,  eine schnelle und spontane Entscheidung am Abend vorher ist immer möglich. Alle „Spontanaktivierer“ haben diesmal ihr Log eingereicht. Hoffen wir für nächstes Jahr auf besseres Wetter, die Freude am Hobby ist auf jeden Fall garantiert.

73!  Peter DK0KTL/ DJ2AX

Distriktsversammlung des Distrikt Thüringen im März 2013 in Mühlberg

 
2012

Thüringencontest 2012

DH1NAX
DH1NAX
DM2AN
DO4HBK

Nachlese zum Amateurfunktreffen in Erfurt am 19.05.2012

 
 
2011

Wieder einmal Selbstbau!

Was vor mehr als 20 Jahren selbstverständlich war, ist heute schon beinahe eine Ausnahme geworden. Umso mehr haben wir uns gefreut, dass die zweite Auflage des APRS-Trackers XS054TRACK mit zwölf Teilnehmern am 29.10.2011 in Gera schnell ausgebucht war.
Die Bilanz ist eindeutig: es hat beiden Seiten, d.h. den Bastlern und den Veranstaltern, großen Spaß gemacht. Die Erfahrungsspanne des Teams lag zwischen 16 und 66+ Jahren. Eine hochmotivierte Truppe, die schon nach drei Stunden vor der Mittagspause alle wesentlichen Bestückungsarbeiten erledigt hatte. Nach der Mittagspause das obligatorische Gruppenbild mit Dame ging es an die problematischeren Sachen: erste Inbetriebnahme ohne Rauchzeichen und Softwareinstallation durch Ralf DH9RS, Beseitigung kleiner Fehler in der Hardware, wobei uns DL2AWT mit seinen Erfahrungen, Adlerblick und Mikroskop gerettet hat.

Der erster Test mit GPS-Maus: alle Geräte funktionierten, aber keines war bereit, Daten von der Maus einzulesen. Als Ursache wurde ein Fehler in den vorbestückten SMD-Teilen lokalisiert, der vor Ort nicht zu reparieren war. DL2AWT hat sich mit Geduld, der richtigen Technik und Fingerspitzengefühl der Sache angenommen und konnte schon am Sonntag danach vermelden, dass alle Geräte nach gedrehtem RS232-IC funktionieren.

Überraschenderweise haben alle Schaltkreise die Verpolung unbeschadet überstanden! Zwölf geprüfte Tracker wurden verschickt und alle sollten stolz ihr fertiges Gerät in den Händen halten. Den Wettbewerb zur Inbetriebnahme hat DM3VPJ (Uwe) gewonnen, ihm folgte DK7AO (Frank).
Gewonnen haben aber alle, die gemeinsam ein schönes Projekt verwirklichen konnten, zu dem einem Einzelnen vielleicht der Mut gefehlt hätte. Dafür danke ich vor allem dem Entwickler August, DK5UG, meinen Helfern Winfried (DL2AWT) und Ralf (DH9RS-Entwickler der Software), ohne die so etwas nicht durchführbar ist, meinem zuverlässigen Assistenten Michael (DN3AG) aus der 6. Klassse, dem Gymnasium "Karl Theodor Liebe" und dem OV X20.
Uwe, DM3VPJ, schreibt:? Euch allen herzlichen Dank für den Selbstbautag, für Euer gemeinsames Mühen uns in ein weiteres Gebiet unseres Hobbys zu führen.

Pannen, halb so schlimm, es wird noch öfters welche im Leben geben. Für mich war es ein prima Tag um auch weitere Erfahrungen zu sammeln. Ein umfangreicher Bericht mit vielen Bildern ist wie immer unter www.amateurfunk-gera.de im Internet zu finden.
Krabbelt es Euch nicht auch in den Fingern, im OV einmal ein solches Projekt in Angriff zu nehmen? Wenn es bis 100 km um Gera herum eine Gruppe mit mindestens fünf Interessenten gibt, könnten wir Euch bei einem Workshop XS054TRACK unterstützen.

Ergänzung vom 3.10.2012: Letztes APRS Selbstbauseminar bei DK20KTL
Für den 24.11.2012 laden der OV X20 und die Schulfunkstation DK0KTL (aktuell: DK20KTL) alle Interessierten letztmalig zum Aufbau eines APRS-Trackers XS054 ein.

Die Selbstbauinitiative Thüringen wird mangels Interesse beendet.

Mehr Informationen www.amateurfunk-gera.de


73 Peter DK0KTL/ DJ2AX

Thüringencontest 2011

DO4HBK
DL4MW
2m-Technik
DF2AP
Antennen von DL0DIX
DL0DIX vom Turm
DK8VK
DK8VK
DL2ARH
DL2ARH
 
 

Nachlese zum Amateurfunktreffen in Gera am 30.04.2011

Fotos von DL4APJ

 
 

Fotos von DG1ASK

 

Fotos von DK7AS

2010

Amateurfunktreffen Thüringen am 25.10.2010 in Cursdorf - ein paar Fotoimpressionen

Fotos von DO9AJH

Roland, DK4RC eröffnet das Treffen
Roland, DK4RC eröffnet das Treffen
Aktivitäts-, UKW- und KW-Pokal Thüringen
DL2ARO, Roland vom veranstaltenden RC Oberweissbach
Dieter, DL8AWK Aktivster Telegraphist Thüringens 2009
Pokalverleihung durch Uwe, DL5AOJ
Verleihung KW-Pokal Mehrmannwertung: (v.l.) Frank, DL1APR; Oliver, DJ9AO; Lothar, DL3TD; Roland, DK4RC und Uwe, DL5AOJ
Verleihung UKW-Pokal
Vortrag DA0HQ durch Ben, DL5ANT
Votrag APRS-Tracker durch Nando, DL1NOS
Vortrag "Zwei Hobby's ein Boot - Funkurlaub auf dem Wasser" durch Rolf, DL2ARH
 

Fotos von DL5ANS

Bei der Eröffnung: (v.l.) Meinhard, DM2MF; Jürgen, DL1AYU; Theo, DG0OM von X23
Der Distriktsvorstand vor der Eröffnung
Uwe, DL5AOJ bei der Thüringen-Pokal-Ehrung
(v.l.) Roland, DK4RC und Lothar, DL3TD
Elektronikbastelplatz organisiert von X37
(v.l.) Steffen, DG0OSK; Rolf, DL2ARH und Roland, DK4RC
(v.l.) Dieter, DO3AWE; Ben, DL5ANT; Matthias, DG0OKW und Michael, DM2MF
Roland, DL5ANSM; ?, und Oliver, DJ9AO
Thüringer Contest Pokal KW 2009 Sieger OV Wertung X23
(v.l.) DL1APR, Frank, Contestmanager THR-Contest; Oliver, DJ9AO; Uwe, DL5AOJ und Lothar, DL3TD
Matthias, DG0OKW mit Urkunde für DL5L und Ben, DL5ANT (verdeckt)
Harti, DL6AUI nimmt die Ehrung für DL0GTH entgegen (1.Platz im Thüringer Contestpokal UKW 2009)
Roland, DK4RC beim EME-Vortrag
Matthias, DG0OKW von X23 gewann den Thüringer Contestpokal KW 2009 in der Einmannwertung als DL5L und in der SWL-Wertung als DE2SAT
Roland, DL2ARO (rechts) mit dem Gewinnern des BINGO Spiels: (v.l.) Matthias, DG0OKW und Marianne, DG1RWM

Thüringencontest 2010

Thüringencontest 2010

Alex, DH1NAX zum Thüringencontest 2010
2004

Fieldday X24 am Luisenturm 21.08.2004

Luisenturm 2004
Luisenturm 2004
Luisenturm 2004
Luisenturm 2004
Luisenturm 2004
Luisenturm 2004
Luisenturm 2004
Luisenturm 2004
Luisenturm 2004
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Luisenturm 2004
Luisenturm 2004
Luisenturm 2004
Luisenturm 2004
Luisenturm 2004
Luisenturm 2004
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Luisenturm 2004
Luisenturm 2004
Luisenturm 2004
Luisenturm 2004
Luisenturm 2004
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Luisenturm 2004
Luisenturm 2004
Luisenturm 2004
Luisenturm 2004
Luisenturm 2004
Luisenturm 2004
Luisenturm 2004
Luisenturm 2004
Luisenturm 2004
Luisenturm 2004
Luisenturm 2004
Luisenturm 2004
Luisenturm 2004
Luisenturm 2004
Luisenturm 2004
Luisenturm 2004
Luisenturm 2004
 
 
2002

Fieldday X24 am Luisenturm 17.08.2002

Luisenturm 2002
Luisenturm 2002
Luisenturm 2002
Luisenturm 2002
Luisenturm 2002
Luisenturm 2002
Luisenturm 2002
Luisenturm 2002
Luisenturm 2002
Luisenturm 2002
Luisenturm 2002
Luisenturm 2002
Luisenturm 2002
Luisenturm 2002
Luisenturm 2002
Luisenturm 2002
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Luisenturm 2002
Luisenturm 2002
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Luisenturm 2002
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Luisenturm 2002