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Ortsverband Bernau (Y14)

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Winter, Funken, gute Laune

Winterevent 2013

 

Die Überschrift war auch in diesem Jahr Programm des traditionellen Winterausflugs an die Ostsee. In diesem Jahr trafen sich 17 Erholungswillige, Mitglieder unseres OV und ihre Angehörigen in Zempin in einem schicken Erholungsheim des Brandenburger Sozialwerkes und feierten und funkten, genossen den Winter und die Umgebung.

Ein besonderer Höhepunkt war die Auszeichnung unseres Winterevent-Organisators Wolfgang (DL2BWO), der zum 15. Mal diesen besonderen Höhepunkt unseres Ortsverbandes mit viel Engagement und Aufwand organisierte. Dankeschön, Anerkennung, weiter so!

Was war aber sonst noch so los auf der verschneiten Insel Usedom?

Wir waren zum Funken angereist. Daher entfalteten Dieter (DL7VAF), Harald (DL3JHK) und Wolfgang (DL2BWO) ihre Funkstationen mit dazugehöriger Antenne und belebten die Bänder.

Wir wollten die Umgebung erkunden und besuchten Peenemünde. Auf einem sehr zweifelhaften Ausflug zur historischen Denkmallandschaft erklärte uns ein „Rundführer“ die ehemalige Versuchsanstalt für Bomben und Raketen des ehemaligen Dritten Reiches. Im verschneiten Gelände gehörte sehr viel Fantasie und Vertrauen dazu, in Hügeln, Löchern und Pfaden das zu erkennen, was der Reiseleiter vorgab, was das einmal gewesen sei. Hinterher schätzten einige Teilnehmer ein: “Ach wären wir mal ins Bügeleisenmuseum oder zur Schmetterlingsfarm gegangen.“

Kein Winterausflug ohne Fischessen. So trafen wir uns am Samstag Abend in Ükeritz im Restaurant „Utkiek“ und versuchten einen Rekord anzukratzen. Es soll dort jemanden gegeben haben, der beim Brathering-Essen 26 Stück geschafft haben soll. Viele wollten es wissen und bestellten Brathering-satt mit Salat und Bratkartoffeln. Aber selbst unter Weglassen der gesamten Beilage schafften die Einzelnen nur zwischen drei und sieben Heringe. Rekord hin oder her. Uns hat es geschmeckt. Wir waren gesättigt und zufrieden.

Auch wenn der Aufwand in diesem Jahr etwas anders war - wir mussten uns um unser Frühstück selber kümmern und schufen uns unseren Gemeinschaftsraum durch Möbelrücken auf dem Flur selber, - hatten alle Teilnehmer sehr viel Spaß, Erholung und Unterhaltung.

Die Quartiergäste der oberen Etage in unserer Residenz hatten sehr warme Zimmer. Die „von da Unten“ zogen lange Gesichter, weil dort die Heizung ausgefallen war. Aber es gab keine Erfrierungen und der Objektverantwortliche, Herr Rudolph, war die ganze Zeit sehr rührig bemüht, die Heizung in Gang zu bringen oder wenigstens die Bewohner der ersten Etage zu trösten.

Der Winterausflug war letztendlich ein angenehmes Erlebnis für uns alle, so dass wir geneigt sind, im nächsten Jahr erneut nach Zempin zu reisen.


73 de Egbert
DL7UDL