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Ortsverband Bernau (Y14)

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Die Contest-Antennen von DR3R

Allgemein: Alle Antennen sind für den CW-Bereich eingemessen. Wenn der SSB-Bereich ebenfalls genutzt wird, wie z.B. beim WAG, dann kommt ein Antennenanpassgerät zum Einsatz. Auf 80m wird beim WAEDC die Groundplane genutzt (DX!) und beim WAG ein abgewinkelter Dipol in 11 m Höhe mit annähernd Rundstrahlcharakteristik (DL/EU). Die "DIAMOND CP-6" funktioniert von 40-m an aufwärts als sehr guter Rundstrahler, auch diese ist für den CW-Bereich optimiert und das gesamte Wasserrohrnetz des Gartens ist bei ihr als Erdpotential einbezogen.

 

Zum Vergrößern der Bilder diese bitte anklicken!!!

 

 

 

 

Prinzipieller Aufbau der 3-Band Quad

Die Quad-Antennen für 10, 15 und 20 Meter

 

Wert gelegt wurde auf eine sehr leichte Bauweise und eine Antenne, welche problemlos durch einen Single-OP vor dem Contest montiert und danach wieder demontiert werden kann.  Darüber hinaus soll sie  aber auch gute Ergebnisse im Contestbetrieb bringen. Die Entscheidung fiel zugunsten von 1-Element-Quad-Antennen, da bei diesen bereits eine gute Seitendämpfung zu verzeichnen ist und im Contestbetrieb gleichzeitig eine bidirektionale Strahlung aus der Breitseite erfolgt, also erheblich weniger gedreht werden muss und somit flexibler und effektiver gearbeitet werden kann.  Die Einspeisung der 3 Quadelemente wurde direkt vorgenommen, d.h. das Koaxkabel (RG58) wurde direkt an die Schleifen angeschlossen, ohne Ballun. Dazu wurden sehr kleine Einführungen aus der Elektrobranche "umfunktioniert", bei 100 Watt kein Problem, und mit Kunstharz vergossen. Es können natürlich auch Viertelwellen-Transformatoren aus 75-Ω-Koaxkabel eingefügt werden. Durch die Einspeisung in den unteren Spitzen der Elemente erfolgt eine horizontale Polarisation. Die Elemente bestehen aus H07 V-K 1,5 qmm. Bei einem "Justageaufbau" flach auf der Erde liegend kann man, wenn die Quadelemente exakt ausgerichtet sind, farbliche Markierungen an den drei oberen Angelruten anbringen. Das vereinfacht den späteren Aufbau erheblich. Werden die Angelruten später auf das Kreuz gesteckt, können die Elemente an den gekennzeichneten Stellen befestigt werden, die untere Spitze der Quad`s ergibt sich dann im aufgerichteten Zustand von selber. Die Befestigung erfolgt jeweils mit kleinen Kabelbindern.

Der ca. 8,5 m lange "Fahnenmast" von ...DX-Wire... wurde um 3 Elemente, auf ca. 6 m gekürzt um dem ohnehin stabilen GFK-Mast noch mehr Stabilität zu verleihen. Als "Nachfolgemodel" dürfte sich der 10m-Mast "EXTRA" in abgewandelter Form ebensogut dafür eignen. Um Schäden am GFK-Mast durch die Backen des Rotors und die Klemmschrauben des Oberlagers zu vermeiden, habe ich an den entsprechenden Stellen Stahlhülsen mit einem Aussendurchmesser von 60 mm und einer Wandstärke von ca. 2 mm mit Kunstharz auf das Basisrohr aufgeklebt.

Das Kreuz aus Aluminium habe ich passend zu den als Elementhalter verwendeten 5-m-Angelruten ...hier... beschafft. Es wurde mit entsprechend gefertigten Hartholzteilen (25cm-Stücke von 28 mm Gardinenstangen, leicht konisch bearbeitet)so ergänzt, daß die drei auf 4 m gekürzten Angelruten aufgesteckt werden können. Ebenso wurde ein Hartholzteil für den Übergang vom GFK-Mast zum Kreuz gedrechselt und im letzten Elemet des Mastes eingeklebt. Unter der angegebenen Adresse für das Kreuz sind weitere, hervorragend für den Antennenbau geeignete Formteile in diversen Größen erhältlich. 

Die Stoßstellen des Mastes werden mit Coroplast® gegen das selbständige Zusammenrutschen  während der Contesttage gesichert. Ein zusätzlicher Kabelbinder ist auch nicht verkehrt. Beim Zusammenbau habe ich auf die senkrechte Angelrute ein Abspannung MAB34 gesteckt, sie sitzt locker auf der unteren Verschraubung der Angelrute, also direkt über dem Kreuz. Diesen Abspannteller nutze ich als "Sicherheit" bei starkem Wind. Dazu lasse ich 4 Abspannleinen (Dyneema 3 mm) am Mast herunterhängen, um sie im Bedarfsfall bei entsprechendem Wind an vorbereiteten Heringen zu befestigen. Die Praxis hat gezeigt, das eine Abspannung in Hauptwindrichtung meistens genügt. Dann macht das Drehen auch kein Problem, selbst bei zwei Abspannungen nicht, denn wie oben gesagt, braucht ja nur bis zu 180 Grad gedreht werden um alle Richtungen zu erreichen!

Rotor und Oberlager werden mit den entsprechenden Plattformen an einem 6-m-Stahlschiebemast montiert, welcher am Bungalow befestigt ist. Die Höhe bis zum Zentrum der Quad`s beträgt somit ca. 11 m, die Gesamthöhe 15 m bei einem Drehradius von 4 m. Wo immer ein Standrohr vorhanden ist, kann diese Antenne montiert und betrieben werden, selbst ohne Erhöhung bringt sie bereits gute Ergebnisse! Im ersten Versuch (WAEDC 2009) wurde das ganze ohne Rotor montiert und noch von Hand gedreht. Auch das ist eine Lösung für den portablen Betrieb, wenn auch nicht so komfortabel.

 

Wichtiger Hinweis: Beim Einsatz von GFK-Masten sollten unbedingt die Hinweise von DK1RP, Peter, beachtet werden, sie sind ...hier... zu finden! Diese Leichtbauweise ist nicht für den Dauerbetrieb vorgesehen und gewiß auch nicht für den Einsatz bei höheren Windstärken geeignet. Eine Haftung bei eventuellem Nachbau wird nicht übernommen!




Detail 1 a - c

vergrößern der Bilder duch anklicken!

Das Kreuz aus Aluminium (250g)
mit den Hartholzteilen
nach unten kommt das Mastteil



Detail 2-5

vergrößern der Bilder durch anklicken!

Stahlhülse für Rotorbacken, 150x60x2 mm
Stahlhülse für Oberlager, 60x60x2 mm
Ansicht unterstes Mastsegment, Länge 1180 mm
eingespannt in Rotor und Oberlager (noch nicht ausgezogen)

Detail 6: Die "Einspeisungen"
Die Gesamtansicht mit Quad`s und CP-6

Fußpunkt der 40-m-GP mit Anschlüssen

Details der GP für 40m

Die 16 Radial`s sind steckbar ausgeführt, der 10,3 m hohe Strahler steht isoliert auf der Grundplatte, er verjüngt sich nach oben von 60 auf 15 mm. Die Einspeisung/Anpassung erfolgt über eine koaxiale Stichleitung.



Details der GP für 80 m

Für die 80-m-GP wurde der 15-m-GFK-Mast von DX-WIRE genommen. Der Strahler von 20,5 m Länge wurde um den Mast gewendelt um die überschüssige Länge unterzubringen. Ca. 1 m wird ganz unten in engen Lagen um den GFK-Mast als "Spule" gewickelt, hier ist ein Antennenanalyser von guten Diensten, um die Anpassung zu optimieren.  Die Anschlußbuchse für das Koaxkabel wird in einer wasserdichten Box untergebracht, ebenso die "Verteilung" für die 8 Radial`s. In ihr währe auch Platz für einen Anpasskondensator. Die Abspannung erfolgt nur in ca. 5 m Höhe mit einer MAB34. Auch hier wird der Mast gegen unbeabsichtigtes Zusammenrutschen mit Coroplast® an den Stoßstellen gesichert und, aus der Erfahrung, zusätzlich jeweils mit einem Kabelbinder direkt oberhalb der Stoßstelle fixiert. Das Coroplast läßt sich zwar rückstandslos wieder entfernen, ohne die zusätzlicher Sicherung neigt es aber dazu sich wieder abzuwickeln usw.

Die 15 m hohe GP für 80 m
Der Anschlusskasten
Der gewendelte Strahler
Das Ergebnis

Der Antennenwahlschalter CAS 8-1

Der Eigenbau-Antennenschalter sollte für alle zur Verfügung stehenden Antennen ausgelegt sein, wobei es wohl eher selten vorkommen wird, daß 8 Antennen angeschlossen werden, die Regel werden 5 Antennen sein. Als Schalter wurde ein robuster Keramikschalter mit 2 Ebenen genommen, es werden sowohl Innenleiter als auch der Schirm des Koaxkabels umgeschalten. Die Antennen bleiben dadurch galvanisch getrennt. Die Beschaltung von Buchsen und Schalter erfolgte mit verdrilltem 2,5qmm Draht. Verdrillte Drähte haben in der Regel ein Z von annähernd 50 Ohm. Die Erdung der Anlage erfolgt ausschließlich am folgenden Antennenanpassgerät bzw. Transceiver.


Antennenaufbau beim WAG 2010


WAG 2010 Endstand