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Ortsverband Blankenfelde/Zossen (Y34)

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CQ Jamboree DL0DAB

Alljährlich am dritten Oktoberwochenende findet das Jamboree-On-The-Air ( JOTA ) statt. Es ist ein weltweites Treffen der Pfadfinderinnen und Pfadfinder auf den Amateurfunkbändern. Informationen dazu gibt es unter anderem auf der Webseite http://www.scoutnet.de/

Zum Tag der Vereine im Mai 2016 in Zossen haben sich die Pfadfinderinnen und die Funkamateure kennengelernt. Da entstand die Idee von der Klubstation in Dabendorf aus an diesem Ereignis JOTA gemeinsam teilzunehmen.
Hier nun der Bericht der Pfadfinderinnen:

"CQ Jamboree, CQ Jamboree, Delta Lima 0 Delta Alfa Bravo"

 

So riefen wir am Samstag, den 15.10.2016 übers Mikrofon in die Welt. Zusammen mit zwei Funkamateuren aus Dabendorf und einem befreundeten DPSG-ler konnten wir - drei Raiderinnen aus Zossen (dazu gehört Dabendorf)- am diesjährigen JOTA teilnehmen.

Nach einer kurzen Einführung hörten wir auf den unterschiedlichen Frequenzen jede Menge, aber viel verstanden wir davon nicht. Zum Glück hatten wir davor schonmal auf UKW gefunkt, sodass zumindestens so der grobe Ablauf drinnen war. Und nach und nach konnte man das „Zeug“ auch verstehen. Zuerst sprachen wir mit ein paar deutschen Stationen, aber dann meldete sich das nächste Rufzeichen mit OZ. Wie aufregend; ein Däne am anderen Ende. Auch mit ihm tauschten wir den Rapport aus und unterhielten uns kurz. Um 18.00 Uhr waren wir dann natürlich bei der Funksked-Runde dabei und stellten uns kurz vor. Im Anschluss daran machten wir ein Gruppenfoto und fingen mit dem mitgebrachten Abendbrot an, aber wir waren vom Funkfieber ergriffen, nach grade mal 5 Minuten ging es schon weiter und es wurde nebenbei gegessen, das Log geschrieben und versucht, das Rufzeichen zu buchstabieren, was durch die Aufregung gar nicht immer so leicht war.

Wir lauschten auf verschiedenen Frequenzen, hörten Iren und Russen und sprachen noch mit einigen Niederländern und zum krönenden Abschluss hörten wir ganz leise und schwach eine Namibierin rufen, leider war das Signal zwar zu schlecht, aber trotz allem irgendwie eine interessante Erfahrung.

Mit einer Portion gewonnenen Selbstvertrauens (schließlich haben die Funkkontakte ja geklappt) fuhren wir am späten Abend wieder jeder zu sich nach hause.

Gut Pfad! Tabita