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Allgemeine DARC DXHF-Contestregeln v1.pdf
General Rules for DARC DXHF Contests v1 neu.pdf

Allgemeine DARC DX & HF-Contestregeln

Die Allgemeinen Contestregeln DX & HF-Funksport wurden vom Referat DX & HF-Funksport  beschlossen und treten am 19. Mai 2014 in Kraft.

1.    Generelles

Die „Allgemeinen DARC DX&HF Contestregeln“ sind die verbindlichen Rahmenbedingungen für alle Conteste, die vom Referat DX & HF-Funksport des DARC ausgerichtet werden. Damit vereinfachen sie die einzelnen spezifischen Ausschreibungen.

2.    Was bedeutet eine Teilnahme an einem Contest des Referats DX & HF-Funksport?

Darunter verstehen wir die Teilnahme am Contestgeschehen unter Berücksichtigung der jeweiligen spezifischen Contestausschreibung und dieser allgemeinen Regeln inkl. der Einreichung eines Logs zur Auswertung.

Teilnehmer, die ein Log zur Auswertung einreichen, erklären damit,

-  dass sie die Contestregeln gelesen haben

-  dass sie sich während des gesamten Verlaufs an die Contestregeln gehalten haben

-  dass sie sich während des gesamten Verlaufs an die gesetzlichen Vorschriften gehalten haben

-  dass sie den im Contest benutzten DOK (DARC oder VFDB oder „NM“) auch im Log unter „SPECIFIC“ notiert haben (Bsp. SPECIFIC: C25)
(eine Ausnahme zu dieser Regel bilden die Sonder-DOKs: VO, DVx und CMxx)

-  dass sie an die Entscheidungen des Contestmanagers gebunden sind

und

-  dass der DARC die eingereichten Contestlogs nach der Auswertung veröffentlichen darf (z.B. durch Einspielen ins DCL u.a.)

Wer einem der obigen Punkte nicht zustimmt, muss sein Log eindeutig als CHECKLOG kennzeichnen. Checklogs werden nicht veröffentlicht.

3.   Weitere allgemeine DX & HF-Contestregeln

(1)     Für den Rufzeichengebrauch und die Genehmigungsklasse sind die gesetzlichen Regelungen einzuhalten.

(2)     Alle im Contest benutzten Sender und Empfänger befinden sich am gleichen Standort. Die zusätzliche Benutzung von ferngesteuerten Sendern oder Empfängern an anderen Standorten ist verboten.

(3)     Cross-Band-Verbindungen sind während des Contests nicht erlaubt.

(4)     Es ist nur ein Sendesignal pro Band erlaubt.

(5)     Contestbetrieb innerhalb ausgewiesener contestfreier Bereiche wird geahndet.

(6)     Contest-Verbindungen im Contestverlauf über andere Kommunikationsformen abzusprechen, ist verboten. Damit sind unter anderem gemeint: Telefon, Internet, Chat, Smartphones, Messenger, E-Mail u.a.

(7)     „Selfspotting“ ist verboten. Damit ist gemeint, das eigene Contestrufzeichen zu spotten oder andere Stationen um einen Spot zu bitten.

(8)     Verbindungen im Log, die der Teilnehmer nicht gewertet haben möchte, dürfen unter keinen Umständen aus dem Log gestrichen werden. Sie sind im Log zu belassen und dem Auswerter als „nicht zu werten“ zur Kenntnis zu bringen. Näheres dazu wird in den “Allgemeinen Hinweisen“ unter 5. beschrieben.

(9)     Im Log ist die Uhrzeit (UTC), zu der die Verbindung getätigt wurde, aufzuführen. Ein nachträgliches Ändern der Uhrzeit („rubber clocking“) wird geahndet.

(10)   Achten Sie bei Ihrem Log auf die möglichst genaue Angabe der Uhrzeit. Wenn die Zeitangabe eines QSOs in den beiden korrespondierenden Logs um mehr als 10 Minuten differiert, kann die Wertung abgelehnt werden.

(11) "Single Operator" bedeutet, dass ein und dieselbe Person sowohl den gesamten Funkbetrieb als auch das Loggen und die Nutzung der Spotting-Funktion ausführt.

4.   Sanktionen

(1)  Doppelt vorhandene Kontakte werden vom Auswerter als „Null-Punkte-QSO“ interpretiert und ohne weitere Sanktion gestrichen.

(2)  Für Vergehen gegen die Contestausschreibung oder gegen diese allgemeinen Regeln stehen dem Contestmanager folgende Sanktionen zur Verfügung:

a.     Für kleinere Verstöße und Fehler kann das betroffene QSO vom Auswerter gestrichen werden, d.h. es wird mit „Null“ Punkten gewertet.

b.    Der Contestmanager kann für Regelverstöße und/oder Unsportlichkeiten eine „gelbe Karte“ vergeben. Diese führt je nach Schwere des Vergehens zu einem pauschalen Punktabzug von 2%, 5% oder 10% der Endpunktzahl des Teilnehmers.

c.     Der Contestmanager kann für größere Regelverstöße und/oder grobe Unsportlichkeiten eine „rote Karte“ vergeben. Diese führt zur Disqualifikation des eingereichten Logs.

Sowohl gelbe als auch rote Karten werden am Ende der Platzierungen genannt und werden somit öffentlich.

5.   Allgemeine Hinweise zur Vermeidung von Fehlern und Punktabzügen

(1)  Erklärung zu „NM“:
Der DARC hat durch die Einführung von „NM“ eine einfache Möglichkeit für Nicht-Mitglieder geschaffen, an Contesten teilzunehmen, die die Vergabe eines DOK erwarten. Ein DL-Funkamateur ohne Mitgliedschaft im DARC/VFDB benutzt somit „NM“ anstatt eines DOKs. NM zählt dabei niemals als Multiplikator.
Ein oft gesehener Fehler ist, bei ausländischen Stationen statt der gegebenen laufenden Nummer „NM“ im Log zu notieren. Das ist falsch. „NM“ wird ausschließlich von deutschen Funkamateuren benutzt, die weder im DARC noch im VFDB Mitglied sind.

(2)  Elektronische Logs:
Elektronische Logs für Conteste des Referates DX&HF-Funksport im DARC e.V. können in zwei Formaten eingereicht werden: im vom Referat entwickelten STF-Format und dem international gebräuchlicheren CABRILLO-Format. Jedes Contest- oder Logprogramm ist üblicherweise in der Lage, eines dieser Formate zu produzieren.
Eingereichte Logdateien müssen dem ASCII-Standard entsprechen. Die von Programmen wie WORD oder EXCEL erzeugten Dateien sowie PDF und die binären Dateien von Contestprogrammen (Dateiendungen z.B. .bin, .wt4 u.a.) sind keine ASCII-Dateien und können somit vom Logroboter nicht gelesen und deshalb auch nicht akzeptiert werden. Dem zwischen Logprogrammen oft benutzten ADIF-Format fehlen oft Inhalte, die für die Contestauswertung relevant sind. ADIF ist zwar ein ASCII-Format, aber für die Contestauswertung gänzlich ungeeignet und kann deshalb ebenfalls nicht akzeptiert werden.

(3)  Abgabe elektronischer Logs:
Die Logeinreichung erfolgt via E-Mail an einen Logroboter oder zukünftig auch durch einen Webupload. Sowohl Webupload als auch der Logroboter prüfen jedes ankommende Log individuell auf das Vorhandensein der notwendigen Formate und Inhalte und bestätigen dies in einer Antwort, entweder direkt beim Webupload oder per Antwortmail vom Logroboter.
Es ist sehr wichtig, dass der Logeinreicher diese Antwort liest, damit Fehler im Log noch rechtzeitig vor dem Einsendeschluss korrigiert werden können.
Korrigieren bedeutet, dass vor dem Einsendeschluss beliebig viele Logversionen geschickt werden können. Jedes Log erhält einen Zeitstempel. Das letzte vor Einsendeschluss eingereichte Log wird zur Auswertung herangezogen.

(4) Das Log für den Logroboter (bzw. Webupload) muss geringen Restriktionen entsprechen:

-  Alle Verbindungen eines Contests müssen sich in chronologischer Reihenfolge in der Logdatei befinden. Separate Dateien pro Band o.ä. sind nicht erlaubt.

-  Logs die nicht den obigen Vorgaben entsprechen, können vom Auswerter als CHECKLOG klassifiziert werden und nehmen damit nicht mehr am Wettbewerb teil. Auch aus diesem Grund ist es notwendig, auf die Antwort des Logroboters zu achten und danach zu handeln.

-  In den Contesten und Klassen, in denen Pausenzeiten vorgeschrieben werden, berechnet die Auswertesoftware die Pausenzeiten. Es ist nicht notwendig diese anzugeben.

-  X-QSO: Wenn Sie ein oder mehrere QSOs in Ihrem Log als „ungültig“ erklären wollen, so geht dies ausschließlich im Cabrillo-Dateiformat. Dort beginnt jede QSO-Zeile mit QSO: Editieren Sie diese Zeile im Cabrillo-Log mit einem ASCII-Editor und ändern Sie QSO: in X-QSO: Achten Sie dabei auf den Bindestrich. Mit X-QSO beginnende Zeilen werden sowohl vom Logroboter als auch vom kommenden Webupload und unserer Auswertesoftware nur als Check-QSO gewertet.