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IARU Region 1 Fieldday

Der Fieldday-Contest, oder genauer der IARU-Region-1-Fieldday, hat das Ziel, den Amateurfunk in freier Natur und mit einer vom Netz unabhängigen Stromversorgung zu fördern. Da eine Fieldday-Teilnahme für Teams generell leichter und unterhaltsamer ist, und weil Mehrmannstationen in besonderer Weise für die Clubmeisterschaft gewertet werden, nehmen Jahr für Jahr etwa 100 Ortsverbänden sowohl am CW-Fieldday im Juni als auch am SSB-Fieldday im September teil. Der technische Aufwand reicht dabei von der QRP-Station, die aus der Autobatterie versorgt einen Dipol speist, bis hin zur QRO-Station mit dem Aggregat der Feuerwehr und Richtantennen für die oberen drei oder vier Bänder. Auch mit kleiner Ausrüstung sind hier einige hundert Verbindungen möglich.

Einige Verbände wie der RSGB oder die USKA verfügen ebenfalls über eine große Fieldday-Gemeinde, die uns als QSO-Partner zur Verfügung steht. Aus vielen Ländern sind Contester QRV und bieten wertvolle Multiplikatoren (WAE- bzw. DXCC-Gebiete). Mit etwas Geschick kann man den eine oder anderen raren Multiplikator zum Bandwechsel überreden und so das Ergebnis in die Höhe treiben. Doch die Trauben hängen hoch, denn fast jeder deutsche Spitzencontester sitzt an einer der Fieldday-Stationen.

Doch ohne fleißige, kompetente und erfindungsreiche Helfer und Techniker kommt keine Fieldday-Mannschaft aus. Hier ist der ganze OV gefragt und nur das Team gewinnt. Natürlich läuft immer etwas schief, aber der nächste Fieldday kommt bestimmt und da kann man es dann besser machen. Der Fieldday ist eine echte Herausforderung für Operator, Techniker und Organisatoren und sicher das größte Abenteuer, das man als OV erleben kann.