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HAM RADIO 2016

HAM RADIO 2016

Das Referat für Not- und Katastrophenfunk zieht Bilanz

Unter dem Motto „Amateurfunk: Zu Lande, zu Wasser und in der Luft“ lockte die 41. Internationale Amateurfunk-Ausstellung HAM-RADIO über 17200 Besucher an den Bodensee. Wie in den Vorjahren stellte auch das Referat für Not- und Katastrophenfunk des DARC e.V. auf der Messe aus und betreute einen Anlaufpunkt für die HAM RALLYE.

Für die 4. Notfunk-Universität im vollbesetzten Tagungssaal des Konferenzzentrums Ost der Messe Friedrichshafen hatte der Tagungsleiter, Michael „Mike“ Becker (DJ9OZ), ein deutschsprachiges Programm zusammengestellt.

Erstmalig blickte das Referat über Länder- und Staatsgrenzen hinweg und informierte über Formen der Zusammenarbeit in der Schweiz. Weiterhin schaute die Veranstaltung auf mögliche Synergien in der Zusammenarbeit mit der Bundesanstalt Technisches Hilfswerk (THW) in den bayrischen DARC-Distrikten. Daneben wurden Fragen zu Förderung von Relaisstandorten mit Notstromversorgung und zur sicheren Datenversand erörtert. 

 

Der persönliche Austausch kam dabei nicht zu kurz. Die an unserem Stand ausgestellten Exponate von Andreas (DG2YCS), Jürgen (DJ7KJS), Mike (DJ9OZ) und Gerd (DL2ROG) sorgten für Gesprächseinstiege und den Erfahrungsaustausch unter Funkfreunden aus aller Welt. Der Anteil interessierter ausländischer Funkfreunde war überdurchschnittlich hoch.

 

Während der HAM RADIO zeichnete das im DARC-Vorstand für den Notfunk zuständige Vorstandsmitglied, Martin Köhler (DL1DCT), mehrere Funkfreunde mit der in 2015 geschaffenen Notfunk-Ehrennadel aus:  

Michael „Mike“ Becker (DJ9OZ) erhielt die Auszeichnung für seine Verdienste als ehemaliger Referent des DARC für Notfunkfragen und heutiger Berliner Distriktreferent im gleichen Aufgabengebiet 

Peter Wasieloski (DK6PW) für seine langjährige aktive Mitarbeit im Referat als WebMaster/IT-Beauftragter und stellvertretender DARC-Notfunkreferent sowie seiner Tätigkeit als Notfunkreferent im Distrikt Brandenburg  

Dieter Fleischmann (DL9VD) für die redaktionelle Erstellung des Notfunkhandbuchs, die (Mit-) Organisation der Ottobeurener Notfunktagung und die Tätigkeit als Distrikts-Notfunkreferent Schwaben

 

 

Bereits in 2015 erhielt Karl Zaglmaier (DL5MBU) diese hohe Referatsauszeichnung mit der laufenden Nummer Eins. 

 

Mike (DJ9OZ) und Stefan (DJ5KX) nahmen ferner an mehreren nationalen und internationalen Notfunk-Veranstaltungen teil. So am offiziellen Treffen der IARU Region 1 Emergency Communications Co-Ordinators unter Leitung von Greg (G0DUP), der zusammen mit dem Berliner Distriktsvorsitzenden Marcus Goth (DL7BMG), Gast an unserem Stand war. 

 

 

 

Am Rande des Treffens führten Martin Köhler (DL1DCT) und Stefan Scharfenstein (DJ5KX) in informatives Gespräch u.a. mit Bernd Lettow (DL9KAR) und Ralf Wilke (DH3WR) über die Möglichkeiten des HAMNETS für den Notfunk. 

Ein Folgetreffen findet in Kürze im Großraum Köln statt.

Anlässlich der internationalen Messe wurde auch der offizielle Startschuss für das SDR-Netzwerk des DARC e.V. gegeben. Auch hier wird zu prüfen sein, ob dieses Netzwerk in Zukunft in die Notfunkarbeit eingebunden werden kann. 

 

Mit Vertretern anderer Notfunkvereine wie von Notfunk-Deutschland e.V. fanden  kurze Treffen statt.

Am Notfunkstand betreuten DD7AF, DJ1CC, DL5MBU, DK6PW, DJ9OZ, DG2YCS, DB7KC, DL7KJS, DK2YA, DO6VH, DJ5KX sowie das zuständige DARC-Vorstandsmitglied, Martin Köhler (DL1DCT), die Besucher.

Ich danke allen Besuchern für ihr Interesse, alle Mitwirkenden für den tollen Einsatz und freue mich bereits heute auf die nächste 42. HAM RADIO vom 14. bis 16. Juli 2017 in Friedrichshafen am Bodensee. 

 

Stefan Scharfenstein, DJ5KX                              >>> Zur Bildergalerie <<<

 

 

Vorträge und Dokumente zur 4. Notfunk-Universität 2016

KISS Transponder.pdf 2,60 M
Notfunk RM W.pdf 3,38 M
Sachstand Notfunk im DARC.ppt 1,26 M
Vortrag Zusammenarbeit DARC-THW 2016 1 .pdf 0,91 M
Bericht.pdf 425 K
Programm Notfunk-Uni16-8.pdf 72 K

HAM RADIO 2015

HAM RADIO 2015

Referat für Not- und Katastrophenfunk des DARC zieht HAMRADIO-Bilanz

Einem deutliches Mehr an Besuchern sah sich das Standteam besonders am Messesamstag konfrontiert. Unter Leitung von Michael „Mike“ Becker (DJ9OZ) waren im Kern Andreas (DG2YCS), Karl (DL5MBU), Peter (DJ1CC) und Stefan (DJ5KX), unterstützt durch Stefan (DL5PG), Martina (DL1KMN), Hans (DJ8EI) und Jürgen (DL7KJS), bemüht, alle Fragen kompetent und sachlich zu beantworten. Die ausgestellten Funkkoffer und mögliche Antennenformen luden die Besucher zum Fachsimpeln ein.

Anlässlich der Eröffnung der diesjährigen Notfunk-Universität erhielt der völlig überraschte Mike (DJ9OZ) aus der Hand vom DARC-Vorstandsmitglied Martin Köhler (DL1DCT) die Goldene Ehrennadel des Vereines. Schon vor seiner Zeit als DARC-Referent lag es ihm stets am Herzen Informationen aus dem Ausland über Krisensituationen auch den deutschen Funkamateuren zur Verfügung zu stellen. Auch heute finden die Leser der CQ DL stets aktuelle Informationen aus dem Referat Notfunk vor. Zudem leitet er den Notfunkrundspruch und sorgt für eine reibungslose Kommunikation mit den Notfunkreferenten in den DARC-Distrikten.

Neben dem Treffen der Aktiven am Notfunknetz Nepal,  der Auslands-Notfunk-Koordinatoren, der Notfunk-Universität, dem Treffen der anwesenden Notfunkreferenten standen eine Besprechung der Notfunkvereine in Deutschland auf der Agenda des Referates und seiner Mitarbeiter.

Mike (DJ9OZ) gibt zur Mitgliederversammlung im November sein Amt als Referent ab. So kam es nicht von ungefähr, dass auch ein Ausblick auf die zukünftige Arbeit im Referat in der Nachbesprechung zum Messeende gewagt wurde.

„Die Möglichkeiten des Amateurfunk in Krisensituationen oder Schadensfällen rückt immer mehr in den Focus der Funkamateure“, so Stefan Scharfenstein (DJ5KX), Sprecher aller fünf NRW-DARC-Distrikte gegenüber dem Ministerium für Inneres und Kommunales und den Landesoberbehörden in Nordrhein-Westfalen in einer Nachbesprechung am Messesonntag. Und weiter, „Wir sollten versuchen, dies stärker in die Öffentlichkeit zu tragen“.   

Bericht von Stefan, DJ5KX, OVV G09

 

 

Vorträge und Handout

150624 NF-Ref-2.ppt 19,26 MBericht des Referats Not- und Katastrophenfunk - DJ9OZ, Mike
G0DUBFN2015.ppt 35 MInternational Emergency Communications - Greg Mossop
Programm Notfunk-Uni15-6.pdf 72 KProgramm der 3. Notfunk-Universität 2015
HAMNET.pptx 2,48 MHAMNET - (Jakob DK3CW)
WinLink RMS Express.pptx 1,39 MWinLink und RMS Express (Jakob DK3CW)
Notfunk-Board 2 .pdf 564 KNotfunk-Board - Jürgen, DL8MA
praesentation notfunk HAM Radio 2015.pdfNotfunk verbindet - Rolf DX4AX und Dieter DK4XW

HAM RADIO 2014

HAM RADIO 2014

Bericht zur HAM RADIO 2014

Foto DJ5KX

Das Interesse auf der HamRadio war nach meinem Eindruck ähnlich gut wie im letzten Jahr; die Besucherzahlen sollen etwas höher gewesen sein.

Für den Notfunk gab es insgesamt positive Resonanzen und ich hatte den Eindruck, dass auch hier das Interesse zunimmt. Unsere Vortragsreihe „Notfunk-Universität“ wurde von 30 – 40 Zuhörern besucht; etwas schwankend je nach Vortragsthema. Dank allen Vortragenden: Timm, DO6IS, Peter, DJ1CC, Jakob, DL3CW, Jürgen, DL8MA und Rolf, DK4XI.
Unsere Teilnahme an der Ham-Rally für Nachwuchsfunker brachte viele Kinder und Jugendliche samt Eltern an den Notfunkstand. Besonderen Dank an die Betreuer Karl, DL5MBU, und Hinrich, DB6IS, aber auch an die andere Standbesatzung Stefan, DJ5KX, Jürgen, DL7KJS, Peter, DJ1CC und Timm, DL4FLY alias DO6IS, der auf der HamRadio seine A-Prüfung ablegte.

Wegen des kurzfristigen Ausfalls von Stefan, DL5DG, waren zahlreiche Umplanungen bei Standdienst und Notfunk-Universität notwendig geworden.
Leider konnten wir das endgültige Notfunk-Handbuch nicht wie vorgesehen, auf der Hamradio 2014 vorstellen. Es wird in den nächsten Monaten fertiggestellt. Die Veröffentlichung wird über den Rundspruch und die CQ-DL bekannt gegeben.
Auch die Aufkleber mit dem neuen Logo waren nicht rechtzeitig angeliefert worden. Sie sollen erst diese Woche in der Geschäftsstelle in Baunatal eintreffen.

Anlässlich der Hamradio haben wir Rolf, DK4XI, und seinem Mitarbeiter mit einem kleinen Präsent für den Entwurf des Logos und Aufklebers gedankt.

Mit dem neuen Vorstand des Vereins Notfunk-Deutschland, Rüdiger, DO2FMD, hatten unser Vorstand Martin, DL1DCT, und ich ein sehr konstruktives Gespräch. Wir haben verabredet, in engem Kontakt zu bleiben, uns gegenseitig über Aktivitäten zu informieren und ganz allgemein zu kooperieren. Einzelheiten werden in der nächsten Zeit, bzw. bei entsprechenden Gelegenheiten vereinbart.
Ein weiteres Gespräch wurde mit dem Vorstand des AFCD (Amateurfunk Club Deutschland) Volker, DG9KBE, über Notfunkaktivitäten, einen Informationsaustausch und Zusammenarbeit beim Notfunk geführt.

Soweit der Bericht über die diesjährige Hamradio aus Sicht des Referats Not- und Katastrophenfunk.

Michael Becker, DJ0OZ
DARC Referat Not- und Katastrophenfunk
1.7.2014


Programm der Notfunk-Universität

Notfunk-Uni14-7.pdf

Fotos von der HAM RADIO 2014

Vorträge und Handout

 

Notfunkreferat

Notfunkreferat 140624-2.ppt

Handout Teil 1 der Notfunk-Universität

HR14k Notfunk Handout.pdf

WL2K-Pactor-Anleitung

WL2K Pactor Anleitung 2014-2.ppt

Templates in RMS-E

Praesentation-Templates in RMS-E.ppt

NOT-Funk im WOHNMOBIL

Notfunk im WoMo.pdf

ROWN

ROWN.pptx

Arbeitstagung der DARC-Notfunkreferenten 2014

Arbeitstagung der DARC-Notfunkreferenten 2014

Arbeitstagung der DARC-Notfunkreferenten

Die Wasserkuppe in Hessen ist nicht gerade bekannt für milde Frühlingstage im April – und damit genau der richtige Tagungsort der DARC-Notfunkreferenten, denn das Programm vom 11. bis 13. April 2014 ließ kaum Zeit für anderweitige Aktivitäten. Der Einladung des DARC-Referats für Not- und Katastrophenfunk waren 24 Teilnehmer gefolgt. Sogar unser vielbeschäftigtes Vorstandsmitglied Martin Köhler, DL1DCT hatte sich für die gesamte Tagung Zeit genommen.

 

Neben den Tätigkeitsberichten und dem persönlichen Erfahrungsaustausch standen die digitalen Betriebsarten als Notfunkanwendungen im Vordergrund. Vorträge und Demonstrationen boten den Teilnehmern tiefere Einblicke in die Möglichkeiten von Hamnet, Winlink und APRS.

Das High-Speed-Datennetz der Funkamateure heißt Hamnet und wird in Deutschland seit einigen Jahren ständig ausgebaut. Das vom Internet unabhängige IP-Netz arbeitet mit Richtfunkstrecken auf Amateurfunkfrequenzen und bietet zahlreiche vom Internet bekannte Anwendungsmöglichkeiten. Die umprogrammierte kommerzielle Funktechnik ist robust und energieeffizient und somit für den Notfunkeinsatz prädestiniert. Da die Hamnet-Knoten als automatisch arbeitende Stationen betrieben werden, ist der Notfunkbetrieb bereits mit wenigen Funkamateuren möglich. Zwei Referenten aus Niedersachsen berichteten über die erfolgreiche Kooperation mit den dortigen Polizeidirektionen. Die Polizeidienststellen können das Hamnet im Bedarfsfall als Rückfallebene nutzen. Außerdem soll der Bedarf der Behörden beim weiteren Netzausbau berücksichtigt werden. Im Gegenzug können Standorte in bester Funklage, die durch die Umstellung auf den digitalen Behördenfunk frei werden, für Amateurfunkzwecke genutzt werden – inklusive der vorhandenen Antennenträger und Stromversorgungen.

 

Die Übertragung von E-Mails über Kurzwelle ist für Funkamateure mit Winlink schon seit längerem möglich. Über spezielle, weltweit verteilte Funkstationen mit Internet-Übergang sogar normale Internet-Nutzer zu erreichen. Die aktuelle Weiterentwicklung dieses Systems heisst ROWN, die Abkürzung für Radio-Only Winlink Network. Sofern bei den erreichbaren Gateway-Stationen die Internet-Verbindung beispielsweise durch Stromausfall unterbrochen sein sollte, wird die E-Mail von diesen über den Funkweg weitergeleitet. Diese neuartige Funktionalität wird durch eine Software-Änderung realisiert. Der hierbei eingesetzte Routing-Algorithmus berücksichtigt auch sich ändernde Ausbreitungsbedingungen auf Kurzwelle. Derzeit arbeiten weltweit 52 Stationen im ROWN - Tendenz steigend.

 

Das Automatic Packet Reporting System (APRS) wird von Funkamateuren hauptsächlich zur Übertragung von Positions- und Wetterdaten eingesetzt. Die Baken können sich selbständig und spontan vernetzen, sofern sie sich in einem speziellen Betriebsmodus befinden (Digipeater). Bei dicht liegenden Standorten sind nur geringe Sendeleistungen notwendig. Daher fällt die aufgenommene Energie der Baken recht gering aus – ein wesentlicher Pluspunkt für den Notfunkbetrieb. Während der Tagung wurde demonstriert, wie mit Hilfe eines regionalen APRS-Netzes adressierte Nachrichten und Rundmeldungen verteilt werden können. Schon mit einem Handfunkgerät und einem Mini-TNC lässt sich hierfür ein energieeffizienter Digipeater aufbauen. Einige Hersteller haben die Anzeige von APRS-Daten bereits in ihre Geräte integriert. Mit einem Mikro-PC (z.B. Arduino oder Rasberry Pi) lassen sich notfunktaugliche Terminalstationen aufbauen, mit denen Textmeldungen generiert und Telemetriedaten grafisch angezeigt werden können.

 

Das DARC-Referat für Not- und Katastrophenfunk hatte im vergangenen Jahr den Entwurf eines DARC-Notfunkhandbuchs initiiert. Das Dokument soll das Wissen und die Erfahrungen der DARC-Notfunkaktivisten zusammenführen und allen Beteiligten verfügbar machen. Außerdem beschreibt es technische und organisatorische Konzepte, die als Empfehlungen von den regionalen DARC-Notfunkgruppen umgesetzt werden können. Während der Tagung konnte nun ein wesentlicher Fortschritt erzielt werden, da sich mehrere Teilnehmer bereit erklärt haben, den Entwurf als Autoren auszuarbeiten. Die Veröffentlichung der ersten Version ist für Ende Juni 2014 geplant, pünktlich zur HAMRADIO 2014.

 

Die Teilnehmer waren sich zum Schluß darüber einig, daß die Tagung nicht nur viele technische Neuigkeiten offerierte, sondern auch eine wesentliche Unterstützung der überregionalen Zusammenarbeit im Notfunk darstellt. Diese ist unbedingt notwendig, denn großflächige Stromausfälle und Kommunikationsengpässe machen an den Distriktsgrenzen mit Sicherheit nicht halt.

 

(Stefan Pinschke, DL5DG)

HAM RADIO 2013

HAM RADIO 2013

DARC-Notfunk auf der HAM RADIO 2013

Auch in diesem Jahr war das DARC-Notfunkreferat mit einem eigenen Stand auf der HAMRADIO vertreten. Die Angehörigen und Unterstützer des Referats für Not- und Katastrophenfunk des DARC standen zahlreichen Besuchern während der Messetage Rede und Antwort. Wir konnten viele bekannte und neue Funkamateure aus dem In- und Ausland an unserem Stand begrüßen, mit ihnen über technische und organisatorische Fragen sprechen und unsere Fortschritte darstellen. Ganz besonders gefreut hat uns der Besuch unserer Funkfreunde der französischen Notfunkorganisation FNRASEC, mit denen wir schon seit einiger Zeit einen regen Kontakt pflegen. Neben Arbeitstreffen im Distrikt Saar (Q) wurden auch bereits Verbindungstests in digitalen Betriebsarten durchgeführt. Es ist geplant, diese Zusammenarbeit zukünftig zu intensivieren und dabei weitere grenznahe DARC-Distrikte mit einzubeziehen. 

Am Samstag, den 29. Juni 2013 veranstaltete das DARC-Referat eine ganztägige Vortragsreihe mit dem Titel "Notfunk-Universität 2013". Die Referenten aus den Reihen des DARC-Notfunks präsentierten Berichte über aktuelle Themen und Aktivitäten. Insbesondere die Berichte über die Notfunkübungen in den Distrikten Brandenburg, Bayern und Köln-Aachen fanden bei den rund 40 Besuchern großes Interesse. In einem weiteren Vortrag wurden den Zuhörern die Grundlagen des Sprechfunkbetriebs im Notfunk näher gebracht und die Funktionsweise von geleiteten Notfunknetzen dargestellt. Auch digitale Betriebsarten werden als unterstützendes Element im DARC-Notfunk erfolgreich eingesetzt. Und so wurde die Vortragsreihe durch zwei Präsentationen zum praktischen Einsatz des Winlink-2000-Systems und zu dessen zukünftigen Erweiterungen abgerundet.

Freitag Nachmittag fand das alljährliche Treffen der ausländischen Notfunk-Koordinatoren statt, auf dem Krister, SM0SAG, die schwedische Notfunkorganisation FRO / SSA vorstellte und Samstag Nachmittag nach der Notfunk-Universität trafen sich die zur HamRadio angereisten DARC-Distrikts-Notfunkreferenten noch zu einem Treffen, auf dem Stefan, DL5DG, als neuer Referats-Mitarbeiter für Öffentlichkeitsarbeit und Redakteur des Handbuchs vorgestellt wurde.

Unsere jungen Nachwuchsfunker wurde in bewährter Weise von Karl, DL5MBU, an das Thema Notfunk herangeführt, wobei in diesem Jahr die Zahl der Teilnehmer erheblich angewachsen war.

Aus Sicht des DARC-Notfunkreferats war die HAMRADIO 2013 ein voller Erfolg. Wir bedanken uns bei den Organisatoren des DARC und bei unseren zahlreichen Unterstützern für die gute Zusammenarbeit.

 Stefan, DL5DG und Mike, DJ9OZ

Notfunk-Universität 2013 - Programm als PDF
Abriss Notfunk-Uni-1.pdf
Fotos von der HAM RADIO 2013
Vorträge auf der Notfunk-Universität

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Notfunkreferat

Notfunkreferat 1300629.pdf 1,38 MAutor: Mike DJ9OZ

Betriebstechnik im Notfunk

Betriebstechnik Vortrag.pdf 98 KAutor: Stefan DL5DG,

Zukunft der Digimodes im Notfunk

HAM RADIO 2013 Zukunft Digimodes Notfunk.pdf 1,92 MAutor: Jakob DK3CW

WL2K Pactor

WL2K Pactor.pdf 0,91 MAutor: Peter DJ1CC

Notfunkübung G09

Notfunkübung G09-2.pdf 905 KAutor: Stefan DJ5KX

Notfunkübungen Y und D

Notfunkübung der Distrikte.pdf 3,86 MAutor: Peter DK6PW

Notfunkübung in Bayern

Vortrag Karl HAM2013 V1-3b.pdf 186 KAutor: Karl DL5MBU

Treffen der Notfunkreferenten 2013

Treffen der Notfunkreferenten 2013

Tagung der Notfunk-Referenten der DARC-Distrikte

Foto: Dieter - DK4XW

Am Wochenende 19. – 21. April 2013 fand auf Einladung des DARC-Referats „Not- und Katastrophenfunk“ die jährliche Arbeitstagung der Distrikts-Notfunkreferenten in der Jugendbildungsstätte auf der Wasserkuppe statt. In Anwesenheit von Vorstandsmitglied Martin Köhler, DL1DCT, nahmen eine XYL und 19 OMs an der Tagung teil. Sie wurden über die Tätigkeit des Referats Not- und Katastrophenfunk informiert und berichteten über die Notfunk-Aktivitäten in ihren Distrikten. Bei dieser Gelegenheit konnten 4 neue Referenten für die Distrikte A, L, M und Q begrüßt werden.

Peter Wasieloski, DK6PW, berichtete anschließend über den Ausbaustand des digitalen Funknetzes der Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS).


Peter Greil, DJ1CC, erläuterte das digitale Amateurfunknetz Winlink 2000 und demonstrierte die Nutzungsmöglichkeiten im Notfunk mit Hilfe des Programms RMS Express und den Betriebsarten PACTOR und Winmor.

Michael Becker, DJ9OZ, verglich in seinem Vortrag die verschiedenen Arten der Dokumentation von Meldungen nach IARU-Notfunk-Prozedur und bei den BOS und

Stefan Pinschke, DL5DG, präsentierte einen Vorschlag zur Erarbeitung eines neuen Notfunk-Handbuches. Dieser Vorschlag wurde von allen akzeptiert und Stefan mit der Aufgabe des Chefredakteurs betraut.

Außerdem wurde vereinbart, für digitale Übertragung im Notfunk das Programm RMS-Express mit PACTOR und Winmor und die IARU-Notfunkprozedur auch für den Notfunk in Deutschland zu nutzen.

Einige OMs waren von ihren Frauen begleitet, die sich zum Teil auch die Vorträge anhörten, um zu erfahren, womit sich ihre OMs bei ihren „Übungen“ beschäftigen.
Dank gilt vor allem auch unseren Thüringer Notfunk-Freunden, die uns abends reichlich mit einer Not-Ration von Thüringer Rostbratwürsten versorgten.

Michael Becker, DJ9OZ, Referent Not- und Katastrophenfunk im DARC

Weitere Fotos 

HAM RADIO 2012

HAM RADIO 2012

Bericht zur HAM RADIO 2012

Auch 2012 war das Referat „Not- und Katastrophenfunk“ des DARC wieder mit einem umfangreichen Programm auf der HamRadio vertreten. Zum ersten Mal konnte der DARC das Thema Notfunk  der Funkamateure auf einem Plakat präsentieren, das rechtzeitig zur HamRadio fertiggestellt wurde.

Der Informationsstand  in Halle A1 wurde in diesem Jahr vom Notfunkreferat des Distrikts G betreut. Roland, DC2LW, Notfunkreferent des Distrikts G,  Wolfgang, DL4KX, und Jürgen, DJ7KJS, wurden tatkräftig von 4 OMs aus dem Distrikt C (Karl, DL5MBU, Hans-Peter, DJ1CC, Claus Dieter , DL9VD, und Andreas, DG2YCS) unterstützt.
Neben drei verschiedenen Versionen von Portabel- (Notfunk-) Koffern wurden steil strahlende NVIS-Antennen als inverted Vee und Morgainantenne, sowie die für den Portabel- und Notfunk empfohlenen Steckverbindungen ausgestellt.

Der Stand war auch eine der Stationen der Ham Rallye, und vor allem Karl, DL5MBU, kümmerte sich  liebevoll um den Funkernachwuchs.

Am Freitag hatte das Referat zu einem Treffen der Notfunk-Koordinatoren der Nachbarländer eingeladen, an dem Vertreter aus Belgien, der Schweiz und Italien gekommen waren. Als Gast konnten wir darüber hinaus Hans Zimmermann, F5VKP, F/HB9AQS,  Notfunk-Koordinator der IARU, begrüßen. Hans erläuterte die Vorstellungen der IARU zum Notfunk und Alberto, IK1YLO, berichtete über die Notfunkeinsätze der italienischen Notfunkgruppen bei der Überschwemmung in Genua und dem Erdbeben in Norditalien.

Samstag trafen sich die zur HamRadio angereisten Distrikts-Notfunkreferenten und besprachen anstehende Themen.

Ein Höhepunkt der Notfunk-Veranstaltungen war sicher auch die vierteilige Vortragsveranstaltung am Samstag im vollbesetzten Saal Lichtenstein.
Nach dem hochinteressanten Vortrag des Zeitzeugen Gerhard, DJ1GE,  über den Notfunk bei der Hamburger Sturmflut 1962 vor 50 Jahren und dem Bericht von Mike, DJ9OZ, zum Notfunk heute  mit der Notfunk-Ausrichtung des DARC und der Wahrnehmung von Not-/Amateurfunk durch die Politik referierte Jürgen, DL8MA, assistiert von Jakob, DK3CW, über die digitalen Betriebsarten APRS im Notfunk und Email über Amateurfunk.

Alles in allem können wir feststellen, dass das Interesse am Notfunk in der Öffentlichkeit und bei vielen Funkamateuren stark zugenommen hat, denn in unserer Besucherliste haben sich 2012 doppelt so viele Interessenten wie letztes Jahr eingetragen.

Unser Dank für diesen Erfolg gilt allen Teilnehmern am Stand und bei den Vorträgen, sowie allen Unterstützern in der DARC-Geschäftsstelle.

5.7.2012
Referat „Not- und Katastrophenfunk“
Mike, DJ9OZ, Referent
Peter, DK6PW, stv. Referent

Weitere Fotos in der Bildergalerie

 

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Treffen der Notfunkreferenten der DARC-Distrikte

Treffen der Notfunkreferenten der DARC-Distrikte

Treffen der Notfunkreferenten der DARC-Distrikte (DJ9OZ Mike)

Am Wochenende 30.März bis 1.April hatte das DARC-Referat „Not- und Katastrophenfunk“ zum ersten bundesweiten Treffen der Notfunkreferenten der DARC-Distrikte eingeladen. 22 Teilnehmer aus 15 Distrikten waren in die Jugendbildungsstätte auf der Wasserkuppe in der hessischen Rhön angereist, um über Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Notfunkaktivitäten in den einzelnen Distrikten zu diskutieren.

Nach einem Kennenlern-Abend am Anreisetag begann der Samstag mit einer Kurzvorstellung der Teilnehmer und einem Vortrag vom Notfunkreferenten Mike, DJ9OZ, über das Notfunkkonzept und die Arbeit des Referats. Anschließend berichteten die einzelnen Distrikte über ihre Notfunk-Aktivitäten, -Übungen und Behördenkontakte.

In der Mittagspause stellte Emil, DK4FB, seinen für Notfunk ausgerüsteten Anhänger vor, der in der Notfunkgruppe Osthessen und bei vielen öffentlichen Amateurfunkauftritten eingesetzt wird.
Peter, DK6PW, verantwortlich für den Webauftritt des Referats, erläuterte das CMS-System des DARC am Beispiel der Notfunkseiten und berichtete über die Notfunk-Mailinglisten, sowie die Gefahren des Urheberrechts bei Webauftritten. 
Weitere Diskussionsthemen waren „Notfunk und Jugendarbeit“, „Sonder-DOKs für Notfunkstationen“, „Zusammenarbeit mit Gruppen außerhalb des DARC“ und „digitale Betriebsarten im Notfunk“, was durch die Vorstellung eines mobilen, flexiblen APRS-Netzes mit Mini-Digipeatern durch Jürgen, DL8MA, abgerundet wurde.
Jürgen stellte ebenfalls ein ausführliches Schulungskonzept für den Notfunk vor, das auf einem Lernzielkatalog aufbaut. Es wurde durchaus kontrovers diskutiert. Auf der Tagung wurde ein Arbeitskreis „Aus- und Fortbildung“ ins Leben gerufenen, der in den nächsten Wochen und Monaten noch einige Detailarbeit zu leisten hat.
Im Zusammenhang mit der Fortbildung wurde auch die Wiederbelebung einer bundesweiten Übung gewünscht, für die noch Details festgelegt werden müssen.

Über die verschiedenen Möglichkeiten einer netzunabhängigen Stromversorgung von Solar über Wind bis Kurbelgeneratoren referierte Dett, DH3HDW, und erläuterte die Bedeutung von richtiger Erdung, Überspannungsschutz und Adaptierung fremder Steckernormen. Ergänzt wurde das Thema von Mike, DJ9OZ, durch Verfahren und Geräte zur Bestimmung der notwendigen Batteriekapazität und Spannungsstabilisierung.
Schließlich erläuterte Mike noch das NVIS-Prinzip für KW- Verbindungen über mittlere Entfernungen von 50 bis 500 km, wie sie bei landesweitem oder bundesweitem Funkverkehr überbrückt werden müssen, und stellte verschiedene leicht transportierbare Kurzwellen-Antennen vor: Inverted Vee/NVIS, zusammenklappbare Magnetic Loop und Bierdosenantennen.
Insgesamt stand im Mittelpunkt der Erfahrungsaustausch zwischen den Notfunkbeauftragten der Distrikte untereinander und dem DARC-Referat.

Einig waren sich alle Teilnehmer, dass diese erste Tagung eine großartige Gelegenheit zur Zusammenarbeit bot und regelmäßig einmal im Jahr wiederholt werden sollte.

Weitere Fotos
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HAM RADIO 2011

HAM RADIO 2011

Not- und Katastrophenfunk auf der HamRadio 2011

Das Thema Not- und Katastrophenfunk spielte auf der diesjährigen HamRadio verglichen mit früheren Jahren eine überragende Rolle.
Das DARC Referat „Not- und Katastrophenfunk“ hat neben dem sehr gut besuchten Notfunkstand ein umfangreiches Programm zum Thema „Amateurfunk und Hilfe durch Amateurfunk“ angeboten:

- ein Vortrag des Notfunkreferenten „Brauchen wir Notfunk?“
- eine Diskussionsrunde auf der Forums-Bühne zum Thema „Notfunk in Krisengebieten“
- ein Treffen mit Notfunk-Managern aus dem Ausland
- ein Treffen mit Notfunk-Managern aus den DARC-Distrikten
- sowie Teilnahme an der HamRallye für unsere kleinen Nachwuchsfunker:

Die 7 Betreuer des Notfunkstandes hatten alle Hände voll zu tun, um die vielen Fragen der Besucher zum Notfunk allgemein, dem ausgestellten Notfunk-Koffer, der Notfunk-Steckernorm und der NVIS-Antenne zu beantworten. Neben den vielen namenlosen Besuchern haben sich 120 XYLs und OMs mit weiteren Fragen, Kontakt- und Informationswünschen in die Besucherliste eingetragen. Hier ist besonders dem unermüdlichen Einsatz der ständigen Standbesatzung  Peter, DK6PW, Karl; DL5MBU, Andreas, DG2YCS und Roland, DC2LW zu danken.

Wir konnten Besucher aus Nachbarländern, wie Österreich, Schweiz, Belgien, Tschechien begrüßen, aber auch Besucher aus Italien, Schweden, Rumänien, Libanon, Thailand, USA und Australien.

Erstaunlich viele Youngster haben die Fragen zum Notfunk bei der HamRallye auf Anhieb souverän gemeistert und brauchten nur wenig Hilfe von Karl, DL5MBU, der sich rührend um den Nachwuchs gekümmert hat. Neben dem „Bestanden“ auf dem Laufzettel erhielten alle noch eine süße Belohnung mit auf den Weg zur nächsten Anlaufstation.

Beim Treffen der Notfunk-Koordinatoren der IARU-Region 1 diskutierten Vertreter aus der Schweiz, Italien, Belgien, Slovenien, Island, Israel und Deutschland über die z.T. sehr unterschiedliche Einbindung des Amateurfunks in den Katastrophenschutz des Landes.
Auffallend war auf der diesjährigen HamRadio auch, dass bei einer ganzen Anzahl  ausländischer Amateurfunkverbände der Notfunk thematisiert wurde, entweder durch Darstellung von Notfunkaktivitäten des Landes oder durch Exponate wie Notfunk-Koffer, Notfunk-Netze oder auch komplett ausgerüstete Fahrzeuge.

Als Resümee der diesjährigen HamRadio kann für den Notfunk festgehalten werden:
Not- und Katastrophenfunk wird von Funkamateuren, Presse und Öffentlichkeit zunehmend wahrgenommen und nach den Katastrophen von Japan, Neuseeland, Pakistan, Chile und Haiti sehr ernsthaft diskutiert. Für die Anerkennung des gesamten Amateurfunks in der Öffentlichkeit und Politik ist das nur positiv und muss weiter ausgebaut werden.

 

Michael Becker, DJ9OZ
DARC-Notfunkreferent (komm.)

Stand-Crew zur HAM RADIO

DJ9OZ Michael

DK6PW Peter

DL5MBU Karl

DG2YCS Andreas

DC2LW Roland

DL9VD Dieter

DO4JS Hans

Bilder von der HAM RADIO
HAM RADIO
Am Stand
Am Stand (Bild 2)
Am Stand (Bild 3)
DARC Zentrum
Vortrag: “Brauchen wir Notfunk?“
Mike DJ9OZ
Talkrunde: “Notfunk in Krisengebieten”
Talkrunde
Zeppelin
Fahrzeug (R.N.R.E) EMERGENCY
DC2LW, I1LEP, DK6PW