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Amateurfunk zwischen Elbe und Lübecker Bucht - nördliches Niedersachsen - Hamburg - südöstliches Schleswig-Holstein - Helgoland

Aus der Amateurfunkszene

Berichte und Informationen über das Amateurfunkgeschehen im Distrikt

Wiegersen – ein Dorf in Norddeutschland ... aber Amateurfunk ist jetzt ein Begriff

Dieter, DL4HO 03.07.11

25. Juni 2011 – 25-Jahr-Feier des Gymnastikvereins von Wiegersen - ein Ereignis für den ganzen kleinen Ort. Jung und Alt ließen sich von den aufgebauten Ständen anziehen und waren in bester Feierlaune. Hier durften wir unser schönes Hobby präsentieren.

 1. Bild: Vera, DH3HAV, bereitet die kindgerechte Präsentation der ARDF vor. Arnold, DF2HAS, freut sich über ihre engagierte Mitarbeit. Foto DL4HO
2. Bild: Die Aktiven der Präsentation. Foto Renate Schultheiss

 

Fast jeder Festbesucher erschien bei uns im Klassenzimmer der Grundschule. Entweder musste ein Kind eingefangen werden oder die eigene Neugierde trieb ihn dazu. - Na ja, die Tombolagewinne waren nebenan drappiert.

Eine UKW-Station ließ Verbindungen über die umliegenden Relais zu. Die Vertikalantenne stand draußen und zog Neugierige an. „Dort sind die Funkamateure. Was machen die wohl? Gehen wir doch mal gucken ...“ So oder ähnlich mag es geklungen haben. Dass wir Funkamateure sind, wurde bereits im Festprogramm und bei der Eröffnungsrede erwähnt.

Vera, DH3HAV, hatte einen Fuchsdauersender auf dem Festgelände versteckt. Sie erklärte allen interessierten Kindern, wie es geht und ließ sie dann den Fuchs suchen. Von „war doch pippieinfach …“ bis „hier ist er am lautesten ...“ (Reflektion an einem Metallcontainer) zeigte die ganze Faszination einer Fuchssuche. Stempel und Gummibärchen waren als „Beute“ selbstverständlich für die erfolgreichen „Jäger“. Einige Kinder kriegten den Hals nicht voll und suchten den versteckten Sender gleich mehrmals, auch wenn dieser immer am gleichen Standort blieb.

Beim Morsen gab es ebenfalls etwas zu gewinnen. Eine Süßigkeit erhielt jeder, der seinen Namen morsen konnte. Alles war vertreten von „ganz einfach“ bis „au - au“. Es ist nun mal ein Unterschied, ob man Otto, Emma oder Kathleen oder Chiara heißt.
Aufgeben? Was ist das denn? Am Ende jubelten alle Zuhörer, wenn endlich das erfolgreiche „L“ oder „C“ auch beim Computer ankam. Die Eltern konnten es in der Regel nicht besser als ihre Sprößlinge.
Manche Kinder packte der Ehrgeiz. Sie kamen wieder und wieder, um ihre Fähigkeiten zu testen und zu trainieren.

Arnold, DF2HAS, machte am Ende des turbulenten Tages einen sehr zufriedenen Eindruck. Er hatte unsere Teilnahme am Fest organisiert – vom Knüpfen der Kontakte bis zum Knüpfen des Absperrbandes um unsere Antennenabspannung. Fazit: Ein kleines aber motiviertes Team – ein kleiner aber wichtiger Baustein, um den Amateurfunk bekannt zu machen.

DL4HO