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Ortsverband Neustadt/Weinstraße (K13)

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Museumschiffwochenende 2016

L 769 „Zander“ sendet wieder...


Im Rahmen der Zusammenarbeit von DARC K13 und VFDB Z22 wurde am „ Museumschiffwochenende „ die "Götz von Mannheim" aktiviert.

 

Hier ein Bericht der Aktivität:

 

Unseren besonderen Dank geht an die Marienkameradschaft Mannheim e.V., für die Erlaubnis, an Bord des „Götz von Mannheim“ den Funkbetrieb durchführen zu dürfen, sowie für die herzliche Aufnahme der Funkcrew und die uns entgegengebrachte außergewöhnliche Gastfreundlichkeit der an Bord anwesenden Mitglieder der Marinekameradschaft.

Früh morgens im Mannheimer Handelshafen, geschehen seltsame Dinge. An Bord des Mehrzwecklandungsboot (MZL) „Götz von Mannheim“ ex „Zander“, werden Drähte an Kunststoffmasten über das Deck gespannt...


Es ist Freitag der 03.06.2016, Frank Humbert DL6FH, und Mario Weber von der Marinekameradschaft Mannheim e.V., bauen den Kelemen Dipol für das Museumsschiffwochende (MSWE) 2016 auf. Das MSWE wird ausgerichtet vom Schlachtschiff New Jersey. Nähere Infos finden sich auf der Webseite www.nj2bb.org. Bei dem Landungsboot handelt es sich um ein außer Dienst gestelltes MZL der Barbe Klasse 520 der deutschen Marine, das jetzt im Besitz der Marinekameradschaft Mannheim e. V. ist.


Technischen Daten:

Länge ü.a.ca. 40,00m. Breite ü.a.ca. 8,50m. Tiefgang ca. 1,50m.

Wasserverdrängung 400 t. max. Leertonnage210 t. Zuladung 150 t.

Geschwindigkeit 11 kn. Antrieb 2x 550 PS Diesel


Am nächsten Morgen traf sich, pünktlich um 07:30 Uhr, die Crew, bestehend aus Mitgliedern der Funkamateure Neustadt, Wolfgang Noa DK4WN (Z22), Frank Humbert DL6FH (K13/Z22), Volker Küch DM9VK (K13/Z22) und etwas später Sascha DC5PS (Z22) für die Aktivierung mit dem Clubcall DL0NW, an Bord des Bootes.

Nachdem der Transceiver Kenwood TS-2000 und der Computer aufgebaut waren, konnte es um 08:30 Uhr los gehen. Frank DL6FH am Funkgerät und Wolfgang DK4WN am Computer Log, legten auch gleich auf dem 80m und 40m Band los. Nach einer halben Stunde waren auch schon die ersten 12 Verbindungen im Log und wir erhielten durchweg gute Rapporte mit S9 – S9+20 db von den Gegenstationen. Zwischendurch entwickelten sich richtige kleine Pile Up's und Frank DL6FH sowie Wolfgang DK4WN, hatte alle Hände voll zu tun. Der Ablösung Volker DM9VK und Sascha DC5PS erging es aber auch nicht besser und so füllte sich stetig unser Log.


Zwischenzeitlich waren noch einige Mitglieder sowie der Smut der Marinekameradschaft an Bord gekommen und schauten sehr interessiert dem Funkbetrieb auf ihrem Boot zu. Der Smut ging auch sogleich in seine Kombüse und bereitet das Frühstück für alle vor.

 

Die Verbindung mit dem russischen  Panzerkreuzer AURORA ( Indienststellung 1903) Liegeplatz in St. Petersburg war für die ehemaligen Mariner ein Highlight.

Marinekameradschaft  Mannheim 1895 e.V.

Freundeskreis 2. Schnellbootgeschwader e.V.

 

PS.  F-H-G war Ihr Geschwaderleitspruch :  FRÖHLICH  HEITER + GELASSEN


Der Funkbetrieb lief soweit recht gut. Probleme machten nur die zum Teil schweren Gewitter in Europa, die uns auf dem 80m und 40m Band erhebliche Störungen in Form von Prasseln und Knacken im Empfänger bescherten. Auch hatten wir mit Gewitter und erheblichem Starkregen sowie zeitweisen Stromausfällen an Bord zu kämpfen, was uns auch zum teilweisen einstellen des Funkbetriebs zwang. Trotz allem hatten wir am Ende des Tages 163 Verbindungen auf 80m, 40m und 20m in unserem Log stehen. Darunter viele deutsche und europäische Stationen sowie auch Stationen aus den USA. Die weiteste entfernte Station war Lawrence N1INI aus Uxbridge, USA, mit 5971 km auf dem 40m Band.


Unseren besonderen Dank geht an die Marienkameradschaft Mannheim e.V., für die Erlaubnis, an Bord des „Götz von Mannheim“ den Funkbetrieb durchführen zu dürfen, sowie für die herzliche Aufnahme der Funkcrew und die uns entgegengebrachte außergewöhnliche Gastfreundlichkeit der an Bord anwesenden Mitglieder der Marinekameradschaft.


Herzlichen Dank

DM9VK Volker