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Aus der Erinnerung

Gründungsmitglieder

Wolfgang Wantia (DL4FBW)

Helmut Ullrich (DB6ZR)†

Wilfried DeBode (DA4BW)†,

Andre Lecocq (DL5ZL, später DA1ZL jetzt ON5SS)

Wolfgang Reis (DB1FN)†

Hans Kummer (DB1FL)†

Helmut Plücker (DC0NO, jetzt DL8ZAY)

Horst Rüssel (DC0ND)

Ernst Schneider (DJ3AO)†

Horst Lugert (DL8ZC)

Herbert Schmidt (DC4ZE)

 

 

Der Anstoß zur Gründung von unserem Club F47 (OV Korbach) war eigentlich ein Lehrgang, der abgehalten wurde in den Räumen der belgischen Schule in Korbach, aber eingerichtet wurde durch OV F01 (Bad Arolsen). In diesem Lehrgang saßen ca. 20 Interessenten, wovon 12 ihr Rufzeichen bekamen. Dieser Lehrgang wurde abgehalten durch OM Andre, DL5ZL, zwischen September 1974 und Mai 1975.

Wir sollten für jede Clubversammlung nach Arolsen fahren. Bald stellte sich heraus, dass bei jeder Versammlung die Korbacher 70% von der gesamten Gesellschaft ausmachten. Daraus ist zwischen 1974-1975 der Gedanke entstanden, selbst einen Ortverband in Korbach zu gründen. Die Unzufriedenheit der Korbacher wächst und OM Wilfried De Bode DA4BW meinte den OV-Abend auch mal in Korbach abzuhalten. (Siehe Rapport 20.06.1974)

Während des Lehrganges welcher 6 Monate dauerte, bekamen wir regelmäßig Besuch vom OM Jared (DL9JX), Ludwig (Medebach), Wolfgang Wantia (DL4FBW, ex DC9QR) und anderen. Die Stimmen für einen eigenen Ortsverband wurden jedes Mal lauter und an einem Sonntagmorgen Mitte Januar (siehe Bericht 22.01.1975) sind OM Wantia und OM Andre nach Arolsen gefahren zum Wolfgang Näser (DK1KI, OVV von F01) und haben ihn in Kenntnis gebracht, dass wir uns(die Korbacher) vom Ortsverband trennen wollten.

Dieses stieß sofort auf einen starken Widerstand seinerzeit. Wir haben uns jedenfalls durchgesetzt und am 15.02.1975 fand um 16 Uhr im Gasthaus „Zur Krone“ in Korbach eine Versammlung statt, an der schätzungsweise 30 Personen teilnahmen. Nach einer Debatte, die sehr tumultartig verlief und viele Male unterbrochen wurde wegen allerhand neidischer Bemerkungen, wird spätnachmittags eine Wahl abgehalten , die die Korbacher mit großer Mehrheit von Stimmen gewonnen haben. Hier an diesem Tag wurde der Ortsverband Korbach geboren.

Der Anfang war es ein bisschen hektisch. Wir fingen sofort an, unseren Club zu gestalten. Mein Deutsch war zwar gut, aber schreiben und schwierige Texte lesen war bei mir nicht so gut. Also war die Diskussion über „ wer sollte OVV werden“ sehr kurz. OM Jaret aus Frankenberg schob OM Wolfgang nach vorn und unser OV hatte damit seinen ersten OVV. Unseren Wolfgang hat sofort die Organisation an sich genommen, schrieb dem DARC und anderen Behörden. Ein bisschen später wurde der DOK F47 in Korbach ein vollwertiges Mitglied im DARC.

Unser erstes Lokal war das Gasthaus „Zur Krone“, dann beim „Hahn“, später praktisch jede Kneipe für einige Wochen, bis wir wieder mal vor einer geschlossenen Tür standen. Und so kam der OM Willfried (DA4BW) auf die Idee bei der belgischen Kaserne nach einem Lokal zu fragen. Die blieben nicht taub und blind für unsere Nöte und gaben uns gratis eine Unterkunft im Keller in der belgischen Siedlung. Hier sind wir geblieben und gewachsen unter besten Umständen. Heizung, Komfort (Kühlschrank, Tische, Stühle, Staubsauger Getränke allerhand, Brötchen etc.) und einen blühenden Mitgliederbestand. In dieser Unterkunft lief damals auch ein Lehrgang. Aus diesem Lehrgang sind noch verschiedene Lizenzen entstanden, z.B. OM Volker Hübschmann (DL4FBU). Als Volker hinter dem Reifeisenturm ein Grundstück kaufte und sein Haus plante, hat er in sein Haus sofort ein OV-Lokal mit eingeplant und so ist unser Club von der belgischen Siedlung in die neue Unterkunft bei „Hübschmann Aufzüge“.

In dieser Periode, die ich besprach, hatte wir OM’s untereinander eine starke Bindung. Wir hatten das Gefühl, dass wir zusammen einen Krieg gefochten und gewonnen hatten. Regelmäßig wurde bei mancher „Braunsche Röhre“ und  Brötchen über alles Mögliche geplaudert. Zu unseren wöchentliche Treffen kamen OM’s aus allen Ecken (Willingen, Schwalefeld, Medebach, Lelbach Rhena, Höringhausen, Ippinghausen etc.). Wir hatten auch eine starke Beziehung zum „Kahlen Pön“, wo wir manche Fielddays geführt haben und wo es immer eine fröhliche Angelegenheit war.

OM Hans Kummers (DB1FL) hatte eine gute Beziehung zum Förster und es war für ihn eine Kleinigkeit die Erlaubnis zum Errichten eines Masten zu bekommen. Ich glaube, dass dieser Masten zusammengeschweißt und  gebaut wurde durch OM Volker. UNSEREN Masten auf UNSEREN Pön hat uns viele schöne Erinnerungen beschwert.

Ich denke noch manchmal mit Heimweh an diese schöne Zeit zurück. Ich hoffe, dass ich mit diesem kleinen Beitrag die Geschichte unseres Clubs ein bisschen aus der Vergangenheit holen konnte.

 

VY 73 André

ON5SS (ex DL5ZL, DA1ZL)

Ende 80, Anfang der 90er Jahre musste der Clubraum aufgegeben werden. In den darauf folgenden Jahren wurden die Treffen in verschiedenen Gastwirtschaften abgehalten. Das war aber kein Hindernis noch einen weiteren Lehrgang abzuhalten. Von den anfangs ca. 15 Teilnehmern blieben 9 übrig, die auch alle ein Rufzeichen bekamen, wenn auch nicht gleich beim ersten Versuch.

Seit Mitte 2008 treffen wir uns jeden ersten Dienstag im Monat im Gasthaus "Alte Wiese" im Ortsteil Lengefeld.

Zusammenschluss der Ortsverände

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Zusammenschluss der Ortsverände

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2016 entschied sich der Ortsverband Ederbergland (F21) auf ihren Mitgliederversammlungen sich Korbach (F47) zum 01.01.2017 zu anzuschließen.

 

Somit gibt es im Landkreis Waldeck-Frankenberg neben dem Ortsverbände Korbach noch die Ortsverbände  Bad Arolsen (F01) und Bad Wildungen (F52).

Hessentag 2018

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DF18HET - Hessentag 2018

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Das größte Volksfest des Bundeslandes Hessen ist der Hessentag, der 2018 Jahr zum zweiten mal in Korbach statt fand. Über die Dauer von zehn Tagen fanden 845.000 Besucher den Weg zum Hessentag. Auf dem „Platz der Hilfsorganisationen“ waren wir präsent, um den Besuchern das Hobby „Amateurfunk“ zu zeigen, vorzuführen und zum Mitmachen aufzufordern.

Den Hessentag nahmen wir dann auch zum Anlass, um das Sonderrufzeichen DF18HET zu beantragen.

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