Clubstation H16/IGA Ottenstein

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Mit über 20 Antennen auf 5 Metall- und 5 Holzmasten sind wir auf allen Frequenzbereichen gut ausgerüstet. Für Kurzwelle stehen diverse Monobandbeams, Dipole und eine Vertikal zur Verfügung.

Von hieraus wird auch unter dem Kontestrufzeichen DA2T regelmäßig mit sehr gutem Erfolg an den Wettbewerben auf 2m und 70cm teilgenommen.

Bei sich hat unsere Clubstation noch die Rufzeichen DL0HOL und DL0DN sowie Standort von unserem DMR+ Relais DB0HOL

 

 

 

UKW Wettbewerbe

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VQ2-0000
Feldstärken in Vorzugsrichtung für eine Quad
Vorzugsrichtung 120Grad Ost
 

Zum Start der Contestsaison 2016 haben wir als Erweiterung zu unserer vorhandenen Antennenanlage zwei Vierfach-Quad`s mit 10 Reflektoren für 2m, auf einem ca. 17m Portablemast geplant. Die Antenne wird fest ausgerichtet sein um einen Bereich mit besonders hohen Stationsaufkommen abzudecken. Mittlerweile ist diese Antenne fest montiert und liefert tolle Ergebnisse.

Die VQ2-0000 von Anjo hat einen Gewinn von ca. 12,0dBi bei einem Öffnungswinkel von E=69 Grad und H=33 Grad. Das Vor-Rückverhältniss ist mit 18,5dB angegeben. Somit haben zwei Antennen gestockt ca. 15,7dBi und einen Öffnungswinkel H=18 Grad.

Neu dazu gekommen in 2019 ist eine 4 Gruppe für 2m und 70cm auf einem Hummelmast. Erste Erfahrungen konnten bereits beim Mai Kontest gesammelt werden. Primär soll die Anlage für EME , speziel auf 70cm dienen.

Am 10.August 2019 konnten wir mit der Hilfe von Mathias (DJ5QX) ein Richtdiagram unserer 4x26 Element für 70cm aufnehmen. Der Messaufbau war schon recht hoch aber es hat sich gelohnt. Wir waren alle sehr überrascht wie genau das Diagramm mit den Theoretischen Diagrammen übereinstimmt.

Sinn und Zweck dieser Erweiterungen ist die Entlastung unserer primären 20m/2m/70cm Antennenanlage in Bezug auf den Antennenrotor, Betrieb via EME und weiteren interessanten Ausbreitungsformen auf UKW.

 

Bericht zum Oktober 2020 Contest von Arno (DH5NT)

Im IARU Reg1 UHF Oktober Contest hat Kai (DG4KLK) von Ottenstein aus unter DA2T in der Wertungsgruppe Einmann teilgenommen. Die Funkbedingungen auf 70 cm waren im durchschnittlichen Bereich, das Wetter am Standort auf der Hochebene war frühherbstlich gut, aber es waren starke Windböen am Sonntag zu verzeichnen. Antennenseitig wurde die 4er Gruppe, die 8fach Quad sowie die Langyagi auf dem großen Mast eingesetzt. Leider konnten wir die neue Langyagi nicht in der geplanten Höhe testen, da der Mast aufgrund von Umbaumaßnahmen komplett eingefahren war. Das genaue Positionieren der drehbaren Antennen bei DX-Stationen nimmt viel Zeit in Anspruch. DL0HB aus Hamburg war auf dem Köterberg vertreten, mit starken, relativ sauberen Sendesignal. Störend aber dennoch, wenn unsere Antennen Richtung Süden bzw. Südwesten ausgerichtet waren. Am Samstagabend und auch am Sonntag gab es im 70 cm Bereich getaktete Breitbandstörungen, deren Herkunft wir nicht klären konnten.

 


Ergebnisse zum Oktober Contest 2020 auf 432MHz

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Wir haben 127 QSO's, 8 Länder und 32 Großfeldern erreicht. Die weiteste Verbindung gelang über 679 km zu OL9W 

Damit liegen wir zur Zeit auf Platz 31 von 410 Log`s in der Wertungsgruppe Einmann

Im September Contest haben wir Platz 23 erreicht , von 544 eingereichten Log´s in der Wertungsgruppe Einmann

 


Erde-Mond-Erde

Erde-Mond-Erde und Meteorscatter-Verbindungen

Erde-Mond-Erde (EME) im englischen auch Moonbounce genannt, bezeichnet man eine Funkverbindung für die Kommunikation zwischen zwei entfernten Punkten auf der Erde, bei der der Mond als Reflektor verwendet wird.

 

Das Bild rechts zeigt einige Station die von unserer Clubstation gearbeitet worden

 

Ein wenig Geschichte dazu.

Das US-amerikanische Militär nutzte diese Technik im Project Diana. Der erste erfolgreiche Empfang von Echos vom Mond gelang John Hibbett DeWitt am 10.Januar 1946 in Fort Monmouth, New Jersey.

Praktische Anwendung fand das Verfahren anschließend zum Beispiel bei der US Navy, die es für Fernschreiber-Verbindungen zwischen Pearl Harbor und dem Hauptquartier in Washington nutzte.

Später wurde diese Technik dann auch von uns Funkamateuren verwendet. 1953 gelang der erste Empfang von Signalen vom Mond.

 

 Meteorscatter ist ein Verfahren zur Steigerung der Reichweite von Funkverbindungen mittels Reflexionen an den Spuren von verglühenden Meteoriden in der Erdatmosphäre. Genauer gesagt an der Ionisierten Erdatmosphäre die beim verglühen entsteht.

 

Auch hier ein wenig Geschichte.

Die ersten Meteorscatter-Beobachtungen gehen auf die erste Hälfte des 20. Jahrhunderts zurück. Hantaro Nagaoka vom Forschungsinstitut für Physik und Chemie in Tokio beschrieb im Jahre 1929 erstmals Reflexionen von Funkwellen an Meteoritenspuren.

Eine erste praktische Anwendung von Meteorscatter erfolgte 1955 bis 1960 durch das JANET-Projekt in Kanada. Hier wurde zwischen Toronto und der kanadischen Provinz Saskatchewaneine eine Distanz von etwa 1000km mittels Meteorscatter überbrückt. Die verwendete Trägerfrequenz betrug 90MHz.

Durch die aufkommende Nutzung von Kommunikations-Satelliten gegen Ende der 1960er Jahre verlor Meterorscatter als Übertragungsverfahren an Bedeutung.

 

 

 


Blitzortung an unserer Clubstation

 

"Blitzortung.org" ist ein privates Netzwerk zur Ortung elektromagnetischer Signalquellen in der Atmosphäre mit Hilfe von VLF Empfängern. Die Signalquellen sind in der Regel Gewitterblitze. Die Abkürzung VLF (Very Low Frequency) bezeichnet den Frequenzbereich von 3 bis 30 kHz. Die Empfangsstationen zeichnen etwa 200 bis 400 Mikrosekunden der Signale mit einer Abtastrate von über 350 kHz auf. Mit Hilfe von GPS Empfängern werden die Signale mikrosekundengenau registriert und über das Internet zu unserem zentralen Server gesendet. Aus diesen extrem genauen Signalaufzeichnungen und den geographischen Koordinaten der Stationsstandorte werden auf dem zentralen Server die Positionen der Blitzentladungen berechnet.

Link zur Station: Ottenstein Weserbergland (RED)

Quellen Blitzortung.org / lightningmaps.org

 

 

 



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