Nordsee-Aktivitätstag 2017

Fotos: Dieter DK1IJ

„Wenn der OVV ruft, dann wird im OV I18 mit vielen Stationen teilgenommen.“! Es hätte durchaus sein können, aber ausnahmsweise stammt diese Feststellung hier nicht vom OVV selbst, sondern von einer der besagten Stationen. Sie trifft aber – wie  fast immer – den Nagel genau zentral auf den Kopf. Neben unserer OV-Clubstation DK0FC, die von der Pferdekoppel aus bei Jens agierte, waren nämlich noch eine ganze Reihe weiterer I18-Funkstationen aus Delmenhorst und umzu mit dabei wie Thorben (DB1BAC), Matze (DL9BQ mit DK0VCP), Hermann (DJ4SQ), Schmiddi (DL9BBG), Jürgen (DH3GD), Swen (DG2YIQ), Andreas (DG6BI), Ingo (DO8DY), Heinz (DB3RZ), Frank (DH5BO), Christoph (DH4BAE) und .... ???? ....

DK0FC nahm an allen vier Sektionen teil. Das waren – beginnend um 10:00 Uhr Küchenzeit – zunächst 2 Stunden auf 80m, dann 1 Stunde auf 10m, gefolgt von 2 weiteren Stunden auf 2m und schließlich 1 Stunde auf 70cm. Dieter (DK1IJ), Klaus (DO1KF), Jan (DJ1AN), Andreas (DF7BN), Tobi (DG9BFP) und Günni (DL9BCP) hatten dazu das kleine OV-Zelt aufgebaut und temporär eine mittlere Antennenfarm errichtet mit Doppelzepp quer über die Wiese, λ/2-Vertikal-Strahler für 10m auf 18m Spiderbeammast, das gestockte 2m-Big-Wheel-System (DK1IJ) und die Doppel-Quad (DF2BR) sowie für 70cm das 4-fach Quad-Array (DK1IJ).

 

Die 80m-Sektion mit Günni am Mikrofon und Andreas an den Tasten des Logprogramms verliefen … na, sagen wir mal … „recht kurzweilig“, denn am Ende standen 99 QSOs im Log. Auf 10m gab es dann – genau wie in den Vorjahren – neben den vielen Verbindungen über die Bodenwelle auch wieder ein Überraschungs-QSO, diesmal mit einem Sergey aus der Ukraine. Während Jan anschließend die 2m- und 70cm-Sektionen „beackerte“, begann schon der Abbau der nicht mehr benötigten Kurzwellenantennen. Trotzdem konnte das Zelt später nur nass abgebaut werden, da im Laufe des Nachmittags wiederholt Regenschauer niedergingen.

 

Trotz einer Einladung zur Hochzeit am Vortag hat auch Thorben (DB1BAC) teilgenommen und zuvor seine Station am Übernachtungsort aufstellen können. Hierzu kam sein 11m NVA-Schiebemast mit der NVA-Stabantenne und einer Doppelzepp zum Einsatz. Die NVA-Stabantenne konnte ohne weiteren Tuner problemlos als λ/4-Strahler für 10m verwendet werden. Für das 80m-Band kam die genannte Doppelzepp als inverted V gespannt zum Einsatz. Auch sein neuer Yaesu FT dx 3000 konnte bei diesem Contest zeigen, was er kann. Im Carport sitzend gelangen in der 80m Sektion 60 QSOs. Auf dem 80m Band lief alles sehr flüssig ab. Teilweise konnten auch kleine Pile Ups erzeugt werden. Hingegen auf 10m war es sehr mühselig, die geringe Anzahl von 10 Verbindungen ins Logbuch zu bekommen. Glücklicherweise konnte danach noch rechtzeitig vor dem einsetzenden Regen das Funkequipment wieder ins Auto verladen werden.

 

Man kann es glauben oder nicht, aber es hat den OVV jedes Mal wahnsinnig gefreut, wenn von der Gegenstation zu hören war: „Ach, schon wieder eine Station aus dem OV Delmenhorst. Wie viele sind denn heute von Euch eigentlich noch QRV?“ Denn damit bestätigt sich der Eingangssatz dieses Artikels auch von dieser Seite der Funkwellen.

 

Bis zum Einsendeschluss am 18. Oktober können nun die Logs eingereicht werden. Wichtig ist, dass es alle Teilnehmer tun, denn jedes (!) Ergebnis zählt für den Ortsverband schlussendlich auch zum Nordsee-Pokal. Ihr wisst doch: Das ist der, bei dem man „Roter-Sand-Leuchttürme“ gewinnen kann …

Kurzum: Eine tolle OV-Aktivität. Danke

 

Thorben, DB1BAC 

Günni, DL9BCP