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Ergebnisse CW-QRP Fieldday Juni 2015

Ergebnisse DL0BI/p CW-QRP Fieldday Juni 2015 auf dem Tönsberg      

Portable, multi operator, QRP, assisted

Platz

Rufzeichen

DOK

QSOs

Multi

Endpunktzahl

Ab­züge

1

DM4G/P

H24

674

153

344 556

-2.6%

2

DL0P/P

Y08

430

91

123 851

-8.3%

3

DL0WB/P

P36

413

89

118 904

-4.4%

4

DL0BI/P

N01

263

68

59 636

-15.6%

5

DA0MM/P

D15

203

65

41 405

-12.3%

6

DK0N/P

B10

194

59

37 996

-12.1%

7

DK0HH/P

G22

166

41

22 427

-12.3%

8

DN6JC/P

R02

84

25

4 450

-8.5%

 

Operator: DF5QG, DL1QJ, DJ7YP, DK4QT

N01 CW Fieldday 2015 auf dem Tönsberg

Bericht - N01 CW Fieldday 2015 auf dem Tönsberg

Am Sonnabend, den 6. Juni 2015 und Sonntag, den 7. Juni 2015 waren die N01ser zum Fieldday auf dem Tönsberg.

Am Sa. gegen 10:30 Uhr trafen wir auf dem Tönsberg ein. Und begannen sofort mit dem Aufbau der FD-Antenne. 2 x 27m Dipol gespeist mit einer 300 Ohm Hühnerleiter und Einer Vertikal Antenne für die Bänder ab 20m. Helmut DJ7YP warf mit Angelrute die Zugleine für die Abspannseile in ungeahnte Höhen über Bäume. Es zahlte sich aus! Mit unseren 5 Watt Ausgangsleistung im QRP-Betrieb konnten wir (fast) alle Stationen arbeiten.

Gaby und Oliver waren bereits ab Donnertag vor Ort und halfen beim Aufbau.

Für die Station hatten wir einen doppelachsigen Anhänger mit Plane geliehen. Helmut war dann mit der Installation und Anpassung des KX3 Transceivers beschäftigt. Na endlich, alles fertig und mit einer Stunde Verspätung starteten wir in den Contest. Na ja, bis man alles so in die Gänge hat und vergessenes Equipment aus Thesen importiert hat, dauert halt seine Zeit.

 

Dieter DK4QT tastete die ersten QSO’s ins Log und freute sich über die Ablösung. Henning DL1OJ traf ein und QRP’terte sich bis in die Nacht durch die Bänder. TNX Henning! Danach waren wieder Dieter und Helmut bis in die Morgenstunden aktiv. Selbst auf 160m war unser 5 Watt Signal erfolgreich. Gegen 03:15 Uhr war es uns dann doch zu kalt an den Füßen und wir alten Herren sind ins Bett gegangen.

Sonntags-Frühstück im Sonnenschein auf dem Tönsberg und dann wieder an die Station. DF5QG Christian  trifft ein und wird an Station und Logbuchprogramm eingearbeitet. Danach hatten wir erst einmal Ruhe und Christian war „The Master of QRP“ bis zum Ende. 16:58 Uhr kam das letzte QSO, die Nummer 290 ins Log.

Contest vorbei und mit Helmuts ständiger Bereitschaft die Antennen abzustimmen und bestes SWR zu garantieren war es eine schöne Erfahrung mit den 5 Wättekens alle Welt zu arbeiten.

Dickes Danke an alle Besucher des Fieddays aus dem OV N01 und Freunden. Bei herrlichem Sonnenschein auf dem Tönsberg zum Klönschnak ist immer ein Erlebnis.

Machen wir es noch einmal?

73 de dieter dk4qt

DL1YFF von 5X8C-Dxpedition zurück

Das gesamte 5X8C-Team

Unser OVV Hans-Jürgen, DL1YFF, ist von seiner Uganda-Expedition zurück. Am 1. Februar ging es los über Amsterdam und Nairobi nach Entebbe in unsere Hotelanlage Country Lake Hotel in Garuga, direkt am Victoriasee. Zunächst zogen wir Ömers aus DL auf eine kleine Safari in den Norden Ugandas, etwa 350 km von Garuga entfernt. Im mittleren Bild sehen wir v.l.n.r. uns 4 von der RRDXA. Uwe, DL8OBF, Lars, DF1LON, Norbert, DJ7JC, Hans, DL1YFF. Auf dem rechten Bild sind wir im Safari Camp am Murchison National Park und wollen gleich einsteigen, um all die Viecher zu sehen. Weitere Einzelheiten gibt es auf meiner Webseite www.dl1yff.de im Menü DXpeditionen.

Gemeinsamer N01 / N02 SSB Fieldday auf dem Tönsberg

DJ5Werkelt_Stramm

Gemeinsamer N01 / N02 SSB Fieldday 2012 auf dem Tönsberg

Georg DK5QN initiierte den Gedanken zum gemeinsamen SSB Fieldday 2012. Gesagt getan und beschlossen ist die Teilnahme. Michael DL3YCW stellt seinen bewährten Contestanhänger zur Verfügung und am Sonnabend den 1. September 2012 um 09:00 Uhr soll der Aufbau starten.                     

Sonnabend: Georg DK5QN und Peter DL1YAW beladen Georgs Anhänger mit Mast, Antennen, Biertisch-Garnitur, Getränken, ein Kilo HF und kiloweise frisches Mett mit Zwiebeln. Dieter DK4QT packt noch einen Grill, Stühle und den KW-Beam in den Contestanhänger. Helmut DJ7YP bringt das Distriktszelt von der Ranch mit und seine erprobte "sowieso" Ausrüstung. Zusätzlich Drahtbürste, Schmirgelpapier und Lack für die N01 Tönsbergbänke. Helmut DJ5WS ist natürlich für den Zusammenbau des Beams verantwortlich. Da bleibt keine Kontaktstelle unbeschmirgelt. Zwar muffelt Er da rum weil es kein Fritzel-Beam ist, aber Er schraubt weiter. Dieter, mit frisch eingeriebenem Haupthaar gegen unerwünschte Rötung, schießt inzwischen die Abspannleinen für die Dipole in nie erreichte Höhen. Alte Männer mit alten Zwillen und ein paar Meter Maurerschnur leisten halt erstaunliches. Da staunt sogar  Matthias DL5QY der Zwillen-King.

Rechtzeitig zum Aufbau kommt unerwarteter Besuch. Bèatrice DL3SFK, Distriktsvorsitzende P Württemberg, Georg DL3YAT Distriktsvorsitzender G Köln-Aachen und Georg DL4YDE stellvertr. DV-N finden den Weg zum Tönsberg und sind von der Stimmung begeistert. Die Sonne scheint, die Getränke schmecken und die Mettbrötchen auch. Nebenbei geht der Aufbau voran. Die Amateurräte üben unter Anleitung den Aufbau des Distriktzeltes und hieven den Mast mit Beam in die Höhe. Ein seltener Anblick, drei Amateurräte ziehen an einem Strick. Matthias DL5QY am Ende des Zugseils sichert die Mannschaft ab. Nach 3x hoch und runter ist der Beam dann endlich in den SSB-Bereichen resonant. Eine Stunde vor Contestbeginn ist so ziemlich alles bereit und man kann in der wieder eröffneten Tönsberg Gasstätte ein Tässchen Kaffee genießen. Anschließend eine Bratwurst vom Grill und noch ein Mettbrötchen erhöhen das Wohlgefühl ungemein. Die FD-Besucher komplettieren das Fielddaygefühl, man sitzt in fröhlicher Runde und ergötzt sich in alten Funkerschwänken. "Früher mal und heute" und dazu ein Fläschchen Wasser im Sonnenschein ist einfach nicht zu toppen. Rudi DF8AE sitzt derweil an der Station und treibt die QSO Zahl in die Höhe. In der 2. Schicht ist dann Peterlie am Mike und versucht den Rudi noch zu toppen. Man ist schon 80 QSO's vor DL0CS/p! --- Und der DK4QT hat den Jungens noch nicht verraten, das der Transceiver auch eine CQ-Rufmaschine hat, das entlastet die Stimmbänder gewaltig. ---

Sonntag: 09:30 Uhr kommen die frischen Brötchen und der Kaffee. Es gibt wieder Mettbrötchen mit Zwiebeln und einer trinkt Cola dazu. Ist ja nicht jedermanns Sache, aber was soll's. Die Besucher trudeln langsam ein, der Kaffee ist alle und Bèa (schon wieder vor Ort) spendet eine neue Füllung. Der Beamtenstatus wird erhöht, Bernhard DF9ED und Marlin treffen ein. Dieter hockt sich mit Marlin an der Station und Marlin funkt mit Bravur seinen ersten 20 Contest QSO's in Log. Burghard DF8XC's Auftritt erfolgt und erfreut uns mit einem Blech homemade Pflaumenkuchen. Da kannste die Finger nicht von lassen auch wenn diese noch so kleben. Er hat zwar auch Kuchengabeln mitgebracht, aber die Funker kennen sich besser mit Lötkolben und Antennendraht aus. Hände kann man sich ja auch mal waschen. Und manche OM's schlafen halt etwas länger. So erleben wir gemeinsam einen wunderschöner Tönsbergsonntag. Jeweils ein OM an der Station, DJ7YP beschmirgelt und belackt die N01-Bänke, der Rest vertilgt alles ess- und trinkbare. Mett und Zwiebeln sind bereits um 14:00 Uhr niedergemacht, Bernhards Beamtenhunger ist gestillt!  

Ende: 14:30 Uhr erscheint Dirk DK4DJ als FD-Kontrolleur und ist dann auch beim Abbau behilflich. Um 17:00 Uhr ist alles wieder abgebaut. Zwischendurch noch ein empfehlenswertes Schnitzelchen in der Tönsbergaststätte gegessen und zum Abschied mit Wilhelm und XYL noch ein Erfrischungsgetränk eingenommen. Ich danke für die Hilfe beim Ausladen des Contestanhängers, den ich dann heimlich wieder vor Eibies Haus gestellt habe. Der Fieldday ist jetzt leider zu Ende und Rudi hat bereits um 22:00 Uhr das Log mit über 1000 QSO's an die falsche Adresse geschickt. Noch zu erwähnen, es wurde auffällig oft der kleine Raum in der Gaststätte besucht, wo man stehender Weise den Ausblick bis zum Wiehengebirge genoss.

In Einem sind wir uns einig .... bis zum nächsten Fieldday ... 73 de dieter dk4qt

 

 

Madeira - nur Vergnügungsreise?

Die Weltrekord-Crew 2012 im CQWW-RTTY

Wir waren mal wieder auf der Insel.

DL0BI/p qrv im CW-Fieldday 2011 / Endergebnis

DL3APO, DK4QT und DL1OJ als OPs an DL0BI/p

Seit dem 17.08.2011 sind die Endergebnisse auf der DARC-Website online. Diesmal haben wir den 21. von 45 Plätzen erreicht (Vorjahr: 18. von 40). Übriggeblieben sind uns 291.702 (Vj. 379.701) Punkte bei 773 QSOs und 122 Multis. Bei den Punkten macht das ein Streichergebnis von fast -10% (genauer -9,57%) aus. Im Vorjahr waren wir mit -4,55% doch besser im Hören. So weit...

Ich geh dann mal CW-Üben... 73 de Henning, DL1OJ

DL0BI/p qrv im CW-Fieldday 2011 / Abbau

Wir haben im Trockenen abgebaut. Der Regen kam erst als wir uns vollends gesättigt aus dem Biergarten unserer Ferienanlage in Richtung Betten trollten. Das eingereichte Log in der Wertungsklasse "Portable, multi operator, low power, non-assisted" hatte 818 (Vj. 813) QSOs und 128 Multis (Vj. 147) - also insgesamt 322.560 (Vj. 379.701) Punkte - im Bauch. Stationen aus DX waren gefühlt recht rar. Auf 10m ging aus unserer Sicht fast nichts .

Aber Spaß hatten wir wieder. Beim Funken und beim Auf- und Abbauen ;-)

73 de Henning, DL1OJ

DL0BI/p qrv im CW-Fieldday 2011 / Aufbau

Hallo zusammen,

nach gepflegtem "Gerödel" ist unsere Clubstation DL0BI/p auf der Insel Usedom (IOTA EU-129, DLFF-075) pünktlich qrv geworden. Aufbau und Conteststart fanden bei strahlendem Sonnenschein, aber nicht ganz schmeichelhaften nördlichen Winden (Seewind) statt. Mit ein bisschen Glück dürfen wir auch im Trockenen abbauen ;-)

Wir sind mit 100 Watt, langem Dipol (besser: einer Doublet) und Christian-Koppler am Start und damit grundsätzlich auf allen relevanten Bändern sendefähig.

Soweit der erste Bericht.

73 de Henning, DL1OJ

Contest in Dänemark (2/2)

5P3WW WPX-SSB 2011 in Dänemark

Wie angekündigt waren wir Ende März aus Nord-Dänemark im CQ WPX Contest in SSB qrv. Dieses Mal waren wir nur zu viert: DF8XC, DK5QN, DL1YDI und ich selbst, DF8AE.

Wir waren am 22.03.2011 gegen 07.00 Uhr gestartet und so rechtzeitig an unserem Ferienhaus in der Nähe von Hanstholm angekommen, dass wir noch vor Einbruch der Dunkelheit die beiden Kombis und den Anhänger vollständig entladen konnten. Abends konnten wir uns dann beim Bier von der Fahrt ausruhen.Am nächsten Morgen ging es frisch bei kaltem aber sonnigem Frühlingswetter zur Sache. DK5QN, hatte fast in Alleinarbeit und mit viel Aufwand in den letzten Monaten einen sogenannten „Finnenbeam“ gebaut. Es handelt sich um eine Yagi für 10, 15 und 20 Meter mit jeweils 2 Elementen für jedes Band und einer besonderen Art der Speisung bzw. Erregung der drei strahlenden Elemente. Außerdem hatte Georg den Antennenträger gegenüber dem kommerziell gefertigten Original verlängert und an das Ende noch eine Aufnahme für Glasfiberrohr angebracht, das als Träger für einen Dipol für 40 Meter dient. Vorteil des „Finnenbeams“ ist, dass keinerlei Sperrkreise oder ähnliche Verlängerungs- oder Verkürzungselemente benötigt werden, weil alle Elemente jeweils nur für ein Band benötigt werden. Der Nachteil ergibt sich natürlich direkt hieraus: Es handelt sich zwar auf den drei kürzeren Bändern „nur“ um jeweils eine Antenne mit zwei Elementen (allerdings in voller Halbwellengröße), aber es müssen trotzdem insgesamt sechs Elemente montiert werden und zusätzlich auch noch der Dipol für das 40-Meter-Band. Der Aufbau der Antenne dauerte deshalb auch deutlich länger als man für z. B. für eine Dreiband-Trap-Yagi benötigt. Die Antenne brachten wir mit einem Kippmast auf eine Höhe von etwa 15 Metern. Knapp darunter befestigten wir die Einspeisung des Trapdipols für 80 und 160.

Bild 1 Bild 2
(wird nachgereicht)

Um möglichst unsere Sendefrequenz „verteidigen“ zu können, hatten wir uns überlegt, auf den Bändern 15, 20, 40 Meter mit jeweils zwei Antennen zu arbeiten. Also gab es für 15 und 20 Meter jeweils eine Antenne fest ausgerichtet nach Nordamerika und für 40 Meter zusätzlich zu dem drehbaren Dipol eine Groundplane mit dem Speisepunkt etwa drei Meter über Grund und vier Radials.

Dieter, DK4QT, hatte uns seinen TRX TS570 geliehen (vielen Dank, Dieter), der in der Ausgangs-leistung sehr gut zu regeln ist. Mit geringer Ausgangsleistung aus dem Transceiver steuerten wir zunächst eine Treiber-PA an, die etwa 250 Watt Ausgangsleistung lieferte. Diese Leistung splitteten wir sodann auf den Bändern, auf denen zwei Antennen zur Verfügung standen, gleichmässig auf, um damit zwei Endstufen zu speisen, die jeweils etwa 1 KW Ausgangsleistung auf jede der beiden Antennen lieferten.

Bild 3
(wird nachgereicht)

Für Empfangszwecke hatten wir lediglich eine etwa 250 Meter lange Beverage-Antenne in Richtung Nordamerika gespannt, weil wir auf 20, 40, 80 und 160 Meter neben Europa eben Nordamerika als Hauptbetriebsrichtung ins Auge genommen hatten.

Allzu viel Zeit zum Testen der ganzen Konstruktion blieb nicht, weil wir doch erst am Abend des des Donnerstag vor dem Contestwochenende mit der gesamten Antennenarbeit fertig waren.

Im Contest lief dann eigentlich alles ohne Probleme. Transceiver, Endstufen, Antennen hielten ohne jedes Problem durch. Zunächst am Donnerstag festgestellte Probleme mit HF-Einstrahlungen waren schnell durch sorgfältige Erdung aller Gerätegehäuse beseitigt. Nur bei Betrieb auf 40 Meter war es schwierig, parallel das Programm des unmittelbar neben der Station stehenden Fernsehers zu verfolgen …

Einen DSL-Internet-Anschluss hat das von uns angemietete Ferienhaus nicht. Mit den mitgebrach-ten Sim-Karten für Handy-Netze gab es zwar einen Internet-Zugang, der allerdings ziemlich teuer war. Wir entschlossen uns deshalb, DX-Cluster über das Internet im Contest nur zeitweise laufen zu lassen.

Am Ende hatten wir schließlich in der Multi-Single-Klasse (Mehrmannbetrieb an einem TRX) ca. 7 Mio. Punkte bei (einschließlich doppelten) etwas mehr als dreitausend QSOs zusammengefunkt. Das sollte für den dänischen Rekord in der Klasse Multi-Operator/Single-Transmitter reichen.

5P3WW WPX-CW 2011
BandQSODUPPfxPointsAVG
1601232602492.02
80528226012902.44
409402327723432.49
2011462634524052.10
152473826302.55
1000000.00
Total298456102469172.32

TOTAL SCORE : 7 083 008

Mit durchgehender Cluster-Anbindung hätten wir sicherlich den einen oder anderen Muliplier mehr machen und den Punktestand dadurch erhöhen können. Der Finnenbeam lief zufriedenstellend auf allen vier Bändern. Die Beverage-Antenne in Richtung Nordamerika arbeitete extrem gut auf den Bändern von 40 – 160 Meter. Sehr viele QSOs auf diesen Bändern wären möglicherweise nicht oder nur unter größeren Schwierigkeiten vollständig zustande gekommen. Und selbst auf 15 und 20 Meter liess sich die Antenne in vielen Fällen noch mit guten Ergebnissen einsetzen. Für die Zukunft haben wir dazu gelernt: Der Aufbauaufwand für die Beverage ist relativ gering. Deshalb werden wir für zukünftige ähnliche Aktionen hieran nicht sparen und zusätzlich zu der einen in Richtung Nordamerika noch mindestens zwei weitere in Richtung Nord-Ost und Süd-Ost und vielleicht auch noch zwei weitere in Richtung Afrika und Südamerika aufbauen. Ob die Idee mit den zwei durch getrennte Endstufen gespeiste Antennen in verschiedene Richtungen der Weisheit letzter Schluss war oder ob man nicht besser die beiden Endstufen am Ausgang wieder für doppelte Leistung auf eine Antenne hätte zusammenkoppeln sollen, ist wahrscheinlich eher eine Glaubensfrage als etwas, was man einigermassen rational und aufgrund der betrieblichen Erfahrung einschätzen kann.

Durch die Contestregeln bedingt ist auf 160 Meter nicht besonders viel los im WPX, auch auf 80 Meter hält sich die Aktivität eher in Grenzen. Deshalb waren wir mit dem Ergebnis auf diesen beiden Bändern durchaus zufrieden.

Auf 10 Meter gab es zwar einige Signale. Auch hier waren allerdings die Ausschreibungsbedin-gungen schuld, dass wir auf 10 Meter kein einziges QSO gemacht haben. Leider waren die in Mittel- und Südeuropa wohl herrschenden tollen Bedingungen auf 10 nicht so ganz richtig in Nordeuropa angekommen.

Am Sonntag nachmittag erhielten wir Besuch von drei dänischen OMs, die uns jedenfalls versprachen, für zukünftige Aktivitäten uns mit einer dänischen Sim-Karte für ein dänisches GSM-Netz für einen sicheren und erschwinglichen Internetzugang versorgen zu wollen. Wir werden gerne auf dieses freundliche Angebot zurückgreifen.

Am Montag morgen war bei herrlichem Frühjahrswetter mit jetzt auch angenehmen Temperaturen innerhalb von drei Stunden alles, was wir mit fast drei vollen Tagen Arbeit aufgebaut hatten, wieder abgerissen und in den Autos und im Anhänger verstaut, so dass wir auch noch Zeit für ein wenig Shopping in Hanstholm (Abspannseil für den Mast aus dem Fischereibedarfsladen!) und Entspannen auf der Gartenliege im Sonnenschein hatten.

Vielen Dank an alle, die uns mit einem Anruf aus der Heimat unterstützt haben.

73 de Rudi, DF8AE

Contest in Dänemark (1/2)

WPX SSB-Contest 26./27.03.2011 aus Dänemark 5P3WW

Wir wollen mal wieder Contest fahren.
Am 26. und 27. März 2011 findet der diesjährige CQWW-WPX Contest in SSB statt. Wir werden aus Dänemark mit dem Rufzeichen 5P3WW qrv sein. QTH wird sein in der Nähe von Hanstholm/Thisted an der dänischen Nordseeküste. So sieht es dort aus, also genügend Platz, um Antennen zu bauen.

Wegen Schwierigkeiten in der Terminplanung sind wir dieses Mal nur zu viert, vielleicht auch nur zu dritt:
DF8XC, DK5QN, vielleicht DL1YDI, und ich, DF8AE. Die Antennenausstattung wird deshalb eher bescheiden
sein, schließlich muss ja alles erst einmal aufgestellt werden. Nach derzeitigem Stand der Planung funken wir mit
einem Dreibandbeam für 10, 15, 20 m, Dipolen für 40, 80, 160 m. Aber das ist noch nicht endgültig, eventuell wird aus dem (drehbaren) Dipol für 40 m noch eine Zweielementantenne. Wenn genügend Zeit zum Aufbauen bleibt, werden wir sicherlich für das eine oder andere Band noch eine zweite Antenne aufbauen und/oder Beverage-Antennen konstruieren.
Wir starten am 22.03.2011 in Bielefeld mit PKW und Anhänger. Wenn alles gut geht, werden wir mit den ersten Antennen im Laufe des 23.03.2011 qrv sein.
Ob wir Internet- und Clusteranbindung haben, wird sich erst vor Ort entscheiden. Ob UMTS / GPRS erreichbar ist, wissen wir nicht genau.
Wir freuen uns über jeden Anruf aus der Heimat. Vor alem im Contest selbst sind wir natürlich für jedes QSO und jeden neuen Präfix dankbar. Der dänische Rekord in der Multi-Single-Klasse steht derzeit bei rd. 5,8 Mio. Punkten mit ca. 2.700 QSOs. Das erscheint machbar, aber nur wenn alle anrufen...
Wir berichten nach Rückkehr...
DF8AE

Conteste bei N01

Normal ist die derzeitige Contestpause und damit fehlenden Berichte bei N01 nicht.

Wir sind mit vielen OM's und wenigen YL's monatlich im WNA Aktivitätswettbewerb aktiv. Mal mehr mal weniger. Gerade so wie man Zeit für diese Aktivität übrig hat.

Traditionell nehmen wir jährlich an den DARC Fieldday Contesten in CW und SSB teil. 2011 haben wir den CW Teil von der Insel Usedom mitgemacht und für den SSB Teil bekommen wir nicht genügend Operator zusammen. Wir werden halt auch immer älter.

Unsere UKW Contest Aktivitäten sind zur Zeit gebremst, da unser Bergstandort zur Zeit mit Antennenschäden gesegnet ist und wir den Mast und Antennen umbauen müssen. Sobald dies geschehen ist sind wir wieder in den DARC VHF und UHF Contesten aktiv.

Auch bei den Kurzwellencontesten herrscht eine gewisse Müdigkeit bei den OM's. So als single OP 24 oder 48 Stunden abzusitzen ist nicht mehr so einfach, da wir als Rentner kaum noch Zeit haben.

Wir sollten den Gedanken der Contestteilnahme als multi OP's vorantreiben. Da braucht dann jeder im Team nur einen halben Tag Urlaub von der Familie.

 

 

DL0BI/p im CW-Fieldday 2010

Nun ist auch das Endergebnis veröffentlicht:

DL0BI/p erreichte den 18. von 40 Plätzen in der Kategorie "Portable, multi operator, low power, non-assisted". 379.701 Punkte bei 813 QSOs und 147 Multis sind uns zuerkannt worden. Das entspricht einem Abzug von -4,55%. Naja, wie befürchtet... Es bleibt Raum für Verbesserungen im nächsten Jahr.

73 de Henning, DL1OJ

Nachtrag

Auch dieser Contest ist nun Geschichte. Hier das vorläufige Ergebnis:

Es hat mächtig Spaß gemacht!!!

Scherz beiseite:
833 QSOs bei 2.652 Punkten und 150 Multis (jedes WAE/DXCC je Band ein Multi).
Macht summasummarum 397.800 Punkte. Da ich als Hilfs-CWist an der Station war, ist mit einem größeren Punktabzug im Rahmen der Auswertung zu rechnen. Aber wir sind trotzdem gut zufrieden.

Das Wetter hat auch bis zum Schluß durchgehalten. Was will man mehr???

73 de Henning, DL1OJ

Erster Stimmungsbericht

Wenn auch nur mit einem kleinen Operator-Team: DL0BI/P ist im CW-Fieldday am 05. und 06. Juni 2010 auf dem Tönsberg bei Oerlinghausen qrv!

Dieter (DK4QT), Henning (DL1OJ) und Hein (DL2OBF) stellen das Basisteam. Aber zum Aufbau und zur moralischen Unterstützung haben sich dann doch noch einige OV-Mitglieder auf den Berg verirrt. Das Bild zeigt den Chef-OP Dieter (DK4QT) bei der Bedienung des komplexen Equipments bestehend aus: TS570, Christian-Koppler, Dipol mit Hühnerleiterspeisung und dem bewährten Aggregat von Helmut (DJ7YP) für die Stromversorgung. Laptop und Zusatzbildschirm dürfen natürlich auch nicht fehlen.

Soweit der erste Stimmungsbericht. Noch läuft der Wettbewerb!!!

73 de Henning, DL1OJ

Basteln

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PA mit Transistor schalten, nicht mit TRX Relais

Die PTT für Endstufen wird üblicherweise von eimem Kontakt des TRX Relais geschaltet. Dieser Kontakt schaltet nach Masse. Parallel dazu wird beim Senden auf einem PIN der ACC Buchse ein 12 Volt-DC Signal geschaltet, welches mit 10-15mA belastbar ist. Bei vielen Transceivern ab Baujahr 1990 kann man das Relais im TRX über das Menue abschalten. Es entfällt dann das störende Relaisgeklapper beim Senden. Die PTT für die PA kann elegant und schneller über den 12 Volt Ausgang gesteuert werden. Ein Optokoppler und ein Leistungstransistor ersetzen die Funktion des klappernden Relais. Zusätzlicher Vorteil ist die galvanische Trennung der PTT Leitung zwischen Transceiver und Endstufe.

Optokoppler: TLP 251-4 , CNY74-4H o.ä.  Transistor: BC547, 2N3053 o.ä.

Nimmt man einen 4-fach Optokoppler, kann man gleich 4 PTT Leitungen realisieren und zusätzliche Geräte (Antennenumschalter o.ä.) bedienen.

 

 

Einfaches CAT, PTT, KEY, FSK Interface

Moderne Logprogramme übernehmen einen Teil der Transceiversteuerung und erhöhen den Komfort beim QSO fahren. Contestbetrieb vereinfacht sich erheblich durch die CAT, CW und PTT Steuerung.

Das beschriebene Interface ist für die stolzen Besitzer etwas älterer PC's, welche noch über COM Schnittstellen verfügen. Wer nur USB Schnittstellen hat, sollte sich in Richtung USB Interface orientieren. Siehe Funkamateur, microHAM oder ähnliches.

Viele Teile des Interfaces sollten sich in der Bastelkiste finden. Ich verwende das Interface für Kenwood, YAESU und ICOM Transceiver. Bitte die verschieden Buchsenbelegungen beachten.

73 de dieter dk4qt

 

Löt-und-Keks-Krümel-Nachmittag - 25.11.2012

Wir wollen wieder am kommenden Sonntag, den 25.11.2012 ein wenig die Lötkolben schwingen und nebenher einen netten Klön-Nachmittag abhalten.
Los geht es ab 11:00 Uhr (Küchenzeit) in der Clubstation DL0BI (Ranch). Zu erreichen sind wir mit der Straßenbahn Linie 4 (Endhaltestelle Lohmannshof).
Dort gibt es auch Parkplätze. Die Clubstation liegt 300m nördlich der Haltestelle und ist an den Antennen gut zu erkennen.
Wegen der Verpflegung und den Bausätzen bitte ich um kurze Rückmeldung, wenn Ihr kommen wollt !
Gelötet werden - passend zur Jahreszeit - ein nicht trocknender Adventskranz - sowie einige weitere Schaltungen, zum Teil mit SMD-Bauteilen.
Anmeldung bitte an:  
dd4wu@darc.de          Tel.:     05206 920611   oder mobil:  0175/500 7377

Und_und_und es war ein richtig schöner Basteltag. Günter DD4WU bekam Unterstützung von einigen N01'ser OM's (ich spare hier die Aufzählung, loben muß diese der OVV!) Die Kids und die Eltern waren von den Informationen angetan und staunten über die Möglichkeiten die der Amateurfunk bietet. Eines muss aber erwähnt werden ... die vom OVV DL1YFF gebackenen Crêpes waren super lecker.

73 de dieter dk4qt

Sensor Sirenen für 30 Kinder aus der Region um Tschernobyl

Jedes Jahr lädt der Verein "Kinder aus Tschernobyl in Herford" 30 Kinder zu einer dreiwöchigen Erholung in die Region Herford ein. Der DARC hat nun im dritten Jahr in Folge mit den Kindern elektronische Bausätze zusammen gelötet. Nach Wasserwächter und Morsetaste war in diesem Jahr eine Sirene angesagt. Die Kinder sprechen nur russisch und wir nur deutsch, kein Problem. Nach einer Stunde heulten die ersten Sirenen. Fünf Funkamateure aus den Ortsverbänden Bünde (N43), Hiddenhausen (N48) und Bielefeld (N01) haben diese Aktion vorbereitet und durchgeführt. In Zweierteams haben Mädchen wie Jungen die kniffelige Bastelaufgabe gelöst. Am Ende der Veranstaltung wurde eine Funkverbindung nach Belarus aufgebaut. Kalle, DJ1QQ stellte die Funkstation in seinem Wohnmobil für die Verbindung zur Verfügung. Die Bastelaktion für die Gruppe im nächsten Jahr steht schon auf dem Programm.

Werner Vollmer, DF8XO