Technik Beiträge

Im Wandel: DB0KX

 

Viersen-Süchteln. Unser Haus- und Hof-Relais DBØKX das den Bereich Viersen, Nettetal, Kempen (und weit darüber hinaus) abdeckt wurde im August für den Digitalbetrieb z.B. mit d-star Geräten erweitert. Im Moment läuft diese Betriebsart sporadisch im Test auf 70cm, QRG: 438.400 MHz (-7.6 Ablage). Hört mal rein wenn ihr einen Digitalempfänger habt. Der normale FM-Betrieb via "KX" läuft weiter auf der QRG 438.925 MHz (-7.6) wurde aber zwischenzeitlich ebenfalls erweitert und mit Echolink verbunden. Viel Spass beim testen. Weitere Informationen erfolgen in Kürze.

 

 

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Spende von R05 für Relais bei UNI Duisburg

Hier die ersten Meldungen zu unserer ersten "Baken-Spende".

Die Mikrowellenbake DBØGW, QTH Loc. JO31JK gebaut von Rüdiger (DK6JL) und durch die Spende von unserem OV Kempen RØ5 zu einen großen Teil finanziert, wurde am Montag, dem 7. Mai 2012 der UNI Duisburg zur Inbetriebnahme übergeben. 

Seit dem ist die Bake auf 6, 9 und 23 cm in der Luft.

1296,950 MHz

3400,850 MHz

5760,850 MHz

2320,900 MHz soll noch umgebaut werden auf 2320,850 MHz

10368,850 MHz ist ebenfalls qrv

Des weiteren hat sich unser Ortsverein ebenfalls finanziell an dem Bau einer  24 GHz Bake beteiligt . Gebaut wurde die Bake von Heino DJ6JJ.

Die Bake DB0GW QTH LOCATOR JO31JK ist nun schon seit einiger Zeit qrv auf der folgenden Frequenz: 24048,875 MHz, Leistung ca 800 mW.

Als Antenne ist ein Schlitzstrahler auf dem Gebäude der UNI Duisburg montiert. Die Strahlrichtung ist N/S.

Die Bake wird bei Kurt (DL5EAG) durchgehend mit etwa 5 und 1 empfangen.
Bei Regenscatter steigt das Signal bis auf 59 an.

Empfangsrapporte bitte an dl5eag at online.de

Sobald neue Informationen vorliegen werden wir berichten.

http://hft.uni-duisburg-essen.de/amateurfunk/amateurfunk.shtml

Kurt (DL5EAG)

Pressebericht über DK6JL

DK6JL Rüdiger

Pressebericht über DK6JL (Rüdiger Hartwig) In den Grenzland Nachrichten wurde in der Ausgabe vom 26. April 2012 / Nr. 17 ein sehr informativer Bericht über unseren Funkfreund Rüdiger veröffentlicht. Ein ausführlicher Bericht über unser gemeinsames schönes Hobby.

Bericht dk6jl.pdf

Funk­stö­run­gen

Auf dieser Seite erhalten Sie Informationen darüber, wie Sie Funkstörungen bei der Bundesnetzagentur melden können. Zudem informieren wir Sie über den Prüf- und Messdienst der Bundesnetzagentur sowie Maßnahmen der Behörde zur Leckstellenbeseitigung.

Die Auswirkungen von Funkstörungen sind oftmals sofort erkennbar, wenn z. B. der Fernseh- oder der Radioempfang gestört wird. Die Ursache ist aber meist unklar. Wir helfen Ihnen hier weiter, indem wir Sie beraten und die Störquelle ggf. vor Ort ermitteln. Um die vielfältigen Ursachen für Funkstörungen zu ermitteln, sind Fachleute und eine spezielle Messtechnik notwendig. Beides findet der Verbraucher beim Prüf- und Messdienst der Bundesnetzagentur. Mit unseren Mess- und Peilwagen können wir Funkstörquellen bundesweit vor Ort lokalisieren.

Wenn Sie Fragen zu Funkstörungen haben, eine Funkstörung feststellen und unsere Hilfe benötigen, dann rufen Sie die Funkstörungsannahme der Bundesnetzagentur an oder schreiben eine E-Mail.

Die Rufnummer der Funkstörungsannahme ist 24 Stunden am Tag erreichbar. Die Beschäftigten der Funkstörungsannahme werden Sie zunächst beraten und mit Ihnen die weitere Vorgehensweise besprechen. Sollte eine Funkstörungsbearbeitung vor Ort erforderlich sein, stellen Sie sich bitte auf einen Termin bei Ihnen ein.

Die Suche nach der Störquelle ist in vielen Fällen mit hohem Aufwand verbunden, aber für denjenigen, der von der Störung betroffen ist, dennoch kostenfrei. Bevor Sie eine Funkstörung bei der Bundesnetzagentur melden, sollte sicher sein, dass Ihre Empfangsanlage (z.B. das Fernsehgerät und die Antennenanlage) in Ordnung ist. Kosten entstehen demjenigen, der Störungen dadurch verursacht, dass geltende Bestimmungen nicht eingehalten werden. In diesen Fällen ist die Bundesnetzagentur berechtigt, dem Störungsverursacher den entstandenen Aufwand in Rechnung zu stellen.

Weitere Informationen:

Funkstörungen

Prasseln im Radio oder Streifen bzw. kleine Klötzchen auf dem Fernsehbildschirm sind häufige hör- und sichtbare Auswirkungen einer Funkstörung. Funkstörungen können aber auch den Funksprechverkehr von Rettungsdiensten, Polizei und Feuerwehr beeinträchtigen und somit eine erhebliche Gefahr für die Öffentlichkeit darstellen. Ursache von Funkstörungen können nicht zugeteilte Frequenznutzungen sein, wie z. B. die im Internet vertriebenen drahtlosen Kameras, die Frequenzen des Flugnavigationsfunkdienstes nutzen. Solche Geräte werden leider auch noch in Deutschland von einigen Händlern mit Hinweisen wie "nur für den Export bestimmt" angeboten. Diese Funkanlagen arbeiten auf Frequenzen oder mit Sendeleistungen, die gravierende Störungen hervorrufen können.

Grundsätzlich erzeugen alle elektrischen Geräte ein elektromagnetisches Feld, das wie bei einem Sender - hier allerdings ungewollt - in die Umgebung abgestrahlt wird und zu Funkstörungen führen kann. Um Funkstörungen zu vermeiden, müssen alle elektrischen Geräte, die in den Handel gebracht werden, international und national festgelegten Normen und Standards entsprechen. Mit dem CE-Kennzeichen am Gerät erklärt der Inverkehrbringer, dass die entsprechenden Vorschriften eingehalten werden. Dennoch kann es beim Betrieb von defekten, veralteten oder falsch bedienten elektrischen Geräten oder von Funkanlagen, die abweichend von zugeteilten Frequenznutzungsparametern betrieben werden, zu Funkstörungen kommen.

Gerätefehler oder Funkstörung?

Zunächst sollten Sie prüfen oder abschätzen, ob nicht ein Defekt an Ihrem eigenen Empfangsgerät bzw. der Antennenanlage oder ein Bedienungsfehler vorliegt. Falls Ihre Empfangsanlage in Ordnung ist, kommen äußere Einflüsse für die Beeinträchtigung Ihres Empfangs, also Funkstörungen, in Betracht. Besitzen Sie einen Kabelanschluss, informieren Sie bitte zunächst ihren Kabelanbieter über die Störung.

Keine Funkstörung liegt in der Regel vor,

wenn Ihr Gerät fehlerhaft ist, Ihre Fernseh- bzw. Tonrundfunkempfangsanlage falsch eingestellt oder ungeeignet ist (z.B. weil Sie nur eine Zimmerantenne verwenden) oder keine ausreichende Funkversorgung gegeben ist. Aber auch ein defektes oder ein nicht ausreichend abgeschirmtes Antennenanschlusskabel (das Koaxialkabel zwischen der Antennensteckdose und dem Fernseh-/Tonrundfunkgerät) ist erfahrungsgemäß häufige Fehlerursache und sollte daher unbedingt geprüft werden. In diesen Fällen, aber auch dann, wenn die Antennenhausverteilanlage fehlerhaft ist, ist Ihr Fachhändler/Reparaturbetrieb bzw. der Hauseigentümer Ihr Ansprechpartner, um die Mängel zu beseitigen.

Bitte vergewissern Sie sich auch, dass die von Ihnen genutzten Geräte ein CE-Kennzeichen aufweisen.

Bei Funkstörungen helfen wir.

Wenn jedoch Ihr Gerät und Ihre Antennenanlage in Ordnung sind und elektromagnetische Einflüsse von außen den Empfang beeinträchtigen, liegt eine Funkstörung vor. Funkstörungen treten auf als

  • Störungen bei Funkdiensten, wie z.B. im Betriebs-, Taxi-, Flugfunk oder beim Funksprechverkehr von Rettungsdiensten, Polizei und Feuerwehr,
  • Störungen beim Radio- und Fernsehempfang.

Darüber hinaus können elektromagnetische Unverträglichkeiten auch bei elektrischen oder elektronischen Geräten auftreten. Auch hier kann es zu elektromagnetischen Beeinflussungen kommen, die die Funktion der Geräte beeinträchtigen (z.B. eine Störung des DSL-Anschlusses durch Netzteile).

Liegt die Ursache für elektromagnetische Beeinträchtigungen nicht in der Funkanlage und dem Gerät selbst, hilft Ihnen der Prüf- und Messdienst der Bundesnetzagentur die Störquelle zu ermitteln und Abhilfemaßnahmen einzuleiten.

Meistens, aber nicht immer lässt sich helfen ...

Nur begrenzt lässt sich helfen, wenn eine Störung in einem sogenannten "ISM"-Frequenzband oder bei allgemein zugeteilten Frequenznutzungen auftritt. ISM-Frequenzbereiche sind Frequenzen mit "gemischter Nutzung", in denen auch Funkanlagen mit geringer Leistung und Reichweite in hohen Stückzahlen für unterschiedlichste Anwendungen betrieben werden. Solche gemischten Frequenznutzungen sind nicht zu umgehen, da Funkfrequenzen ein aus physikalischen Gründen knappes Gut sind. Trotz der Vielzahl der hier betriebenen Geräte kommt es jedoch wegen der geringen Leistungsstärke bzw. Reichweite und der in der Regel nur kurzen aktiven Betriebsdauer dieser Geräte relativ selten zu gegenseitigen Beeinflussungen. In besonderen Fällen sind jedoch örtlich und auch zeitlich begrenzt gegenseitige Unverträglichkeiten nicht völlig auszuschließen. Hiervon können Funkanlagen wie Garagentoröffner, Wegfahrsperren, Türverriegelungen, Strichcodeleser, Babyüberwachungsanlagen und einige CB-Funkkanäle betroffen sein. Alle diese Nutzungen müssen sich das gemeinsame Frequenzband teilen, einen Vorrang bestimmter Anwender sieht die allgemeine Frequenzzuteilung nicht vor.

Was ist bei einer Funkstörung zu tun?

Wenn Sie Fragen zu Funkstörungen haben, eine Funkstörung feststellen und unsere Hilfe brauchen, dann rufen Sie die Funkstörungsannahme der Bundesnetzagentur an oder schreiben eine E-Mail. Die Rufnummer der Funkstörungsannahme ist 24 Stunden am Tag erreichbar.

Bitte halten Sie Informationen zur gemeldeten Funkstörung bereit (was wird gestört, wie wirkt sich die Störung aus, wie häufig und zu welchen Zeiten treten die Störungen auf, ist der Zustand der Empfangsanlage einwandfrei und kann ein Gerätefehler ausgeschlossen werden?). Die Beschäftigten der Funkstörungsannahme werden Sie zunächst beraten und mit Ihnen die weitere Vorgehensweise besprechen. Sollte eine Funkstörung wahrscheinlich sein, stellen Sie sich bitte auf einen Termin bei Ihnen vor Ort ein. Mit unseren Mess- und Peilwagen können wir Funkstörquellen bundesweit vor Ort lokalisieren.

Wer bezahlt den Einsatz der Bundesnetzagentur?

Aufwändig kann eine Störquellenermittlung besonders dann werden, wenn die Störung nur gelegentlich auftritt. Dennoch sind die erforderlichen Maßnahmen der Bundesnetzagentur zur Aufklärung von Funkstörungen für denjenigen, der eine Störung meldet, im Regelfall kostenlos. Der Verursacher einer Störung hingegen muss dann mit einer Aufforderung zur Zahlung von Gebühren für den Aufwand rechnen, wenn er gegen Nutzungsbestimmungen einer Frequenzzuteilung oder schuldhaft gegen Schutzanforderungen nach dem Gesetz über die elektromagnetische Verträglichkeit von Betriebsmitteln (EMVG) verstoßen hat.

 

 

 

Antennen und Frequenzen

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SG-230 Smarturner

Endgespeiste Kurzwellenantennen

Als vor 80 Jahren das ganze Funkwesen die Experimenterphase verließ, waren endgespeiste Antennen Stand der Technik: Der Radiohörer hängte 10 m Draht oder so möglichst hoch und frei auf und führte den Antennendraht zum Empfänger. Damit die Antenne vernünftig funktionierte, musste sie gegen Erde betrieben werden. Das klappte so lange ganz gut, wie nur noch Glühlampen und andere gleichmäßige Verbraucher am Stromnetz hingen. Heute muss man sich da etwas mehr einfallen lassen. Und als Funkamateur, der die Antenne auch zum Senden hernehmen will, sowieso...

Der große Vorteil einer am Ende gespeisten Antenne ist, dass keine Ableitung in der Mitte oder so herunter hängt. Das macht die Antenne bedeutend nachbarschafts-kompatibler – wenigstens in mechanischer Hinsicht. Etwas aus der Mode gekommen sind endgespeiste Antennen allerdings aus elektrischen Gründen: Sie produzieren recht häufig Störungen in anderen Geräten und nehmen auch sehr leicht Störungen aus der Umgebung auf. Das wird schnell verständlich wenn man sich überlegt, dass der Antennenstrom ja schließlich irgendwo hin fließen muss – nicht nur aus dem Antennendraht heraus oder wieder hinein. Symmetrisch gespeiste Antennen haben dieses Problem nicht, weil die eine Hälfte der Antenne genau den Strom braucht, den die andere Hälfte gerade liefert. Kurz: Eine endgespeiste Antenne sucht sich ihr Gegengewicht auf jeden Fall. Im Normalfall bedeutet das, dass die Ausgleichsströme irgendwo herum vagabundieren. Typisches Ergebnis: Beim Senden kann man sich am Funkgerät brennen. Von der Hochfrequenz kann man ja keinen Schlag bekommen, es wird nur warm...

Diese vagabundierende Hochfrequenz kann nicht nur Störungen in Fernsehern usw. verursachen. Darüber fängt sich die Antenne auch leicht Störungen ein. Dagegen hilft auch nicht, die Ableitung mit einer Mantelwellendrossel zu versehen. Die führt nur dazu, dass der Antennenfußpunkt in der Luft hängt und sich die Antenne auf den meisten Frequenzen überhaupt nicht mehr anpassen lässt.

Eine der ersten vernünftigen endgespeisten Antennen war die Fuchsantenne. Hierfür wurde der Strahler exakt für der Arbeitsfrequenz auf Halbwellenresonanz abgeschnitten. Am Ende war ein Parallelschwingkreis einseitig angeschlossen, in den der Sender induktiv eingekoppelt wurde. In diesem Fall wird die Antenne extrem hochohmig eingekoppelt, der Antennenstrom in der Zuleitung wird also minimal. Nur: Genau diesen Betriebsfall pflegt man heute strikt zu vermeiden, weil man die Antenne eben nicht nur z.B. im CW-Bereich des 40m-Bandes benutzen will. Schließlich beherrscht heute schon der kleinste Transceiver alle Bänder von 160m bis 6m. Man bemisst die Strahlerlänge also bewusst so, dass die λ/2-Resonanzen eben nicht in die Amateurfunkbänder fallen. Nur so können die üblichen Anpassglieder die Antennenimpedanz an den Sender anpassen. Dafür fließen dann aber durchaus beträchtliche Ströme in die Antenne hinein, die sich ihr Gegengewicht selber suchen.

Eine endgespeiste Antenne anpassen

Es gibt eine ganze Reihe von Möglichkeiten, eine endgespeiste Antenne an den Sender anzupassen:

  • Eine Zepp-Antenne (Zeppelin-Antenne) benutzt eine λ/4 lange Hühnerleiter zum Anpassen der Antennenimpedanz. Diese Antennen hingen vom fliegenden Luftschiff herunter und hatten den Vorteil, die hohen Spannungen, und damit die Funkengefahr, möglichst weit vom Luftschiff fern zu halten. Diese Anpassungsart ist natürlich recht schmalbandig. Und eine Hühnerleiter (für nicht eingeweihte: zwei parallele Drähte, deren Abstand mit Abstandshaltern konstant gehalten wird) ist weder besonders unauffällig noch so ganz einfach mit einem heutigen Sender zu verbinden.
  • Sehr belebt sind 1:9-Baluns, auch magnetic balun genannt. Entgegen der Bezeichnung sind das Hochfrequenztransformatoren mit einem Übersetzungsverhältnis von 1:3. Die Impedanztransformation geht bekanntlich quadratisch mit dem Spannungs-Übersetzungsverhältnis und so passen diese Einrichtungen die 50 Ω des Senders und des Antennenkabels an 450 Ω am Antennenfußpunkt an. Mehr dazu später...
  • Die aufwändigste, aber auch sauberste, Lösung ist eine Matchbox direkt am Antennenfußpunkt. Nur kostet eine wetterfeste Automatik-Matchbox wie der SG-320 Smarturner schon allein doppelt so viel wie manche Antenne samt 1:9-Balun, etwa die Wimo GPM-1500

Die Lösung mit dem 1:9-Balun ist deshalb für viele Funkamateure reizvoll, weil viele Sender mit eingebautem Anpassglied den Rest der Anpassung erledigen können. Ein vernünftig konstruierter 1:9-Balun liefert auch über den gesamten Kurzwellenbereich ein recht gutes SWR, wenn man ihn mit einem 470-Ω-Widerstand abschließt. Aber wehe man sieht sich die Eingangsimpedanz an, wenn der Balun auf der hochohmigen Seite offen ist! Da kann es einem nur schlecht werden.

Das Endergebnis sieht man im Diagramm: Ein 25 m langer Draht, ca. 7 m über Grund, wird hier über einen 1:9-Balun und 35 m RG-58/U gemessen. (Die Zacken stammen vom Sender Ismaning des Bayerischen Rundfunks auf 801 und 6085 kHz in 15 km Entfernung. Am Oszilloskop sehe ich etwa 0,5 Vss.) Die Impedanzunterschiede sind, im Vergleich zu Messungen direkt an der Antenne, stark eingeebnet. Das lässt nur den Schluss zu, dass der Wirkungsgrad dieser Speisemethode nicht so sehr gut sein kann. Für eine reine Empfangsantenne ist das sicher kein Problem, auch wenn dafür eine aktive Empfangsantenne wohl die einfachere und bessere Lösung wäre. Aber als Sendeantenne besticht so eine endgespeiste Antenne mit 1:9-Balum wohl eher durch Einfachheit denn durch Leistung.

Bilder von Antennen

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FD4 / FD3 / G5RV / W3DZZ

Die genannten Antennentypen Fritzel FD4, G5RV, Kelemen-Dipol, W3DZZ unterscheiden sich sehr stark.

FD4 oder bauähnlich wie Carolina Windom, Buckmaster etc.:
Kommt auf 40, 20, 17, 12, 10 m ohne Anpassgerät aus. Für 80 m und meist auch für 30 m und 15 m ist eine im Transceiver eingebaute ATU meist ausreichend.

FD3:
Verkürzte FD4, für 40, 20 und 10 m meist ohne Anpassgerät betreibbar. Für 80 m nicht geeignet (zu kurz!). Auf 30, 17 und 12 m Betrieb mit Anpassgerät möglich.

G5RV:
Benötigt für ALLE Bänder ein Anpassgerät. Teilweise reicht eine Transceiver-ATU aus, aber insbesondere auf den höheren Bändern ist ein externer Tuner zwischen Hühnerleiter und Koaxkabel wesentlich besser. *)

Kelemen-Dipol:
Es gibt unterschiedliche Ausführungen für 2 bis 4 Bänder. Ein Betrieb auf anderen Bändern, für die die Sperrkreise nicht dimensioniert sind, ist meist problematisch.

W3DZZ:
Im Original-Design nur für 40m und 80 m vorgesehen, Betrieb auf anderen Bändern problematisch.

Ansonsten gibt es natürlich jede Menge Vorlieben und Vorurteile zu bestimmten Typen, durch die man sich nicht verwirren lassen sollte. Für alle Antennen ist ein Aufbau in ausreichender Höhe (z.B. 10 m) von entscheidender Bedeutung.


Externe Automatik-Tuner sind eine Gefahr für die Transceiver-PA, wenn sie während des Sendens plötzlich anfangen, mit ihren Relais zu klappern, um neu abzustimmen. Tuner, die sich gezielt mit reduzierter Leistung per Knopfdruck abstimmen lassen, sind wesentlich unkritischer... aber das ist wieder ein Thema für sich!

Breitband Loop

 

 Breitbandloops mit elektrischer und magnetischer

Kopplung. Dadurch gute Strahlungsleistungen.

   Eine Entwicklung von DL4KCJ !

http://www.antenna-engineering.de/Spreizko_statt_Drehko.html

Dipole und Drahtantennen

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Balun 1-9

Dipole und Drahtantennen

 

Band

Kabel

Windungen

Durchmesser

Wicklungslänge

40 m

RG-58C/U

12 ¾

40 mm

75 mm

30 m

RG-58C/U

9 ¾

40 mm

60 mm

20 m

RG-58C/U

6 ¾

40 mm

45 mm

17 m

RG-58C/U

5 ¾

40 mm

40 mm

15 m

RG-58C/U

5

40 mm

35 mm

12 m

RG-58C/U

4 ½

40 mm

30 mm

10 m

RG-58C/U

3 ¾

40 mm

30 mm

20 m

RG-174

8 ¾

24 mm

35 mm

15 m

RG-174

6 ¼

24 mm

30 mm

10 m

RG-174

4 ¾

24 mm

30 mm

Trap wetterfest machen mit: Stabilit, UHU-Plus oder Gießharz


 

  

Bazooka - Dipol

MHz

A [m]

B [m]

LB [m]

L [m]

3,60

6,04

13,75

27,50

39,58

3,70

5,88

13,38

26,76

38,51

7,05

3,09

7,02

14,04

20,21

10,10

2,15

4,90

9,80

14,11

14,20

1,53

3,49

6,97

10,04

18,10

1,20

2,73

5,47

7,87

21,20

1,03

2,33

4,67

6,72

24,90

0,87

1,99

3,98

5,72

28,50

0,76

1,74

3,47

5,00

51,00

0,43

0,97

1,94

2,79

145,00

0,15

0,34

0,68

0,98

435,00

0,05

0,11

0,23

0,33

Anmerkung:    Verlängerung / Verkürzung von A je nach Höhe über Grund !

                        80m bedingt geeignet, mit mechanischer Stütze (Seil) !

 


PSK/SSTV/EchoLink/WebSDR

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Info Bericht zu PSK31

Technik PSK

Das PSK31 Verfahren wurde vom britischen Funkamateur Peter Martinez (G3PLX) entwickelt. Martinez nannte die Betriebsart zuerst „Varicode“, weil eine Kodierung variabler Länge verwendet wird, um die Zeichen zu kodieren. Varicode wird verwendet, um häufig vorkommende Zeichen kürzer zu kodieren und seltenere länger – ähnlich dem Morsecode. Es wird eine sehr geringe Bandbreite verwendet. Dies ermöglicht ein äußerst robustes Verhalten unter schwierigen Übertragungsbedingungen. Die entstehende Bandbreite bei der Phasenumtastung (Phasenmodulation) ist nicht viel größer als die Baudrate. Die Bandbreite eines PSK31-Signals ist mit 31,25 Hz sehr niedrig, was den Modus für Aussendungen mit kleiner Leistung und für volle HF-Bänder prädestiniert. Die 31,25-Hz-Bandbreite wurde gewählt, weil Varicode bei normaler Tippgeschwindigkeit mit etwa 50 Wörtern pro Minute etwa eine Rate von 32 Bits pro Sekunde erzeugt. Ein weiterer Aspekt war, dass 31,25 Hz einfach mit der 8-kHz-Abtastrate von DSP-Systemen erzeugt werden können – von Vorteil auch bei Soundkarten: 31,25 Hz ergibt sich, wenn 8 kHz durch 256 geteilt werden.

Man verwendet heute oft Software, um das empfangene PSK31-Audiosignal zu (de)kodieren. Die Software auf dem PC ist nicht speziell – sie lässt sich flexibel (aus-)tauschen. Zusätzlich gibt es auch fertige Hardware-Lösungen, die ein PSK31-Signal (de)kodieren und vom PC als Modem angesprochen werden.

Abstimmung: Bei den meisten Programmen muss man im sogenannten Wasserfall-Diagramm auf ein Signal abstimmen. Dann kann man den dort gesendeten Text lesen. Bei vielen Signalen ist das aufwändig. Neuere software zeigt die Texte von über 10 Kanälen gleichzeitig an. Man sucht sich daraus ein interessantes Signal und stimmt dann auf dieses ab.

Bei PSK31 handelt sich um ein Eintonverfahren mit 180° Phasendrehung. Da nur zwei Phasenlagen vorkommen, wird dieses binäre Modulationsverfahren auch als Binary Phase Shift Keying (BPSK), bzw. BPSK31 bezeichnet. PSK31 kann zusätzlich auch mit dem Verfahren Quadratur Phase Shift Keying (QPSK) mit vier Phasenlagen in Kombination mit dem Viterbi-Algorithmus zur Vorwärtsfehlerkorrektur betrieben werden.

Seit einiger Zeit ist ebenfalls die digitale Betriebsart PSK63 mit 63 Baud gebräuchlich. Diese ist aufgrund der gegenüber PSK31 etwa doppelten Übertragungsrate insbesondere bei Übertragung vorgefertigter, nicht direkt über die Tastatur eingegebener Texte (z. B. bei Contests) sinnvoll. Nachteil ist die ebenfalls verdoppelte Bandbreite und das damit verbundene halbierte Signal-Rausch-Verhältnis.

Andere digitale Betriebsarten sind z. B. RTTY, AMTOR und PACTOR.

Diplome in PSK 31/63/126

Info Bericht SSTV

Technik

 Praktischer Betrieb (PC oder Modem)


Der Betrieb von SSTV ist entweder mit einem Computer über die Soundkarte oder einem SSTV-Modem ohne PC möglich

Das SSTV-Signal wird zur Übertragung in die Mikrofonbuchse des Funkgerätes eingespeist (eventuell ist eine galvanische Trennung empfehlenswert) und schon kann mit dem Betrieb begonnen werden. Recht einfach kann das Signal mit einem PC erzeugt und über die Soundkarte auf den Transceiver gegeben werden. Die Dekodierung funktioniert auch mittels einer Audioverbindung zwischen dem Lautsprecherausgang des Empfängers und dem Mikrofoneingang der Soundkarte.

Ein gutes für die ersten Tests vollkommen geeignetes SSTV-Programm ist das für Amateurfunk kostenlose Programm MMSSTV.

Anruffrequenzen für Bildübertragung auf Kurzwelle sind:

  •   3,735 Mhz (80m - Band)
  •   7,165 Mhz (40m - Band) ehemals: 7,043
  • 14,230 Mhz (20m - Band)
  • 21,340 Mhz (15m - Band)
  • 28,680 Mhz (10m - Band)

Quelle vom 15.05.2011:
Kurzwellenbandplan des Darcs

 http://www.darc.de/referate/hf/bandplaene/

Signalaufbereitung

SSTV ist eine recht schmalbandige Übertragungsweise für Bilder (d.h. es belegt eine geringe Bandbreite neben der Trägerfrequenz des HF-Signals). Das Verfahren wurde erstmals 1958 von Funkamateuren veröffentlicht und hat sich seither etwas weiterentwickelt.

Für die Übertragung gibt es unterschiedliche Qualitätstandards, die sich jedoch auch in ihrer Geschwindigkeit unterscheiden. Bei der Übertragung von Farbbildern werden die Farben Rot, Grün und Blau jeweils in ihren Helligkeitsstufen übermittelt.

Im Amateurfunk hat man sich auf die folgende Norm geeinigt:

Spektrum (oben) und Spektrogramm (unten) eines SSTV-Signals

Der Synchronisationston wird bei 1200 Hz und die Helligkeitswerte werden analog zwischen 1500 Hz (schwarz) und 2300 Hz (weiß) übertragen.

INFO Bericht WebSDR

An der Universität in Twente in Eschede Holland ist ein Software Definde Radio Web SDR in Betrieb, das alle anderen Web SDR in seiner Bandvielfalt übertrift. Mit dem SDR kann man seine eigenen Aussendungen und Modulation auf Kurzwelle hervorragend überprüfen. Über das Internet sind KW Verbindungen von DL aus mit zuverfolgen. Der Standort der Station ist JO32KF.

Die Verfügbaren Bänder sind derzeit 160, 80, 40,30,20 m sowie 500 kHz und der Bereich von 60 bis 170 kHz. Modulatonsarten USB, LSB und CW wide narrow sind ebenfalls einstellbar. Die Umsetzung der Audioqualität ist hervorragend. Die Bedienung ist sehr einfach. Ein Mausklick auf das Signal im Wasserfalldiagram, und schon kann man das Signal mithören. Das Festhalten der Maustaste und bewegen der Maus  verschiebt dem gelben Marker und die Audiofrequenz.

 

www.websdr.org

 

http://www.youtube.com/watch?v=PlQ3i_-_sbU



TERRATEC NOXON DAB / DAB+ USB Stick

 

Ein SDR-System führt einen Großteil der Signalverarbeitung mit einem Universalrechner oder programmierbarer Digitalhardware aus (DSPs oder FPGAs), um größtmögliche Flexibilität zu erreichen. Unterschiedliche Funkverfahren können durch alleinige Änderung der Software implementiert werden.

SDR findet unter anderem im Bereich des Amateurfunks, des Militärs und im Mobilfunk Anwendung, aber auch zunehmend in zivilen Anwendungsbereichen wie in digitalen Rundfunkempfängern. Hier ist die Flexibilität und Implementierung unterschiedlicher Protokollwechsel in Echtzeit von besonderem Nutzen. Ein gutes und anschauliches Beispiel ist die Realisierung der Basisstationen zellularer Netze als SDR. Diese könnten somit innerhalb kürzester Zeit kostengünstig auf neue Standards aufgerüstet werden.

Die Hardware eines SDR besteht, wie in nebenstehender Abbildung zweier unterschiedlicher Typen von SDR, zumindest aus einem Sender- und Empfängermodul, sowie jeweils einem A/D- und D/A-Konverter und der dazwischenliegenden, softwarebasierten digitalen Signalverarbeitung.

  http://www.youtube.com/watch?v=H0cnr6tEcGk

  http://www.youtube.com/watch?v=aP4tO_sVIpI

   (für Mobilgeräte und Tabels)

  http://www.reddit.com/r/RTLSDR/comments/s6ddo/rtlsdr_compatibility_list_v2_work_in_progress/

   (Compatibili SDR# Sticks)

D-Star DV-DIGITAL FreeDV

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D-Star - DV-Digital - FreeDV usw.

D-Star Überblick Fa. ICOM Genehmigung der ICOM (Europe) GmbH, Düsseldorf

Digital Smart Technologie für Amateur Radio

D-STAR ist eine digital Betriebsart und ein Protokoll im Amateurfunk. Als Modulation wird GMSK verwendet. Mit D-STAR können sich Funkamateure wie auch bei anderen Betriebsarten simplex oder via Relaisfunkstellen unterhalten. Ähnlich wie bei Echolink können sie sich auch über das Internet weltweit verbinden. In D-STAR Netzwerken ist es jedoch nicht nötig so etwas wie eine Node-Nummer zu kennen, das Callsign-Routing genannte System findet das Zielrelais selbstständig. Das D-STAR Protokoll wurde von und mit der JARL entwickelt und beschreibt u.a. das Datenformat, wie die digitalisierte Sprache, zusammen mit den so genannten Low-Speed Daten übertragen werden muss.


Sprechfunk simplex und duplex

Simplex DV Betrieb

Der Simplex DV (Digital Voice) Betrieb erfordert lediglich zwei D-STAR fähige Geräte und die üblichen HF-Vorraussetzungen, wobei D-STAR mit niedrigeren Empfangssignalen noch brauchbare Ergebnisse liefert, wo FM-Verbindungen vergleichsweise schon stark verrauscht sind. Ein Beispiel findet man hier. Die Programmierung des eignen Rufzeichens ist zwar nicht erforderlich, sollte aber prinzipiell vorgenommen werden. Parallel zur digitalen Sprache mit 2400 bit/s werden 1200 bit/s FEC (Fehlerkorrektur) und 1200 bit/s Low-Speed-Data übertragen. Darin sind z.B. GPS Informationen für DPRS/APRS, Name des Operators oder Daten aus Zusatzprogrammen (siehe unten).

Duplex DV via Relaisfunkstellen

Auf einem einfachen, digitalfähigen Umsetzer ohne Gateway-Anbindung ist der Betrieb ähnlich wie bei FM-Relais. Da sich die großen Möglichkeiten von D-STAR erst richtig in den weltweiten Netzwerken entfalten, sind die meisten bekannten D-STAR Relais mittels Gateway-PC über das Internet verbunden. Sobald ein OM auf einem der angeschlossenen D-STAR Relais die PTT drückt, verteilt dieses über seinen Internetgateway die Information weltweit an alle seine Partner-Gateways. Dies ist vergleichbar mit der Zellenstruktur im GSM-Netz und ähnlich wie bei diesen, gibt es mehrere unterschiedliche Netzwerke. Jetzt können Anrufe innerhalb des Netzwerks von und zu diesem OM weltweit geroutet (weitergeleitet) werden und teilweise funktioniert dies auch über Netzwerkgrenzen hinweg. Das Routing geschieht mit dem Rufzeichen, das im Gerät gespeichert wird. Dieses wird immer beim Senden mit übertragen und beim Gesprächspartner auf dem Display angezeigt. Das D-STAR Netzwerk erstellt damit automatisch die Route zu diesem Rufzeichen, damit Datenpakete die Informationen für dieses haben zu ihm gelangen können.

 

 

 

 

FreeDV - UP4DAR -

 

FreeDV

FreeDV ist eine GUI-Anwendung (engl. „Graphical User Interface“) für Windows und Linux, die es ermöglicht, mit jedem SSB-Funkgerät digitale Sprache ("DV" = Digital Voice) bei niedrigen Bitraten in einem SSB-Kanal zu übertragen. Die Idee war, die Entwicklung und die Verwendung von Digitaler Sprache von proprietärer Software zu lösen (bspw. D-Star), bei der in der Regel eine Veränderung – im Gegensatz zu freier Software – nicht erlaubt ist, weshalb sie umgangssprachlich auch als unfreie Software bezeichnet wird. Mit FreeDV wurde das erreicht, da FreeDV zu 100% Open Source Software ist, einschließlich des Audio-Codecs.

FreeDV komprimiert das Mikrofonsignal auf 1400 Bit/s und moduliert den Datenstrom auf ein 1100 Hz breites QPSK-Signal auf. Dieses wird dem Mikrofon-Eingang eines SSB-Senders zugeführt. Beim Empfang wird das Signal durch einen SSB-Empfänger demoduliert und von FreeDV wieder dekodiert.

Die neue Version 0.96 (vom 23. März 2013) bietet ein 1600 Bit/s-Modus, der bei viel niedrigeren Pegel als bisher arbeitet (bis zu 2 dB S/N), und sie ist zur älteren Version 0.91 abwärtskompatibel. Derzeit liegt das Programm nur für Windows vor, Linux und andere Plattformen sollen in Kürze folgen.

FreeDV wurde von einem internationalen Team von Funkamateuren entwickelt und als Open Source Software unter der GNU Public License Version 2.1 freigegeben. Auch das FDMDV Modem und der Codec2 Sprach-Codec in FreeDV sind ebenfalls Open Source.


Um mit FreeDV QRV zu werden, braucht man:

  • einen SSB-Empfänger oder Transceiver
  • die FreeDV Software (Windows/Linux)
  • einen Windows- oder Linux-PC mit einer (nur Empfang) oder zwei Soundkarten
  • entsprechende Kabel, um den PC mit dem SSB-Gerät zu verbinden.

Feature:

  • Codec2 voice codec & FDMDV modem
  • 50 baud 14 QPSK voice data
  • 1 Center BPSK carrier with 2x power for fast and robust synchronisation.
  • 1.125 kHz spectrum bandwidth (half SSB) with 75 Hz carrier spacing
  • 1400 bit/s data rate with 1375 bit/s open source Codec 2 voice coding and 25 bit/s text for call sign ID
  • No interleaving in time or FEC philosophy resulting in low latency, fast synchronization and quick recovery from fades.
  • 44.1 or 48kHz sample rate sound card compatible

Zzt. finden vor allem FreeDV-QSOs auf der Frequenz 14.236 kHz im 20-m-Band statt.

 http://freedv.org/tiki-index.php (hier bekommt man das Programm)

 

 

UP4DAR

 

 http://www.youtube.com/watch?v=6TwEqTQIbzM

Amateurfunk mit Smartphone/Tablet

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Amateurfunk SSTV/PSK32/RTTY Android/Os iPhone

             

Für OMs mit einem Android Handy oder Tablet empfehle ich die kostenlose App GLSDR im Google Play Store...

Absolute super für unterwegs um alles zw 130 khz und bis zu 70 Mhz incl einer grossen Auswahl verschiedener
weltweiter SDR connections..

Unten links am Handy /Tablet dann Taste Drücken um an die Optionen, Serverauswahl/Bandwahl,Filter, Freq ,
User/Passwort für TX usw eingeben...

 

 https://play.google.com/store/apps/details?id=org.v1al&hl=de

 https://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=no-ZY0_ZmoY

 

 http://www.youtube.com/watch?v=EIzmbgwqAvo

 (Amateurfunk SSTV/PSK31/RTTY Android/iPhone/Smartphone/Tabel)

 https://www.youtube.com/watch?v=3NcgPRgL9qY

 

 Android Amateurfunk Applikationen

Das Smartphone ist bei vielen Zeitgenossen nicht mehr wegzudenken. Die kleinen Wunderdinger der Technik leisten schier unglaublilches auf kleinstem Raum. Ausgerüstet mit einer Unmenge an Sensoren und Sende-Empfänger für verschiedene Frequenzen kann man fast alles darauf anstellen was auch auf dem heimischen PC möglich ist, selbstverständlich mit der Einschränkung des kleinen Bildschirms und der fehlenden Hardware Tastatur. Aber mit etwas Übung kann auch mit der virtuellen Touchtastatur ganz schön flüssig geschrieben werden.

Smartphones gibts von verschiedenen Herstellern mit verschiedenen Betriebssystemen. Wer es erfunden hat, das ist nicht ganz klar, sicher ist nur, dass es nicht Apple war. Apple hat mit der Einführung des IPhnone ganz klar den Nerv der Zeit getroffen. Die anderen Hersteller wie Nokia (Symbian) oder Microsoft gingen komplett andere Wege und die schienen dem Tod geweiht. Mit dem Eintritt von Google als Handy Betriebssystem Hersteller wurde nochmals der ganze Markt aufgemischt. Jetzt bekam Apple einen ebenbürtigen Mitbewerber, der es innert kürzester Zeit schaffte, zum iPhone aufzuschliessen und es sogar zu überholen. Das Geheimnis von Google ist einfach: Man baue ein OS auf Open Source Basis und stelle es den Herstellern und der Community zur Verfügung. So stiegen gleich mehrere Hersteller ein und inzwischen gibt es eine grosse Auswahl an Geräten mit diesen Betriebssystem. Das schöne daran, jeder kann sich das passende aussuchen und doch ist die Bedienung bei jedem Gerät praktisch gleich und die Applikationen sind auch Herstellerunabhängig. Da gibt es eine echte Wahlmöglichkeit und durch die verschiedenen Anbieter auch ein echter Wettbewerb. So können Android Geräte schon zu sehr günstigen Preisen erworben werden. Zuerst von Steve Jobs belächelt und jetzt wohl eher gefürchtet, denn der iPhone 4 Lounch war ja nicht diesen Sommer geplant, das musste raus, weil das alte Modell nicht mehr Wettbewerbstauglich war und von Google Nexus One, HTC Desire oder Samsung Galaxy S in Sachen Leistung und Bildschirm überholt wurde. Ausserdem unterstützt Android ab der Version 2.2 auch Adobe Flash. Unzählige Websiten verwenden Flash Elemente für Grafik und Filme. Android Geräte können nun diese Websiten alle korrekt anzeigen und sogar Live TV (Zattoo oder SF) sind damit möglich. Da steve Jobs Flash auf Apple mobile Devices partout verweigert (aus performance Gründen?) sieht man auf einem iPhone solche Seiten leider nicht korrekt, oder sie werden überhaupt nicht angezeigt.

Aber eigentlich geht es hier ja um Applikationen nicht um die Geschichte der Smartphones. iPhone Benutzer können bereits seit einiger Zeit auch spezifische Amateurfunk Applikationen nutzen. Das können Android Benutzer auch, nur wissen es vielleicht nicht alle. Es wird noch nicht soviele wie für das iPhone, aber die Anzahl wächst stetig. Diese können dann im Google Market oder in alternativen Markets (wie SlideMe) direkt per Smartphone heruntergeladen und installiert werden. Durch das offene Betriebssystem können so, entgegen der Apple Philosophie, auch Apps installiert werden die nicht vom Google Market stammen und keiner Zensur unterliegen. Es gibt Entwickler, die das nicht wollen und ihre Apps entweder auf ihrer Website anbieten oder über einen alternativen Market (wie beispielsweise APRSDroid).

In Zukunft werde ich hier einige Applikationen kurz vorstellen die uns Amateuren das Leben unterwegs vielleicht etwas einfacher gestaltet.

 

 

 

SDR Touch und Smartphone

Schaltet Ihr Handy oder Tablet in einem erschwinglichen und portable Software Defined Radio-Scanner. Ermöglicht Ihnen zu hören on air FM Radiosender, Wetterberichte, Polizei, Feuerwehr und Notfall-Stationen, Taxi-Verkehr, Flugzeug-Kommunikation, Audio von analogen TV-Sendungen, HAM Funkamateure, digitale Sendungen und viele mehr leben! Abhängig von der verwendeten Hardware, konnte seine Radio-Frequenzbereich zwischen 50 MHz und 2,2 GHz zu überspannen. Derzeit demoduliert WFM, AM, NFM, USB, LSB, DSB, CWU und CLW Signale.

Sie können ein kompatibles USB-Empfänger für unter $ 20 online bei eBay. Schließen Sie einfach Ihre rtl-sdr kompatiblen USB-DVB-T-Tuner in Ihrem Android-Gerät mit einem USB-OTG-Kabel an und schalten Sie SDR Touch. Für die Liste der unterstützten Realtek RTL2832U based Dongles finden Sie am Ende der Beschreibung. Diese Funktionen werden über einen Treiber, die Sie benötigen, um von Google Play Download unterstützt.

Jetzt können Sie einen äußerst günstigen externen USB-Tuner Radio hören auf Geräten (wie dem Nexus 7), die nicht über einen integrierten FM-Unterstützung leben!

Diese Anwendung ist derzeit noch experimentell und kann abstürzen. Bitte melden Sie alle Fehler der E-Mail in der Hilfe.

Mit dem RTL2832U Treiber, den Sie eine der folgenden kompatiblen USB-DVB-T-Tuner nutzen könnten:

  • Generische RTL2832U (zB hama nano)
  • ezcap USB 2.0 DVB-T/DAB/FM Dongle
  • Terratec Cinergy T Stick Black (rev 1)
  • Terratec NOXON DAB / DAB + USB-Dongle (rev 1)
  • Terratec Cinergy T Stick RC (Rev.3)
  • Terratec T Stick PLUS
  • Terratec NOXON DAB / DAB + USB-Dongle (Rev. 2)
  • PixelView PV-DT235U (RN)
  • Compro VideoMate U620F
  • Compro VideoMate U650F
  • Compro VideoMate U680F
  • Sweex DVB-T USB
  • GTek T803
  • Lifeview LV5TDeluxe
  • MyGica TD312
  • PROlectrix DV107669
  • Zaapa ZT-MINDVBZP
  • Twintech UT-40
  • Dexatek DK DVB-T Dongle (Logilink VG0002A)
  • Dexatek DK DVB-T Dongle (MSI DigiVox mini II V3.0)
  • Dexatek Technology Ltd DK 5217 DVB-T Donglev
  • MSI DigiVox Micro HD
  • Genius TVGo DVB-T03 USB Dongle (Ver. B)
  • GIGABYTE GT-U7300
  • DIKOM USB-DVBT HD
  • Peak 102569AGPK
  • SVEON STV20 DVB-T USB & FM

Hinweis: Wenn Sie ein Gerät mit einer älteren Android verison (3,1 und unten), root sein müssen, um mit dem USB-Dongle und USB Host Anschluss vorhanden sein muss auf dem Gerät aktiviert werden.

ATV Internet - Hamnet

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ATV im Internet und HAMNET

 

Zugang Internet


Einige ATV-Relais bieten die Möglichkeit, sich per Internetverbindung über die Telelefonie- und Videokonferenzsoftware Skype mit Bild und Ton live am Funkbetrieb zu beteiligen. Teilweise wird dabei auch das Rückbild des Relais übertragen, so dass keine zusätzliche Software benötigt wird.

Da der Ton des ATV-Relais auch über den Sykpe-Kanal gesendet wird, ist es sehr wichtig, das Audiosignal eines eventuell im Hintergrund laufenden Livestreams während einer bestehenden Verbindung auszuschalten. Ansonsten kommt es häufig zu unschönen Echos, die den Funkbetrieb erheblich stören und so eine Kommunikation unmöglich machen können. Für eine Skype-Verbindung zu einem ATV-Relais ist zudem die Verwendung eines Headsets sehr empfehlenswert.

  www.ip-atv.de


Nach der Installation des Programms muss für das Herstellen einer Verbindung lediglich der entsprechende Link (jeweils unter "Skype“) auf dieser Seite angeklickt werden. Sollte dies einmal nicht funktionieren, kann man auch den Skype-Namen des ATV-Relais (z.B. wp-atv) kopieren und unter „Kontakte/Neuer Kontakt“ hinzufügen. In das nachfolgende Textfeld sollte dann eine kurze Nachricht an den Betreiber des Relais mit der Bitte um Freischaltung angegeben werden. Dabei muss auch das eigene Rufzeichen gennant werden, vor allem, wenn die dies nicht aus dem eigenen Skype-Namen entnehmbar ist.


Tabelle 1: ATV-Relais mit Skype-Zugang

Da jeder neue Skype-Benutzer per Hand freigeschaltet werden muss, kann dies manchmal auch ein paar Tage dauern. Wichtig ist auf jeden Fall die Angabe des eigenen Rufzeichens, da die Anfrage sonst verworfen wird. Unbekannte Benutzer werden zudem vom Relaisbetreiber meistens um die Zusendung (Foto, Scan oder Kopie) der Zulassungsurkunde gebeten.

 

Bild 1: VLC-Player von Videolan

Nach der Installation des VLC-Players muss zum Abspielen der einzelnen Streams lediglich der entsprechende Link (jeweils unter "Livestream") auf dieser Seite angeklickt werden. Sollte dies einmal nicht funktionieren, kann man auch die Adresse des Streams (z.B. s1.atv-stream.de/live.nsv.m3u) kopieren und unter "Medien/Netzwerkstream öffnen" in das Feld "Adresse" einfügen. Zum Starten des Streams braucht dann nur noch der "Wiedergabe"-Button betätigt zu werden.

 


Tabelle 1: ATV-Relais mit Livestreams im Internet und/oder HAMNET

Der VLC-Player eignet sich sowohl für das Abspielen der Internet- als auch der HAMNET-Livestreams. Dabei ist jedoch zu beachten, dass für die Anzeige der HAMNET-Streams auch eine Verbindung zum HAMNET bestehen muss. Falls beim Starten eines Livestreams nach einem Kennwort gefragt wird, so bedeutet dies nur, dass der Stream gerade nicht in Betrieb ist.

 http://www.youtube.com/watch?v=N4LgCxolbQk

 RelaisStandortSkypeSkype-Name
 DB0DLHHamburg Skype1
 Skype2
db0dlh_hq
db0dlh
 DB0LDKWetzlar Skypedb0ldk_interneteingabe
 DB0TGMTangermünde Skypedb0tgm
 DB0TVEnnepetal Skypewp-atv
 DB0TVIInselsberg Skypedb0tvi
 HB9ZFBachtel Skypehb9zf-1
 ON0SNWSint-Niklaas Skypeon0snw

 

Wie komme ich in's HAMNET?

Hinweis

Der Betrieb des hier beschriebenen WLAN Gerätes in dieser Konfiguration setzt die Zulassung für die Teilnahme am Amateurfunkdienst voraus!

Schon länger trugen wir uns mit dem Gedanken, den "Packet Radio Nachfolger" auszuprobieren. Es gibt auch - z.B im Amateurfunk-Wiki vom DARC - viele Informationen darüber, wie das Netz aufgebaut ist, dass es Links gibt usw. - aber wie man nun wirklich daran teilnehmen kann, das wurde nicht beschrieben.

Nicht mit normalen WLAN Karten

Klar war nur, man benötigt einen WLAN Adapter, der auf die Frequenzen für Amateurfunk eingestellt werden kann.
Das funktioniert bei normalen WLAN Karten, wie sie in PCs / Notebooks verwendet werden, nicht - mit denen habe wir es zuerst versucht!

Zugänge

Bevor man so einen WLAN Adapter kauft, sollte man nachsehen, ob es Zugänge in der Nähe gibt. Dazu sieht man sich zuerst die Linkstrecken im HAMNET (www.amateurfunk-wiki.de/index.php/Linkstrecken_HAMNET) auf der Karte an. Ist ein Link in der Nähe, so muss festgestellt werden, ob es ein User-Zugang ist oder nicht. Die Suche geht am einfachsten über das Rufzeichen. Leider sind die Listen nicht immer aktuell.
Noch besser ist es, man kann einen WLAN-Adapter leihen. Oder man kauft ihn und gibt ihn innerhalb der 14 Tage zurück, falls es doch nichts zu empfangen gibt.

In meinem Fall hatte ich mir DB0UHI in Laatzen (2,4km Entfernung) herausgesucht. Ferner gab es noch DB0LL im Deister. Beide Zugangspunkte senden bei 5,8GHz. Die Reichweite bis zum Deister traute ich einem WLAN Adapter allerdings nicht zu, schließlich reicht es zu Hause nicht mal durch 2 Betondecken!

Geräteauswahl

Im ersten Ansatz sind Antennenkabel bei 5GHz verlustreich. Optimal ist ein Gerät, dass Antenne und Sender/Empfänger in sich vereint. Ein Netzwerkkabel kann fast beliebig lang sein bei verlustfreier Übertragung. Daher kam ich ziemlich schnell auf die Geräte von Ubiquity (www.ubnt.com).

Es werden verschiedene Varianten angeboten, die sich im Antennengewinn unterscheiden. Ich neigte zu einem unauffälligen "Kasten", der eine 16dbi Sektorantenne enthält und direkt über LAN auch die Stromversorgung erhält - die Nanostation M5 (keine loco). Die Geräte mit noch mehr Gewinn haben dann eine Gitter- oder Parabolantenne. Im Zweifelsfall ist zuviel Antennengewinn jedoch niemals schädlich, aber wie gesagt, es sollte unauffällig sein. Die Kosten von ~75€ inklusive Antenne, Netzteil mit Speisung über LAN (PoE) und dem Adapter selbst sind überschaubar. Zusätzlich sind 2 Netzwerkkabel, davon ein längeres Kabel zwischen Stromversorgung und Adapter am Antennenmast erforderlich.

Einstellungen - Anleitung

Hilfreich waren für mich die Seite von DO4BZ (www.do4bz.de/index.php/userzugaenge-im-distrikt-h) hinsichtlich der möglichen Zugänge: Im Hauptmenü unter "Downloads, Hamnet" findet man 

  • eine Kurzanleitung zur Einrichtung der Nanostation M5 (www.do4bz.de/index.php/downloads/summary/3/22) sowie 
  • eine Vorlage für die Konfiguration für die Nanostation M5 (www.do4bz.de/index.php/downloads/viewcategory/3)
  • Ich habe meine M5 auf Basis der ausführlichen bebilderten PDF-Anleitung vom ÖVSV eingerichtet (wiki.oevsv.at/images/7/7c/ANLEITUNG_HAMNET_NANOSTATION_M5.pdf), weil ich die oben genannten Dateien erst später gefunden habe. Hier ist meine Konfigurationsdatei für den Zugang für DB0LL, abgespeichert mit der Firmwareversion 5.5.4. Folgende Anpassungen muss jeder noch machen:

    • Die Datei mit Wordpad (Notepad geht nicht) oder Notepad++ öffnen und nach '###' suchen. Dort steht dann, was eingetragen werden soll. Eingetragen werden müssen:
    • Rufzeichen
    • QTH-Locator
    • Kontakt/Rufzeichen
    • IP-Adresse im lokalen Netzwerk

Praktische Konfiguration

Gut eine Woche nach Bestellung hielt ich die Ubiquiti Nanostation M5 in den Händen. Es ging an's Ausprobieren!

Zuerst musste ich sie an's Netzwerk kriegen: Dabei half mir 1. sehr gut. Mit den bebilderten ÖVSV Unterlagen und einer USB Netzwerkkarte hatte ich nach wenigen Minuten Zugriff auf die Weboberfläche und konnte alle Einstellungen nachvollziehen (Hinweis: Die Nanostation arbeitet als Router mit Network Adress Translation. Das heißt, man kann sie in's eigene Netz integrieren, indem man ihr einfach eine freie IP im eigenen Netz zuweist. Das "Umleitung" der Pakete vom und zum Hamnet erledigt dann die in beschriebene Route-Einstellung, am Ende des Dokuments).

Kleiner Fallstrick: Beim allerersten Einloggen wird das Land abgefragt. Hier muss man das äußerst seltene Land "Compliance Check" einstellen. Eine Änderung ist später nicht mehr möglich, außer man macht einen Reset auf Werkseinstellungen!

Zweitens wird nach Access Points bzw. Benutzereinstiegen gesucht. Deren SSID ist immer "HAMNET", in den Zusatzinformationen steht das Rufzeichen. Ich habe die Frequenzen 5695 MHz und 5795 MHz in die Scanliste aufgenommen (für DB0UHI und DB0LL), die Nanostation auf einem 12m Schiebemast montiert, die Netzwerkkabel angesteckt und alles aus dem Dachfenster gesteckt.

Unter "Tools" oben rechts in der Weboberfläche gibt es den "Site Survey". Damit wird nach Netzen gescannt. Bei mir wurden sofort DB0LL und DB0FD gefunden.
Nur von DB0UHI konnte ich kein Signal aufnehmen (Ich vermute, dass der Öffnungswinkel der eingebauten Antennen zu klein ist, da DB0UHI nach Nord-Nordwest strahlt und meine M5 relativ zu DB0UHI im Nordosten liegt. 

Zum Ausrichten der Antenne ist unter "Tools" das "Antenna Alignment" nützlich. Mit einem Schieberegler wird der Messbereich eingestellt, und anhand der farbigen Balken und der dbm Anzeige ist die Antenne bald ausgerichtet. Übrigens sind hinten an der M5 auch ein paar LEDs, die die Signalstärke anzeigen. Die Pegel, bei denen sie aufleuchten, können in der Webkonfiguration eingestellt werden.

DB0LL ist von meinem Standort 28km, DB0FD ist 24km entfernt. Zu beiden kann ich Verbindungen mit 3..6MBit aufbauen bei einem SNR von 6..8db bei 10MHz Bandbreite. Finde ich schon erstaunlich, schließlich ist es WLAN Technik, die zum Einsatz kommt, und die im Haus nicht mal durch 2 Betondecken reicht (bei 30mW und Rundstrahlantenne)! Ich muss dazu sagen, auf den Deister habe ich vom Dachboden aus freie Sicht. Provisorisch habe ich die Nanostation am Antennenmast ganz unten, direkt über der Dachfläche, montiert. 


Und was macht man nun im HAMNET?

Zuerst ist das Ganze experimentell und noch im Aufbau. Es gibt zur Zeit nur wenige Webserver, die direkt per Browser ansprechbar sind. Einige Packet Radio Mailboxen sind bereits ansprechbar. Einen Überblick gibt das

HAMNET Serviceverzeichnis: www.amateurfunk-wiki.de/index.php/Serviceverzeichnis

 Das liegt daran, dass das HAMNET primär als im Hintergrund arbeitendes Netz zur Kopplung automatischer Stationen gedacht ist, z.B. für die Kopplung der Packet-Radio-Mailboxen, Relaiskoplung, Funkruf usw.

Als erste Schritte mögen folgende Links (funktionieren nur im HAMNET!) hilfreich sein:

Seiten von DO4BZ im Hamnet: do4bz.ampr.org
Suchmachine Yaci von DO4OZ: search.do4bz.ampr.org

Es gibt Mirrors von Packet Radio Mailboxen. Am besten nach der eigenen suchen lassen! Ferner gibt es Zugänge zu ATV Relais. Die dazu notwendige Software (Video und Audio streaming) wird dort spezifiziert. Hohe Latenzzeiten sind wohl zu erwarten, d.h. es kann ein paar Sekunden dauern, bis das Bild per Netzwerk übertragen wird.

iA DK7EC Rolf (Webmaster)

HAMNET ANTENNEN mit WLAN

Antenne   Bemerkung
Panel Sieht aus wie ein Quadratisches Brett
  Vorteile: Abmessung klein, unauffällig, kleine Windlast, leicht montierbar
  Gewinn: 2.4Ghz bis 20dBi (35 Euro) 350 x 400x 35 mm
5Ghz bis 23dBi (56 Euro)
Gitter Gitterförmiger Parabolausschnitt
  Vorteile: Hoher Gewinn schon bei 2.4Ghz, Windlast und Montierbarkeit mittel
  Nachteile: Vereisung im Winter (Gewicht, Funktionsverlust)
  Gewinn: 2.4Ghz bis 24dBi (48 Euro) Abmessungen: 600 x 900 mm

5Ghz bis 27dBi (53 Euro) Abmessungen: 400 x 600 mm

Parabolspiegel Parabolform
  Vorteile: Sehr hoher Gewinn, blendet Störungen aus (Wlan QRM aus der Stadt...)
  Nachteile: Windlast und Montierbarkeit schwierig

Moglichst nur in Gitterform verwenden ->wesentlich geringere Windlast!
Vereisung im Winter! (Last...)

  Gewinn: 2.4Ghz bis 24dBi Voll

Abmessungen: 648 mm Durchmesser

5Ghz bis 35dBi (186 Euro) Gitter
Abmessungen: 850mm Durchmesser