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Fieldday 1.-3.9.2017: DF0SAX/p

Jens und Sascha, DL5JJ bereiteten schon mehrere Tage den Fieldday vor. Von DF0SAX wurden zwei portable Tonnas für 2m, ein Mast mit zweifach drehbarer Abspannung, Kabel usw. bereitgestellt. Jens bereitete die Laptops samt Microhams vor und baute eine neue Bedienkiste für den Sprachspeicher des IC-7300. Unsere TRXs IC-7300 und IC-7400 samt Zubehör wurden eingepackt. Petrus drohte mit Ungunst, aber das sollte uns kalt lassen.

Knut, DM4KL stellte wieder seine ZS6BKW (die ich immer als Inverted V bezeichne, aber das könnte auch an unserem Aufbau liegen ;- später mehr dazu) zur Verfügung und einen Schiebemast.
Während am Freitag Jens damit begann, Wohnwagen und Material auf den Eichberg zu bringen, schickte Petrus Grüße in Form von Wasser. Das hinderte uns nicht. Zusammen mit Knut wurden die Antennen für 2m montiert. Gerd, DG0OLB und DL5JJ stießen später dazu und gemeinsam wurde unsere "2m-Flagge" gehisst. Das Problem war nur: ein Abspannseil fehlte. Mmh. Kurzer Hand wurden aus einem Abspannseil zwei gemacht, um danach das fehlende Seil in der Antennentransportkiste beim Aufräumen zu finden... Petrus aber bekam währenddessen Mitleid und ließ uns im Trocken weiter arbeiten.

Der Generator von DF0SAX tuckerte friedlich vor sich hin und das Grillgut wurde gut gekühlt. Es folgten einsame Stunden des Eichbergwachhabenden vom Dienst, DL5JJ, während Jens in unserem Ausbildungszentrum seiner Ausbildung zum Funkamateur nachgehen durfte und die Helfer ihren wohlverdienten Feierabend antraten. Der Anlagentest auf 2m folgte in der angehenden Nacht zur vollsten Zufriedenheit. Plopp - Zeit für ein Radler vor der endgültigen Nachtruhe.

9:30 - Monique kam mit frischen Brötchen und es wurde ausgiebig gefrühstückt. Diesmal war der Wasserkocher versteckt und so blieb der Belastungstest des Generators aus. Während in den umliegenden Dörfern bereits die Sonne schien, fand es Petrus lustig, uns im Nebel sitzen zu lassen.
Naja wenigstens gab es keinen Regen. Es klarte dann doch noch auf und wir konnten die Kurzwellenstation entspannt aufbauen.

Da es diesmal hier keinen Maibaum gab, zogen wir kurzerhand einen aus Aluminium hoch. Leider wurde das Aluminium die letzten Jahre nicht so gut gegossen und so war unser metallener Maibaum ein mickriger Septemberkragl. So wurde dann auch aus der ZS6BKW irgendwie eine traurige inverted V... Die Antenne ging gut auf 20m - naja zumindest per Anpassung - was nur nicht so viel hilft, wenn gerade auf 20m schlechte Bedingungen sind. Ein QSO gelang uns dann im Contest sogar auf 15m (!Applaus!) - an die oberen Bänder war aber letztendlich nicht zu denken.  80m war ebenfalls für uns schlimm - schlechtes SWR - 25 W out. Andere Stationen haben dort reichlich Kontakte geloggt, während für uns jedes QSO schwere Arbeit war.

Am späten Nachmittag haben wir uns sehr über den regen Besuch aus dem OV und anderer OMs gefreut. Es wurde gegrillt und als Nachtisch gab es geschäumte Hopfenkaltschale. Irina, DL8DYL wurde zwischendurch für Kurzwelle vergattert und am Lagerfeuer ging der Tag zu Ende. Nachts war 40m voll und auf 80 war es wie bereits erwähnt schwierig. Die Lust war gedämpft wie 160m im Sommer. Dann eben zeitig ins Bett und am nächsten Tag weitermachen. Gesagt get....chrr chrr... <- Schon eingeschlafen :-)

Am nächsten Morgen gab es wieder Brötchen und leckeren Kaffee von unserer guten Seele Monique.
Kurz mit dem Kaffeepott in der Hand auf den Wachberg runtergeschaut ;-) dann ging es auch schon weiter. Die meisten QSOs liefen entsprechend auf 40m. Am Ende waren 275 QSOs bei Kurzwelle im Kasten bei 16h Betriebszeit. Auf 2m wurden 850km erreicht. Eine Deutsche Portabel Station gab trotz mehrfach nachfragen JN6... was dann 1000km entsprechen würden - da lassen wir mal so stehen.

Schön war, dass zum Contestende erneut zahlreiche helfende Hände dabei waren - Danke! Petrus stand bereits in den Startlöchern und schob schonmal dunkle Wolken über uns. Abbauen bei Sonnenschein kann ja jeder. Pfff. Das Vorzelt konnte gerade noch trocken abgebaut und eingepackt werden, bevor das kalte Nass von oben kam. Petrus dachte wohl, wir verzagen - stattdessen ging es noch schneller beim Zusammenpacken. Team DF0SAX reist ab.

Bis zum nächsten Mal, wenn der Eichberg wieder ruft.