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IARU-Tagungen

IARU Region 1 Interims-Sitzung Wien 2010

IARU Region 1 Interims-Sitzung Wien 2010

 IARU Region 1 Interims-Sitzung Wien 2010

Contestthemen

Die Interims-Sitzung des HF-Komitees, die auch zur Vorbereitung der nächsten Vollkonferenz dient, behandelte u.a. mehrere Contest-Themen. Schnelle Entscheidungen standen nicht an, was die Möglichkeit eröffnete, offene Fragen noch nach dieser Sitzung in Ruhe zu klären und gegebenenfalls die Contester zu Hause nach ihrer Meinung zu befragen.

CQ-Rufe auf zwei Frequenzen im gleichen Band?

Eine interessante Diskussion gab es in den vergangenen Monaten zum Thema Multi OP / Single TX. Gut ausgerüstete und erfolgreiche Teams funken seit Jahren auf dem sogenannten „Running Band“, also auf dem Band wo CQ gerufen wird, mit 2 OPs, 2 Transceivern und 2 PCs, aber nur einer PA. Eine Verriegelungsschaltung zwischen den zwei Transceivern sorgt dafür, dass immer nur einer senden kann. Praktisch läuft das dann so ab, dass entweder beide OPs auf einer Frequenz um die Wette funken oder der zweite OP auf dem gleichen Band Multiplikatoren arbeitet oder noch nicht gearbeitete Stationen anruft.

Nun möchten aber ganz gewiefte Contester diese Möglichkeit dahingehend ausreizen, dass sie gleichzeitig auf zwei Running ORGs Betrieb machen. Der erste OP sendet beispielsweise auf 7070 kHz CQ und der zweite auf 7180 kHz. Dies geschieht abwechselnd. Während der eine OP sendet, hört jeweils der andere und umgekehrt. Auf Grund der Verriegelung ist immer nur ein Signal in der Luft, so dass die entsprechenden Contestregeln exakt eingehalten werden. Natürlich könnte ein eingespieltes Team auf diese Art auch auf drei oder vier Frequenzen funken.Mehrere HF-Manager betonten zu diesem Thema, dass man Innovation nicht bremsen solle. Allerdings fanden alle Beteiligten die Tatsache, dass die Contestfrequenzbereiche dadurch künftig zusätzlich stark belastet würden, für sehr bedenklich und empfahlen, die Multi OP / Single TX-Definition in HF-Managers-Handbook der IARU Region 1 künftig wie folgt vorzunehmen:

„Eine Multi OP / Single TX-Station ist eine Multi-OP-Station, die nur ein Signal und nur eine Running QRG zur gleichen Zeit benutzt.“

Nach Disqualifikation weltweit für ein Jahr sperren?

Ein anderes Thema betraf die Disqualifikationspraxis in Contesten. Der US-amerikanische CQ-Verlag, also der Veranstalter der CQ-WW- und CQ-WPX-Conteste, hatte u.a. beim DARC angefragt, ob man nicht ein weltweites Regelwerk schaffen sollte, um nach einer erfolgten Disqualifikation in einem weltweiten Contest die betreffende Station international für ein Jahr für alle anderen Conteste zu sperren.

Nach ausführlicher Diskussion befanden die Anwesenden, dass derartige Maßnahmen im Hobby-Bereich viel zu hart seien. Man sollte weiterhin den nationalen IARU-Verbänden jeweils für ihre eigenen Conteste die Entscheidung, wie nach Regelverstoß zu verfahren ist, überlassen, zumal die IARU ja auch keinerlei Einfluss auf die Durchführungs- und Disqualifikationspraxis der CQ-Conteste hat.Wir sahen dies auch so, denn unsere Erfahrung zeigt sogar, dass es nach Regelverstößen fast immer zu einem Einsehen der betroffenen  OPs kommt und in den wenigsten Fällen letztendlich eine Disqualifikation ausgesprochen werden muss.

Contestbevorzugte und contestfreie Bereiche

Wir haben in den vergangenen Jahren aktiv im Rahmen der IARU Region 1 dafür geworben, in den Contestausschreibungen contestfreie Bereiche zu publizieren. Dies soll Nichtcontestern an den Wochenenden dort einen ungestörten Funkbetrieb ermöglichen. Wir konnten an Hand einer von uns erstellten Analyse zeigen, dass viele IARU-Verbände sich auch auf diesem Weg dahin befinden. Interessant war festzustellen, dass  viele kleine, regionale Conteste ihre zum Teil sehr eingeschränkten Contestbereiche publizieren. Der auf der letzten IARU-Region 1- Konferenz in Cavtat beschlossene Bandplan enthält auf 40 m die Empfehlung, den Bereich 7000 kHz bis 7025 kHz als „contest preferred“ zu nutzen. Als wir dies 2009 im WAEDC CW praktisch umsetzen wollten und Contestbetrieb oberhalb 7025 ausschlossen, erlebten wir einen Sturm der Entrüstung von vielen W-Contestern: In den U.S.A. dürfen unterhalb 7025 kHz nämlich nur die Extra-Class-OPs funken. Also entschieden wir uns für 7040 als oberste Grenze.Die RSGB regte in Wien an, im Bandplan per Fußnote zu vermerken, dass dieser contest-preferred-Bereich im 40-m-CW-Band speziell für kleinere Conteste genutzt werden sollte.

WAG-Contest und Jamboree On The Air am gleichen Wochenende

Seit fast 50 Jahren findet am dritten Oktoberwochenende der WAG-Contest (ehemals WADM, WAY2) statt. Ebenso veranstalten die Pfadfinder weltweit ihr Jamboree on the Air (JOTA), wo junge Leute ohne Amateurfunk-Sendegenehmigung unter Anleitung erfahrener Funkamateure auf den Kurzwellenbändern mit Gleichgesinnten funken dürfen und so über ihre Pfadfinderaktivitäten sprechen.Früher gab es zwischen Contestern und Pfadfindern kaum Probleme, aber da die Contestaktivitäten in den vergangenen Jahren stark anstiegen (1400 Logs von 7000 teilnehmenden Stationen, fühlten sich die Pfadfinder wiederholt gestört. Vertreter des DARC-Referates für DX und HF-Funksport trafen sich deshalb bereits 2006 mit Vertretern der großen deutschen Pfadfinderverbände, um gemeinsam Lösungen zu suchen. So wurden im WAG-Contest auf allen KW-Bändern zusätzliche contestfreie Bereiche eingeführt. Diese Praxis hat sich hervorragend bewährt. Dass sich hin und wieder ein Gelegenheits-Contester, der noch nie eine WAG-Contestausschreibung gelesen hat, in die contestfreien Bereiche verirrt, tut dem keinen Abbruch. Wir bewegen  uns hier im Hobby-Bereich und wir alle erleben im Alltag, dass selbst in gesetzlich geregelten Bereichen wie zum Beispiel im Straßenverkehr, sich nicht alle Menschen an diese Regeln halten. Die Praxis zeigt aber auch, dass nicht alle JOTA-Betreuer aus den Kreisen der Funkamateure diese contestfreien Bereiche kennen und dann beim Funken mit den Pfadfindern im Contestbereich über WAG-Contest-QRM klagen. Wir haben deshalb alle IARU-Region1-Verbände, die JOTA unterstützen, gebeten, nicht nur im Contestteil ihrer Publikationen diese contestfreien Bereiche zu veröffentlichen, sondern alle JOTA-unterstützenden Funkamateure zu informieren. Dies wurde von den HF-Managern positiv aufgenommen.

IARU HF World Championship

Seit Jahren sind die Regeln der IARU-Kurzwellen-Weltmeisterschaft in der Kritik. Verbindungen zwischen Stationen in der gleichen ITU-Zone zählen einen Punkt, Verbindungen mit Stationen in einer anderen ITU-Zone 3 Punkte und DX-Verbindungen sind 5 Punkte wert. Dies hat zur Folge, dass beispielsweise SP-Stationen für QSOs mit DL einen Punkt erhalten (beide Zone 28) während Engländer und Franzosen 3 Punkte für DLs notieren,da sie sich in Zone 27 befinden. Wir haben diverse Lösungsmöglichkeiten aufgezeigt und angeregt, in den nächsten Monaten zwischen den HQ-Teams eine intensive Diskussion zu führen. Dies wurde voll unterstützt und beschlossen, den HF-Reflektor der IARU Region 1 zu benutzen.Da die ARRL 2009 zum wiederholten Male die Ergebnisse der IARU-Kurzwellen-Weltmeisterschaft falsch berechnet hatte, wurde dies natürlich auch thematisiert. Nach einer Neuberechnung lag dann DA0HQ vorn vor dem spanischen Team AO8HQ. Vom spanischen Vertreter wurde eine Beschwerde dagegen angekündigt. Nach dem in EA von der ARRL vorliegenden Informationen glaubt man, dem deutschen Team seien die Unique-QSOs, also Verbindungen ausschließlich mit DA0HQ, erst nicht gewertet  und dann nach Intervention von der deutschen Seite doch anerkannt worden. Das ist aber völlig unzutreffend, denn die Auswertungssoftware der ARRL enthielt schwerwiegende grundsätzliche Fehler, die erst nach Hinweisen aus DL erkannt und korrigiert wurden. Seit Jahren wird unter den HQ-Teams darüber diskutiert, doch einmal oder auch regelmäßig ein europäisches HQ-Meeting zu organisieren. Im vergangenen Jahr ergriffen unsere Freunde von SN0HQ die Initiative. Im August fand so in Olawa nahe Wroclaw (Breslau) das erste Treffen statt. Wir sehen darin eine hervorragende Möglichkeit den Erfahrungsaustausch zu intensivieren. Derartige Aktivitäten wurden auch von den HF-Managern sehr positiv bewertet. Wegen der konkreten Organisation derartiger Treffen wurde empfohlen, dass dies die HQ-Teams untereinander abmachen sollten.

Zum Thema

CQDL-Wien2010.pdf 68 KCQ-DL (04/10) Artikel zur IARU-Sitzung in Wien

IARU Tagung - San Marino 2002

IARU Tagung - San Marino 2002

IARU Tagung - Contest Sub Group - San Marino 2002

Die Beratungen der Contest-Sub-Group (CSG) fanden diesmal direkt im Rahmen des C4-Komitees (HF) statt, da der Leiter der CSG, Paul, EI5DI, verhindert war. Carine, ON7LX, führte durch die Tagesordnung.

Zuerst wurde der DARC-Vorschlag, die 10-Minuten-Bandwechselklausel für Einmannstationen in Contesten, zu streichen, diskutiert. Die Begründung, das dies künftig für einen effizienten Single-OP/2-Radio-Betrieb notwendig sei, wurde von einigen Verbänden aufgegriffen und dafür benutzt, für diesen Betrieb eine separate Contest-Kategorie zu fordern. Dies fand allerdings keine Mehrheit. Die Abschaffung der 10-Minuten-Bandwechselklausel wurde dann beschlossen und man war sich einig, auf der nächsten Tagung über die Erfahrungen zu beraten. Der DARC hatte im Vorfeld für 2002 diese Regel im WAG und den WAEDCs schon außer Kraft gesetzt.

Ein EDR-Vorschlag (OZ) beschäftigt sich mit der Situation auf 160 m in großen SSB-Contesten. Aus der Tatsache, dass während solcher Conteste das gesamte Band (einschließlich dem CW-Bereich) voller Conteststationen ist, wird der Vorschlag abgeleitet, in großen SSB-Contesten (d.h. über 1000 Teilnehmer) den Bandplan außer Kraft zu setzen und damit die bestehenden Verhältnisse zu legalisieren. In der Diskussion erinnern mehrere Redner an einen ähnlichen Vorschlag der letzten Konferenz in Lillehammer, wo in dieser Richtung über 40 m gesprochen wurde. Damals war die Quintesenz, es sei schon traurig genug, wenn die IARU-Contest-Komitees nichts dagegen tun können, da es sich vornehmlich um CQ-Conteste handele, aber dies noch zu genehmigen sei falsch, zumal dann weitere Bandplanaußerkraftsetzungen zu erwarten wären. Nur eine hoffentlich 2003 erfolgende 40-m-Band-Erweiterung könne das Problem lösen. Nach heftiger Diskussion mit dem Hinweis, dass glücklicherweise immer mehr Länder Betrieb bis 2000 kHz genehmigen, wurde der EDR-Vorschlag abgelehnt.

Die World Radio Team Championship (WRTC) entwickelt sich zu einem echten Höhepunkt im Leben der Contester. So wird sie oft salopp als "Radio Olympics" bezeichnet. In der Vorbereitung der vergangenen zwei Championships in Slowenien und Finnland wurde der DARC mehrfach um Mitarbeit und Unterstützung gebeten. Da es sich bei den Organisatoren aber um private Sponsoren handelt, ergab sich hier ein grundsätzliches Problem. Der DARC stellte deshalb zur Diskussion, ob es nicht sinnvoll wäre, dass die IARU mit dem Veranstalter Gespräche über die Zukunft aufnehmen sollte oder ob die IARU-Verbände von vorn herein eine Mitarbeit der IARU ablehnen sollten. OH2BU berichtete über die Erfahrungen in der Zusammenarbeit der SRAL und den WRTC-Organisatoren in diesem Jahr und stellte klar die aufgetretenen Probleme dar. Andere Verbände bestätigten dies und rieten eindeutig davon ab, sich in Sachen WRTC künftig als IARU einbringen zu wollen. Das Meinungsbild war eindeutig, so dass über den Vorschlag nicht abgestimmt zu werden brauchte. Der Antrag hat seinen Sinn erfüllt. Es ist nun klar, dass der DARC als IARU-Verband in Sachen WRTC nichts unternehmen wird.

Die IARU-HF-Fielddays werden national ausgewertet. Leider hat dies zur Folge, dass dem Auswerter nur die Logs der Teilnehmer des eigenen Verbandes zur elektronischen Bearbeitung zur Verfügung stehen. Der DARC schlägt deshalb vor, dass die IARU-Region-1-Verbände untereinander die eingegangenen elektronischen Logs austauschen und dies in ihren Ausschreibungen dem Teilnehmer im Vorfeld ankündigen. Der DARC berichtete über erste, testweise Erfahrungen. Der DARC-FD-Manager erhielt aus HB9 23, aus G 41 und aus UA 48 Logs. Nach interner Auswertung wurden die in ein einheitliches Datenformat (STF) transformierten Logs den anderen Verbänden zusammen mit der verwendeten Auswertesoftware (modifiziert entsprechend den FD-Regeln in HB9, G und UA) auf einer CD zurückgesandt. Dies fand großes Interesse und der DARC-Vorschlag wurde zur Verbesserung der Fieldday-Auswertung angenommen.

Der EDR (OZ) stellt in einem Konferenzpapier dar, dass es angeblich Probleme mit dem Termin des IARU-Region-1-Fielddays SSB (erstes Septemberwochenende) gäbe. Der IARU-Region-1-144-MHz-Contest finde seit 1956 an diesem Wochenende statt, der Fieldday erst seit 1972. Also solle der Fieldday verlegt werden, ohne dass aber ein neuer Termin genannt wurde. Nach Auswertungen des DARC-FD-Managers nehmen am SSB-Fieldday hauptsächlich Stationen aus DL, G, ON, OZ und UA teil. Diese Verbände wurden nach ihren Meinungen befragt. Es gab bei keinem Probleme grundsätzlicher Art, jedoch durchaus Sympathisanten für eine Auseinanderdividierung von 2-m-Contest und FD. Die Tatsache, dass ein akzeptabler Alternativtermin nicht findbar war und die abschließende Feststellung des Vorschlageinreichers, dass an sich auch gar nicht seine HF-FD-Teilnehmer Probleme hätten, sondern nur vom OZ-VHF-Manager über Probleme berichtet werde, führte zu einer klaren Ablehnung des Vorschlages, den Termin des IARU-Region-1-Fielddays SSB zu verlegen.
Abschließend wurde dem Leiter der Contest-Sub-Group, EI5DI, für seine Arbeit gedankt und über den nächsten CSG-Leiter gesprochen. In diesem Zusammenhang wurde die Frage gestellt, ob eine CSG künftig noch erforderlich wäre, da doch alle Themen direkt in C4, dem HF-Komitee, behandelt werden könnten. Der DARC legte dar, dass die Hauptarbeit ja zwischen den Konferenzen liege und der Zustand, dass nach dem "Abschalten" des CSG-Internet-Reflektors durch EI5DI auf Grund beruflicher Verpflichtungen die Kommunikation zwischen den Verbands-Contest-Managern ungenügend sei. Mehrere Verbände stimmten dem vollinhaltlich zu, so dass nach einer Abstimmung festgestellt wurde, dass fast alle Anwesenden einen Fortbestand der Contest-Sub-Group wünschen. Als neuen Leiter der Arbeitsgruppe schlug S57U Tine, S50A, vor. Dies wurde vom DARC unterstützt.

Dr. Lothar Wilke, DL3TD
Referent für DX und HF-Funksport

Lillehammer 1999

Lillehammer 1999

IARU Tagung 1999 Lillehammer - Contest Sub Group

Die IARU Region 1 Conference 1999 fand vom 19. - 25. September 1999 in Lillehammer/Norwegen statt. Kurzwellenfragen wurden im Committee C4 behandelt. Das ist das HF-Komitee. Eine ständige Arbeitsgruppe dieses Komitees ist die Contest Sub Group (CSG). Der CSG-Chairman ist Jorma, OH2KI.

Folgende Dokumente wurden besprochen und beschlossen:

Doc C4.5 (OH2KI): Chairman`s report

Der Bericht gibt einen Überblick über Probleme der letzten drei Jahre.

Der Protest der SARA über die CSG an die ARRL bezüglich der sehr mangelhaften Auswertung der IARU World Championship 1997 wurde zu einem großen Erfolg. K1ZZ und K5FUV kümmerten sich persönlich darum. 1998 wurde erstmals eine rechnergestützte Auswertung vorgenommen.

Weiterhin wird daraufhingewiesen, daß es nach wie vor keine Lösung bei der Diskussion um ein "Amateur Data Interchange Format" zum problemfreien Austausch von Contestdaten gibt.

Der Bericht von OH2KI wurde nach ausführlicher Diskussion angenommen.


Doc C4.9 (OH2KI): Registration Policy for HF Contests

Dieses Papier wurde bereits vom Region 1 Executive Committee im Jahre 1998 bestätigt.
Danach sollen neue Conteste nur dann dem IARU Region 1 Contest Kalender zugefügt und von den IARU-Verbänden unterstützt werden, wenn sie die Kriterien des HF Managers Handbook der Region 1 erfüllen und zeitlich koordinierbar sind. Das Papier erhält jetzt einen Zusatz, nachdem die Bearbeitung in 90 Tagen erfolgen soll.

In dieser erweiterten Form wurde das Papier bestätigt.


Doc C4.15 (DARC): Single Operator 2 Radio Operation in HF Contests

Der DARC-Vorschlag, der auch für die Single-Operator-Kategorie eine 10min-Bandwechselklausel (außer bei Multiplikatoren) vorsieht, wurde ausführlich diskutiert.

Die Abstimmung ergab:
8 Stimmen dafür, 4 dagegen.


Doc C4.18 (CSG/UBA): Harmonizing Contest Rules

Die UBA schlägt vor, nationale Contestausschreibungen so zu gestalten, daß sich Stationen, die in verschiedenen Contesten arbeiten, untereinander Punkte geben können. Das Papier wurde schon auf der letzten Tagung in Wien besprochen. Konkrete Hinweise sollen in der CSG erarbeitet und dann veröffentlicht werden.

Der Vorschlag wurde einstimmig angenommen.


Doc C4.19 (SRAL): The Future of Region 1 160m Contest

In der IARU Region 1 findet sich kein Verband, der den Region 1 160m Contest im November organisieren möchte. Die Finnen schlagen deshalb vor, daß es jedes Jahr ein anderes IARU-Mitglied machen soll.

Es wurde einstimmig beschlossen, diesen Contest nicht mehr zu veranstalten.


Doc C4.20 (VERON): Merging of IARU R1 HF Phone FD with R1 HF CW FD

Die VERON möchte, daß der SSB-FD im September mit dem CW-FD im Juni zusammengelegt wird.
Die Abstimmung ergab:
10 Stimmen für den VERON-Vorschlag, 6 dagegen.

Im CSG-Sitzungsprotokoll wurde dies bezugnehmend auf einen IARU-Beschluß von Noordwijker-hout aus dem Jahre 1987 anuliert.

"It is recommended that the HF Phone Field Day in September should no longer be an IARU Region 1 event, although individual Societies may organise national events on the first weekend in September if they wish, using the "Guidelines for HF Field Day Organizers" as a basis."

Daraufhin reichte die VERON einen Vorschlag nach, den CW-FD um SSB- und Mixed-Kategorien zu erweitern.

Die Abstimmung ergab: 16 Stimmen für den VERON-Vorschlag, 18 dagegen.


Doc C4.17 (NRRL): Exemption from IARU Region 1 Bandplan for 160m during the 4 major world-wide ssb contests

Auf Grund der in einigen Ländern sehr eingeschränkten SSB-Möglichkeiten auf 160m wird von der NRRL empfohlen, für die 4 größten, weltweiten 160m-SSB-Conteste SSB-Betrieb auch im CW-Bereich zuzulassen. Der Vorschlag möchte also die Praxis der vergangenen Jahre legalisieren.

Der Vorschlag wurde mit 16 zu 3 Stimmen abgelehnt.

Daraufhin wurde in der C4-Sitzung ein neues C4.17-Papier vorgelegt, in dem unter bestimmten Bedingungen nicht mehr die Aufhebung des Bandplanes in 160m-SSB-Contesten sondern die Tolerierung der Zustände vorgeschlagen wurde.

Die Abstimmung ergab eine Ablehnung dieses veränderten Dokumentes mit 20 zu 19 stimmen.


CSG-Chairman


Jorma, OH2KI, hatte bereits vor der Konferenz angekündigt, daß er als Chairman der Contest Sub Group nicht mehr zur Verfügung steht. Für sein Engagement der letzten Jahre wurde ihm von den Teilnehmern gedankt.
Der neue Chairman ist Paul, EI5DI.

Bilder

v.l.n.r;v.v.n.h: RU3AA, OH2BU, OZ5DX, SM0SMK, DL3TD, DL1VDL, LY1DL, F6ETI, F5FLN, F6BZQ
v.l.n.r;v.v.n.h: ZS4BS, EI5DI, EI4BZ, 4X6KJ, PA7FF, G3OZF, 5B4MF, I2MQP, K1ZZ, OK1ADM (nicht im Bild: ON7LX, HA5EA, HB9AGA, YU1DX, LA4LN)
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