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Für den Notfall gerüstet sein

DRK-Fernmelder und Funkamateure begutachteten die Technik für Notfunkeinsätze

(02.06.2011/DO1DRK)

Fernmelder des Deutschen Roten Kreuzes und Funkamateure beschließen Zusammenarbeit.

Zurückliegende Ereignisse wie die Erdbeben in Japan und Haiti, Überschwemmungen in Deutschland, Österreich oder Holland, aber auch das Flugzeugunglück in Ramstein zeigen sehr deutlich, wie verletzlich unsere Telekommunikationssysteme sind. Stromausfälle und Überlastung können innerhalb kürzester Zeit eine sonst alltägliche Telefonverbindung unmöglich machen.

Um im Einsatzfall dennoch den Informationsfluss zu den Behörden zu gewährleisten, will die Fernmeldeeinheit des DRK Kreisverband Pforzheim-Enzkreis e.V. (Gruppe Information und Kommunikation) zukünftig vermehrt auf die vielfältigen Möglichkeiten der Funkamateure zurückgreifen. Sprechfunk, Standbildübertragung oder die Versendung von Dateien sind nur eine kleine Auswahl dessen, was der Amateurfunk zu bieten hat.

Bei einem ersten Treffen demonstrierten die Funker vom Ortsverband Pforzheim die interessantesten Ausschnitte aus ihrem technischen Hobby. „Wir können auch mittels Amateurfunkfernsehen Bewegtbilder in Echtzeit übertragen. Und im äußersten Notfall könnten wir sogar eine Internetverbindung über Funk herstellen“, wie die Funkamateure zu vermelden wissen.

Durch gemeinsame Übungen will man nun die Zusammenarbeit und die Einsatzmöglichkeiten testen. Beeindruckt von der Vielzahl an Betriebstechniken im Amateurfunk stellt Peter Spiegel, Leiter der DRK-Gruppe Information und Kommunikation, fest: „Im Ernstfall können Funkamateure wichtige Partner für die Kommunikation sein“.