Navigation
Suche
Anmeldung
Als Zugangsdaten verwenden Sie bitte die Daten aus dem DCD. Sollten Sie noch keine Zugangsdaten haben oder Ihre Daten vergessen haben klicken Sie bitte hier.
Eine Erklärung, wie Sie sich anmelden finden Sie hier.
Sollten Sie Probleme mit dem Sicherheitszertifikat haben, schauen Sie bitte hier.
Not- und Katastrophenfunk auf der HamRadio 2011
Das Thema Not- und Katastrophenfunk spielte auf der diesjährigen HamRadio verglichen mit früheren Jahren eine überragende Rolle.
Das DARC Referat „Not- und Katastrophenfunk“ hat neben dem sehr gut besuchten Notfunkstand ein umfangreiches Programm zum Thema „Amateurfunk und Hilfe durch Amateurfunk“ angeboten:
- ein Vortrag des Notfunkreferenten „Brauchen wir Notfunk?“
- eine Diskussionsrunde auf der Forums-Bühne zum Thema „Notfunk in Krisengebieten“
- ein Treffen mit Notfunk-Managern aus dem Ausland
- ein Treffen mit Notfunk-Managern aus den DARC-Distrikten
- sowie Teilnahme an der HamRallye für unsere kleinen Nachwuchsfunker:
Die 7 Betreuer des Notfunkstandes hatten alle Hände voll zu tun, um die vielen Fragen der Besucher zum Notfunk allgemein, dem ausgestellten Notfunk-Koffer, der Notfunk-Steckernorm und der NVIS-Antenne zu beantworten. Neben den vielen namenlosen Besuchern haben sich 120 XYLs und OMs mit weiteren Fragen, Kontakt- und Informationswünschen in die Besucherliste eingetragen. Hier ist besonders dem unermüdlichen Einsatz der ständigen Standbesatzung Peter, DK6PW, Karl; DL5MBU, Andreas, DG2YCS und Roland, DC2LW zu danken.
Wir konnten Besucher aus Nachbarländern, wie Österreich, Schweiz, Belgien, Tschechien begrüßen, aber auch Besucher aus Italien, Schweden, Rumänien, Libanon, Thailand, USA und Australien.
Erstaunlich viele Youngster haben die Fragen zum Notfunk bei der HamRallye auf Anhieb souverän gemeistert und brauchten nur wenig Hilfe von Karl, DL5MBU, der sich rührend um den Nachwuchs gekümmert hat. Neben dem „Bestanden“ auf dem Laufzettel erhielten alle noch eine süße Belohnung mit auf den Weg zur nächsten Anlaufstation.
Beim Treffen der Notfunk-Koordinatoren der IARU-Region 1 diskutierten Vertreter aus der Schweiz, Italien, Belgien, Slovenien, Island, Israel und Deutschland über die z.T. sehr unterschiedliche Einbindung des Amateurfunks in den Katastrophenschutz des Landes.
Auffallend war auf der diesjährigen HamRadio auch, dass bei einer ganzen Anzahl ausländischer Amateurfunkverbände der Notfunk thematisiert wurde, entweder durch Darstellung von Notfunkaktivitäten des Landes oder durch Exponate wie Notfunk-Koffer, Notfunk-Netze oder auch komplett ausgerüstete Fahrzeuge.
Als Resümee der diesjährigen HamRadio kann für den Notfunk festgehalten werden:
Not- und Katastrophenfunk wird von Funkamateuren, Presse und Öffentlichkeit zunehmend wahrgenommen und nach den Katastrophen von Japan, Neuseeland, Pakistan, Chile und Haiti sehr ernsthaft diskutiert. Für die Anerkennung des gesamten Amateurfunks in der Öffentlichkeit und Politik ist das nur positiv und muss weiter ausgebaut werden.
Michael Becker, DJ9OZ
DARC-Notfunkreferent (komm.)














