Technische Informationen

Notfunk-QRG`s

Steckertableau

Steckertableau
Mike DJ9OZ

Handbuch Technik im Notfunk (Auszug) Einheitliche Verwendung von Steckern [neu vom 12.02.2013]

160222 Steckernorm.pdf

Selbstbau von, im Amateurfunk üblichen, 12V Steckverbindungen

Steckverbindungen.pdf 2,11 M

Kleiner Führer für Einsatzmittel des Amateurfunks bei Not- und Katastrophenfunk-Aktivitäten

110414 KF-CRF.pdf

Kompakte klappbare Magnetic Loop Antenne [Download]

Klapp-Magloop.ppt 2,57 M

Mobiler TETRA Repeater / Endgerät

Tetra mobil.pdf 2,04 M

Link zu NOT-Funk APRS Map

Weitere Projekte

Winlink 2000

Winlink 2000

Anleitung für Winlink 2000 (NEU 08_2014)

WL2K Pactor Anleitung 2014-8.pdf 1,59 M

Templates

Nachricht-DARC-Muster-01.txt 517
Nachricht-DARC-Muster-02.txt 627

Neuerungen bei WinLink 2000

Neuerungen bei WinLink 2000 02.pdf 168 K

In letzter Zeit wurden im globalen E-Mailnetzwerk WinLink 2000 zum Versand von E-Mails über KW und UKW einige Neuerungen vorgenommen.

Aktuelle Information von Jakob DK3CW

 

 

Mobil-QRV

Mobil-QRV

Ein besonderer Funkanhänger

Als leidenschaftlicher Radfahrer hatte Siegmar  (DK7CL) nach einer Möglichkeit gesucht, seine Amateurfunkausrüstung bei seinen Radtouren mitzuführen und somit auch aus dem Umland von Berlin QRV zu werden.

Die gesamte Funktechnik mit Stromversorgung, TRX, Antennen usw. auf einem kleinen Fahrradanhänger ist nicht nur eine sportliche Sache, sondern auch für den Notfunkbetrieb nutzbar.

Nachfolgend möchte ich den Funkanhänger mit den nachfolgenden Fotos von Siegmar  (DK7CL) vorstellen.

Siegmar DK7CL

 

Weitere Fotos

Anhänger in Betriebsposition
Ladegerät und Batterie
Antrieb für das Ladegerät
Seitenansicht
Anhänger ohne Plane
betriebsbereiter Aufbau
mit Regenschutz
Seitenwand als Arbeitsfläche
Laderegler

Peter DK6PW

NVIS-Antenne

NVIS-Antenne

Einfache NVIS-Antenne für den Notfunk

Die NVIS (Near Vertical Incidence Skywave) ist eine Antenne, bei der die elektromagnetischen Wellen sehr steil, im Winkel von 80° bis 90°, abgestrahlt werden.

Da die abgestrahlten Funkwellen an der Ionosphäre im gleichen Winkel reflektiert werden wie sie auftreffen, ist ein Funkverkehr von nahe zueinander liegenden Stationen, bei Verwendung einer steil strahlenden Antenne, möglich.

Der sonst auftretende Nahschwund-Effekt wird stark verringert.

Eingesetzt wird die NVIS - Antenne bei Funkamateuren, dem Militär und bei Hilfsorganisationen.

 

Grundschema der NVIS

Grundschema der NVIS

Grundschema des Koax-Balun

Grundschema des Koax-Balun

Materialliste

Beim Bau der Antenne habe ich versucht, keine neuen Materialien zu verwenden und vorhandene Altbestände zu nutzen. Auch auf die Verwendung von speziellen Werkzeugen wurde bewusst verzichtet, um nachzuweisen, dass die Antenne z.B. auch bei einem Fieldday gebaut werden könnte. 

1 Stk. Abwasserrohr mit Steckmuffe     
          (Ø 80 bis 125 mm x 300mm lang)
1 Stk. Muffenstopfen
4 Stk. Karabinerhaken
4 Stk. Isolatoren
4 Stk. Steckmastsegment aus GFK  (nur als ein Beispiel)
6 m    Koaxkabel z.B. RG58
8 m    Abspannseil
66 m  Antennen-Litze
8 Stk. Draht-Klemmen
4 Stk. Erdspieße
div. Löt-Ösen oder Ring-Kabelschuhe
Kabelbinder, Schrumpfschlauch /Abdichtband
PL-Stecker oder Buchse

Koax-Balun (Bild 1)

Balun

Koax-Balun (Bild 2)

Koax-Balun (Bild 2)

Koax-Balun  

 

Länge des Koaxkabel:  5,49 bis 6,40 m

Rohrdurchmesser:        80 bis 125 mm

Länge:                         250 bis 300 mm

Koax-Balun (Bild 3)

Koax-Balun (Bild 3)

Die hier vorgestellte Antenne kann durch unterschiedliche Konfiguration auf allen KW-Bändern genutzt werden. Da im Internet über die NVIS-Antenne ausreichend berichtet wurde (s.h. Referenzen), bin ich nur auf die wesentlichen Bauteile eingegangen. Der Artikel sollte das Interesse am Nachbau der Antenne wecken. Bei der von mit vorgestellten Konfiguration kann die Antenne auf 80, 40, 20, und 10 Meter genutzt werden. Ein Antennentuner ist in jeden Fall erforderlich!

Peter DK6PW

WEB-Radio/SDR

WEB-Radio/SDR

WebSDR - Informationen und Link-Vorschläge

WebSDR - ein Bericht von Reinhard / DM2RS

Was machen, wenn man so wie ich, zu Hause keine KW-Antenne hat und trotzdem die monatliche Notfunkrunde auf 80m (mit-)hören möchte.

 

Hier der Bericht von DM2RS als PDF-Datei

DM2RS WEBRadio.pdf

Amateurfunk mit dem Webbrowser

Informationen zu WebSDR

WebSDR ist...

ein SDR, der Zuhörern (Internetnutzern) über das Internet zur Verfügung gestellt wird.

KISS-Transponder

KISS-Transponder

Der KISS-Transponder für Notfunk und lokalen Betrieb

Dr. Heinrich Heidt (DL7AOH) 05.03.16

Keep It Simple, Stupid: Die einfachste Lösung ist die beste, wenn sie die Anforderungen erfüllt. Mancher OV mag so wie wir über eine schnelle, preiswerte Lösung für den akkugestützten Notfunk und ein OV-Telefon nachdenken. Die geeigneten erhöhten Standorte (Aussichtstürme, Hochhäuser usw.) sind oft abgelegen und z.B. im Winter schwer zugänglich. Also muss eine stationäre automatische Station her, die den Umkreis von etwa 20 km abdeckt und den Verkehr mit Handfunkgeräten ermöglicht, die sich sonst wegen Berg und Tal oder der Bebauung nicht direkt verständigen können.

Was ist genehmigungsfähig?

Genehmigungen für weitere Relaisfunkstellen sind auf 2 m und auf 70 cm kaum zu bekommen. Leider sind auch nicht alle Betreiber der vorhandenen Relais bereit, in eine Notstromversorgung über mehrere Tage oder Wochen zu investieren, so dass der Nutzen im Fall eines Blackouts von kurzer Dauer ist. Große Reichweiten sind aber auch nicht notwendig, wenn es eigentlich nur um die zuverlässige Kommunikation im Umkreis von ca. 20 km geht. Wichtiger sind der Stromverbrauch und – natürlich – die Kosten.

Angeregt durch verschiedene Veröffentlichungen über portable Crossband-Repeater haben wir über eine genehmigungsfähige Lösung nachgedacht, die unseren Bedarf (s. CQ-DL 1/15 … ) abdeckt: 

 

  •        Zugang mit allen, auch älteren 2m-Handfunkgeräten (CTCSS erforderlich)
  •         Mithören auf 70 cm (Empfänger genügt)
  •         Geringer Stromverbrauch
  •         Ständige Bereitschaft

Ein Blick auf den Bandplan und ein Anruf bei der Behörde ergab folgende Situation: Crossband-Repeater sind als automatische Stationen nicht genehmigungsfähig. Für Lineartransponder sind jedoch zwei Frequenzpaare reserviert: 

70 cm nach 2 m: 432,500 – 432,600 MHz nach 144,630 – 144,660 MHz, in DL mehrfach genutzt

2 m nach 70 cm: 144,660 – 144,690 MHz nach 432,600 – 432,800 MHz, in DL ungenutzt.

Es spricht also nichts dagegen, ein FM-Signal auf 144,675 MHz nach z.B. 432,675 MHz umzusetzen. Das ist im Rahmen der geltenden Bestimmungen genehmigungsfähig und könnte bei Berücksichtigung der Standorte und Reichweiten auch mit geringem Sicherheitsabstand (z.B. 30 km) wiederholt genehmigt werden.

Da die Eingabefrequenz 144,675 MHz auch anderen Nutzern offensteht, könnten deren Signale unbeabsichtigt nach 70 cm übertragen werden und bei längerer Dauer die Energiebilanz belasten. Deshalb soll die Eingabe mit einem CTCSS-Decoder geschützt werden.

Die Realisierung: KISS und Kosten

Die Kosten für die Genehmigung des stationären automatischen Betriebs an einem bestimmten Standort sind unvermeidlich: 200 €. Also muss bei der Hardware gespart werden, KISS:

 

  •        Ein Paar preiswerte Handfunkgeräte aus chinesischer Produktion (z.B. Baofeng UV-5R oder ähnlich)
  •        NF-Übertrager 1:1 zur galvanischen Trennung von Sender und Empfänger
  •         Antenne(n) für 2 m und 70 cm (Rundstrahler) sowie gute Kabel
  •         Akku 12 V: Je größer desto besser, preiswert z.B. aus USV ausgebaut
  •         Step-Down Regler zum korrekten Aufladen der Handfunkgeräte
  •         Netzteil zum Nachladen des Akkus oder Solarpanel mit Laderegler
  •         Sichere Unterbringung: Kleiner Schaltschrank. Manchmal reicht auch ein großer Briefkasten mit Schloss.

Wegen des erhöhten Standorts muss der Blitzschutz beachtet werden: Ordnungsgemäßer Anschluss an die hoffentlich vorhandene Blitzschutzanlage und ein Überspannungsschutz für das Netzteil. Dies ist nach Auskunft der DARC-Versicherung (Generali) sehr wichtig für den Versicherungsschutz im Haftpflichtfall!

Welche Funktionen müssen Empfänger und Sender erfüllen? Beim Empfang muss der CTCSS-Ton zuverlässig ausgewertet werden, es muss natürlich einen regelbaren Kopfhörerausgang geben. Der Sender soll eine VOX besitzen und einen externen Mikrofoneingang. Ein Time-Out-Timer (TOT) schaltet den Sender nach z.B. 2 Minuten Dauerdurchgang ab. 4-5 W Ausgangsleistung sparen Akkustrom und genügen für Versorgung im Nahbereich mit einem Rundstrahler.

Da die automatische Station wetterbedingt nicht zu jeder Zeit zugänglich ist, wird eine Fernbedienung notwendig. Über den im Sendegerät eingebauten Empfänger kann die VOX-Funktion blockiert werden, der Transponder bleibt stumm.  

Während die Leistung der Sendeantenne durch die Genehmigung vorgegeben ist, darf auf der 2 m-Empfangsseite experimentiert werden. Dabei sollte aber das Empfangsgerät nicht überfordert werden: Die Handfunkgeräte sind zwar erfreulich empfindlich und rauscharm, aber nicht besonders großsignalfest. Bei unserer ländlichen Lage ist das zum Glück kein Problem.

Je nach Inhalt der Bastelkiste liegt der finanzielle Aufwand deutlich unter den Kosten der Genehmigung (200 €).

Erfahrungen nach 4 Monaten

Im Umkreis von etwa 12 km kommen alle Handfunkgeräte mit direkter Sicht über den Transponder. Oft muss die mitgelieferte Gummiantenne gegen eine bessere Teleskopantenne ausgetauscht werden. Mit mehr Leistung geht es natürlich auch aus dem abgeschatteten Tal oder bei dörflicher Bebauung.

Empfangsseitig sind wir durch die genehmigte Strahlungsleistung von 5 W begrenzt. Da das 70 cm-Band sehr ruhig ist, können gute Empfänger und ggf. Vorverstärker das Signal auch bei schwierigen Bedingungen gut aufnehmen. Einige ungünstig gelegene OMs haben inzwischen „aufgerüstet“ (und hören jetzt auch andere Relais auf 70 cm rauschfrei).

Der Sender arbeitet im geräteinternen VOX-Betrieb. Das bedeutet, dass manchmal die erste Silbe des Durchgangs verlorengeht. Gewöhnungssache. Am Ende des Durchgangs bleibt der Sender noch etwa 2 Sekunden eingeschaltet und verabschiedet sich dann mit einem Doppelton. Das ist nützlich zur Selbstkontrolle, ob das eigene Signal zuvor über den Transponder übertragen wurde.

Der zurzeit verwendete Bleigel-Akku (17 Ah) sollte in Notfällen mindestens eine Woche durchhalten. Er wird derzeit nur nachts einige Stunden auf 13,8 V nachgeladen.

Der Transponder mag keine „lauten“ Signale mit zu viel Hub. Diese werden schon im Empfänger begrenzt und dann verzerrt über den Sender weitergegeben. Bei korrektem Hub oder Mikrofonabstand ist die Sprachqualität völlig ausreichend.