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27.11.2011
Neues aus dem Notfunkreferat
Anlässlich der Amateurfunktagung am 10. und 11. März 2012 in München ist wieder ein Raum für die Besprechung von Notfunkthemen reserviert worden. Themenvorschläge aus allen bayer. Distrikten bitte an dl5mbu@darc.de senden.
Aus aktuellem Anlass weisen wir noch auf Folgendes hin:
BOS-Digitalfunk
Im Zusammenhang mit Informationsveranstaltungen der für die Einführung des BOS-Digitalfunks zuständigen Organisationseinheit des bayerischen Innenministeriums wurde daraufhingewiesen, dass der Amateurfunk aufgrund mangelnder Professionalität nicht in der Lage sei die Aufgaben des BOS-Funks zu übernehmen. Zurückgeführt wurde dies auf Veröffentlichungen eines erklärten Digitalfunk-Gegners und ehemaligen Funkamateurs im Internet.
Die im Jahr 2009 von den bayer. Distrikten mit dem Bayer. Staatsministerium des Innern erneuerte Verpflichtung zur Mitwirkung im Katastrophenfall steckt eindeutig den Rahmen ab in denen Funkamateure Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) unterstützen werden. Eine dem Sicherheitsfunkdienst der BOS gleich- oder gar höherwertige Funktionalität ist dem Amateurfunkdienst sowohl von der Definition in der VO Funk als auch im Gesetz über den Amateurfunk her ausdrücklich verwehrt. Auch die DARC-Satzung stellt ausschliesslich auf den Not- und Katastrophenfall ab, nicht jedoch auf die Aufgabe einer Rettungsleitstelle Feuerwehr- oder Rettungsdienstfahrzeuge im Alltagseinsatz zu koordinieren. Es ist weder satzungsgemäße Aufgabe des DARC über seine Mitglieder die Funktion eines bundes- oder EU-weit einheitlichen BOS-Funksystems sicherzustellen noch hierfür unter Hinweis auf Notfunkkapazitäten Alternativen zu einem in der Öffentlichkeit umstrittenen Digitalfunk anzubieten. Es ist jedem Bürger unbenommen sich in lokalen Initiativen oder Veranstaltungen zu Fragen der Einführung des BOS-Digitalfunks zu äußern. Um Irritationen zu vermeiden, die ggf auch auf den Amateurfunkdienst bzw auf seine Interessensvertretung beim DARC insgesamt, zurückfallen könnten, bitten wir eindringlich darum bei Wortmeldungen nicht auf die Qualifikation als Funkamateur hinzuweisen. Es ist durchaus möglich, dass selbst qualifizierteste Äusserungen, insbesondere auch zur EMV-Problematik, von interessierter Seite ins Gegenteil verkehrt werden und letztendlich dem Amateurfunk nur irreparablen Schaden zufügen können. Wer auf berufliche Qualifikationen zurückgreifen kann, sollte diese in den Vordergrund stellen, nicht jedoch das eigene Hobby als Amateurfunker. Kein Hobbysegler oder Yachtbesitzer auf dem Starnberger See würde erwähnen dass er mit seinem Schiff in der Lage wäre den Wasserrettungsdienst sicherzustellen oder bei Hochwasser Menschenrettung zu ermöglichen. Auch die Mitwirkung von Mitgliedern des Bayer. Luftsportverbandes über die Luftrettungsstaffel Bayern e.V. www.lrst.de/home.htm ehrenamtlich im Katastrophenschutz mitzuwirken, ist keinesfalls mit den Notfunkaktiviäten von DARC-Mitgliedern im Rahmen der "Grundsätze" zu vergleichen. Aufgrund historisch bedingter Erfahrungen haben sich die Gründungsväter und -mütter des DARC e.V. bewusst dagegen entschieden sich in staatliche Abhängigkeiten und der Inanspruchnahme von Fördertöpfen zu begeben.
Grundsätze für die Mitwirkung der bayerischen Distrikte im Deutschen Amateur-Radio-Club e.V. – DARC – im Katastrophenschutz in Bayern
Dem Notfunkreferat sind auch Missverständnisse bei der Umsetzung der mit dem Bayer. Staatsministerium des Innern vereinbarten "Grundsätze .." bekannt geworden. Die "Grundsätze" regeln abschliessend die Mitwirkung der bayer. Distrikte im formal ausgerufenen Katastrophenfall auf Landkreis-, Regierungs- und Landesebene. Ein wie auf immer gearteter Anspruch von einzelnen DARC-Mitgliedern oder DARC-Gliederungen auf ein bestimmtes Verwaltungshandeln ist damit nicht verbunden. DARC-Ortsverbände, die unter Hinweis auf die getroffene Vereinbarung Leistungen, Zusagen oder Genehmigungen der Behörden für Hobbyaktivitäten erhoffen, werden dringend gebeten vor einer Antragstellung mit uns das Gespräch zu suchen um letztendlich dem Vorhaben auch zum Erfolg zu verhelfen bzw auch um Enttäuschungen aufgrund überhöhter Erwartungshaltungen zu vermeiden. Auf unseren bisherigen Informationsveranstaltungen bzw auch über die derzeit über die OVV's an die Notfunkreferenten verteilten Musterdateien haben wir auch auf die notwendige Vorsprache im Landratsamt bzw der Katastrophenschutzbehörde kreisfreier Städte hingewiesen. Nur dort kann letztendlich das öffentliche Interesse an Amateur- bzw Notfunkaktivitäten festgestellt und über Ausnahmen über Beschränkungen entschieden werden.
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Karl Zagelmair DL5MBU
Koordinator der Distriktsnotfunkreferenten.
15.11.2011
Global SET - 2011 - ein Rückblick von OE3ZK
http://www.oevsv.at/opencms/modules/news/20111112_resume_global_set.html?uri=/index.html
Stellvertretend für einen eigenen Erfahrungsbericht über GlobalSET schliessen wir uns der Beurteilung von Gert OE3ZK an.
Karl Zagelmair DL5MBU mit DF0BI
12.10.2011
Funkübung 08.Okt.2011 Bericht des Notfunk Referat im Distr. C Oberbayern
Am 08.Oktober 2011 von 09:00 bis 12:00 Uhr fand die von den Tagungsteilnehmern in München terminierte und im Detail, nur für den Distrikt C festgelegte, Notfunkübung statt.
Der Ortsverband C 21 Landsberg Lech hatte sich unter der Leitung des Ortsverbandvorsitzenden Hans Brunner DC5CQ bereit erklärt die Leitstation DA Ø LL zur Verfügung zu stellen.
Da die Teilname Anmeldepflichtig war konnten bis zum Anmeldeschluss, Freitag den 07. Oktober 2011, 18:00 Uhr, 28 Teilnamewünsche mit einem Übungsspruch bearbeitet und überstellt werden.
Pünktlich zum Übungsbeginn ab 09:00 Uhr meldete sich halbstündlich die Leitstation aus Landsberg am Lech um Übungssprüche entgegen zu nehmen. Da sich Teilnehmer bis zu 150 km Entfernung, die meisten jedoch aus dem Großraum München, angemeldet hatten entstand kurzzeitig, ca. 20 Minuten ein gedrängte auf der Frequenz der Leitstation die jedoch alsbald abflachte. Eine zum gleichen Zeitpunkt stattfindende Fuchsjagd im Nordosten von München mit entsprechendem Funkverkehr für das Hilfspersonal auf derselben Frequenz beeinflusste wegen der gegenseitigen Rücksichtnahme die Übung nicht. Eine nicht unerhebliche Anzahl von Übungssprüchen von Teilnehmern die keinen direkten Zugang zur Leitstation hatten mussten weitergeleitet werden.
Somit waren bereits 40 Minuten vor Übungsende alle 28 Übungssprüche bei der Leitstation eingegangen und Quittiert.
Vier Sprüche zeigten Abweichungen die keine inhaltliche Änderungen bewirkten jedoch in kleinen Details vom übersandten Text abwichen.
Fazit der Übung, alle Kriterien gemäß der Ausschreibung wurden von den Beteiligten bestens erfüllt, somit allen Teilnehmern besten Dank für die Gute Leistung gleichzeitig auch den Helfern die zum Gelingen beigetragen haben.
vy
Karl Zagelmair DL5MBU
Notfunkrunde des DARC
Um den Notfunk wieder etwas mehr in das Bewusstsein der Funkamateure rücken, findet regelmäßig eine Notfunkrunde statt.
Wir laden alle Interessierten ein
jeden ersten Freitag im Monat
ab 17:00 Uhr UTC
*** NEUE QRG!!! ***
auf 3.643 KHz (+/- QRM)
Vorlog ab 16:30 Uhr UTC
Ablauf:
16:30 h bis 17:00 h Vorlog durch die Leitstation
Ab 17:00 h Kurzinformation von der Leitstation
Anschließend Bestätigung in der Reihenfolge der Anmeldung mit Bekanntgabe "RS, Standort (Loc.), Leistung und Antenne"
Die Notfunkrunde OE3
Um den Notfunk wieder etwas mehr in das Bewusstsein der Funkamateure und der Öffentlichkeit zu rücken, hat OE3 eine regelmäßige Notfunkrunde eingeführt. Wir laden alle Interessierten ein
jeden ersten Mittwoch im Monat ab 19.45h Ortszeit
auf 3.643 KHz (+/- QRM)
vor dieser Notfunkrunde findet von 18.00 bis 19.30 Uhr unser PACTOR-Aktivitätstag auf 3616 kHz Dial USB statt
Quelle: http://www.oe3.oevsv.at/opencms/notfunk/notfunkrunde/



