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NF Aktuell
07.10.2011
Notfunkreferat Distrikt Berlin (D)
07-01-2011 | Auf Grund des derzeit nicht besetzten Berliner Notfunkreferates bitte ich aktuelle Meldungen von der DARC-Webseite ( Notfunkreferat) einzuholen.
Am Notfunk interessierte YL´s und OM´s melden sich bitte über das Kontaktformular an den WEB-Master.
25.09.2011
Notfunkübung 23.Oktober 2011
25.09.2011 | Die Notfunkreferate der Distrikte Y (Brandenburg) und D (Berlin) führen am 1. Oktober wieder ihre diesjährige Notfunkübung durch. Wie im letzten Jahr sollen im halbstündigen Abstand Wasserstandsmeldungen von Brandenburger und Berliner Gewässern an eine Datensammelstelle übertragen werden.
Die Übung findet am Samstag 1. Oktober von 10:00 -12:00 Uhr Ortszeit auf 80 m und evtl. zusätzlich 2m in Fonie statt. Die genauen Frequenzen und Bänder werden festgelegt, wenn feststeht, welche Stationen sich an der Übung beteiligen.
Darum ist es wichtig, dass sich die Stationen, die sich an der Übung beteiligen möchten, bei einem der Notfunkverantwortlichen der beiden Distrikte Peter, DK6PW oder Mike, DJ9OZ bis spätestens Montag 26.9.anmelden. Mitmachen können alle XYLs und OMs unabhängig davon, ob sie als Notfunkmitarbeiter gemeldet sind oder nicht.
Die Email-Adressen der Referenten lauten „Rufzeichen“ (at) darc.de. Ihre Telefonnummern sind auf den Notfunkseiten der Distrikte Y und D zu finden. Teilnehmende Stationen sollten sich ihrer mit Mobil- oder Portabelstation in der Nähe einer Pegellatte des ausgesuchten Gewässers befinden und alle 30 Minuten den Pegelstand an die Datensammelstelle – voraussichtlich DK6PW – senden. Einzelheiten erhalten die angemeldeten Teilnehmer von Peter, DK6PW oder Mike, DJ9OZ per Email. Eine Beschreibung und Auswertung der letzten Übung vom 23.Oktober 2010 ist auf den Notfunkseiten der beiden Distrikte unter Meldungen 2010, bzw. im Archiv 2010 zu finden.
Mike, DJ9OZ
Notfunkbeauftragter Distrikt D - 20.9.201
26.08.2011
LZ Simulated Emergency Situation Contest 2011
|
Ausschreibung als Download |
12.2 K |
25.08.2011
Hurrikan-Saison 2011 in IARU Region 2
25.08.2011 | Hier zu den Meldungen auf der Referatsseite
07.08.2011
Notfunkübung Distrik D und Y
07.08.2011 | Hallo OMs,
auf unserer Notfunktagung in Gatow hatten wir über die Wiederholung der gemeinsamen Notfunkübung der Distrikte Y und D gesprochen.
Mit Peter, DK6PW, habe ich dafür Samstag, den 1. Oktober als Termin festgelegt. Uns ist bewußt, dass er Teil des langen Wochenendes ist, aber andere Termine sind bereits durch SSB-Fieldday (3.9.), Viadrina (10.9.), Flugplatzfest Gatow (17./18.9.), AREB Dresden (24.9.) und/oder private Termine von Peter und mir besetzt. Zu spät im Herbst sollte die Übung wegen unsicherem, kühlem Wetter auch nicht sein. Bitte also diesen Termin und die anderen genannten Termine vormerken.
Wir suchen noch Mitstreiter für das Amateurfunktreffen Viadrina in Frankfurt, wo wir einen Notfunkstand und Vortrag über Notfunk planen. Auch für die Teilnahme am Flugplatzfest in Gatow, wo wir im Freigelände ein Zelt, Stromversorgung und jede Menge Platz für Antennen bekommen können und im Tower bei DKØGSK einen Infostand zu besetzen haben, werden noch Mitstreiter für Aufbau, Betrieb und Abbau gesucht - echte Notfunktätigkeit.
Ich bitte alle Notfunkinteressierten, die bei einer der Aktionen mitmachen wollen, sich bei mir per Email oder telefonisch zu melden.
vy 73
Michael (Mike) Becker, DJ9OZ
DARC Referat Not- und Katastrophenfunk (komm.)
Treffen der Notfunkgruppen aus Berlin und Brandenburg
Am 21.5.2011 fand auf Einladung der Notfunkreferenten der Distrikte D und Y in der General-Steinhoff-Kaserne/Luftwaffenmuseum in Berlin-Gatow das 4. Berlin-Brandenburger Notfunk-Treffen statt.
weiter lesen auf der NF-Seite Distrikt Y.
4. Berlin-Brandenburger Notfunk-Workshop
20.05.2011 | Aktuelle Agenda Datum: 21.5.2011, 9:00 – 17:00 Uhr
Ort: General-Steinhoff-Kaserne/Luftwaffenmuseum, Kladower Damm 182-188, 14089 Berlin
Anfahrt:
a) PKW:
Heerstr. B2/B5 Richtung Westen bis Gatower Str. In die Gatower Str. links einbiegen. -> 3,0 km,
weiter auf Alt-Gatow -> 750m, weiter auf Kladower Damm -> 2,3 km, nach rechts abbiegen, um auf Kladower Damm zu bleiben -> 120 m, geradeaus auf Hans-Grade-Ring -> 68 m, weiter auf Kladower Damm -> 34 m, Bundeswehr General-Steinhoff-Kaserne
b) ÖPNV:
S-/U-Bahn bis Rathaus Spandau; Buslinie 134 Richtung Hottengrund (Berlin) bis General-Steinhoff-Kaserne.
Tagesordnung:
Uhrzeit Thema Dauer Referent(en)
08:45 Eintreffen/Sammeln an der Wache 15’
09:00 Begrüßung und
Vorstellung der Teilnehmer 30’ DJ9OZ, DK6PW
09:30 Vortrag des DARC-Notfunkreferenten 30’ DJ9OZ
10:00 Notfunk- Übung Brandenburg/Berlin
(Resümee 2010 + Planung 2011) 45’ DK6PW
10:45 Kaffeepause 30’
11:15 Digitale Betriebsarten im Notfunk 60’ DL7ANK
12:15 Mittagessen 45’
13:00 NVIS-Antennen DL1RLB, DJ9OZ,
(Aufbau, Messung und Demo) 60’ DK6PW
14:00 Führung Luftwaffenmuseum 60’ DH1BUZ u.a.
15:00 Kaffeepause 30’
15:30 Kooperationspartner THW 30’ DD1AX
16:00 Notfunk international
(Japan-Katastrophe) 30’ DJ9OZ
16:30 Verschiedenes und
Resümee der Tagung 30’ DJ9OZ, DK6PW
17:00 Tagungsende
Anschließend Grillabend bei der Clubstation DK0GSK
12.05.2011
Erdbeben in Spanien (1)
12.05.2011 | Von Greg, G0DUB, Notfunk-Koordinator IARU-Region 1
Meldung von Ismael, EA4FSI:
Zwei Erdbeben der Stärken M4.4 und M5.2 habe die Region Murcia (Südwest-Spanien) am Abend des 11. April [ gemeint ist wohl der 11. Mai] getroffen und mindestens 8 Tote und 167 Verletzte in der Stadt Lorca verursacht, hauptsächlich durch Trümmer, die von einigen Gebäuden gefallen sind.
mehr Informationen in der folgenden PDF Datei
12.05.2011
Ungarische Notfunkübung am 24.5.11
12.05.2011 | Info von Greg, G0DUB, Notfunk Koordinator IARU Region 1
1. Teil
Ich wurde von Lacy, HA3NU, von der Telecom-Abt. des Tolna Distrikt Katastrophenschutzes in Ungarn um Unterstützung gebeten.
Am 24. Mai gibt es eine internationale Katastrophenschutzübung in Ungarn. Als Teil dieser Übung werden Funkamateure eine Kurzwellenverbindung demonstrieren, während die professionellen Telekommunikationswege unterbrochen/eingeschränkt sind.
Er sucht nach Funkamateuren, die in der Lage sind, kurze Notmeldungen in Englisch auf 40m (7.110 kHz) oder 20m (14.300 kHz) aufzunehmen und über Email an das Nationale Hauptquartier des Ungarischen Katastrophenschutzes weiterzuleiten. Ein kurzer „Check-in“ von jedem auf der QRG ist ebenfalls willkommen. Die Betriebszeiten sind um 7.00 – 8.00 UTC und wieder um 11.00-12.00 UTC:
Lacy erwartet, dass diese Übung von einigen Vertretern der Europäischen Kommission und anderen VIP’s besucht wird und er erwartet auch ein großes Medieninteresse. Wenn dieser Test erfolgreich ist, könnte eine Zusammenarbeit zwischen seiner Organisation und der ungarischen Katastrophenhilfsorganisation beginnen, was hoffentlich zu einem ungarischen Amateur-Notfunknetz führen wird.
Ich erwarte weitere Informationen morgen, aber er hat gebeten, diese Information an andere Notfunk-Koordinatoren in der IARU Region 1 weiterzuleiten. Es wäre gut, wenn diese Übung erfolgreich wäre, aber wir müssen sicherstellen, dass wir keinen Pile-up erzeugen und dass wir Meldungen sehr organisiert weiterleiten, so dass Besucher nur unser Bestes zu hören kriegen !
Ich habe 4-5 Stationen in UK, die zumindest zur Teilnahme angefragt sind, aber wenn die Ausbreitungsbedingungen nicht gut sind, wäre mehr über Europa verteilte Stationen sehr willkommen.
Wenn ihr helfen könnt, kontakiert bitte Lacy direkt unter ha3nu@dx.hu und informiert uns über diese Mailingliste, sodass wir unsere Aktivitäten koordinieren können.
73 Greg, G0DUB
Teil 2:
Hallo Greg,
ich habe jetzt alle wichtige Information für unseren Notfunk-Test.
Bitte verbreite diese Info untern den Notfunk-Koordinatoren der Region 1.
Bis jetzt habe ich nur von 4 Hams, die interessiert sind, Emails erhalten (G7JAK, GW4BVE, G0MRH, IK1YLO)
Der Name der Notfunk-Übung ist: „IRIS-2011“
Datum: 24. Mai 2011
Uhrzeit: zwischen 08:00 – 09:00 UTC und 11:00 – 13:00 UTC
Zuerst wird eine Meldung in ungarischer Sprache gesendet (3.643 kHz). Sie wird dann in englischer Sprache auf 7.110 kHz und schließlich auf 14.300 kHz wiederholt. Alles in SSB und auch auf VHF. Habt also Geduld, wenn Ihr nicht sofort etwas hört.
Es kann sein, dass nach der ersten Meldung weitere folgen. In diesem Fall wird die Reihenfolge der Frequenzen wiederholt.
Die Meldungen werden aus dem Übungsszenario von HA3OU und HA3OC gesendet. Das wird von der Station im Notfallzentrum (HG3FUG) und von dem örtlichen Radioclub (HA3KNA) in der Stadt Szekszard kopiert. Die Meldungen in Englisch werden wiederholt/gesendet von HA3KNA.
Alle Stationen, die eine Meldung aufnehmen können, werden gebeten, sie niederzuschreiben und den Text über Email an die Einsatzleitung des nationalen Katastrophenschutzes zu schicken:
navinfo@rsoe.hu
mit dem Betreff: „IRIS-2011“
Jede Aufzeichnung des Notverkehrs ist willkommen. Bitte sendet sie an meine Email-Adresse: ha3nu@dx.hu
Die Texte sind kurz, nur wenige Sätze. Ihr werdet gebeten einen kurzen Rapport mit HA3KNA auszutauschen, auch wenn ihr eine Meldung verfehlt oder nicht verstanden habt oder keine Email senden möchtet. Wir benötigen das um nachzuweisen, wieviele Stationen beim Test anwesend waren. Es ist nicht notwendig, an beiden Zeiten teilzunehmen und man kann HA3KNA auch außerhalb der vorgegebenen Zeiten anrufen. Der Feldtest wird auch von Repräsentanten der Europäischen Kommission beobachtet und im Falle eines Erfolges wäre es hilfreich für die Amateurfunkgemeinschaft. Es könnte ebenfalls der Beginn einer Kooperation zwischen den Funkamateuren und dem ungarischen Katastrophenschutz werden. Lasst mich wissen, wenn irgendetwas unklar ist. vy 73 Lacy HA3NU
4. Berliner Notfunk-Workshop (als PDF)
Polnische “Notfall Übung” (“SP EmCom”) am 14.5.11
03.05.2011 | Ersatz für die Global Set Übung
Termin: Samstag, 14. Mai 2011, 15:00 – 16:00 Uhr UTC (17:00 – 18:00 Uhr Ortszeit)
Der polnische Amateurfunkverband PZK lädt Notfunkstationen aus den an Polen angrenzenden Distrikten Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Berlin und Sachsen ein, an der nationalen polnischen Notfallübung “SP EmCom“ am Samstag, den 14. Mai 2011 von 15:00 – 16:00 Uhr UTC teilzunehmen.
Die Übung besteht aus vier Teilen, wobei deutsche Stationen an Teil 1 von 15:00 – 15:30 UTC und Teil 2 (15:30 – 16:00 UTC) teilnehmen können.
In diesen beiden Abschnitten wird auf und in der Nähe des Notfunk-Aktivitätszentrums (Centre-of-Activity, CoA) im 80-m-Bandes (3,740 – 3,780 MHz) durchgeführt.
Die Teile 3 und 4 finden auf 144 MHz als innerpolnischer Verkehr statt.
mehr Informationen in der folgenden PDF Datei
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Mehr Informationen zur SP Notfall Übung |
11.7 K |
Global SET - Info
20.04.2011 | Global SET – Info (17.4.2011)
Von Greg, G0DUB, Notfunk-Koordinator IARU-Region 1:
Ich hatte einige Anfragen zu den Global SET-Terminen in 2011 und hatte denjenigen Termine für Mai und November genannt, die angefragt hatten, habe die Termine aber nicht öffentlich bekannt gegeben.
Wegen hoher Arbeitbelastung war ich nicht in der Lage, die Mai-Veranstaltung zu organisieren und werde nicht in der Lage sein, mit unserem Regulierer in UK spezielle Rufzeichen rechtzeitig zum 14. Mai, dem vorgesehenen Termin, zu regeln.
Es tut mir leid, dass es in diesem Jahr nur ein Global SET geben wird und zwar am 12. November 2011, 11:00 – 15:00 Uhr Ortszeit. Da ich den 14. Mai nicht veröffentlicht hatte, haben andere Veranstaltungen den Termin belegt, die möglicherweise zu einer geringeren Teilnahme aus der Region 1 geführt hätten, z.B. die von USKA organisierte Notfunktagung <http://www.uska.ch/index.php?id=257> und eine UK-Übung zusammen mit unseren militärischen Pendants.
Ich erinnere mich auch, dass Polen am 14 Mai die landesweite Übung „SP EmCom“ durchführen wird, bei der das IARU- Nachrichtenformat benutzt werden soll, um das Interesse Polnischer Stationen am Global SET zu erhöhen. Da RAYNET-UK Stationen in ihrem normalen Netz um 13:00 UTC an diesem Tag arbeiten werden, kann ich versuchen, dafür zu sorgen, dass es einige internationale Ziele für Meldungen gibt entweder auf Kurzwelle oder über einen Echolink-Conferenzraum für alle, die eine Aktivität an diesem Tag organisiert haben. Gebt mir nur die Uhrzeiten und Bänder bekannt.
Eine Mitteilung wird heute abend unter <www.iaru-r1.org> eingestellt, damit genügend Zeit für Kommentare ist.
Noch einmal bitte ich um Entschuldigung für die Absage.
(Übersetzung von DJ9OZ, 20.4.11)
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Global SET - Info als Download |
6.4 K |
Japan Info 9
17.04.2011 | Japan-Info Nr.9; 17.4.2011
Von Greg, G0DUB, Notfunk-Koordinator IARU-Region 1:
Das Neueste aus Japan
Der folgende Bericht kommt von Jim Linton, Region 3.
Die Amateurfunk-Aktivitäten werden fortgeführt, um den Personen zu helfen, die hauptsächlich innerhalb des Katastrophengebietes sind, was von dem schlimmsten Erdbeben der letzten 140 Jahre getroffen wurde.
IARU-R3 Sekretär Ken, JA1CJP, sagte:
“Verschiedene Stationen tauschen Informationen über mittlere Entfernungen auf 7.030/7.043 MHz aus. Der Verkehr auf VHF- und UHF-Bändern nimmt gegenüber der Vergangenheit noch zu.
CA. 250 Tranceiver mit JARL-Lizenz werden genutzt, um Kommunikation zwischen verschiedenen Flüchtlingsauffangplätzen und der örtlichen Verwaltung zu ermöglichen.
Zwei Satz von 430 MHz Relais wurden ebenfalls in die Katastrophengebiete geschickt und sie arbeiten inzwischen, um die existierende Relaisabdeckung zu verbessern und einfachere Kommunikation zwischen Handfunkgeräten zu ermöglichen.“
Das gewaltige Erdbeben, inzwischen auf die Stufe 9 der Richterskala eingestuft, mit dem anschließenden Tsunami hat den Nordosten Japans am 11. März getroffen und hat ein Atomkraftwerk zerstört. Mehr als 13.500 Personen wurden getötet.
Die Hauptquartierstation der Japan Amateur Radio League (JARL) in Tokyo, JA1RL, wurde in den Tagen unmittelbar nach der Katastrophe ein Katastrophen-Kommunikationszentrum.
Ken, JA1CJP, sagte: „Es ist anzumerken, dass einige Städte so stark zerstört wurden, dass die Stadtverwaltungen ebenfalls in den Flüchtlingszentren arbeiten, aber die Einwohner sich an verschiedenen Orten aufhalten.
In diesen Fällen kann Amateurfunk sehr helfen, um die Verbindung zwischen der Stadtverwaltung und den Einwohnern herzustellen.“
Langfristig muss Not-Kommunikation durch Amateurfunk weitergeführt werden solange die Unterbrechung des normalen Lebens noch andauert.
Eine Präsentation der japanischen dreifachen Erdbeben-Katastrophe wird auf der GAREC 2011 in Sun City, Südafrika im August diesen Jahres gegeben.
Bericht von Jim Linton, Notfunk-Koordinator IARU-Region 3.
(Übersetzung von DJ9OZ, 17.4.11)
31.03.2011
Japan Info 8
31.03.2011 |
Japan-Info Nr.8; 29.3.2011
Von Greg, G0DUB, Notfunk-Koordinator IARU-Region 1:
Der folgende Bericht kommt von Jim Linton, Region 3.
Während das Unglück nach Erdbeben, Tsunami und Atom-Unfall, die am 11.3.2011 den Nordosten Japans getroffen haben, andauert, lauten die Polizeiangaben: 11.603 Tote und 17.258 Vermisste.
Die Hauptquartierstation der Japan Amateur Radio League (JARL) in Tokyo, JA1RL, wurde Katastrophen-Kommunikationszentrum in den Tagen unmittelbar nach der Katastrophe.
Der Sekretär der International Amateur Radio Union (IARU) Region 3, Ken Yamamoto, JA1CJP, berichtete, dass sie Anfragen zur Hilfe einschließlich Versorgung von Flüchtlingszentren an die Versorgungszentren für Strom, Wasser und Gas weitergeleitet haben.
Ken, JA1CJP, sagte, dass zur Zeit VHF-/UHF-Handsprechfunkgeräte an die örtlichen Katastrophenhilfszentren ausgeliefert werden.
“Die Ausrüstung wird benutzt zum Aufbau von VHF-/UHF-Netzen für Flüchtlingszentren und örtliche Katastrophenhilfe“, sagte er.
Kurzwellenkommunikation zur Katastrophenhilfe wird gelegentlich weiter von einigen freiwilligen Funkamateuren benutzt, aber die JARL-HQ-Stationen wurden am Freitag, 25. März abgeschaltet.
“JARL dankt allen Funkamateuren für ihre Kooperation bei der Freihaltung der Frequenz 7.030 kHz für die Notfunk-Kommunikation.“ sagte Ken, JA1CJP.
Während die Hilfsmaßnahmen fortgeführt werden, wird weiterhin Besorgnis laut über das beschädigte Kraftwerk Fukushima, das den schwersten Atomunfall in der Geschichte Japans darstellt.
Die Krise ist noch nicht überstanden.
Es ist eine sorgenvolle Zeit für das Kraftwerk, das durch das Erdbeben und den Tsunami beschädigt wurde, - das Beben erreichte 8,9 auf der Richter-Skala und war das schwerste für das Land seit 140 Jahren.
Bericht von Jim Linton, Notfunk-Koordinator IARU-Region 3.
(Übersetzung von DJ9OZ, 30.3.11)
25.03.2011
Japan Info 7
25.03.2011 | Japan-Info Nr.7; 24.3.2011
Von Greg, G0DUB, Notfunk-Koordinator IARU-Region 1:
Ich habe Ken, JA1CJP, nach dem gegenwärtigen Stand gefragt und folgende Antwort erhalten:
“Greg,
danke für die Information.
Ich bin überrascht, wie sehr die Google Übersetzung beim Lesen fremder Sprachen hilft.
Unsere HQ-Station JA1RL ist seit dem 22.3. in Standby-Status, aber die JARL-ARES Mannschaft ist damit beschäftigt, Funkgeräte vorzubereiten und in díe Katastrophengebiete zu versenden.
An Stelle von JARL-Stationen arbeiten einige freiwillige Stationen weiterhin auf 7.030 kHz, um Unterstützung für die Katastrophengebiete zu leisten. Ich habe am 22.März auf dieser Frequenz gehört und die Anzahl der ausgetauschten Nachrichten war nicht mehr so hoch verglichen mit der ersten Woche nach dem Erdbeben.
Es ist auf niedrigem Niveau, aber Notverkehr wird weiterhin auf 7.030 zumindest während der japanischen Tageszeit durchgeführt.
Ich werde Euch informieren, wenn das JARL-ARES Zentrum die Beendigung des Notverkehrs auf 7.030 kHz bekannt gibt.
73 von JARL International
Ken Yamamoto, JA1CJP“
Weil es weiter Notverkehr auf 7.030 gibt und es nicht so bekannte Rufzeichen wie die der JARL sind, werde ich keine Mitteilung machen, dass 7.030 wieder zu normalem Status zurückgekehrt ist, bis Ken eine weitere Mitteilung schickt.
73
Greg, G0DUB
Notfunk-Koordinator IARU-Region 1
(Übersetzung von DJ9OZ, 25.3.11; 09:30 UTC)
24.03.2011
Japan Karte
24.03.2011 | Eine aktuelle Karte mit aktiven Stationen und weitere Informationen zum Erdbeben in Japan, können unter nachfolgenden Link aufgerufen werden:
Japan Karte beteiligter JA Notfunk-Stationen (tw. in Japanischen Schriftzeichen)
19.03.2011
Japan Info 6
19.3.2011 | Japan-Info Nr.6
Von Greg, G0DUB, Notfunk-Koordinator IARU-Region 1:
Der folgende Bericht über die Auswirkung des Tsunami in der Region 2 stammt von Cesar Pio Santos.
Nach dem Tsunami, der durch das Erdbeben in Japan am Freitag, den 11. März 2011 ausgelöst wurde, haben verschiedene amerikanische Länder an ihre Bevölkerung, die nahe der Pazifik-Küste wohnen, Warnungen herausgegeben.
Marco Loarca, TG9ANM, Notfunk-Koordinator im Gebiet D der IARU-Region 2, berichtet, dass an diesem Tag der CRAG (Club de Radio Aficionados de Guatemala) in der Lage war, die Kommunikation über VHF – UHF durch Funkamateur, die in der Nähe der Pazifikküste von Guatemala wohnen, aufrecht zu erhalten.
Jorge Sierra, LU1AS, Notfunk-Koordinator im Gebiet G der IARU-Region 2, berichtet, dass RECNA (Red Chilena Nor Austral) die Frequenz 7.070 kHz ab 17:00 Uhr Lokalzeit beobachtet hat und das VHF- UHF-Netz aktiviert war.
Daniel Lamoureux, VE2KA, berichtete, dass es keine Tsunami-Schäden an der Westküste Kanadas gegeben hat.
A:R:E:S: (Amateur Radio Emergency Service) der zentralkalifonischen Küste, Santa Cruz County, berichtet von Freitag, 11. März 2011 ca 8:00 Uhr PST folgendes:
Sirenen heulten und 911 [Notruf der USA] warnte Bewohner niedrig liegender Strandgebiete von Santa Cruz County heute vor der drohenden Gefahr des Tsunami, der durch das Beben der Stärke 8,9 in Japan ausgelöst wurde.
Am frühen Freitag Morgen aktivierte das A.R.E.S. Team von Santa Cruz County vorsorglich das Santa Cruz County Tsunami Unterstützungsnetz in Erwartung der 5 – 7 Fuß [1,5 – 2m] hohen Tsunamiwelle. Es wurde erwartet, dass sie die Küste von Santa Cruz um 8:00 Uhr AM erreicht.
Mehr als 30 örtliche A.R.E.S. Funkamateure traten ihren Dienst bei den unterstützten Hilfsdiensten an einschließlich der Santa Cruz County Notfallzentrale, Evakuierungszentren, Rotem Kreuz, Heilsarmee Versorgungs-Lastwagen 1, Santa Cruz County Hafen- und Küstenwachen-Unterstützung und eine Anzahl von örtlichen Feuerwehren.
Zusätzlich zu den unterstützten Hilfsdiensten haben einige Funkamateure eine Fernbeobachtung der Küstenlinie und Kommunikation zu den Evakuierungszentren durchgeführt.
Wie erwartet hat die zerstörerische Tsunamiwelle die Küste getroffen und im Hafen von Santa Cruz Schäden in Höhe von schätzungsweise 15 Mio Dollar verursacht. Mehr als 100 Boote einschließlich Fischerboote, Sportboote und Yachten wurden entweder beschädigt oder sanken durch die Wellen.
Santa Cruz war nicht die einzige Region, die Schäden durch die gewaltigen Wellen davongetragen hat. Crescent City, ca. 500 Meilen nördlich von Santa Cruz hat ebenfalls schwere Schäden erhalten, was Gouverneur Brown veranlasst hat, diese Gebiete zu Kastastrophengebieten zu deklarieren. Eine Person starb, als sie durch die hohen Wellen hinausgespült wurde.
Bericht von Cesar Pio Santos A., HR2P, Notfunk-Koordinator IARU-Region 2.
(Übersetzung von DJ9OZ, 19.3.11)
19.03.2011
Japan Info 5
18.3.2011 | Japan-Info Nr.5
Von Greg, G0DUB, Notfunk-Koordinator IARU-Region 1:
Die JARL-HQ-Station JA1RL und andere Amateurfunkstationen setzen die Aktivitäten zur Unterstützung der Katastrophen-Hilfsmaßnahmen fort.
IARU-R3 Sekretär Ken Yamamoto, JA1CJP, berichtet, dass in den weniger zerstörten Gebieten die Stromversorgung allmählich wieder hergestellt wird und dass Mitglieder von lokalen Amateurfunk-Klubs begonnen haben, Stationen bei Notunterkünften aufzubauen, die auf KW, VHF oder UHF arbeiten.
Ken Yamamoto sagt, „Funkamateure in den betroffenen Gebieten benutzen auch UHF-Relais für die Kommunikation zwischen Notunterkünften und lokalen Katastrophenhilfszentren.
Nach den Berichten aus den Notunterkünften gibt es allgemein Engpässe bei Nahrungsmitteln, Trinkwasser, Treibstoff und Medikamenten. Das vor allem wegen Transportschwierigkeiten und Personalknappheit.“
Er sagte, dass JA1RL seinen Betrieb unter Aufsicht [vermutlich ist damit eine behördliche Verpflichtung gemeint] als Not-Nachrichtenzentrale fortsetzt. Auf den Bändern 7 MHz, 144 MHz und 430 MHZ bekommt sie Hilfe von JARL-Mitgliedern aus den betroffenen Gebieten.
Außenstationen arbeiten auf verschiedene Frequenzen, einige benutzen Batterien, andere kleine Generatoren. Alle vermitteln Informationen zu Katastrophenhilfmaßnahmen an JA1RL oder anderen.
Da 3.525 kHz, 7.030 kHz, 7.043 kHz, 7.075 kHz als benutzte Frequenzen gemeldet wurden, ist es ratsam, diese und alle Notfunk-Frequenzbereiche von normalem nichtdringendem Verkehr freizuhalten. Es gibt keinen Aufruf für zusätzliche ausländische Funkamateure.
Ken, JA1CJP, bemerkt, dass die JARL viele Emails von Amateurfunk-Gesellschaften und einzelnen Hams aus vielen Ländern und Territoreien auf allen sechs Kontinenten bekommen hat.
„Diese Nachrichten enthalten ihr Beileid, Mitgefühl und Gebete für das japanische Volk. JARL begrüßt sie sehr und wird durch sie sehr ermutigt“, sagt er.
“Ich habe auch einige neuere Informationen aus Nachrichten-Quellen erhalten. Die Situation wird schlimmer. Am 17.März hat die Polizei mitgeteilt, dass 5.178 Personen getötet wurden und 8.913 vermisst werden. Die Zahlen steigen schnell an, weil die am meisten betroffenen Gebiete für Such- und Rettungsteams zugänglich werden“, sagte er.
Die Teams kommen aus Australien, China, Korea, Singapore, Neuseeland, USA, Deutschland, Schweiz und Russland.
Der Zustand der Kernkraftwerke in Fukushima ist weiterhin ernst und Bewohner im Umkreis von 20 km wurden evakuiert.
Es ist eine Woche her, dass das Erdbeben der Stärke 8,9 auf der Richterskala, das schlimmste seit 140 Jahren, die Region Sendai getroffen hat und eine 10m Tsunami-Welle ausgelöst hat.
Mitteilungen von Vertex Standard Yaesu sagen, dass ihre Zentrale in Fukushima ist gegenwärtig außer Betrieb, während ICOM und Kenwood in anderen Regionen zuhause sind und keinen Ausfall haben.
Bericht von Jim Linton, VK3PC, Notfunk-Koordinator IARU-Region 3:.
(Übersetzung von DJ9OZ, 19.3.11)Japan-Info Nr.5; 18.3.2011
Von Greg, G0DUB, Notfunk-Koordinator IARU-Region 1:
Die JARL-HQ-Station JA1RL und andere Amateurfunkstationen setzen die Aktivitäten zur Unterstützung der Katastrophen-Hilfsmaßnahmen fort.
IARU-R3 Sekretär Ken Yamamoto, JA1CJP, berichtet, dass in den weniger zerstörten Gebieten die Stromversorgung allmählich wieder hergestellt wird und dass Mitglieder von lokalen Amateurfunk-Klubs begonnen haben, Stationen bei Notunterkünften aufzubauen, die auf KW, VHF oder UHF arbeiten.
Ken Yamamoto sagt, „Funkamateure in den betroffenen Gebieten benutzen auch UHF-Relais für die Kommunikation zwischen Notunterkünften und lokalen Katastrophenhilfszentren.
Nach den Berichten aus den Notunterkünften gibt es allgemein Engpässe bei Nahrungsmitteln, Trinkwasser, Treibstoff und Medikamenten. Das vor allem wegen Transportschwierigkeiten und Personalknappheit.“
Er sagte, dass JA1RL seinen Betrieb unter Aufsicht [vermutlich ist damit eine behördliche Verpflichtung gemeint] als Not-Nachrichtenzentrale fortsetzt. Auf den Bändern 7 MHz, 144 MHz und 430 MHZ bekommt sie Hilfe von JARL-Mitgliedern aus den betroffenen Gebieten.
Außenstationen arbeiten auf verschiedene Frequenzen, einige benutzen Batterien, andere kleine Generatoren. Alle vermitteln Informationen zu Katastrophenhilfmaßnahmen an JA1RL oder anderen.
Da 3.525 kHz, 7.030 kHz, 7.043 kHz, 7.075 kHz als benutzte Frequenzen gemeldet wurden, ist es ratsam, diese und alle Notfunk-Frequenzbereiche von normalem nichtdringendem Verkehr freizuhalten. Es gibt keinen Aufruf für zusätzliche ausländische Funkamateure.
Ken, JA1CJP, bemerkt, dass die JARL viele Emails von Amateurfunk-Gesellschaften und einzelnen Hams aus vielen Ländern und Territoreien auf allen sechs Kontinenten bekommen hat.
„Diese Nachrichten enthalten ihr Beileid, Mitgefühl und Gebete für das japanische Volk. JARL begrüßt sie sehr und wird durch sie sehr ermutigt“, sagt er.
“Ich habe auch einige neuere Informationen aus Nachrichten-Quellen erhalten. Die Situation wird schlimmer. Am 17.März hat die Polizei mitgeteilt, dass 5.178 Personen getötet wurden und 8.913 vermisst werden. Die Zahlen steigen schnell an, weil die am meisten betroffenen Gebiete für Such- und Rettungsteams zugänglich werden“, sagte er.
Die Teams kommen aus Australien, China, Korea, Singapore, Neuseeland, USA, Deutschland, Schweiz und Russland.
Der Zustand der Kernkraftwerke in Fukushima ist weiterhin ernst und Bewohner im Umkreis von 20 km wurden evakuiert.
Es ist eine Woche her, dass das Erdbeben der Stärke 8,9 auf der Richterskala, das schlimmste seit 140 Jahren, die Region Sendai getroffen hat und eine 10m Tsunami-Welle ausgelöst hat.
Mitteilungen von Vertex Standard Yaesu sagen, dass ihre Zentrale in Fukushima ist gegenwärtig außer Betrieb, während ICOM und Kenwood in anderen Regionen zuhause sind und keinen Ausfall haben.
Bericht von Jim Linton, VK3PC, Notfunk-Koordinator IARU-Region 3:.
(Übersetzung von DJ9OZ, 19.3.11)
15.03.2011
Japan Info 4
Aus aktuellem Anlass ...
verweisen wir auf den Link vom Bundesamt für Strahlenschutz - Radiaktivitätsmessnetz des BfS: zu finden unter NF Infos + Links weiter unter externe Links - Bundesbehörden.
14.03.2011
Japan Info 3
|
5.4 K |
12.03.2011
Japan Info 2
12.03.2011
Japan Info 1 und Notfunkfrequenzen IARU 3
|
9.3 K |
IARU 3 Notfunkfrequenzen
CoA-Frequenzen gemäß IARU-Bandplan der Region 3, jeweils +/- 5 kHz:
3.600 kHz - 7.110 kHz - 14.300 kHz - 18.160 kHz - 21.360 kHz
Weitere Informationen und Notfunkfrequenzen IARU I findet man unter NF Intern.
Zusätzlich gemeldete Notfunkfrequenzen
Gemeldete zusätzliche Notfunkfrequenzen in Japan:
7.130 kHz - 14.230 kHz - 21.230 kHz
Gemeldete Notfunkfrequenzen in den USA:
3.964 kHz Oregon ARES®/RACES - 14.265 kHz SATERN
Über Mexiko am 12.3. gemeldete, aber noch nicht bestätigte Notfunkfrequenzen in Japan:
7.043 kHz - 7.075 kHz
09.03.2011
PACTOR-Controller gesucht
09.03.2011 | Die Notfunkgruppen der Distrikte Berlin und Brandenburg suchen für die Ausbildung noch PACTOR-Controller, die ungenutzt in irgendwelchen Schubladen schlummern.
Die Geräte sind als Geschenk oder für eine geringe Vergütung sehr willkommen.
Info bitte an die Notfunkreferenten:
für Berlin
Michael Becker, DJ9OT Telefon: 030 8051223
für Brandenburg
Peter Wasieloski, DK6PW Telefon: 03381 39665
und gefunden ... Vielen Dank für die Sachspenden geht an:
DF9EH | Klaus |
DJ1AH | Eberhard |
DJ3XF | Wolfgang |
DK1GG | Norbert |
DL1NCF | Friedel |
DL1ROJ | Jürgen |
DL7VJA | Volkmar |
Danke an die Spender | hier könnte auch Dein |
Diese Mitglieder haben nach einem Aufruf in der cq-DL gespendet - vielen Dank! | |
23.02.2011
Christchurch-Katastrophe am Tag danach (I)
23.02.2011 | Die Anzahl der Toten steht bei 75, Dutzende müssen noch aus den Gebäudetrümmern gerettet werden und hunderte von Personen werden noch vermisst.
Das ist immer noch die verzweifelte Situation 24 Stunden, nachdem ein Erdbeben die Umgebung von Christchurch in Neuseeland getroffen hat.
Die intensiven Rettungsbemühungen mit inzwischen 300 Helfern ergänzt von Städtebau- Experten aus Australien haben bisher 20 Personen gerettet und der Bürgermeister von Christchurch, Bob Parker, berichtete, dass man im TV3-Gebäude, dem Zentrum der lokalen Fernsehproduktion, einen Hohlraum mit 15 Personen gefunden habe.
In der Zwischenzeit wurden die Mitglieder der Amateur-Notfunkorganisation AREC entsprechend den vorgesehenen Prozeduren aktiv. Weiteres auf der NZART-Webseite unter „What and who is AREC?“. Ein Bericht über die benutzten Frequenzen oder Aktivitäten steht noch aus.
Der Ministerpräsident von Neuseeland, John Kelly, sagte, dass der Ausnahmezustand weiter besteht und dass die Bevölkerung in dem betroffenen Gebiet ihre Entschlossenheit und Zuversicht behalten sollte, da das ganze Land hinter ihnen stünde. Er dankte für die Unterstützung, die bereits geleistet wurde und die von Übersee angeboten wurde.
Die Schadensumme vom letzten September (Stärke 7,1 in einer Tiefe von über 30km) wurde auf 8 Mrd.$ geschätzt, aber das jetzige Beben (Stärke 6,3 in einer Tiefe von nur 5 km) könnte diesen Betrag verdoppeln.
In Christchurch und Umgebung leben 500.000 Leute, ca. die Hälfte der Einwohner der Südinsel Neuseelands.
Christchurch-Katastrophe am Tag danach (II)
Ein kleines Team von Funkamateuren sichert die Kommunikationsverbindungen in der erdbebengetroffenen Umgebung von Christchurch.
AREC-Teammitglied Richard Smart, ZL4FZ, berichtete, dass 10 Funkamateure ihre zwei Notfunk-Fahrzeuge, um Rettungsteams und Zivilschutzmannschaften in Verbindung zu halten.
Er sagte, dass eins bei einer größeren Sozialstation steht und Portabelkommunikation ermöglicht, um mit dem Zivilschutz sprechen zu können und das andere Fahrzeug unterwegs ist, um Such- und rettungsteams zu unterstützen, die in einer Gegend mit schlechter Kommunikation unterwegs sind.
Richard, ZK(?)4FZ, sagte, dass sich Funkamateure aus dem ganzen Land freiwillig zur Verfügung stellen und andere Funkamateure Neuigkeiten über die Katastrophe an Familien von Angehörigen aus Christchurch nach Übersee senden.
Der frühere NZART Vizepräsident Stuart Watchman, ZL2TW, nahm gerade an einer Ärztekonferenz teil und war froh, zu entkommen. Er berichtete, dass sein Hotel schwankte und bröckelte. Als er sich und andere befreit hatte, fanden sie draußen nur Zerstörung und die Nachbargebäude drohten einzustürzen.
Jim Linton VK3PC,
Chairman IARU Region 3 Disaster Communications Committee.
(Übersetzung DJ9OZ)
23. Februar 2011
23.02.2011
Zweites Erdbeben in Christchurch
22.02.2011 | Vor einigen Stunden wurden Rettungskräfte mit den Folgen eines niedrigen Erdbebens dar Stärke 6,3 auf der Richterskala konfrontiert, das die dicht bevölkerte Wirtschaftsregion Christchurch getroffen hat.
Es gibt erste Berichte mit 17 Toten bei diesem zweiten Beben nach dem September letzten Jahres. Entsprechend den Standardabläufen werden die Mitglieder der AREC wieder ihren Dienst versehen. Weitere Berichte werden erwartet.
Kommunikation, Stromversorgung und Wasserversorgung sind in vielen Gebieten unterbrochen.
Die äußerst starken Zerstörungen haben viele der großen Gebäude einschließlich der Kathedrale in der Innenstadt von Christchurch beschädigt.
Städte in der Umgebung sind ebenfalls betroffen.
Während das 7,1 starke Beben im letzten September tiefer als 30km unter der Oberfläche war, wurde für des jetztige 6,3 starke Beben nur eine Tiefe von 5 km festgestellt. Es hat mehrere schwere Nachbeben gegeben.
Jim Linton VK3PC
Chairman
IARU Region 3 Disaster Communications Committee
(Übersetzung DJ9OZ)
22. Februar 2011
Erdbeben Neuseeland (Download)
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16.02.2011
Notfunktreffen am Samstag 21. Mai 2011
16.02.2011 | Hallo Notfunkgemeinde,
die Notfunkgruppen der Distrikte Berlin und Brandenburg planen in diesem Jahr wieder eine gemeinsame eintägige Notfunktagung. Wir bitten den Termin (Samstag, den 21.Mai 2011) bereits vorzumerken. Diesmal findet die Tagung im Luftwaffenmuseum der Bundeswehr in Berlin-Gatow statt. Das Museum ist bei der General-Steinhoff-Kaserne angesiedelt, in der es eine aktive Amateurfunk-Gruppe mit der Clubstation DK0GSK gibt. Das Shack der Station befindet sich im ehemaligen Tower des Flugplatzes mit besten Antennenmöglichkeiten.
Das genaue Tagungsprogramm wird noch bekannt gegeben, aber interessante
Themen wie NVIS-Antennenbau, digitale Betriebsarten und Vorbereitung der Ausbildung zum anerkannten Notfunker des DARC sind angedacht.
Anmeldung bis zum 29.04.2011 erforderlich, um den Zugang in die Kaserne abzusichern!
Der neue DARC-Notfunkreferent und weitere Referenten anderer Distrikte haben ihre Teilnahme bereits zugesichert.
Weitere Infos werden auf den Notfunkseiten der Distrikte D und Y veröffentlicht.
vy 73 de DK6PW
Peter Wasieloski
Altes Dorf 3
14776 Brandenburg an der Havel
Telefon: 03381-396657
Mobil: 0172-3127683
dk6pw@darc.de
04.02.2011
Notfunkrundspruch Nr. 29 - 04.02.2011
04.02.2011 | Die Kurzinformation kommt heute aus Frankfurt/Main von einem Portabel- oder Mobil-QTH mit Behelfsantenne, also richtiger Notfunkbetrieb. Falls jemand Probleme beim Empfang hat, kann Peter, DK6PW, beim Bestätigungsverkehr nicht verstandene Passagen noch einmal wiederholen.
In jedem Fall kann die Information auf der DARC-Notfunkseite nachgelesen werden.
Es sind folgende Kurzinformationen vorgesehen:
1. Bericht vom Referat „Notfunk“
2. Termine
3. Kurzberichte aus den Distrikten
4. Information aus dem Ausland
Anschließend Bestätigung
Um den Notfunk wieder etwas mehr in das Bewusstsein der Funkamateure rücken, findet regelmäßig eine Notfunkrunde statt.
Wir laden alle Interessierten ein
jeden ersten Freitag im Monat ab 17:00 Uhr UTC mit Vorlog ab 16:30 Uhr UTC auf 3.643 KHz (+/- QRM)
Ablauf:
16:30 h bis 17:00 h Vorlog durch die Leitstation
Ab 17:00 h Kurzinformation von der Leitstation
Anschließend Bestätigung in der Reihenfolge der Anmeldung mit Angabe
"RS, Standort (Locator), Leistung und Antenne"
Aus dem Referat „Notfunk“
Neubesetzung des Notfunkreferats
Am 1. Februar 2011 hat der Vorstand des DARC OM Dieter Mausbach, DO9DMB, zum neuen Notfunk-Referenten des DARC ernannt. OM Mausbach ist OVV des Ortsverbandes RØ9, Neandertal, seit zwei Jahren lizensiert und besitzt 30 Jahre Erfahrung bei der Feuerwehr.
Termine Die Notfunkgruppen der Distrikte Brandenburg und Berlin planen in diesem Jahr wieder eine gemeinsame eintägige Notfunktagung und zwar am Samstag, den 21. Mai. Wir bitten, diesen Termin bereits vorzumerken. Diesmal findet die Tagung im Luftwaffenmuseum der Bundeswehr in Berlin-Gatow statt. Das Museum ist bei der General-Steinhoff-Kaserne angesiedelt, in der es eine aktive Amateurfunk-Gruppe mit der Clubstation DKØGSK gibt. Das Shack der Station befindet sich im ehemaligen Tower des Flugplatzes mit besten Antennenmöglichkeiten. Das genaue Tagungsprogramm wird noch bekanntgegeben, aber interessante Themen wie NVIS-Antennenbau, digitale Betriebsarten und Ausbildung zum anerkannten Notfunker des DARC sind angedacht. Die Tagung ist gleichzeitig eine Art Generalprobe für die Teilnahme am Flugplatzfest am 17. und 18. September, auf dem auch die Notfunkgruppen vertreten sein werden.
Kurzberichte aus den Distrikten
Aus den Distrikten liegen diesmal keine Berichte vor.
Information aus dem Ausland
Ägypten:
Auf Grund der politischen Ereignisse in Ägypten wurden wiederholt Funkamateure und Notfunkgruppen aufgefordert, mit Amateurfunk als Ersatz für die abgeschalteten Mobiltelefon- und Internetverbindungen einzuspringen. Da bis jetzt keine Notlage vorliegt, widerspricht dieser Aufruf den Amateurfunkbestimmungen in den meisten Ländern.
Wir bringen hierzu eine Email-Mitteilung vom 2. Februar von Greg, GØDUB, dem Notfunk-Koordinator der IARU für die Region 1, übersetzt von Mike, DJ9OZ:
“Ich bekam verschiedene direkte Emails von Euch mit der Bitte um weitere Neuigkeiten.
Wir hatten keinen Kontakt zu Amateurfunkstationen in Ägypten und es ist unklar, ob sie abgeschaltet wurden. Die Meinung von vielen in der Region 1 ist, dass wir uns ausschließlich auf humanitären Verkehr konzentrieren sollten, falls er aktuell von einer lizensierten Station kommt. Eine Einbindung in eine politische Revolution könnte die Sicherheit der ägyptischen Funkamateure und den Status des Amateurfunks in anderen Ländern beeinträchtigen.
Ich habe bereits früher in Rundschreiben mitgeteilt, dass eine Aktivisten-Presseagentur hinter den Aktivitäten auf 40m steht. Ihre „Reporte“ erschienen in einigen Medien und sie wurden jetzt sogar von der BBC benutzt. Als ich ihre Aktivitäten letzte Nacht beobachtete, gab es immer noch keinen definitiven Kontakt mit Ägypten. Das wurde auch in einer Pressemitteilung der ARRL bestätigt. [Für Interessierte ist der Link hierzu in der schriftlichen Version dieser Kurzinformation auf der DARC-Notfunkseite nachzulesen]:
http://www.pcworld.com/businesscenter/article/218338/ham_radio_not_a_viable_option_for_egypt.html
Ich meine weiterhin, dass wir keine Aufrufe weiterverbreiten sollten; die Gruppe hinter diesen Aktivitäten bringen keine gesicherten Nachrichten und was sie verbreiten, könnte von irgendwoher stammen … [Auch hierzu der Link auf der DARC-Notfunkseite]
http://werebuild.eu/wiki/Egypt/Ham_radio
Also, uns ist kein Notverkehr von irgendeiner sicheren Quelle bekannt. Es sei denn jemand berichtet mir etwas Gegenteiliges. Auch hat keine unserer Regierungen darum gebeten, nach Nachrichten aus Ägypten Ausschau zu halten.
Die Lage könnte sich ändern, aber im Augenblick sollten wir nur in Bereitschaft bleiben.
73, Greg, GØDUB
Notfunk-Koordinator der IARU Region 1“
Soweit Gregs Mail vom 2. Februar …
… und soweit die aktuellen Meldungen.
Nächste Notfunkrunde (30. Runde)
Am Freitag dem 4. März 2011
ab 17:00 Uhr UTC auf 3.643 KHz (+/- QRM) Vorlog ab 16:30 Uhr UTC
02.02.2011
Notfunktagung im Mai
02.02.2011 | Die Notfunkgruppen der Distrikte Brandenburg und Berlin planen in diesem Jahr wieder eine gemeinsame eintägige Notfunktagung und zwar am Samstag, den 21. Mai. Wir bitten, diesen Termin bereits vorzumerken. Diesmal findet die Tagung im Luftwaffenmuseum der Bundeswehr in Berlin-Gatow statt. Das Museum ist bei der General-Steinhoff-Kaserne angesiedelt, in der es eine aktive Amateurfunk-Gruppe mit der Clubstation DKØGSK gibt. Das Shack der Station befindet sich im ehemaligen Tower des Flugplatzes mit besten Antennenmöglichkeiten. Das genaue Tagungsprogramm wird noch bekanntgegeben, aber interessante Themen wie NVIS-Antennenbau, digitale Betriebsarten und Ausbildung zum anerkannten Notfunker des DARC sind angedacht. Die Tagung ist gleichzeitig eine Art Generalprobe für die Teilnahme am Flugplatzfest am 17. und 18. September, auf dem auch die Notfunkgruppen vertreten sein werden
02.02.2011
Neubesetzung des Notfunkreferats
02.02.2011 | Am 1. Februar 2011 hat der Vorstand des DARC OM Dieter Mausbach, DO9DMB, zum neuen Notfunk-Referenten des DARC ernannt. OM Mausbach ist OVV des Ortsverbandes RØ9, Neandertal, seit zwei Jahren lizensiert und besitzt 30 Jahre Erfahrung bei der Feuerwehr.
