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Amateurfunk zwischen Elbe und Lübecker Bucht - nördliches Niedersachsen - Hamburg - südöstliches Schleswig-Holstein - Helgoland
BEMFV kurz erklärt (Quelle DARC e.V.)
Fragen und Antworten zur BEMFV aus den DL-Rundsprüchen 2011
Was ist der Unterschied zwischen EIRP und ERP?
EIRP bezeichnet die Leistung, die von einer isotropen Antenne abgestrahlt werden müsste, um in einer bestimmten Winkelrichtung dieselbe Strahlungsdichte zu erhalten, wie von der realen Antenne bei der tatsächlichen Antenneneingangsleistung. Somit ist die EIRP winkelabhängig und folgt dem Strahlungsdiagramm. Bei der Definition wird von einem isotropen Strahler ausgegangen, also einer Antenne, die in alle Richtungen gleichmäßig abstrahlt. So etwas gibt es nur theoretisch. Die Angabe der ERP ist im Prinzip dasselbe, bezieht sich jedoch auf die Hauptstrahlrichtung eines Halbwellendipols.
Man rechnet die EIRP einfach aus, indem man die ERP mit 1,64 multipliziert. Dieser Faktor entspricht gerade dem bekannten Gewinn eines Dipols von 2,15 dBi. Wer mit einem Halbwellendipol unter 10 W EIRP bleiben möchte, sollte eine Ausgangsleitung von 6 Watt nicht überschreiten. In der Regel wird jedoch bei jeder normalen Nicht-QRP-Amateurfunkstelle eine Anzeige nach BEMFV erforderlich sein.
Distrikt Hamburg (E) Distriktsvorsitzender Ehrhart Siedowski DF3XZ
Hermann-Löns-Weg 17 22335 Hamburg Tel.: 040 51322206 e-mail: df3xz(at)darc.de
