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+++ Aktivitäten vergangener Jahre + + + Aktivitäten vergangener Jahre +++

 

                                            Öffentlichkeitsarbeit auf dem Ochsenfest in Wetzlar 2011

Vom 28.6. 2011– 5.7.2011 präsentierte sich der OV Wetzlar, F19 auf dem Wetzlarer Ochsenfest. Die Besucher konnten während des Ochsenfestes den YL´s und OM´s beim Funkbetrieb über die Schulter schauen, dazu standen viele verschiedene Funkgeräte zur Verfügung, u. a. ein umgebautes C5-Autotelefon.Für Aufmerksamkeit sorgte eine Morsetaste vom Reinhard DG4FDQ. Jeder Besucher hatte die Chance an dieser Morsetaste seinen Namen zu morsen und erhielt dafür eine Urkunde mit dem Morsediplom.Kinder und Jugendliche hatten die Möglichkeit verschiedene Bausätze, wie zum Beispiel einen Morsepiepser der mit einer einfachen Transistorschaltung betrieben wurde, selbst zu löten.Jeden Tag filmte die ATV-Gruppe mehrere Beiträge vom Ochsenfest, die dann in den Hauskanal des Krankenhauses eingespeist wurden. Dadurch konnten die Erkranken wenigstens visuell am Ochsenfest teilnehmen.Zwei Rundsprüche informierten von der Veranstaltung, diese wurden auf dem 70cm Dünsberg-Relais DB0GIS, und der OV Frequenz 145.325 ausgestrahlt.Wir möchten uns im Anschluss für die Unterstützung bei den Ortsverbänden von F07, F11, F15 und F26 bedanken. Es hat uns allen sehr viel Spaß gemacht.

Till Arnold DO9TA (red.)

Anmerkung vom Vorstand F19: Danke an die Jugendlichen Till (DO9TA) und Max aus der Jugendgruppe, die jeden Tag (es waren Ferien) vor Ort waren. Sie filmten, führten Interviews, schnitten die Filme sendefertig zusammen und verlasen die Rundsprüche. Danke sagen wir auch den Jugendlichen, die bei der Bastelaktion behilflich waren und allen anderen Helfern.

Bilder kommen noch!
Red.

Pressebericht vom Ochsenfest 2009

In der Zeit vom 30. Juni bis 8. Juli fand das Ochsenfest in Wetzlar (JO40GN) statt. Es handelte sich dabei um eine große regionale Ausstellung mit Kirmes, Verkaufsausstellung und Auftritten verschiedener Bands in mehreren Festzelten.
Da dieses Fest nur alle drei Jahre stattfindet, ist das Interesse der Bevölkerung entsprechend groß. Im Einzugsbereich werden ca. 250.000 bis 300.000 Menschen angesprochen.
Wie man schon ahnen kann, ist dies eine ideale Gelegenheit, den Amateurfunk der Öffentlichkeit zu präsentieren.

Die Vorbereitungen nahmen insgesamt fast ein Jahr in Anspruch. Unser OVV, Marcus Krämer, DD8MOK, und stellv. OVV André Kunz, DD8AKA, traten im Vorfeld der Planung in Kontakt mit dem Veranstalter.
Nachdem diese grundlegenden Dinge geklärt waren, ging es mit Hochdruck an die Planung.
Wie sollte sich ein Verein präsentieren, der über keine sehr werbewirksamen Mittel verfügt?
Die einfachste Möglichkeit ist es, einige Funkgeräte aufzustellen und ein paar QSOs zu führen. Das Gequäcke der Lautsprecher dürfte schon Interesse wecken. Es wird Poster/Info-Material ausgestellt, man spricht die Leute an. Das sind alles zwar naheliegende Dinge, die dem Planer sofort einfallen, die aber, wie die Praxis der vergangenen Jahre bewiesen hat, nur sehr wenig Resonanz bringen und die breite Öffentlichkeit nicht erreichen.

Aus diesem Grund wurde die ATV-Gruppe zum unfreiwilligen und wirkungsvollsten Werkzeug des OV F19. Die ATV-Gruppe bezog ihren Arbeitsplatz in einem von André, DD8AKA, und Marcus, DD8MOK, gekauften und ausgebauten Anhänger. In einem Wohnwagen wurden Arbeitsplätze für den Videoschnitt und die Regie eingerichtet. Der zweite Wohnwagen diente als Ruheraum und Aufenthaltsraum für die Nachtwache.Wie in den letzten Jahren auch, wurde ein 5 mal 8 m großes Zelt zum Sonderpreis angemietet.Das Zelt wurde mit zwei Rechnern ausgestattet, auf denen der Interessierte die Internetseiten des F19 unter www.f19.de aufrufen konnte. Eine Kurzwellenstation, 2-m- und 70-cm-Geräte sowie die Vorstellung von PSK und APRS rundeten das Bild ab. Ebenso konnte dank Reinhard Blaschke, DG4FDQ, das Junkers’Diplom mit der Fuß-Morsetaste erworben werden.
Großen Anklang fand auch die Bastelaktion unserer Jugendgruppe. Unter Anleitung konnten Kinder und Jugendliche, aber auch mancher Erwachsene, eine Morsetaste oder ein Blinkmännchen bauen.
Auf einem Werbemittelträger wurden die Info-Materialien des DARC und selbsterstellte Leporellos, die auf die örtlichen Besonderheiten des F19 eingingen, ausgelegt und waren so bei Bedarf jederzeit greifbar. Auch auf den kommenden Lehrgang wurde hinwiesen.
Der besondere Anziehungspunkt war jedoch eine Leinwand, die dank des Beamers des Distriktes aktuelle Bilder und Live-Reportagen von den Veranstaltungen zeigte. Bilder der Überwachungskamera auf dem Antennenmast sowie Konserven von der Veranstaltung vor drei Jahren rundeten die Präsentation ab. Zeitgleich wurden diese Bilder ins Hausnetz des Krankenhauses eingespeist, um die Patienten wenigstens visuell und akustisch am Fest teilhaben zu lassen.
Diesem Umstand ist es auch zu verdanken, dass auf unser Hobby in der Wetzlarer Presse und bei den Veranstaltungen in den Zelten hingewiesen wurde. Dass der Kontakt zu den Veranstaltern und Schirmherren, in diesem Jahr war es der hessische Innenminister Volker Bouffier, der uns am Stand besuchte, sowie zu den Vertretern der Stadt Wetzlar dadurch gestärkt wurde, sei nur am Rande erwähnt.
Eine weitere werbewirksame Aktion bestand darin, dass ein TV-Team, bestehend aus einem Kameramann, Moderator und „Antennenträger“ die Live-Aufnahmen und Reportagen direkt von vor Ort sendeten. Dieses Dreier-Team sorgte bei jedem Erscheinen für großes Aufsehen.Die Videosequenzen wurden später für die tägliche Zusammenfassung geschnitten und später ins Krankenhaus-TV-Netz eingespeist.
Resümee: In wechselnden Besetzungen wurde ein Mammutprogramm über neun Tage durchgezogen, ohne dass der Einzelne überfordert wurde oder den Spaß an der Sache verlor.Eine gut gefüllte Interessentenliste, jede Menge gute Kontakte zu Behörden, Vertretern des öffentlichen Lebens und eine sehr gute PR waren das Resultat unserer Bemühungen.

Wir danken allen Beteiligten, die uns unterstützt haben, dem Projektfond des DARC, der uns im Vorfeld seine finanzielle Unterstützung zugesagt hat, und den Mitgliedern des F19, F07, F17 und F26 für die tatkräftige Unterstützung vor Ort, ohne die diese Aktion nicht möglich gewesen wäre. Ein besonderer Dank geht an Uschi für ihre selbstlose Versorgung mit täglich frischem Kuchen.

FRD

 


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