DH4FAW

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    Noch sitzen wir an unserem Tisch im Clubheim und harren der Dinge die da kommen.
    Dabei stellt sich die Frage: "Wie sind wir auf dieses Thema gekommen ?" 

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Oft hört man in diesem Zusammenhang auch die CFA (Cross-Field-Antenne). Derzeit ist eine einzige Mittelwellenantenne nach diesem Prinzip in Aegypten gebaut (die auch in Wirklichkeit funktioniert). Ansonsten bewegen wir uns noch auf einem reinen Versuchsfeld. OM Jack W0KPH hat sich den EH-Antennen angenommen und für den Amateurfunk einige Muster vorgestellt.

Der 'Erfinder' dieser Antenne ist Ted Hart (W5QJR). Unter http://eh-antenna.com/ gibt es viel Theorie und ein paar Tips.

Das Grundprinzip der Antenne besteht darin, dass die Feldvektoren für das E-Feld und das H-Feld senkrecht aufeinander stehen und beide Felder gleichzeitig auftreten. In diesem Fall ergibt sich der Vektor für die Abstrahlung der Energie, der wiederrum zu den beiden anderen im rechten Winkel steht. 

Auf Jacks Page steht:

a) The Electric (E) field and the Magnetic (H) field must occur simultaneously,
b) They must be at right angles to each other,
c) they must have the same curvature,
d) they must have a ratio of 377 ohms (same impedance as free space) when the E field is measured in volts/meter and the H field measured in ampere turns.

Dieser Effekt soll durch das LC Netzwerk erzeugt werden.


Word-Dokument zum Download HIER



Eine sehr schöne Bauanleitung für eine 20m EH-Antenne habe ich unter http://www.qsl.net/ik5xct/dxkey/eh20ik5xct.html gefunden.
 

Neben dieser 'Echten EH-Bauform' gibt es noch eine vereinfachte Form, die jedoch vom Prinzip etwas abweicht. (http://www.qsl.net/sm5dco/cc-coil.html)
Bei dieser Bauweise ist kein LC Netzwerk vorhanden. Diese EH Antenne ist sozusagen ein kurzer Dipol bestehend aus einem strahlenden LC Parallelkreis. Auch die E- und H-Felder liegen anders, jedoch gibt es auch hier einen Punkt, wo sie senkrecht aufeinander stehen.

Da diese Form einen geringeren und einfacheren Aufbau hat, werden wir hier unsere ersten Versuche machen und diese Version in der BastelEcke 2003 bauen.

Die folgenden Bilder zeigen den Verlauf des gestrigen Abend zum Thema Theorie und meinen ersten Praxiserfahrungen.

Meine ersten Erfahrungen in Stichpunkten:

- Auf die Führung der Verdrahtung achten ( Erster Fehler: Die beiden Leitungen im Inneren des Rohres waren zu dicht beisammen, es gab bei 20 Watt einen Überschlag; Zweiter Fehler: Jetzt waren die Leitungen weit genug auseinander, aber der eine Draht zu dicht am Rohr...Überschlag am unteren Zylinder bei ca. 70 Watt.)
- Die Berechnung mit dem Java-Skript auf der o.g. Seite hatte angeblich falsche Ergebnisse (
lt. Rechnung 22 Windungen.....die gewünschte Resonanz hatte ich jedoch bei 10 Windungen )
   -> Fehler: Die Kapazität habe ich an dem Zylinder gemessen und nicht unter dem Zylinder wo die Spule hinkommt, somit haben ein paar pF gefehlt.
- Die Frequenzabstimmung mit der Spule ist sehr kritisch....hier wird viel Gefühl benötigt...Abwickeln bis wir kurz unter der gewünschten Freq. sind und dann die Abstände der Wicklungen leicht verändern.
- Beim Betrieb über 50 Watt hat sich die Antenne verstimmt ! -> Es lag wohl an der Isolation des Spulendrahtes. 
- Da bei dieser Bauform HF auf der Koaxleitung liegt, wollte ich diese durch eine Mantelwellensperre ( Koax auf Ferritkern ) minimieren.-> Fehler: Die Antenne wurde extrem breitbandig ( >1MHz ) und der Ferritkern extrem heiß !!! -> siehe hierzu auch folgendes PDF File (
Download ).
- Die Anpassung mit der Link-Spule auf 50 Ohm und bestes SWR ging jedoch SUPER :-))

In den folgenden Wochen wollen wir nun Antennen für 80m und 15m bauen.....!

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v.l. DJ7IK, DH7FED, DH4FAW, DL8FCG
hinter der Kamera DK9ZU
 
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So...das war's mit der Bastel-Ecke 2003......mal sehen was uns 2004 erwartet ?!?

73 de Matthias DH4FAW

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LLOYD BUTLER VK5BR

EH Antennas for 20 and 40 metres

More on how the EH Antenna works, how it performs and use of traps

Measurement of Power Lost due to Longitudinal Current in Feeder

The L+T & Star Network Antennas

The Antenna Without Coax Shield Current

An L+L EH Antenna for 10 metres

A Brief Summary & Notes on Efficiency

EH-Antennas

Construction of EH-Antenna

Coil Design

Tuning

EH-Antenna Systems by Ted Hart  

EH Link Page
 

The Swedish EH Antenna Group

    Besonders war ich auf den neuen Typ 'STAR' gespannt. Der Aufbau erinnert mich stark an unsere Antenne aus der 2003'er BastelEcke. Es wird hier jedoch keine lose Kopplung verwendet und eine kleine Spule wird in die Speiseleitung geschaltet.
    Das Bild zeigt den Aufbau einer STAR-Antenne.

    Betrachtet man einen geschlossenen Parallelschwingkreis, so wird dieser bei Erregung mit seiner Resonanzfrequenz die elektrische Energie zwischen dem Kondensator (el. Feld) und der Spule (magn. Feld) hin und her pendeln.

Öffnet man nun den Kondensator und dehnt die Spule, erhält man die Antennenstruktur des 'Hertzschen' Dipols.

    Belässt man dagegen den Kondensator (als konzentriertes Bauteil) an seiner Position und zieht die Spulenwindungen so auseinander, dass mann einen Ring erhält, entsteht die bekannte magn. Antenne. Das el. Feld bleibt um den Kondensator konzentriert. Im Nahfeld hat diese Antenne durch die offene Spule ein extrem hohes magn. Feld, aber auch ein el. Feld ist vorhanden. Wie bereits durch Maxwell beschrieben treten immer beide Felder auf, es ist nicht möglich nur ein Feld zu erzeugen.

Gehen wir wieder zurück zum geschlossenen Schwingkreis, öffnen jetzt den Kondensator und belassen die Spule als konzentriertes Element, so erhalten wir die Antennenstruktur der EH-Antenne.

    Mit einer Serieninduktivität L3 kann dies angepasst werden (siehe die folgenden Diagramme). Der Spulendurchmesser sollte bei ca. 10mm-30mm liegen und die Spule muss (zwecks Entkopplung) in der Lage um 90° gedreht sein.

      

Berechnungs-Tool

Bänder

Zylinderdurchmesser

30-10m

30 - 75 mm

40m

100-150 mm

80m

200-300 mm

160m

>250 mm ? ( noch keine Erfahrung )

    Mit Hilfe der o.g. Faustformeln lässt sich nur die Star-EH-Antenne dimensionieren.

Berechnungs-Tool

7MHz    1:1,5

14MHz   1:1,5

14MHz    1:8