Navigation

Suche

powered by Small Google Logo

Suche
in ganz DARC
im Bereich Über N19

Anmeldung

Als Zugangsdaten verwenden Sie bitte die Daten aus dem DCD. Sollten Sie noch keine Zugangsdaten haben oder Ihre Daten vergessen haben klicken Sie bitte hier.

Eine Erklärung, wie Sie sich anmelden finden Sie hier.

Sollten Sie Probleme mit dem Sicherheitszertifikat haben, schauen Sie bitte hier.

Kontakt

Martin Krall , DL2YFG

OVV Marl,N19

Emslandstr 6a

45770 Marl

Tel.: 02365 - 974102

E-Mail : dl2yfg@darc.de

oder

Ralf Wilkin , DE1RWM

stv. OVV Marl,N19

Breddenkampstr 22

45770 Marl

Tel.: 0157 - 86159935

E-Mail : de1rwm@darc.de

V.l.n.R.: Kassenwart OM Erich Müller,DG9YGP , OVV OM Martin Krall,DL2YFG , stv. OVV OM Ralf Wilkin,DE1RWM (Klick auf Bild=Vergrößern)

Gründung: 07. August 1947

Mitglieder: 22

OVV : Martin Krall , DL2YFG

stv. OVV : Ralf Wilkin , DE1RWM

Kassierer : Erich Müller , DG9YGP

QSL-Manager : Ralf Wilkin , DE1RWM

Webmaster : Ralf Wilkin , DE1RWM

 

 

 

Clubstationen:
OV Frequenz: 145,525 MHz
OV Abend: 1. Montag im Monat um 20 Uhr Kardinal v. Galen Haus,Bergstraße 117 und jeden Freitag,ab 19 Uhr in 46284 DORSTEN,Hohefeldstraße 7

OV Marl Vorstand

Geschichte des Ortsverbandes
Der OV Marl wurde am 07.08.1947 gegründet. An der Gründungsversammlung nahmen 20-25 Leute aus Marl , Herten , Recklinghausen , Dorsten und Haltern teil. Im Mai 1948 trafen sich in Bad Lauterberg Hams aus ganz Deutschland . Dort wurde der DARC gegründet und eine starke Gruppe aus Marl war mit dabei. Im Laufe der Zeit kamen immer mehr Interessenten zu uns, so dass der OV immer grösser wurde. Im Jahre 1949 teilte sich der OV in Marl und Recklinghausen, später entstanden dann die DARC Ortverbände Waltrop, Dorsten, Herten, Erkenschwick und Haltern. Unser erster OVV war von 1947-51 Helmut Liebig (DA4GG/DL1OY). Danach folgten DL3BC(51-56), DA4GM/DL3XH(56-75), DL2FI(75-76), DL1QH(76-79), DF6QH(79-82), DH3YAM(82-84), DL6YBM(84-87), DL3XH(87-98),DL4YDQ(98-05), DK8JH (05-07),DK3HH (08-11)
Seit Dezember 2011 ist nun Martin Krall , DL2YFG unser OVV.

Gegenwart:

Man erreicht die Marler Funkamateure direkt, über die OV-QRG 145,525 MHz oder über die folgenden automatischen Funkstellen:
- DF0MHR, FM-Repeater "Marl", Rx: 29,660 MHz, Tx: 29,560 MHz
- DB0ACC, PR-Knoten
Zwei weitere automatische Funkstellen der Umgebung bereichern den Amateurfunk in Marl:
- DB0CD, ATV-Repeater "Scholven" mit Ausgaben auf 3, 13 und 70 cm.
- DB0NG, Multimode-Relais "Recklinghausen-Quellberg", 438,575 MHz; das i.R. kontinuierlich das Meteosat-Signal ausgestrahlt.

 

 65 Jahre Amateur-Radioclub in Marl 1947-2012

Der Ortsverband Marl, DOK N 19, im Deutschen Amateur Radioclub ( DARC ), begeht am 7. August 2012 den 65sten Jahrestag seiner Gründung im Jahre 1947 .

Beim Kramen in alten Papieren, (vergilbt, Nachkriegsqualität, ) wurde ein qualvoll umständlicher Schriftwechsel mit der damaligen Britischen Militärregierung und den davon abhängigen deutschen Verwaltungsstellen gefunden, der dann zur Erlaubnis der Gründung eines „ Ortsvereins zur Pflege der Radiotechnik“ führte. An der Gründungsversammlung nahmen einige 20 - 25 Leute aus Marl, Herten, Recklinghausen, Dorsten und Haltern teil; die Anwesenheitsliste trägt viele heute unbekannte, aber einige wohlbekannte Namen.

Damals waren wir durchweg unter 20 Jahre alt, Schüler, Lehrlinge, Facharbeiter und Studenten, (die zornigen Twens,würde man heute sagen). Nur einige waren geringfügig älter, die damaligen „ geistigen Vor-Arbeiter“, die Kriegsgeneration der Funker und Funkmechaniker. Diese Männer vermittelten uns die Faszination der Radiotechnik und des weltweiten Amateurfunks und legten den Samen, der bei den meisten von uns zu einem dauerhaften Hobby wurde; wir danken ihnen noch heute dafür. Namentlich erwähnen kann man : Helmut Liebig-DL1OY, Paul Konert-DL1SN, Willi Nordhof-DL3BC ,Jupp Dannewitz-DL3MN, Helmut Lösche-DL3MQ, aber auch die Jüngeren Willi Münch-DL3XH, Willi Kania-DL3XI, Horst Bergmann-DL9SH, Michael Hausdörfer-DL3XL, und noch andere, von denen viele nicht mehr leben.

Das Jahr 1947 war für unser Land und seine Leute wohl die Zeit der grössten persönlichen Not, was die elementaren Bedürfnisse betraf. Wir hatten ausser dem Wissensdurst und der Liebe zur Sache nichts, was wir als persönliches Kapital in den „ Club „ einbringen konnten. Für Ham- Radio gab es praktisch nichts zu kaufen, aber auch gar nichts! Wer Amateur-Radio betreiben wollte, musste sich selber seine Geräte bauen ! Mit Hilfe der „geistigen Führer “, im Kriege erprobte Improvisierer und Organisierer in Sachen Funkerei, erlangten wir schrittweise die Raffinesse, Tricks und Kniffe bei der Beschaffung, Aufarbeitung und Verwendung des Wenigen, was aus schwarzen Kanälen zu bekommen war. Wir fuhren auf klapprigen Fahrrädern bis nach Oberhausen und Essen für die Beschaffung einiger mickriger Kondensatoren und Widerstände oder anderen Funkschrotts, und einer „ rettete“ aus einem ausgebrannten Panzer in den Borkenbergen Ami- Glasröhren mit abgebrannten Sockeln, die tatsächlich noch verwendbar waren. Wer kennt heute noch solche „Kostbarkeiten „ wie Honigwabenspulen, 4 fach-Drehkos, Kugelvariometer, Spulenrevolver aus frühen Fernsehern, keramische Scheibentrimmer und Tonnenkondensatoren, vom so begehrtem Ami-Funkschrott ganz zu schweigen ! Und wer kennt noch das Hochgefühl, wenn nach langem Bauen und Probieren das Gerät schliesslich zur Zufriedenheit arbeitete und auf dem Band ein gutes Signal produzierte ! Wieviele Transformatoren wurden berechnet , ge – und umgewickelt ! ( 43 durch Eisenquerschnitt = Windg. / Volt !). Manche qualmten auch bei der Erstinbetriebnahme; – Windungsschluss - , neu wickeln !

Im Winter 1947/ 48 erlebten einige von uns bei einem der alten Hasen ,er wohnte möbliert in der Hochstrasse in Alt Marl, zum ersten Mal weltweiten Amateurfunk über Kontinente hinweg. Umgebaute Wehrmachtsgeräte wurden verwendet, die Hochspannung 800 Volt wurde von der Strassenbahn- Oberleitung der Linie 12 „entlehnt“! Wegen des ungewöhnlich starken Sonnenflecken-Maximums (seither nicht mehr erreicht) konnten mit 10 bis 12 Watt Leistung alle Kontinente erreicht werden.

Im Mai 1948 trafen sich in Bad Lauterberg im Harz Hams aus ganz Deutschland, Ost und West, Nord und Süd. Dort wurde der DARC gegründet,und eine starke Gruppe aus Marl war dabei! 1949 gab es dann für uns in DL die ersten Lizenzen, nachdem seit ca.3 Jahren über den „ SAC „ , den „Schwarzen Amateur Club / Samstag Abend -Club„ , ein von Wolfram Körner gut organisierter, aber illegaler Amateurfunk in Deutschland erfolgreich betrieben wurde. In Marl gab es DA4GG, DA4GT, DA4 GM, DA4 GB. Sogar QSL-Vermittlung wurde über Postbox 585 in Stuttgart abgewickelt!

Nach und nach stiessen immer mehr Interessenten zu uns, der Kreis im Lokal „ Max Weiss „ in der Loestrasse wurde immer grösser. Man brauchte damals 2 Bürgen, um in den DARC aufgenommen zu werden – man gab sich elitär ! Wir trafen uns jeden Samstagnachmittag, es gab unendliche Fachgespräche, Diskussionen, Vorzeigen von neugebauten Gerätschaften, Absprachen über gemeinsame Versuche mit Antennen usw usw ! Stolz zeigte man QSL-Karten als Beweise für gute DX- Verbindungen.

Mehrere halbjährige Kurse zur Erlangung der Kenntnisse für die Lizenzprüfung wurden erfolgreich abgehalten. Die zahlreichen OV-Fuchsjagden im weiteren Umkreis um Marl / Recklinghausen / Haltern / Dorsten sind Legende geworden !

Man tagte in mehreren weiteren Clublokalen, z.B. im Rathaussaal, im Südlager der CWH, bei Berns, im Union-Hotel, und seit ca. 25 Jahren bis heute im „Galenhaus“ an der Bergstrasse. Mit weiterem Wachstum teilte sich der OV in Marl und Recklinghausen, später entstanden auch in Waltrop, Dorsten, Herten, Erkenschwick und Haltern Ortsverbände des DARC. In den Anfangsjahren gehörte der OV zum Distrikt Ruhrgebiet, ( L 27), dann ab 1968 (?) zu Westfalen –Nord ,( N 19.) wegen des OPD-Bezirks Münster .

OVVs in dieser langen Zeit waren: Helmut Liebig ; Willi Nordhoff ; Willi Münch ( 29 Jahre ); Peter Zenker ; Hans Zenker ; Helmut Kühnemann ; Reinhard Krekeler ; Franz Breloer ; Heinrich Trocha ; Lutz Henning. , Thomas Iffland, Hartmut Hölter , zur Zeit Martin Krall.

Das Wesen des Amateurfunks hat sich in den 65 Jahren wesentlich verändert! Es begann mit Morsen und Eigenbaugeräten, ein Markt für Geräte und Zubehör fehlte vollständig. Aus ex- Armeeschrott konnte manches modifiziert und verwendet werden. Erst in den 70er Jahren kamen gute kommerzielle Geräte, vorwiegend aus Japan, auf den Markt und lösten weitgehend Eigenbaugeräte ab. Der Stand der Technik bedingte, dass die Geräte zunehmend komplizierter und leistungsfähiger wurden, und irgendwann konnten nur noch wenige Oms ihre Geräte völlig selber bauen.

Ein ungeahnter Aufschwung entstand in den 80er Jahren durch die Anwendung der neuen computerunterstützten Betriebsarten, z.B. , RTTY, Packet, Satellitenfunk, AMTOR, SSTV, ATV, und immer wieder werden neue Möglichkeiten der Kommunikation gefunden. Hier liegt noch ein weites Experimentierfeld vor uns, und gerade die Computerfreaks unter uns können noch Neuland entdecken.

Mancher unserer ehemaligen Funkfreunde hat leider die Taste und das Mikrofon aus der Hand legen müssen . Wir wollen ihnen eine gute Erinnerung bewahren.

Partnerstädte der Stadt Marl


Creil, Frankreich (1975)
Herzlia, Israel (1982)
Bitterfeld, Sachsen-Anhalt (1990)
Pendle, Großbritannien (1994)
Zalaegerszeg, Ungarn (1999)
Kusadasi, Türkei (1999)

Kooperation mit Changzhi (China) seit 1993

Marl ist eine Stadt im nördlichen Ruhrgebiet an der Grenze zum Münsterland. Schnell ist man in Münster, in Recklinghausen, Essen oder Dortmund. Viel Grün prägt das Stadtbild und die Umgebung, in die sich Bergbau und Chemie als große industrielle Arbeitgeber harmonisch einfügen. Kultur hat in Marl einen hohen Stellenwert. Überregional bekannt sind das VHS-Bildungswerk "die Insel" und das Adolf-Grimme-Institut. Letzteres vergibt alljährlich den gleichnamigen Fernsehpreis. Das Skulpturenmuseum "Glaskasten" und zahlreiche im Bereich des Zentrums aufgestellte Objekte vermitteln dem Betrachter Eindrücke über zeitgenössische Kunst. Architektonisch interessant sind die beiden Rathaustürme, die Gesamtanlage des "Marler Sterns" mit dem luftkissenüberdachten Einkaufszentrum sowie die Wohnanlage "Hügelhäuser". Marl hat Anschlüsse an die A43 Wuppertal-Münster und A52 Marl-Essen. Der Wesel-Datteln-Kanal bindet die Marler Industrien westlich an den Rhein und östlich an den Dortmund-Ems-Kanal an. Der Flugbegeisterte erreicht Marl über seinen Landeplatz "Loemühle".

Lage:

Einwohner (Stand 12.1999): 93735

Fläche: 87,62 qkm

Ausdehnung Nord-Süd: 12km

Ausdehnung Ost-West: 12,5km

Länge der Stadtgrenzen: 51km

Nördliche Breite: 51 Grad 43 Min. 19 Sek. - 51 Grad 36 Min. 56 Sek.

Östliche Länge: 7 Grad 1 Min. 25 Sek. - 7 Grad 12 Min. 4 Sek

Höchster Punkt: 92 m über NN

Niedrigster Punkt: 30 m über NN

NRW , nördlicher Rand des Ruhrgebietes