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im Bereich Ablauf einer Mobilfuchsjagd

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Ablauf einer Mobilfuchsjagd

Das folgende Schema ist das Ergebnis langjähriger Fuchsjagderfahrung. Im Raum Bremen, bei der traditionsreichen "Bremer Nachtfuchsjagd", und im Raum Wiehengebirge wurden viele unterschiedliche Varianten erprobt.



So wir gepeilt
Es ist keine großartige Technik erforderlich. Eine Antenne (im Bild eine Eigenbau HB9CV) und ein Empfänger für das 2 m Band reichen.
Platzhalter
abenteuerliche Antennenkonstruktionen
Es darf aber auch mehr sein ......
(Maifuchsjagd 1974)

und nun mit High-Tech-Unterstützung


Mittlerweile gibt es eine ganze Reihe von "Fuchsjäger", die nach und nach High-Tech Geräte / Software entwickelt haben und diese bei den Mobilfuchsjagden einsetzen.

Am besten schaut man sich die folgenden Filme an:

Der erste Film wurde von Horst Wissman, DJ4TA, im Rahmen der Soltauer Fuchsjagd 2011 aufgenommen.Fuchsjagd in Bremen
Film von DJ4TA
Der zweite Film wurde von Radio Bremen bei der Bremer
Nachtfuchsjagd aufgezeichnet und in der Sendung
"Buten und Binnen" ausgestrahlt.




Letztendlich hat sich das folgende Schema bei den Mobilfuchsjagden durchgesetzt:

Alle Fuchsjäger bekommen am Startort eine Ausschreibung mit Kartenausschnitt. Im Kartenauschnitt sind der Treffpunkt (identisch mit dem Startpunkt) und ein Kontrollpunkt eingezeichnet.
Es gibt 5 Peilfüchse und 3 Suchfüchse.
Bei den Mobilfuchsjagden des OV-Wiehengebirge senden alle Füchse auf 145,325 MHz in FM mit horizontaler Polarisation.

Teil 1, Peilen


Es gibt 2 Peildurchgänge mit jeweils 2 Minuten Träger und einer Wiederholung von 1 Minute.
Die gepeilten Standorte sind in den Kartenausschnitt einzutragen. Dieser ist vor Beginn von Teil 2 am Kontrollpunkt oder am Treffpunkt abzugeben. Danach werden keine Karten mehr angenommen!

Teil 2, Suchen

Es senden drei Suchfüchse auf einer Frequenz mit unterschiedlichen Tonhöhen und Taktfolgen.
Die Suchfüchse sind bis auf wenige Meter auf festen Straßen oder Wegen zu erreichen und können in beliebiger Reihenfolge aufgesucht werden. Die Suchfüchse habe in Teil 1 Peilfüchse dargestellt. Sie befinden sich direkt am, oder in unmittelbarer Nähe des Peilstandortes.
Bei den Suchfüchsen werden den Jägern Kontrollzettel übergeben.
Suchfüchse die nach Ende der Fuchsjagd aufgesucht werden gelten als "nicht gefunden".

Nach Beendigung der Sendungen treffen sich Jäger und Füchse am Treffpunkt. Dort findet nach der Auswertung die Siegerehrungs statt.

Wertung:

Pro Peilfuchs und fehlerfreier Peilung gibt es 50 Punkte. Pro mm Abweichung wird ein Punkt abgezogen. Für das Auffinden aller Füchse gibt es 100 Punkte: für den 1. Fuchs 50 Punkte, für den 2. Fuchs 40 Punkte und für den 3. Fuchs 10 Punkte.

Es können also maximal 350 Punkte erreicht werden.


Allgemeines:

Es gibt keine Zeit- und Kilometerwertung, also auch keinen Grund die Straßenverkehrsordnung zu verletzen.

Das Fahren nach Karte ist ein wichtiger Aspekt bei der Teilnahme an einer Mobilfuchsjagd. Das obige Schema bietet durch die Vorbestimmung der Suchfuchsstandorte die erforderlichen Voraussetzungen.
Wer beim Aufsuchen der Suchfüchse durch unwegsames Gelände fährt, vielleich sogar ohne Wendemöglichkeit, hat mit Sicherheit nicht den richtigen Weg zum Fuchs gewählt. Seitens der Veranstalter ist es nicht möglich Standorte zu finden die nicht auch irgendwie "querfeldein" zu erreichen sind.
Bei den Fuchsjagden des OV-Wiehengebirge werden farbige Landkartenauschnitte (DIN A4, Maßstab 1:50.000) ausgegeben, um den Teilnehmern ein exaktes "franzen" zu ermöglichen.

Der Veranstalter haftet nicht für Unfälle und verursachte Schäden!


Weitere interessante Informationen sind auf der Mobilfuchsjagdseite von Peter, DK5BD zu finden.