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Ablauf einer Mobilfuchsjagd
Das folgende Schema ist das Ergebnis langjähriger Fuchsjagderfahrung. Im Raum Bremen, bei der traditionsreichen "Bremer Nachtfuchsjagd", und im Raum Wiehengebirge wurden viele unterschiedliche Varianten erprobt.
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Es ist keine großartige Technik erforderlich. Eine Antenne (im Bild eine Eigenbau HB9CV) und ein Empfänger für das 2 m Band reichen. |
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Es darf aber auch mehr sein ...... (Maifuchsjagd 1974) |
und nun mit High-Tech-Unterstützung
Mittlerweile gibt es eine ganze Reihe von "Fuchsjäger", die nach und nach High-Tech Geräte / Software entwickelt haben und diese bei den Mobilfuchsjagden einsetzen.
Am besten schaut man sich die folgenden Filme an:
Letztendlich hat sich das folgende Schema bei den Mobilfuchsjagden durchgesetzt:
Alle Fuchsjäger bekommen am Startort eine Ausschreibung mit
Kartenausschnitt. Im Kartenauschnitt sind der Treffpunkt (identisch mit
dem Startpunkt) und ein Kontrollpunkt eingezeichnet.
Es gibt 5
Peilfüchse und 3 Suchfüchse.
Bei den Mobilfuchsjagden des OV-Wiehengebirge senden alle Füchse auf 145,325 MHz in FM
mit horizontaler Polarisation.
Teil 1, Peilen
Es gibt 2 Peildurchgänge mit jeweils 2 Minuten Träger und einer
Wiederholung von 1 Minute.
Die gepeilten Standorte sind in den
Kartenausschnitt einzutragen. Dieser ist vor Beginn von Teil 2 am
Kontrollpunkt oder am Treffpunkt abzugeben. Danach werden keine Karten
mehr angenommen!
Teil 2, Suchen
Es senden drei Suchfüchse auf einer Frequenz mit unterschiedlichen
Tonhöhen und Taktfolgen.
Die Suchfüchse sind bis auf wenige Meter
auf festen Straßen oder Wegen zu erreichen und können in beliebiger
Reihenfolge aufgesucht werden. Die Suchfüchse habe in Teil 1 Peilfüchse
dargestellt. Sie befinden sich direkt am, oder in unmittelbarer Nähe des
Peilstandortes.
Bei den Suchfüchsen werden den Jägern Kontrollzettel
übergeben.
Suchfüchse die nach Ende der Fuchsjagd aufgesucht werden
gelten als "nicht gefunden".
Nach Beendigung der Sendungen treffen sich Jäger und Füchse am Treffpunkt. Dort findet nach der Auswertung die Siegerehrungs statt.
Wertung:
Pro Peilfuchs und fehlerfreier Peilung gibt es 50 Punkte. Pro mm Abweichung wird ein Punkt abgezogen. Für das Auffinden aller Füchse gibt es 100 Punkte: für den 1. Fuchs 50 Punkte, für den 2. Fuchs 40 Punkte und für den 3. Fuchs 10 Punkte.
Es können also maximal 350 Punkte erreicht werden.
Allgemeines:
Es gibt keine Zeit- und Kilometerwertung, also auch keinen Grund die Straßenverkehrsordnung zu verletzen.
Das Fahren nach Karte ist ein wichtiger Aspekt bei der Teilnahme an
einer Mobilfuchsjagd. Das obige Schema bietet durch die Vorbestimmung der
Suchfuchsstandorte die erforderlichen Voraussetzungen.
Wer beim
Aufsuchen der Suchfüchse durch unwegsames Gelände fährt, vielleich sogar
ohne Wendemöglichkeit, hat mit Sicherheit nicht den richtigen Weg zum
Fuchs gewählt. Seitens der Veranstalter ist es nicht möglich Standorte zu
finden die nicht auch irgendwie "querfeldein" zu erreichen sind.
Bei
den Fuchsjagden des OV-Wiehengebirge werden farbige
Landkartenauschnitte (DIN A4, Maßstab 1:50.000) ausgegeben, um den
Teilnehmern ein exaktes "franzen" zu ermöglichen.
Der Veranstalter haftet nicht für Unfälle und verursachte
Schäden!



