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im Bereich DB0SS - 70cm

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Relais DBØSS (70 cm)

   438.650 MHz / 431.050 MHz Kanal R 70
Standort: Wartberg - JN49OD
Verantwortlich: 
      Werner Reiner, DK3SR
      Telefon: 07131-25 15 94

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 Die Historie von DBØSS 

1975 als  Werner Reiner, DK3SR, OVV in Heilbronn war, hat der OV die erste Relaisfunkstelle, die bis dato bei einer Behörde eingesetzt war und ausgemustert wurde, käuflich erworben.
In der Folgezeit wurde diese dann von Theo Speckmaier, DF3SS, fürunsere amateurfunk-spezifischen Belange umgerüstet. Die Station besteht aus 2 x Bosch KF 450 mit Varaktor-Verdreifacher der auf 70cm noch 4 Watt, über eine Weiche Fabrikat Storno, an den Kathrein Flachrundstrahler liefert.

1976 wurde die Funkstation, sowie Antenne, nach  Erteilung der Errichtungsgenehmigung, durch die Stadt Heilbronn (jährliches Entgelt 60 DM), von Peter Penner DJ6FR (zwischenzeitlich nach Kanada ausgewandert) und Werner Reiner DK3SR, auf dem Dachboden des Höhenrestaurants Wartberg installiert.

1982 wurde die Genehmigung seitens der Stadt Heilbronn widerrufen, da umfangreiche Renovierungs- und Umbauarbeiten am Wartberg-Gaststättengebäude geplant waren. Nach dem Umbau sollten auch keine Antennen mehr auf dem Gebäude gestattet werden. Von dieser Maßnahme waren damals nicht nur wir, sondern gleichermaßen Feuerwehr, Polizei, Straßenbauamt, Kreissparkasse und Energie Versorgung Schwaben AG, betroffen.
Nach einigen Bemühungen bei der Stadt Heilbronn, bekamen wir schließlich als Interimsstandort eine befristete Genehmigung für den Forstbetriebshof auf dem Schweinsberg. Bis zur Fertigstellung des neuen unterirdischen Funkbetriebsgebäudes und Antennenträgers im Wartbergwald, war unsere Relaisfunkstelle dort untergebracht.

1984 konnten wir unsere Anlage, nach zähen Verhandlungen mit dem betreffenden städtischen Amt und Abschluss eines neuen Mietvertrages (jährliches Entgelt 200 DM), wieder auf den Standort Wartberg in die jetzt fertig gestellten Funkräumlichkeiten verlegen.
Natürlich hatten wir jetzt eine größere Distanz von über 30 Meter vom Betriebsgebäude bis zum Antennenmast bzw. Antenne zu überwinden. Um die Dämpfungsverluste zu minimieren konnten wir damals preisgünstig aus kommerziellen Beständen verlustarmes Wellflex Luftzellenkabel erwerben.
Inzwischen hatte sich die Zahl der behördlichen Funkstellen auf dem neuen Standort vervielfacht, sodass uns nur noch ein Antennenplatz am Mast zur Verfügung stand der leider unterhalb der Baumgrenze lag. Die Auswirkungen waren natürlich derart, dass jedes Jahr mit dem Einsetzen der Belaubung und noch hinzukommende Feuchtigkeit, große Reichweitenschwankungen auftraten.

1995 hatten wir davon Kenntnis erhalten, dass verschiedene Funkstellen auf dem Wartberg inzwischen auf andere Standorte verlegt wurden und somit auch Antennenplätze geräumt bzw. frei wurden.

1996 nach weiterem Schriftwechsel und Verhandlungen mit dem zuständigen Amt der Stadt, erhielten wir die Genehmigung, unsere Antenne auf den heutigen Platz am Antennenträger in 22 Meter Höhe über Grund, anbringen zu dürfen.
Zwischenzeitlich kam es bei unserer Relaisfunkstelle, nach fast 20 jähriger und nahezu störungsfreier Betriebszeit, immer wieder zu Ausfällen. Zuweilen gab es auch erhebliche Störungen durch eine Daten-Funkeinrichtung aus dem Neckarsulmer Raum die knapp unterhalb unseres 70cm Bandes betrieben wurde. Anlässlich einer der letzten Instandsetzungen am alten Relais, wurde von Werner Reiner DK3SR, wegen den lästigen „Auftastern“, dort noch eine Rufton-Unterdrückung eingebaut.
Nach einer Abstimmung in der OV-Versammlung wurde dann doch der Beschluss gefasst, ein Ersatzgerät für unser betagtes Relais anzuschaffen.

1997 konnte das neue Relais nach einjähriger Bauzeit durch Werner Reiner DK3SR in Betrieb genommen werden. Es besteht aus 2x Bosch KF451, getrennte Sende und Empfangsteile, verbunden über eine Kathrein Antennenweiche, versehen mit neuer -Mikroprozessor-Steuerungstechnik und Auswertungselektronik.
-Ausgangsleistung nach der Weiche 10 Watt
-im Empfangsteil für 70cm, GAS–Vorverstärker, sowie ein 3-kreisiges Zusatzbandfilter für 70 cm
-Empfangsteile für 23cm und 2 Meter
-Eine zweite Antennenweiche für die 23cm und 2 Meter Empfangszweige
-Fernsteuermöglichkeit für Kanalwechsel im 23cm und 2 Meter Bereich
-Ferneinschaltung für die Betriebsarten CTCSS, VOX und Rundspruchaufschaltung (mit  Zeitfenster).
Unsere Relaisstelle ist jetzt zusammen mit den anderen Funkstellen an der 12 Volt Notstromversorgung angeschlossen.
Ab Januar 1997 wollte die Stadt urplötzlich die Mietgebühren auf 1212 DM pro Jahr erhöhen. Diese Steigerung konnte nach harten Verhandlungen mit der Stadt, zusammen mit dem damaligen OVV, Michael Minhaar, DF3SMA, und Werner Reiner, DK3SR, auf 500 DM/Jahr abgemildert werden. Leider wurde der Vertrag mit einer Steigerungsklause versehen, sodass die Miete bis zum Jahr 2000, bereits 750 DM/Jahr betrug. Die jährliche Miete beträgt zurzeit 403,95 €/Jahr und wird jährlich um 5,12 € erhöht. Möglichkeiten zu Mieteinsparungen werden derzeit untersucht.

2005 Unsere Relaisfunkstelle DB0SS habe ich am 12.11.05 im Fernmeldeturm-Schweinsberg wieder in Versuchsbetrieb genommen. 
Nach Aufnahme des ersten Versuchsbetriebes im Juli 2005, musste dieser leider wegen einer starken Intermodulationsstörung wieder eingestellt werden.
Die Störung wurde durch vier, im gleichen Turm befindlichen Sendern, mit je 100W Output, eines Telefon- und Datenfunksystems (Bündelfunk) verursacht.
Die Sendefrequenzen dieses Systems liegen im benachbarten Frequenzbereich, 412-425 MHz, also unterhalb unserer Relaiseingabe.
Zwischenzeitlich habe ich das Empfangsteil (Eingangs- und Mischstufe) unseres Repeaters von Bi-Polar-Transistoren auf GAS-FET umgebaut, sowie das bislang im Empfangszweig nach der Relaisweiche eingebaute Vorfilter, durch ein Filter mit noch größerer Sperrtiefe nachgerüstet.
Nach ersten Betriebserfahrungen sind die genannten Störungen bislang ausgeblieben.
Wie verschiedene Empfangsberichte bestätigen, hat sich das Einzugsgebiet unserer Relaisfunkstelle jetzt ganz wesentlich erweitert.
Die Antenne befindet sich jetzt auf 422m über NN., also 89m höher gegenüber dem Wartberg, mit 333m über NN. 
Außerdem ist es vom jetzigen Standort möglich, den Württemberg-Rundspruch direkt von der Eingabefrequenz der Relaisfunkstelle Göppingen zu übernehmen. 

Altes Relais
Wartberg Funkraum
Wartberg Mast
Das neue Relais
Die neue Antenne