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Einkreiser, die "Zweite"
KW-Empfänger für das 40m und 80m Band
So, hier nun wie versprochen der zweite Teil unseres Projektes. Wie Ihr auf dem Bild schon erkennen könnt, diesmal nicht in Reißnageltechnik, sondern auf einer Lochstreifenplatine. Diese Art von Aufbau ist bei einfachen HF-Anwendungen noch geeignet. Das Ganze haben wir dann auf einem kleinen Chassis platziert.
Den Frequenzwechsel erreichen wir durch Austausch der Spulen. Der Abgleich selbst erfolgt wie beim MW-Empfänger in Abhängigkeit von Abstimm- und Rückkopplungspotentiometer. Es erfordert ein wenig Übung und etwas Geduld.
Schon funktioniert Deine „Brücke zur Welt“.
Einkreiser
Kommt "Radio-Basteln" wieder in Mode?
Wenn man die einschlägigen Fachzeitschriften liest, könnte man zu diesem Schluss kommen. Die einen veröffentlichen Baupläne für einen 2m-Empfänger. Andere wieder beschäftigen sich mit dem Bau der ersten Amateursender – transistororientiert.
Der Reiz des Selbstbaus ist das Geheimnis, das den Funkamateur immer wieder zu neuen Experimenten anhält. So ist es nicht verwunderlich, dass auch wir bei P30 uns über kurz oder lang neuen Projekten widmen.
Kürzlich stellte uns Horst DJ6KO an einem OV-Abend voller Stolz seine neueste Errungenschaft vor. Ein unscheinbares Etwas auf einem Holzbrett. Wenige elektronische Bauteile, ein paar Knöpfe und Schalter und eine alles überragende Scala.
Ich schließe also einen Antennendraht an, setze den Kopfhörer auf, „power on“ und schon war ich auf dem 80m Band auf Empfang.
Das war die Geburtsstunde unserer Radio-AG – Einkreiser.
Nach kurzer Beratung hatten wir uns entschlossen, das Projekt in zwei Teilen anzugehen. In Teil I sollte ein MW-Empfänger und dann in Teil II ein KW-Empfänger mit Steckspulen für 20m, 40m und 80m gebaut werden.
Die Arbeitsabläufe zu Teil I, Nachbau des MW-Empfängers sind in folgende Blöcke aufgeteilt:
- Allgem. Beschreibung
- Blockschaltbild
- Schaltplan
- Holzbrettverdrahtungsplan und Schablone
- Bauteilliste
Der zweite Teil mit den Arbeitsabläufen wird nachgereicht, sobald wir alles aufgebaut haben und die Schaltung sicher arbeitet.
Software Defined Radio (SDR)
Altes Medium in neuem Kleid
Der Wandel von Analog zu Digital bei unseren HF-Transceivern vollzog sich langsamer als bei anderen Geräten. Der Schwerpunkt der Entwicklungen richtete sich eine Zeit lang fast ausschließlich auf Computersysteme. Nachdem in allen Haushalten aber ein PC mit genügend Rechenleistung und Soundkarte zur Verfügung stand, haben Funkamateure, aber auch die Industrie, das neue "Spielfeld SDR" für sich entdeckt.
So galt es Hardware in Software umzuwandeln. Man musste also die Signalverarbeitung eines TRX in einer Softwareplattform abbilden. Fast gleichzeitig dazu änderte sich auch die Montagetechnik in der Bauelemente-Industrie. Die SMD-Technik hielt Einzug. Für uns Funkamateure und die Hobbyelektroniker wurde das Ganze dadurch nicht einfacher.
Die Frage nach der entsprechenden Software stellte sich im gleichen Augenblick. Aber auch hier ist in der Zwischenzeit durch die Amateurfunkgemeinde eine Vielfalt an Software geschaffen worden, die ständig fortgeschrieben wird. Die Auswahl an SDR-Radios, ob Fertiggerät, Bausatz mit herkömmlichen Bauteilen oder vorbestückt in SMD-Technik ist in der Zwischenzeit sehr vielfältig. Ebenso die Software.
Unser OV-Mitglied Alexander DL5VZ vom "SDR-Virus" infiziert, hat sich damit intensiv auseinandergesetzt und für uns einen Vortrag erarbeitet. Er steht unter dem Titel: " Was muss/soll ich vor dem Kauf eines SDR-Radios beachten". Alexander stellt hier die Frage nach dem Ziel der Anschaffung und zeigt anhand seines Stationslayout die Vorgehensweise bei der Auswahl auf. Er stellt dar was der Markt bietet und gibt Hinweise auf die Quellen im World Wide Web. Anschließend vergleicht er die Systeme und beschreibt seine Erfahrungen und mögliche Probleme.
Wenn Dein Interesse jetzt geweckt ist und Du mehr wissen willst, findest Du rechts den Download.



