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Der ARDF Referent des Distriktes Nordrhein
letzte Oliebollenjagd - 2009 Deutsche Meisterschaft - 2008
ARDF macht einfach Spass
Schon vor Jahren legte ich mir einen 80m Peilempfänger von Greif zu und baute mir kleine Sender. Später kamen noch einige Empfänger nach einer Anleitung von DL2VFR dazu.
So kam es, dass ich die erste Fuchsjagd 2000 zur JOTA mit den Pfadfindern veranstaltete, ohne jemals selbst an einer richtigen Fuchsjagd teilgenommen zu haben. Das sollte auch noch ein paar Jahre so bleiben.
Rein zufällig las ich in der CQDL davon, dass im April 2004 ein Anfängerseminar in Haltern für das Peilen auf dem 2m Band angeboten wurde. Schnell war klar. "Da musst Du hin!".
Mit meinem damals 13 jährigen Sohn und einer dicken Erkältung im Schlepptau fuhr ich dann am 2. April 04 zu diesem Wochenend-Seminar, um mir noch einen weiteren Bazillus einzufangen. War es wohl der richtige Weg, mit 40 direkt auf dem schweren 2m Band anzufangen?
Erste Zweifel kamen auch gleich am Freitag abend auf, als uns erste Grundlagen der OL-Kartenkunde und die Tücken des 2m Bandes näher gebracht wurden. Beim ersten Probepeilen am Samstag morgen stellte ich dann fest: "Das ist es".
Den ersten richtigen Wettbewerb nach dem Seminar konnten wir kaum erwarten und so kam es, dass wir in den folgenden Monaten fast an jedem Wochenende unterwegs waren und quer durch Deutschland, Holland und Belgien fuhren.
Schnell stellte sich auch ein gewisser Trainingseffekt ein und nach nur 6 Monaten gewann ich dann meinen ersten Wettbewerb und wurde 2008 Deutscher Meister im 2m Band.
Meine Liebe zu diesem Sport blieb auch nicht unbemerkt und Martin, DK9JP überredete mich 2006 mit den Worten "...Ist nicht viel Arbeit, nur 2 Distriktfuchsjagden im Jahr...", sein Amt als Distriktreferent zu übernehmen. Aber schnell war mir klar, das kann doch nicht alles sein.
Mittlerweile haben sich 2 feste OV Veranstaltungen im Jahr etabliert. Der Osterwettbewerb, bei dem auch mal etwas Spass im Vordergrund steht und der Nachtpokal im Herbst, der zwar auch sehr viel Spass macht, aber der von seinen Ansprüchen eher weniger mit Spass zu tun hat, da hier wirkliches Können gefragt ist.
Hin und wieder kommen noch weitere Veranstaltungen dazu, wie z.B. Vorbereitungswettbewerbe zu internationalen Wettkämpfen.
Mittlerweile bin ich auch dafür bekannt, dass es bei mir nicht immer einfach ist.
Aber das ist kein Grund für Anfänger, vor meinen Veranstaltungen zurück zu schrecken. Oft lege ich die Bahnen so, dass auch für Anfänger eine kleine Runde dabei ist und die Profis hart zu kämpfen haben.
Um den Anreiz noch weiter zu erhöhen, an unseren Veranstaltungen teilzunehmen, habe ich mich im Frühjahr 2010 mit dem Referenten unseres Nachbardistriktes - Ruhrgebiet zusammengesetz und die Ausschreibung für einen jährlichen Aktivitätspokal ausgearbeitet.
Bei dem man durch die Teilnahme an Wettbewerben in unseren Distrikten Punkte sammeln kann.
Wie sich Ende 2010, nach Ablauf der ersten Pokal-Saison zeigte, stehen auch für nicht so gute Teilnehmer die Chancen recht hoch, durch reine Aktivität eine dieser mittlerweile begeehrten Trophäen zu gewinnen.


