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Der Mittag, Berg bei Immenstadt und 70cm-Relais für's Oberallgäu
Relaiskennung DB0ZD, Sendefrequenz 439,000 MHz, Eingabefrequenz 431,400 MHz, Rufton zum Öffnen 1750 Hz, Locator: JN57CN. Auf dem Mittag neben Immenstadt ist auf einem Funkmasten die Antenne für das Relais unseres Ortsverbandes montiert. Auf dem Masten befinden sich auch Antennen des Roten Kreuzes und der Bergwacht. Durch die günstige Position reicht der Empfang deutlich über das Oberallgäu hinaus weit ins Unterland .
Im 1.Halbjahr 2007 war unser Relais etwas "taub", manchmal konnte es nur mit größerer Leistung geöffnet werden. Am 07.Oktober 2007 wurde dann ein Behelfsrelais eingebaut (=> Link) , das aber aufgrund seiner relativ hohen Leistungsaufnahme keine Dauerlösung sein sollte.
Am 02. September 2008 war es dann soweit, an einem schönen Spätsommertag machten sich 4 OMs mit einem optimierten Relais auf den Weg zum Mittag bei Immenstadt. Durch die Leistungsaufnahme mit ca. 20 Watt im Standby- und ca. 90 Watt im Sendebetrieb wurde es jetzt auch möglich, eine Akkupufferung für ca. 24 Stunden zu gewährleisten und damit eine Notfunkbereitschaft zu ermöglichen. Allerdings mussten die schweren Blei-Akkus erst einmal auf den Mittag kommen. Hier half ein befreundeter Helikopterpilot, der auf dem Rückweg von einem Einsatz "mal schnell" die Akkus vom Tal auf den Berg geflogen hat
Jetzt ist Tango12 auch sendebereit, wenn im Allgäu der Strom ausfällt
Zum Thema "Notfunk": Die Notwendigkeit wird oft herunter geredet, glaubt man sich doch mit dem GSM-Netz, Überall-Handyempfang und den BOS-Funknetzen genug abgesichert. Die Realität zeigt jedoch, dass es bei großflächigen Katastophen, wie z.B. Hochwasser, sehr schnell zu Kommunikationsproblemen kommen kann. Hier bietet der Amateurfunk eine zusätzliche Kommunikationssäule. Mit der entsprechenden neuen Ausrüstung des Relais wollten wir dieser Verpflichtung nachkommen.
V.l. Georg, DJ4IM und Helmut , DL9ERI (OE9ERI)
vor dem Schaltschrank mit dem verbesserten Relais.
Links in der Mitte Oliver, DB1MSO






