1951 | OM Freimut Klein beginnt nach seinem Studium am 3. 9. 1951 seine Arbeit und seine Amateurfunktätigkeit im Funkwerk Dabendorf. |
1952 | Über die GST-Potsdam ergaben sich dann Kontakte zu den funkinteressierten Amateuren von Hohen Neuendorf, die ein Arbeits- und Erfinderkollektiv "Alexander Popow" gegründet hatten. Es wurden fast monatliche Treffen bzw. Arbeitstagungen und Schulungslehrgänge abgehalten. So war die Voraussetzung für Lizenzprüfungen und der Bau von Amateurfunkstationen geschaffen worden. Die Aktivisten waren OM K-H.Ziegler(DM2ACD,Y21CD,DL2RXC), OM Siebert, D.Giese (DM2AHD,Y21HD,DL2RVD) und H.Greiser (DM2AFD, Y21BD,DL1RMS) |
1953 | Am 17.Februar erscheint die erste Verordnung über den Amateurfunk in der DDR. Im Funkwerk Dabendorf wurde ein Funk-Interessekreis gewonnen und Räumlichkeiten eingerichtet. Diese wurden mit ausgesonderten bzw. alten Geräten vom Funkwerk Dabendorf und vom Funkwerk Köpenick ausgerüstet, einschließlich einer Antenne. Damit war die Voraussetzung für eine aktive Mitarbeit beim Aufbau einer Klubstation im Funkwerk Dabendorf geschaffen. OM Freimut erhielt am 21.12.1953 das DM-Diplom DM0031/D. |
1954 | Die erste Amateurfunk-Genehmigung EB Nr. 51 für 20 Watt Endstufe vom 23.3.1954 für DM2AED (Freimut) war die Basis zur Gründung der Klubstation. Mit Schreiben vom 23.7.1954 bestätigte die Bezirkspostdirektion Potsdam die Genehmigungsurkunde Nr. 51A der Klasse 1 für eine Endstufenleistung von 100 W. Der Genehmigungsantrag der Klubstation DM3KDD Funkwerk Dabendorf folgte für DM2AED am 11.10.1954. |
1955 | Damit konnten die Arbeiten an der Klubstation erweitert werden. Vor allem OM Rudi Nerger SWL DM0360/D brachte sich sehr aktiv ein. Er besuchte einen Amateurfunk-Lehrgang in Opin bei Halle im Februar und März 1955. Rudi wurde als 1. Mitbenutzer für DM3KDD mit Schreiben vom 2.5.1955 und der Genehmigungs- urkunde M Nr. 38 vom 12.10.1955 bestätigt. Eine besondere Aktivität war, er unterrichtete interessierte Lehrlinge z.B. im Morsen. Es erfolgte der Bau eines eigen- ständigen TX mit 4 Stufen. Die Endstufe wurde mit RL12P35 und später mit LS50 aufgebaut. Für den Empfang war ein AWE vorhanden und die Antenne wurde neu gestaltet. |
1956 | Am weiteren Ausbau der Station war besonders ein Lehrling aus Rostock, Günter Rühr mit SWL-Nr. DM0303/A (DM2AND,DL7IM,OH2KT) mit beteiligt. Er bekam die 2. Mitbenutzer-Lizenz für DM3KDD. Weitere aktive OM waren Willi Sabrowski (DM2BCD,Y22CD) und Willi Eckert (DM2BYD,DM3YDD,DL1RYD). Wie bereits erwähnt wurden viele regelmäßige Amateurtreffen, Lehrgänge, Aus- bildungen und sogar ein Havel-Hochwasser-Einsatz ind Strodehne mit Funk der OM vom Funkwerk Dabendorf, Potsdam und Hohen Neuendorf durchgeführt. Durch Freimut seine QRL-Tätigkeit und viele Reisen in verschiedene Länder mußte er seine Amateurfunktätigkeit stellenweise etwas einschränken, aber die Basis der Klubstation für die Weiterentwicklung hatte Bestand. |
1992/ 2002 | Freimut erhiehlt in Anerkennung seiner 40-jährigen Funkamateurtätigkeit als Y21ED vom DARC die Ehrennadel am 2.1.1992 und die Ehrennadel für 50-jährige Funk- amateurtätigkeit am 2.1.2002. |
2004 | Die genannten und natürlich auch die vielen ungenannten OMs haben mit ihrem aktiven Interesse, vor allem in der Folgezeit, dafür gesorgt, dass nach 50 Jahren die Klubstation Funkwerk Dabendorf international noch immer bekannt ist. |
Die Chronik wurde dokumentiert von Freimut, DM2AED/DM3KDD/Y21ED/DL1RMU