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Deutscher Amateur-Radio-Club (DARC) e.V.
Jugend Referat
Ansprechpartner
Werner Vollmer, DF8XO
Tel: 05221 32771
E-Mail: df8xo(at)darc.de 

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Bilder aus der DARC Jugendarbeit

Elektronik und Amateurfunk ist auch etwas für Mädchen.

Einfache und praktische Bausätze für Anfänger.

So funktioniert ein Peilempfänger.

Bastelaktion bei den Pfadfindern.

Peilwettbewerb bein den Ferienspielen in OV Wiehengebirge.

Christian und Slawa kämpfen im Weihnachtswettbewerb.

Kinder bauen Röhrenradios im Rundfunkmuseum Fürth.

DARC Familienfreizeit 2010.

Castel on the air auf Burg Ludwigstein.

Jugend Zeltlager mit Funkbetrieb.

Mathias führt sein erstes Funkgespräch.

Lucas, DL1LE zeigt den Kindern aus Tschernobyl wie es funktioniert.

30 Kinder aus Tschernobyl bauen bei uns jedes Jahr einen elektronischen Bausatz.

Wie funktioniert eine Satelliten Schüssel ?

Ein Elektromotor aus 4 Bauteilen

Batterie, Kupferdraht und 2 Magnete

Henrike baut einen Fledermausdetektor

Girls Day in der DARC Geschäftsstelle in Baunatal

Isabell mit einem Elektronischen Würfel

DARC Kinder- und Jugendfreizeit auf der Burg Ludwigstein.

Der Termin für die DARC Kinder-, Jugend, und Familienfreizeit 2013 auf der  Burg Ludwigstein in der Nähe von Kassel steht fest, 20. 21. 22. September. Folgenden Aktivitäten sind geplant:

- Ausbildungsfunkverkehr an DK0AJW mit DN1AJW
- Funkstationenen für  UKW und Kurzwelle
- Basteln von elektronischen Bausätzen
- Lagerfeuer
- Stockbrot
- Nachtwanderung
- Geocaching
- Besuch der ehemaligen Grenzbefestigungen der DDR an der Grenze zu Thüringen
- Schwimmen im Hallenbad der Burg

Anreise am Freitag ab 15 Uhr, Abreise am Sonntag gegen 13 Uhr.
Kosten für Vollpension
- Jugendliche 79 Euro
- Erwachsene 95 Euro

Weitere Infos und Anmeldungen bei Werner Vollmer,
DF8XO@darc.de
Tel. 05221 32771
www.burgludwigstein.de
www.darc.de/jugend


Werner Vollmer, DF8XO

Kids Day am 15 Juni, Frequenzen neu geregelt.

 

Damit die internationalen Verbindungen am Kids Day besser funktionieren, hat Lisa, PA2LS eine Information zu den empfohlenen Frequenzen veröffentlicht.

Dear Youth Coordinators,
Saturday 15th of June will be the next Kids' Day. 

There are adjustements in the suggested frequencies for IARU R1. These frequencies fit better in IARU R1 HF bandplan, for Novice and Full licenses. ARRL will also announce the IARU R1's changes in the suggested frequencies. Only 40m and 80m are changed to suit with ARRL frequencies.

10 Meters: 28.350 to 28.400 MHz
15 Meters: 21.360 to 21.400 MHz
20 Meters: 14.270 to 14.300 MHz
40 Meters: 7.080 to 7.120 MHz
80 Meters:
 3.650 to 3.750 MHz 

Please when announcing frequencies on your members societies website, magazine etc. use the frequencies above to have the most kids on these frequencies.
Thanks for spreading the word!

73, Lisa, PA2LS

Youth Coordinator IARU R1

 

 

14. Europatag der Schulstationen


Am Sonntag, den 5. Mai, fand der 14. Europatag der Schulstationen statt. Hierbei sollen Ausbildungs- und Schulstationen untereinander in Kontakt kommen, sich kennen lernen und Grüße und Ideen austauschen.

Die Aktivitäten sollen dazu beitragen, dass interessierte Kinder und junge Leute Spaß am Amateurfunk finden, indem sie von ihren Schulstationen aus unter Benutzung eines Ausbildungsrufzeichens am weltweiten Funkbetrieb der Funkamateure teilnehmen. Oft werden Anfänger dadurch eingeschüchtert, dass sie nicht wissen, was sie zu dem Fremden, dessen Stimme sie aus dem Lautsprecher hören, sagen sollen. Die Mitglieder der Amateurfunk AG der Werner-von-Siemens Gesamtschule Königsborn mit der Schulstation DL0GEK haben diese Ängste nicht mehr. Freiwillig waren 10 Schüler und die zwei Betreuer der AG, Andreas Sürig, DK1SA, und Martin Köhler, DL1DCT, anwesend.

Die Station war schnell aufgebaut und die ersten Signale wurden aufgenommen. Nach einigem Suchen auf dem 40m – Band konnte die erste Verbindung getätigt werden. Es war eine kleine Gruppe von Funkamateuren die mit einfachsten Gerätschaften und Behelfsantennen im Sauerland auf einem Berg funkten. Weiter ging es dann mit Verbindungen nach Italien und Rumänien und anderen europäischen Stationen. Die Schüler gerieten in ein wahres Jagdfieber und freuten sich über jeden Kontakt der auch Punkte für diesen kleinen Wettbewerb bedeuteten.

Später besuchte uns noch ein Funkfreund, Norbert, DG9YBN, der miterleben konnte mit wie viel Spaß die jungen Funker bei der Sache waren. Eine weitere Funkaktion wird es in diesem Jahr noch geben.

 

DARC AJW Förderpreis 2013

Das DARC-Referat „Jugendarbeit“ lädt alle aktive Ortsverbände bei dem diesjährigen Jugend-Förderpreis 2013 mitzumachen.

Mit diesem Förderpreis sollen besondere Leistungen, Konzepte und Ideen im Bereich der Jugendarbeit im Deutschen Amateur Radio Club  honoriert werden. In diesem Jahr wird der Preis zum größten Teil vom Distrikt P Württemberg gesponsert.
Folgende Kriterien können von der Jury bewertet werden:

- Kinderprojekte in der Altersgruppe bis 14 Jahre
- Jugendprojekte in der Altersgruppe 15-27 Jahre
- Nachhaltige Jugendaktivitäten
- Öffentlichkeitsarbeit im Bereich Jugend und Aus- und Weiterbildung
- Finanzierungskonzepte für Projekte
- Neugewinnung von Mitgliedern      
- Herausragende Ideen für die Jugendarbeit
- sozial, gesellschaftlich, kultureller Beitrag
- Zusammenarbeit mit anderen Verbänden oder Einrichtungen
Die im Bereich Jugend aktiven Gruppen können sich ab sofort für den AJW Förderpreis bewerben oder vorgeschlagen werden. Für die Bewerbung oder den Vorschlag  ist eine Beschreibung der Arbeit einzureichen (max. 4 Seiten).  Bilder und Zeitungsausschnitte sind erwünscht.

Für den Preis stehen im Jahr 2013  insgesamt 750 Euro zur Verfügung.
Das ausgeschriebene Preisgeld wird auf drei Preisträger zu gleichen Teilen aufgeteilt. Das Geld soll von den Preisträgern zur Unterstützung von satzungsgemäßen Aufgaben des DARC im Rahmen der Jugendarbeit genutzt werden.
Bitte die Bewerbung an die DARC Geschäftstelle in Baunatal senden.

Deutsches Amateurfunkzentrum
Lindenallee 4
34225 Baunatal
Jugend Referat
Stichwort DARC „DARC AJW Förderpreis 2013“

Oder per Email an darc@darc.de .
Einsendeschluss ist der 10. Juni 2013.
Die Preisträger werden auf  der HAM Radio 2013 bekannt gegeben.

DARC Referat Jugendarbeit


Basteltag bei dem OV-B41

Samstagnachmittag 27.April 13:00Uhr: ein weiterer Bastelnachmittag im Ortsverband B41 Eichstätt beginnt mit  zehn Jugendlichen.

Sie sollen eine LED-Ampel nach Reißnageltechnik auf einem Holzbrettchen aufbauen;  dazu benötigen sie Transistoren, Kondensatoren, Widerstände, Leuchtdioden, Drähte und eine Batterie.

Ronald, DB6UV, erklärt zu Beginn die einzelnen Bauteile mit Beispielen und lässt die Kids dann Stück für Stück die Bauelemente auflöten.

Die Kids bastelten und löteten, daß es im wahrsten Sinne rauchte.

Nach dem ein kleiner Teil aufgebaut war, hat Ronald mit den Kindern eine erste Funktionskontrolle durchgeführt, um Ihnen die Funktion des Transistors nochmal nahe zu bringen.

Um ca. 16:00 Uhr hatten alle ein funktionsfähiges Leuchtdioden-Modell, das wie eine Ampel  Rot,  Gelb und Grün nacheinander leuchten ließ.

Alle jungen Elektroniker waren begeistert und auch die Betreuer vom OV B41- Günter, DL3MSG;  Willi, DF1NP;  Roland, DO1ROL  und der Referent Ronald, DB6UV.

 

Roland, DO1ROL

 

23.03.2013

Jugendarbeit des Monats März 2013

Funken für Kids im Museum 6

Funken für Kids im Museum fand am 17.3.2013  zum sechsten mal statt. Sinn und Zweck der Veranstaltung ist Nachwuchsgewinnung und Öffentlichsarbeit. Mitmachen können alle Amateurfunkstellen in Museen oder welche die dort für diesen Zweck errichtet wurden.
Dieses Jahr beteiligten sich an der Aktion die Museen:
- Der Funkerberg in Königs Wusterhausen
- Die Archenhold-Sternwarte
- Das Heimatmuseum in Berlin Reinickendorf
- Das Gartenzwergmuseum in Gräfenroda
- Das Besucherbergwerkes "Schwarze Crux" 
- Und das Rundfunkmuseum der Stadt Fürth.

Für Groß und Klein gab es die Möglichkeit, Funkbetrieb auf UKW und KW auszuprobieren. Von unserer Bastelecke machten wir eine Amateurfunk Fernseh Übertragung. In unserer Bastelecke konnte unsere Gäste einen Bauteiletester auf Reißnagelbasis bauen. Die funktionsfähige Schaltung konnten unsere kleinen Gäste dann mit nach Hause nehmen. Alles im allem war es eine sehr gute Aktion. Vielen Dank an alle Helfer: Ralf DL1RLG und Werner DG9NFD.

Der Museumsleitung - Frau Dr. Karin Falkenberg und Herrn Gerd Walther - danken wir besonders für die freundliche Unterstützung unserer Aktion. Weitere Infos zum Rundfunkmuseum:  http://www.rundfunkmuseum.fuerth.de Funken für Kids im Museum 7 findet 2014 voraussichtlich am 16 März statt. Weitere Infos und Bilder finden Sie unter www.dl3nbw.de.
Michael Walter DL3NBW
Jugend-Technik-Akademie Fürth

Basteltag beim Ortsverband Eichstätt B41

B41 -  Basteltag

Zum ersten Bastel-Nachmittag für Kids im neuen Jahr kamen am Samstag,02.02.2013 von 13:00 Uhr bis 17:30 Uhr Elf Jungen ins OV-Clubheim nach Wintershof. Unter der bewährten Betreuung durch Ronald - DB6UV, Willi - DF1NP, Roland - DO1ROL und Günter - DL3MSG,bastelten und löteten die angehenden Ingenieure -sicherlich zur allergrößten Freude ihrer Eltern - eine Heulboje zusammen.
Am Ende der Bastelei gegen 17:30 Uhr waren alle Schaltungen - bestehend immerhin aus vier Transistoren, einer Diode, sieben Widerständen  acht Kondensatoren einem Lautsprecher und einer Batterie sowie mehrere Drahtverbindungen mit blanken und isoliertem Draht - Fertig und funktionsfähig - das Geheule war gar groß - es hat allen wieder Spaß gemacht!

DL3MSG / DO1ROL

Funkamateure für "Leo to space" empfangsbereit. Mini Empfänger horcht in den Weltraum.

Der Bildschirm des Empfängers mit SDR#.
Hier kann die Empfindlichkeit eingestellt werden.
Der DAB+ SDR Amateurfunk Empfänger Stick
Logilink VG0002A

UKW Empfänger können teuer sein, es gibt aber auch Alternativen. Mit einem kleinen USB DAB+ USB Stick lässt sich mit wenigen Handgriffen und einer einfachen Software Installation ein komfortabler UKW Empfänger realisieren. Einen DAB+ USB Stick gibt es schon ab 17€ im Elektronik Versandhandel. Schon mit der mitgelieferten Mini Antenne sind dann die nächsten Amaterufunkrelais und die Ortsfrequenzen auf 2m oder 70cm zu empfangen. Der Empfänger des DAB+ Stick überdeckt die Amateurfunkbereiche 2m und 70cm, sowie den UKW Rundfunkbereich.

Der Empfänger kann mit einer kleinen Richtantenne (Yagi) zur Beobachtung von Amateurfunksatelliten genutzt werden.

Eine fast vollkommen automatische Installationsroutine findet sich unter:

http://sdrsharp.com/

sdrsharp.com/downloads/sdr-install.zip

Bei der Installation des notwendigen Treibers mit dem Programm Zadig kann es zu einer Fehlermeldung des Virenscanners kommen. Dies ist aber offensichtlich eine Fehlmeldung. Bei der Installation muss der Virenscanner kurzzeitig abgeschaltet werden.

Mit dem SDR Programm SDR# (SDR Sharp) können die gängigen Modulationsarten FM, WFM, USB, LSB sowie CW demoduliert werden.

Ich habe mit dem NOXON DAB+ Stick (ca.17€) gute Empfangsergebnisse erzielt. Auch der LogiLink VG0002A (ca. 12€) funktioniert auf Anhieb. 

Die Empfindlichkeit des Empfängers kann im Menü Konfiguration eingestellt werden. Das Programm bietet die Möglichkeit Frequenzen abzuspeichern und gezielt aufzurufen.

Ein schönes Einsteigerprojekt für Jugendgruppen oder Amateurfunklehrgänge sowie für die Beobachtung von Satelliten im Amteurfunk Satellitenbereich auf den Bändern 70cm oder 2m.

Werner Vollmer, DF8XO

 

02.02.2013

Jugendliche bauen Schnüffelstift für elektromagnetische Felder

Auf der HAM Radio haben wir sie gefunden, die Schnüffelstifte für elektromagnetische Felder. Teuer waren sie auch nicht, für 3 Euro konnten wir sie von den niederländischen Pfadfinder Funkamateuren erwerben. Nun war es endlich so weit, 10 Jugendliche hatten sich zu der Bastelaktion des DARC Ortsverbandes Bielefeld N01 eingefunden um die Stifte zusammen zu löten. Mit viel Disziplin wurde Bauteil für Bauteil eingelötet und nach 2 Stunden war der erste Stift betriebsbereit. Jetzt konnten die Jugendlichen sich auf die Suche nach elektromagnetischen Feldern machen. Alles wurde eingehend untersuche. Man glaubt gar nicht, wo hinter sich überall brummende Felder verbergen.
Ein toller Spaß für 3 Euro.

Den Bausatz gibt es hier  LINK

Werner Vollmer, DF8XO

02.01.2013

Leo to Space, WDR Wissenschaftssendung startet eigenen AFU Satelliten

Erster Test des Mini Satelliten auf einem Berg in den USA die Signal sind in 40 km Entfernung gut hörbar. Quelle WDR5.

Die Wissenschaftssendung Leonardo des WDR (WDR5) beteiligt sich an einem Projekt mit sehr kleinen Satelliten, die im Amateurfunkbereich auf 437 MHz hörbar sein werden.

Der Satellit "Leo" wird kaum größer als eine Schachtel Streichhölzer sein und 244 Euro und 24 Cent kosten. Die Vorbereitungen für den Start sollen innerhalb eines Jahres abgeschossen sein, er wird nach seinem Start in den Weltraum das Signal W-D-R-5 ins All funken.

Die Amerikaner Zac Manchester und Mason Peck sind die Initiatoren des Projekts. 2011 haben sie sich entschieden ihr Projekt auf kickstarter.org einer breiteren Öffentlichkeit vorzustellen. Die Resonanz war gut. Innerhalb von zwei Monaten kamen 24.400 Euro zusammen, inzwischen sind es 61.000 Euro. Sprite, so nennt Zac Manchester seine Kleinst-Satelliten besteht aus einem Microprozessor, einer Solarzelle, einem kleinen Chip und einem Sender. Zu den privaten Geldgebern, die einen Sprite erwarben, zählt auch der Radiosender WDR 5.

Der erste Start der kleinen Satelliten könnte schon im September 2013 erfolgen.

Der Empfang der Kleinstsatelliten könnte ein interessantes Projekt für Schulen und DARC Jugendgruppen sein. Mit preisgünstigen SDR Empfängern wie z.B. FunCube und einfachen Yagi Antennen werden die Satelliten gut hörbar und die ausgesendeten Signale dekodierbar sein.

Weitere Infos auf WDR5 leotospace

Ein Bericht über den Satelliten kann in den nächsten Tagen noch als Podcast abgerufen werden. Link

 Werner Vollmer, DF8XO

08.01.2013

Nur Schminke und Pferde im Kopf? DARC Jugendarbeit liegt voll im Trend.

http://www.nordbayern.de/region/fuerth/nur-schminke-und-pferde-im-kopf-1.2612904

DARC Jugendarbeit als richtungweisendes Beispiel für interessante Jugendarbeit auch für Mädchen.

Link zum Bericht

27.01.2013

Lego Roboter des Distriktes N bereitet große Freude

Seit einiger Zeit wohnt der Lego Roboter des DARC Distriktes N in einem Schrank der Jugendgruppe des Ortsverbandes N73, Holter Wald. Aber die Kinder haben ihn schnell entdeckt.

Die Vorfreude war besonders bei den "Kleinen" sehr groß auf den Roboter. So groß, dass sie die Einführung in die Programmnutzung auch über sich haben ergehen lassen und sogar mehr als eine halbe Stunde ruhig saßen. Sie durften zuerst experimentieren und bauen, was ihnen einfiel. Schnell gab es eine Absprache unter den vier Anwesenden: Einer sagt an, zweie suchen das passende Bauteil der vierte baut zusammen. Und damit das nicht einseitig wird, rotiert die Aufgabenverteilung.
In einer halben Stunde hat man so einen Roboter nach Anleitung fertig gebaut. Und dann, das Programmieren: Das legoartige Stecksystem der Funktionsblöcke erlernt sich einfach und der Roboter bewegte sich, spielte eine Melodie und fiel fast vom Tisch. Fast!
Da mussten Sensoren ran. Und wieder eine Stunde zuhören und ausprobieren, wie denn diese funktionieren und zu nutzen sind. Aber dann fährt der Roboter auch selbstgeklebte Strecken ab.
Das hat dann auch die "Großen" schnell überzeugt. Sogar unsere Bufdine (Bundesfreiwilligendienstleistende) stellte staunend fest, dass sowas Spaß macht.
Der Clou: Auf dem Weihnachtsmarkt wurde live vor den Zuschauern ein ums andere Programm geschrieben und dabei erklärt.

Link zur Funkerwerkstatt

25.01.2013

Kids Day – eine neue Erfahrung

Jürgen Heitmann, DK5LQ und Frank Pierel, DJ1LF

 

Bisher lief der Kids Day im OV Eckernförde unter „ferner liefen“. Wir hatten einfach keine Mitglieder mit Kindern im entsprechenden Alter, um diesem Event größere Beachtung zu schenken. Das hat sich geändert, seit Frank, DJ1LF, zu uns gestoßen ist. Er ist Vater zweier Söhne im Alter von 7 und 9 Jahren. Nach der Veröffentlichung des OV-Jahreskalenders fiel ihm der 6. Januar mit dem Termin-Eintrag „Kids-Day“ auf. Er machte sich auf mehreren Wegen über die Bedeutung und den Sinn dieses Events schlau und stieß bei seinen Recherchen u.a. auf ein Video* bei Youtube, das die Aktivitäten von OE1KIDS aus dem Wiener Technik-Museum zeigte und ihn zusätzlich motivierte.

Nun muss man zur Afu-Situation bei Frank erklären, dass er nach 20 Jahren Amateurfunk-Tiefschlaf wieder aktiv geworden ist, aber noch nicht über eine eigene Station verfügt. In den vergangenen Monaten hat er häufiger mein Equipment genutzt, um sich wieder langsam dem Hobby zu nähern und sich mit den veränderten Gegebenheiten vertraut zu machen. Dabei ist mit den ersten Erfolgen auch der Spaß und der Ehrgeiz zurück.

Was lag nun näher, als den Kids Day dazu zu nutzen, seinem Nachwuchs zu zeigen, was der Vater eigentlich immer macht, wenn er Stunden bei uns an der Station verbringt. Wir verabredeten einen nachmittäglichen Zeitpunkt am 6. Januar. Die Voraussetzungen waren denkbar gut, da ich auch über ein Ausbildungsrufzeichen verfüge und so nicht nur über die Schulter geguckt werden konnte, sondern auch selber zum Mikrofon gegriffen werden durfte. Im Vorwege hatte ich Frank gebeten, mit seinen Söhnen das Buchstabier-Alphabet zu üben.

Zum vereinbarten Zeitpunkt erschienen Vater und Söhne und richteten sich an der Station DN5LQ ein. Das Buchstabieren von Rufzeichen und Namen kam den beiden Jungs flott von den Lippen, die Spannung wuchs, das 40m-Band war offen.

Und ab hier kommt der Vater zu Wort:

Gespannt betraten meine Jungs Jürgens Shack. Nach einer kurzen Vorstellung der Geräte ging's los. Die Kinder hofften vor allem auf ein QSO mit anderen Kindern und so machten wir uns auf die Suche. Die Anruffrequenzen des Kids Day waren uns bekannt und als erstes hofften wir OE1KIDS auf 20m zu treffen, deshalb drehten wir die Antenne nach Süden. Leider war von OE1KIDS nichts zu hören. Auch sonst waren im Band keine Kinder zu hören. So fingen wir an, selber CQ zu rufen. Wir taten dies natürlich auf Deutsch, denn Englisch können die Kinder ja noch nicht (CQ Kids Day, hier ist DN5LQ).

Wir bekamen sofort Antwort aus Griechenland, aber leider auf Englisch. Während ich mich freute, es war meine erste griechische Station, machten die Kinder lange Gesichter: Kein Kind mit dem sie sprechen konnten! Da von OE1KIDS immer noch nichts zu hören war, wechselte ich lieber auf das 40m Band und rief erneut.

Wir erhielten sofort Antwort aus DL. Leider hatte der OM aber trotz meines Hinweises in der Begrüßung nicht realisiert, daß zwei Kinder mit ihm sprechen wollten und er machte einen 10 Minuten langen "Die-Welt-ist-blöd"-Durchgang. Die Stimmung der Kinder sank weiter. Da sie aber noch nicht wirklich nörgelten, konnten wir weitermachen. "Jetzt bloß nicht aufgeben" dachte ich mir.

Und dann hatten wir auf einmal Glück: Wir bekamen Kontakt zu Friedhelm, DF6OE, der die Kinder auf Band sehr herzlich in Empfang nahm. Die Kinder strahlten und mein 9 Jähriger traute sich jetzt auch erstmalig ans Mikrofon. Gekonnt stellte er sich vor, buchstabierte seinen Namen im ITU Alphabet, erzählte vom Wetter und freute sich über die Zusage einer QSL-Karte. Auch bei den beiden nächsten QSOs traute er sich - das Eis war gebrochen.

Und so haben wir es dann noch geschafft, das Ganze zu einem guten Abschluß zu bringen - man darf eben nur nicht zu früh aufgeben!!

Die Kinder wollen beim nächsten Kids Day auf jeden Fall wieder dabei sein. Dank einer Einladung von Jürgen wissen wir auch schon wie und wo. Nur, wie ich die Chancen für das so sehnlich gewünschte QSO zwischen Kindern erhöhen kann, ist mir noch nicht ganz klar...

*: Links:

OE1KIDS aus dem Wiener Funkhaus:
www.hamradio.at/index.php

Kid´s Day Jänner 2012 mit OE1KIDS - Technisches Museum Wien:
www.youtube.com/watch

Kid´s Day 02.01.2011 mit OE1KIDS - Technisches Museum Wien:
www.youtube.com/watch

Kid´s Day 06.01.2013 mit OE1KIDS - Funkhaus Wien:
www.youtube.com/watch

 

25.01.2013

Jugend Bastelaktion im Ortsverband S01 Saxonia

Herzlichen Dank an alle Beteiligten, die am vergangenen Freitag bei der Lötaktion zum "Tag der offenen Tür" im MAN-Gymnasium mitgeholfen haben. Die Aktion lief überaus erfolgreich und die Helfer DL2DQN, DL1DSN, DO3JON und DO2JBD hatten alle Hände voll zu tun, um mehr als 20 Kindern zu einem kleinen funktionierenden Elektronikobjekt (Blinkweihnachtsbaum, Zufallsblinker oder Blinkdreieck) zu verhelfen.
Ganz unerwartet gab es auch hohen Besuch: Der Rektor der TU Dresden Herr Prof. Dr.-Ing. habil. Hans Müller-Steinhagen kam gemeinsam mit dem Schulleiter Herrn Asper bei seinem Rundgang durch die Schule bei uns vorbei und konnte dabei das Wort "Amateurfunk" an der Tafel nicht übersehen...
Ein herzlicher Dank auch an den DARC-Distrikt Sachsen durch den eine finanzielle Unterstützung für diese Aktion der Öffentlichkeitsarbeit erfolgt, sowie an den AATiS e.V. für die schnelle Lieferung der Bausätze.

73 de Thomas, DL8DXW

20.01.2013

Der „Große Freiburger Ökomotor" als kreatives Bastelprojekt

Der Vorsitzendes des Freiburger Amateurfunkclubs Hans-Joachim Wolbeck (DL1GWO, 6.v.l.), der Entwickler des „Großen FÖM“, Elektroingenieur Klaus Finzer (DL1GFI, 7.v.l.) sowie der TechniClubleiter Kay Zipperle (DO4KAY, 8.v.l.) zusammen mit den Ausbildern Hans Günther Rokita (DJ9AJ, links) und Günter Bruder (DH3GAG, 2. v.l.).

TechniClub der Freiburger Funkamateure (A05) begeisterte Jugendliche der Region
Kay Zipperle (DO4KAY), TechniClubleiter bei den Freiburger Funkamateuren und der Entwickler des „Großen FÖM“, des Freiburger Ökomotors, Elektroingenieur Klaus Finzer (DL1GFI), zeigten sich am Samstag, den 19. Januar erfreut, daß sich gleich 11 Jugendliche im „Walter-Pfister-Clubheim“, dem Vereinsheim des Freiburger Ortsverbandes, auf dem Freiburger Flughafengelände zum großen Elektronikbastelnachmittag eingefunden hatten. „Täglich gehen wir mit elektronischen Geräten um, nun gab es für die jungen Leute die Chance, anhand des Baus eines Elektromotors zu verstehen, wie Elektrik und Elektronik funktioniert“, so Klaus Finzer. „Und dabei ging es nicht nur um trockene Theorie, sondern vor allem auch um die Praxis, das Zusammenbauen und Zusammenlöten der Bauteile“, ergänzt Zipperle.

Mit Spaß die Faszination an Elektrik und Elektronik erfahren

Der „Große Freiburger Ökomotor“, der „Große FÖM“, erhielt seinen Namen deswegen, weil sämtliche benötigten Teile handelsüblich sind, aus wiederverwendeten Altteilen und günstigen Angeboten bestehen. Groß deswegen, weil es zuvor schon die Anfangsentwicklung als „Kleinen FÖM“ gab. Die neue Entwicklung läßt nunmehr auch die Verwendung weiterer Module zu, so daß unter anderem auch die Bereiche der Optoelektronik oder Akustik in den kreativen Zusammenbau des Motors einfließen können. Engagiert weist Finzer drauf hin, das man die physikalisch, technischen Grundlagen so spielend lernen kann und schlussendlich ein jeder Teilnehmer seinen eigenen Motor als Erfolg mit nach Hause nehmen kann. Ansporn genug, um die moderne elektrische und elektronische Welt von heute mit Spaß an der Sache zu begreifen.

Das Projekt „Großer FÖM“ auch für Schulen denkbar

Nachdem das Angebot des „FÖM“ auch schon im Kurs zuvor so erfolgreich angenommen worden wurde, sieht Finzer in dem Projekt größeres Potential. So stellt er sich vor, daß in Zusammenarbeit mit Behindertwerkstätten die Bausätze hergestellt werden könnten und die Funkamateure auch bei Schulprojekten mit dem „Großen FÖM“ vorstellig werden. Von Letzteren, den Schulen, so Finzer, habe er schon zahlreiche Anfragen betreffs des von ihm entwickelten Bausatzes erhalten. Nicht zuletzt durch ihr Jugendangebot zeigen die Funkamateure ehrenamtliches Engagement, wie es sich die Politik immer wieder wünscht.

Weitere elektronische Bastelstunden vorgesehen

Han-Joachim Wolbeck (DL1GWO), der Vorsitzende des Freiburger Amateurfunkortsverbandes, resümierte nicht ohne Stolz, daß es die Mitglieder der Jugendgruppe der Funkamateure, organisiert im TechniClub, sind, die elektronisches Wissen professionell in Theorie und Praxis weitergeben. Weitere Aktionen sind geplant. Interessenten können sich unter http://dk0fr.de oder per e-mail bei Kay Zipperle unter techniclub(at)dk0fr.de informieren.

Horst Garbe (DK3GV), Pressewart des TechniClub Freiburg

19.01.2013

Fichtenfieldday 2013, erste Infos. 31.05-02.06.2013

Elektronik des Bauteiletesters
Gehäuse und Fertiggerät

Hallo zusammen,
ich sende euch heute die Vorabinformationen für den 9. Fichtenfieldday. Unser Zeltlager für technisch interessierte junge und jung gebliebene Leute findet auch 2013 wieder am ersten Juni-Wochenende am bewährten QTH bei Attendorn statt. Notiert euch bei Interesse bitte im Kalender den 30. Mai bis 2. Juni 2013 , sowie den Beginn der Anmeldephase: 14. April gegen 18 Uhr.
Als Lötprojekt bieten wir diesmal etwas aus der Rubrik Messtechnik. Unser "Mini-Bauteiltester" weist unter anderem folgende Features auf:

- Erkennung von NPN- und PNP-Transistoren mit Messung des Stromverstärkungsfaktors und der Basis-Emitter-Spannung
- Erkennung von N- und P-Kanal MOSFETs, JFETs, Dioden, Thyristoren und TRIACs
- Messung von Widerständen mit einer Auflösung von bis zu 0,1 Ohm, wobei der Messbereich bis über 50 MOhm reicht
- Messung von Kapazitäten im Bereich 50 pF bis 100 mF (oder kleiner mit einem bekannten C parallel)
- automatische Erkennung der Pin-Belegung der Bauteile, die Bauelemente können beliebig angeschlossen werden
- 2x16 Zeichen LCD
- Ein-Tastenbedienung mit automatischer Abschaltung
- 3 120° Kontaktflächen für die Messung von SMD-Bauteilen
- Anschlussmöglichkeit für Messleitungen
- Selbstkalibrierung
- Stromversorgung mit interner Knopfzelle oder 5 V via Mini-USB-Buchse

Die bestückte Platine ist im Teilnahmepreis inbegriffen. Das fertig gefräste Alu-Gehäuse (wie das vom FiFi-SDR, jedoch nur 16 mm statt 24 mm hoch) kostet 10 EUR extra. Optional lässt sich das Gerät mit einer USB-Ausgabe und/oder einem Li+ Laderegler nachrüsten.
Im Übrigen halten wir am Konzept des FiFi fest. Die "Revealers" Meike und Matti (DC1DMR) werden Geocaching vorbereiten, und auch ein Peilwettbewerb in Zusammenarbeit mit dem Distrikt O soll wieder statttfinden. Daneben soll natürlich auch der Funkbetrieb nicht zu kurz kommen. Für das leibliche Wohl sorgt unser bewährtes Team um Tobias (DG2DBT). Er hat den Kühlwagen schon bestellt.
Nähere Informationen sowie ein aktualisiertes FAQ findet ihr wie immer auf unserer Webseite www.ov-lennestadt.de/fifi.
Alles Gute und auf ein Wiedersehen in Attendorn!
73 de Kai-Uwe, DF3DCB

19.01.2013

Fieldweek OV Peine H20 2013

Hallo Leute, 

vom 25.07. bis 04.08. findet wieder die Fieldweek auf dem Luhberg bei Peine (JO52CI) statt.Zum 25. Mal heisst es wieder "Funken und Technikbasteln unter freiem Himmel".  Zu diesem besonderen Jubiläum werden wir uns natürlich auch ein paar besondere Extras einfallen lassen. Freuen darf man sich auf jeden Fall schon auf Fuchsjagden, Funkbetrieb auf (fast) allen Bändern, Geocachen, Lightpainting, Schwimmen im Eixer See, mehrere Filmabende und viele spontane Aktionen. Ausgerüstet mit zwei SG-20 Zelten für Küche und Technik, 2 Kühlschränken, 1.000 Liter Wassertank + Gartendusche, Dixitoilette, 5kW-Dieselgenerator und einer ausgezeichneten HAMNET-Anbindung sind wir bestens für 11 Tage (Über-)Leben in der Natur ausgerüstet.Mitmachen können alle Jugendlichen und jung gebliebenen OMs und YLs. Es gibt keine Anmeldegebühr, da Verpflegung usw. im nahegelegenen Supermarkt selbst eingekauft wird.  Anreise ist mit Auto, Wohnmobil oder Bahn möglich. Der Luhberg liegt nordwestlich von Peine, ganz in der Nähe der Gaststätte "Zum Sundern" und ist von der Autobahn A2 in 5 Minuten erreichbar.
Natürlich wird es dieses Jahr wieder ein Bastelprojekt geben, bei dem auch Tagesgäste mitmachen können.

Bilder: http://tinyurl.com/H20Fieldweek2012
Homepage und Anmeldung: http://www.fieldweek.

73 Gerrit

 

 

Bericht vom Kids Day 6. Januar 2013, Fürth

Die Jugend Technik Akademie Fürth richtete dieses Jahr wieder einen Kids Day im Rundfunkmuseum der Stadt Fürth aus.
Beginn war 10 Uhr, Ende gegen 17 Uhr. Wir konnten unseren Besuchern einiges bieten. Funkbetrieb auf 2 Meter und 70 cm und ATV auf 23 cm mit einem tragbaren Sender. Die Bilder konnten direkt in den Funkraum übertragen werden. Die Besucher durften auch Morsen üben, für die Jugendliche die Ihren Namen geben konnten, gab es zu Belohnung eine Urkunde. Unser Schwerpunkt lag diesmal auf  Bastelaktivitäten auf Reißnagelbasis. Hier hat auch der ungeübter Löter viel Spaß beim Basteln. Ferner konnten wir die Schaltungen kostenlos abgegeben, somit hatte auch jeder Teilnehmer die Möglichkeit mitzumachen. Den Kindern machte das Ganze sehr viel Spaß, es wurde gehämmert und gelötet und zum Schluss konnte Jeder sein funktionsfähiges Werk mit nach Hause nehmen. Trotz Winterferien zählten wir 26 Teilnehmer.

Vielen Dank auch an den Helfer Werner, DG9NFD . Ich möchte mich auch bei der Museumsleitung Frau Dr. Karin Falkenberg und Herrn Gerd Walther für die freundliche Unterstützung bei unserer Aktion bedanken.
Mehr Informationen über das Rundfunkmuseum finden Sie unter: (http://www.rundfunkmuseum.fuerth.de)
Weitere Bilder und Informationen finden Sie unter www.dl3nbw.de

Michael DL3NBW
Jugend Technik Akademie Fürth

04.01.2013

Brockenwanderung der Distriktsjugend Niedersachsen (H)

Die Brockenwanderung der Distriktsjugend Niedersachsen (H) wurde wegen Schlechtwetter kurzfristig auf den 28.12.2012 verlegt. Einen besseren Tag hätten wir uns nicht aussuchen können, denn wir hatten Frost, Sonnenschein, kaum Wind und strahlend blauen Himmel. Pünktlich um 09:30 Uhr starteten wir mit 10 Teilnehmern von Torfhaus aus über den Goetheweg zum Brocken.Dieses Mal waren OMs aus Peine (H20), Wolfsburg (H24) und sogar aus dem OV Lennestadt (O28) dabei. Unterwegs wurde viel fotografiert, einige Geocaches gehoben, APRS-Meldungen abgesetzt und natürlich auch Ausbildungsbetrieb über die umliegenden Relais gemacht. Leider war es auf dem Gipfel so voll, dass man beim Brockenwirt für einen Sitzplatz Schlange stehen musste. Nach dem üblichen Beweisfoto vor der Brocken-Webcam ging es dann wieder zurück nach Torfhaus, wo alle Teilnehmer müde aber unversehrt angekommen sind. Insgesamt also eine rundum gelungene Veranstaltung, die auch im Dezember 2013 wieder stattfinden wird.
73 de Gerrit, DH8GHH

23.11.2012

Lars, DL1LLL in der Antarktis beantwortet Fragen einer Schulklasse

Lars, DL1LLL
Neumayer III
Mobil in der Antaktis
Funkverbindung mit DP0GVN

Louis (13) ist Teilnehmer eines Amateurfunklehrgangs in Herford und Schüler einer 7 Klasse der Realschule Verl. Im Erdkundeunterricht hat sich seine Schulklasse mit der deutschen Forschungsstation in der Antarktis beschäftigt. Da sich zurzeit ein Funkamateur auf der Forschungsstation aufhält, kam Louis die Idee, Kontakt zur Lars, DL1LLL aufzunehmen. 

 

Hallo Lars,
hier sind die Fragen meiner Mitschüler !


1. Wie lange dauert Ihr Aufenthalt in der Neumayer-Station ?

Mein Aufenthalt dauert insgesamt ca. 14 Monate. Ich bin letztes Jahr kurz vor Weihnachten hier angekommen und werde noch bis Mitte Februar 2013 hier bleiben:


2. Warum haben Sie sich für einen Aufenthalt in der Station ?

Mich hat die beruflicher Herausforderung gereizt außerdem wollte ich ein Abenteuer erleben. Für beides ist die Antarktis bestens geeignet. Es ist ein sehr besonderer Ort an dem nicht so ohne weiteres mal kurz hin kann.


3. Sind Sie das erste Mal dort ?
Ja


4. Welchen Beruf haben Sie und was erforschen Sie in der Antarktis?

Ich bin der IT und Systemadmin. In erster Linie kümmere ich mich um alle Computer, Netzwerk, Telefon. Ebenso bin ich auch Elektroniker und helfe den Wissenschaftlern bei Reparaturen oder baue neue Sachen. Im Sommer kommt noch dazu das ich den gesamten Funkverkehr der Station, Schiffe und Flugzeuge abwickle.


5. Wie wird man Antarktis Forscher ?

Einfache als ihr denkt. Man interessiert sich für die Arbeit und Forschung und bewirbt sich auf eine Stelle bei einem Forschungsinstitut.  Und mit ein wenig Glück ist man wenige Monate später hier.


6. Wie viele Menschen leben in dieser Station ? Wie klappt das Zusammenleben ?

Im Winter (Feb-Nov) leben hier nur 9 Menschen, das so genannte Überwinterungsteam. In dieser Zeit kann hier kein Flugzeug oder Schiff landen und wir waren komplett isoliert. In den Sommermonaten sind dann bis zu 50 Techniker und Wissenschaftler hier auf der Station.


7. Gibt es in der Nähe noch andere Forschungsstation ?

Unsere nächster Nachbar ist die SANAE Station. eine Forschungsstation der Südafrikaner. Die ist ca 250km entfernt. Allerdings ist das hier in der Antarktis eine große Entfernung und es gibt keine Möglichkeit uns gegenseitig zu besuchen.


8. Arbeiten Sie während Ihres Aufenthalt jeden Tag ?
Ja, Wochenenden und Freizeit gibt es wie ihr es kennt nicht. Wenn Arbeit da ist muss die erledigt werden. Egal ob Mi. oder So.


9. Was machen Sie in Ihrer Freizeit dort ?

Jeder geht unterschiedlichen Hobbys nach. In meinem Fall ist das dass Amateurfunken


10. Ist der Antarktis-Aufenthalt nicht schrecklich dort ?
Nein überhaupt nicht. es ist ein großes Abenteuer


11. Vermissen Sie Ihre Familie und Freunde ?
Ja natürlich! besonders meine Frau und mein zu hause. Aber zum Glück dauert es nicht mehr lange und dann komme ich nach hause.


12. Wie kalt ist es zurzeit bei Ihnen ?

Zurzeit ist es sehr warm bei uns mit nur -10C. Allerdings haben wir auch tage erlebt an denen es bis zu -50C kalt war.


13. Wie empfindet man als Deutscher das Klima ,insbesondere die Kälte ?
Man gewöhnt sich sehr schnell daran. Inzwischen ist es so das wir bei -10C schon von "warm" sprechen. Außerdem hat die Sonne im Sommer hier sehr viel Kraft und es gibt Tage an denen es -10C ist aber man trotzdem die warmen Sonnenstrahlen im Gesicht fühlt.

14. Ist die Neumeyer-Station auch zurzeit der Polarnacht besetzt ?, Wenn ja , wie hält man die Dunkelheit und Einsamkeit aus ?
Ja, die Neumayer3 Station ist das ganze Jahr besetzt. In den Wintermonaten (Feb-Nov) wir die Station von dem so genannten Überwinterungsteam betrieben.
Das ist ein 9 Köpfiges Team aus Technikern und Wissenschaftlern die dann 8 Monate von der Außenwelt isoliert hier leben.


15. Sind Sie von der Antarktis fasziniert ?

Absolut und 100%. Es ist einer der wunderbarsten Orte die ich je gesehen habe!


16. Werden Sie von Touristen in der Antarktis bei Ihrer Arbeit gestört ?

Bisher noch nicht und ich bin auch nur welchen auf dem Flug hier her begegnet. Es sind ja glücklicherweise noch nicht so viele. Wobei es jedes Jahr mehr werden.

Ich hoffe ich konnte eure Fragen beantworten und sende euch Viele liebe grüße aus der Antarktis.

73 Lars, DL1LL

Im Vorfeld der Fragen gab es eine Funkverbindung auf dem 20m Band, die Louis gefilmt hat. Hier der Link zum Film.  DP0VGN

Life Bilder von der Station WEBCAM

Burg Ludwigstein ruft die Antarktis

Fuchsjagd im Regen
Bausatz Heißer Draht
Basteltisch
Bogenschießen
Die Burg
Die Antenne
DARC Gitarrenkurs
Bau eines Lego Roboters
Kontakt zum Südpol

OV Bielefeld N01 leitet erfolgreiches DARC Jugendprojekt.

Die  DARC Familienfreizeit auf der Burg Ludwigstein bei Kassel war zum vierten Mal ein Erfolg. Am ersten November Wochenende waren 40 Teilnehmer in die alten Gemäuer der mittelalterlichen Jugendburg eingezogen und hatten sich ein tolles Programm vor genommen.  Zum Aufbau der UKW Station und zur Vorbereitung der Outdoor Aktionen war Holger ( DG4YGO) war schon einen Tag früher angereist. Holgers Einweisung zur Burg über das Relais Hoher Meissner war sehr hilfreich. Im Einweisungsfunkverkehr konnten die anreisenden Kinder bereits mit Ausbildungsrufzeichen erste Funkübungen absolvieren.

Neben einer zweitägigen Elektronik Bastelaktion im Rittersaal gab es auch diverse Outdoor Aktivitäten. Eine kleine Fuchsjagd, eine Nachtwanderung mit Taschenlampen und Funkgeräten sowie diverse Geocache Aktionen sorgten für buntes Treiben rund um die Burg. Leider war das Wetter nicht so, wie wir uns das gewünscht hatten. Einige Aktionen mussten im strömenden Regen durchgeführt werden, aber das machte den Jugendlichen nicht viel aus, sie hatten die passende Kleidung mitgenommen. Im Speisesaal brannte immer ein Lagerfeuer, an dem man sich aufwärmen und die nassen Sachen schnell trocknen konnte. An diesem Wochenende waren wir nicht die Einzigen auf der Burg, weitere 250 Jugendliche der Deutschen Waldjugend hatten sich zu einem Arbeitswochenende zur Pflege der Burganlagen getroffen.   Ein Glück, Lucas hatte sein Funkgerät im Wald verloren und die Waldjugend fand  es am nächsten Tag wieder. Eine hervorragende Zusammenarbeit.

Der Turm der Burg  bot die Gelegenheit, eine Kurzwellen Antenne aufzuhängen. Nach einer halben Stunde Arbeit  war ein Multiband Dipol in der Luft. Im gemütlichen Kaminzimmer neben dem Turm wurde die Kurzwellenstation eingerichtet und schon konnte der weltweite Funkverkehr beginnen. Alle Besucher und Bewohner der Burg, die auf den Burgturm wollten, mussten durch unser Kaminzimmer und konnten sich  über unser Hobby  informieren lassen.

Für den Samstagabend war ein Funkkontakt mit der Forschungsstation “Neumayer III “ des Alfred-Wegener-Instituts Bremerhaven  in der Antarktis geplant. Direkt nach dem Abendessen und eine halbe Stunde vor unserem Filmabend  um 18 Uhr UTC war die Verbindung mit Lars, DL1LLL an DP0GVN angesetzt.  Natürlich hatten wir bei den anderen Burgbewohnern Werbung für die außergewöhnliche Aktion gemacht und somit viele Zuschauer. Leider war auf der verabredeten Frequenz nur Rauschen zu hören, aber wir konnten mit dem Misserfolg leben, es gab ja noch andere Funkstationen mit denen wir einen Kontakt zu fernen Kontinenten vorführen konnten. Zu einem Funkkontakt mit dem  Südpol ist es dann doch noch gekommen, Lars ist auf der Forschungsstation telefonisch erreichbar und konnte uns über GSM Telefon das Rauschen auf  der anderen Seite der Erdkugel bestätigen.

Nachdem alle Jugendlichen im Bett waren, wollten die erwachsenen Funkamateure wissen, warum der Kontakt zum Südpol nicht funktioniert hat. Uwe (DB4YP) kam  auf die Idee, das Programm WSPR von K1JT auf einem Laptop zu installieren und die weltweiten Baken mit dieser Betriebsart abzuhören. Auf dem Laptop Bildschirm konnten wir dann den Beweis für die schlechten Bedingungen sehen. So konnten selbst die erfahrenen Funkamateure auf der Freizeit noch etwas dazu lernen.

Im Rittersaal durften  sich die Jugendlichen während der Freizeit an  10 Lötplätzen mit dem Bau von diversen elektronischen Bausätzen beschäftigen. Für einige Jugendlichen war es das erste Mal, dass sie einen Lötkolben in der Hand hatten. Gegen die obligatorischen Verbrennungen standen Kühlbeutel und Pflaster bereit. Jugendliche, Eltern und Betreuer bastelten so lange, bis  Morsepiepser und Geschicklichkeitsspiele funktionierten. Am Sonntagmorgen gingen uns langsam die Bausätze aus.  Bei einem Rundgang durch die Zimmer hörte ich, wie sich zwei Gruppen von Zimmer zu Zimmer über den Flur Morsezeichen zu piepsten, zwar langsam, aber erfolgreich.

Im Vorfeld hatten sich einige Jugendlichen gewünscht, dass wir einen Lego Roboter mit auf die Burg nehmen sollten. Annika(11) und Jonas(10) bauten und programmierten von Samstagmorgen um 10 bis 24 Uhr und Sonntag von 8 bis 12 Uhr am Roboter. Die Kinder hatten sich sehr schnell und selbstständig in die Roboter Programmierung eingearbeitet und nach kurzer Zeit tolle Programme geschrieben. Da wir mehrere Roboter in  unserem Bestand haben, durfte Annika den Roboter vorübergehend mit nach Hause nehmen, damit sie ihre Fähigkeiten ausbauen kann.  Es sah schwer danach aus, als wenn diese beiden Kinder einmal eine Karriere als Informatik oder Maschinenbau Ingenieur vor sich haben.

Einige Teilnehmer waren durch die Internetseiten des DARC  auf unserer Amateurfunk Freizeit auf der Burg gestoßen. Offensichtlich sind wir eine der wenigen Organisationen, die  technikorientierte Freizeiten  anbieten.  Die Verbindung von Freizeit, Amateurfunk und Technik hatte einigen Teilnehmern besonders gut gefallen. Düsseldorf, Frankfurt, Friedrichshafen, Bielefeld, Mainz und Fulda liegen nicht grade vor dem Burgtor und trotzdem nahmen die Eltern die lange Anreise in Kauf, um ihren Kindern die Freizeit zu ermöglichen. Es gab noch 10 weitere Interessenten für die Freizeit, denen wir leider absagen mussten.

Für die Betreuer  Lucas (DL1LE N01), Günter (DD4WU N01), Christian (DO7CF N01), Uwe (DB4YP N01), Werner (DF8XO N01), Ulrich (DD9NT F06), Holger (DG4YGO), Thomas (DF2WK), Robert (DL5RT N47), Brigitte (DL6YAJ F49),  und Thomas (DL3EL F49) und war die Freizeit quasi mal wieder eine lehrreiche Weiterbildungsveranstaltung, weil sie durch die Organisation und Durchführung der Freizeit ihre Kenntnisse von erfolgreicher  Jugendarbeit ergänzen  konnten.

Die Durchführung der DARC Familienfreizeit ist für das Organisationsteam mittlerweile Routine. Wir würden unsere Erfahrungen gern an andere Distrikte oder Ortsverbände weitergeben. Vielleicht gibt es ja in eurer Nähe auch eine attraktive Jugendbildungsstätte, in der ihr mal selbst ein DARC Familien Funk- und Bastelfreizeit organisieren könnt. Bedarf gibt es auf jeden Fall. Unsere Freizeit 2012 war nach drei Wochen ausgebucht. Die nächste Freizeit auf der Burg Ludwigstein ist für das Wochenende 20-22 September 2013 geplant. 50 Betten, der Turm und der Rittersaal sind für uns reserviert.

 

Werner Vollmer, DF8XO@darc.de
DARC Ortsverband Bielefeld  N01

CQ von DN1EMD - Delta November Eins Echo Mike Delta

Am letzten September Wochenende fand zum 14.Mal das YHOTA - Young Helpers on the Air Wochenende statt. Die Jugendgruppe des Emder THW nahm mit 20 Helferinnen und Helfern und mit der Unterstützung des hiesigen Emder Amateurfunkvereins an dieser Aktion teil. Neben Aktionen wie das Basteln einer LED Zeltlampe, das Geben und Hören von Morsezeichen wurde auch auf der Kurzwelle unter dem Ausbildungsrufzeichen DN1EMD Funkbetrieb gemacht. Hier wurden Verbindungen im gesamten Bundesgebiet getätigt.

Bereits am Freitag hatte sich THW Helfer und Funkamateure gemeinsam daran gemacht, Beleuchtung, Zelte und die benötigten Antennen für den Kurzwellen-Funkbetrieb aufzubauen.

Während des gesamten Samstags gab es ein abwechslungsreiches Programm aus Technik, Spiel und Spaß...

Am Samstagabend fand dann ein Grillabend statt. Hier wurden die Junghelfer durch einige Eltern, die sich zum Grillen bereit erklärt hatten, mit Würstchen und Salaten verwöhnt.

Am Sonntagmorgen wurde, nach dem gemeinsamen Frühstück, mit dem Abbau der Antennen, Beleuchtung begonnen und gegen Mittag wurde die erste gemeinsame Teilnahme am YHOTA mit einem Jungfunkerdiplom für alle Teilnehmer beendet.

Es ist für das kommende Jahr 2013 geplant, wieder an der YHOTA Aktion teilzunehmen.

Im Moment liegen keine weiteren aktuellen Meldungen vor.

Informieren Sie sich auf den Seiten der Ortsverbände über die lokalen Jugendaktivitäten.
In der rechten Spalte finden Sie über 30 Ortsverbände die sich in der Amateurfunk-Jugendarbeit engagieren.
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